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Adblocker

Lesezeit: 5 Minuten

Adblocker (Werbeblocker)

Letzte Aktualisierung: Juni 2026


Was ist ein Adblocker?

Ein Adblocker – auch Werbeblocker genannt – ist eine Software, die Werbeinhalte auf Websites automatisch erkennt und unterdrückt. Dazu zählen Bannerwerbung, Pop-ups, Videoanzeigen, gesponserte Inhalte und Tracking-Skripte. Technisch umgesetzt wird das meist als Browser-Erweiterung, kann aber auch als eigenständige App, als Systemfilter oder als Funktion direkt im Browser integriert sein.

Die ersten Adblocker für den PC tauchten Ende der 1990er-Jahre auf. Als Pionier gilt Webwasher, der seit Dezember 1998 verfügbar war. Seitdem hat sich das Feld stark weiterentwickelt – heute geht es längst nicht mehr nur ums Ausblenden von Werbebannern, sondern auch um Datenschutz, Tracking-Schutz und den Schutz vor sogenannter Malvertising (Schadsoftware über Werbenetze).


Verbreitung: Wer nutzt Adblocker – und wie viele?

Adblocker sind weit verbreitet, besonders in Europa. Weltweit gibt es laut aktuellen Schätzungen rund 912 Millionen aktive Adblocker-Nutzer:innen – und der Trend geht Richtung Mobile: Mehr als die Hälfte davon blockiert Werbung auf mobilen Endgeräten.

In Österreich zeigen aktuelle Daten der RTR (Regulierungsbehörde für Rundfunk und Telekommunikation) aus der Bewegtbildstudie 2025, dass 39 Prozent der Menschen ab 14 Jahren einen Adblocker auf mindestens einem ihrer Geräte verwenden. Ältere Studien (MindTake Research) kamen sogar auf knapp 46 Prozent – und das, obwohl seinerzeit nur 65 Prozent der Befragten überhaupt wussten, was ein Adblocker ist.

In Österreich ist der Einsatz am Desktop oder Laptop mit rund 42 % am weitesten verbreitet – deutlich vor Smartphones (rund 12 %) und Tablets (rund 7 %). Europa ist global gesehen der Kontinent mit der höchsten Adblocker-Dichte.

Für Werbetreibende relevant: Nicht angezeigte Werbung wird nicht bezahlt. Das betrifft CPM-basierte Kampagnen besonders stark.


Wie funktionieren Adblocker?

Es gibt drei grundlegende Funktionsweisen – oft kombinieren moderne Tools mehrere davon:

1. Endfilter-Verfahren (Blacklist-basiert)

Werbung wird anhand ihrer URL erkannt. Das Tool vergleicht jede Anfrage mit einer laufend aktualisierten Filterliste – bekannte Werbe- und Tracking-Domains werden blockiert. Typisches Beispiel: uBlock Origin. Ergänzend dazu gibt es sogenannte White Lists für Werbung, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllt (z. B. bei Adblock Plus das Programm „Acceptable Ads“).

2. Vorfilter-Verfahren (Tracker-basiert)

Statt einzelner URLs werden ganze Werbe- und Tracking-Netzwerke geblockt. Auf umfangreiche Blacklists kann so weitgehend verzichtet werden. Das Surfverhalten dient dabei als zusätzliches Signal.

3. Deaktivierungs-Verfahren (Script-Blocker)

Durch das Deaktivieren von JavaScript via Tools wie NoScript oder uMatrix lassen sich animierte Werbeanzeigen (früher: Flash-Animationen, heute: JavaScript-basierte Ads) verhindern. Nachteil: Eingebettete Videoplayer und andere nützliche Funktionen können dabei beeinträchtigt werden. Script-Blocker sind daher eher etwas für erfahrene Nutzer:innen.


Warum nutzen Menschen Adblocker?

Die Hauptgründe haben sich laut aktuellen Umfragen (We Are Social / DataReportal, 2024) leicht verschoben – Datenschutz gewinnt an Bedeutung:

  • Zu viel Werbung – rund 63 % der Nutzer:innen nennen das als primären Grund
  • Schutz der Privatsphäre – gut 40 % möchten nicht getrackt werden
  • Datenschutz gegenüber Unternehmen – rund 25 % wollen verhindern, dass persönliche Daten gesammelt werden
  • Lästige oder irrelevante Anzeigen
  • Aufdringliche Formate (Autoplay-Videos, Vollbild-Overlays, nicht schließbare Ads)
  • Angst vor Malvertising (Viren und Schadsoftware über Werbebanner)

Ergänzend dazu empfiehlt inzwischen auch die US-amerikanische Behörde CISA (Cybersecurity and Infrastructure Security Agency) den Einsatz von Adblockern explizit als Schutzmaßnahme gegen Malvertising.


Aktuelle Entwicklung: Der Manifest-V3-Streit

Die derzeit wichtigste technische Entwicklung rund um Adblocker ist der Wechsel von Manifest V2 auf Manifest V3 (MV3) in Google Chrome – eine Änderung, die die Adblocker-Welt nachhaltig verändert hat.

