Adblocker Lexikon-Beitragsbild

Adblocker

Letzte Änderung: 15.09.2023, 12:02 Uhr

Total im Trend: Adblocker bzw. Werbeblocker

Wer nutzt sie und warum?

Grob geschätzt, setzen circa 27 Prozent aller Internet-User Adblocker ein. Die meisten Anwender finden sich unter den 18- bis 24-jährigen Nutzern. Je älter oder jünger der User, desto niedriger die Wahrscheinlichkeit, dass er einen Werbeblocker installiert hat. Zusätzlich konnte eMarketer feststellen, dass es zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied in Hinsicht aufs Blockieren von Werbeinhalten gibt.

Geht man nach den Google-Suchvolumina der Adblocker-Anbieter, entpuppt sich Europa als der Kontinent mit den meisten Werbeblocker-Nutzern. Gefolgt von Asien und Nordamerika. Bricht man die Statistik noch weiter herunter, geht Frankreich als das Land hervor, in dem die meiste werbeunterdrückende Software installiert ist. Prinzipiell finden sich laut Surfshark in der Top 10 der Länder mit der höchsten Adblocker-Nutzung neun europäische Länder. Platz 9 belegt Kanada als einziger außereuropäischer Staat. Der Ausschluss von China und Hongkong aus der Studie verfälscht leider das Gesamtbild.

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Suchvolumina diverser Adblocker-Anbieter nach Kontinenten.

Adblocker Suchvolumina nach Kontinenten

Quelle: searchenginejournal.com

 

Auch in Österreich sind Adblocker ziemlich populär. So nutzen etwa 43% aller Internet-User eine werbeunterdrückende Software.

Adblocker Nutzung Österreich 2019

Quelle: de.statista.com

Was genau ist ein Adblocker?

Wie zuvor erwähnt, wird der englische Begriff als “Werbeblocker” übersetzt. Dabei handelt es sich um ein Programm, das die auf Websites enthaltene Werbung unterdrückt. Blockiert werden unterschiedliche Arten von Werbeinhalten – Bilder, Videos, Texteinfügungen wie auch Pop-ups. Die ersten Adblocker kamen in den 1990er Jahren auf, vorerst fürs Fernsehen. Als allererster Werbeblocker für den privaten PC gilt Webwasher. Ihn gibt es seit Dezember 1998.

Wie funktionieren Adblocker?

Grundsätzlich können drei Arten von Werbeblockern unterschieden werden, je nachdem, welcher Funktionsweise sie sich bedienen. Zur Auswahl stehen:

  • Endfilter-Verfahren
  • Vorfilter-Verfahren
  • Deaktivierungs-Verfahren

Endfilter-Verfahren

Bei diesem Verfahren, wird Werbung anhand ihrer Internetadresse erkannt. Nach diesem Prinzip funktioniert beispielsweise uBlock Origin. Zusätzlich finden hierfür schwarze Listen sowie reguläre Ausdrücke Verwendung. Im Gegensatz dazu finden sich als unaufdringlich bewertete Werbeeinblendungen auf sog. weißen Listen wieder. Adblock Plus hat z.B. eine derartige weiße Liste definiert.

Da dies alle Werbetreibenden mehr oder weniger betreffen kann, werden diese Blacklisten laufend angepasst. Ebenso können hier intelligente heuristische Verfahren zum Einsatz kommen.

Vorfilter-Verfahren

Die Basis für diese Art des Verfahrens bilden sog. Tracker-Bibliotheken, die ganze Werbenetzwerke blockieren. Unterstützend wird hierbei auch das Verhalten der Surfer getrackt. Im Gegenzug entfällt die Verwendung großer Blacklisten.

Deaktivierungs-Verfahren

Da heutzutage gerne animierte Werbung (Flash-Animationen, Layer Ads) ausgespielt wird, kann diese durch Deaktivieren von JavaScript mittels eines Script-Blockers wie uMatrix oder NoScript unterbunden werden. Allerdings bringt das Ausschalten von Flash und JavaScript einen wesentlichen Nachteil mit sich: eingebettete Videoplayer werden beim Abspielen behindert. Fallweise kann man bei Scriptblockern individuelle Regeln für einzelne Websites festlegen.

Hauptgründe für den Einsatz von Adblockern

Laut einer Studie von GlobalWebIndex blockieren Internetnutzer am häufigsten aus folgenden Gründen Online-Werbung:

  • Übermaß an Werbung
  • lästige oder irrelevante Werbeinhalte
  • aufdringliche Werbung
  • Angst, dass Werbung Viren beinhaltet
  • persönliche Abneigung gegen jegliche Art von Werbung

Adblocker, die wirklich was taugen

Es gibt zahlreiche Werbeblocker-Anbieter. Dennoch variieren die verfügbaren Softwares in Hinsicht auf Effektivität, Schnelligkeit, Phishing-Schutz oder etwa Virenschutz enorm. Hier die nach Downloadzahlen und User-Bewertungen beliebtesten Adblocker:

  • AdGuard
  • AdLock
  • uBlock Origin
  • AdBlock
  • AdBlock Plus
  • Ghostery
  • Adaware Ad Block
  • Adblock Fast
  • Adblocker Ultimate
  • Ad Remover

Nicht so rosig: Adblocker behindern Sichtbarkeit von Bannerwerbung

Während sich Internetuser über werbefreies Surfen freuen, rümpfen Werbetreibende die Nase. Denn durch den Anstieg des Adblocker-Anteils erreichen ihre Ad-Impressions nun die Zielgruppen schlechter. Dies betrifft insbesondere die Endgeräte Desktops bzw. Laptops.

Google setzt Maßnahmen

Wie man sich gut vorstellen kann, bekommt auch der Suchmaschinen-Gigant diesen Trend zu spüren. Vor allem in Form des Drucks, den zahlende Werbetreibende ausüben. Immerhin verdient Google jährlich rund 147 Mrd. US-Dollar (2020) an den Werbeschaltungen.

Als Reaktion darauf brachte man schlichtweg einen eigenen Adblocker für Google Chrome auf den Markt. Gleichzeitig wurden die Werberichtlinien im Branchenverband “Coalition for Better Ads” erneuert und sog. “Unfriendly Ads” definiert. Darunter fallen sämtliche aufdringliche und störende Werbeanzeigen.

Worauf Sie als Werbetreibender achten sollten

Um zu verhindern, dass Ihre Werbeanzeigen als lästig bzw. als “Unfriendly Ads” wahrgenommen werden, sollten Sie auf Folgendes verzichten:

  • Pop-up-Anzeigen, die den gesamten Bildschirm verdecken
  • automatisch abspielenden Ton
  • Ads, die sich nicht schließen lassen
  • Ads mit einem Countdown zum Schließen

Quellen: searchenginejournal.com

Adidas

Letzte Änderung: 29.06.2021, 09:18 Uhr

Adidas – Das Werk von Adolf Dassler

Als Adolf Dassler 1949 den Schuhhersteller adidas in Deutschland gründete, dachte sich niemand, wo dieses Unternehmen 80 Jahre später stehen wird. Mittlerweile ist sein Werk mit dem einprägsamen Namen Adidas der 2. größte Sportartikelhersteller und hat 60.000 Mitarbeiter weltweit im Konzern beschäftigt. Seit 2005 gehört auch Reebok zum Konzern dazu.

Wie verändert die digitale Transformation Adidas & die Sportartikelbranche?

Die Erfolgsfaktoren

  • richtiges Datenmanagement
  • steigende Kundenerwartungen
  • hohe Warenverfügbarkeit
  • die Zunahme von E-Commerce
  • erweiterte Marketingmöglichkeiten

Unter digitaler Transformation versteht man einen fortlaufenden Veränderungsprozess. Bei Dasslers Marke hat diese Veränderung Auswirkung auf Produktion (Automatisierung), Marketing (Massenanpassung) und Vertrieb (Wearables). Diesbezüglich hat CEO Kasper Rorsted festgestellt, dass die digitale Transformation des Unternehmens entscheidend für den Erfolg des Unternehmens ist. Mit dem Einsatz des 3D Druckers Futurecraft konnte die Produktion automatisiert und preiswerter gemacht werden. Damit ist es nun möglich bereits ausverkaufte Schuhe wieder zu produzieren, Schuhe für bestimmte Märkte herzustellen sowie individuelle Kundenwünsche zu realisieren.

Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass adidas für seine hochwertigen Schuhe, Outfits und Accessoires bekannt ist. Viele erfolgreiche Sportler tragen die Marke. So hat z.B. Messi seinen eigenen Fußballschuh, den Nemeziz. Mit der adidas Sports & Style App sind alle Fans stets topaktuell über die neuesten Trends informiert. Zudem können mit der Glitch App Kunden ihre eigenen Schuhe kreieren und testen. Jedoch ist die Nutzung der App nur über Einladung von anderen App-Nutzern möglich.

Zudem verändern neue Vertriebszentren in China, Deutschland und USA ergänzt mit der Kooperation von Zalando den Vertrieb von adidas. Dadurch ist ein breiteres Angebot für Instore-Kunden möglich, die Zustellung erfolgt innerhalb von Stunden (anstatt vorher mehreren Tagen) und online gekaufte Artikel können in einem nahegelegenen Shops zurückgegeben werden.

Nicht zuletzt verfolgte adidas  ein Programm, dass sich für die Säuberung der Weltmeere einsetzt. Jährlich werden so über 1 Mio. Schuhe aus recyceltem Plastik hergestellt..

Erklär-Video: Warum Adidas erfolgreich ist?

Quellen: Euroforum Deutschland GmbH, solveta.net

Alexa Lexikon-Beitragsbild

Alexa

Letzte Änderung: 25.11.2020, 16:20 Uhr

Wer oder was ist Alexa?

Technologie, Fortschritt oder überbewertetes Spielzeug

Jedenfalls ist Amazon Echo ein nützlicher Sprachassistent

Alexa bzw. Amazon Alexa oder auch Amazon Echo genannt, ist ein digitaler Sprachassistent der von Amazon entwickelt wurde. Der Assistent wird mit dem gleichlautenden Wort aktiviert. Die dafür erforderliche Hardware gibt es inzwischen in verschiedenen Ausführungen. So ist der Sprachassistent in der ursprünglichen Form als großen Lautsprecher (Amazon Echo), als Lautsprecher mit Display (Amazon Echo Show), als Amazon Echo Dot (kleiner Lautsprecher) und als Amazon Echo Spot (Lautsprecher mit kleinem Display) zu erhalten. Zudem ist es möglich den Sprachassistenten ebenso in andere Techniken einzubauen. Weshalb es mit Alexa eine Smarthome Steuerung gibt, wo unter anderem beispielsweise das Licht, die Heizung oder auch der Staubsauger Roboter gesteuert werden kann.

Alexa verfügt über mehr als 15.000 Skills bzw. Fähigkeiten. Jede Fähigkeit beinhaltet eine andere nützliche, unterhaltende oder alltags-erleichternde Funktion. So kann beispielsweise bei einem Lieferservice oder auch ein Taxi bestellt werden, aus einem E-Book vorgelesen werden oder nach den aktuellen Nachrichten gefragt werden.

Amazon Echos im Überblick

  • Amazon Echo
  • Amazon Echo Show
  • Amazon Echo Dot
  • Amazon Echo Spot
  • Amazon Echo Plus
  • Amazon Echo Input

Erklär-Video – Alexa wird vorgestellt

Quellen: nclsde

Alibaba Lexikon-Beitragsbild

Alibaba

Letzte Änderung: 29.09.2020, 20:49 Uhr

Wer oder was ist Alibaba?

Ein E-Commerce Riese aus Asien

Die Alibaba Group Holding Limited ist eines der weltweit größten E-Commerce-Unternehmen mit Ursprung aus China. Das Unternehmen gilt als chinesisches Pedant zu Amazon. Gegründet wurde Alibaba von dem ehemaligen Lehrer Jack Ma. Unter dem Dach „Alibaba“ werden eine Vielzahl von B2B-Services (wie z.B. Zahlungsabwicklung) angeboten und unter anderem auch ein Online-Auktionshaus namens Taobao betrieben. Alibaba bezeichnet sich selbst als größte IT-Firmengruppe in China und hat 12 Tochterfirmen. Das Unternehmen hat sich vor allem für Händler aus Märkten außerhalb Chinas als Einstiegshilfe in den Chinesischen Markt bewährt.

Umsatz-Rekorde erzielt Alibaba jährlich am sogenannte Single’s Day. Dieser wir jährlich am 11.11. gefeiert und soll aufgrund der vielen Einsen im Datum, vor allem ein Tag für Junggesellen sein. Der Single’s Day oder auch Guanggun Jie wurde ursprünglich von alleinstehenden Studenten gefeiert. Inzwischen gilt dieser Tag als umsatzstärkster Online-Shopping-Tag in China.

Alibaba Group Holding Limited

  • Gründungsjahr: 1999
  • Rechtsform: Aktiengesellschaft
  • Branche: E-Commerce
  • Firmensitz: China
  • Gründer: Jack Ma
  • www.alibabagroup.com

Erklär-Video – Vorstellung Alibaba

Quellen: Global Gold Supplier, wikipedia.org

Amazon

Letzte Änderung: 23.04.2021, 16:26 Uhr

Wissen ist Macht – das Marketing-Lexikon ist unser Beitrag um Licht in den Dschungel des Fachjargons zu bringen!

Was steckt hinter dem Begriff Amazon?

Ein international tätiger E-Commerce Gigant mit Sitz in den USA

Hinter Amazon.com, Inc. steckt niemand anders als ein börsennotiertes US-amerikanisches Unternehmen mit dem Fokus als Online-Versandhändler mit einem breitem Produkt-Sortiment. Nach eigenen Angaben hat Amazon als Marktführer des Handels im Internet die weltweit größte Auswahl an Büchern, CDs und Videos. Über die hauseigene Verkaufsplattform Amazon Marketplace haben auch Privatpersonen oder Unternehmen die Möglichkeit neue und gebrauchte Produkte zu verkaufen.

Unter eigener Marke werden die Produkte, Amazon Kindle (Lesegerät für elektronische Bücher, der Tabletcomputer Amazon Fire HD, die Set-Top-Box Fire TV sowie der HDMI-Stick Fire TV Stick und das Spracherkennungssystem Echo vertrieben. Seit 2009 verkauft Amazon Produkte, wie Notebooktaschen oder Computer- und Audio-/Video-Kabel unter der Hausmarke AmazonBasics.

Amazon kam Ende April 2018 auf eine Marktkapitalisierung von rund 775 Mrd. US-Dollar. Damit ist es nach Apple das zweitwertvollste Unternehmen der USA.

Zudem etabliert sich Amazon auch immer mehr als „Suchamschine“ für gezielte Produktsuchen. Laut Aussagen von Martin Sorrel, Vorstandsvorsitzender von WPP pls im Jahr 2018, erfolgten bereits 55% der Produktsuchen in den USA direkt auf Amazon. Weshalb sich ebenso Amazon-SEO entwickelte und die Sichtbarkeit im Online-Handel steigern soll.

Amazon.com Inc

Erklär-Video – Vorstellung Amazon

Quellen: Techboomers, wikipedia.org

API Lexikon-Beitragsbild

API

Letzte Änderung: 23.04.2021, 13:23 Uhr

API – Application Programming Interface

Bidirektionale Schnittstelle für Software

Unter API versteht man Application Programming Interface. Damit ist eine Programmierschnittstelle gemeint, die verschiedene Soft- und Hardwarekomponenten miteinander verknüpft. Dadurch ermöglicht eine API den beidseitigen Zugriff auf einen Datenpool sowie eine Integration in die Software von Dritten.

Um zur Verdeutlichung einige Beispiele zu nennen: Bei Facebook-Daten, die in eine Website eingebunden werden. Ferner eine App, die einen Eintrag auf eine Pinnwand vornimmt. Oder etwa das Versenden von E-Mails über einen Transaktions-Dienstleister (Saas).

Welche API-Typen gibt es?

  • funktionsorientiert
  • dateiorientiert
  • objektorientiert
  • protokollorientiert

Heutzutage sind als typische Schnittstellen  JSON, XML, Rest, SOAP und OAUTH-Token ausgeführt. Auf diese Weise ist ein hoher Grad an Transaktionssicherheit möglich.

Erklär-Video – Was ist eine Application Programming Interface?

Quellen: Programmieren Starten, wikipedia.org

Mobile App - Lexikonbeitragsbild

App

Letzte Änderung: 21.10.2020, 11:22 Uhr

Die bunte Welt der Apps

Unter dem Kürzel App wird im üblichsten Sinne des Wortes eine mobile Applikation verstanden. Es ist prinzipiell eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets oder auch mobile Betriebssysteme wie Tablet-PCs und andere Geräte. Dabei sind für den Inhalt einer App kaum Grenzen gesetzt. Inzwischen gibt es sie für fast jeden Bereich. So gibt es beispielsweise welche, die lediglich der Unterhaltung dienen. Andere wiederum sind zur Produktsteuerung und Anwendung erforderlich. Ferner gibt es auch Apps für Fitness, Shopping oder auch zur Organisation des Alltags bzw. Berufslebens.

Welche Arten von mobilen Applikationen gibt es?

  • Native Apps
  • Plattformunabhängige Apps
    • Web-Apps
    • Hybrid-Apps
    • Cross-Plattform-Apps

Wie alles begann…

Da für mobile Applikationen ein leistungsfähiges Smartphone erforderlich ist, startet ihre Erfolgsgeschichte mit den Smartphones. Mit dem Erscheinen des Apple iPhones im Jahr 2007 und den folgenden Android-Geräten wurde der App-Download auf Mobilgeräten in der Bevölkerung bekannter. Apple eröffnete den App Store im Jahr 2008. Im selben Jahr wurde das iPhone 3G auf den Markt gebracht. Bereits nach einem Jahr wurden mehr als 1 Milliarde Downloads über den Store getätigt. Ebenso Google startete den Android Markt im Jahr 2008 und erreichte im Jahr 2010 über 1 Milliarde App Downloads.

Bereits 4 Jahre nach dem Start des Stores, erzielte Apple mehr als 25 Milliarden Downloads im Jahr 2012.
Im Jahr 2016 wurden weltweit mehr als 90 Milliarden Apps heruntergeladen. Im selben Jahr stieg in Deutschland der generierte Umsatz aus Apps um 40% zum Vergleich zum Vorjahr. So wurden 750 Millionen Dollar umgesetzt.

Wie erhalte ich Apps?

Um eine mobile Applikation nutzen zu können, müssen diese je nach Betriebssystem des Endgerätes auf einer entsprechenden Plattform heruntergeladen werden. Die bekanntesten und erfolgreichsten Vertriebsplattformen stellen der Google Play Store für Android Geräte und der App Store für iOS-Geräte dar.
Die meisten Applikationen stehen kostenfrei zur Verfügung. Oftmals wird eine kostenfreie App kostenpflichtig, wenn Sie diese ohne Werbung nutzen möchten. Andere Entwickler verfolgen die Strategie, gewisse Funktionen erst bei Bezahlung freizuschalten.

Wenige Apps sind kostenpflichtig, wobei es auch dabei verschiedene Varianten gibt wie:

  • Bezahlung für eine einmalige Anwendung
  • Die App kaufen (lifetime-Version)
  • Verschiedene Arten von Abonnements (monatlich oder jährlich)

Anbieter von App Vertriebsplattformen wie Apple, Google und Microsoft erhalten 30% des Kaufpreises einer App als Provision.

Native App vs. Plattformunabhängige App

Generell wird bei Mobile Apps zwischen Native Apps und plattformunabhängigen Apps unterschieden.
Native Apps funktionieren nur auf einer Plattform wohingegen Native Apps auf verschiedene Plattformen ausgerichtet sind. Dazu zählen Web-Apps, Hybrid-Apps und Cross-Plattform Apps.

Die beliebtesten Applikationen im Google Play Store nach Anzahl der Downloads weltweit im Juni 2019

App Ranking Google Play Store weltweit Juni 2019

Quellen: de.statista.com, de.wikipedia.org

Apple - Titelbild

Apple

Letzte Änderung: 28.09.2021, 11:06 Uhr

Der Apple fällt nicht weit vom Stamm, ähm… Steve Jobs

Wie der “angebissene Apfel” zur Weltmarke wurde

Ich praktizierte mal wieder eine meiner Obstdiäten. Ich war gerade von der Apfelplantage zurückgekehrt. Der Name klang freundlich, schwungvoll und nicht einschüchternd. Apple nahm dem Begriff Computer die Schärfe. Zudem würden wir künftig vor Atari im Telefonbuch stehen. ~ Steve Jobs

Global betrachtet ist Apple immer noch am stärksten in den USA vertreten. Alleine dort werden aktuell 41 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, während 59 Prozent auf die restliche Welt entfallen. Nichtsdestotrotz hat die Marke auch in anderen Ländern zahlreiche Anhänger. In Europa ist sie z.B. in Großbritannien besonders beliebt. Doch Apple hat noch mehr zu bieten als Umsatzzahlen. Unter anderem eine umstrittene Liaison mit Microsoft oder etwa eine sehr eigene Philosophie, die sich durch alle Produkte des Unternehmens zieht. Daher Bühne frei für: Apple.

Apple - Umsatz weltweit bis 2020

Quelle: de.statista.com

Rätsel ums Apple-Logo gelöst: Warum ist der Apfel angebissen?

Wissen Sie eigentlich die Antwort auf diese Frage? Denn gestellt wird sie in der Tat sehr häufig. Im Grunde kursieren dazu zwei Theorien:

  1. Das von Rob Janoff 1977 designte Logo ist angebissen, damit es nicht mit einer Kirsche verwechselt wird. Diese Erklärung liefert zumindest eine Steve-Jobs-Biografie.
  2. Der Biss im Apfel soll eine Anspielung auf “bite” und in weiterer Folge auf die Größeneinheit von Festplatten und USB-Sticks – “Byte” – sein.

Aus welchem Grund das Logo auch angebissen ist: Die Apfelform passte sich exakt an die designtechnischen Gegebenheiten an. So verschmolz sie perfekt mit dem “a” im Firmenschriftzug, den Apple zwischenzeitlich auf Printprodukten verwendete. Im Falle der Booting-Kassetten des Apple II passte sich die Biss-Stelle an die Dreh-Aussparungen an.

Die Geschichte von Apple – eine reine Achterbahnfahrt

Wir wollen hier nicht wiederkäuen, was Sie ohnehin auch auf anderen Seiten finden. Stattdessen wollen wir uns die wirklich interessanten Meilensteine der Entwicklung des Unternehmens anschauen.

Das Startup mit dem 1.300 USD Startkapital

Ja, Sie lesen richtig! Tatsächlich haben Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne am 1. April 1976 Apple mit diesem Startkapital gegründet. Und das ist trotz Datum kein Aprilscherz. Die drei kannten sich aus dem Club für Computer-Enthusiasten und Hacker, dem Homebrew Computer Club. Während Jobs der Visionär im Trio war, hatten Wozniak die Rolle des kreativen Bastlers und Wayne die des Vermittlers inne.

Insofern ist auch für das Konzept sowie Entwürfe für den weltweit ersten Personal Computer – Apple I – Wozniak verantwortlich. Anschließend wurde das Gerät ab Juli 1976 für den (wohl symbolischen) Verkaufspreis von 666,66 USD verkauft. Weil das Nachfolgemodell Apple II zum Verkaufsschlager wurde, war die Umwandlung von Apple in eine Kapitalgesellschaft notwendig.

Intuitiv bedienbarer Computer, GUI & die teure “Lisa”

Unter dem Projektnamen Macintosh entwickelte Apple 1979 einen intuitiv zu bedienenden Computer für die breite Masse. Dabei band man die damals brandneu von Xerox vorgestellte GUI (graphical user interface) bzw. grafische Benutzeroberfläche ein. Bereits damals verfügte diese über die heute bekannten Fenster, anklickbare Icons und ein per Maus bedienbares Menü.

Bevor sich jedoch der Macintosh 1984 auf dem Massenmarkt etablieren konnte, trat Apple mit Lisa preistechnisch in ein ziemliches Fettnäpfchen. Denn trotz diverser Verbesserungen wie überlappender Fenster, Drag and Drop und Dropout-Menü war das Gerät mit einem Preis von 10.000 USD einfach zu teuer.

Marketing-Genie John Sculley wird Apple-Chef

Mit der Wahl des ehemaligen PepsiCo-Werbekampagnen-Managers John Sculley zum neuen Firmenchef erhoffte man sich größere Verkaufserfolge. Und tatsächlich waren beide zu Anfang ein Herz und eine Seele, bis Jobs aufgrund eines Putschversuchs von seiner Macintosh-Leiterposition entbunden wurde.

Macintosh bekommt Konkurrenz von Windows

In den 1980er Jahren war das Macintosh-Betriebssystem seinen Wettbewerbern marktanteilsmäßig deutlich voraus. Doch im Mai 1990 änderte sich das schlagartig, als Microsoft Windows 3.0 releaste. Während die Gewinne sanken, fütterte Apple die unterschiedlichsten Projekte mit hohen Investitionssummen. Zum ersten Mal seit Jahren schrieb das Unternehmen roten Zahlen. Sämtliche Versuche durch Lizenzierung des eigenen Betriebssystem Mac OS an andere Hardwarehersteller stärker in Konkurrenz mit Microsoft zu treten, schlugen fehl. So oder so setzte sich Microsoft als neuer Marktführer durch.

Zahlungsunfähigkeit & Übernahmepläne

Rasch wurden die Medien mit Gerüchten rund um die Übernahme durch IBM, Hewlett-Packard, Sun oder Oracle überflutet. Plötzlich galt Apples Betriebssystem als veraltet. Es fehlte ihm an präemptivem Multitasking und geschütztem Arbeitsspeicher. Zudem konnte ein einziges Programm das gesamte Betriebssystem zum Absturz bringen. Man wandte sich wieder an Steve Jobs, der in der Zwischenzeit NeXT aufgebaut hatte.

Daraufhin beendete Jobs die Lizenzierung des Betriebssystems an andere Hersteller und setzte den alleinigen Fokus auf vier Produkte:

  • iBook
  • PowerBook
  • iMac
  • Power Mac

Microsoft rettet Apple

Kaum zu glauben, aber wahr: Im August 1997 vereinbarten beide Firmen eine Kreuzlizenzierung ihrer Patente. Die Folge war, dass der Internet Explorer zum Standard-Webbrowser des Macintosh-Betriebssystems wurde. Zudem verpflichtete sich Microsoft, neue Versionen von Microsoft Office auch für Macintosh herauszubringen. Erst 2000 setzte man mit Mac OS X auf den neuen Macs als alleiniges Standard-Betriebssystem ein.

Neue Strategie: Apple wird zum Zentrum des Digital Hub

Seit 1998 war die Durststrecke nun offiziell vorbei. Ab sofort sollte der Mac im Zentrum des digitalen Lebens stehen. Im Zuge dessen releaste man iMovie, iTunes, iPhoto und iLife. Zudem stellte Apple im Oktober 2001 den MP3-Player iPod vor. Daraufhin folgte der iTunes Music Store.
Danach kamen das MacBook Pro, Mac mini und MacBook. Ebenso stieg man von den ehemals verwendeten IBM- und Freescale Prozessoren auf Intel-Prozessoren um.

iPhone, iPad & Apple Watch erobern den Markt

Schließlich kamen im Januar 2007 das iPhone und im Januar 2010 das iPad auf den Markt. Ab diesem Zeitpunkt dominieren Apples iOS-Geräte gemeinsam mit Android-Geräten den Smartphone- und Tablet-Markt. Im September 2014 gesellte sich dann auch Apple Watch zur Produktportfolio dazu.

Produktdesign von Apple: 3 Grundprinzipien

Prinzip der Einfachheit

Was viele User an Apple schätzen, ist ganz gewiss das Produkt-Design. Hier setzt man nämlich auf Schlichtheit und Einfachheit. So verzichtet man beispielsweise gänzlich auf Bedienelemente oder beschränkt sie auf ein einziges Bedienelement. Die Reduktion setzt sich auch bei den Kabeln fort. Hier setzt man beim Anschluss der Tastaturen und Mäuse auf Bluetooth.

Demzufolge bezieht sich der Leitspruch “Weniger ist mehr” sowohl auf das Aussehen wie auch die Technik. Hinter dem zweiteren Aspekt steckt die Intention, dass auch Computerneulinge die Produkte leicht bedienen können.

Prinzip der Integration

Hierbei geht es um die Zusammenarbeit von klassischem Produktdesign und technischer Forschung mit der Entwicklung. Insofern wird an innovativen Lösungen gesamtheitlich gearbeitet.

Prinzip der Obsoleszenz

Um den Umsatz zu erhöhen, releast Apple planmäßig neue Produkte. Dabei konzentriert man sich auf ästhetische Obsoleszenz und will durch neue Designakzente die Kunden zur Wiederbeschaffung animieren. Zielgerichtet wird dabei die Strategie der Alterung eingesetzt: die Kunden sollen das Gefühl haben, dass ihr bisheriges Produkt veraltet ist. Zusätzlich wird mit Limitierung gearbeitet. Am ersten Verkaufstag verkündet man, dass die Stückzahl des neuen Produkts begrenzt ist und meldet es als ausverkauft.

Material & Unibody-Design: Apples Alleinstellungsmerkmal in der Elektronik-Industrie

Neben ökonomischen, ökologischen und funktionalen Aspekten bei der Materialwahl, spielt auch das Produktdesign eine wesentliche Rolle. So resultierte 2008 aus den Experimenten mit traditionellen Materialien ein neues Herstellungsverfahren: das “Unibody-Design”. Anstelle der Schichtung von mehreren Blechen, geht das neue Verfahren von einem dicken Metallblock aus. Das heißt, die dreidimensionalen Gehäuse werden aus Aluminiumblöcken gefräst. Dadurch steigt die Stabilität des Gehäuses, weil man auf Zusatzteile und Nahtstellen verzichtet.

Kaum verwunderlich, dass Apple zahlreiche Patente auf die Verwendung von Werkstoffen angemeldet hat. Ständig zielt man in diesem Bereich auf Innovation ab.

Kritik: Apple ist heftig umstritten

Imagetechnisch gesehen, bewegt sich der Konzern irgendwo zwischen kultischer Verehrung und Nicht-Fans, wobei das Pendel in letzter Zeit mehr zum Zweiteren ausschlägt. In erster Linie wird das abgeschottete System der Marke bemängelt. So sind z.B. eine Speichererweiterung mit Micro-SD-Karten oder ein Akku-Austausch nicht möglich. Ebenso läuft Flash nach wie vor nicht auf iPhone und iPad. Und USB-Geräte lassen sich nur über Umwege anschließen.

Überteuert, zensiert & arrogant?

Noch scheint die PR-Maschinerie gut zu funktionieren. Denn trotz der Tatsache, dass Apple-Handys die teuersten auf dem Markt sind, sind Apple-Jünger bereit den Preis zu zahlen. Dennoch ist die Konkurrenz dem Unternehmen auf den Fersen, wenn nicht schon voraus.

Zensur & Patentklagen

Zum einen zensiert der Apple die Apps für iPhone und iPad, wie es ihm gerade passt. Zum anderen geht man rigoros gegen die Konkurrenz vor, die angeblich die Apple-Geräte kopiert. Inzwischen deuten immer mehr Nutzer dieses Verhalten als Arroganz.

Dumping-Löhne bei Zulieferern

Apples angekratztes Image lässt sich ebenfalls auf die schlechten Arbeitsbedingungen beim chinesischen Zulieferer Foxconn zurückführen. So sollen die Arbeiter einen Stundenlohn von etwa 80 Cent bekommen und zahlreiche Überstunden leisten müssen.

30 Prozent Beteiligung oder Rauswurf aus dem App Store

Zuletzt wurde der Vorwurf im Juni 2020 wieder laut. Da drohte Apple dem neuen E-Mail-Anbieter Hey mit dem Rauswurf aus dem App Store, sofern dieser den Konzern nicht mit 30 Prozent an den Einnahmen beteiligte. Konsequent scheint aber das Unternehmen bei dieser Drohung nicht zu sein. Denn das Gleiche passierte unter anderem Netflix. Die Plattform weigerte sich Apple an den Einnahmen zu beteiligen und durfte trotzdem im App Store verbleiben. Ähnliches hört man auch von anderen App-Entwicklern.

Quellen: chip.de, de.wikipedia.org, focus.de, derstandard.at

Augmented Reality - Titelbild

Augmented Reality

Letzte Änderung: 17.08.2021, 07:53 Uhr

Was versteht man unter Augmented Reality (AR)?

Erweiterte Realität – die Technologie mit eruptiven Wachstumspotenzial

Spätestens seit Sommer 2016 und dem Launch von Pokémon Go dreht der Begriff Augmented Reality offiziell seine Runden. Und unter seiner Entourage: zahlreiche Branchen-Experten, die der Technologie eine vielversprechende Zukunft prophezeien. Doch was genau versteht man unter der Bezeichnung?

Aus dem Englischen übersetzt heißt Augmented Reality so viel wie “erweiterte Realität”. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich dabei um die Wahrnehmung der realen Welt, die um virtuelle Elemente erweitert ist. Weitaus breitgefächerter ist da schon die Begriffsverständnis des Tech-Experten Gene Becker. Dieser definiert Augmented Reality – kurz AR – als

  • Technologie
  • Forschungsbereich
  • Vision des Zukuftscomputings
  • in der Entwicklung begriffene kommerzielle Industrie
  • neues Medium für kreativen Ausdruck

Was unterscheidet Augmented Reality von Virtual Reality?

Auch wenn beide Begriffe häufig miteinander in Verbindung gebracht werden, so unterscheiden sie sich in einem wesentlichen Punkt. Während bei der virtuellen Realität der Nutzer die wirkliche Umwelt nicht mehr wahrnimmt, wird seine echte Wahrnehmung bei AR um zusätzliche Informationen erweitert. Anders ausgedrückt: Bei Augmented Reality findet eine Anreicherung der realen Welt durch zusätzliche virtuelle Daten statt.

Die folgende Infografik zeigt das sog. virtuelle Kontinuum bzw. die verschiedenen Abstufungen gemischter Realität.

Augmented Reality - Virtuelles Kontinuum

Quelle: linkedin.com

Einsatz von Augmented Reality im Online Marketing

Wie man sich denken kann, weckt die Vermischung der realen Welt mit digitalen Inhalten bei Kunden große Begeisterung. Weshalb die AR-Technologie im Online Marketing vermehrt Einsatz findet. Und zwar in so einem Ausmaß, dass man dafür einen eigenen Namen geprägt hat: Augmented Reality-Marketing.

Da es sich bei Augmented Reality um ein immersives Medium handelt, punktet AR-Marketing mit der Möglichkeit vollständig in den Inhalt einer Anwendung einzutauchen. Auf diese Weise ist es möglich, ein echtes Präsenz-Gefühl zu erzeugen.