Was steckt dahinter? Browser-Erweiterungen in Chrome basieren auf einem technischen Regelwerk (dem sogenannten Manifest). Die ältere Version V2 erlaubte es Adblockern, Netzwerkanfragen in Echtzeit abzufangen und zu filtern – das machte Tools wie uBlock Origin besonders effektiv. Mit MV3 ersetzt Google diese Schnittstelle durch ein starres, regelbasiertes System, das dynamisches Filtern stark einschränkt.

Der Zeitplan: Zwischen 2024 und Mitte 2025 wurde die MV2-Unterstützung in Chrome schrittweise beendet. Mit den Chrome-Versionen 150 und 151 (geplant für Ende Juni bzw. Juli 2026) schließt Google auch die letzten verbliebenen Hintertüren – Gruppenrichtlinien oder Registry-Einträge, mit denen technisch versierte Nutzer:innen MV2 bisher noch erzwingen konnten.

Was bedeutet das praktisch?

  • uBlock Origin (klassische Version, über 40 Millionen Nutzer:innen auf Chrome) funktioniert in Chrome nicht mehr vollständig. Eine abgespeckte MV3-Version – uBlock Origin Lite – ist verfügbar, bietet aber reduzierten Funktionsumfang. Bis Juli 2025 wuchs uBOL auf über 8 Millionen Nutzer:innen.
  • Firefox unterstützt MV2 weiterhin parallel zu MV3 – uBlock Origin funktioniert dort unverändert.
  • Brave erlaubt ebenfalls weiterhin den Einsatz klassischer Erweiterungen.
  • AdGuard und Adblock Plus haben MV3-kompatible Versionen veröffentlicht und verzeichnen weiterhin stabile Nutzerzahlen.

Beruhigende Studienlage: Eine 2026 im Fachjournal Proceedings on Privacy Enhancing Technologies (PoPETs) veröffentlichte Studie der Goethe-Universität Frankfurt hat die Effektivität von MV3-Adblockern mit ihren MV2-Vorgängern verglichen. Ergebnis: Keine statistisch signifikante Reduktion der Blockingleistung – die befürchtete „Adblocker-Apokalypse“ ist ausgeblieben. Die MV3-Versionen arbeiten in vielen Fällen sogar präziser, wenn auch bei weniger dynamischen Filtermöglichkeiten.

Kritischer Hinweis: Google erwirtschaftete 2025 rund 239,5 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz. Dass ausgerechnet der weltgrößte Werbevermarkter die Technologie einschränkt, mit der Nutzer:innen seine Werbung blockieren können, wird in der Tech-Community kontrovers diskutiert.


Was Werbetreibende über Adblocker wissen sollten

Adblocker sind für Online-Werbetreibende eine reale Herausforderung – mit steigender Nutzungsrate sinkt die tatsächliche Sichtbarkeit von Bannerkampagnen, insbesondere auf Desktop. Folgende Formate landen besonders häufig auf Blocklisten:

  • Pop-up-Anzeigen, die den Bildschirm vollständig überdecken
  • Ads mit automatisch abspielendem Ton
  • Anzeigen ohne Schließen-Möglichkeit oder mit Countdown
  • Aufdringliche Interstitials (Seiten, die sich vor den eigentlichen Inhalt schieben)

Diese Formate sind auch durch den Branchenverband „Coalition for Better Ads“ als sogenannte Unfriendly Ads definiert. Google Chrome filtert solche Formate selbst heraus – unabhängig davon, ob du einen separaten Adblocker installiert hast oder nicht.

Was hilft stattdessen?

  • Native Werbung und Content Marketing, das echten Mehrwert bietet
  • Nicht-aufdringliche Displayformate, die die Acceptable-Ads-Standards erfüllen
  • Direktnewsletter und eigene Kanäle, die nicht von Adblockern betroffen sind
  • Kontext-basiertes Targeting statt Behavioral Tracking (datenschutzfreundlicher und weniger blockanfällig)

Gesellschaftliche Dimension: Adblocker und Medienfinanzierung

Ein oft unterschätzter Aspekt: Adblocker haben Auswirkungen auf die Finanzierung von Journalismus und unabhängigen Medien. Websites, die sich über Werbeeinnahmen finanzieren, verlieren durch Adblocker-Nutzer:innen reale Erlöse. Laut RTR-Bewegtbildstudie 2025 verwenden 39 % der Österreicher:innen Werbeblocker – für werbefinanzierte Publisher bedeutet das, dass sie einen erheblichen Teil ihrer potenziellen Leser:innen werbetechnisch nicht mehr erreichen.

Nur rund 57 % der Nutzer:innen wären bereit, auf einer werbefinanzierten Website Werbung zu akzeptieren, wenn sie wissen, dass sich die Seite darüber finanziert. Nur ein Viertel der Österreicher:innen würde für eine werbefreie Website zahlen. Das beschreibt das klassische Dilemma: User wollen keine Werbung, aber auch kein Abo.


Fazit

Adblocker sind aus dem Alltag vieler Internetnutzer:innen nicht mehr wegzudenken – aus gutem Grund. Sie verbessern die Ladegeschwindigkeit, schützen die Privatsphäre und reduzieren das Risiko durch Malvertising. Gleichzeitig stehen sie in einem Spannungsfeld mit der Finanzierbarkeit von Webinhalten und dem Geschäftsmodell des programmatischen Werbemarkts.

Die technische Landschaft hat sich 2024/2025 durch Googles Manifest-V3-Umstieg erheblich verändert – wer maximale Blockingleistung will, ist mit Firefox oder Brave aktuell besser bedient als mit Chrome. Für alle anderen: uBlock Origin Lite, AdGuard oder Ghostery bieten auch unter den neuen Chrome-Bedingungen soliden Schutz.


Quellen:

Alexa Lexikon-Beitragsbild

Alexa

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 21.05.2026, 20:32 Uhr

Wer oder was ist Alexa (Sprachassitent)?

Technologie, Fortschritt oder überbewertetes Spielzeug

Amazon Echo ist ein nützlicher Sprachassistent!

Was ist Alexa?

Alexa oder Amazon Echo genannt, ist ein digitaler Sprachassistent der von Amazon entwickelt wurde. Der Assistent wird mit dem gleichlautenden Wort aktiviert. Die dafür erforderliche Hardware gibt es inzwischen in verschiedenen Ausführungen. So ist der Sprachassistent in der ursprünglichen Form als großen Lautsprecher (Amazon Echo), als Lautsprecher mit Display (Amazon Echo Show), als Amazon Echo Dot (kleiner Lautsprecher) und als Amazon Echo Spot (Lautsprecher mit kleinem Display) zu erhalten. Zudem ist es möglich den Sprachassistenten ebenso in andere Techniken einzubauen. Weshalb es mit Alexa eine Smarthome Steuerung gibt, wo unter anderem beispielsweise das Licht, die Heizung oder auch der Staubsauger Roboter gesteuert werden kann.

Alexa verfügt über mehr als 15.000 Skills bzw. Fähigkeiten. Jede Fähigkeit beinhaltet eine andere nützliche, unterhaltende oder alltags-erleichternde Funktion. So kann beispielsweise bei einem Lieferservice oder auch ein Taxi bestellt werden, aus einem E-Book vorgelesen werden oder nach den aktuellen Nachrichten gefragt werden.

Amazon Echos im Überblick

  • Amazon Echo
  • Amazon Echo Show
  • Amazon Echo Dot
  • Amazon Echo Spot
  • Amazon Echo Plus
  • Amazon Echo Input

Erklär-Video – Alexa vorgestellt

Quellen: nclsde

Alibaba Lexikon-Beitragsbild

Alibaba

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 14.06.2026, 10:45 Uhr

Wer oder was ist Alibaba?

Ein E-Commerce Riese aus Asien

Die Alibaba Group Holding Limited ist eines der weltweit größten E-Commerce-Unternehmen mit Ursprung aus China. Das Unternehmen gilt als chinesisches Pedant zu Amazon. Gegründet wurde Alibaba von dem ehemaligen Lehrer Jack Ma. Unter dem Dach „Alibaba“ werden eine Vielzahl von B2B-Services (wie z.B. Zahlungsabwicklung) angeboten und unter anderem auch ein Online-Auktionshaus namens Taobao betrieben. Alibaba bezeichnet sich selbst als größte IT-Firmengruppe in China und hat 12 Tochterfirmen. Das Unternehmen hat sich vor allem für Händler aus Märkten außerhalb Chinas als Einstiegshilfe in den Chinesischen Markt bewährt.

Umsatz-Rekorde erzielt Alibaba jährlich am sogenannte Single’s Day. Dieser wir jährlich am 11.11. gefeiert und soll aufgrund der vielen Einsen im Datum, vor allem ein Tag für Junggesellen sein. Der Single’s Day oder auch Guanggun Jie wurde ursprünglich von alleinstehenden Studenten gefeiert. Inzwischen gilt dieser Tag als umsatzstärkster Online-Shopping-Tag in China.

Alibaba Group Holding Limited

  • Gründungsjahr: 1999
  • Rechtsform: Aktiengesellschaft
  • Branche: E-Commerce
  • Firmensitz: China
  • Gründer: Jack Ma
  • www.alibabagroup.com

Erklär-Video – Vorstellung Alibaba

Quellen: Global Gold Supplier, wikipedia.org

Amazon

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 08.07.2026, 13:48 Uhr

Wissen ist Macht – das Marketing-Lexikon ist unser Beitrag um Licht in den Dschungel des Fachjargons zu bringen!

Was steckt hinter dem Begriff Amazon?

Ein international tätiger E-Commerce Gigant mit Sitz in den USA

Amazon ist ein international tätiger E-Commerce-Gigant mit Sitz in Seattle, USA. Das 1994 von Jeff Bezos gegründete Unternehmen startete als Online-Buchhandel und ist heute der weltweit größte Online-Marktplatz, Logistikdienstleister, Cloud-Anbieter (AWS) und Werbeplattform in einem.