Vorteile von AR-Marketing

Im Gegensatz zur virtuellen Realität, ist die erweiterte Wirklichkeit nicht auf teure Brillen angewiesen. Stattdessen lässt sich die Technologie an diversen Endgeräten konsumieren. Eines der gängigsten: das Smartphone. Im Bereich der mobilen Augmented Reality ergänzt eine AR-Software das Live-Bild der Kamera um virtuelle Zusatzelemente.

Weitere Vorzüge:

  • stark aktivierende Wirkung (Emotionalisierung) statt nur passiver Konsumption
  • Erleichterung der Kontaktaufnahme Marke-Kunde und Kundenbindung
  • gut mit anderen Marketing-Disziplinen kombinierbar (z.B. Social Media-Marketing oder SEO)

Best Practices: Beispiele

  • AR-App von DHL – hilft Kunden für den zu verschickenden Gegenstand die richtige Paketgröße zu finden
  • AR-App yourhome von OTTO oder IKEA Place – ermöglicht Usern Möbelstücke digital im eigenen Zuhause auszuprobieren
  • Virtual Fitting und AR-Filter – in der Mode- und dekorative Kosmetik-Branche können Konsumenten Produkte virtuell ausprobieren
  • Attention Display – AR im Großformat an frequentierten Plätzen in der Öffentlichkeit, wo sie die Aufmerksamkeit größerer Personengruppen erregt (z.B. “Magic Mirror” in Berlin)
  • AR to Go – regen Konsumenten unterwegs zur Interaktion mittels Smartphone an (z.B. “Green Box”-Kampagne von Beck’s)
  • Living Presentation – zur innovativen Unterstützung der Messepräsentation: z.B. indem man zu große oder komplexe reale Objekte virtuell darstellt und den Messebesuchern ermöglicht mit ihnen zu interagieren
  • GoogleAR – seit 2019 bietet Google das Feature “In 3D ansehen” an. Websites, die Augmented Reality einsetzen, bekommen eine bessere Sichtbarkeit

Quellen: de.wikipedia.org, omnia360.de, magic-holo.com

 

Axel Springer

Axel Springer – Europas größter Verlag

Europas größter Verlag wurde 1946 von Axel Springer und seinem Vater in Deutschland gegründet. Dank Eigenentwicklungen und zahlreichen Übernahmen beträgt der jährliche Umsatz in über 40 Ländern in etwa 3,1 Mrd. €.

Bereits 2006 hatte Axel Springer die Strategie: “Online First”. Mit diesem Hintergrundgedanken digitalisierte man vorhandene Produkte. Doch auch durch Paid-Content erreiche der Verlag neue Zielgruppen. Dadurch gewann die Tageszeitung “Die Welt” – das Aushängeschild der Axel Springer Verlagsgruppe – an Popularität.

Darüber hinaus investierte Axel Springer massiv in digitale Start-ups. In diesem Rahmen durchforstete man das aktuelle Leistungsspektrum und überlegte, welche digitalen Angebote das bisherige Papier ersetzen könnten. Daraufhin begann die Recherche nach innovative Firmen.

Erfolgsrezept von Axel Springer

  • KI anstelle menschlicher Redakteure
  • Algorithmus “Upday” lernt vom Benutzer
  • „Bild“ richtet sich an Facebook Nutzer
  • „Shotty“, ein politisches Nachrichten-Format für Whats-App
  • Bild TV setzt auf streamen von Video-Inhalten
  • leichteres digitales Bezahlen

Wie die Axel Springer Verlagsgruppe digitale Transformation für sich nutzt

Durch die digitale Transformation hat sich die Medienbranche stark verändert. So verbreiten sich Nachrichten wesentlich schneller. Außerdem bevorzugen 86 % der Digital Natives digitale Inhalte. Auch Influencer nutzen mit rund 72% Facebook. Mittlerweile kommen durch die digitale Veränderung ¾ der Gewinne über digitale Geräte.

In der Axel Springer Verlagsgruppe sind Mitarbeiter Teil der digitalen Transformation. Insofern können sie an Arbeits- und Studienprogrammen teilnehmen. Dadurch ist sichergestellt, dass Mitarbeiter sowohl digitale als auch analoge Medien gut kennen.

Allerdings steckt in all dem Ruhm ebenso eine traurige Seite. Der Sohn von Axel Springer, unter dem Pseudonym “Sven Simon” bekannt, beging im Alter von 38 Jahren Selbstmord. Zeitweise war er Chefredakteur der “Welt am Sonntag”. Jedoch hat er sich seinen Namen hauptsächlich als Sportfotograf gemacht. Leider fand man keinen Abschiedsbrief. Daraufhin zog sich sein Vater danach Schritt für Schritt aus dem Verlagsgeschäft zurück und übergab das Zepter an seine Vertrauten Peter Boenisch und Günther Prinz. Am 22.09.1985 verstarb der Gründer Axel Springer.

Abschließend kann man festhalten, dass der Verlag die Zahlungsbereitschaft der Nutzer für digitalen Medien vorantreibt. So entstand, aufgrund zahlreicher Fake-News, eine höhere Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Inhalten. Zusätzlich entwickelte man die Omni-Channel-Strategie, um Benutzer dort zu erreichen wo sie Inhalte sehen möchten.

Zeitschriften aus dem Verlag (ein Auszug)

Zeitschriften die im Axel Springer Verlag erschienen aber eingestellt wurden.

  • Kristall – erschien von 1946 – 1966
  • Constande – 1948 bis 1969 war zeitweise martführende deutsche Frauenzeitschrift

Quellen: wikipedia.org

Backlink - Lexikonbeitragsbild

Backlink

Letzte Änderung: 30.04.2021, 12:14 Uhr

Was sind Backlinks und wozu braucht man sie?

Sie sind ein wichtiges Element im Offpage-SEO

Backlink oder auch Verweis, externer Link oder Inbound-Link genannt, bezeichnet Links, die von einer hochwertigen fremden Webpage zu einer Webpage von ihnen verlinken. Besonders für Suchmaschinen sind derartige Backlinks wichtig. Denn sie sind ein Indiz dafür, dass eine Webpage oder Website relevant ist. So wird eine Webpage mit vielen hochwertigen reinkommenden Links (Backlinks) als wichtiger eingestuft, als eine Webpage mit weniger oder keinen Verlinkungen.

Im „realen“ Leben kommt ein Backlink einer Empfehlung nahe. Spricht eine anerkannte Person (Autorität, Entscheidungsträger) eine Empfehlung aus, hat dies einen hohen Wert. Die Wahrscheinlichkeit, dass man der Empfehlung nachkommt ist sehr hoch. Ein Backlink ist also eine Linkempfehlung. Achten Sie darauf, wer diese Empfehlung ausspricht. Wollen Sie von dort überhaupt eine Empfehlung ausgesprochen bekommen? Je höher die Backlinkqualität ist, desto mehr Linkpower gibt diese auf ihre Webpage weiter. Und genau davon profitiert ihre Website. Alle Links (sowohl inbound als auch outbound) zusammen, ergeben ein Linkprofil. Dieses Linkprofil wird von Suchmaschinen bewertet und wirkt sich somit direkt auf die Sichtbarkeit der Ziel-Website aus.

Backlinks sind also ein wichtiges Instrument, damit das www überhaupt sinnvoll funktionieren kann. Deshalb sollte sich in Ihrem SEO Maßnahmenplan auch irgendwo eine Zeile finden, die sich mit Offpage-SEO oder Linkbuilding oder dergleichen beschäftigt.

Gründe für Backlinks

  • Traffic generieren
  • Rankingfaktor für Suchmaschinen
  • wichtige SEO Maßnahme

Backlink kritisch betrachten

Backlinks waren am Anfang einer der wichtigsten Kriterien für das Ranking der eigenen Webseite innerhalb der Suchergebnisse. So konnten Sie früher Ihre Webseite schnell innerhalb der ersten Suchergebnisse befördern, indem Sie Ihre Backlinks vermehrten. Dabei wurde viel Schindluder getrieben. So war es beispielsweise möglich, Backlinks für die eigene Webseite zu kaufen. Diese Problematik erkannte Google jedoch und strafte Webseiten ab, die einen Link zu nicht relevanten Seiten bzw. Themen führten.

Bis heute gilt, ein Backlink wird erst dann als wertvoll erachtet, wenn dieser von einer relevanten Webseite stammt. Das heißt, der Link muss zum Content der eigenen Webseite passen. Zusätzlich ist es der Fall, dass ein Backlink nicht mehr als einziger Rankingfaktor innerhalb der Suchmaschinen gilt. So sind ebenso der Content, die technische Beschaffenheit der Webseite, der Aufbau, die Usability, ein responsive Design und viele weitere Faktoren wichtig.

Doch ist ein Backlink der von einer relevanten Webseite stammt, nach wie vor ein Verweis und wirkt positiv auf das eigene Page-Ranking.

Wie können Sie eine gute Linkstruktur aufbauen?

Wenn Sie gute Inhalte auf Ihrer Webseite schaffen, werden ebenso Partner mit passenden Seiten auf Sie aufmerksam. Das heißt, ein relevanter Content ist das beste Argument, um einen Link zu Ihrer Seite zu setzen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Inhaber von passenden Webseiten direkt anzusprechen und um eine Linkpartnerschaft zu bitten.

Wenn Sie einen Linkaustausch anstreben, sollten Sie jedoch besprechen, ob der Link auf follow oder no-follow gesetzt wird. Dabei handelt es sich um einen Zusatz innerhalb des Links, der verhindern kann, dass ein Suchmaschinen Crawler dem Link zu Ihrer Webseite folgt. Daher sollten, Sie bemüht sein, dass Ihre Backlinks nicht auf no-follow gesetzt werden.

Weitere Möglichkeiten um wertvolle Backlinks aufzubauen bieten beispielsweise Webkataloge, Bookmark-Dienste, Artikelverzeichnisse, Gästebücher oder auch Verlinkungen von Social Media Kanälen wie Facebook, Youtube und Co.

Erklär-Video: Was sind Backlinks?

Quellen: Marketinginstitut, wikipedia.org, seo-kueche.de

Big Data Lexikon-Beitragsbild

Big Data

Letzte Änderung: 11.05.2021, 00:04 Uhr

Big Data: Was ist es, wer nutzt es und warum?

Wann spricht man von Big Data?

Der Begriff Big Data stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie “große Daten”. Damit ist der riesige Datenberg gemeint, der im Internet sowie in den Unternehmen gehortet wird. Vorerst galt Big Data als Hype. Heute ist die Bezeichnung klar definiert und umschreibt zwei folgende Aspektbereiche:

  • rasant wachsende Datenmengen
  • leistungsstarke IT-Lösungen bzw. Systeme zur Verarbeitung der Informationsflut (Stichwort Machine Learning)

Dabei machen insbesondere unstrukturierte Daten, z.B. aus Social Media, einen großen Teil der Massendaten aus. Deren Datenverarbeitung ist allerdings mit Hilfe des sog. Grid Computing – einer speziellen Form des verteilten Rechnens – möglich.

Was kann man mit Big Data machen?

In der heutigen digitalen Welt wollen Verbraucher ihre Wünsche möglichst schnell erfüllt bekommen. Daher kommt es bei Online-Geschäftsprozessen mehr als je darauf an, dass sie in einem sehr hohen Tempo verlaufen. Letzteres ist Dank der raschen Generierung und Speicherung der Big Data möglich. Diese ermöglichen Unternehmen eine gezielte Ansprache der Zielgruppen.

Insofern setzt man in beinahe allen Branchen auf die “großen Daten”, um Trends schneller zu erkennen und diesbezügliche Neuerungen vorzunehmen. Allerdings sind die damit verbundenen endlosen Chancen auch mit gewissen Herausforderungen bei der Verwaltung und Nutzung verbunden.

Anwendungsbereiche von Big Data

Der Begriff beschreibt den Prozess, mit dem man Big Data zur Generierung von Vorteilen für eine Organisation aufnimmt, analysiert und anwendet. Damit ist es möglich, Chancen und Herausforderungen darzustellen, vorherzusagen und so den Erfolg genauer zu planen.

Dank Big Data lassen sich Unternehmensprozesse optimieren. Dabei unterstützten sie bei der Analyse von Interaktionen, Mustern und Anomalien eines Markts oder einer Branche.

Mithilfe “großer Daten” können Unternehmen effektiv Kosten senken. Denn sie helfen bei der exakten Bestimmung, wohin die Ressourcen hinfließen und in welchen Bereichen sie besser aufgehoben wären.

Ist Big Data eine Technologie?

In der Tat gibt es eine Vielzahl von Big Data Technologien. Und zwar so viele, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Dennoch kann man diese auf eine Handvoll relevanter Technologien reduzieren. Dazu gehören u.a. Apache Hadoop, Apache Spark, Apache Kafka und Apache Cassandra. Diese wollen wir uns nachfolgend ein bisschen genauer ansehen.

Der “Grundstein” Apache Hadoop

Prinzipiell bildet Apache Hadoop so etwas wie den Grundstein der Big Data Technologie. In Java geschrieben, lässt sich das System einfach skalieren und eignet sich bestens für große Datenmengen. Das Herzstück des Systems bildet Googles MapReduce-Algorithmus, mit welchem die parallele Datenverarbeitung auf massiven Clustern möglich ist.

Das “verbesserte” Apache Spark

Im Jahr 2012 eingeführt, bügelt Apache Spark die Nachteile des Hadoop MapReduce-Algorithmus aus. Anders als Letzterer, verarbeitet Spark die Datenmengen im Arbeitsspeicher. Damit ist es in der Berechnung viel leistungsfähiger.

Verteilte Datenverarbeitung durch Apache Kafka

Apache Kafka wurde von LinkedIn entwickelt. Seine Funktionsweise ist anders als die von Hadoop und Spark. Dies bedeutet, der Fokus liegt vor allem auf der verteilten Verarbeitung von Datenströmen. Dabei wird ein API zum Laden und Exportieren Letzterer für anderer Systeme bereitgestellt.

Apache Cassandra für Riesen-Datensätze

Hierbei handelt es sich um ein verteiltes Datenbanksystem, das insbesondere für riesige Datensätze ausgelegt ist. Zu den Stärken dieses spaltenorientierten Systems gehören vor allem Robustheit sowie die gute Skalierbarkeit. Außerdem spielt das Konzept der Schlüssel-Wert-Relation eine große Rolle, da es zu schnellen Abfragegeschwindigkeiten führt.

 

Erklär-Video – Was sind Big Data?

Quellen: bigdata-insider.de, talend.com, datasolut.com

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Bitcoin Titelbild

Bitcoin

Letzte Änderung: 17.08.2021, 07:55 Uhr

Bitcoin – Nakamotos marktstärkste Kryptowährung

Digitale Brieftaschen statt bares Geld

Kurzum gesagt, handelt es sich beim Bitcoin nicht nur um die erste, sondern auch weltweit marktstärkste Kryptowährung. Diese funktioniert auf Grundlage eines dezentral organisierten Buchungssystems. Im Gegensatz zum klassischen Banksystem ist ein nachträgliches Settlement zwischen Beteiligten bei dieser Art von Geldbewegungen nicht mehr möglich. Stattdessen erfolgt die Legitimierung von Zahlungen kryptographisch. Des Weiteren wickelt man Zahlungen über ein Netz gleichberechtigter Rechner ab. Die Preisbildung hingegen folgt den üblichen Grundsätzen der Börse.

Wie ist Bitcoin entstanden?

Es war Satoshi Nakamoto, der 2008 in einem White Paper das Konzept von Bitcoin vorschlug. Man kann dies als den ersten erfolgreichen Versuch sehen, digitales Bargeld zu etablieren. Ob Nakamoto eine reale Person ist oder auch ein Pseudonym, ist bis dato nicht bekannt. Eines ist jedoch sicher: in den späten 90er Jahren versuchten Cypherpunks ein digitales Transaktionssystem ohne zentrale Autorität zu schaffen. Insofern gelten z.B. Reusable Proof of Work, b-money und bit gold als Vorläufer von Bitcoin.

Das Netzwerk selbst entstand 2009. Der erste Wechselkurs lag bei 0,07 US-Dollar, d.h. für einen Dollar konnte man ca. 13 Bitcoins kaufen. Im Mai 2010 fand dann der allererste Warenaustausch in der neuen Kryptowährung statt. Genauer gesagt, wurden 3 Pizzen gegen 10.000 Bitcoin gehandelt. In den Jahren 2012 bis 2017 setzte ein rasanter Aufwärtstrend ein, und die digitale Währung überschritt erstmals die 1.000-US-Dollar-Marke. Das bisherige Allzeithoch erreichte die Kryptowährung im April 2021 mit über 64.700 US-Dollar.

Anteil einzelner Kryptowährungen am Gesamtmarkt

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht, in welchem Ausmaß Bitcoin den Digitalwährungen-Gesamtmarkt dominiert.

Bitcoin - Anteil von Kryptowährungen am Gesamtmarkt

Quelle: dw.com

Seit 8. Juni 2021 ist Bitcoin die zusätzliche offizielle Landeswährung in El Salvador. Dies ist weltweit einmalig.

Wie funktioniert Bitcoin?

Die Kryptowährung ist sowohl Zahlungsmittel als auch Geldeinheit. Sie wird mit Hilfe einer Software verwaltet und geschöpft. Teilnehmer verwalten eine dezentrale Datenbank (Blockchain), in der sämtliche Transaktionen aufgezeichnet werden. Darüber hinaus unterliegt das Bitcoin-System keinerlei geographischen Beschränkungen.

Zucken Sie Ihre digitale Brieftasche!

Um die Kryptowährung für Zahlungen nutzen zu können, benötigt man eine digitale Brieftasche sowie eine Internetverbindung. Die sog. Bitcoin-Wallets gibt es es als Desktop- und Online-Anwendungen. Ferner enthält die persönliche Wallet einen kryptographischen Schlüssel zur Autorisierung von Zahlungen. Aufgrund der Fehleranfälligkeit dieses Verfahrens haben sich aktuell deterministische Wallets durchgesetzt. Sie erfordern lediglich, dass sich der Nutzer eine geheime Phrase merken muss. Aus dieser leitet ein Algorithmus eine beliebige Anzahl von privaten Schlüsseln her. Auf diese Weise wird die digitale Wallet z.B. gegen Verlust oder Ausspähen geschützt.

Außerdem sind Bitcoin-Zahlungen pseudonymisiert. Auch ist eine Identifizierung der Handelspartner nicht möglich. Die erste Zahlungsbestätigung kann im Schnitt zwischen zehn Minuten bis zu mehreren Stunden dauern (in Einzelfällen!). Zusätzlich fallen bei Zahlungen zusätzliche Gebühren an. Dabei werden Zahlungen mit höheren Gebühren bevorzugt bestätigt.

Die Eigenschaft der Knappheit: Die Maximalmenge von Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt. Der Großteil davon wurde bereits erschaffen.

Erklär-Video – In 12 Minuten Bitcoin verstehen

Quellen: de.wikipedia.org, bitcoin.de

Black Friday - Titelbild

Black Friday

Letzte Änderung: 07.11.2023, 12:54 Uhr

Was ist der Black Friday?

Eine Erfindung des Handels zur Konsumsteigerung

Black Friday ist ein spezieller Einkaufstag, der am Freitag nach dem Erntedankfest (Thanksgiving) in den USA stattfindet. Dabei handelt es sich um einen besonderen Tag für Schnäppchen-Jäger. In der Regel wird der Black Friday nach dem vierten Donnerstag im November gefeiert. In den USA gilt der Tag nach Thanksgiving bereits seit dem Jahr 1952 als Start der Einkaufssaison für Weihnachten. Dennoch hat sich die Bezeichnung für diesen speziellen Einkaufstag erst in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt.

Erklärungen für die Namensgebung

Es gibt verschiedene Theorien dafür, wieso man diesen speziellen Einkaufstag „Black Friday“ nennt:

  • Die vielen Menschen, die am Black Friday einkaufen, sehen aus der Entfernung aus wie eine große schwarze Masse. Dies legt eine Verbindung zum Schwarzen Freitag nach dem Börsen-Crash nahe. Da auch an diesem Tag Menschenmassen auf die Straßen liefen um ihre Ersparnisse zu sichern.
  • Aufgrund des umsatzstarken Einkaufstages können viele Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben und kommen aus dem Minus.
  • Aufgrund der hohen Umsätze, haben die Händler schwarze Hände vom Geld zählen.

Der Begriff „Black Friday“ bleibt vorerst auch markenrechtlich geschützt, wie das Deutsche Bundespatentamt in München urteilte.

Wer darf die Marke „Black Friday“ nutzen?

Nach jahrelangen Verhandlungen hat im Februar 2020 das Bundespatentgericht entschieden, dass „Black Friday“ weiterhin Markenschutz genießt. Das Urteil schließt allerdings Werbeleistungen für Dritte sowie Einzel- und Großhandelsdienstleistungen für Elektroartikel aus. Kurzum: Für „Werbung“ – darunter fallen die Dienstleistungen Marketing, Planung von Werbemaßnahmen, Verbreitung von Werbeanzeigen, Organisation und Durchführung von Werbeveranstaltungen sowie Werbung im Internet für Dritte – hält das Bundespatentgericht den Markennamen „Black Friday“ für nicht schutzfähig. Demnach dürfen diverse Dienstleister den Begriff weiterhin ohne Lizenz verwenden.

Alles andere als erfreut über das Urteil ist hingegen der bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland). Man kritisiert vor allem die Tatsache, dass es dem Black Friday, genauso wie dem „Sommerschlussverkauf“ oder „Winterschlussverkauf“, an markenrechtlich geforderter Unterscheidungskraft fehlt. Vielmehr ist laut bevh Black Friday als Aktionstag zu verstehen. Somit soll seine Nutzung jedem Unternehmen ohne Zahlung von Lizenzgebühren zur Verfügung stehen. Das Urteil des Bundespatentgerichts hingegen läuft auf eine Monopolstellung hinaus, so der Bundesverband, und widerspricht der Idee des fairen Wettbewerbs.

Online Shopping am „Schwarzen Freitag“

Generell haben sich Händler diesen speziellen Fenstertag und das dazugehörige Wochenende als Anlass genommen, um attraktive Angebote zu bewerben. Die Angebote beziehen sich dabei nicht nur auf die Produkte mittels Rabatten. Einige Händler öffnen Ihren Shop früher oder schließen diesen später als üblich. Somit wird dieser Tag vor allem in den USA gerne genutzt um Weihnachtseinkäufe zu machen. Entgegen früherer Berichte, gilt dieser spezielle Einkaufstag jedoch erst seit dem Jahr 2005 als umsatzstärkster Tag in den USA.

Mit Blick auf Deutschland und Österreich, werden an diesem Einkaufstag hauptsächlich Angebote über Online Shops angeboten. In Deutschland bewarben Unternehmen erstmalig im Jahr 2013 spezielle Angebote im großen Stil an diesem Einkaufstag. So haben ca. 500 Anbieter spezielle Angebote über Ihren Online Shop angeboten. Seitdem gewinnt der Black Friday als Einkaufstag im deutschsprachigen Raum immer mehr an Beliebtheit. Weshalb sich immer mehr online Händler anschließen und spezielle Angebote vor allem Online anbieten.

Laut Studien des Handelsverbandes Österreich, waren 2/3 der Österreicher im Jahr 2018 darauf aus, Schnäppchen am Black Friday als auch dem Cyber Monday zu kaufen. 86% der unter 29-Jährigen planen ihre Einkäufe an diesen Tagen zu tätigen. Dabei ist Herr und Frau Österreicher breit, durchschnittlich 300,- Euro auszugeben. Dabei ist das eingesetzte Kapital im Vergleich zum Jahr 2014 um 22% gestiegen.

Obwohl in Österreich ebenso der Singles Day verstärkt als Einkaufstag im Kommen ist, setzen die heimischen Märkte aktuell vor allem auf den Black Friday und den Cyber Monday.

Erklär-Video – Was ist der Black Friday?

Quellen: internetworld.de, internetworldbusiness, infobroker.de, wikipedia.org, ots.at

Blinkist Titelbild

Blinkist

Letzte Änderung: 03.05.2021, 12:01 Uhr

Mit Blinkist mehr Wissen im Arbeitsalltag

E-Reader bringt Sachbuchwissen aufs Smartphone

Die optimale Lösung für alle, die gerne mehr lesen würden, aber keine Zeit dafür finden.

Sind Sie auch fasziniert von Menschen, die pro Woche ein Buch lesen? Die Gründer von Blinkist Niklas Jansen, Tobias Balling und Holger Seim waren es jedenfalls und entwickelten gleich nach ihrem Uniabschluss die App. Sie beschleunigt nicht nur die Lesezeit. Mit ihrer Hilfe lässt sich unproduktive Zeit endlich in produktive verwandeln!

Deshalb zählt Blinkist mittlerweile über 15 Millionen Nutzer weltweit. User, die sich neues Wissen und Inspiration regelmäßig auf ihr Handy holen. Und vermutlich ist Ihnen der Name auch schon untergekommen. Das haben wir uns zum Anlass genommen, einen genaueren Blick auf die App zu werfen, die immer mehr Anhänger gewinnt.

Blinkist bringt große Ideen auf den Punkt

Das ist in der Tat die Eigenschaft, die Blinkist so besonders macht. Denn der E-Reader verwandelt schlichtweg die Kernaussagen der besten Sachbücher in smarte Kurztexte sowie Audiotitel. In Hörbuchqualität, versteht sich! Stolze 4.000 Titel enthält die Bibliothek. Darunter finden sich Sachbuch-Klassiker, populäre Ratgeber wie auch heiß diskutierte Neuerscheinungen. Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse bereiten speziell geschulte Autoren jeden Titel für die Nutzer auf.

Passen sogar in einen stressigen Alltag: 15-minütige Blinks!

Das Tolle an den Blinks ist, dass sie nur 15 Minuten pro Titel dauern. Auf diese Weise lassen sie sich sogar in den stressigsten Alltag mühelos integrieren. Im Großen und Ganzen bekommt der Nutzer nach einem bestimmten Prinzip extrahierte und erklärte Kernaussagen präsentiert. Und zwar so, dass diese für ihn einprägsam und leicht umsetzbar sind.

Der von Redakteuren und Experten kuratierte, gelesene und verfasste Titel, wird daraufhin von professionellen Sprechern aufgenommen. Insofern sind an der Produktion eines Blinks durchschnittlich sieben Personen beteiligt.

Regelmäßig findet die App in der nationalen und internationalen Presse Beachtung. Kein Wunder also, dass Blinkist bereits mehrere namhafte Auszeichnungen wie etwa den United Nations World Summit Award oder den Google Material Design Award erhalten hat. Im Jahr 2017 rangierte der E-Reader sogar unter Apple’s Best Apps.

 

Ist die App Blinkist kostenlos?

Nein, ist sie nicht. Gratis ist lediglich das 7-tägige Probeabo. Während dessen hat man kostenlosen Zugang zu sämtlichen in der Bibliothek vorhandenen Titeln. Danach beginnt das Jahresabo, sofern man das Probeabo nicht kündigt.

Das Monatsabo kommt auf einen Preis von 12,99 EUR monatlich. Prinzipiell ist es ein flexibles Schnupperabo, das alle Funktionen beinhaltet und unbegrenzten Zugang zur Bibliothek bietet. Diese Aboversion ist monatlich kündbar (24-Stunden Kündigungsfrist).

Diese Option kommt auf 6,67 EUR monatlich, wobei die Abrechnung von 79,99 EUR einmalig pro Jahr erfolgt. Der Betrag wird sofort nach Beendigung des 7-tägigen Probeabos abgebucht.

Blinklist Premium-Vorteile auf einen Blick

Blinkist Premium Vorteile auf einen Blick

Quelle: blinkist.com

Für alle Unentschlossenen gibt es die Möglichkeit eine Basic Version auszuprobieren. Dabei erhält man jeden Tag kostenlosen Zugang zu einem von der Redaktion ausgewählten Titel – dem Free Daily.

 

Was taugt Blinkist im Vergleich zum Wettbewerb?

Vergleichbar mit der Blinkist App sind GetAbstract, Snippet sowie TED Books.

Mit GetAbstract bekommt man Zusammenfassungen von Publikationen zum Thema Business. Monatlich kommen 50 neue Titel hinzu. Die Kosten belaufen sich je nach Abo-Typ auf 99 bis 299 EUR.

Auch unter dem Namen “Twitter der Bücher” bekannt, punktet man bei Snippet mit 1.000 Wörtern pro Titel. Zusätzlich werden auch Bilder, Fotos sowie Videos zur Verfügung gestellt. Abgerechnet wird je Buch, wobei die Kosten zwischen 0,99 und 4,99 EUR pro Titel liegen.

Alle zwei Wochen kommen zur TED Books Mediathek neue Titel mit jeweils über 20.000 Wörtern hinzu. Auch hier wird je Buch abgerechnet. Die Preise liegen zwischen 9,99 und 19,99 pro Titel.

Erklär-Video – Blinkist wird vorgestellt

Quelle: blinkist.com

ByteDance Herobild

ByteDance

Letzte Änderung: 21.08.2021, 19:52 Uhr

Bytedance – das milliardenschwere Unternehmen hinter TikTok

In 8 Jahren schaffte das Start-up den Aufstieg zum Tech-Giganten

Beijing ByteDance Technology Ltd. heißt das Unternehmen mit vollem Namen und hat seinen Sitz in Peking. Bekannt ist der Technologie-Gigant für seine maschinell lernfähigen Content-Plattformen. Mittlerweile gibt es ByteDance-Büros in 126 Städten, darunter Beijing, Shanghai, Los Angeles, New York, London, Paris, Berlin oder etwa Dubai. Insgesamt beschäftigt es über 60.000 Mitarbeiter und betreibt 15 Forschungs- und Entwicklungszentren rund um den Globus.

Schätzungen zufolge beläuft sich der Marktwert von ByteDance auf circa 94 Milliarden Euro. Zudem haben namhafte Investoren wie KKR, Softbank oder Sequoia Capital in den Konzern investiert. Täglich lockt die Plattform über 800 Millionen aktive Nutzer.

ByteDance Unternehmensstruktur

Quelle: bytedance.com

 

Was Sie über ByteDance wissen sollten

Das Unternehmen wurde 2012 von Zhang Yiming gegründet. Relativ rasch stieg es zu einem der weltweit führenden Anwender künstlicher Intelligenz (KI) auf. Darüber hinaus ist ByteDance seit 2015 weltweit aktiv. Besondere Bekanntheit hat es in Westeuropa mit dem Videoportal TikTok erlangt. Ebenso gehört das Unternehmen zweifelsohne zu den Konzernen, die von der Corona-Krise profitierten.

Abgesehen vom Erfolg im Ausland, ist der Heimatmarkt noch immer am bedeutendsten für ByteDance. Medienberichten zufolge macht China beinahe 90 Prozent des Umsatzes aus. Daneben gehörte auch Indien zu den wichtigsten Märkten für den Konzern. Hier gab es 200 Millionen TikTok-User. Allerdings wurde Ende Juni 2020 der Dienst von der indischen Regierung verboten. Dadurch entgehen dem Unternehmen eine halbe Million US-Dollar am Tag!

Sie gehören zu ByteDance

Sie gehören zu ByteDance

Quelle: bytedance.com

 

Zu Deutsch “Schlagzeilen” gilt Toutiao als das Kernprodukt von ByteDance. Inzwischen rangiert die Inhaltsplattform unter den beliebtesten Portalen in China. Was als reine Nachrichten-Website begann, ist heute eine Plattform, die Content in diversen Formaten bereitstellt. Darunter: Texte, Bilder, Videos, Mikroblogs sowie Q&A-Beiträge.

Prinzipiell bietet Toutiao seinen Usern personalisierte Informations-Feeds an. Letztere basieren auf maschinellen Lernalgorithmen. Das bedeutet, der Content des Feeds wird den Interessen des Nutzers angepasst.

Auf die oberhalb erwähnte Nachrichtenseite, folgte zwei Jahre später die Video-App Douyin. Neben dem Messenger-Dienst WeChat erfreut sie sich in China äußerster Beliebtheit.

Interessant zu erwähnen ist, dass rund um die App eine ganze Industrie entstanden ist. So kann man beispielsweise bei Kursen lernen, effektive und einträgliche Beiträge zu gestalten. Nichtsdestotrotz unterliegt die App in China scharfer Zensur. Wer zum Beispiel live ein Video senden möchte, muss sich mit seinem Pass ausweisen. Ist man nicht als Nutzer verifiziert und taucht trotzdem in einem Douyin-Livestream auf, wird das Video blockiert.

BABE ist eine News- und Content-App. Es bietet personalisierte Nachrichten sowie unterhaltsame Inhalte aus über 20 verschiedenen Kategorien. Alles in Allem soll die App eine seriöse, verlässliche und vor allem interaktive Nachrichtenquelle bieten.

Es handelt sich hierbei um eine mobile Video-Sharing-App. Und wieder steckt auch ByteDance hinter der Entwicklung. Erwähnenswert ist, dass das Unternehmen zuvor den Musikclip-Dienst musical.ly erworben hatte und es dann mit TikTok zusammenführte.

Die Social Media Plattform gibt es in 15 Sprachen, darunter Hindi, Telugu, Tamil und Malayalam. Sie ist in Indien besonders beliebt und ist von der Funktionsweise her TikTok ähnlich.

Derzeit ist LARK in Japan und Singapur verfügbar. Es handelt sich dabei um eine Plattform, die eine Vielfalt an essentiellen kollaborativen Tools vereint. Inklusive eines Chats, Kalenders oder etwa einer Cloud.

Erklär-Video – Was steckt hinter dem Erfolg von ByteDance?

Quellen: bytedance.com, de.wikipedia.org, handelsblatt.com

 

Chatbot Lexikon-Beitragsbild

Chatbot

Letzte Änderung: 17.06.2022, 11:33 Uhr

Was verbirgt sich im Begriff Chatbot?

Werkzeug zur automatisierten Kommunikation

Die Bezeichnung Chatbot wird vor allem für Software Services verwendet und ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus dem Wort „chat“ (von chatten – zu DEutsch „Kurznachrichten“ austauschen) und „Bot“ – die Abkürzung für Roboter. Chatbots werden häufig für den direkten Dialog im Zuge von Akquise- oder Supporttätigkeiten eingesetzt. Über ein Chatfenster auf einer Website können die Besucher Fragen stellen oder Probleme schildern. Auf der anderen Seite, sitzt dann wahlweise ein Team von Menschen, ein halbautomatisiertes Antwortensystem oder eine künstliche und selbstlernende Intelligenz. Früher hießen diese Services Livechat. Heutzutage sind die Livechats intelligenter geworden. Es lassen sich gezielte und strukturierte Abläufe hinterlegen, sodass es den Anschein hat, als ob hier tatsächlich ein Mensch antwortet. Das geht sogar soweit, dass in Chatbots KI eingesetzt wird. Diese ist teilweise sogar in der Lage, eingeständig zu antworten. Spätestens wird das eingesetzte Service dem Namen Chatbot gerecht.