Über den Amazon Marketplace können neben Amazon selbst auch Privatpersonen und Unternehmen neue und gebrauchte Produkte verkaufen. Über 60 % aller Verkäufe auf Amazon-Marktplätzen stammen von Drittanbietern – Amazon fungiert damit längst weniger als Händler denn als Infrastruktur für den globalen Online-Handel.

Unter eigener Marke vertreibt Amazon Hardware-Produkte wie den E-Reader Kindle, die Tablet-Serie Fire HD, die Streamingboxen Fire TV sowie den Sprachassistenten Echo/Alexa. Günstigeres Zubehör – von Kabeln bis Taschen – läuft unter der Eigenmarke AmazonBasics.

Mit einem globalen Nettoumsatz von 717 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 wächst Amazon weiterhin schneller als der E-Commerce-Markt insgesamt. Deutschland ist Amazons umsatzstärkster Auslandsmarkt mit einem Nettoumsatz von 45,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 – noch vor Großbritannien und Japan.

Besonders bedeutsam für Händler: Mehr als die Hälfte aller Produktsuchen startet heute direkt auf Amazon – damit ist der Marktplatz längst eine der wichtigsten Produktsuchmaschinen im E-Commerce, noch vor Google. Das macht Amazon SEO – die gezielte Optimierung von Produktlistings für Amazons internen Suchalgorithmus – zu einem zentralen Hebel im E-Commerce.

Amazon.com Inc

  • Gründungsjahr: 1994
  • Rechtsform: Corporation
  • Branche: E-Commerce
  • Firmensitz: USA
  • Gründer: Jeff Bezos
  • www.amazon.com

Erklär-Video – Vorstellung Amazon

Quellen: Techboomers, wikipedia.org

Amazon SEO

Lesezeit: 3 Minuten

Wissen ist Macht – das Marketing-Lexikon ist unser Beitrag um Licht in den Dschungel des Fachjargons zu bringen!

Was steckt hinter dem Begriff Amazon-SEO?

Amazon SEO (auch: Marktplatz-SEO) bezeichnet alle Maßnahmen, die ein Produkt-Listing so optimieren, dass es in den Amazon-Suchergebnissen möglichst weit oben erscheint. Anders als Google-SEO ist Amazon SEO vollständig transaktionsorientiert: Der Algorithmus bewertet ausschließlich danach, wie wahrscheinlich ein Klick zum Kauf führt.

Marktplatz-SEO auf Amazon: Der A9/A10-Algorithmus

Amazon ist die wichtigste Produktsuchmaschine im deutschsprachigen E-Commerce – mehr als die Hälfte aller Produktsuchen in Deutschland beginnen direkt auf Amazon, nicht bei Google. Wer auf Amazon nicht gefunden wird, verliert damit einen erheblichen Teil seiner potenziellen Kunden.

Wie der Amazon-Algorithmus funktioniert

Amazons Suchalgorithmus wird in der Branche als A10 bezeichnet. Amazon hat keinen offiziellen A10-Launch kommuniziert; der Begriff hat sich aber als Branchenstandard für die veränderte Gewichtung etabliert.

Hier ein Ranking

Faktor A10 (seit 2020)
Keyword-Relevanz Hoch
Verkaufshistorie Hoch
Conversion Rate Sehr hoch
Kundenzufriedenheit / Bewertungen Hoch
Retourenquote Hoch
Externer Traffic (Social, Google) Relevant
Seller Authority Hoch
PPC / Sponsored Ads Weniger Einfluss

Die wichtigsten Rankingfaktoren im Detail

  • Produkttitel Der Titel ist das stärkste Relevanzsignal. Seit Januar 2025 gilt für die meisten Kategorien ein Zeichenlimit von 200 Zeichen; auf mobilen Geräten werden nur die ersten 80 Zeichen angezeigt. Empfohlene Reihenfolge: Marke → Produktart → Hauptkeyword → spezifische Merkmale (Farbe, Größe, Material).
  • Bullet Points (5 Stichpunkte) Hier werden Hauptvorteile und Nutzenversprechen platziert. Relevante Keywords einarbeiten, aber lesefreundlich formulieren – da Nutzer entscheiden, nicht nur Algorithmen.
  • Produktbeschreibung / A+ Content Markenhersteller können mit A+ Content erweiterte Produktseiten mit Vergleichstabellen, Lifestyle-Bildern und strukturierten Texten anlegen – das erhöht nachweislich die Conversion Rate.
  • Backend-Keywords Suchbegriffe, die im Listing nicht sichtbar sind, aber für den Algorithmus indexiert werden. Hier Synonyme, alternative Schreibweisen und fremdsprachige Keywords eintragen.
  • Produktbilder Hauptbild mindestens 1.000 × 1.000 Pixel (für Zoom-Funktion), weißer Hintergrund, Produkt füllt min. 85 % des Bildes. Weitere Bilder zeigen Anwendung, Details und Verpackung.
  • Conversion Rate und Sales Velocity Listings, die Klicks konsequent in Käufe umwandeln, ranken besser. Ein schlechtes Hauptbild oder ein unklarer Preis senken die Conversion – und damit das Ranking.
  • Bewertungen und Seller-Performance Bewertungen beeinflussen das Ranking indirekt: Mehr Bewertungen → höhere Conversion → besseres Ranking. Die Retourenquote und Lieferzuverlässigkeit fließen direkt in die Seller Authority ein.
  • Externer Traffic A10 bewertet Traffic, der von außen auf Amazon kommt (Google, Social Media, E-Mail), positiv. Eine externe Traffic-Strategie ist für ambitionierte Seller damit zunehmend relevant.