Die Kommunikation verläuft meist textbasiert. Anstelle eines Mitarbeiters im Unternehmen sprechen/schreiben die User mit einem Bot, der ihnen anhand eines Wenn-Dann-Algorithmuses automatisiert antwortet.

Dieser Algorithmus muss natürlich zuvor programmiert werden. Das heißt, es wird vorab definiert, welche Antworten ein Chatbot auf welche Fragen geben soll. Da es mittlerweile bereits fertige Bibliotheken für Synonyme und logische Verknüpfungen gibt, ist die Einrichtung von Chatbots nicht mehr so aufwändig wie noch vor einigen Jahren.

Der Chatbot als umstrittenes Werkzeug für Wahlkämpfe

Wie die letzten US-Wahlkämpfe zeigten, kann der sogenannte Social Bot, Bot oder Chatbot Wahlen, vor allem über die Social Media Kanäle, bedeutend beeinflussen. Insbesondere die Fake News erreichen mit dem Chatbot eine neue Dimension. Diese ist weder mit rationalen Mitteln noch Gegendarstellungen kaum zu beherrschen. Denn hier argumentiert man gegen einen Gegner, die nie seine Meinung ändert. Ein derartiger Bot bringt Meinungen unter Menschen, vertritt sie hartnäckig und verschwindet wieder. Dies passiert vor allem in sozialen Netzwerken, wie z.B. Twitter. Stehen Wahlen bzw. andere wichtige politische Entscheidungen bevor, tritt dieses Phänomen verstärkt auf. Als besonders wirksam erwiesen sich Chatbots im Wahlkampf zur US-Präsidentschaft im Jahr 2016. Ihnen ist zum einem Teil die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten zuzuschreiben.

Erklär-Video – Was ist ein ChatBot?

Quellen: politik-kommunikation.de, mso digital, wikipedia.org

Cloaking - Titelbild

Cloaking

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:13 Uhr

Cloaking – die Black Hat SEO-Methode mit langfristigen Konsequenzen

Was ist Cloaking?

Der Begriff Cloaking leitet sich vom englischen Verb “to cloak” für “verhüllen, tarnen, maskieren” ab. Es handelt sich dabei um eine HTML-Technik aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Prinzipiell dient sie der Ranking-Verbesserung einer Website innerhalb der SERP bzw. Ergebnisliste von Suchmaschinen wie Google.

In Kürze erklärt, präsentiert man beim Cloaking dem Crawler andere Inhalte als der normale Seitenbesucher zu sehen bekommt. Das heißt, man bietet dem Crawler meist textbasierte Inhalte, die SEO-technisch bestmöglich umgesetzt sind. Dafür aber sind die gestalterischen Attribute heruntergeschraubt. Dagegen bekommt der Besucher attraktiv gestalteten Content präsentiert, der seinen Fokus nicht auf SEO-Kriterien legt.

Cloaking - Funktionsweise

Quelle: seobility.net

Cloaking verletzt die Qualitätsrichtlinien von Google sowie anderer Suchmaschinenbetreiber wie Bing oder Yahoo. Unter Umständen werden Websites, die sich dieser Methode bedienen, komplett aus dem Index entfernt und sind über Suchmaschinen nicht mehr aufrufbar! Für eine Neuindexierung bleibt dann meist nur eine Lösung: der Erwerb einer neuen Domain.

Kontextuell ist es mit den sog. Doorway-Pages bzw. Brückenseiten vergleichbar. Auch diese sind speziell für Suchmaschinen aufbereitet und dienen primär zur Generierung von Besuchern und ihrer Weiterleitung zu einer anderen Seite.

Wie funktioniert Cloaking?

Wie bereits erwähnt, zielt Cloaking darauf ab, eine Website für Besucher und Suchmaschinen unterschiedlich zu optimieren. Demzufolge präsentiert man dem Crawler eben primär eine textbasierte Version. Warum das? Weil Suchmaschinen textlichen Content wesentlich leichter verarbeiten und indexieren können. Bei multimedialen Inhalten tun sie sich hingegen schwerer. Wohingegen man die Version für den normaler Seitenbesucher ansprechend mit multimedialen Inhalten ausstatten kann. Und das ohne befürchten zu müssen, das es einen Rankingplätze kostet.

An dieser Stelle gehört allerdings vermerkt, dass Google und Co. natürlich auch stetig daran arbeiten, multimedialen Content auch für Crawler leichter lesbar und indexierbar zu machen. Damit arbeitet man auch bei den Internetriesen darauf hin, den Bedarf nach dieser Methode zu minimieren.

Technische Varianten des Cloakings

Vorab sollten wir festhalten, dass Cloaking auf Server-Systematiken basiert. Daher kann der Server anhand der IP identifizieren, ob gerade ein User oder Robot auf die Website zugreift. In weiterer Folge sieht der jeweilige “Besucher” die für ihn optimierte bzw. reduzierte Version der Seite.

Darüber hinaus unterscheidet man zwei Arten des Cloakings:

Das sog. IP Cloaking besteht darin, dass der Besucher IP-Adressen-abhängig die entsprechende Variante der Website zu sehen bekommt. Auf dieselbe Weise findet auch bei einem Crawler aufgrund seiner IP-Adresse eine Umleitung auf eine bestimmte Seitenversion statt.

Der Besucher der Website bekommt, abhängig von seinem User Agent die entsprechende Version der Website angezeigt. Dabei ist hilfreich, dass sich Crawler, wie etwa die von Google, zu erkennen geben. Dies erleichtert eine Umleitung auf eine andere Seite mittels entsprechendem Programmcode.

CLS - Titelbild

CLS

Letzte Änderung: 26.07.2021, 12:55 Uhr

CLS – Cumulative Layout Shift

Warum Google hohe CLS-Werte und „hibbelige“ Layouts nicht mag

Wer mit Suchmaschinenoptimierung vertraut ist und Google Updates regelmäßig mitverfolgt, ist bereits mit den Core Web Vitals vertraut. Das sind die drei Messwerte; LCP, FID und CLS, die der Internetgigant im Mai 2020 als essentielle Ranking-Faktoren eingeführt hat.

Was genau ist CLS?

CLS ist die Abkürzung für Cumulative Layout Shift. Prinzipiell handelt es sich dabei um die Gesamtsumme der einzelnen Werte für sämtliche unerwartete Layout-Verschiebungen, die auf einer Seite auftreten. Anders ausgedrückt: CLS beschreibt die visuelle Stabilität beim Laden einer Seite wie auch unerwartete Änderungen, die beim Ladevorgang auftreten.

Je niedriger dieser Messwert ist, desto nutzerfreundlicher ist die Website. Denn, wer hat es schon gern, wenn sich Seitenelemente während der Interaktion bewegen?

Als gut gilt ein Wert von bis zu 0,1. Bei einem Wert von bis zu 0,25 ist bereits eine Optimierung empfehlenswert. Während 0,25 und höher als schlecht gilt.

Wie sieht denn nun so ein “hibbeliges” Layout aus? Ist Ihnen das vielleicht schon einmal untergekommen: Sie lesen online einen Artikel und plötzlich ändert sich unerwartet etwas auf der Seite? Dadurch verlieren Sie Ihre Textstelle aus den Augen und müssen Sie erst wiederfinden, um weiterlesen zu können. Oder Sie sind dabei einen Link oder Button anzuklicken und BOOM – der Link bewegt sich und Sie klicken etwas anderes an?

Ärgerlich, nicht wahr? Manchmal können solche unerwarteten Verschiebungen im Layout unerwünschte Aktionen nach sich ziehen, wie etwa eine Bestellung auslösen.

CLS - unerwartete Layout-Verschiebungen

Wie kann man den CLS messen?

Hierfür gibt es unterschiedliche Wege. Davon möchten wir Ihnen zwei mögliche vorstellen:

Zum einen trackt die Google Search Console die Core Web Vitals und damit auch CLS mit. Man findet die Messwerte unter dem Menüpunkt Verbesserungen. Dabei sind hier die Berichte sowohl für die Desktop- wie auch die Mobile-Version verfügbar.

Andererseits besteht die Möglichkeit den sog. Web Vitals-Plugin für Google Chrome zu installieren, um die Werte der Cumulative Layout Shifts einzusehen.

Die üblichen CLS “Verdächtigen”

Schlägt das Analyse-Tool bei den CLS-Werten Alarm, kann man davon ausgehen, dass eines (oder auch mehrere) der genannten Elemente das Dilemma verursacht:

  • Bilder ohne Größenvorgaben
  • Werbebanner, eingebettete Inhalte sowie iframes-Elemente ohne Größenvorgaben
  • dynamisch eingespielte Inhalte
  • Web-Fonts, die FOIT (Flash of Invisible Text) bzw. FOUT (Flash of Unstyled Text) verursachen
  • Elemente, die eine Rückmeldung vom Network benötigen, bevor sie ins DOM (Dokumenten-Objekt-Modell) laden

Was tun, wenn der CLS zu hoch ist?

Die Optimierung des CLS-Parameters ist ein zu komplexes Thema, um es ausführlich in diesem Beitrag zu behandeln. Deshalb behandeln wir es in einem separaten Blog-Artikel. Falls Sie sich also genauer damit auseinandersetzen möchten, empfehlen wir Ihnen die Lektüre von “CLS optimieren”.

Erklär-Video: Was ist Cumulative Layout Shift?

Quellen: web.dev, seo-suedwest.de

 

Content - Lexikonbeitragsbild

Content

Letzte Änderung: 05.07.2021, 12:27 Uhr

Was ist Content und wem bringt er was?

Immer dasselbe Lied: Die Website ist fertig – der Text nicht!

Content – ist ein so kurzes Wort mit einer doch so großen Bedeutung. Das Content Marketing ist eine kundenzentrierte Marketing-Methode. Letztere stellt Inhalte als Information, Beratung oder zur Unterhaltung dar. Der sog. qualifizierte Inhalt bezieht sich somit auf alle Informationen zu Inhalten wie beispielsweise in Texten, Beschriftungen von Grafiken und Fotos, Beschreibung zu Videos, Ihrer Produktbeschreibung bis hin zu Ihrem Blog.

So dient dieser Inhalt zur Kundengewinnung, Kundenbindung und ebenso zur Imagebildung. Außerdem kann man ihn zielgruppenspezifisch einsetzen.

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Ziele von Content Marketing

Mit einer Content Marketing Strategie lassen sich mehrere Ziele verfolgen. Zum einen dient es dazu, mit qualifiziertem Inhalt das Vertrauen des Kunden in die Marke bzw. des Unternehmens zu stärken. Zum anderen kann man damit auch die Bekanntheit steigern. Ein weiteres Ziel ist es, innerhalb von Suchmaschinen und Social Media Kanälen präsenter zu sein. Am Ende führt dies zu mehr Leads und Conversions und hat einen positiven Effekt auf den Umsatz.

„Gute“ vs. „schlechte“ Inhalte

Im Netz können Sie zudem zwischen “good” und “bad content” unterscheiden.

Guter Inhalt bestimmt ob

  • man Ihre Newsletter, Webseite und Ihre Kampagnen liest
  • Ihr Interessent auch Ihr zukünftiger Kunde wird
  • die Suchmaschine sie findet

Ein Beispiel für schlechte Inhalte wären Fake News mit entsprechendem für den Nutzer schädlichem Inhalt.

Welchen Sinn hat ein Content Plan?

Verwendet wird qualifizierter Inhalt zusätzlich im Content Management System (kurz CMS), dynamisch oder auch personalisiert. Als Hilfsmittel zur Planung und Übersicht wird ebenso ein Content-Plan verwendet.  Ein Inhaltsplan erfasst alle geplanten Aktivitäten Ihres Unternehmens und wird meist nach Monaten bzw. sogar nach Wochen gegliedert. Zuständigkeiten, Vorlaufzeiten und Ressourcen sind mit einem Plan abgedeckt und sorgen dafür, dass rechtzeitig guter Inhalt für die geplante Aktivität erzeugt wird.

Vergessen Sie nicht, Ihre Meta-Description zu kontrollieren. Auch hier ist ein qualifizierter Inhalt unbedingt notwendig. Das ist das Futter für Suchmaschinen!

Fazit: Vor allem gilt Qualität vor Quantität! Durchforsten Sie Ihre Webseite nach alten Inhalten. Frischen Sie diese nach SEO-Manier auf oder erstellen Sie neue Inhalte. Erstellen Sie sich einen  dementsprechenden Plan und setzen Sie realistische Ziele. Sie sollten das Löschen von Seiten vermeiden – besser ist es alte Inhalte zu überarbeiten. Somit gilt, bleiben Sie am Ball und halten Sie die Seiten aktuell. Sie fragen sich wie? Zahlreiche Programme unterstützen Sie bei der Analyse, dem Überarbeiten und für die Zukunft!

Wir stehen Ihnen dabei auch zur Seite!

Erklär-Video – Was ist Content?

Quellen: onlinemarketing.de, Haufe

Cookies Lexikon-Beitragsbild

Cookies

Letzte Änderung: 12.01.2022, 10:26 Uhr

Cookies – digitale “Kekse”, die das Surfverhalten tracken

Was ist ein Cookie?

Der Begriff leitet sich vom englischen Wort für “Keks” ab.  Dabei handelt es sich um eine winzige Textdatei (oft nur wenige KB groß), die dem Webserver dabei hilft, einen Nutzer wiederzuerkennen (z.B: zum Zwecke der Spracheinstellungen). Hierfür werden die im Browser zu einer besuchten Website gespeichert wird. Die Speicherung von Cookies kann an jedem Endgerät – Rechner, Laptop, Smartphone, Tablet usw. erfolgen. Zum einen können sie vom Webserver an den Browser gesendet, zum anderen im Browser selbst von einem Skript generiert werden.

Praktisch alle Webseiten, die interaktive Features besitzen bzw. Werbung schalten, setzen Cookies. In Zeiten der DSGVO artet das zumeist in Datenschutzhinweisen inklusive Hinweisen auf ihren Einsatz aus. Der Nutzung letzterer können User zustimmen oder diese auch individuell einschränken.

Welche Daten speichern sie?

Die digitalen „Kekse“ enthalten etliche Parameter. Üblicherweise sind es Informationen wie

  • Cookiename
  • Wert
  • Ablaufdatum
  • Pfad
  • Internet-Domain
  • Verbindungsart

Je nach Art können sie auch noch zusätzliche Daten beinhalten. Beispielsweise Angaben zur Verweildauer auf einer Seite, Kommentare oder Beschränkungen auf einen spezifischen Port.

Arten und Einsatzgebiete

Man unterscheidet unterschiedliche Cookie-Arten, die wiederum verschiedenen Zwecken dienen. So gibt es beispielsweise kurz- und langlebige Versionen.

Dauerhafte bzw. persistente Cookies

Diese Art merkt sich die individuellen Website-Einstellungen eines Nutzers dauerhaft. Als hilfreich erweist sich das z.B. bei Spracheinstellungen oder dem Design des eigenen Webmail-Accounts. Öffnet der User wiederholt die Seite, ruft der Server den entsprechenden Cookie ab und nimmt die gespeicherten Einstellungen vor. Vorausgesetzt natürlich, der Cookie wurde nicht inzwischen gelöscht.

Session-Cookies

Dabei speichert der Server eine Session-ID zur Identifizierung des Nutzers. Zusätzlich wird im Cookie das beim Login eingegebene Passwort hinterlegt. Allerdings nur solange, wie die Session bzw. die Verbindung zum Webserver dauert. Danach erlischt ihre Gültigkeit.

Verwendung findet diese Kategorie z.B. beim Online-Banking. Hilfreich sind sie ebenso beim Befüllen des Warenkorbs in Onlineshops. Hierbei merkt sich die Textdatei den Inhalt des Warenkorbs, solange der Bestellvorgang dauert.

Tracking-Cookies

Werbebanner auf Seiten, die der User besucht, platzieren diese Kategorie. Jene kommen dann vom Webserver, der die Anzeige ausliefert. Diese Adserver setzen diese zur Analyse des User-Verhaltens ein und für personalisierte Werbung.

Ihr Einsatz funktioniert in etwa so: Besucht ein Anwender eine Website, setzt eine Werbeeinblendung einen Cookie. Surft der Nutzer auf eine weitere Seite, die vom gleichen Werbedienst beliefert wird, bekommt er auch hier die seinen Interessen entsprechenden Produkte angezeigt.

Cookies erlauben, ablehnen und löschen

Prinzipiell ist nichts Schlechtes am Informationsgewinn. Vor allem dann nicht, wenn beide Seiten Vorteile daraus ziehen. Dennoch ist vielen nicht bewusst, wie viele wertvolle Informationen sie der Werbewirtschaft eigentlich liefern. Um eben dieses Bewusstsein zu schärfen, müssen Websitebetreiber seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 Seitenbesucher um Einwilligung fragen. Das heißt: Gleich zu Beginn öffnet sich ein Banner, mit dem der User den Einsatz der einzelnen Cookie-Arten ablehnen oder akzeptieren kann.

Manche Websites ohne Zustimmung eingeschränkt oder gar nicht nutzbar

Allerdings gibt es im Netz Seiten, die ohne Erlaubniserteilung nur begrenzt bzw. gar nicht nutzbar sind. Hingegen ist die Ablehnung von Tracking-Cookies immer möglich.

Die gute Nachricht: Sie können auch direkt im Browser die Cookie-Speicherung beeinflussen. Dies funktioniert gleichermaßen am Desktop wie auch am Smartphone. Darunter finden Sie die Anleitungen für die gängigsten Browser:

Über diese Menüpunkte gelangen Sie zu den Cookie-Einstellungen:

Einstellungen – Erweitert – Datenschutz und Sicherheit – Website-Einstellungen – Cookies.

An dieser Stelle können Sie sich auch die bereits vorhandene Sammlung anzeigen lassen und diese löschen.

Einstellungen – Datenschutz und Sicherheit – Cookies und Webseitedaten

Hier können Sie beispielsweise die automatische Löschung der besagten Textdateien nach dem Beenden des Browsers einstellen. Unter “Daten verwalten” ist die aktuelle Sammlung einsehbar.

Einstellungen – Cookies und Websiteberechtigungen

Dieser Menüpunkt erlaubt es Ihnen der Speicherung ausgewählter Cookie-Dateien zu blockieren, bereits gespeicherte anzusehen und diese zu löschen.

Bedenken Sie, dass Cookies nicht gefährlich sind und auch ihre Vorteile haben. Es sei denn, es macht Ihnen nichts aus, jedes Mal von Neuem Ihr Passwort einzugeben ;-)

Erklär-Video – Noch mehr zu den digitalen „Keksen“

Quellen: de.wikipedia.org

Couponing

Letzte Änderung: 14.07.2021, 14:44 Uhr

Couponing – oder Gutscheine, Coupons und Voucher

Das A und O für Schnäppchenjäger & E-Commerce

Couponing fällt in den Bereich Marketing unter Kommunikationsinstrument. Dabei wird für eine bestimmte Zielgruppe ein spezieller Vorteil geschaffen. Dieser Vorteil besteht in den meisten Fällen aus einem Preisnachlass, einem sogenannten Rabatt, kann jedoch ebenso aus einem Zusatzprodukt oder Geschenk bestehen. Couponing wurde bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts als Marketinginstrument innerhalb der USA eingesetzt. Innerhalb Europas wurden in den 50er und 60er Jahren vor allem Rabattmarken eingesetzt welche von der Funktionsweise her dem Couponing stark ähneln.

Diese Couponing-Arten gibt’s

    • Rabatt-Coupons – Dabei erhalten Sie bei Vorlage des Coupons einen Rabatt bzw. Preisnachlass auf ein bestimmtes Produkt oder Ihrem Einkauf.
    • Bundling-Coupons – Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Produkten. So erhalten Sie beim Kauf eines bestimmten Produktes unter Vorlage des Coupons ein zusätzliches Produkt kostenfrei dazu.
    • Info-Coupons – Unter Vorlage des Coupons erhalten Sie eine Information.
    • Treue-Coupons – Diese Form des Coupons richtet sich ausschließlich an bestehende Kunden. Der Coupon selbst kann aus einem Rabatt bzw. Preisnachlass oder auch einer kostenfreien Zugabe bestehen.
    • Online-Couponing – Die Anwendung dieses Coupon-Typs erfolgt ausschließlich im Online-Shop und besteht aus einem Gutscheincode, den der Kunde innerhalb des Online-Bezahlprozesses eingibt.
    • Mobile-Coupons – Das Aufrufen und Einlösen dieses Couponing-Typs erfolgt ausschließlich über das Smartphone. Bei Mobile-Couponing unterscheidet man zwei Formen des Coupon-Erhaltes. Dem Push- und dem Pull-Verfahren. Beim Push Verfahren, sendet der Coupon-Anbieter einen Coupon an den Kunden. Dies kann über SMS, MMS oder einer anderen Form der Benachrichtigung über das Mobiltelefon erfolgen. Beim Pull-Verfahren muss der Kunde die Initiative ergreifen, um an den Coupon zu gelangen. Dies kann beispielsweise über eine Mobile-App erfolgen.
    • Check-out-Coupons – Dabei handelt es sich um einen Coupon, den der Kunde erst nach Bezahlung erhält. Diese Form des Couponings kommt häufig bei der Bezahlung in Supermärkten zum Einsatz. Dabei enthält die ausgegebene Rechnung gleichzeitig einen Coupon.

Erklär-Video – Was ist Couponing?

Quellen: USA Leben, seo-analyse.com, wikipedia.org

Coworking

Letzte Änderung: 15.07.2021, 09:41 Uhr

Coworking Spaces und Shared Offices

Was ist Coworking?

Neuartiges Arbeitsplatz-Konzept als Mittel gegen hohe Büromieten?

Unter Coworking wird in erster Linie verstanden, dass Menschen aus verschiedenen Dienstleistungsbereichen zusammenarbeiten. Inzwischen wird der Begriff auch als Synonym für das Teilen von Büroräumlichkeiten verwendet. Genau genommen sollten diese als Coworking-Spaces (Gemeinschaftsbüro) bezeichnet werden. Mehrere (Sub-)Mieter teilen sich gemeinsame Infrastruktur, wie Internet, Drucker, Besprechungsräume, Küche usw. Zu den wesentlichen Vorteilen gehören Einsparungen bei Anschaffungskosten und der direkte Austausch mit anderen Menschen. Dabei können Besprechungsräume häufig individuell gebucht werden. Ferner sind in der Miete, die täglich bzw. monatlich möglich ist, die Miet- und Betriebskosten enthalten. Außerdem kann man alles von einem Schreibtisch bis hin zu einem eigenen Büro mieten. Die Idee entstand 2005 in San Francisco. Daher sind die meisten Seiten in englischer Sprache verfügbar. Nicht weiter verwunderlich, dass das Konzept immer mehr Anhänger findet. Auch in Europa (Österreich) findet sie immer mehr Anklang.

Um einige Coworking Spaces zu erwähnen: Coco Quadrat, Regus, betahaus, Hera Hub, Space Lend, Aula X Space

Meist werden Coworking Spaces von Freelancern oder Start-Ups genutzt. Wie man sich selbst in diesem Arbeitsumfeld einbringt bleibt einem überlassen. Plaudert man in der Küche bei einem Kaffee und kommt so zu neuen Kontakten oder konzentriert man sich auf seine eigene Arbeit. Alles ist möglich. Von der Grundidee erwartet man daraus jedoch ein großes Networking.

Vorteile

  • Austausch mit anderen
  • geringe Fixkosten
  • keine Betriebskosten
  • Internetzugang
  • Versicherung

Nachteile

  • Störgeräusche
  • meist kein abgeschlossener Raum
  • zu viel Ablenkung durch Co-Worker

Erklär-Video: Coworking als Geschäftsmodell

Quellen: Bayerischer Rundfunk, wikipedia.org, solveta.net

Crawler - Lexikonbeitragsbild

Crawler

Letzte Änderung: 22.03.2022, 21:15 Uhr

Was ist ein Crawler?

Die kleine Spinne springt von Link zu Link

Crawler ist die Kurzform von Webcrawler und ebenso bekannt unter den Bezeichnungen Spider, Searchbot oder Robot. Es handelt sich dabei um ein Computerprogramm, welches das Durchsuchen und Indexieren des Internets zur Aufgabe hat.
Diese Form der Computerprogramme finden überwiegend bei Suchmaschinen ihre Anwendung. Ebenso werden Searchbots beim Sammeln von E-Mail-Adressen, Web-Feeds oder weiteren Informationen eingesetzt.

Arten von Crawler:

  • Data Mining Crawler
  • Crawler zur Websiteanalyse
  • Crawler für Preisvergleiche
  • Focused bzw. Topical Crawler

Wie funktionieren Crawler?

Crawler durchforsten das Web indem sie von einem Link zum anderen springen. Da diese Art der Fortbewegung sehr einer Spinne im Spinnennetz ähnelt, werden sie auch als Spider bezeichnet. Der Inhalt der Webseite wird vom Spider im Chache gespeichert, analysiert und im besten Fall indexiert. Wenn es sich um einen Webcrawler einer Suchmaschine handelt, werden die indexierten Daten auch bei einer Suchanfrage ausgegeben. Daher sind Webcrawler die Grundlage jeder Suchmaschine.

Searchbots unterscheiden sich in deren Art und Fähigkeiten stark. Data Mining Crawler können Daten wie E-Mail Adressen oder Telefonnummer abgreifen. Webcrawler zur Websiteanalyse erkennen beispielsweise ob die Webseite duplicate content (doppelte Inhalte) enthält, wie sinnvoll die Überschriftenstruktur, welchen Themenschwerpunkt die Webseite hat oder wie hoch die Absprungrate ist. Von Preisvergleichs-Portalen werden ebenso eigene Webcrawler eingesetzt, welche verschiedene Webseiten analysieren und die Preise miteinander vergleichen.

Focused Crawler sind thematisch fokussierte Webcrawler und decken nur einen Themenbereich ab. So können diese beispielsweise nur darauf programmiert sein auf Webseiten Urheberrechtsverletzungen zu suchen.

Schädliche Bots

Da es sich bei den Spidern um das Werkzeug von den Suchmaschinen handelt, wollen Webseitenbetreiber natürlich, dass diese auf die eigene Webseite gelangt. Demnach wird die Seite für Spider zugänglich gemacht und erlaubt, dass diese die Inhalte indexieren. Leider gibt es auch schadhafte Webcrawler wie beispielsweise Spam Bots. Diese sind ähnlich wie Feeds aufgebaut und spammen den Server zu, dass es zum Absturz kommt. Ebenso können Data Mining Bots für böse Absichten missbraucht werden. So können diese beispielsweise so programmiert sein, dass diese spezielle Daten wie etwa Kunden-E-Mails abgreifen sollen.

Schutzmaßnahmen

Bereits im Jahr 1994 wurden Robots Exclusion Standards als Schutzmaßnahme für das Indexieren von Webseiten entwickelt. Aufgrund dieser müssen Bots und Crawler beim Indexieren einer Webseite mit der robots.txt – Datei beginnen. Diese gibt dem Searchbot vor welche Webseiten und Verzeichnisse gecrawlt werden dürfen und welche nicht.

Da sich unseriöse Crawler nicht an die Regeln halten, gibt es zusätzliche Maßnahmen, die verhindern, dass unerwünschte Daten abgegriffen werden. So gibt es sogenannte Teergruben oder Sandboxes. Diese geben dem Spider falsche Informationen und leiten Spam-Bots in die Irre.

Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist es das Ziel, die Webseite so aufzubauen, dass der Crawler möglichst schnell und einfach die Website durchforsten und indexieren kann. Das heißt, mithilfe der robots.txt Datei genau festlegen, welche Seiten relevant sind und welche nicht.

Ebenfalls wichtig ist die Verwendung von sitemaps. Die Datei sitemap.xml im Quellverzeichnis der Website ist ebenfalls eine enorme Hilfe und liefert dem Crawler wertvolle Informationen über die zu durchforstende Website.

Erklär-Video – Was ist ein Crawler?

Quellen: wikipedia.org, byte.at, Fairrank TV

CTA - Titelbild

CTA

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:15 Uhr

CTA – wofür steht diese Abkürzung?

Akronym für Call to Action (Handlungsaufforderung)

CTA ist die Abkürzung für den englischen Begriff Call to Action. Übersetzen lässt sich der Begriff mit “Handelsaufforderung”. Einfach ausgedrückt: Das Gegenüber wird kurz und knackig gezielt dazu aufgefordert eine gewünschte Handlung auszuführen. Insofern werden CTA’s gerne in sämtlichen Marketing-Kanälen eingesetzt. Sie sind nicht zuletzt der Grund, dass Werbebotschaften von einem Bild im Kopf auch tatsächlich zu einer Handlung führen. Sie werden im TV, Radio, Print und natürlich auch in digitalen Medien eingesetzt.

In der Praxis würde beispielsweise ein Autohaus in einem Radio-Werbespot zu einer Probefahrt aufrufen. Oder etwa ein signalfarbener “Jetzt kaufen”-Button auf einer Webseite zu eben jener Handlung auffordern.

CTA Marketing: Call to Actions richtig einsetzen

Call to Action werden deshalb eingesetzt, damit die Konsumenten nochmals mit der Werbebotschaft konfrontiert werden. Zugleich wird ihnen damit der Impuls gegeben, sich näher mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen oder das beworbene Produkt zu kaufen. Die CTA sollte daher bewusst in jede Kampagne integriert werden.

Platzierung und Gestaltung der Call-to-Action

Die CTA sollte entweder am Anfang oder am Ende einer Werbebotschaft bzw. Kampagne platziert werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sie nicht untergeht, sondern für den Kunden klar erkennbar ist.

Ebenso ist auf die Wortwahl des Aufrufs zu achten. Der Kunde soll sich in keinster Weise bevormundet fühlen. Die Handelsaufforderung soll lediglich als Impuls fungieren und so formuliert sein, dass sie schnell zu verstehen ist.

Beispiele für die Einbindung von CTA’s


Erklär-Video – Was ist eine Call to Action (CTA)?

Quellen: gruenderszene.de, onlinemarketing-praxis.de, de.wikipedia.org

Cyber Mobbing - Titelbild

Cyber Mobbing

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:16 Uhr

Was ist Cyber Mobbing und warum ist es so gefährlich?

Digitales Verleumden, Bedrängen, Belästigen,…

Der Begriff Cyber Mobbing kommt aus dem Englischen und findet auch synonym mit Internet Mobbing, Cyber Bullying oder Cyber Stalking Verwendung. Alle diese Bezeichnungen stehen für unterschiedliche Formen der Belästigung, Bedrängung, Verleumdung und Nötigung von Menschen oder Unternehmen mittels elektronischer Kommunikationsmittel. Hierbei sind zum Beispiel Chatrooms oder Instant Messaging bevorzugte Kanäle für Übergriffe.

Cyber Mobbing vs. traditionelles Mobbing: Unterschiede

Während für beide Mobbing-Arten aggressive, großteils wiederholt ausgeführte Aktivitäten seitens der Täter typisch sind, zeichnet sich das Mobbing im Internet durch folgende Charakteristika aus:

  • Anonymität: Täter verstecken sich hinter einem Pseudonym und können so das Opfer anonym mobben. Aufgrund des fehlenden Face to Face-Kontaktes sind sie hemmungsloser und weniger empathisch.
  • Größere Reichweite: Während beim traditionellen Mobbing Angriffe auf bestimmte Orte und eine begrenzte Personenanzahl beschränkt sind, erreicht Cyber Mobbing ein weitaus größeres Publikum. Ein Hasskommentar unter einem Bild beispielsweise, ist für alle Nutzer der Plattform sichtbar.
  • Längerer Zeitraum: Da ein direktes Aufeinandertreffen von Opfer und Täter nicht notwendig ist, können Täter Cyber Bullying rund um die Uhr betreiben. Zudem sind Kommentare im Internet stets abrufbar.

Welche Formen von Cyber Mobbing gibt es?

Es handelt sich dabei um verletzende Kommentare oder vulgäre Pöbeleien, welche in der Regel in öffentlichen Bereichen des Internets stattfinden.

Wiederkehrende, zielgerichtete Attacken von völlig Unbekannten, Nutzern sozialer Plattformen oder sogar Bekannten aus dem eigenen realen sozialen Umfeld.

Opfer werden durch direktes Versenden bzw. Onlinestellen von Texten, Fotos oder Videos absichtlich bloßgestellt. Täter verwenden diese Form des Cybermobbings, um sich zum Beispiel am Ex-Partner zu rächen oder Freundschaften zu zerstören.

Körperliche Angriffe gegen Mitschüler oder Passanten, die gefilmt und online gestellt werden.

Täter geben sich als eine andere Person aus, indem sie beispielsweise die Login-Daten des Opfers nutzen, um in dessen Namen andere online zu beschimpfen.

Bei dieser Methode werden Opfer unter Vorgabe falscher Tatsachen bloßgestellt bzw. betrogen. Dabei nutzt der Täter das Vertrauen des Opfers aus und täuscht private Kommunikation vor. Nachdem genug Vertrauen erschlichen wurde, veröffentlicht der Täter intime Details über das Opfer, wie etwa Konversationen oder private Bilder.

Hierbei werden Einzelne bewusst aus einer realen oder virtuellen Gruppe ausgegrenzt. Dies kann in sozialen Netzwerken zum Beispiel durch Ignorieren bzw. Ausschluss von der Kommunikation in Chats oder Foren passieren.

Besteht in der wiederholten (sexuellen) Belästigung oder Bedrohung des Opfers mittels des Internets.

Offene bzw. direkte oder auch indirekte Ankündigung, dass jemand verletzt oder getötet wird.

Was sind die Gründe für Cyber Mobbing?

Die Beweggründe und Auslöser für Cyber Mobbing können vielfältig sein. Meist sind sie der Ausdruck für mangelnde Empathie und eine gestörte Kommunikation seitens der Täter. Zu den stärksten Motivationen gehören unter anderem:

  • fehlende Anerkennung bei wichtigen Bezugspersonen
  • Ventil für aufgestaute Aggressionen
  • Neid
  • Versagensängste bzw. Angst, selbst zum Opfer zu werden
  • Langeweile
  • Demonstration von Macht
  • destruktives Ausleben des Gemeinschaftsgefühls unter dem Motto “Gemeinsam sind wir stark” und “Alle gegen Einen”
  • interkulturelle Konflikte
  • beendete Freundschaften und Beziehungen

Erklär-Video – Was ist Cyber Mobbing?

Quellen: de.wikipedia.org, wiki.infowiss.net, cyberhelp.eu

Cyber Monday - Titelbild

Cyber Monday

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:19 Uhr

Was ist der Cyber Monday?

…eine Erfindung des Onlinehandels

Der Cyber Monday beschreibt einen online Einkaufstag, der immer am ersten Montag nach dem Erntedankfest in den USA stattfindet. Somit findet er immer unmittelbar nach dem bekannten Shopping-Tag Black Friday statt. In den USA differenzieren sich beide Shoppingtage indem der Black Friday sich verstärkt auf Angebote in lokalen Shops bezieht und der Cyber Monday den Online Handel betrifft. Somit ist der Cyber Monday einer der wichtigsten Einkaufstage für Online Händler in den USA.

Jedoch wird dieser spezielle Shopping-Tag auch in Österreich und Deutschland immer bekannter und beliebter. Vor allem aus dem Aspekt heraus, dass die Rabatte anders als beim Schlussverkauf, vor Weihnachten ausgegeben werden und nicht erst danach.

Online Shopping am Cyber Monday

Als Online Einkaufstag ist der Cybermontag vor allem im Bereich E-Commerce von Bedeutung. Jedoch anders als in den USA, sind beide Shopping-Tage der Black Friday als auch der Cyber Monday beliebte Online-Shopping-Tage im deutschsprachigen Raum. Nach Angaben von Amazon, erzielte der Cyber Monday im Jahr 2018 in Deutschland einen Rekordumsatz und galt als stärkster Einkaufstag in der Geschichte des Unternehmens. Dabei wurden 6,5 Mio. Haushalts- und Küchgengeräte, 4 Mio. Spielzeuge, 4 Mio. Produkte aus der Unterhaltungselektronik und mehr eingekauft.

Mit Blick auf Deutschland, wurde an diesem online Einkaufstag im Jahr 2018 ca. 2,4 Milliarden Euro umgesetzt. Das bedeutet einen Anstieg um 15% im Vergleich zum vergangenen Jahr 2017.

Jedoch auch in den USA erzielte der Cyber Monday  im Jahr 2018 mit 7,9 Milliarden US-Dollar (6,97 Milliarden Euro) einen Rekordumsatz. Mit Blick auf den generierten Umsatz, wurden an diesem Tag innerhalb von drei Stunden so viel Umsatz erwirtschaftet wie normal an einem ganzen Tag.

Kritik für Shopping-Tage

Neben der steigenden Bekanntheit und Beliebtheit seitens der Konsumenten, gibt es auch einiges an Kritik für diese Shopping Tage. So berichteten Händler, dass sie eine Umverteilung des Einkaufverhaltens beobachten konnten. Aufgrund dessen  die Rabatte vor dem Weihnachtsgeschäft ausgegeben werden, reduziert sich die Nachfrage der Kunden für den Schlussverkauf nach Weihnachten. Zudem berichteten andere Händler wiederum, dass sie zwar an diesen speziellen Shopping-Tagen wie dem Cyber Monday einen äußerst hohen Gewinn erzielten. Jedoch ist ein starker Rückgang bei den üblichen Einkaufstagen wie den Advent-Wochenenden festzustellen. Weshalb der Weihnachtsumsatz gesamt betrachtet nicht besser wäre als üblich.

Konsumenten hingegen kritisieren, dass an diesen online Shopping-Tagen Händler mit falschen Lockangeboten die Kunden zum Kauf verleiten. Beispielsweise wird der Grundpreis der Produkte an diesem Tag viel höher angezeigt als normal mit einem hohen Rabatt wie 40%. Dabei entspricht der Rabatt in der Tat 5 bis 10%. Solche irreführenden Maßnahmen seitens der Online Anbieter verärgern natürlich die Kunden und schädigen das Vertauen.

Statistiken & Diagramme zum Cyber Monday

Video – Reportage Cyber Monday & Black Friday

Quellen: techopedia.com, t-online.de, wr.de, de.wikipedia.orge, Focus TV Reportage

Data Breach - Titelbild

Data Breach

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:20 Uhr

Was ist ein Data Breach?

Datenvorfall – Dritte haben sich Zugriff verschafft

Die DSGVO definiert den Begriff Data Breach (Datenleck) prinzipiell als einen Vorfall im Sinne des Datenschutzes und der Verletzung der Datensicherheit (Beispiele: unbefugte Vernichtung, Veränderung, Offenlegung personenbezogener Daten, Datendiebstahl, Datenpanne, Datenschutzverletzung, Datenleck). Es ist dabei nicht relevant, ob der Vorfall beabsichtigt, unbeabsichtigt, rechtmäßig oder unrechtmäßig erfolgt ist. Es geht hierbei um den Schutz sensibler Daten und sicher zustellen, dass diese nicht widerrechtlich übermittelt, gespeichert oder auf sonstige Weise verarbeitet worden sind.

Wann liegt ein Data Breach (Datenleck) vor?

In der Praxis kann der unbefugte Zugriff auf Daten auf die unterschiedlichsten Arten erfolgen. Schon bei Verlust eines Datenträgers kann man ebenso von einer Data Breach sprechen. Allerdings treten Datenpannen häufig in Verbindung mit Hackerangriffen auf.

Eine Data Breach kann für die betroffene Person physischen, materiellen oder immateriellen Schaden zu Folge haben.

Neben dem Kontrollverlust über personenbezogene Daten, können ebenfalls Identitätsdiebstahl bzw. -betrug, Rufschädigung oder finanzielle Verluste zu den Konsequenzen einer Datenpanne zählen. Alles in Allem bringt eine Data Breach wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Nachteile mit sich.

Die nachfolgende Infografik zeigt den Anstieg von Data Breaches in den einzelnen europäischen Ländern. Der hellblaue Balken symbolisiert die gemeldeten Datenpannen im Zeitraum 2018/2019, der dunkelblaue die Datenvorfälle im Zeitraum 2019/2020. Das Diagramm nimmt Bezug auf die Zeitspanne zwischen Mai 2018 und Jänner 2020.

Data Breach - Datenpannen in Europa (nach Land) Mai 2018-Jänner 2020Quelle: statista.com

 

Wann muss ich einen Data Breach melden?

Data Breach - Voraussetzungen für Meldepflicht an Behörde und Betroffene

Quelle: dataprotect.at

Für den Fall eines Datenschutzvorfalls sieht die DSGVO bestimmte Melde- bzw. Benachrichtigungspflichten vor. Demnach sind folgende Schritte vorzunehmen:

Eine Data Breach ist unverzüglich an die zuständige Aufsichtsbehörde zu melden, sofern die Schutzverletzung personenbezogener Daten zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten einer Person führen kann.

Insofern muss die Meldung der Datenschutzverletzung binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden erfolgen. Falls diese Frist versäumt wird, ist dies zu begründen. Zudem hat die Meldung folgenden Informationen zu beinhalten:

  • Schilderung der Art der Schutzverletzung personenbezogener Daten
  • Name und Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
  • Beschreibung potentieller Folgen der Datenschutzverletzung
  • Dokumentierung der vom Verantwortlichen ergriffenen Maßnahmen zur Behebung der Data Breach bzw. der Abmilderung möglicher Auswirkungen

Außerdem sind die Betroffenen unverzüglich zu benachrichtigen, wenn ein hohes Risiko für ihre persönlichen Rechte sowie Freiheiten aufgrund der Datenpanne vorliegt. Die Benachrichtigung muss folgende Punkte enthalten:

  • Beschreibung der Verletzungsart des Schutzes personenbezogener Daten
  • Name sowie Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
  • Auflistung eventueller Folgen der Data Breach
  • Schilderung der vom Verantwortlichen ergriffenen Maßnahmen zur Behebung bzw. Abmilderung möglicher Konsequenzen der Datenschutzverletzung

Geldstrafen bei Verstoß gegen Melde- und Benachrichtigungspflicht

Bei Nichteinhaltung der DSGVO-Vorgaben drohen Geldbußen von bis zu 10 Millionen Euro. Im Fall eines Unternehmens können bis zu 2 Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes des vergangenen Jahres als Geldstrafe anfallen.

Quellen: wko.at, dataprotect.at

DAZN

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:21 Uhr

Was steckt hinter dem Begriff DAZN?

TV-Streaming-Dienst für Sportübertragungen

Sportfans sind bei DAZN genau richtig! Mit dem kostenpflichtigen Streamingdienst können verschiedenste Sportarten wie Fußball, Basketball, Eishockey, Tennis, Baseball, Boxen usw. auf verschiedenen Geräten angesehen (gestreamt) werden.

DAZN ist von “in the zone” abgeleitet und beschreibt den Zustand, komplett auf ein Spiel fokussiert zu sein. Gegründet wurde das Unternehmen erst im August 2016 von Sir Leonard Blavatnik, der Hauptaktionär der Muttergesellschaft ist. Durch seine Geldmittel ist DAZN die kommenden 10 Jahre vollständig finanziert und es wird keine Werbung gezeigt. Zur Zeit ist DAZN in Deutschland, Österreich, Schweiz, Japan, Kanada, Italien und in Großbritannien verfügbar.

Beliebt bei Sportfans ist das Anhalten und Wiederholen von Spielszenen. Es gibt in den Pausen zwar keine “Expertengespräche”, aber dafür stehen Audiospuren mit Kommentatoren, ein Kalender mit Erinnerungsfunktion sowie Statistiken und taktische Analysen zur Verfügung. Hauptkonkurrent als auch Kooperationspartner des Dienstes ist Sky TV. Die Übertragungsrechte der Champions League werden von den beiden Unternehmen geteilt. Weltweit hat der Betreiber bereits 10 Mio. Follower auf Social Media Kanälen.

DAZN besitzt für 3 Jahre die Rechte Spiele der UEFA Europa League in Deutschland und Österreich zu übertragen (gültig ab der Saison 2018/19). Beim Abo kann man sich überall in Europa einloggen und das DAZN-Programm des Heimatlandes ansehen.

Fakten-Check

  • über 8.000 Veranstaltungen werden jährlich übertragen
  • zahlreiche unterschiedliche Sportarten: Fußball, Basketball, Eishockey, Tennis, Golf, …
  • Rechte für UEFA Champions League 2018/2019
  • Streaming auf SmartTV, Smartphone, Laptop oder Konsole
  • und auf mehreren Geräten in HD-Qualität möglich
  • vollständig finanziert daher keine Werbung
  • anhalten und Wiederholen von Szenen
  • Spielzusammenfassungen bereits 40 Minuten nach Ende verfügbar
  • 1 Monat kostenlos, danach € 9,90 pro Monat
  • Vertrag ist jederzeit kündbar

Die neue DAZN Kampagne “Hier ist der Platz” möchte junge als auch ältere TV-Zuseher erreichen, die Vorteile von DAZN hervorheben und die Top-Fußballspiele ankündigen.

Sport bei DAZN

  • Fußball
  • Basketball
  • Eishockey
  • Darts
  • Tennis
  • UEFA Champions League
  • UEFA Europa League
  • Bundesliga Highlights
  • US-Sport
  • Kampfsport
  • Boxen
  • Feldhockey
  • Rugby Union
  • Motorsport
  • Handball
  • American Football
  • Extemsport
  • Beachvolleyball

Erklär-Video zu DAZN

Quellen: DAZN_DE, watch.dazn.comwikipedia.org, solveta.com, TV Werbung 2019

Digital Natives

Letzte Änderung: 13.07.2020, 10:50 Uhr

Was sind Digital Natives?

Menschen die keine analogen Geräte kennen

Als Digital Native wird eine Person bezeichnet, die bereits mit digitalen Technologien aufgewachsen ist. Demnach gehören innerhalb der DACH-Region alle Personen unter 20 Jahren zu den Digital Natives. Das trifft auf insgesamt 14,6 Mio. Menschen der Bevölkerung zu.

Eigenschaften von Digital Natives

Digital Natives sind bereits mit dem Internet aufgewachsen und können sich ein Leben ohne Internet nicht vorstellen. Prägend ist auch die hohe Kaufkraft der Digital Natives, die in Deutschland rund 320 Mrd. Euro im Jahr ausmacht. Digital Natives sind täglich online. Dabei sieht die Mediennutzung folgendermaßen aus:

  • 86% sind mehrmals übers Smartphone online
  • 69% sehen mehr als 2 Stunden fern
  • 70% nutzen YouTube mehr als 2 Stunden
  • 71% nutzen Facebook
  • 68% kaufen online wie offline ein

Zielgruppen-Check

  • 62% geben Geld für Erlebnisse aus
  • 64% kaufen lieber im Geschäft
  • 77% holen sich online Kauf-Inspiration

Ihr Mediennutzungs-Verhalten

Soziale Medien sind im Alltag integriert und werden täglich genutzt. Dabei erfolgt von 82% der Digital Natives jedes Posting mit Bedacht.
Facebook dient dabei vor allem dazu, um mit Freunden und der Familie in Verbindung zu bleiben. Besonders schöne Fotos werden gerne auf Instagram und Snapchat geteilt. YouTube wird sehr gerne dazu verwendet um über Promis Up-to-Date zu bleiben. WhatsApp dient der täglichen Kommunikation und zusätzlich um Hausaufgaben auszutauschen.

Prägnant ist auch, dass Filme und Videos auf allen Geräten angesehen werden. Mit 57% wird am liebsten auf dem Laptop bzw. Desktop gestreamt. Dahinter reiht sich mit 24% bereits das Smartphone und mit 14% das Tablet.

Das Internet wird ebenso gerne genutzt um Musikstreamingdienste wie Spotify oder Deezer zu nutzen. 56% der Digital Natives hören dabei gerne Musik gratis über den Anbieter und 21% sind bereit dafür zu zahlen.

Selbst bei der Berufswahl spielt Technik eine Rolle bei Digital Natives. So sind vor allem Blogger, Influencer, Social Media Stars oder auch Entwickler unter dieser Personengruppe zu finden.

Digital Natives sind eine kaufstarke Zielgruppe, die sich mit 77% ihre Einkaufsideen über Soziale Medien holen. Demnach sind diese mit Online-Werbemaßnahmen gut zu erreichen. Zu empfehlen sind Werbemaßnahmen in Zusammenarbeit mit Influencern oder auch Live-Streams.

Diese Personengruppe gibt das Geld vor allem für den Kauf von “Erlebnissen” aus. Der Erlebnisfaktor spielt ebenso bei der Produktvermarktung eine große Rolle. So können Sie diese Zielgruppe beispielsweise mit einer Produktpromotion über VR (Virtuelle Realität) besonders begeistern.

Vom Charakter her gilt diese Zielgruppe als narzisstisch und egozentrisch, weshalb vor allem Produkte die als Statussymbole gelten (bspw. mobil steuerbare Produkte), gut angenommen werden.

Erklär-Video: So ticken Digital Natives

Quellen: GEDANKENtanken, wikipedia.org

Digitalisierung - Lexikonbeitragsbild

Digitalisierung

Letzte Änderung: 04.05.2021, 15:53 Uhr

Was ist Digitalisierung?

Transformation und Disruption – Fluch und Segen

Digitalisierung bezeichnet das Aufbereiten von Informationen in zumeist analoger Form, zur Verarbeitung oder Speicherung in einem digitalen System. Vereinfacht heißt das, dass analoge Werte und physische Daten in digitale Formate umgewandelt werden. Bei dieser Vorgehensweise bleibt jedoch das Original erhalten.

Der Begriff Digitalisierung ist vor allem geprägt durch den Umbruch im 20. Jahrhundert, ausgelöst durch Digitaltechnik und Computer. Dieser Umbruch wird auch als Digitale Revolution bezeichnet.

Die digitale Entwicklung hat einen großen Einfluss auf die Menschheit. So sind alle wichtigen Bereiche wie Technik und Entwicklung, Forschung und Gesundheitswesen, Wirtschaft und Produktion wie auch das Privatleben und soziale Verhalten von der Digitalisierung geprägt.

Bereiche der Digitalisierung

  • Text
  • Bilder
  • Druckfilmen
  • Audiodaten
  • Messtechnik
  • Archäologische Objekte
  • Gesundheitswesen
  • Produktionstechnik
  • Verkehr & Logistik

Auswirkungen der Digitalisierung

Aufgrund dessen Daten in digitaler Form zur Verfügung stehen können Prozesse beschleunigt oder sogar automatisiert werden. Beispielsweise durch die Digitalisierung von Kundendaten, können die Daten schneller bearbeitet oder einfach ausgebessert werden.

Wenn nun bestehende Prozesse abgebildet werden, ist somit gegeben Falls auch eine Automatisierung möglich. Beispielsweise wenn der Kunde eine Bestellung tätigt, wird automatisch eine Bestätigung per Mail versandt.

Durch die Digitalisierung sind zur Regelung der digitalen Daten, auch neue Gesetze wie beispielsweise die DSGVO entstanden. So soll vor allem ein Missbrauch der digitalen Daten verhindert werden.

Positive Auswirkungen

Die Digitalisierung hat somit positive Auswirkungen wie eine schnelle Erfassung, Bearbeitung und das Teilen von Daten. Wodurch Prozesse vereinfacht und beschleunigt wurden. Aufgrund dessen die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt gewachsen sind. So sind auch neue Bereiche wie beispielsweise Online Marketing, Social Media, E-Commerce, Suchmaschinen und IT-Sicherheit entstanden. Wodurch Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die Digitalisierung hat ebenso einen Einfluss auf die Preispolitik. Sprich, Produkte können kostengünstiger produziert und verkauft werden.

Negative Aspekte

Durch die Digitalisierung ist ebenso die Digitale Kriminalität entstanden, wodurch beispielsweise ein Datenmissbrauch erleichtert wurde. Ebenso eine negative Auswirkung hat die Digitalisierung auf die Nachhaltigkeit. Der Energieverbrauch durch den Betrieb von IT-Systemen und der höheren Produktion von diversen Produkten ist gestiegen. Dadurch ergibt sich auch ein höherer Rohstoffverbrauch.
Alleine aufgrund der höheren Herstellung von Laptops, ist für notwendigen Akkumulatoren der Lithiumabbau gestiegen. Wodurch ebenso viel Wasser verbraucht wird.

Natürlich kann durch die Digitalisierung ebenso Nachhaltigkeit gefördert bzw. erzeugt werden. Beispielsweise wenn durch digitale Daten, das Ausdrucken in physischer Form erspart wird. Alleine dadurch wird kein Papier oder ein Drucker benötigt. Zudem können digitale Daten schneller berechnet und eingesetzt werden, um bestehende Prozesse zu optimieren. Wodurch unnötiger Verbrauch von Ressourcen gespart werden kann.


Erklär-Video – Was ist Digitalisierung?

Quellen: wikipedia.org, wko.at, Fabian Schaub

Disney+ Disney plus _Herobild

Disney+

Letzte Änderung: 25.11.2020, 16:29 Uhr

Sorgt neuerdings für Zeichentrick- und Fantasy-Spaß: Disney+

Disney plus ist neuester Over-the-top-Onlinevideothek- und Streaming-Dienst

Seit dem 24. März 2020 ist Disney+ oder auch Disney plus in Österreich verfügbar. Nicht nur mit dem niedrigen Einstiegspreis macht Disney+ großen Streaming-Anbietern wie Netflix oder Amazon Prime Video Konkurrenz. Vielmehr punktet man mit den besten Disney-Filmen aller Zeiten sowie Marvel-Blockbustern wie etwa der “Star Wars”-Saga.

Hard Facts

  • Markteinführungen:
    • 12. November 2019 (USA & Kanada)
    • 24. März 2020 (Österreich, Deutschland, Schweiz, UK, Spanien, Irland)
    • 7. April 2020 (Frankreich)
    • 15. September 2020 (Portugal, Belgien, Finnland, Island, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Dänemark)
  • CEO: Robert “Bob” Chapek
  • Abonnenten: 60 Mio.

Die Geschichte von Disney+

Die “Vorwehen” der Geburt von Disney+ begannen bereits am 12. September 2019. Also zwei Monate vor dem eigentlichen Start. Man setzte hier mit einem Betatest in der Niederlanden an. Im Zuge dessen konnten die User die App des Streaming-Dienstes gratis herunterladen. Dabei wurde klar, welche Inhalte Teil des Angebots sein werden. Neben dem schon zuvor bestätigten Material, sollten auch Kurzfilme aus dem Disney-Archiv, Marvel-Trickserien aus den 70er bis 90er Jahren sowie Film-Bonusmaterial verfügbar sein.

Pro Abo erhielt jeder Benutzer bis zu sieben Zugänge. Davon konnte man vier gleichzeitig streamen. Außerdem war das Downloaden von Medien in drei Qualitätsstufen möglich. Auf der untersten Stufe entsprach das bis zu 51 Stunden Disney-Spaß. Am 12. November nahm man die Betaversion wieder offline und startete kostenpflichtig in den USA wie auch Kanada.

Späterer Start in Europa

In Europa wurde Disney+ etwas später veröffentlicht. In Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz sowie dem Vereinigten Königreich war der Dienst ab dem 24. März 2020 verfügbar. Aufgrund von COVID-19 konnten die User in Deutschland wegen der zu hohen Auslastung die Programme lediglich mit reduzierter Bitrate ansehen. In Frankreich wurde aus demselben Grund der Start sogar auf den 7. April verschoben.

Seit dem 15. September 2020 gibt es den Streaming-Anbieter auch in Belgien, Dänemark, Finnland, Island, Luxemburg, Norwegen, Portugal sowie Schweden. Im August 2020 gab Disney plus CEO Bob Chapek bekannt, dass man mehr als 60 Millionen Abonnenten hat.

Was kann man bei Disney+ alles schauen?

Sage und schreibe über 1.000 Filme, Serien und Disney+ Originals gibt es beim Streaming-Anbieter zu sehen. Darunter beispielsweise auch alle 30 Staffeln der Kult-Animationsserie “Die Simpsons”. Natürlich sind ebenso die schönsten Klassiker, die neuesten Blockbuster wie auch exklusive Originals Teil des Programms. Ob man nun Lust auf Geschichten aus einer entfernten Galaxis, eine spannende Doku oder actiongeladene Superhelden-Power hat – für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Nicht zu vergessen: Marvel-Filme und Serien wie etwa “Guardians of the Galaxy”, “Avengers: Endgame”, “Captain Marvel”, “Marvel’s Runaways” oder “Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D”.

Bonus für deutschsprachige Abonnenten

Durch den Deal mit Constantin Film – dem erfolgreichsten Filmunternehmen Deutschlands – wandern zahlreiche Produktionen zu Disney plus. Darunter z.B. die “Ostwind”-Reihe, die “Fünf Freunde”, “Hui Buh” oder die “Wickie”-Filme.

Wie bei allen anderen Streaming-Services wird bei Disney plus das Angebot jeden Monat erweitert. Die Neuzugänge können auf Disney+ Website eingesehen werden.

Wie viel kostet Disney+?

Der Streaming-Anbieter punktet im Vergleich zu Netflix mit einem monatlichen Preis von 6,99 Euro bzw. 69,99 Euro jährlich. Anders als bei Amazon Prime Video fallen für bestimmte Filme oder Serien üblicherweise keine zusätzlichen Kosten mehr an. Der Abopreis beinhaltet also den Zugriff auf das gesamte Angebot, und das selbstverständlich werbefrei!

Wer demnach auf Amazon Prime Video vorwiegend Disney-Filme schaut, sollte sich einen Wechsel zu Disney+ überlegen.

Wie kann man sich bei Disney plus anmelden?

Sie können sich ganz einfach auf der Disney+ Website unter dem Button “Jetzt anmelden” oder unter “Zum Jahresabo” als User registrieren. Alles, was Sie dazu benötigen, ist Ihre E-Mail-Adresse. Bezahlen können Sie per Kreditkarte oder PayPal. Danach stehen Ihnen die kompletten Inhalte über die gleichnamige App wie auch im Web-Browser zur Verfügung.

Kopf-an-Kopf-Rennen: Was will Disney+, was Netflix schon hat?

Großen Unmut gab es jedoch in Bezug auf “Mulan”. Wer den Film sehen will, muss zusätzlich zur monatlichen Gebühr 21,99 Euro zahlen. Dann erhält man den VIP-Zugang. Wie man sich gut vorstellen kann, kam das gar nicht gut bei Usern an. Daneben musste aufgrund von Corona “Falcon and Winter Soldier” verschoben werden. Stattdessen mussten Neuerscheinungen, die eigentlich für die Ausstrahlung im Kino gedacht waren, herhalten.

Doch auch der Blick auf deutschsprachige Produktionen zeigt: Netflix hat hier beim Portfolio eindeutig noch die Nase vorn. Das soll sich nun mit dem jüngst eingegangenen Deal mit Constantin ändern. Gleich über zehn Neuzugänge sind bis Ende Oktober 2020 geplant.

Erklär-Video – Disney+

Quellen: de.wikipedia.org, disney.de, chip.de, welt.de, buffed.de

 

Herobild DNS-Records

DNS-Record

Letzte Änderung: 03.06.2022, 10:55 Uhr

Was ist ein DNS-Record?

Etwa ein Datenträger zum Speichern von Musik? – Nein!

 

Was ist DNS überhaupt?

DNS steht für Domain Name System. Wie jeder weiß, besteht das Internet letztendlich aus Links und IP-Adressen. Bei DNS interessieren wir uns vor allem für die IP-Adressen. Jede Website oder Webshop braucht eine Adresse (eine IP-Adresse), ob er will oder nicht. Da sich Menschen nachgewiesen Namen besser merken können als Zahlen, hat man sich überlegt, die IP-Adressen mit Namen zu belegen. Das war die Geburtsstunde der Domains, auf die wir hier aber nicht weiter eingehen werden. Damit diese Zuordnung von Namen und IP-Adressen funktionieren kann, braucht es ein Verwaltungssystem (= DNS).

Das DNS ist also nichts anderes, als eine Sammlung von Datenbankeinträgen, die wissen, welcher Name (z.B. medienkraft.at) zu welcher IP-Adresse (z.B. IP 192.124.249.109) passt. Diese Information wird nun auf einem der 9 Root-Nameserver gespeichert und von dort bis zum Name-Server weitergeleitet, der für die gewünschte IP-Adresse letztverantwortlich zuständig ist. Der Profi spricht hier vom A-Record.

IP-Adresse einer Domain herausfinden

Typische Mail-Records

  • DKIM-Record
  • SPF-Record
  • MX-Record
  • TXT-Record
  • DMARC-Record

Kurz & knapp: Die Domain (URL) wird einer IP-Adresse zugeordnet. Gibt ein Nutzer eine Internetadresse im Browser ein (z.B. www.medienkraft.at), löst das besagte DNS den Namen auf und sucht die verknüpfte IP-Adresse des zuständigen Servers auf. Verglichen mit der angreifbaren Welt handelt es sich um ein Adressverzeichnis.

Nun gibt es unterschiedlichen Datensatztypen für unterschiedliche Aufgabenbereiche. Wir wollen uns hier insbesondere auf diejenigen konzentrieren, die mit dem E-Mail-Versand zu tun haben. Zu diesen gehören: DKIM, SPF, MX, TXT und DMARC.

DKIM DNS-Record

DKIM, kurz für DomainKeys Identified Mail, ist eine Methode der E-Mail-Authentifizierung. Sie fügt dem Header der versendeten E-Mail eine Signatur hinzu, welche der eigenen Domain zugeordnet ist. Mit Hilfe dieser DomainKey-Technik wird das Fälschen des Absenders einer E-Mail erschwert und damit kriminelle Vorhaben wie Spammen oder Phishing möglichst effektiv unterbunden.

SPF DNS-Record

SPF steht für Sender Policy Frame. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine Technik, die das Fälschen des Absenders einer E-Mail verhindern soll. Indem man den SPF-Eintrag aktiviert, wird ein TXT-Eintrag in der DNS-Zone mit der Information hinterlegt, welche Server zur Versendung von E-Mails für diese Domain berechtigt sind. Die Funktion kann in der Regel unter E-Mail-Einstellungen aktiviert werden.

MX DNS-Record

MX ist die Abkürzung für Mail Exchange und gibt den Domain-Namen des Mail-Servers (MTA) an, der für eine Domain bzw. Subdomain zuständig ist. Jedem MTA wird ein MX-Eintrag mit einer bestimmten Priorität zugeordnet. Üblicherweise werden E-Mails bevorzugt an die Domain mit der höchsten priorisierten MTA verschickt. Für Spam hingegen werden MTAs mit der niedrigsten Priorität bevorzugt. Bei diesen besteht nämlich eher die Chance, dass auf ihnen keine Spam-Filter laufen.

TXT DNS-Record

Mit dem TXT-Eintrag, auch unter der Bezeichnung TXT Resource Record bekannt, ist es möglich, einen frei definierbaren Text für eine Domain zu hinterlegen. Auf diesem Wege können beliebige Daten übermittelt werden. Google beispielsweise, benutzt die TXT Records, damit sich ein Inhaber einer Domain als solcher identifizieren kann.

DMARC DNS-Record

DMARC ist das Akronym für Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance. Der Eintrag wurde entwickelt, um dem Missbrauch von E-Mails vorzubeugen. Er versucht beim E-Mail-Versand Authentifizierungsprobleme zu beheben und kann in Kombination mit DKIM und/oder SPF-Records angelegt werden. Mit einem DMARC-Eintrag können zusätzliche Regeln festgelegt werden, anhand welcher die Entscheidung gefällt wird, ob eine E-Mail unter Quarantäne gestellt oder abgelehnt werden soll.

Erklär-Video – So funktionieren SPF, DKIM und DMARC

Quellen: LastBreach UG, giga.de

DSGVO - Titelbild

DSGVO

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:22 Uhr

Was ist die DSGVO und wen schützt sie?

Die Datenschutz-Grundverordnung DSGVO schützt Konsumenten und nimmt Unternehmen in die Pflicht

Die DSGVO oder auch DS-GVO steht für Datenschutz-Grundverordnung. Dabei handelt es sich um eine am 25. Mai 2018 in Kraft getretene Verordnung der Europäischen Union die  Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten im privaten wie öffentlichen Sinne regelt. Hiermit wurde die aus dem Jahr 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr abgelöst.

Einerseits soll die DSGVO dem Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU dienen. Andererseits den freien Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes sicherstellen.

Was sind personenbezogene Daten eigentlich?

Unter personenbezogenen Daten versteht man sämtliche Informationen, die sich auf eine “identifizierbare lebende” bzw. eine “identifizierte Person” beziehen. So heißt es auf der Website der Europäischen Kommission. Dazu zählen diverse Teilinformationen, welche die Identifizierung einer Person ermöglichen. Demnach fallen auch verschlüsselte, pseudonymisierte und anonymisierte personenbezogene Daten unter die DSGVO. Denn man könnte sie zur erneuten Identifizierung einer Person verwenden. Im Gegensatz dazu gelten Daten nicht mehr als personenbezogen, wenn anhand dieser die betroffene Person nicht mehr identifiziert werden kann.

Macht es einen Unterschied, wie die personenbezogenen Daten gespeichert wurden?

Prinzipiell ist die Antwort auf diese Frage ein klares Nein. Denn die DSGVO greift unabhängig von der Technik, die zur Datenverarbeitung verwendet wurde. Somit ist es irrelevant, ob die Daten auf Papier, mittels Videoüberwachung oder in einem IT-System gespeichert wurden.

Beispiele für personenbezogene Daten:

  • Name und Vorname
  • Privatadresse
  • E-Mail-Adressen, die den Vornamen und Nachnamen beinhalten
  • Ausweisnummer
  • IP-Adresse
  • Standortdaten, z.B. Standorterkennung bei Mobiltelefonen
  • Cookie-Kennung
  • gesundheitliche Daten, die einem Arzt oder Krankenhaus vorliegen

Beispiele für nicht personenbezogene Daten:

  • anonymisierte Daten, deren Anonymisierung unumkehrbar ist
  • E-Mail-Adressen, anhand derer die betreffende Person nicht identifizierbar ist
  • Handelsregisternummer

Was umfasst die Datenverarbeitung?

Der Begriff “Verarbeitung” bezieht sich auf eine Vielzahl automatisierter und nichtautomatisierter Verfahren. Diese werden im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten eingesetzt. Dazu gehören u.a.: Erheben, Erfassen, Systematisieren, Speichern, Aktualisieren, Filtern oder Abfragen. Des Weiteren fallen darunter: Verwendung, Übermittlung, Bereitstellung, Verbreitung sowie die Löschung und Vernichtung personenbezogener Daten.

Entweder gilt die DSGVO für teilweise oder vollständig automatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Allerdings nicht für nichtautomatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die in einem strukturierten Dateisystem hinterlegt sind.

Datenschutzbehörden und ihre Funktionen

Für die Überprüfung und Überwachung, ob die DSGVO-Richtlinien auch umgesetzt werden, sind sogenannte Datenschutzbehörden zuständig. Zum einen sind sie die Anlaufstelle für eventuelle Beschwerden im Zusammenhang mit der Anwendung von Datenschutzvorschriften. Zum anderen bieten sie kompetente Beratung rund um das Thema Datenschutz. Jeder EU-Mitgliedsstaat verfügt über eine derartige Behörde.

zuständige Datenschutzbehörde finden

Erklär-Video – DSGVO einfach erklärt

Quellen: Linde Verlag, de.wikipedia.org, ec.europa.eu 

 

DuckDuckGo Private Suchmaschine_Herobild

DuckDuckGo

Letzte Änderung: 05.02.2021, 10:48 Uhr

DuckDuckGo speichert Ihre Daten nicht – niemals!

Die private Suchmaschine für geschützte Privatsphäre auf jedem Gerät

Sie sind es leid andauernd online getrackt zu werden? Dann schafft DuckDuckGo Abhilfe. Das verspricht nämlich der Anbieter der Suchmaschine, die mit einem integrierten Schutz der Privatsphäre im Browser wirbt. Und das alles kostenlos! Doch was steckt wirklich hinter dieser Suchmaschine? Kann man ihr vertrauen? Hält sie wirklich, was sie verspricht? Ist sie genauso gut oder sogar noch besser als Google?

duckduckgo traffic 2021-02

Screenshot von duckduckgo

Was DuckDuckGo verspricht

  • Privatsphäre für Chrome inklusive Tracker Blocker und Website-Verschlüsselung
  • Private Suche mit der App oder Browser-Erweiterung
  • Privatbrowser für Mobilgeräte bzw. die Betriebssysteme iOS und Android

Alles Privatsache… dafür sorgt DuckDuckGo

DuckDuckGo, kurz DDG, ist eine Suchmaschine, die sich damit rühmt keine persönlichen Informationen zu sammeln oder diese zu teilen. Dies ist wohl das kennzeichnendste Merkmal, das diesen Suchdienst von anderen Suchmaschinen unterscheidet. Im Prinzip werden die User nicht profiliert und bekommen dieselben Ergebnisse angezeigt. Letztere stammen aus über 400 individuellen Quellen wie etwa Wikipedia, aber auch von anderen großen Suchmaschinen wie Yahoo, Bing oder Yandex. Als ursprüngliches Ziel von DuckDuckGo kann man den Datenschutz nicht ansehen. Diese Aspiration hat sich viel eher aus den Rückfragen in den Hacker News auf Reddit ergeben.

5.2.2021 – mehr als 70 Millionen Suchvorgänge pro Tag!

So ist DuckDuckGo entstanden

Gegründet wurde DuckDuckGo von Gabriel Weinberg. Bereits in jungen Jahren programmierte er einen Onlineshop für die Schneiderei seiner Mutter. Zudem studierte er Physik am Massachusetts Institute of Technology und verkaufte 2006 seine Datenbank für E-Mail-Adressen für 10 Millionen US-Dollar. Weinberg hat einen Bachelor of Science in Physik sowie einen Master of Science in Technology Policy. Seine Masterarbeit widmete er dem Thema Spam.