Singles‘ Day und Prime Day: Saisonale Umsatzspitzen

Neben dem Black Friday gibt es zwei weitere umsatzstarke Events, die für Amazon-Seller relevant sind:

  • Prime Day (jährlich im Juli): Exklusiv für Prime-Mitglieder; höchster Traffic des Jahres auf Amazon
  • Singles‘ Day (11. November): Ursprünglich von Alibaba etabliert, wird heute auch auf Amazon.de mit Sonderangeboten bespielt

Für Amazon-Händler bedeuten diese Tage: Lagerbestand planen, Listings vorab optimieren, Sponsored-Ads-Budget erhöhen.

Warum Amazon oft günstiger ist als der Wettbewerb

Ein wesentlicher Faktor für Amazons Preisvorteile ist die konsequente „Steueroptimierung“. Amazon Europe S.à r.l. mit Sitz in Luxemburg bündelt bis heute einen Großteil der europäischen Umsätze — Luxemburg erhebt deutlich niedrigere Körperschaftssteuern als Deutschland oder Österreich. Hinzu kommt, dass Amazon jahrelang kaum Gewinne auswies, da Überschüsse konsequent in Logistik, Technologie und Marktexpansion reinvestiert wurden — was die Steuerlast legal drückte.

Drittanbieter auf dem Marketplace zahlen zudem Gebühren an Amazon, ohne dass Amazon selbst das Handelsrisiko trägt, was die Marge verbessert. Für lokale Händler bedeutet das strukturell ungleiche Ausgangsbedingungen: Wer in Österreich oder Deutschland vollständig steuerpflichtig ist, kann preislich oft nicht mithalten — weshalb eine starke Markenpositionierung, schnellere Lieferzeiten und überlegener Kundenservice die entscheidenden Differenzierungsmerkmale im Wettbewerb mit Amazon sind, solange es keine einheitlichen Steuerregelungen für Konzerne mit Amazon gibt.

Weiterführend: Amazon Ads & Werbung bei Medienkraft · Webshop-SEO · Performance Marketing

Quellen: whataboutsearch.com, plentyone.com, sellerlogic.com

API Lexikon-Beitragsbild

API

Lesezeit: < 1 Minuten

API – Application Programming Interface

Bidirektionale Schnittstelle für Software

Unter API versteht man Application Programming Interface. Damit ist eine Programmierschnittstelle gemeint, die verschiedene Soft- und Hardwarekomponenten miteinander verknüpft. Dadurch ermöglicht eine API den beidseitigen Zugriff auf einen Datenpool sowie eine Integration in die Software von Dritten.

Um zur Verdeutlichung einige Beispiele zu nennen: Bei Facebook-Daten, die in eine Website eingebunden werden. Ferner eine App, die einen Eintrag auf eine Pinnwand vornimmt. Oder etwa das Versenden von E-Mails über einen Transaktions-Dienstleister (Saas).

Welche API-Typen gibt es?

  • funktionsorientiert
  • dateiorientiert
  • objektorientiert
  • protokollorientiert

Heutzutage sind als typische Schnittstellen  JSON, XML, Rest, SOAP und OAUTH-Token ausgeführt. Auf diese Weise ist ein hoher Grad an Transaktionssicherheit möglich.

Erklär-Video – Was ist eine Application Programming Interface?

Quellen: Programmieren Starten, wikipedia.org

Mobile App - Lexikonbeitragsbild

App

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 21.10.2020, 11:22 Uhr

Die bunte Welt der Apps

Unter dem Kürzel App wird im üblichsten Sinne des Wortes eine mobile Applikation verstanden. Es ist prinzipiell eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets oder auch mobile Betriebssysteme wie Tablet-PCs und andere Geräte. Dabei sind für den Inhalt einer App kaum Grenzen gesetzt. Inzwischen gibt es sie für fast jeden Bereich. So gibt es beispielsweise welche, die lediglich der Unterhaltung dienen. Andere wiederum sind zur Produktsteuerung und Anwendung erforderlich. Ferner gibt es auch Apps für Fitness, Shopping oder auch zur Organisation des Alltags bzw. Berufslebens.

Welche Arten von mobilen Applikationen gibt es?

  • Native Apps
  • Plattformunabhängige Apps
    • Web-Apps
    • Hybrid-Apps
    • Cross-Plattform-Apps

Wie alles begann…

Da für mobile Applikationen ein leistungsfähiges Smartphone erforderlich ist, startet ihre Erfolgsgeschichte mit den Smartphones. Mit dem Erscheinen des Apple iPhones im Jahr 2007 und den folgenden Android-Geräten wurde der App-Download auf Mobilgeräten in der Bevölkerung bekannter. Apple eröffnete den App Store im Jahr 2008. Im selben Jahr wurde das iPhone 3G auf den Markt gebracht. Bereits nach einem Jahr wurden mehr als 1 Milliarde Downloads über den Store getätigt. Ebenso Google startete den Android Markt im Jahr 2008 und erreichte im Jahr 2010 über 1 Milliarde App Downloads.