DuckDuckGo Suchergebnisse

Quelle: duckduckgo.com

Mehr Relevanz, weniger Werbung

Als ursprüngliches Ziel für die Suchmaschine steckte man folgenden Grundsatz fest: Weitaus weniger Werbung, dafür aber mehr relevante Inhalte. Dafür sorgte Weinberg 2011 erst einmal im Alleingang. Damals fiel er durch eine Werbefläche in San Francisco auf, welche das Tracking durch Google thematisierte. Diese Guerilla-artige Maßnahme an der Straße über der Bay Bridge wurde von etlichen Massenmedien in den USA aufgegriffen.

Da bis Herbst 2011 die Nutzung von DuckDuckGo deutlich zugenommen hatte, stiegen verschiedene Investoren ein. Währenddessen mockierte man sich über den achso albernen Namen der Suchmaschine, den Weinberg einmal so erklärte:

Eigentlich kam er mir eines Tages einfach in den Kopf, und ich mochte ihn einfach. Er ist natürlich beeinflusst bzw. abgeleitet von Duck Duck Goose, aber ansonsten gibt es keinen Bezug, beispielsweise eine Metapher.

Zur Erklärung: Duck Duck Goose, oder auch “Ente Ente Gans”, ist ein Kinderspiel, das dem Spiel Plumpsack ähnlich ist.

Die Suchmaschine nimmt Dynamik an

Bereits im März 2012 konnte DuckDuckGo mehr als 1,5 Millionen direkte Suchanfragen pro Tag verzeichnen. Darüber hinaus startete Weinberg eine DuckDuckGo-Community-Webseite. Auf dieser sollte es Nutzern möglich sein, eventuelle Bugs zu veröffentlichen, neue Funktionen zu beantragen oder schlichtweg über die Suchmaschine und ihre Verbreitung im Netz zu diskutieren.

Als das Überwachungsprogramm PRISM Schlagzeilen machte, stieg auch die Anfrage nach diskreten Suchdiensten schlagartig an. Daraufhin verdoppelten sich die Suchanfragen bei DuckDuckGo auf rund 3 Millionen täglich. Nichtsdestotrotz unterliegt auch DuckDuckGo als US-amerikanisches Unternehmen dem USA PATRIOT Act. Damit ist es verpflichtet, Behörden wie dem FBI, NSA oder CIA Zugriff auf die eigenen Server zu gewähren. Im Bezug auf persönliche Daten von EU-Bürgern ein kritischer Punkt, den wir bereits im Rahmen der Beiträge über Privacy Shield und Max Schrems eingehend behandelt haben.

Anfang September 2014 wurde die Suchmaschine in China blockiert. Dafür aber fügte im gleichen Monat Apple auf seinen Betriebssystemen DuckDuckGo als optionalen Suchdienst für den Standard-Browser Safari hinzu. Im November desselben Jahres tat Mozilla in seinem Browser Firefox 33.1 dasselbe. Daraufhin überschritt man im Oktober 2018 30 Millionen Suchanfragen am Tag!

Was kann DuckDuckGo, was andere Suchmaschinen nicht können?

Wie zuvor erwähnt, handelt es sich bei den Suchergebnissen dieses Suchdienstes um ein Mashup. Das heißt, es werden schlichtweg Daten von vielbesuchten Websites, insbesondere Wikipedia, zusammengetragen. Dies gilt im Speziellen für die “Zero-click”-Infokästchen. Letztere sind kleine Bereiche oberhalb der Suchergebnisse, die entweder Zusammenfassungen von Themen oder verwandte Sachverhalte beinhalten.

Kommerzielle Einkaufsseiten vs. Info-Seiten ohne Verkaufsabsicht

Ganz praktisch ist die Möglichkeit die Ergebnisse nach ihrem Zweck zu filtern. Genauer gesagt: Man kann im Vorfeld bestimmen, ob man ausschließlich Websites ohne Verkaufsabsicht oder auch auch kommerzielle Seiten gezeigt bekommen möchte.

Gezielter suchen kann man auch mithilfe der sog. “!Bang“-Syntax. Diese ist besonders für die Suche auf Amazon, eBay oder in Blogs nützlich. Dabei verwendet man bestimmte Schlüsselwörter mit einem vorne angehängten Ausrufezeichen.

Filterung von Content Farm-Resultaten

Des Weiteren legt DuckDuckGo großen Wert auf hochqualitative Websites. Natürlich können das auch Suchmaschinen wie Google für sich beanspruchen. Doch Weinbergs Suchdienst geht noch einen Schritt weiter. So werden Inhalte von sog. Content Farmen wie etwa eHow ausgefiltert, weil sie in eigenen Worten des Gründers

… schlechte Qualität [haben] und ausschließlich dafür erstellt [sind], die Seite beim Google-Suchindex weit nach oben zu bringen.

Ebenso werden Websites aus den Suchergebnissen ausgeschlossen, die sehr viel Werbung beinhalten.

Anonyme Suche mit dem Netzwerk Tor

Seit August 2010 setzt DuckDuckGo das Anonymisier-Network Tor ein. Dieses erlaubt Anonymität durch Routing des Datenverkehrs mithilfe einer Vielzahl verschlüsselter Relais.

In Sachen Datenschutz hat die Suchmaschine von Weinberg auch 2018 nachgelegt. Nunmehr ist nicht bloß die Web-Suche, sondern auch das Surfen im Internet abgesichert. Die in den Browser-Erweiterungen für Chrome, Safari und Firefox eingebauten Tools blockieren Google-, Facebook-Tracker wie auch andere Tracking-Dienste.

DuckDuckGo Paid Ads – Werbung schalten

Die meisten Suchmaschinen basieren auf Tracking, wenn es ums Ausspielen von Werbung geht. Dieser Suchdienst hingegen ist einzig und allein textbasiert. Die Ad-Schaltung läuft über Microsoft Advertising (Bing Ads). Das heißt, man benötigt dafür einen eigenen Microsoft Werbeaccount.

Es muss jedoch hinzugefügt werden, dass sich Werbeschaltung auf DuckDuckGo nur im Kontext eines Marketing-Mixes auszahlt. Denn, DuckDuckGo ist zwar immer mehr gefragt und genießt ein hohes Vertrauen bei Usern. Dennoch liegt die Suchmaschine hinsichtlich der Zugriffszahlen nach wie vor weit hinter Google und anderen großen Suchdiensten zurück.

Kann der Privacy-Browser seine Versprechen zu 100 Prozent halten?

Erst Anfang Juli 2020 wurde bekannt, dass DuckDuckGo die Hostnamen sämtlicher besuchter Websites an einen Server des Software-Herstellers verschickt hat. Trotz umgehender Meldung eines Nutzers, hat man sich nicht weiter um diesen Bug gekümmert. Erst als Hacker News dieses Thema aufgriff, reagierte das Unternehmen.

Man argumentierte, dass der Grund für dieses ungewöhnliche Verhalten die Implementierung der Favicon-Funktion war. Und dass man sich dabei des eigenen Online-Services icons.duckduckgo.com bediente. Dies sorgte jedoch für Verblüffung, denn das Ganze kann auch lokal via Bibliothek erfolgen.

Erklär-Video – Anonymisiert und sicher im Web suchen

Quellen: duckduckgo.com, help.duckduckgo.com,  de.wikipedia.org, derstandard.at

 

E-Commerce

Letzte Änderung: 06.03.2023, 14:23 Uhr

Was ist E-Commerce und was sie darüber wissen sollten?

Meist wird darunter das Verkaufen von Konsumgütern im B2C verstanden

Unter E-Commerce bzw. Electronic Commerce oder elektronische Geschäftsabwicklung versteht man vor allem den Verkauf und Kauf (je nach Betrachtungswinkel) von Produkten oder Dienstleistungen auf elektronischem Wege. Meist wird der Begriff mit dem B2C-Segment und dem Verkauf von Konsumgütern eingesetzt. Eine artverwandte Bezeichnung ist E-Business. Darüber hinaus fokussiert sich der Begriff auf den elektronischen Handel (bspw. Online-Einkauf) sowie elektronische Transaktionen (bspw. Online-Banking).

Welche Vorteile hat E-Commerce?

Der Electronic Commerce bietet für Käufer zahlreiche Vorzüge:

  • größeres Sortiment – mehr Auswahl
  • einfachere Vergleichbarkeit von Produkten
  • Zugang zu Rezensionen und Produktbewertungen
  • praktische Zahlungsarten
  • keine Öffnungszeiten
  • uvm.

Erfolgreiche Online-Händler

Grundsätzlich bildet der elektronische Handel ebenso die Grundlage für zahlreiche Online Shops. Außerdem wird er immer beliebter, weshalb Unternehmen vermehrt ihre Dienstleistungen bzw. Produkte online anbieten. Nebst dem Ziel die Marke bzw. die Bekanntheit der Produkte zu steigern, ist E-Commerce ebenfalls das Hauptziel der Online-Werbung. So haben sich viele Anbieter auf Werbung speziell zur Förderung des E-Handels spezialisiert (bspw. Goolge Ads oder auch Facebook).

Warum Sie E-Commerce starten sollten?

Erklär-Video: Was ist E-Commerce?

Quellen: ecommerce-platforms.com, wirtschaftslexikon.gabler.de, Fairrank TV

Herobild E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Letzte Änderung: 19.08.2021, 12:39 Uhr

Was ist E-Mail Marketing?

Newsletter – altbewährtes und wichtiges Dialogmedium

E-Mail Marketing ist ein Teilgebiet des Direktmarketings und bedient sich digitaler Nachrichten, um

  • Kunden auf Angebote aufmerksam zu machen,
  • über neue Produkte und Dienstleistungen zu informieren,
  • neue Kunden zu gewinnen sowie
  • bestehende Kunden zu binden.

Arten des E-Mail Marketing

Prinzipiell unterscheidet man zwischen zwei Arten bzw. Herangehensweisen beim E-Mail-Marketing:

  1. One-to-one-Kommunikation: Das Unternehmen richtet sich gezielt an eine einzelne Person.
  2. One-to-many-Kommunikation: Das Unternehmen verschickt E-Mails an beliebig viele Personen.

Bei der zweiteren Variante besteht die Gefahr, dass E-Mails zu oft verschickt und vom Internet-User als lästig empfunden werden. Dabei spricht man vom sogenannten Spam. Ein derart ausgeartetes E-Mail Marketing kann schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen haben.

Mailing vs. Newsletter

Der Einsatz von E-Mail Marketing zum Zwecke des Kundenkontakts oder Kundenpflege ist mittlerweile unumgänglich geworden. In diesem Sinne steht den Unternehmen heutzutage eine riesige Auswahl an Tools zur Verfügung. Darunter sind Werkzeuge, welche unter anderem die Möglichkeit zur Kampagnenerstellung, Analyse, Tracking oder etwa zum automatisierten Versand beinhalten.

Nichtsdestotrotz haben sich das Mailing und der klassische Newsletter am meisten etabliert. Als Mailing bzw. E-Mailing bezeichnet man den Versand von E-Mails in unregelmäßigen Abständen, zum Beispiel zur Ankündigung von aktuellen Aktionen oder neuen Produkten. Dagegen charakterisiert die Regelmäßigkeit den Newsletter, wobei hier die Frequenz variieren kann. In einem Newsletter kann das Unternehmen seine Kunden über Sales, Rabatt-Aktionen und kommende Events informieren.

Call-to-Action (CTA)

Ein wesentliches Element, das auf keinen Fall in einem E-Mailing oder Newsletter fehlen darf, ist eine Call-to-Action. Zu diesem Zweck kommen beispielsweise Buttons mit Text, Banner oder Bilder zum Einsatz, die dann direkt zu einer Landing-Page des Unternehmens weiterleiten.

Richtlinien im E-Mail Marketing

Vor allem seit der Einführung der DSGVO haben sich die Richtlinien für E-Mail Marketing drastisch verschärft. Weitere Bestimmungen stammen aus dem Telekommunikationsgesetz § 96 TKG und betreffen das Themengebiet der E-Privacy. Bei Nichteinhaltung gibt es Abmahnungen.

E-Mail Marketing Trends 2021

Während sich im vergangenen der Trend zum userfreundlichem Marketing (nutzergenerierte Inhalte, Interaktivität, Individualisierung und Einsatz von Sprachassistenten) stark abzeichnete, kommen im Jahr 2021 vier neue Trends auf uns zu:

  • noch stärkerer Einsatz von KI (Künstliche Intelligenz) im Bereich der Automation und Individualisierung
  • vermehrte Verwendung von interaktiven Elementen
  • Authentizität statt Oberflächlichkeit
  • gesteigertes Verantwortungsbewusstsein hinsichtlich personenbezogener Daten bzw. DSGVO (weg vom Zuspammen der Abonnenten)

Video – Tipps und Tricks für Ihr E-Mail Marketing

Quellen: Newsletter2Go, gruenderszene.de, wko.at, blog.wishpond.com

eBay Herobild Lexikon

eBay

Letzte Änderung: 11.12.2020, 13:30 Uhr

Fachbegriffe verständlich erklärt im Marketing Lexikon – damit häufig verwendetes Fachjargon kein Fachchinesisch mehr bleibt!

eBay – ein Urgestein des E-Commerce

Einer der weltweit größten Online-Marktplätze

Im Jahr 1995 schrieb der US-Amerikaner Pierre Omidyar an einem Labor-Day-Wochenende eine Website. Denn er hatte die Idee, dass man Händler und Käufer auf einem offenen und ehrlichen Marktplatz im Internet zusammenbringen könnte. Und so war am 3. September 1995 „AuctionWeb“ geboren. Zwei Jahre später wurde es eBay getauft. Heute ist die Firma ein milliardenschweres, weltweit tätiges Unternehmen. Heutzutage ist der Name eBay ein Synonym für Online-Auktionen und Kleinanzeigen.

Fakten rund um eBay

  • Name: eBay Inc.
  • Gegründet 3. September 1995
  • Gründer: Pierre Omidyar
  • Firmensitz: San Jose, CA, USA
  • Seite: www.ebay.com

Laserpointer –> Dotcom-Blase –> Milliardengeschäft

Wie der Gründer selbst behauptet, war die erste Auktion auf der Plattform eBay der Verkauf eines defekten Laserpointers. Für USD 14,83 wurde das defekte Geräte damals von Omidyar verkauft. Zur Sicherheit wies er noch selbst den Käufer darauf hin, dass das Gerät defekt ist. Dennoch erstand Letzterer dieses.

Innerhalb weniger Jahre wurden Waren im Wert von mehreren Millionen US-Dollar auf der Plattform gehandelt. Mit der Umbenennung von AuctionWeb zu eBay führte man auch neue Systeme ein. Diese ermöglichten es, auf der Plattform für Vertrauen zu sorgen. Nunmehr konnte man nicht nur die Händler, sondern auch die Käufer bewerten. Noch bevor die Dotcom-Blase in den frühen 2000ern platzte, wurde das Unternehmen sehr hoch bewertet. In weiterer Folge ging Omidyar mit eBay 1998 an die Börse. Daraufhin stieg der Preis einer Aktie innerhalb des ersten Tages von USD 18 auf USD 53 und machte ihn schlagartig zum Milliardär.

Doch die Firma ruhte sich über die Jahre nicht auf den Lorbeeren aus. So entwickelte sich aus eBay im neuen Jahrtausend der weltweit größte Online-Marktplatz mit 12 Millionen registrierten Nutzern sowie 4,5 Millionen täglich gehandelten Waren. Zudem akquirierte man systematisch diverse Konkurrenten, wie die europäische Plattform iBazar. Außerdem erkannte eBay sehr schnell die Notwendigkeit eines guten Zahlungsdienstes. Denn vor allem in den USA war es in den 1990ern noch recht aufwändig und kostspielig über Bundesstaatsgrenzen hinaus Banküberweisungen zu tätigen. Um diese Problem zu umschiffen, gründete ein Mann namens Elon Musk eine Seite namens „X.com“ bzw. „Coinfinitiy“. Daraus wurde später PayPal. eBay kaufte das Unternehmen im Jahr 2002 für 1,5 Milliarden Dollar und machte das System zum Standard auf seiner Handelplattform.

eBay mit der Zeit immer unwichtiger?

Die Handelsplattform wurde mit der Zeit von seiner eigenen Tochtergesellschaft immer stärker in den finanziellen Hintergrund gedrängt. Darüber hinaus wurde PayPal 2015 ein eigenständiges Unternehmen, welches heute ein Vielfaches der ehemaligen Mutter wert ist. Ebenso erzielt man hier fast die doppelten Gewinne! Ferner ist PayPal nicht mehr länger die einzig akzeptierte Zahlungsmethode. Demzufolge musste eBay eingestehen, dass es andere große Zahlungsdienstleister wie Google Pay gibt, um die man nur mehr schwer herumkommt.

Als wirklich großer Marktplatz, wo auch Einzelhändler professionell verkaufen, drängten andere Anbieter in den Markt. Allen voran Amazon. Doch auch Alibaba entwickelte sich zu einem immer größeren Player und hat letztendlich eBay bereits seit Längerem in den Schatten gestellt.

Nichtsdestotrotz ist eBay nach wie vor eines der Urgesteine der Internetplattformen und E-Commerce Seiten. Es hat einen Firmenwert von über 40 Milliarden Dollar und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. Zweifelsohne ein Global Player! Lediglich im Vergleich zu den aktuellen Giganten wirkt es fast unscheinbar. Denn beispielsweise Amazon wird derzeit auf einen Wert von 1,6 Billionen US-Dollar geschätzt. Im Großen und Ganzen gilt die Seite aber als eine der beliebtesten online Auktionshäuser. Das Gleiche gilt für ihre Subseiten wie etwa die eBay Kleinanzeigen – ein fester Bestandteil des „bekannten Webs“.

Video Erklärung – 5 Geheimnisse über eBay

Quellen: Galileo

Ecosia Herobild

Ecosia

Letzte Änderung: 16.08.2021, 12:53 Uhr

Ecosia – die umweltbewusste Suchmaschine

Die Welt verändern? Ja, das geht – mit jeder Suche via Ecosia

Bei Ecosia handelt es sich um eine ökologische Suchmaschine. Ihren Sitz hat sie in Berlin. Sowohl die Suchergebnisse wie auch die Suchanzeigen liefert Bing.

Ecosia verspricht…

  • Wer sie zu seiner neuen Suchmaschine macht, pflanzt nebenbei kostenlos Bäume.
  • Die Gewinne fließen in die Pflanzung von Bäumen.
  • Ecosia pflanzt Bäume dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Somit ist sie gut für Mensch, Umwelt sowie die lokale Wirtschaft.
  • Jede Suche mit der Suchmaschine wirkt sich positiv auf die Welt aus.

Was ist besonders an Ecosia?

Transparenz

Ecosia legt großen Wert auf Transparenz. Deshalb veröffentlicht man jeden Monat Finanzberichte mit Informationen, wie viel Geld mit den Suchen eingenommen wurde. Ebenso erfährt man als User, welcher Prozentsatz davon in Baumprojekte geflossen ist. Statt die Dividenden an seine Eigentümer auszuzahlen, verbleiben sämtliche Überschüsse im Unternehmen. Sie fließen einzig und allein in Baumpflanzprojekte sowie grüne Investitionen.

Monatlich bezahlt man seine Partner für Wiederaufforstung, primär durch Baumpflanzungen, aber auch durch Alternativmethoden wie Naturverjüngung oder Feuerbekämpfung. Um die Partner unabhängig von Einnahmeschwankungen bezahlen zu können, parkt der Suchmaschinenbetreiber Teile der Gelder in einem Baumfonds.

Ecosia - monatliche Finanzberichte

Quelle: de.blog.ecosia.org

Ecosia Projekte

Quelle: de.blog.ecosia.org

CO2-Neutralität

Während die meisten Unternehmen auf fossile Brennstoffe wie Kohle, Braunkohle und Gas setzen, zielt Ecosia auf sauberen Strom aus erneuerbaren Quelle wie Wind- oder Solarkraft ab. Das Unternehmen distanziert sich aus Klimagründen ganz klar vom “Business as usual”. So hat man beispielsweise 2018 begonnen, eigene Solaranlagen zu bauen. Seitdem wird das Stromnetz und somit sämtliche Suchvorgänge mit sauberer Energie versorgt.

Doch auch, wenn CO2-neutral gut ist, ist CO2-negativ natürlich noch besser. Aus diesem Grund hat Ecosia auch als eines der ersten Unternehmen im Jahr 2019 seine Produktion erneuerbarer Energie verdoppelt! Dies dient nicht bloß der Deckung des Eigenbedarfs, sondern führt auch zur aktiver Verdrängung umweltbelastender Energie aus dem Netz.

Denn es ist nunmal eine Tatsache, dass Server sehr viel Energie verbrauchen. In Zahlen ausgedrückt:

Wäre das Web ein Land, so würde es in Hinsicht auf den Stromverbrauch Platz 3 der Weltrangliste belegen.

Darum tragen auch Internet-Unternehmen eine Mitverantwortung für den ökologischen Fußabdruck, den sie hinterlassen. Das Unternehmen übernimmt mit seiner Philosophie sowie aktivem Tun in puncto Ökostrompolitik zweifelsohne eine Vorreiterrolle.

DSGVO-freundlich

Um Ecosia selbst zu zitieren:

Nicht nur Wälder müssen geschützt werden, sondern auch deine Daten. Wir kümmern uns um beides!

Keine permanente Speicherung von Suchanfragen

Die Suchmaschine erstellt keine persönlichen Nutzerprofile, die auf Suchverläufen basieren. Stattdessen anonymisiert man sämtliche Suchanfragen innerhalb einer Woche.

Kein Herausgeben von Daten an Werbetreibende

Es ist kein Geheimnis mehr, dass viele Webdienste Userdaten sammeln. Diese veräußern sie dann für Werbezwecke. Ecosia hingegen verkauft weder Daten noch Suchanfragen an Werbetreibende weiter.

Verschlüsselung von Suchanfragen

Man geht hier sogar so weit, dass man die Suchanfragen der User vor potenziellen Lauschangriffen durch eine Verschlüsselungstechnologie schützt. Schließlich soll ausschließlich der User und Ecosia Zugriff auf die Nutzer-Suchanfragen haben.

Verzicht auf Verwendung externer Tracking-Tools

Zur Verbesserung ihrer Services verwenden viele Websites externe Tracking-Tools wie etwa Google Analytics. Ecosia dagegen verzichtet auf Analyse-Tools von Drittanbietern. Natürlich geht es dabei in erster Linie um die Unterbindung des Zugriffs auf die Suchdaten von Ecosia-Usern.

Sämtliches Tracking durch Nutzer deaktivierbar

Um die Suchmaschinen-Dienste zu verbessern, benötigt Ecosia im Grunde nur eine geringe Datenmenge von den Usern. Möchte der User seine Daten nicht teilen, hat er die Möglichkeit im Browser die Option “Do Not Track” zu aktivieren.

Die Geschichte hinter Ecosia

Die Suchmaschine wird zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 freigeschaltet. Als ihr offizieller Begründer gilt Christian Kroll. Dieser hatte zuvor bereits die drei “grünen” Suchmaschinen OneCentPerSearch, Forestle sowie znout entwickelt. Heute kooperiert znout mit Google. Man hat sich zum Ziel gesetzt, den durch znout-Suchen verursachten CO2-Ausstoß durch den Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien auszugleichen.

Auch die Gründung von Forestle geht auf eine Kooperation mit Google zurück. Dennoch kündigte Google nach nur wenigen Tagen die Zusammenarbeit. Schließlich wurde Forestle am 1. Jänner 2011 in Ecosia integriert. Seitdem findet eine entsprechende Umleitung sämtlicher Forestle-Suchanfragen statt.

Jedes Jahr pflanzt Ecosia zig Millionen Bäume. Und es sind jedes Mal mehr. Erst im Juli 2020 brach man den Rekord von 100 Millionen Bäumen.

Öko-Wunder Ecosia oder doch berechtigte Kritik?

Früher wurde bemängelt, dass Ecosia die Such- & IT-Infrastruktur von Yahoo bzw. Microsoft verwendet und diese nicht mit Ökostrom laufen. Mittlerweile hat Microsoft den Betrieb seiner Server teilweise auf erneuerbare Energien umgestellt. Was kann man an einer grünen Suchmaschine, die 80% ihres Gewinns für Bäume spendet, noch bemängeln? Gibt man bei Google “Ecosia” ein, erscheint eine Reihe an Kritikpunkten, die wir uns nachfolgend genauer ansehen.

Digitales Anprangern

So sympathisch und geschmeidig Ecosia am ersten Blick erscheinen mag, sie verstecken ihre Kritik nicht und stellen Marken an den Pranger. Unternehmen, die mit fossilen Brennstoffen Geld verdienen, scheinen in den Suchergebnissen mit einem Zusatzvermerk – einem kleinen Kraftwerk-Symbol – auf. Zusätzlich kommt folgender Text:

Suchergebnisse mit diesem Symbol zeigen dir Ergebnisse von Firmen, die mit fossilen Brennstoffen Geld verdienen und damit das Klima zerstören.

Spenden nur mit Anzeigen-Klicks lukriert

Die grüne Suchmaschine gibt an, dass ca. 45 Suchanfragen für die Pflanzung eines Baums sorgen. Auf diese Weise suggeriert man dem User, dass lediglich die Suche dafür ausreichend ist. Doch das ist natürlich nicht der Fall. In Wirklichkeit kommen die Spenden durch Klicks auf die Anzeigen zustande. Wer davon weiß, klickt wahllos auf die Adds. Und das sehen Werbekunden gar nicht gerne! Aus diesem Grund hielt die Kooperation von Google und Ecosia nur zwei Wochen lang.

Der Fake-Vorwurf

Was steckt eigentlich hinter diesem Vorwurf? Dieser hält sich nämlich relativ hartnäckig – Tendenz steigend. Aktuell googeln 1.700 User im Monat den Suchbegriff “Ecosia Fake”. Veruntreut man etwa die Einnahmen oder kommen sie gar nicht einem guten Zweck zugute?

Mit Gewissheit können wir sagen: Als Betrüger darf man der Suchmaschinenbetreiber nicht abstempeln! Durch Offenlegung der Finanzen möchte Ecosia klarlegen, wie viel dem guten Zweck zufließt. Beim näheren Durchforsten der Suchergebnisse findet man ohnehin keine triftigen Gründe.

Sucheffektivität noch nicht ausgereift

Wer sich intensiver mit der Funktionsweise des Suchalgorithmusses beschäftigt, stößt recht schnell an die Grenzen des Machbaren und auf Qualitätsunterschiede zu anderen Suchmaschinen. Diese These untermauern diverse Foren-Einträge. User kritisieren offen die Sucheffektivität der grünen Suchmaschine. Beispielsweise, bemängelt man die Anzahl an Suchergebnissen und vergleicht sie mit Google. Viele User nutzen Ecosia deshalb vorwiegend aus idealistischen Gründen. Das heißt, sie wollen gerne mit ihren Suchen und Klicken auf Anzeigen zum Umweltschutz beitragen. Dennoch heißt es oftmals in den Kommentaren, dass man gezwungen ist am Ende doch wieder auf die umfangreicheren Suchresultate von Google zurückzugreifen. Das dürfte wohl einer der wichtigsten Programm-Punkte auf der Produktentwicklungs-Liste der jungen Suchmaschine sein.

Erklär-Video – Warum Ecosia Bäume pflanzt

Quellen: ecosia.org, de.wikipedia.orgmy-green-choice.de

EPVO - Titelbild

ePVO

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:25 Uhr

ePVO – ePrivacy Verordnung

Was ist die ePrivacy-Verordnung?

Die ePrivacy-Verordnung (ePVO) ist eine Ergänzung zur aktuellen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Somit verfolgt diese ebenso das Ziel, personenbezogene Daten innerhalb der EU zu schützen und zu gewährleisten. Im Gegenzug zur DSGVO liegt der Schwerpunkt der ePrivacy-Verordnung jedoch speziell im Segment der elektronischen Telekommunikation. Wie beispielsweise E-Mails, SMS oder Sprachanrufen.

Die ePVO ist für die Sicherstellung der Vertraulichkeit in der elektronischen Kommunikation innerhalb Europas und neben personenbezogenen, auch für die Regelung weiterer Daten verantwortlich. Zusätzlich soll die aktuell geltende E-Privacy-Richtlinie (RL 2002/58/EG) wie auch die Cookie-Richtlinie (RL 2009/136/EG) von der ePrivacy-Verordnung abgelöst werden.

Schwerpunkte der ePrivacy-Verordnung

  • Vertraulichkeit innerhalb der elektronischen Kommunikation
  • Opt-In für Cookies und weitere Tracking-Tools
  • Einwilligung zur Verarbeitung von Kommunikationsinhalten und -metadaten
  • Einwilligung für kommerzielle Kommunikation

Wer ist von der ePVO betroffen?

Die ePVO kommt dann zur Anwendung wenn es sich um die Verarbeitung von elektronischen Kommunikations-Daten handelt. Diese Daten entstehen, wenn Kommunikationsdienste angewendet werden. Wie die DSGVO ist auch die ePVO für Unternehmen anzuwenden, die Kommunikationsdienste (wie E-Mail, Soziale Medien, webbasaierte Kommunikationsdienste usw.)  innerhalb der EU anbieten. Dabei fällt der Schutz nicht nur auf natürliche Personen sondern ebenso juristische Personen.

Datenschutz-Gütesiegel

Damit Sie als Unternehmen bzw. Websitebetreiber nach außen zeigen können, dass Sie nach ePVO arbeiten, bietet die ePrivacy verschiedene Gütesiegel zur Zertifizierung Ihrer Produkte. Durch das Datenschutz-Gütesiegel sollen vor allem für Unternehmen ein Marketingvorteil für ihre Kommunikation auf Webseiten, Mobilseiten, Software-Interfaces, Apps und dergleichen entstehen. Vor allem ist es ein Qualitäts- und Vertrauens-Merkmal für Endkunden.

Folgende Gütesiegel werden angeboten:

  • ePrivacyseal (für Online- und Mobilangebote)
  • EDAA-OBA-Zertifizierung (für online behavioral advertising (OBA))
  • ePrivacyApp (Zertifizierung von Apps)
  • DTSG UK Brand Safety (für Agenturen, Verlagen und Vermarkter)

Der aktuelle Stand der e-Privacy-Verordnung:

Geplant war es, dass die ePVO gemeinsam mit der DSGVO in Kraft treten soll. Aufgrund dessen der Rat der Mitgliedsstaaten sich nicht auf eine gemeinsame Position einigen konnten, gibt es noch kein aktuelles Datum, bis wann die ePVO tatsächlich in Kraft tritt. Uneinigkeiten entstehen vor allem dabei, dass die Mitgliedsstaaten durch die ePVO sich um die Wettberbsfähigkeit des digitalen EU-Binnenmarktes sowie der Innovationsfähigkeit fürchten. Aus diesem Grund soll es einen neuen Vorschlag für die ePrivacy-Verordnung geben, der die Schaffung eines transparenten und fairen Wettbewerb innerhalb der EU unterstützt.

Sollte die finale Fassung der ePVO genehmigt werden, gibt es eine Umsetzungsfrist von ca. 2 Jahren. Somit sehen Prognosen vor, dass die ePrivacy-Verordnung bis frühestens 2021 in Kraft treten soll.

Erklär-Video – ePVO

Quellen: WBS – Die Experten, blogmojo.de, heise.de, eprivacy.eu, dmvö

 

Facebook - Titelbild

Facebook

Letzte Änderung: 10.02.2022, 22:04 Uhr

Facebook – Das Zuckerberg’sche “Buch der Gesichter”

Wie aus Facemash das größte soziale Netzwerk der Welt wurde

Viele haben den Film The Social Network über den bewegten Werdegang von Facebook gesehen. Und es gibt kaum jemanden, der nicht ein Profil auf der Social Media-Plattform hätte. Dennoch wurde das einstige Uni-Jahrbuch seit seiner Begründung einem ziemlichen Gesichts-Lifting unterzogen. Daher wollen wir in diesem Beitrag Facebook aus dieser speziellen Perspektive etwas näher beleuchten.

Facebooks holpriger Start

Während die Plattform heute strenge Richtlinien befolgt, war die Vorgängerversion facemash.com von 2003 noch ein recht saloppes Unternehmen. Die vom Psychologie- und Informatik-Studenten Mark Zuckerberg entwickelte Website war nämlich ursprünglich ein Bewertungssystem für das Aussehen von Harvard-Studentinnen. Dabei stellte Zuckerberg unerlaubt Fotos der Frauen ins Internet und forderte die Besucher der Seite auf die attraktivsten zu wählen. Verständlicherweise haben dies Proteste seitens der Betroffenen bereits nach wenigen Tagen unterbunden.

Seinem heutigen Aussehen kommt Facebook mit seiner Frühjahrsversion von 2004 schon wesentlich näher. Nachdem der webbasierten Ausgabe der offiziellen Jahrbücher keine Datenschutzbedenken mehr im Weg gestanden hatten, setzte sich das Konzept auch an anderen Ivy-League-Universitäten durch. Danach folgte die weltweite Etablierung.

Rasantes Wachstum bringt Umstrukturierungen mit sich

An dieser Stelle muss ergänzt werden, dass es nicht nur Mark Zuckerberg ist, dem wir Facebook zu verdanken haben. Mitverantwortlich sind ebenso seine Kommilitonen Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes. Mit von der Partie war auch Napster-Gründer Sean Parker, der wegen Kokainbesitzes verhaftet wurde und daraufhin seinen Platz räumen musste.

Facebook “schluckt” Fotodienst Instagram

Noch kurz vor dem geplanten Börsengang wagt die Plattform im April 2012 die bislang größte Akquisition ihrer Geschichte. Für das kaum 2 Jahre alte Unternehmen zahlt man eine stattliche Summe von 1 Mrd. US-Dollar. Interessanter Fact: Zum Zeitpunkt der Übernahme erzielt Instagram kaum Umsätze, bringt aber 30 Millionen zusätzliche User mit! Doch für Zuckerberg scheint Letzteres der ausschlaggebende Kaufgrund zu sein.

Der holprige Gang an die Börse

Nachdem Facebook im September 2011 auf rund 800 Millionen Nutzer weltweit angewachsen war, konnte man im Mai 2012 getrost den nächsten Schritt wagen: den Gang an die Börse. Doch der artete eher in einem Pfui als einem Hui aus. Bereits nach 4 Monaten hatte die Aktie über 50 Prozent an Wert verloren.

Retter in der Not: Kauf von WhatsApp

Die Börsentalfahrt von Facebook konnte letztendlich WhatsApp stoppen. So stellt Februar 2014 mitsamt des Kaufs des Messenger-Dienstes eine Wende für das soziale Netzwerk dar. Für die stolze Kaufsumme von 19 Milliarden US-Dollar war diese mehr als erhofft. Und siehe da: Die Plattform gewinnt enorm an Wert!

Facebook - Aktien Kursentwicklung 2012 bis 2021

Quelle: ariva.de

Mit Oculus “sieht” Facebook in eine rosige Zukunft

Im März 2014 folgt der Kauf des US-Startups Oculus. Dieses hat nämlich eine revolutionäre Virtual Reality-Brille für Computerspiele entwickelt. Ganze 2 Mrd. US-Dollar lässt sich Facebook den Spaß kosten. Während sich WhatsApp eher auf die Gegenwart und nahe Zukunft richtet, visiert dieser Erwerb die langfristige Zukunft an. Damit ist die Route klar, die der Konzern ansteuert: die Computerbranche.

Hard Facts (Stand: Oktober 2020)

  • 2,6 Mrd. aktive User pro Tag
  • davon 305 Mio. Nutzer in Europa
  • 200 Mio. Unternehmen nehmen täglich Services von FB in Anspruch
  • 10 Mio. Unternehmen schalten Werbung
  • über 21,5 Mrd. US-Dollar Umsatz im 3. Quartal 2020 (siehe Infografik darunter)

Facebook - Umsätze im 3. Quartal 2020

Quelle: de.statista.com

Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick

Profil & Chronik

Damit kann der User sein Leben chronologisch darstellen bzw. es wie ein Tagebuch führen. Anfänglich konnte die Chronik optional freigeschaltet werden. Seit Herbst 2012 ist sie verpflichtend. In ihr erscheinen sämtliche Mitteilungen des Nutzers. Letzterer hat die Möglichkeit mittels Feineinstellungen auszuwählen, wer diese sehen darf.

Facebook-Seiten & Gruppen

Neben Privatpersonen, bietet die Plattform ebenfalls Seiten für Künstler, Personen des öffentlichen Lebens, Unternehmen und Marken an. Anders als bei Privatprofilen und Gruppenbeiträgen sind diese auch für nicht bei Facebook angemeldete User sichtbar.

Diese funktionieren wie Internetforen. Seit August 2019 kann man zusätzlich einstellen, ob die Gruppe für andere sichtbar ist oder nicht. Außerdem lassen sich Administratoren- bzw. Moderatoren-Rechte nach Bedarf einstellen. Ferner können Teilnehmer gesperrt werden.

Suche

Diese gibt es in ihrer ausgereiften Form seit Jänner 2013. Bisher konnte die semantische Software nur Schlagwörter deuten. Heute geht das auch mit Bedingungen wie “Finde alle Freunde, die gestern in Graz waren”. Zudem unterstützt Graph Search auch Personen, Orte, Fotos und Interessen. Künftig sollen Inhalte sowie Sprachen folgen.

Seit Juni 2013 gibt es auf Facebook zusätzlich die Möglichkeit Hashtags wie auch sog. Trending Hashtags zu verwenden.

Facebook Pay, Messenger & Watch

Der Service kann in sämtlichen Apps des Konzerns, wie etwa WhatsApp, Instagram oder im Messenger genutzt werden. Die Funktion erlaubt es, an andere Nutzer Geld zu senden oder in App-eigenen Webshops einzukaufen. Daneben kann man damit auch Spenden abwickeln. Für Sicherheit der Daten bei Transaktionen ist durch einen PIN-Schutz gesorgt.

Hierbei handelt es sich um eine Anwendung für Text- und Audio-Kommunikation. Seit April 2015 beinhaltet sie ebenso eine Videoanruf-Funktion. Im Juli 2016 zählte der Messenger bereits 1 Mrd. Nutzer.

Seit August 2017 bietet die Plattform auch einen eigenen Video-on-Demand-Service für Serien, Dokus, Shows und Uservideos an. Verfügbar ist der Dienst auf Computern, Mobilgeräten sowie TV-Apps von Facebook. Dabei haben Nutzer die Möglichkeit die Videos zusammen anzusehen und sich dazu auszutauschen.

Facebook in den Medien: Highlights

Immer wieder sorgt das soziale Netzwerk für Aufruhr in den Medien. Wir wollen hier ein paar von denjenigen Beispielen nennen, die besonders große Wellen schlugen.

Einschneidend waren auf jeden Fall die News, dass durch den Like-Button Userdaten auf der Website gesammelt und an Facebook weitergegeben werden. Wie man sich vorstellen kann, folgte ein riesiger DSGVO-Aufschrei und der EuGH griff ein. Das resultierende Urteil lautete: Der Website-Betreiber ist durch Einsatz des FB-Like Buttons auf seiner Seite für die Erhebung und Weitergabe an den Konzern verantwortlich. Nicht aber dafür, was die Plattform mit diesen Daten macht.

Im Zuge dieser Angelegenheit musste Facebook eine Strafe in Höhe von 5 Mrd. US-Dollar zahlen.

Abschaffung der Likes scheitert

Diese Schlagzeilen beunruhigten vor allem die Social Media-Influencer. Aber auch in Bezug auf andere User argumentierte man mit der “Social Media Disorder”: der Sucht nach Anerkennung anderer in Form von Likes. So plante man damit jene Postings zu unterbinden, die speziell auf die Erwartungen des Zielpublikums ausgerichtet waren. Dies wiederum führte zur starken Zunahme extremer wie auch gewalttätiger Beiträge. Nach den Tests in Australien scheint diese Idee allerdings wieder in Vergessenheit geraten zu sein.

Vielleicht etwas zu hart betitelt: Worum es hier ging, waren die vom Konzern eingeführten Content-Filter sowie die Begründung von Löschzentren. Sinn und Zweck der Institutionen ist die zeitnahe Prüfung sowie Entfernung strafbarer und beleidigender Einträge. Einhergehend damit, ebenso die entsprechende Profil- und Datenlöschung.

Das Dilemma um Fake-News & US-Wahlen

Abermals ein riesiges Tamtam verursachten die Falschnachrichten, die u.a. auf Facebook im Kontext der US-Wahlen kursierten. Um diesen künftig vorzubeugen, führte die Plattform schlichtweg ein Werbeverbot mit politischem und sozialen Bezug ein. Ebenso wurden Einträge, die Kandidaten vorzeitig zum Sieger erklären oder Auszählungsergebnisse anzweifelten, entfernt. Dass ein solch radikaler Schritt als maßgeblicher Verstoß gegen die freie Meinungsäußerung angesehen wird, kann man nur gut nachvollziehen.

Was ist bloß mit der Interaktionsrate los?

Der Einbruch der Interaktionsrate (Engagement Rate) um drastische 50 Prozent zwischen Anfang 2017 und Mitte 2018 ging auch an dem Konzern nicht spurlos vorbei. Auf Posts bezogen, betrug dieser sogar 65 Prozent! Die neuesten Werte, die wir in Hinsicht auf die Engagement Rate finden konnten, sind 4 Prozent pro Post (Digital 2020, Report vom Ende Jänner 2020).

Ebenso fällt auf, dass Facebook kleineren Accounts mit weniger als 10.000 Followern gegenüber noch freundlich gesinnt ist. Hier ist eine Interaktionsrate von 8,2 Prozent noch möglich. Nicht aber bei Seiten, die mehr als 100.000 Fans haben (max. 2,2 Prozent). Bei diesen möchte der Konzern schließlich “mitnaschen” und bevorzugt lieber bezahlte Werbung.

Quellen: allfacebook.de, de.wikipedia.org, faz.net, abendblatt.de, t3n.de

Fake News - Marketing Lexikon - medienkraft.at

Fake News & Hoaxes

Letzte Änderung: 02.06.2023, 07:21 Uhr

Was sind Fake News?

Unter Fake News, auch als “Hoax” bekannt, versteht man absichtlich im Internet verbreitete Falschmeldungen. Dabei können sie verschiedene Formen annehmen: von harmlosen Scherzmeldungen und Kettenbriefen bis hin zu gefakten Fotos, Deep-Fakes (Bild & Bewegtbild), hetzerischen Beiträgen oder Horrormeldungen.

Arten von Falschmeldungen

Scherzhafte oder bösartige Meldungen
Die Formen, die Fake News dabei annehmen können, reichen von Society-Gerüchten bis hin zu gefälschten Technologie-News. Eine Zeitungsente quasi.

Betrügerische Meldungen
Hierbei handelt es sich um sensationsheischende Schlagzeilen, die User dazu verleiten, auf einen Link zu klicken und persönliche Daten zu hinterlassen. In anderen Worten ausgedrückt: ein Phishing-Versuch.

Politische Falschmeldungen
Ihre bevorzugtes Verbreitungsmedium sind die Social Media. In diesem Fall möchte man die Stimmung der User für oder gegen ein politisches Ziel manipulieren. Dabei basieren manche dieser Hoaxes auf wahren Begebenheiten, die allerdings in verzerrter Form Verbreitung finden. Oder aber auf komplett frei erfundenen Botschaften.

Beliebteste Fake News-Themen

Fake News - beliebte Themen für Falschmeldungen

Quelle: de.statista.com

Gesellschaftlicher, wirtschaftlicher & politischer Schaden durch Fake News

Schätzungen zufolge beträgt der jährliche durch Fake News verursachte Schaden weltweit ca. 78 Mrd. US-Dollar. Davon machen Börse und Volatilität in etwa die Hälfte der Verluste aus. Allein in der Vereinigten Staaten verursachen gefälschte Informationen zu finanziellen Themen einen Schaden von 17 Mrd. US-Dollar. Auf die gesamte Welt gerechnet, dürfte die Zahl noch einmal höher liegen.

Fake News - Gesellschaftlicher, wirtschaftlicher & politischer Schaden durch Falschmeldungen

Quelle: de.statista.com

Sind Fake News ein Phänomen des Digitalzeitalters?

Nein, das sind sie keineswegs! Im Prinzip gehen sie auf die Anfänge sämtlicher Nachrichten und die menschliche Kommunikation über Ereignisse zurück. Ein berühmter Fall von Fake News reicht ins Jahr 1274 v. Chr. zurück. Dank einer Falschmeldung verwandelte Pharao Ramses II bei der Schlacht von Kadesh eine krachende Niederlage in einen fulminanten Sieg.

Besonders beliebt war ihr Einsatz im politischen Kontext. Dabei richteten sie sich nicht selten gegen Minderheiten. In den frühen 1800er Jahren tauchten sie auch in tagesaktuellen Formaten auf. Ein berühmtes Beispiel: die 6-teilige Zeitungsserie in der Sun über die Entdeckung von Fledermausmenschen auf dem Mond (“Great Moon Hoax”). Und dass sich solche Nachrichten großer Beliebtheit erfreuen, erkannte man damals an den Verkaufszahlen. Bis dato führt die Meldung zur höchsten Auflage unter sämtlichen Zeitungen weltweit!

Wozu das Digitalzeitalter, insbesondere mit seinen sozialen Netzwerken, sehr wohl beigetragen hat, ist die raschere und exponentielle Verbreitung von Fake News. Hier teilen die User nämlich die Falschmeldungen ungeprüft und erreichen mit nur wenigen Klicks viele Menschen. Mit massiven Folgen für die Wirtschaft und Politik. Daher kommt es mehr denn je darauf an, Fake-News schnell zu erkennen.

Falschmeldungen – der schmale Grat zwischen harmlos und gefährlich

Grundsätzlich steht bei einer Vielzahl der Fake-News der Aspekt des Scherzes im Vordergrund. Leider ist dies bei bestimmten Ausprägungen von Meldungen wie betrügerischen Scams, Spam, Phishing-Mails oder Hasspostings nicht der Fall. Darüber hinaus ziehen Falschmeldungen extreme Folgen nach sich, wenn man sie zur politischen Stimmungsmache oder gar Hetze missbraucht. Dies hat sowohl negative Auswirkungen auf das gesellschaftliche Klima wie auch die Betroffenen.

Fake News erkennen & richtiger Umgang

1. Seien Sie skeptisch und hinterfragen Sie Inhalte kritisch.
2. Hoax-Datenbanken wie mimikama.org oder hoaxmap.org entlarven Gerüchte und gefälschte Meldungen
3. Überprüfen Sie die Quellen: Wer steht hinter der Meldung? Welche Motivationen bzw. Ziele hat der Autor? Ist das Medium vertrauenswürdig?
4. Stammen die Bilder bzw. Videos aus einer vertrauenswürdigen Quelle? Ist Letztere genannt? (unpraktikabel, da zeitaufwändig, ist die umgekehrte Bildersuche z.B. mit images.google.com oder tineye.com)

Typische Merkmale von Falschmeldungen

  • reißerische, aufgeregte Sprache (OMG!!, Unglaublich! Wahnsinn!, Das hatten Sie nicht kommen sehen…)
  • stark emotionalisierte Begriffe (herzzerreißend, unfassbar, schrecklich…)
  • schockierende, drastische Bilder und Videos
  • fehlende Quellenangaben
  • Statistiken und Zahlen ohne Belege
  • Schüren von Angst (Das ist eine Gefahr für uns alle…)
  • Click-Bait-Videos
  • Verschwörungstheorien
  • Verallgemeinerungen (alle, sind…)

Haben Sie eine Falschmeldung aufgedeckt, zeigen Sie dies auch auf und stellen Sie nach Möglichkeit die Fakten richtig. Damit verhindern Sie die Ausbreitung und bestärken stille Mitlesende darin, ähnliche Meldungen künftig zu hinterfragen.

Zusätzlich besteht ebenso die Möglichkeit, die Meldefunktion zu nutzen. Diese ist in den meisten Social Media verfügbar und dient der Meldung ungeeigneter Inhalte sowie Spam.

Erklär-Video: Was sind Fake News?

 

 

Quellen: saferinternet.at, explanity, wikipedia.org

FinTech

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:01 Uhr

Was ist FinTech bzw. FinTech-Unternehmen?

Ist es Technologie aus Finnland?

FinTech steht für Finanz Technologie und ist eine neue Art des Finanzwesens. FinTech steht für moderne Technologie in der Finanzbranche und wird gerne von Start-up-Unternehmen angewandt.

Wie funktioniert FinTech?

Von zahlen, absichern, anlegen, vorsorgen, finanzieren bis zu beraten ist alles möglich. Die Vergabe von Darlehen aber auch private Finanzen werden verwaltet. Crowdfunding, Crypto-Währung, Blockchain und auch Peer-to-Peer-Kredite sind ein Teil dieses neuen Finanzwesens. Bei einem Peer-to-Peer-Kredit handelt es sich um Privatkredite die von Privatpersonen an Privatpersonen vergeben werden, ohne dass ein Finanzinstitut vermittelt.

Zur Zeit sind Überweisungen und Wertpapiersparen die am häufigsten genutzten Dienste. Mehr als 10.000 FinTech Start-ups weltweit sind bereits entstanden. Niedrige Gebühren und bedienkomfort sind wohl die Hauptmerkmale von FinTech.

Warum FinTech?: Kundensegmente

  • Retail Banking
  • Corporate Banking
  • Private Banking
  • Lebensversicherung
  • Nicht-Lebensversicherung
  • Verträge (Blockchain)

Erklärvideo – Was ist FinTech?

Quellen: NZZ, wikipedia.org

Fiverr

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:02 Uhr

Was ist Fiverr und warum ist es so bekannt?

Freelancer-Börse mit vielschichtigem und preiswertem Dienstleistungs-Angebot

Fiverr wurde 2009 in Israel gegründet und hat sich als globaler Online Marktplatz etabliert. Verschiedene online-basierende Dienstleistungen – sogenannte “Gigs” – werden ab 5 Dollar angeboten. Zu finden sind geschäftliche Dienstleistungen wie Grafikdesign, Text- und Programmierarbeiten, Videoschnitt, Übersetzungen aber auch lustige und skurrile Angebote.

Wie funktioniert Fiverr?

Bei Fiverr geht es nicht darum das große Geld zu verdienen, sondern um Sichtbarkeit und Werbung. Fiverr bietet einen Marktplatz für Menschen, die aus ihrem Hobby ein Geschäft machen.
Wird man zu einem TOP Anbieter können auch Dienstleistungen zu anderen Preisen angeboten werden.

Verkäufer veröffentlichen Ihre Gigs und werden benachrichtigt, wenn jemand das Angebot nutzen möchte. Bezahlt wird nach Lieferung. Nach Auftragsabschluss ist eine Bewertung möglich.
Fiverr erhält 20% der Transaktion.
Zurzeit sind nur die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Holländisch und Portugiesisch erlaubt, damit die Administratoren die neuen Gigs überprüfen können.

Leider hat auch dieser Marktplatz schwarze Schafe zu verzeichnen und so sind versteckte Malware-Angebote auf der Webseite zu finden (Als Malware werden Computerprogramme bezeichnet, die entwickelt wurden um schädliche Funktionen auszuführen.).

Hard Facts zu Fiverr

  • jeden Tag werden 4000 Gigs veröffentlicht
  • über 120 Kategorien
  • 1,7 Millionen registrierte Nutzer in 200 Ländern
  • alle 6 Sekunden wird ein Gig verkauft
  • seit 2014 auch im App als IOS und Android verfügbar
  • Fiverr ist eine der Top 200 Webseiten weltweit

Erklär-Video – Geld mit Fiverr.com verdienen

Quellen: David Bellmann, wikipedia.org. fiverr.com, Leon Chaudhari

Flow Lexikon-Beitragsbild

Flow

Letzte Änderung: 17.11.2020, 13:20 Uhr

Flow oder doch keiner, das ist hier die Frage

Warum wir im Flow effektiver arbeiten

Alles ist im Fluss. Als Flow wird das erhebende Gefühl völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit beschrieben. Das Verrichten von Tätigkeiten und Aufgaben erfolgt scheinbar mühelos und wie von selbst. Die Arbeit wird als nicht ermüdend erlebt – man befindet sich in gewisser Hinsicht in einem Arbeitsrausch, in dem die anstehenden Tasks einer nach dem anderen gelöst und erledigt werden.

In diesem Zustand ist der Protagonist höchst produktiv, allerdings ist die Außenwahrnehmung leicht getrübt. Es ist ein wenig vergleichbar mit der Fahrt durch den Tunnel. Damit können wir aus Arbeitssicht von einem erstrebenswerten Zustand sprechen. Vielleicht betrachten Sie künftig Ihr Tun aus einem etwas veränderten Blickwinkel. Bislang wenig erforscht sind die Parameter, die das Übergleiten in den „Fluss“ ermöglichen. Deshalb die entscheidende Frage: Wie sehr sind Sie heute im Flow?

Quelle: wikipedia.org

Herobild Geotargeting

Geotargeting

Letzte Änderung: 25.11.2020, 16:32 Uhr

Was ist Geotargeting und wozu taugt es?

Nutzeradressierung im Internet anhand geografischer Merkmale

Beim Geotargeting handelt es sich um ein Teilgebiet des Zielgruppen-Targetings. In diesem Kontext umfasst es diverse Technologien, die im Onlinemarketing zur geografischen Lokalisierung von Kundengruppen verwendet werden. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, Webinhalte zu präsentieren, die genau auf die Internetuser einer bestimmten Region zugeschnitten sind. Dies kann zum Beispiel im Form von verschiedenen Sprachversionen einer Website erfolgen. Auch kann es sinnvoll sein Werbeanzeigen mit regionalem Bezug aufzusetzen, um Benutzer besser ansprechen zu können.

Wo kommt Geotargeting zum Einsatz?

Geotargeting geht von der Annahme aus, dass Internetuser Webinhalte dann als relevanter einstufen, wenn diese auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Insofern wird der Standort eines Nutzers als Anhaltspunkt für soziokulturelle Besonderheiten, die bevorzugte Sprache sowie die rechtlichen Gegebenheiten der entsprechenden Region herangezogen.

Doch Geotargeting kommt nicht nur im Sinne der Zielgruppenansprache bei der Aufbereitung von Webinhalten oder beim Ausspielen von Online-Werbung zum Einsatz. Auch standortbasierte Online-Services (Location-based Services, kurz LBS) wie Smartphone Apps bedienen sich der Standortbestimmung zur Umsetzung von Cross-Media-Strategien und Verknüpfung von Online-Kanälen mit Offline-Touchpoints.

Darüber hinaus werden Techniken des Geotargetings in der Marktwirtschaft, zum Beispiel zur Absicherung online gestützter Zahlungsvorgänge oder beim Urheberschutz angewandt.

Erklär-Video – Was ist Geotargeting?

Quellen: ionos.at, onlinemarketing-praxis.de, de.wikipedia.org

Google - Titelbild

Google

Letzte Änderung: 08.02.2022, 03:51 Uhr

Was ist Google – nur eine Suchmaschine?

Google ist der Name der meistgenutzten Suchmaschine bzw. der meistbesuchten Website der Welt. Sie gehört dem gleichnamigen US-amerikanischen Konzern mit Sitz in Mountain View, Kalifornien. Mit einem Marktanteil von über 92 Prozent ist Google der unbestrittene Anführer unter den Suchmaschinen wie Bing, Yandex oder Baidu. Ebenso beeindruckend ist die Anzahl der Suchanfragen, die die Suchmaschine jährlich bearbeitet: 2 Billionen!

Bevor wir im weiteren Verlauf des Artikels genauer auf die Funktionen eingehen, eine kurze Vorschau: Google bietet zahlreiche Webdienste an. Dennoch steht im Zentrum des Produktportfolios nach wie vor die Google Suche.

Google Mirror

Immer wieder zeigt sich der Suchmaschinenanbieter verspielt und einfallsreich (Quelle: Google Mirror)

Die Geburt der Suchmaschine Google

Bevor die Internetnutzer via Google-Suche das WWW durchforsten konnten, gab es erst einmal BackRub, zu Deutsch “Rückenmassage”. Dahinter steckten die Stanford University-Studenten Sergey Brin und Larry Page, Sie entwickelten die erste Suchmaschine, die Webseiten anhand ihrer Verlinkungen bewertete. Dabei stellte jede Verlinkung eine Empfehlung dar. In anderen Worten: Je größer die Linkpopularität einer Seite war, desto wertvoller war auch ihr Inhalt.

Google ist die erste Suchmaschine in der Geschichte des Internets, die Websites anhand ihrer Verlinkungen bewertete.

Am 15. September 1997 ging die neue Suchmaschine unter ihrem heute bekannten Namen online. Den Algorithmus meldete man 1998 als Patent an. Während heute ein Großteil der Suchdienste nach diesem Prinzip funktioniert, war dies damals eine echte Novität. Seitdem hat sich an der Oberfläche der Suchmaschine nur wenig geändert. Hinzugekommen ist die kontextsensitive Werbung. Aus diesen Einnahmen konnte der Konzern eine Reihe weiterer Services finanzieren.

Was bedeutet eigentlich der Name?

Eigentlich ist die Bezeichnung der Suchmaschine ein Wortspiel, das auf den Begriff googol für die Zahl 1o100 zurückgeht. Hierbei wollten sich die Gründer auf die Fülle von Informationen beziehen, die ihre Suchmaschine im Web findet.

Google heute: Google Ads, Google Analytics, Google AdSense etc.

Wie bereits erwähnt, ist der Konzern Weltmarktführer der Suchmaschinenbetreiber. Zugleich ist man auch das wertvollste, börsennotierte Unternehmen der Welt. Den Großteil seiner Umsätze generiert der Internet-Riese über die via Google Ads und Google AdSense geschalteten Anzeigen.

Hierbei bezeichnen die Ads diejenigen Anzeigen, die auf den Suchergebnis-Seiten zu finden sind. Im Gegensatz dazu ist AdSense ein Werbenetzwerk für Publisher, mit welchem Anzeigen auf Websites, in Blogs oder Foren geschaltet werden können. Hinzu kommt, dass sich das Unternehmen mittlerweile nicht nur auf die Onlinewelt beschränkt. Man hat ebenso die Fühler in die Bereiche Mobilität und Energie ausgestreckt. Als prominente Beispiele sind hier auf jeden Fall Google X oder Google Glass zu nennen.

Sie möchten Ihre Produkte oder Services via Google Ads bewerben?

Weitere Funktionen

Darstellungsform der Suchergebnisse

Prinzipiell zeigt Google 10 Suchergebnisse pro Seite an. Daneben sind auch Einstellungen bis 100 Ergebnissen je SERP möglich.

Zudem kann die Darstellungsform eines Treffers variieren. Üblicherweise zeigt die Suchmaschine den Titel, die Zusammenfassung (Meta-Description) und den Link an.

Suchdienste

Über den Ergebnissen der Ergebnisseite findet der User eine Leiste, über die man zu den Suchdiensten gelangt. Zu diesen gehört die konkrete Suche in den Kategorien:

  • Landkarten
  • Nachrichten
  • Bilder
  • Video
  • Shopping
  • Bücher

Autocomplete

Früher unter dem Begriff Google Suggest bekannt, bietet der Suchmaschinenanbieter nun das sog. Autocomplete an. Es dient der Vereinfachung der Eingabe von Suchanfragen. In der deutschsprachigen Version der Suchmaschinen-Startseite ist diese Funktion bereits seit dem 1. April 2009 verfügbar. Im Zuge dessen filtert die Suchmaschine anstößige Vervollständigungen aus den Vorschlägen.

Zusätzlich liefert die Rechtschreibprüfung bei fehlerhaft geschriebenen Wörtern einen Vorschlag zur richtigen Schreibweise (“Meinten Sie …”).

Chrome

Der Suchmaschinenanbieter hat einen eigenen Webbrowser, genannt Google Chrome. Letzterer ist in Form der Google-Suche in vielen Webbrowsern standardmäßig vorzufinden. Zudem gibt es die Apps des Anbieters für die Betriebssysteme Windows, Android sowie iOS. Für den Internet Explorer steht eine eigene Toolbar zur Verfügung.

Knowledge Graph

Seit Dezember 2012 gibt es den Knowledge Graph. Dabei handelt es sich um eine semantische Suchfunktion, die eine Detailansicht mit Daten wie auch die Einleitung des entsprechenden Wikipedia-Artikels anzeigt. Prinzipiell stammen die Informationen dafür aus öffentlichen Lexika und CIA World Factbook.

Translate, Maps und Co

Zusätzlich überrascht der Suchmaschinen-Gigant mit folgenden Zusatzfunktionen:

  • Taschenrechner inklusive Funktionsgraphen und Einheitenrechner
  • Adressen-Suche, die das Ergebnis auf einer Karte von Maps anzeigt
  • Übersetzer mit integrierter Aussprache des Wortes
  • aktuelle Kinopläne sämtlicher ortsansässiger Kinos
  • Wetterbericht für die kommenden 7 Tage

Erweiterte Suche

Neben einfachen Begriffen unterstützt die Suchmaschine ebenfalls eine erweiterte Syntax. So kann man beispielsweise mittels der sog. Booleschen Operatoren (Kennzeichnung des Schlagworts durch einen Doppelpunkt “:”.

Verschlüsselte Suchanfragen

Seit 2016 ist die Domain google.com mit dem Sicherheitsmechanismus HTTP Strict Transport Security, kurz HSTS, ausgestattet. Dies bedeutet, dass die Suchanfragen auf eine verschlüsselte Verbindung umgestellt sind. Damit können Angreifer aus demselben Netzwerk keine persönlichen Daten der Anwender mitlesen. Ein wesentlicher Punkt, der von der DSGVO mehr als begrüßt wird.

Verfügbar in 173 Sprachen & Kunstsprachen

Wenn man von Internationalisierung einer Website spricht, dann ist Google hierfür garantiert ein Paradebeispiel! Denn die Website des Internet-Riesen ist in, sage und schreibe, 173 Sprachen verfügbar. Auf viele dieser Sprachen entfallen sogar eigene Domains wie etwa google.at, .de oder .ch. Sogar Liechtenstein darf sich mit einer eigenen Domain brüsten.

Darüber hinaus bietet der Internet-Riese die Website auch in diversen Kunstsprachen wie Klingonisch, Elmer Fudd, Piratisch, Hacker oder Bork an.

Doodle

Grundsätzlich ist Google Doodle eine kreative Abwandlung des Unternehmenslogos. In anderen Worten, es wird zu bestimmten Anlässen, wie etwa Wahlen, Jahrestagen oder Geburtstagen bekannter Persönlichkeiten spielerisch umgestaltet. Erstmals erschien Doodle 1998. Seitdem wird die Ausgestaltung immer aufwändiger und interaktiver. Es gibt sogar ein Patent darauf! Mittlerweile entwirft man beinahe jeden Tag ein neues Doodle, wobei dieses nicht in allen Ländern sichtbar ist.

Erklär-Video – So funktioniert Google

Quellen: channelpartner.de, xovi.de, support.google.com, de.wikipedia.org

Google Ads - Lexikon - Herobild

Google Ads

Letzte Änderung: 06.08.2022, 09:49 Uhr

Was sind Google Ads?

Bezahlte Anzeigen in der Suchmaschine von Google

Google Ads bzw. ehemals Google Adwords sind eine Werbeform von Google, die sich hauptsächlich in zwei vor Hauptbereiche aufteilen; Suchmaschinen Werbung (Such-Netzwerk) und Banner-Werbung (Display-Netzwerk). Google Ads gehören zur Familie der Bezahlten Werbung (paid ads). Mit Google Ads lassen sich Werbeanzeigen innerhalb des Google Werbenetzwerkes erstellen. Insgesamt stehen derzeit fünf verschiedene Kampagnentypen zur Verfügung, um Ihre Dienstleistungen bzw. Produkte zu bewerben. Mithilfe der unterschiedlichen Anzeigenformate können Sie verschiedene Marketingziele erreichen. Beispielsweise wenn Sie die Bekanntheit eines neuen Produktes oder Ihres Unternehmens steigern möchten, die Verkäufe Ihres Online Shops ankurbeln möchten, Installationen Ihrer App forcieren wollen oder ähnliches.

Google Ads Kampagnentypen:

  • Suchnetzwerk
  • Displaynetzwerk
  • Video
  • Shopping
  • App

Der Vorteil für Unternehmer besteht darin, dass Kunden mit den Google Werbeanzeigen gezielt angesprochen werden können. So stehen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen eine genaue Ausrichtung der Anzeigen ermöglicht wird. Als Ausrichtungskriterien stehen Keywords, Themen, Placements und Zielgruppen zur Verfügung.

Mit Keywords werden passende Suchbegriffe hinterlegt, die zum Inhalt der Werbeanzeigen passen. Mithilfe der Themen können Sie zu Ihrem Produkt bzw. Dienstleistung passende Themen hinterlegen. Beispielsweise „Thema Reisen“ für Ihre Werbeanzeigen als Reisebüro.
Mit der Ausrichtung Zielgruppe, können Sie Ihre Zielgruppe nach dem Kaufverhalten und Interesse auswählen. Placements als Ausrichtung ermöglicht es Ihnen, eine konkrete Auswahl zu treffen, auf welcher Webseite Ihre Werbeanzeigen angezeigt werden sollen.

Verkaufsfördernde Funktionen von Google Ads

Um den Erfolg Ihrer Werbeanzeigen zu steigern, bietet Google verschiedene Funktionen wie Anzeigenerweiterungen an. Mit diesen Funktionen können Sie Ihre Werbeanzeige um zusätzliche Informationen erweitern.

Es stehen Ihnen folgende Erweiterungen zur Verfügung:

  • Sitelink-Erweiterung
  • Erweiterung mit Zusatzinformationen
  • Snippet-Erweiterung
  • Anruferweiterung
  • SMS-Erweiterung
  • Affiliate-Standorterweiterung
  • Preiserweiterung
  • App-Erweiterung
  • Angebotserweiterung

Was kostet Google Ads?

Mit Google Ads haben Sie eine volle Kontrolle über Ihr Werbebudget. Angefangen bei der Einstellung des Monatsbudgets, können Sie ebenso ein Tagesbudget einstellen. Es ist zusätzlich möglich einzustellen, wie viel Sie bereit sind pro Klick auf eine Anzeige zu zahlen. Generell zahlen Sie bei Ads nur dann, wenn vom Kunden eine Aktion (wie Klick auf die Anzeige, Video ansehen, usw.) ausgeführt wird. Zudem werden alle Aktionen mithilfe wichtiger KPIs laufend gemessen und ausgegeben.

Somit stehen Ihnen hilfreiche Statistiken zur Verfügung, um Ihre Kampagne zu optimieren. Zusätzlich können Sie auch Ihr Google Analytics Konto mit Google Ads verbinden. Was den Vorteil bietet, dass wichtige Messdaten in Ihrem Ads Dashboard angezeigt werden.

Damit Sie mit Google Ads Werbeanzeigen schalten können, benötigen Sie ein Google Ads Konto. Nach der Anmeldung können Sie mit dem Aufbau Ihres Werbekontos beginnen. Das heißt, die Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen zu erstellen.

Erklär-Video – Was ist Google Ads?

Quellen: Ryte, support.google.com, ads.google.com 

 

 

Google Alerts

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:15 Uhr

Was ist Google Alerts?

Google Alerts ist ein Service, das basierend auf frei einstellbaren Suchkriterien neue Inhalte (Google News) überwacht. Erscheint ein neuer Beitrag mit einem hinterlegten Keyword, kann man wahlweise per E-Mail informiert werden oder bekommt die Info ins Dashboard eingespielt. Es damit in gewisser Weise so etwas, wie ein Mini-Medienclipping-Dienst und kann dabei behilflich sein, Meinungen und Stimmungen zu bestimmten Themen besser einzuschätzen. Dieses Service stellt Google kostenlos zur Verfügung.
Typisches Anwendungsfeld als Medienüberwachungsdienst – es erscheinen Inhalte mit ihrem; Name, vom Arbeitgeber, vom Mitbewerber, Markennamen, Produktnamen etc.

Wie funktioniert Google Alerts?

  • Rufen Sie die Website Google Alerts auf.
  • Nutzen Sie das Suchfeld, um ein für Sie interessantes Thema einzugeben.
  • Unter „Optionen anzeigen“ können Sie folgende Einstellungen treffen: Häufigkeit, Quellen, Sprache, Region, Anzahl
  • E-Mail-Adresse

Erklär-Video: Was ist Google Alerts?

Quellen: support.google.comgoogle.at/alerts, So geht YouTube

Google Analytics

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:17 Uhr

Google Analytics – Webtraffic messen & tracken

Mit Hilfe von Webstatistik die Website verbessern!

Google Analytics ist ein Webtraffic-Trackingtool von Google für Webseiten und Online Shops. Getrackt werden dabei Verhaltensweisen von User, die sich auf Ihrer Webseite aufhalten. Diese Informationen ermöglichen es Ihnen, zu prüfen wie erfolgreich Ihre Webseite ist und mögliche Schwachstellen zu identifizieren. Von Google Analytics gibt es grundsätzlich in zwei Varianten, wovon die erste wohl die bekanntere Version ist: kostenfreies Google Analytics (Universal Analytics) und das kostenpflichtiges Google Analytics 360.

Analytics 360

Google Analytics 360 oder auch bekannt als Google Analytics 360 Suite spricht vor allem große Unternehmen an. Zur Zielgruppe gehören ebenso Agenturen und Unternehmen, die für mehrere externe Unternehmen zuständig sind. Das Messen & Tracken funktioniert in beiden Varianten gleich.