Bereits 4 Jahre nach dem Start des Stores, erzielte Apple mehr als 25 Milliarden Downloads im Jahr 2012.
Im Jahr 2016 wurden weltweit mehr als 90 Milliarden Apps heruntergeladen. Im selben Jahr stieg in Deutschland der generierte Umsatz aus Apps um 40% zum Vergleich zum Vorjahr. So wurden 750 Millionen Dollar umgesetzt.

Wie erhalte ich Apps?

Um eine mobile Applikation nutzen zu können, müssen diese je nach Betriebssystem des Endgerätes auf einer entsprechenden Plattform heruntergeladen werden. Die bekanntesten und erfolgreichsten Vertriebsplattformen stellen der Google Play Store für Android Geräte und der App Store für iOS-Geräte dar.
Die meisten Applikationen stehen kostenfrei zur Verfügung. Oftmals wird eine kostenfreie App kostenpflichtig, wenn Sie diese ohne Werbung nutzen möchten. Andere Entwickler verfolgen die Strategie, gewisse Funktionen erst bei Bezahlung freizuschalten.

Wenige Apps sind kostenpflichtig, wobei es auch dabei verschiedene Varianten gibt wie:

  • Bezahlung für eine einmalige Anwendung
  • Die App kaufen (lifetime-Version)
  • Verschiedene Arten von Abonnements (monatlich oder jährlich)

Anbieter von App Vertriebsplattformen wie Apple, Google und Microsoft erhalten 30% des Kaufpreises einer App als Provision.

Native App vs. Plattformunabhängige App

Generell wird bei Mobile Apps zwischen Native Apps und plattformunabhängigen Apps unterschieden.
Native Apps funktionieren nur auf einer Plattform wohingegen Native Apps auf verschiedene Plattformen ausgerichtet sind. Dazu zählen Web-Apps, Hybrid-Apps und Cross-Plattform Apps.

Die beliebtesten Applikationen im Google Play Store nach Anzahl der Downloads weltweit im Juni 2019

App Ranking Google Play Store weltweit Juni 2019

Quellen: de.statista.com, de.wikipedia.org

Apple - Titelbild

Apple

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Änderung: 11.01.2026, 13:02 Uhr

Der Apple fällt nicht weit vom Stamm, ähm… Steve Jobs

Wie der “angebissene Apfel” zur Weltmarke wurde

Ich praktizierte mal wieder eine meiner Obstdiäten. Ich war gerade von der Apfelplantage zurückgekehrt. Der Name klang freundlich, schwungvoll und nicht einschüchternd. Apple nahm dem Begriff Computer die Schärfe. Zudem würden wir künftig vor Atari im Telefonbuch stehen. ~ Steve Jobs

Global betrachtet ist Apple immer noch am stärksten in den USA vertreten. Alleine dort werden aktuell 41 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, während 59 Prozent auf die restliche Welt entfallen. Nichtsdestotrotz hat die Marke auch in anderen Ländern zahlreiche Anhänger. In Europa ist sie z.B. in Großbritannien besonders beliebt. Doch Apple hat noch mehr zu bieten als Umsatzzahlen. Unter anderem eine umstrittene Liaison mit Microsoft oder etwa eine sehr eigene Philosophie, die sich durch alle Produkte des Unternehmens zieht. Daher Bühne frei für: Apple.

Apple - Umsatz weltweit bis 2020

Quelle: de.statista.com

Rätsel ums Apple-Logo gelöst: Warum ist der Apfel angebissen?

Wissen Sie eigentlich die Antwort auf diese Frage? Denn gestellt wird sie in der Tat sehr häufig. Im Grunde kursieren dazu zwei Theorien:

  1. Das von Rob Janoff 1977 designte Logo ist angebissen, damit es nicht mit einer Kirsche verwechselt wird. Diese Erklärung liefert zumindest eine Steve-Jobs-Biografie.
  2. Der Biss im Apfel soll eine Anspielung auf “bite” und in weiterer Folge auf die Größeneinheit von Festplatten und USB-Sticks – “Byte” – sein.

Aus welchem Grund das Logo auch angebissen ist: Die Apfelform passte sich exakt an die designtechnischen Gegebenheiten an. So verschmolz sie perfekt mit dem “a” im Firmenschriftzug, den Apple zwischenzeitlich auf Printprodukten verwendete. Im Falle der Booting-Kassetten des Apple II passte sich die Biss-Stelle an die Dreh-Aussparungen an.

Die Geschichte von Apple – eine reine Achterbahnfahrt

Wir wollen hier nicht wiederkäuen, was Sie ohnehin auch auf anderen Seiten finden. Stattdessen wollen wir uns die wirklich interessanten Meilensteine der Entwicklung des Unternehmens anschauen.