Im Grunde ist Analytics 360 mit mehr Funktionen und Tools ausgestattet als die kostenfreie Version. So ist eine Verknüpfung mit Google BigQuery, Salesforce, sowie eine erweiterte Analyse möglich. Zusätzlich werden eine unbegrenzte Datenmenge, Gesamtdatenberichte und der Zugriff auf Rohdaten ermöglicht.

Funktionen von Google Analytics

  • Analytics-Radar
  • Berichte
  • Analyse & Visualisierung von Daten
  • Datenerfassung & -verwaltung
  • Datenaktivierung
  • Verknüpfungen

Google Analytics und der Datenschutz

Innerhalb Europas entspricht Google Analytics nicht automatisch der DSGVO und muss entsprechend angepasst werden. Wenn Sie als Unternehmen Google Analytics einsetzen, sind Sie einerseits dazu verpflichtet Ihre User dahingehend zu informieren und die Einwilligung auch zu beweisen. Die übliche Vorgehensweise ist den User mithilfe einer Information zu allen Cookies, die er auch bestätigen muss, zu informieren.

Ebenso müssen Sie einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google schließen und angeben, wie der User das Tracken der Daten unterbinden kann.
Eine genaue Anleitung, wie Sie Google Analytics rechtskonform gestalten finden Sie hier:

Erklär-Video – Google Analytics wird vorgestellt

Quellen: wikipedia.org, marketingforum.google.com, Ryte

Google Plus - Titelbild

Google Plus

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:30 Uhr

Es war einmal… Google Plus

Warum Google dem Netzwerk den Stecker zog

Bevor wir in die Geschichte von Google Plus einsteigen, vorab ein gebührendes Porträt, worum es sich hierbei eigentlich handelte. Zumindest für diejenigen, die es nie selbst genutzt haben oder aufgrund der vergleichsweise kurzen Lebensspanne nicht mehr dazu gekommen sind.

Nun, wie der Name bereits verrät, war Google+ ein soziales Netzwerk des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC. Ursprünglich war die Plattform als “soziale Schicht” zur Erweiterung unternehmenseigener Produkte geplant. Jedoch behaupteten böse Zungen, dass es ein reines Wettbewerbsprodukt ist, das Facebook die Stirn bieten soll. Noch im Mai 2013 belegte die Plattform Platz 2 unter den weltweit größten sozialen Netzwerken. Seit ihrer Einstellung am 2. April 2019 ist es für Anwender der G-Suite weiterhin im Dienst Google Currents enthalten.

Für wen war Google Plus in erster Linie gedacht?

Zum einen gehörten Privatpersonen zur Zielgruppe des Services. Zum anderen aber auch Unternehmen, Vereine, Institutionen sowie andere nicht-natürliche Personen wie etwa Familien. Bis Juli 2014 konnte man sich entweder mit dem Klarnamen – also dem tatsächlichen Vor- und Nachnamen – anmelden, oder mit einem Pseudonym (Alias).

Des Weiteren bezeichnete Google die Präsenz einer natürlichen Person als “Google+ Profil”, die einer nicht-natürlichen als “Google+ Seite”. Trotz der begrifflichen Unterscheidung, variierten sowohl Darstellung wie auch Funktionen der beiden Formen nur geringfügig.

Welche Funktionen hatte das soziale Netzwerk?

Einerseits setzte Google auf die Kombination bestehender Dienste. Andererseits bot man ebenso eine Palette an Social Plugins. Im Gegensatz zu anderen sozialen Networks konnten die Beziehungen der User bei Google Plus einseitig sein. Jene konnten nach dem Vorbild von Diaspora in sog. Kreise (Circles) eingeteilt werden.

Allgemeine Funktionalität

Rolle der Circles

Mit den sog. Circles konnten Kontakte Gruppen zugeordnet oder Informationen kategorisiert werden. Um diese einsehen zu können, war es nicht notwendig bei der Plattform angemeldet zu sein. Voraussetzung war lediglich eine Einladung zum besagten “Kreis”.

Es war den Nutzern möglich ihre Beiträge zu teilen sowie festzulegen, wer sie lesen darf. Außerdem konnten sie Elemente wie Bild, Video, Link oder Standort enthalten.

So bezeichnete Google den Strom der Beiträge. Letztere waren in der “Übersicht” zu sehen, chronologisch von neu nach alt sortiert.

Für die User von Google Plus bestand die Option Bilddateien in beliebiger Zahl hochzuladen und diese konkreten Alben zuzuordnen. Diese waren dann auch in den Picasa-Webalben zu sehen.

Zusätzlich konnte man ebenfalls seine Meinung zu den Beiträgen und Bildern kundtun. Dabei war es dem Ersteller dieser möglich, die Kommentarfunktion zu sperren.

+1 für „Gefällt mir“

Mit +1 schuf man eine Schaltfläche, die dazu diente mitzuteilen, was der Benutzer als positiv empfindet – also quasi ein Like. Natürlich erinnert das stark an die “Gefällt mir”-Schaltfläche von Facebook.

Darüber hinaus konnte eine Vielzahl von Aktionen eine Benachrichtigung auslösen. Worüber man benachrichtigt werden möchte, konnte der User exakt einstellen (z.B. wenn ein fremder Beitrag, zu dem man seine Meinung abgegeben hatte, kommentiert wird).

Let’s hang out!

Google Hangouts waren Video-Chats, zu denen man bis zu 10 Personen einladen konnte. Neben der Tatsache, dass dieser Stream gleichzeitig auf YouTube archiviert wurde, war dieser auch gleich öffentlich zu sehen. Aus heutiger DSGVO-Sicht eine rechtlich heikle Sache.

Die Leiste diente unter anderem dem schnellen Kontowechsel und zur bequemeren Verwaltung, wie es auch bei anderen Google-Produkten üblich ist. Zusätzlich stellte sie eine Verbindung zum verbleibenden Google-Angebot her.

In den Google Plus-Gemeinschaften konnten sich Nutzer innerhalb einer Gruppe über ein beliebiges Thema austauschen. Jene Inhalte waren ausschließlich für den definierten Personenkreis sichtbar.

Funktionen innerhalb von Texten

Mithilfe dieser Funktion konnte der Name eines anderen Profils automatisch in einen Text übernommen werden. Dazu war die Setzung eines Pluszeichens oder eines @-Zeichens sowie des Nutzernamens nötig. Wer auf diese Weise erwähnt wurde, bekam eine dementsprechende Benachrichtigung.

Auch dieses Social Network setzte das berühmte Doppelkreuz # alias Hashtag ein. Seine Verwendung in Verbindung mit einem bestimmten Wort verwandelte es in einen Suchbegriff. Wie man es ebenso von anderen sozialen Medien kennt, wurde bei Klick auf einen Hashtag die Suche nach vergleichbaren Inhalten gestartet.

Darüber hinaus bot Google+ die Fett-, Kursivschrift sowie die Möglichkeit einen Text durchzustreichen als gestalterisches, optisch hervorhebendes Textelement an.

Gründe für das Aus von Google Plus

Google vernachlässigte die Plattform

Es wurde bereits im Vorfeld viel gemunkelt, warum Google dem sozialen Netzwerk den Stecker ziehen wollte. Auf der einen Seite hieß es, das Unternehmen entwickelt und pflegt die Plattform seit Jahren nicht mehr. Auch wurde nicht aktiv um neue Nutzer geworben. Kein Wunder also, dass die Google+ Community schlussendlich in eine Art “Dornröschenschlaf” verfiel.

Nutzer hatten zu viel Kontrolle über Inhalte

Allerdings besagte die offizielle Antwort von Google auf das “Warum” schlichtweg, dass man das Network nicht mehr benötigt. Den Entwicklern war die Kontrolle, die der User über die angezeigten Inhalte innehatte, einfach zu viel. Man wollte die Auswahl an Content lieber selbst treffen oder eine Künstliche Intelligenz bestimmen lassen. Wer mit der aktuellen Nachrichten-Produktpalette von Google vertraut ist, merkt, dass dieser Wunsch auch umgesetzt wurde. Der Algorithmus lässt grüßen!

Google+ war nicht rentabel

Selbstverständlich muss ein Produkt früher oder später Geld einbringen. Und das war hier eindeutig nicht der Fall. Zugegebenermaßen hat man damals nie versucht Werbeanzeigen in den Stream zu bringen. Womöglich hätte das die Plattform am Leben erhalten. Daraus scheint Google gelernt zu haben und testet nun auch Werbung im Feed.

Google Plus wurde Google 2.0

Dies ist womöglich der wichtigste Grund, warum Google+ eingestellt wurde. Denn wie kein zweites Produkt, steht es für den damaligen Neustart von Google 2.0. Letzterer wurde von keinem geringeren als Steve Jobs höchstpersönlich inspiriert und vom Wieder-CEO Larry Page durchgeführt. Humorvoll gesehen, hatte Google damals noch pubertäre Ideen, zu denen eben auch Google+ zählte.

Erklär-Video – So funktionierte Google+

Quellen: de.wikipedia.org, googlewatchblog.de

Gutschein

Letzte Änderung: 01.10.2020, 12:51 Uhr

Was ist ein Gutschein?

Ein Gutschein (Voucher) stellt ein Dokument oder einen Code dar, der den Besitzer den Anspruch auf eine Leistung oder eine Ermäßigung ermöglicht. Im Gegenzug zu einem Coupon, ist der Gutschein mit einer bereits erbrachten Zahlung verbunden. Daher ist es auch möglich einen Gutschein nach einem Warenumtausch, in dem erbrachten Geldwert zu erhalten. Grundsätzlich unterscheidet man einen Leistungsgutschein und einen Wertgutschein. Der Leistungsgutschein ist mit einer Dienstleistung (bspw. Massage) verbunden und der Warengutschein enthält einen Geldwert, mit diesem eine oder mehrere Waren erstanden werden können.

Gutschein erstellen: Diese Informationen sind erforderlich

  • Gutschein Wert
  • Art der Leistung, auf die sich der Gutschein bezieht
  • Aussteller bzw. Einlösungsstelle
  • Gutschein-Befristung
  • Gutschein Code

Gutschein-Typen

  • Online Gutschein – der digitale Gutschein löst immer mehr den klassischen Gutschein in physischer Form ab. So bieten viele Anbieter bereits die Möglichkeit über ein integriertes Gutschein-System auf der Website bzw. direkt im Online-Shop, einen Gutschein online zu erstehen. Zur Einlösung können diese Gutscheine ausgedruckt werden oder über einen enthaltenen Gutschein-Code wiederum online eingelöst werden.
  • Geschenkgutschein – dabei wird ein Gutschein bei einem Anbieter erstanden, der von einer dritten Person eingelöst werden kann.
  • Konsumgutschein – dabei handelt es sich um einen vom Staat ausgegebenen Gutscheins. Bürger können diesen für Konsumgüter einlösen. Diese Form des Gutscheins wird primär angewendet, um die Wirtschaft anzukurbeln.
  • Bildungsgutschein – dieser stellt ebenso einen vom Staat ausgegebenen Gutschein dar. Der Bildungsgutschein soll ganz oder teilweise die Übernahme von Kosten für Schulen, Studium, Betreuung oder Weiterbildungen garantieren.

Quellen: juraforum.de, wikipedia.org

Hacker - Titelbild

Hacker

Letzte Änderung: 14.09.2021, 11:58 Uhr

Hacker: Freund oder Feind?

Hacker ist innerhalb der Informatik, in den häufigsten Fällen, die Bezeichnung für eine Person, die sich unerlaubten Zugriff auf eine Soft- oder Hardware verschafft, um diese negativ zu verändern oder Daten zu stehlen. Demnach bedeuten die Fachbegriffe Hacking oder Hacken in diesem Zusammenhang, in einen Computer bzw. in ein Computernetz einzubrechen. Daher kommt der Begriff oft in Verbindung mit Computerkriminalität oder Cyber-Angriffen vor und ist entsprechend negativ behaftet. Innerhalb der IT-Szene bezeichnet man jedoch Personen, die in fremde Computersysteme mit negativen Absichten eindringen, als Cracker.

Positive Bedeutung des Hackens

Ursprünglich war Hacker eine positive Bezeichnung für eine technisch versierte Person, die neugierig, kreativ und experimentierfreudig ist. In anderen Worten: ein Person, die Systeme oftmals bis ins Detail ergründet und zusätzliche bzw. andere Funktionsweisen testet.

Hacking im Strafgesetzbuch

Das Hacken in Form einer schädigenden Auswirkung, ist als Straftat im Österreichischen Strafgesetzbuch berücksichtigt. Dabei ist das Strafausmaß von der Höhe des Schadens abhängig. Für Schäden unter 3.000 Euro fällt eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafte bis zu 360 Tagessätzen an. Was darüber hinaus geht, wird mit einer Freiheitsstrafte von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

In diesen Bereichen findet man Hacker

  • Softwareerstellung
  • Hardwareentwicklung
  • Cumputersicherheit

Softwareentwicklung

Als talentierte, passionierte Programmierer können Hacker durch Erweiterungen oder Änderungen von bestehenden Programmen, Probleme lösen. Durch die innovativen Lösungsansätze waren es nicht zuletzt sie, die maßgeblich bei der Entwicklung vom Internet beteiligt waren. Durch gebildete Hackerkulturen entstand ebenso die Open-Source- und Freie-Software-Bewegung.
Negativ-Beispiele für Hackertechniken sind Schadprogramme wie Trojaner, Viren, Sniffer und dergleichen.

Hardwareentwicklung

Innerhalb der Hardwareentwicklung verändert ein Hacker die Hardware. Dabei werden Gerätetreiber und Firmware programmiert oder die physikalischen Grundlagen der Netzwerke grundlegend geändert.

Cybersecurity

Vor allem wenn es um Computersicherheit geht, denken wir in erster Linie daran, unsere Geräte vor Hackerangriffen zu schützen. Jedoch kann der Einsatz eines ausgefuchsten Hackers zu mehr Sicherheit beitragen. Indem dieser Sicherheitslücken ausfindig macht und im besten Fall auch noch fähig ist, diese zu schließen.

Erklär-Video: Wie funktioniert Hacken?

Quellen: de.wikipedi.org, wirtschaftslexikon.gabler.de, security-insider.de, ris.bka.gv.at, BYTEthinks

Hashtag

Letzte Änderung: 13.07.2022, 00:43 Uhr

Was ist ein Hashtag?

Ein Symbol zur Kategorisierung von Inhalten

Ist die zuvor ungenutzte Raute, nun sinnvoll eingesetzt?

Hashtag ist ein Wort oder eine Wortkette, dem ein Rautezeichen (#), auch Doppelkreuz genannt, vorangestellt wird. Das dient dazu, um Nachrichten zu bestimmten Themen in sozialen Netzwerken auffindbar zu machen. Denn durch das Platzieren der Raute vor einem Wort wandelt sich dieses in einen Link um. Das hat mehrere Vorteile: Es hilft dabei, Kommentare und Nachrichten zu einem bestimmten Thema zu sammeln, markiert aber auch wichtige Schlagwörter um die Aufmerksamkeit auf wichtige Textstellen zu lenken. Empfohlen wird: lieber einen bis drei relevante statt viele allgemeine Hashtags zu setzen. Werden jedoch fast ausschließlich Hashtags statt Text eingesetzt (wie bei Instagram oft üblich) so dienen diese quasi als “Schlagwortblase” und sind somit ein eigener Text.

Werden Sie selbst zum Hashtag-Schöpfer!

Man kann dabei sowohl eigene Wortkreationen (Tags) erfinden, aber auch über Hashtag-Generatoren, wie zum Beispiel den Hashtag Generator nach Hashtags suchen. Wichtig: keine Abstände setzen und keine Zeichen verwenden. Groß- oder Kleinschreibung spielt keine Rolle. Auf hashtagify.me lässt sich die Relevanz der Hashtags prüfen.

Vorteile von Hashtags

  • Hashtags sind Suchwerkzeuge und erleichtern strukturiertes Suchen.
  • Hashtags machen Inhalte in sozialen Medien sichtbar.
  • Hashtags können dazu beitragen, die Reichweite zu erweitern.
  • Hashtags erleichtern die Suche nach eigenen Inhalten.
  • Hashtags dienen dazu die Konkurrenz zu beobachten.

Erklär-Video – Was und wofür sind Hashtags?

Quellen: Fairrank TV

Hoax

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:23 Uhr

Was ein Hoax ist und warum sie Meldungen genau prüfen sollten?

Ein Hoax ist eine gezielte Desinformation & Irreführung?

Ein Hoax steht im Englischen lediglich für Scherz oder Streich. Im Internet wird das Wort aber vorwiegend dazu verwendet, um frei erfundene digitale Kettenbriefe zu bezeichnen. Diese können ganz unterschiedliche Themen behandeln: Warnungen vor Computerviren, esoterische Botschaften oder vermeintlichen Gesundheitsrisiken, Horror-Storys, Verschwörungstheorien, Spendenaufrufe für Schwerkranke und vieles mehr.

Hoaxes gibt es schon beinahe so lange, wie es das Internet gibt. Der Hintergrund von Hoaxes ist zumeist, sich über die Gutgläubigkeit seiner Mitmenschen lustig zu machen – oder diesen sogar zu schaden. Klare Alarmsignale, dass es sich um ein Hoax handelt sind: Eine emotionale Darstellung der Geschichte, die Aufforderung, die Nachricht an möglichst viele Menschen weiterzuleiten, die Androhung von Konsequenzen, wenn man dieser Aufforderung nicht nachkommt, keine oder falsche Quellenangaben, keine Angaben über den ursprünglichen Absender, keine Angaben darüber, wann die Mitteilung erstellt wurde.

So erkennen Sie einen Hoax

  • Thema ist emotional und dramatisch
  • Aufforderung zum Weiterzuleiten
  • Sonst Androhung von Konsequenzen
  • Keine oder falsche Quellenangaben
  • Absender unbekannt
  • Zeitpunkt der Erstellung unbekannt

Erklär-Video: Was ist ein Hoax?

Quelle: Dein Spiegel – youtube, Intel in Deutschland

Instagram - Titelbild

Instagram

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:33 Uhr

Instagram – was sie darüber wissen sollten?

Ein bildlastiges soziales Medium

Instagram, oder kurz IG, ist eine werbefinanzierte Social Media-Plattform, die im April 2012 von Facebook für 1 Milliarde Dollar übernommen wurde. Sie geht auf die von Kevin Systrom und Mike Krieger 2010 entwickelte Anwendung namens burbn zurück. In der heutigen Form ist Instagram eine Mischung aus Audiovisuellem und einem Microblog. Typisch für diese Plattform ist außerdem die Verwendung von Hashtags. Pro Beitrag sind 30 erlaubt.

Zudem haben Nutzer die Möglichkeit ihre Fotos mit Filtern zu versehen und Beiträge auf anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten. Ursprünglich hatten die Fotos und Videos auf Instagram eine quadratische Form. Seit dem Update im August 2015 sind zusätzlich auch das Hoch- und Querformat möglich.

Wissenswertes rund um Instagram

Anzahl der Instagram User, Fotos, kommerzielle Nutzung und Co.

Instagram - Nutzer in Westeuropa 2019-2024

Quelle: Quelle: blog.hootsuite.com

Wussten Sie, dass…?

  • mehr als eine Milliarde Menschen nutzen Instagram jeden Monat
  • 3 Mio. Personen nutzen monatlich die Plattform in Österreich
  • besonders bei der jungen Nutzergruppe IG beliebt und liegt mit einem Useranteil von 67 % vor Facebook und Snapchat
  • 88% der Nutzer kommen nicht aus den USA
  • 51% User sind weiblich, 49% männlich
  • die durchschnittlich auf der Plattform verbrachte Zeit pro Tag beträgt 30 Minuten
  • 81% der Menschen auf Instagram sucht nach Produkten und Dienstleistungen
  • 50% Personen besuchen eine Website, nachdem sie ein Produkt oder Dienstleistung auf IG gesehen haben
  • 130 Mio. User klicken monatlich auf Shopping-Postings
  • 500 Mio. Nutzer posten täglich Storys
  • Business-Accounts posten täglich durchschnittlich einen Post
  • die Interaktionsrate bei einem Business-Post beträgt 0,96%

Quellen: de.statista.comheise.dede.wikipedia.orgblog.hootsuite.com

Internet in China - Titelbild

Internet in China

Letzte Änderung: 14.02.2022, 16:13 Uhr

Internet in China: Big Brother is watching you!

So beeinflusst die „Great Firewall“ die Online-Nutzung

Das Internet in China wird von rund 989 Millionen Chinesen (Stand: 2021) genutzt, wobei der Markt stark am Wachsen ist. Generell gilt China mit ca. 1,41 Mrd. Einwohnern (Stand: 2021), als der größte Internetmarkt der Welt und ebenso als das am strengsten zensierte mit über 5.000 gesperrten Webseiten. Ebenso gesperrt sind Facebook, Twitter und Instagram. Man spricht von der sog. „Great Firewall“.

Die Hälfte der Chinesen ist online, wobei der Online-Markt stark am Wachsen ist. Mit Blick auf ganz China, liegt die Internetnutzungsrate somit bei 70,14%. Allein zwischen 2020 und 2021 ist die Anzahl der chinesischen Internetnutzer um 85 Millionen gestiegen. Ebenso markant in China ist, dass über 60% der Online-User in den Städten Chinas lebt. Somit besteht ein großes Potential an Internetnutzern bei der ländlichen Bevölkerung.

Mehr als die Hälfte der Chinesen ist über das Mobiltelefon online, wo mit einem jährlichen Wachstum von 8% zu rechnen ist. Beliebt in China sind Soziale Netzwerke, dabei sind 58,7% der insgesamt 930,8 Mio. Social-Media-Nutzer ebenfalls über Mobiltelefon tätig. Neben Sozialen Netzwerken wird auch das Online Banking immer beliebter.

Sie beherrschen das Internet in China: Die Online-Riesen

  • Die Suchmaschine Baidu
  • Der Online-Händler Alibaba
  • Der Online-Spiele & Messaging Anbieter Tencent
  • Das Transportunternehmen Didi Chuxing

Beliebteste chinesische Suchmaschinen

Wie man sich vorstellen kann, ist China mit seinen beinahe 1 Mrd. Internetnutzern weltweiter Spitzenreiter. Daher ist es nur logisch, dass Unternehmen, die sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen am chinesischen Markt etablieren möchten, dazu auch das Internet in China nutzen.

Nachfolgend stellen wir Ihnen die 10 beliebtesten Suchmaschinen der Volksrepublik vor, die die besten Chancen auf Erfolg versprechen:

  1. Baidu.com
  2. Tencent QQ / qq.com
  3. Taobao
  4. Weibo.com
  5. Sogou.com
  6. 360.com
  7. Tmail.com
  8. 163.com
  9. Ifeng.com
  10. Firefoxchina
Internet in China - Beliebteste chinesische Suchmaschinen

Marktanteile der meistgenutzten chinesischen Suchmaschinen auf dem Laptop nach Page Views (Stand: April 2021)

Quelle: de.statista.com

Auch, wenn sich bestimmte Suchmaschinen hervortun, kann man durchaus mittels der kleineren Mitbewerber Erfolg am chinesischen Markt haben. Dabei gilt zu bedenken, dass die chinesischen Plattformen ausschließlich in der Landessprache zur Verfügung stehen. Wer also nach China expandieren möchte und SEO-Unterstützung benötigt, sucht sich am besten eine SEO Agentur vorort.

Erinnern Sie sich noch an Googles Dragonfly?

Vielleicht werden sich einige noch an Googles Pläne vom Frühjahr 2017 erinnern, eine zensierte Version der Suchmaschine in China zu etablieren. Der Internetgigant wollte sich den weltgrößten Onlinemarkt nicht entgehen lassen. Dazu hatte man sogar vor, die kommunistische Führung in Peking zu unterstützen. Somit sollten Themen wie Menschenrechte, Demokratie, Religion oder auch friedliche Proteste keine Suchergebnisse liefern.

Von Anfang an wich Google offiziell Fragen aus, die das Projekt Dragonfly betrafen. Ab und an sickerten Informationen aus dem Insiderkreis durch. Erst als einige Google Mitarbeiter um Versetzung baten oder gar aus moralisch-ethischen Gründen kündigten, bestätigte sich der Verdacht. Google stand tatsächlich im engen Kontakt mit der chinesischen Cyberspace-Behörde, um eine Genehmigung für die zensierte Suchmaschine Dragonfly zu bekommen.

Im Dezember 2018 kam ans Licht, dass das Projekt “terminiert” wurde. Grund dafür soll ein Streit zwischen den Mitgliedern des Privacy Teams mit Google gewesen sein. Insidern zufolge setzte man jedoch das Projekt mit ca. 100 Mitarbeitern bis März 2019 fort. Im Juli 2019 kam dann das endgültige Aus.

Video – Internet in China

Quellen: ARTEde, internetworld.de, solveta.nethanseranking.de

IoT - Lexikon-Begriff

IoT

Letzte Änderung: 01.10.2020, 00:15 Uhr

IoT – Internet of Things

Was das „Internet der Dinge“ ist und kann

IoT ist die Kurzform des englischen Begriffs Internet of Things. Die Übersetzung lautet Internet der Dinge. IoT beschreibt die Verknüpfung von physischen Objekten mit virtuellen Systemen. Damit entsteht eine Kommunikations-Infrastruktur aus Objekten, Menschen, Systemen und Informationsquellen.

Das wird ermöglicht, indem physische Gegenstände, wie beispielsweise eine Waschmaschine, mit dem Internet vernetzt werden. Diese Vernetzung wird durch die Integration eines Chips, Sensors, Datenspeicher oder einer Software an Gegenständen ermöglicht.

Damit werden Gegenstände fähig Daten mit anderen Gegenständen, Systemen oder auch dem Menschen auszutauschen. Wodurch sie auch die Bezeichnung als „Smart“ erhalten.

Beispiel für IoT – Smart Watch

Eine internetfähige Uhr ist mit einem Sensor ausgestattet, die Daten wie den Puls, Blutdruck, Schlafrhythmus oder auch die Aktivität des Menschen misst. Diese Informationen sind dann in den meisten Fällen über eine App online ersichtlich.

Anwendungsbereiche des IoT

  • Smart Home (Haushaltsmaschinen)
  • Paketverfolgung
  • Auto (Connected Cars)
  • Mobiltelefon
  • Energieverbrauch
  • Bekleidung & Schuhe
  • u.v.m.

Zielsetzung von IoT (Internet der Dinge)

Das Ziel von IoT ist es den Alltag zu erleichtern und Prozesse zu beschleunigen bzw. zu optimieren. Durch die Vernetzung von Gegenständen können diese leichter gesteuert werden und machen gewisse Arbeitsschritte hinfällig.
Beispielsweise können Maschinen in der Produktion automatisch Daten austauschen, weshalb die manuelle Eingabe der Information nicht mehr notwendig ist.

IoT in der Industrie (Internet der Dinge)

Vor allem in der Industrie haben sich diverse Prozesse durch den Einsatz von Internet of Things verändert. Daraus ist der Begriff Industrie 4.0 entstanden was ein spezieller Anwendungsfall von IoT ist. Dabei werden industrielle Produktionsprozesse durch die Vernetzung von smarten Systemen und Teilsysteme neu definiert. Aufgrund dessen ergaben sich Standardisierungen von Komponenten und Diensten. Durch die Standardisierung ist ebenso eine kostengünstigere Herstellung gewährleistet.

Datenerfassung und Datenschutz

Im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge steht ebenso der Datenschutz. Vor allem das Sammeln von Personenbezogenen Daten stellt oftmals einen negativen Aspekt dar. Dabei geht es darum, dass „Dinge“ Daten über ihre Anwender sammeln und untereinander austauschen. Weshalb ein Datenmissbrauch, vor allem von IoT-Gegnern vermutet wird. Dabei wird der Datenmissbrauch von den Anbietern (Unternehmen) selber wie auch durch externe Angreifer (Hacker) befürchtet. Generell ist das Sammeln von personenbezogenen Daten innerhalb der DSGVO geregelt.

Unternehmen sammeln Daten zur Verbesserung der IoT-Anwendungen. Das Problem dabei ist, dass die User nicht oder nicht ausreichend darüber informiert werden. Beziehungsweise die Genehmigung des Users nicht eingebracht bzw. erschlichen wird. Innerhalb der Anwendungen stellt oftmals auch das „unabsichtliche“ Sammeln von Daten ein Problem dar. Beispielsweise erkennen Sprachassistenten oftmals das Aktivierungswort, weshalb Frequenzen aufgezeichnet werden, obwohl dieses nicht gesagt wurde.

Dem gegenüber stehen natürlich auch gewollte Angriffe von Hackern. Anbieter von IoT sind dadurch gezwungen Systeme so sicher wie möglich zu halten. Auf der anderen Seite muss ebenso der User Maßnahmen wie beispielsweise die Verwendung eines sicheren Passwortes ergreifen, um das Profil zu schützen.

Erklär-Video – Was ist IoT?

Quellen: explainity education project, gruenderszene.de, austrian-standards.at, wikipedia.org

IP-Telefonie-Lexikon

IP-Telefonie

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:26 Uhr

Was ist IP-Telefonie (Internet Telefonie)?

Telefonieren mit und im Internet

IP Telefonie oder auch Internet Telefonie beschreibt das Telefonieren über das Internet. Dabei werden Audiosignale (wie Sprache) in Daten umgewandelt und mit anderen Daten über das Internet mithilfe eines Internet Protokolls (IP) übertragen. Beim traditionellen Telefonieren war ein Festnetzanschluss erforderlich, welcher bei Internet Telefonie entfällt. Somit steht uns bei IP-Telefonie die selbe Technik wie beim üblichen Online Surfen zur Verfügung. Internet Telefonie ist ein Thema das früher oder später jeden betrifft. So erfolgte beispielsweise in Deutschland bis zum Jahr 2019 eine Landesweite Umstellung von analoger Technologie auf IP-Telefonie.

Die Voraussetzung für Internet Telefonie sind eine Internetverbindung, ein Endgerät wie beispielsweise ein PC, Mobiltelefon oder anderes IP-Telefon und einen Anbieter einer Software wie beispielsweise Skype.

Ein großer Vorteil, weshalb viele Nutzer auf IP-Telefonie umsteigen ist das einfache und vor allem kostengünstige Telefonieren weltweit. Zusätzlich verfügen wir über die entsprechende Infrstruktur bzw. einem leistungsstarken Online-Netz. Für Unternehmen ist neben der geringen Kosten die Funktion, ein Adressbuch bzw. CRM Programm mit der IP-Telefonie Anwendung zu verbinden, ein Argument für die Umstellung.

Vorteile von IP-Telefonie

  • Weltweites Telefonieren
  • Integration von CRM Programmen
  • Die Installation von Hardware entfällt
  • Standortunabhängige Nutzung und Verwaltung
  • Mehr Funktionen (Video-Telefonie, Übertragen von Daten, …)
  • Oftmals wird das Telefonieren kostenlos angeboten oder zu günstigen Tarifen

Wie sicher ist Internet-Telefonie?

Grundsätzlich unterliegt Internet-Telefonie als online Anwendung ebenso der DSGVO und muss diese innerhalb Europas anwenden. Die Sicherheit der Datenübertragung bzw. Speicherung und Verschlüsselung ist vom jeweiligen Anbieter abhängig. So verschlüsselt Skype beispielsweise alle Datenübertragungen zwischen Skype-Nutzern. Es gibt jedoch keine Verschlüsselung wenn ein Skype-Nutzer jemanden anruft der ein öffentliches Telefonnetz verwendet. Daher ist es ratsam, vor der Anwendung die genauen Sicherheitsvorkehrungen bezüglich der Datenübertragung vom jeweiligen Anbieter nachzulesen.

Erklär-Video: Internet, Telefonie – Alles IP

Quellen: FRITZ!Box, nfon.com, wikipedia.org

Keyword - Lexikonbeitragsbild

Keyword

Letzte Änderung: 04.05.2022, 13:39 Uhr

Keyword einfach und verständlich erklärt

Als Keyword wird ein wichtiges Wort bzw. eine Worteinheit in einem Text bezeichnet, dass vor allem eine Online Suchanfrage auslöst. Keywords werden ebenso als Suchbegriff, Schlagwort, Schlüsselwort oder Stichwort bezeichnet.

Keywords bilden den Inhalt einer Keyword-Strategie für sämtliche SEO Maßnahmen. Daher werden Sie den Begriff vor allem im Zusammenhang mit Suchmaschinenmarketing finden.

Einordnung von Keywords

Schlagwörter werden eingeordnet nach:

  • Relevanz
  • Wort- & Phrasenlänge
  • Suchvolumen
  • Suchabsicht
  • Ähnlichkeit

Mit den richtigen Keywords zu mehr Traffic

Der Begriff, den Sie im Suchfeld einer Suchmaschine eingeben, wird demnach als Keyword bezeichnet. Im Zuge des Suchmaschinenmarketings gilt es daher im ersten Schritt herauszufinden, welche Suchbegriffe zum eigenen Themenbereich am häufigsten eingegeben werden.

Um das herauszufinden werden verschiedene Keyword-Tools online angeboten. Diese zeigen in der Regel das Suchvolumen, Synonyme und in manchen Fällen ebenso Trendprognosen für Keywords. Das ausgewählte Suchwort, wird innerhalb der SEO Maßnahmen in die eigene Webseite (im Content, URL, Meta Titel & Description, Links) eingebaut.


Keyword ist nicht gleich Keyword: Einteilung der Suchbegriffe

Hauptkeyword vs. Nebenkeyword

Eine Einteilung erfolgt nach Relevanz. Dabei unterscheiden Sie zwischen dem Hauptkeyword und dem Nebenkeyword. Wie Sie bereits von der Benennung her schließen können, ist das Hauptkeyword jenes mit der höheren Relevanz für Sie. Somit sollten diese auch im Webseiten-Titel, der URL, innerhalb der Links und dem Text zu finden sein.

Nebenkeywords haben in den meisten Fällen ein geringeres Suchvolumen und bestehen aus Synonymen. Somit kann das Nebenkeyword optimal im Text als Synonym verwendet werden. Damit verhindern Sie, dass das Hauptkeyword zu oft im Text eingebaut wird.

Einteilung nach Wort- & Phrasenlänge und Suchvolumen

Dabei können Sie zwischen Short-Tail- und Long-Tail-Keywords unterscheiden. Bei Short-Tail-Keywords handelt es sich um eine kurze Keyword-Phrase, die zumeist nur aus einem Wort besteht. Daher sind es oft generische Suchphrasen und weisen demnach ein hohes Suchvolumen aus. Hingegen bestehen Long-Tail-Keywords aus mehreren Suchwörtern bzw. einer Kombination aus Suchbegriffen. Der Vorteil von Long-Tail-Keywords ist, dass diese bereits eine konkrete Suche repräsentieren und demnach die Suchergebnisse eher zur Suche passen. Weshalb mit einer höheren Klickrate zu rechnen ist. Dem gegenüber steht natürlich ein geringeres Suchvolumen.
Der aktuelle Trend geht jedoch zu Long-Tail-Keywords und immer mehr werden gesamte Fragestellungen bzw. Sätze in das Suchfeld der Suchmaschinen eingegeben.