Das Startup mit dem 1.300 USD Startkapital

Ja, Sie lesen richtig! Tatsächlich haben Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne am 1. April 1976 Apple mit diesem Startkapital gegründet. Und das ist trotz Datum kein Aprilscherz. Die drei kannten sich aus dem Club für Computer-Enthusiasten und Hacker, dem Homebrew Computer Club. Während Jobs der Visionär im Trio war, hatten Wozniak die Rolle des kreativen Bastlers und Wayne die des Vermittlers inne.

Insofern ist auch für das Konzept sowie Entwürfe für den weltweit ersten Personal Computer – Apple I – Wozniak verantwortlich. Anschließend wurde das Gerät ab Juli 1976 für den (wohl symbolischen) Verkaufspreis von 666,66 USD verkauft. Weil das Nachfolgemodell Apple II zum Verkaufsschlager wurde, war die Umwandlung von Apple in eine Kapitalgesellschaft notwendig.

Intuitiv bedienbarer Computer, GUI & die teure “Lisa”

Unter dem Projektnamen Macintosh entwickelte Apple 1979 einen intuitiv zu bedienenden Computer für die breite Masse. Dabei band man die damals brandneu von Xerox vorgestellte GUI (graphical user interface) bzw. grafische Benutzeroberfläche ein. Bereits damals verfügte diese über die heute bekannten Fenster, anklickbare Icons und ein per Maus bedienbares Menü.

Bevor sich jedoch der Macintosh 1984 auf dem Massenmarkt etablieren konnte, trat Apple mit Lisa preistechnisch in ein ziemliches Fettnäpfchen. Denn trotz diverser Verbesserungen wie überlappender Fenster, Drag and Drop und Dropout-Menü war das Gerät mit einem Preis von 10.000 USD einfach zu teuer.

Marketing-Genie John Sculley wird Apple-Chef

Mit der Wahl des ehemaligen PepsiCo-Werbekampagnen-Managers John Sculley zum neuen Firmenchef erhoffte man sich größere Verkaufserfolge. Und tatsächlich waren beide zu Anfang ein Herz und eine Seele, bis Jobs aufgrund eines Putschversuchs von seiner Macintosh-Leiterposition entbunden wurde.

Macintosh bekommt Konkurrenz von Windows

In den 1980er Jahren war das Macintosh-Betriebssystem seinen Wettbewerbern marktanteilsmäßig deutlich voraus. Doch im Mai 1990 änderte sich das schlagartig, als Microsoft Windows 3.0 releaste. Während die Gewinne sanken, fütterte Apple die unterschiedlichsten Projekte mit hohen Investitionssummen. Zum ersten Mal seit Jahren schrieb das Unternehmen roten Zahlen. Sämtliche Versuche durch Lizenzierung des eigenen Betriebssystem Mac OS an andere Hardwarehersteller stärker in Konkurrenz mit Microsoft zu treten, schlugen fehl. So oder so setzte sich Microsoft als neuer Marktführer durch.

Zahlungsunfähigkeit & Übernahmepläne

Rasch wurden die Medien mit Gerüchten rund um die Übernahme durch IBM, Hewlett-Packard, Sun oder Oracle überflutet. Plötzlich galt Apples Betriebssystem als veraltet. Es fehlte ihm an präemptivem Multitasking und geschütztem Arbeitsspeicher. Zudem konnte ein einziges Programm das gesamte Betriebssystem zum Absturz bringen. Man wandte sich wieder an Steve Jobs, der in der Zwischenzeit NeXT aufgebaut hatte.

Daraufhin beendete Jobs die Lizenzierung des Betriebssystems an andere Hersteller und setzte den alleinigen Fokus auf vier Produkte:

  • iBook
  • PowerBook
  • iMac
  • Power Mac

Microsoft rettet Apple

Kaum zu glauben, aber wahr: Im August 1997 vereinbarten beide Firmen eine Kreuzlizenzierung ihrer Patente. Die Folge war, dass der Internet Explorer zum Standard-Webbrowser des Macintosh-Betriebssystems wurde. Zudem verpflichtete sich Microsoft, neue Versionen von Microsoft Office auch für Macintosh herauszubringen. Erst 2000 setzte man mit Mac OS X auf den neuen Macs als alleiniges Standard-Betriebssystem ein.

Neue Strategie: Apple wird zum Zentrum des Digital Hub

Seit 1998 war die Durststrecke nun offiziell vorbei. Ab sofort sollte der Mac im Zentrum des digitalen Lebens stehen. Im Zuge dessen releaste man iMovie, iTunes, iPhoto und iLife. Zudem stellte Apple im Oktober 2001 den MP3-Player iPod vor. Daraufhin folgte der iTunes Music Store.
Danach kamen das MacBook Pro, Mac mini und MacBook. Ebenso stieg man von den ehemals verwendeten IBM- und Freescale Prozessoren auf Intel-Prozessoren um.

iPhone, iPad & Apple Watch erobern den Markt

Schließlich kamen im Januar 2007 das iPhone und im Januar 2010 das iPad auf den Markt. Ab diesem Zeitpunkt dominieren Apples iOS-Geräte gemeinsam mit Android-Geräten den Smartphone- und Tablet-Markt. Im September 2014 gesellte sich dann auch Apple Watch zur Produktportfolio dazu.