Klassifizierung nach Suchabsicht (Suchintention)

Bei dieser Unterscheidung gibt es die Einteilung der Suchbegriffe in Informational, Transactional, Commercial, Navigational und Brand-Keyword. Diese Einteilungen wollen wir nun kurz erläutern:

  • Informational Suchbegriffe dienen zur Suche von Informationen zu bestimmten Themen, Personen, Produkten oder Services.
  • Transactional Schlüsselbegriffe reflektieren Personen, die bereits die Absicht haben, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen.
  • Commercial Suchwörter sollen vor allem Personen auf die Webseite bringen, die mit einer großen Wahrscheinlichkeit auch Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung kaufen möchten.
  • Navigational Suchbegriffen beschreiben eine Suche nach bestimmten Unternehmen bzw. Produkten mit der Intention die Adresse des Verkaufslokales herauszufinden.
  • Bei Brand-Keywords handelt es sich um die Suche nach bestimmten Markenbegriffen.

Erklär-Video – Keywords & Keyword-Recherche

Quellen: wikipedia.org, mso digital, semrush

Kuenstliche Intelligenz KI Lexikon-Beitragsbild

Künstliche Intelligenz

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:58 Uhr

Was ist Künstliche Intelligenz (KI)

Besseres Hirn – bessere Entscheidungen?

Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Artifizielle Intelligenz (AI) bezeichnet Maschinelles Lernen und wird so als Teilbereich der Informatik betrachtet. Im Bezug mit Künstlicher Intelligenz wird oft auch die englische Übersetzung Artificial Intelligence (AI) verwendet. KI ermöglicht einem Computersystem das selbstständige Lösen von komplexen Aufgaben.

Dabei soll das System ebenso fähig sein, an der steigenden Komplexität einer Aufgabe, von selbst zu lernen auch dafür eine Lösung zu finden. Ähnlich der menschlichen Intelligenz.

Wo wird Künstliche Intelligenz eingesetzt?

  • Wissensbasierte Systeme (Big Data)
  • Technologie & Entwicklung (z.B. Robotik)
  • Wirtschaft & Industrie (z.B. Logistik)
  • Mathematik (z.B. Symbolverarbeitung)
  • Medizin (operative Eingriffe)

Erklär-Video – Künstliche Intelligenz (KI)

Quellen: explainity Erklärvideos, solveta.net, wikipedia.org

Herobild Links

Link

Letzte Änderung: 29.10.2020, 19:23 Uhr

Hyperlink oder Link – Was ist das?

Notwendiges Übel oder coole Sache?

Ein Link – im Fachjargon auch Hyperlink genannt – verbindet schlichtweg zwei Dokumente miteinander. Dies bedeutet, er ist das ursächlichste Fundament des Internets. Ohne Links wäre nichts möglich – oder anders gesagt, das Internet kein Internet. Denn sie verbinden einfach alles miteinander. In unserem Kontext kann der Begriff “Dokument” prinzipiell mit einer Webseite gleichgesetzt werden. Außerdem können auch Videos, PDFs oder andere Formate Dokumente sein. Der Hyperlink ist im Grunde also ein Online-Pendant zu einem Querverweis in der Literatur. Nur das dieser nicht händisch nachgeschlagen werden muss.

Welche Linktypen gibt es?

Grundsätzlich gibt es nur 2 Linkarten, eingehende (inbound) und ausgehende Links (outbound). Und um diese herum gibt es dann einen recht starken Wildwuchs an Begriffen. Wir reißen hier ein paar davon an:

  • Backlink – einen Link dessen Zweck es ist, die Zielseite zu stützen. Typischerweise sollte das ein Textlink sein, einen vernünftigen Ankertext aufweisen und obendrein dofollow sein.
  • Outbound L. – ein Link der von deiner Seite zu einer anderen Seite zeigt bzw. diese verlinkt. Zweck dessen ist es meist, die Quelle zu nennen oder um weiterführende Informationen (Blog, Wikis etc.) auf einer anderen Seite anzubieten. Will man keine Linkpower weitergeben, kann die Verlinkung mit „nofollow“ gekennzeichnet werden.
  • Inbound L. – dabei handelt es sich um eine reinkommende Verlinkung. Eine andere Webpage hat einen Hyperlink gesetzt, der zu einer Webpage deiner Website zielt. Ist diese Verlinkung mit einem passenden Ankertext versehen und auf dofollow gesetzt, dann gibt dieser die Linkkraft der ausgehenden Seite weiter.
  • Interner L. – sein Zweck ist es zwei Dokumente innerhalb deiner Website (einer Domain) die Pages miteinander zu verlinken. (Beispiel: Links im Menü oder Fließtext)
  • Externer L. – als solchen bezeichnet man einen Link, der von einer anderen Webseite zu der optimierenden Seite führt.
  • Deep L. – mit diesem Begriff bezeichnet man Backlinks, die auf eine Detailseite einer Domain zeigen. Also nicht auf die Startseite.
  • Nofollow L. – wird ein Link mit dem rel-Tag „nofollow“ gekennzeichnet, gibt dieser keine Linkkraft weiter. Es handelt sich dabei um eine Anweisung für den Crawler. Jene soll ihn davon abhalten, die verlinkte Seite zu besuchen. Man spricht bei nofollow-Links auch von entwerteten Verlinkungen. Denn diese geben eben keine Linkpower weiter. Somit haben sie wenig bis keinen Wert für die Zielseite. Übrig bleibt dennoch ein so genanntes Link-Signal – also der Versuch einer Verlinkung. Ist die ausgehende Seite eine sehr starke Domain (z.B. Wikipedia), fährt man besser, wenn ein Linksignal vorhanden ist.
  • Dofollow L. – dabei handelt es sich um übliche Backlinks. Deshalb „üblich“, weil der Link nur entwertet wird, wenn daraus ein Nofollow-Link gemacht wird. Ein Dofollow-Link gibt also alle positiven und negativen Kräfte der verlinkenden Seite weiter.

Sie sehen also: Link ist nicht gleich Link! Gerade hinsichtlich der Auswirkungen auf Suchmaschinen-Befindlichkeiten lohnt es sich da schon mal ein wenig genauer hinzuschauen. Dabei gilt es Themen wie Linkaufbau/Linkbuilding bzw. strategisches Linkmanagement aufzugreifen. Beides sind Maßnahmen des so genannten Offpage oder Offsite SEO.

Was bedeuten Links für das Internet?

Ohne Links wären Websites komplett voneinander isoliert. Um zu einer anderen Webseite zu gelangen, müsste ins Browser-Eingabefeld jedes mal die URL eingegeben werden. Mit ihrer Hilfe werden vereinfacht gesprochen alle Webseiten miteinander verbunden.

Neben diesem praktischen Aspekt sind sie aber auch für die Suchmaschinen relevant, wie oben in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung bereits erwähnt wurde. Für Googles PageRank beispielsweise, ist die Anzahl externer Links ausschlaggebend. Dies ist auch bei anderen Suchmaschinen der Fall, mit Ausnahme der russischen Suchmaschine Yandex.

Was ist ein Link – kurz erklärt!

Quellen: seo-kueche.de, unternehmer.de

Herobild LinkedIn

LinkedIn

Letzte Änderung: 19.09.2021, 13:14 Uhr

Was ist LinkedIn und wozu ist es gut?

Mit LinkedIn Geschäftskontakte knüpfen und pflegen

LinkedIn ist ein soziales Netzwerk mit Schwerpunkt auf beruflichen Kontakten. Es gehört seit 8. Dezember 2016 zu Microsoft. Sein Sitz befindet sich im US-amerikanischen Sunnyvale, Kalifornien. Die Plattform ist in 24 Sprachen verfügbar und zählt mittlerweile über aktive 660 Millionen User aus 193 Ländern und Regionen.

In Europa hat LinkedIn mit 206 Millionen Nutzern die größte Nutzerbasis. Erst danach folgen die USA mit 165 Millionen Nutzern, Indien mit 62 Millionen und China mit 48 Millionen Anwendern. Im Gegensatz zu XING, welches sich auf Geschäftsnetzwerke im DACH-Raum konzentriert, ist diese Plattform international ausgelegt.

Wann macht es Sinn ein LinkedIn Profil anzulegen?

Jobsuche via LinkedIn

Die Social Media-Plattform versteht sich als “Karriere-Netzwerk”. Das bedeutet, sie ist die optimale Anlaufstelle, wenn der Wunsch nach beruflicher Veränderung besteht. Dementsprechend lockt die Suchfunktion in der Rubrik Jobs mit der Aussicht auf einen möglichen Traumjob.

LinkedIn ist auf jeden Fall hilfreich, wenn es darum geht Jobs mit Relevanz für die eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen zu finden. Tagtäglich werden auf der Plattform Millionen von Stellenanzeigen veröffentlicht.

Mitarbeitersuche mit LinkedIn

Perfektes Recruiting-Tool: So kommen Headhunter und Personaler zu Top-Kandidaten

Für Unternehmen ist dieses soziale Netzwerk gut dazu geeignet neue Mitarbeiter bzw. Talente zu finden. Der LinkedIn Recruiter bietet erweiterte Suchfilter, Such-Spotlights sowie intelligente Kandidaten-Vorschläge. Ferner kann mit dem LinkedIn Scheduler die eigene Verfügbarkeit im Kalender vermerkt und so Vorstellungsgespräche einfach vereinbart werden. Unter Job Slots angelegten Stellen, können sogar passive Kandidaten angesprochen werden, die für einen neuen Job offen sind.

Demografie der LinkedIn-Community

Weltkarte der LinkedIn-Nutzerzahlen

Vorschau auf LinkedIn-Nutzer im Jahr 2020 (Quelle: futurebiz.de)

Balkendiagramm LinkedIn Accounts in Österreich 2014-2019

Entwicklung der LinkedIn-Accounts 2014-2019 (Quelle: de.statista.com)

Demografische Eckdaten der LinkedIn-Nutzer

  • Über 70% der auf LinkedIn registrierten Nutzer kommt aus Ländern außerhalb der USA.
  • 46 Mio. Studenten sowie “frische” Universitäts-Absolventen verfügen über einen Account auf der Plattform.
  • 57% der User ist männlich und 43% weiblich.
  • 24% bzw. 87 Mio. der Millennials (zwischen 18 und 24 Jahren) sind hier zu finden. 11 Millionen davon besetzen Entscheidungsträger-Positionen.
  • Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines LinkedIn-Users beläuft sich auf 46.644 US-Dollar.
  • 90 Mio. der User sind sog. Senior-Level Influencer und 63 Mio. haben eine Entscheidungsträger-Position inne.
  • Es gibt 17 Mio. Meinungsträger und 10 Mio. C-Level-Executives (hochrangige Führungskräfte mit unternehmensweiter Entscheidungsvollmacht, wie etwa CEOs).

Vorteile & Nachteile von LinkedIn

Vorteile:

  • Optimal geeignet um Markenbekanntheit zu steigern,
  • Karrierechancen bekannt zu machen,
  • Informationen über Dienstleistungen, Produkte und potenzielle Kunden einzuholen,
  • Sichtbarkeit zu steigern.
  • Internationales Netzwerk an Unternehmen und Usern
  • ermöglicht Kommunizieren mit der Zielgruppe
  • umfangreiches Recruiting-Tool

Nachteile:

  • Der kostenlose Basis-Account ist für professionelles Arbeiten nur bedingt geeignet.
  • Falls der eigene Name schon vergeben ist, muss ein Namenszusatz gewählt werden.
  • Die Reorganisation bestehender Unternehmen (Umbenennung, Löschung, etc.) ist mühsam.

LinkedIn Premium: Was taugt es?

Das soziale Business-Netzwerk bietet vier unterschiedliche Premium Varianten an: Career, Business, Sales und Mitarbeitersuche. Die Preise richten sich nach dem jeweiligen Funktionsumfang, wobei Career mit 10,08 Euro im Monat die günstigste und Mitarbeitersuche mit 89,25 Euro im Monat die kostspieligste Option darstellt.

  • Career:
    Erlaubt das direkte Kontaktieren von Recruitern oder Jobinserenten. Zudem kann eingesehen werden, wer in den letzten 90 Tagen das Profil angesehen hat und wie oft man in der Suche gefunden wurde. Auch Bewerbereinblicke sind möglich, d.h. es besteht die Möglichkeit herauszufinden, wie man im Vergleich zu anderen Kandidaten abschneidet.
  • Business:
    LinkedIn verspricht bei diesem Tarif 6 Mal mehr Profilansichten. Darüber hinaus können pro Monat 15 InMail-Nachrichten an beliebige Mitglieder verschickt werden, die nicht zum eigenen Netzwerk gehören. Neben uneingeschränkter Personensuche (einschließlich Kontakten 3. Grades) kann eine Liste der Profilbesucher aus den letzten 90 Tagen eingesehen werden. Business Insights ermöglichen Einblicke zu den Wachstumstrends von Unternehmen.
  • Sales:
    Zusätzlich zu den Funktionen aus dem Business-Tarif, besteht bei dieser Variante die Möglichkeit über die Sales Insights relevante Informationen über die eigenen Accounts sowie Leads einzuholen. Mit dem Lead Builder können außerdem Entscheidungsträger ausfindig gemacht werden.
  • Mitarbeitersuche:
    Dies ist von den Funktionen her die umfangreichste Premium-Variante. Wie der Name bereits andeutet, beinhaltet sie Tools, die das Recruiting erleichtern: u.a. automatisches Kandidaten-Tracking, dynamische bzw. intelligente Suchvorschläge oder ein auf Personalgewinnung ausgerichtetes Design.

Erklär-Video – LinkedIn erfolgreich nutzen

Weitere Quellen: linkedin.com

Herobild_Max Schrems

Max Schrems

Letzte Änderung: 25.11.2020, 16:34 Uhr

David schlägt Goliath – Max Schrems schlägt Facebook

Zuerst Safe Harbor, jetzt Privacy Shield – Schrems ist unaufhaltsam

Wer ist nochmal Max Schrems, fragen Sie sich jetzt womöglich. Dabei ist es ein Name, der aus der Online Medien-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist und sicher noch öfter zu hören sein wird.

Max Schrems im Kurzporträt

Max, oder auch Maximilian Schrems, ist ein in Salzburg gebürtiger Jurist und Autor. Er hat sich der Durchsetzung von Datenschutzrechten verschrieben. Mit seiner Klage vor dem EuGH hat Schrems bereits die Beendigung des transnationalen Safe Harbor-Abkommens zwischen der EU und den USA bewirkt. Damit hatte er ein starkes Signal für den Grundrechtsschutz in Europa gesetzt. Erst vor Kurzem wurde auch das Privacy Shield auf seine Beschwerde hin vom Europäischen Gerichtshof gekippt.

Projekte von Max Schrems: Eine chronologische Übersicht

Stolze 16 Anzeigen brachte Schrems am 18. August 2011 beim irischen Data Protection Commissioner, kurz DPC, ein. Danach folgten weitere 6 am 19. September 2011. Zudem veröffentlichte er diese, gemeinsam mit den dazugehörigen Unterlagen, auf der Website europe-v-facebook.org. Daraufhin gab es ein Treffen zwischen Schrems und den Vertretern von Facebook in Wien zur gemeinsamen Lösung der Streitsache.

Allerdings vereitelte die irische Behörde den Versuch Akteneinsicht zu bekommen. Weshalb am 21. September 2012 der DPC ein Review veröffentlichte, in dem es heißt, Facebook halte sich an die Vorschläge. Gut drei Jahre zog sich diese Angelegenheit. Da sich aber die Datenschutzbehörde weiterhin bei der Gewährung der Akteneinsicht querstellte, zog Max Schrems die Beschwerden zurück.

Im Jahr 2000 gab die EU-Kommission die Safe Harbor-Regeln bekannt, welche den Datenverkehr sichern sollten. Das gleichnamige Abkommen erlaubte die Weiterverarbeitung sensibler Daten außerhalb der EU bei Einhaltung bestimmter Grundsätze. Trotz der Enthüllung von Edward Snowden im Jahr 2013, die NSA, US-Geheimdienste sowie andere Behörde hätten ungehinderten Zugriff auf die Server von Konzernen wie Google und Facebook, hielten Wirtschaft und Politik an Safe Harbor fest.

Im Zuge der Aufdeckung von PRISM brachte man neue Anzeigen gegen Apple sowie die europäische Tochter Facebook Ltd. in Irland beim irischen DPC ein. Unter PRISM wird ein als Top Secret eingestuftes Programm zur Überwachung bzw. Auswertung elektronischer Medien, inklusive elektronisch gespeicherter Daten, verstanden. Gleichlautende Anzeigen gegen Yahoo, Microsoft und Skype brachte Schrems beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht ein.

Die Beschwerden führten zu keinem Verfahren, da sie die irische DPC am 23. Juli 2013 für “frivolous” bzw. unsinnig erklärte. Dabei berief sich die irische Behörde auf das Safe Harbor. Damit war die Schmerzgrenze von Max Schrems erreicht, und er verklagte die irische Datenschutzbehörde. Der Fall landete vor dem EuGH. Dies resultierte in der Infragestellung des Safe Harbor-Abkommens. Schlussendlich erklärte der EuGH am 6. Oktober 2015 das Abkommen für rechtswidrig und ungültig. Ein Meilenstein für die Online Privatsphäre!

25.000 Personen schlossen sich 2014 der in Irland eingebrachten Sammelklage an. Die Facebook-User brachten ihre Ansprüche bei Schrems ein, der sie daraufhin kostenlos eingeklagte.

Dieses Projekt entstand im Zusammenarbeit mit OpenDataCity. Ein Verdienst der Plattform ist die Aufdeckung der wortgleichen Übernahme von Änderungsvorschlägen zur europäischen DSGVO aus den Lobby-Papieren im Jahr 2013. Dadurch löste die Initiative eine Debatte über den Umgang mit Lobbyismus innerhalb des Europäischen Parlaments aus.

Des Weiteren führten die Aktivitäten der LobbyPlag.eu zu einem Skandal in Belgien. Dieser hatte zufolge, dass der belgische EU-Abgeordnete Louis Michel einen Großteil seiner Abänderungen zur DSGVO zurücknehmen musste.

Das Europäische Zentrum für Digitale Rechte ist eine Datenschutz-NGO. Max Schrems gründete sie im November 2017. Wie oben erwähnt, steht das Akronym für “none of your business”, zu Deutsch “Das geht dich nichts an”. Die Organisation geht gegen Datenschutzverletzungen von Unternehmen vor.

Im Kontext dieses Projekts kippte der EuGH am 16. Juli 2020 die zwischen der EU und den USA bestehende Datenschutzvereinbarung Privacy Shield. In seiner Anklage beanstandete Schrems die Weiterleitung seiner Daten durch Facebook Ireland an den US-Mutterkonzern. Infolgedessen landete der Fall beim EuGH, der die DSGVO-Konformität des Privacy Shield sowie der Standardvertragsklauseln prüfte. Das Ergebnis: die Luxemburger Richters erklärten das Abkommen für ungültig. Aufgrund der Zugriffsmöglichkeiten der Behörden in den USA war der Rechtsschutz für Betroffene schlichtweg nicht gewährleistet.

Erklär-Video – Max Schrems & das Aus für Private Shield

Quellen: de.wikipedia.org

Metadaten - Lexikonbeitragsbild

Metadaten

Letzte Änderung: 03.03.2022, 00:38 Uhr

Was sind Metadaten und warum Sie mehr über diesen Begriff wissen sollten?

Meta-Title, Meta-Description und andere wichtige Meta-Angaben

Metadaten enthalten Informationen über Eigenschaften anderer Daten und sind demnach strukturierte Daten. Sie sind ebenso unter dem Begriff Metainformationen bekannt. Metadaten sind vor allem bei großen Datenmengen erforderlich. Daher sind diese in den meisten Fällen maschinell lesbar und auswertbar.

Einsatzbereiche von Metadaten

Metainformationen kommen überall dort zum Einsatz, wo wie erwähnt große Datenmengen anfallen. Dies ist bei einer Bibliothek der Fall oder ebenso im Internet. Daher sind Metainformationen ebenso das Register für Suchmaschinen. Weshalb Metadaten ebenso zu einer Drehschraube innerhalb der SEO-Maßnahmen darstellen.

  • Meta-Daten
  • Meta-Title / Meta-Titel
  • Meta-Content
  • Meta-Description
  • Meta-Standards
  • schema.org
  • Meta-Tags

Worauf Sie achten sollten:

  • aussagekräftige Inhalte
  • kurz & prägnante Informationen
  • Vermeidung von überflüssigen Keywords
  • Wiederholung von Metadaten vermeiden
  • Relevanz zum Inhalt der Seite
  • Überschreiten Sie nicht die Zeichen
  • Verwendung von Call to Actions
  • Nutzen Sie Sonderzeichen

Warum Metadaten wichtig für Suchmaschinen sind

Am Anfang waren Metadaten eine der wichtigsten Informationen zur Kategorisierung von Webseiten für Suchmaschinen. In der Anwendung wurden so die passenden Webseiten zum Keyword innerhalb des Suchfeldes ausgegeben. Umso wichtiger waren am Anfang der Suchmaschinen die Angaben der Metadaten im HTML-Dokument. Diese Angaben konnten das Ranking schnell positiv beeinflussen.

Doch wurde das von Webseitenbetreibern schnell erkannt und missbraucht. So wurden oftmals wichtige Keywords als Metadaten definiert, die jedoch nicht zum Inhalt der Seiten passten. Daher wurde ebenso der Suchalgorithmus der Suchmaschine angepasst und weiterentwickelt. Daher sind Metainformationen kein Rankingfaktor für Suchmaschinen mehr.

Dennoch ist es auch heute noch wichtig, Metadaten aktuell und relevant zu halten. Aufgrund dessen die Metainformationen Teil des Search-Snippets bzw. des Suchergebnisses sind. Somit bilden Sie den „Erstkontakt“ mit dem Kunden und sollen eine weitere Aktion wie einen Klick auf die Landingpage auslösen.

Wenn Sie nun keine Metadaten einfügen, verwendet die Suchmaschine meistens Textauszüge der Landingpage, welche den Suchbegriff enthalten. Es kann ebenso vorkommen, dass Ihre vorgegebene Metabeschreibung innerhalb des Suchergebnisses nicht herangezogen wird. Dies ist vor allem der Fall, wenn die Suchmaschine Ihre Metabeschreibung als nicht relevant einstuft.

So integrieren Sie Metadaten in Ihre Website

Metainformationen werden im „Head-Bereich“ eines HTML-Textes definiert. Mithilfe von Meta-Elementen (auch als Meta-Tags bezeichnet) werden in HTML oder XHTML-Dokumenten Metainformationen angegeben.

Zusätzlich gibt es auch verschiedene Tools bzw. Plug-ins welche die Definition von Metatitel und Metadescription innerhalb der Webseite erleichtern.

Metadaten richtig anlegen: So geht’s!

Dabei sollten Sie vor allem darauf achten nicht mehr als 160 Zeichen für die Beschreibung zu verwenden. Andernfalls wird Ihre Beschreibung innerhalb der Suchmaschine nicht vollständig angezeigt. Damit Sie auch erfolgreich sind, sollten Sie relevante Informationen mit häufig genutzten Keywords einbauen und mit der passenden Call to Action (Aufforderung) versehen.

Sie haben mithilfe von Sonderzeichen und Emoticons zudem die Möglichkeit mit Ihren Metadaten besser aufzufallen.


Das sollten Sie unbedingt vermeiden

Vermeiden Sie Keyword Stuffing oder einen übertriebenen Einsatz von Sonderzeichen. Achten Sie darauf, dass die Metabeschreibung nicht zu kurz, zu lange oder generell nur aus einem Wort besteht. Sehr wichtig ist auch, dass Sie nicht dieselben Metainformationen für mehrere Seiten verwenden.

Erklär-Video – Was sind Metadaten?

Quellen: google.com, wikipedia.org, youtube.com

MWC

Letzte Änderung: 30.08.2021, 08:36 Uhr

Wofür steht das Kürzel MWC?

Haben Sie sich auch schon gefragt, wofür das Kürzel MWC eigentlich steht? Nun, es ist eine Abkürzung für Mobile World Congress. Der Kongress gilt als die größte Mobilfunkmesse Europas. Ihr Gründer und Veranstalter ist die GSM Association. Jährlich präsentieren über 2.400 Aussteller ihre neuesten Produkte und Innovationen die Mobile-Branche betreffend den rund 100.000 Messebesuchern. Der erste MWC fand 1987 in London unter dem Namen GSM World Congress statt. Im Jahr 2001 wurde die Messe in 3GSM World Congress unbenannt und fand unter diesem Namen bis 2007 statt. Seit 2008 ist die Messe unter der aktuellen Bezeichnung MWC bekannt.

Besonders beliebt ist die Messe unter Technikfreunden, da dort die neuesten Smartphones und technischen Errungenschaften vorgestellt und präsentiert werden.

Daneben wird ein hochkarätiges Konferenzprogramm, Lernmöglichkeiten aus zahlreichen Partnerprogrammen, GSMA-Seminaren, Gipfeltreffen und mehr geboten.

Hard Facts zu MWC

  • Gründungsjahr: 1987
  • Branche: Mobilfunkmesse
  • Besucher: über 108.000
  • Aussteller: über 2.300
  • www.mwcbarcelona.com

Highlights des Mobile World Congress 2018

Quellen: mwcbarcelona.com, wikipedia.org, The GSMA

Herobild Lexikon_Glossar N26

N26

Letzte Änderung: 24.11.2020, 12:41 Uhr

N26 – Was steckt hinter dem Kürzel?

Direktbank mit Spezialisierung auf Mobile Banking

Bei der N26 Bank GmbH handelt es sich um eine Direktbank, welche dessen Angebot speziell für Smartphones angepasst hat. Gegründet wurde die Bank als FinTech Startup im Jahr 2013 von den Wienern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal mit der Papayer GmbH. Mit Wirecard im Hintergrund erfolgte die Produkteinführung zunächst in Österreich und Deutschland unter dem Namen Number26. Wenige Monate nach dem Launch erfolgte der Markteintritt in Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Slowakei und Spanien. Inzwischen nutzen Kunden aus 24 europäischen Ländern den mobilen Bankservice.

Im Jahr 2016 erhielt das Unternehmen die Vollbanklizenz, änderte den Namen auf N26 und erweiterte stetig dessen Produktangebot. Mit mehr als 3,5 Millionen Kunden und über 2 Milliarden Euro von Transaktionsvolumen, zählt die Direktbank zum wertvollsten Finanz-Start-up.

Hardfacts

  • Firmenwortlaut: N26 Bank GmbH; N26 GmbH
  • Gründungsjahr: 2013
  • Unternehmenssitz: Berlin
  • Leitung: Valentin Stafl, Maximilian Tayenthal, Markus Gunter, Matthias Oetken
  • Branche: Bankwesen
  • Website von N26 besuchen

N26 Produktportfolio: Welche Produkte bietet die Online Bank an?

Girokonto

Die Direktbank punktet zum einen mit einem Girokonto, das sich komplett via App eröffnen und verwalten lässt. Ein weiteres Asset dabei ist das sogenannte Real-time Banking. Dank diesem lassen sich binnen Sekunden sämtliche Transaktionen einsehen. Jene werden per Push-Mitteilung dem Kunden angezeigt. Zusätzlich dazu erhalten die Kunden eine Debit Mastercard oder, auf Wunsch, eine reine Maestro-Karte.

Eine Besonderheit stellt die N26 Metal – eine World-Elite-Mastercard – dar. Diese beinhaltet unterschiedliche Versicherungsleistungen und ermöglicht kostenlose Geldabhebungen auch in Fremdwährung.

MoneyBeam & TransferWise

MoneyBeam eröffnet die Möglichkeit Geld in Echtzeit an andere N26-Kunden zu überweisen. Über TransferWise lassen sich hingegen Überweisungen in Fremdwährungen tätigen.

Unterschiede bei Abhebungen je nach Land:

  • In Österreich, Italien und den Niederlanden ist die Anzahl der kostenlosen Geldabhebungen unbegrenzt.
  • Währenddessen sind in Deutschland nach der Fair-Use-Policy bis zu drei bzw. fünf kostenfreie Abhebungen im Monat möglich.
  • Im Rest der Welt sind monatlich fünf kostenlose Geldabhebungen möglich. Eine Ausnahme stellt hierbei die N26-Black-Karte dar, bei welcher für Abhebungen in Fremdwährung eine Zusatzgebühr von 1,7% anfällt. Wer mit der Maestro abhebt, zahlt jedes Mal zusätzliche 2% drauf.

CASH26

Darüber hinaus sind mit CASH26 kostenfreie Abhebungen z. B. in Handyshops oder Supermärkten möglich.

N26 Savings

Dies ist die Bezeichnung für die Festgeld-Sparfunktion. Sie wird in Kooperation mit dem europäischen Zinsportal WeltSparen offeriert.

N26 Credit

Mit N26 Credit ist es möglich einen Kredit in Höhe zwischen 1.000 Euro und 25.000 Euro aufzunehmen. Die maximale Laufzeit beträgt 5 Jahre. Dabei wird der Antrag direkt in der App gestellt.

Kritik: Wie gut ist N26 wirklich?

Schon des Öfteren wurde die Direktbank aus diversen Gründen unter Beschuss genommen. Zum einen wurden vermehrt kritische Stimmen laut, als das Unternehmen über 400 Kunden aufgrund zu häufiger Bargeld-Abhebungen das Konto gekündigt hatte.

Zum anderen treten beim Kundenservice immer wieder Probleme auf: Entweder ist er schwer zu erreichen oder zu freigiebig bei der Weitergabe von Daten. Zudem machten Ende März 2019 Presseberichte die Runde, nach denen Geld auf N26-Konten verschwand. Telefonisch ist der Kundendienst ohnehin nicht mehr erreichbar. Auch elektronische Nachrichten werden gar nicht oder nur unzureichend beantwortet. Auch in Phishing-Betrungsfällen lässt die Hilfsbereitschaft des Kundensupports zu wünschen übrig. In den bisher bekannten Fällen bekamen Kunden erst dann ihr Geld rückerstattet, nachdem sie sich an die Presse gewandt hatten.

Ebenso gab es bereits eine Rüge von der Finanzaufsicht BaFin, welche die sofortige Abstellung der Mängel forderte. Bei der Sonderprüfung fielen vor allem eine ungenügende Personalausstattung, Defizite bei der Technik sowie im Management ausgelagerter Aufgaben negativ auf.

Hinzu kommt, dass einige Genossenschaftsbanken am 16. Juni 2019 Überweisungen auf Konten von N26 vorübergehend eingestellt haben. Grund dafür war eine Zunahme betrügerischer Überweisungen auf Konten dieser Online Bank.

 

Erklär-Video – Was Sie über N26 wissen müssen

Quellen: n26.com, de.wikipedia.org

 

Natural Language Processing - Lexikon

Natural Language Processing

Letzte Änderung: 20.08.2021, 09:43 Uhr

Was ist Natural Language Processing?

Ein wichtiger Bestandteil von künstlichen Intelligenzen

Natural Language Processing ist ein Bestandteil der künstlichen Intelligenz (KI). Darunter versteht man die Verarbeitung natürlicher Sprache über ein Computerprogramm. Ziel ist es die menschliche Sprache über Programme so zu verstehen, wie man sie auch natürlich spricht und schreibt.

Bei Natural Language Processing besteht die Herausforderung für Programme vor allem durch die Komplexität der menschlichen Sprache. Da es nicht nur darum geht einzelne Keywords und Sätze bzw. präzise Anweisungen zu verstehen. Das Ziel besteht also im Erkennen und Verstehen von gesamten Textzusammenhängen und Sachverhalten von Programmen. Daher setzen wir die Abkürzung NLP absichtlich nicht in diesem Kontext ein, da wir mit NLP den Begriff aus der Kommunikation meinen.

Teilbereiche des Natural Language Processing

Um NLP zu entwickeln, muss man Methoden und Ergebnisse aus den Sprachwissenschaften mit aktuellen Programmier-Kenntnissen mit Schwerpunkt auf Big Data und Künstliche Intelligenz kombinieren. Dabei ist Künstliche Intelligenz (KI) bzw. Machine Learning erforderlich, da Computer im Gegensatz zum Menschen nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen können, um die Sprache besser zu verstehen.

Damit Programme die menschliche Sprache sinngemäß erfassen sollen, ist es notwendig große Datenmengen zu verarbeiten. Sprich, Programme sind imstande große Datenmengen zu lesen und Muster für eine Sinnanalyse zu erkennen.

Was benötigt NLP zur Erfassung menschlicher Sprache?

Um diese Fähigkeit auszuüben, benötigt Natural Language Processing folgende Teilbereiche eingeteilt zur Erfassung von menschlicher Sprache:

  • Spracherkennung
  • Einteilung von erfassten Inhalten in einzelne Wörter und Sätze
  • Auslesen der Grundformen der Wörter und Erfassung der Grammatik
  • Die Funktionen einzelner Wörter im Satz zuteilen (Subjekt, Verb, Objekt, Artikel, etc.)
  • Die Bedeutung von Sätzen und Satzteilen auslesen
  • Ermittlung von Satzzusammenhängen und Satzbeziehungen

Da die menschliche Sprache sehr komplex ist, sind vor allem Mehrdeutigkeiten von Wörtern, Slang-Begriffe, Dialekte, rhetorische Fragen oder Ironie eine besondere Herausforderung für das Natural Language Processing. Daher kann selbst ein vollständiger Durchlauf der Teilbereiche nicht immer zu einem eindeutigen Ergebnis führen.

Einsatzgebiete von Natural Language Processing

Natural Language Processing kann in verschiedene Bereiche angewendet werden. Aktuell sind vor allem Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co im Fokus von NLP. Somit bilden Sprachassistenten bereits jetzt eine Schnittstelle zwischen Menschen und Endgeräten wie Computer oder Mobiltelefonen.

Ein weiteres Anwendungsgebiet von NLP findet sich innerhalb der online Suche, wie etwa auf Suchmaschinen wie Google. Weshalb NLP Voice Search verbessert. Die Suchmaschine Google hat zur Verbesserung des Sprachverständnisses bei natürlichen Sprach- und Konversationsabfragen dessen Algorithmus angepasst.

Neben der Anwendung bei Sprachassistenten und Suchmaschinen sollen in Zukunft mittels Programmen Texte automatisch geschrieben oder zusammengefasst werden oder auch Emotionen des Sprechenden erkannt werden. Man arbeitet permanent an der der Entwicklung von Natural Language Processing weiter, weshalb in Zukunft die Entstehung vieler Anwendungsgebiete zu erwarten ist.

Video – Natural Language Processing (NLP)

Quellen: CrashCourse, bigdata-insider.de, computerweekly.com

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