Produktdesign von Apple: 3 Grundprinzipien

Prinzip der Einfachheit

Was viele User an Apple schätzen, ist ganz gewiss das Produkt-Design. Hier setzt man nämlich auf Schlichtheit und Einfachheit. So verzichtet man beispielsweise gänzlich auf Bedienelemente oder beschränkt sie auf ein einziges Bedienelement. Die Reduktion setzt sich auch bei den Kabeln fort. Hier setzt man beim Anschluss der Tastaturen und Mäuse auf Bluetooth.

Demzufolge bezieht sich der Leitspruch “Weniger ist mehr” sowohl auf das Aussehen wie auch die Technik. Hinter dem zweiteren Aspekt steckt die Intention, dass auch Computerneulinge die Produkte leicht bedienen können.

Prinzip der Integration

Hierbei geht es um die Zusammenarbeit von klassischem Produktdesign und technischer Forschung mit der Entwicklung. Insofern wird an innovativen Lösungen gesamtheitlich gearbeitet.

Prinzip der Obsoleszenz

Um den Umsatz zu erhöhen, releast Apple planmäßig neue Produkte. Dabei konzentriert man sich auf ästhetische Obsoleszenz und will durch neue Designakzente die Kunden zur Wiederbeschaffung animieren. Zielgerichtet wird dabei die Strategie der Alterung eingesetzt: die Kunden sollen das Gefühl haben, dass ihr bisheriges Produkt veraltet ist. Zusätzlich wird mit Limitierung gearbeitet. Am ersten Verkaufstag verkündet man, dass die Stückzahl des neuen Produkts begrenzt ist und meldet es als ausverkauft.

Material & Unibody-Design: Apples Alleinstellungsmerkmal in der Elektronik-Industrie

Neben ökonomischen, ökologischen und funktionalen Aspekten bei der Materialwahl, spielt auch das Produktdesign eine wesentliche Rolle. So resultierte 2008 aus den Experimenten mit traditionellen Materialien ein neues Herstellungsverfahren: das “Unibody-Design”. Anstelle der Schichtung von mehreren Blechen, geht das neue Verfahren von einem dicken Metallblock aus. Das heißt, die dreidimensionalen Gehäuse werden aus Aluminiumblöcken gefräst. Dadurch steigt die Stabilität des Gehäuses, weil man auf Zusatzteile und Nahtstellen verzichtet.

Kaum verwunderlich, dass Apple zahlreiche Patente auf die Verwendung von Werkstoffen angemeldet hat. Ständig zielt man in diesem Bereich auf Innovation ab.

Kritik: Apple ist heftig umstritten

Imagetechnisch gesehen, bewegt sich der Konzern irgendwo zwischen kultischer Verehrung und Nicht-Fans, wobei das Pendel in letzter Zeit mehr zum Zweiteren ausschlägt. In erster Linie wird das abgeschottete System der Marke bemängelt. So sind z.B. eine Speichererweiterung mit Micro-SD-Karten oder ein Akku-Austausch nicht möglich. Ebenso läuft Flash nach wie vor nicht auf iPhone und iPad. Und USB-Geräte lassen sich nur über Umwege anschließen.

Überteuert, zensiert & arrogant?

Noch scheint die PR-Maschinerie gut zu funktionieren. Denn trotz der Tatsache, dass Apple-Handys die teuersten auf dem Markt sind, sind Apple-Jünger bereit den Preis zu zahlen. Dennoch ist die Konkurrenz dem Unternehmen auf den Fersen, wenn nicht schon voraus.

Zensur & Patentklagen

Zum einen zensiert der Apple die Apps für iPhone und iPad, wie es ihm gerade passt. Zum anderen geht man rigoros gegen die Konkurrenz vor, die angeblich die Apple-Geräte kopiert. Inzwischen deuten immer mehr Nutzer dieses Verhalten als Arroganz.

Dumping-Löhne bei Zulieferern

Apples angekratztes Image lässt sich ebenfalls auf die schlechten Arbeitsbedingungen beim chinesischen Zulieferer Foxconn zurückführen. So sollen die Arbeiter einen Stundenlohn von etwa 80 Cent bekommen und zahlreiche Überstunden leisten müssen.

30 Prozent Beteiligung oder Rauswurf aus dem App Store

Zuletzt wurde der Vorwurf im Juni 2020 wieder laut. Da drohte Apple dem neuen E-Mail-Anbieter Hey mit dem Rauswurf aus dem App Store, sofern dieser den Konzern nicht mit 30 Prozent an den Einnahmen beteiligte. Konsequent scheint aber das Unternehmen bei dieser Drohung nicht zu sein. Denn das Gleiche passierte unter anderem Netflix. Die Plattform weigerte sich Apple an den Einnahmen zu beteiligen und durfte trotzdem im App Store verbleiben. Ähnliches hört man auch von anderen App-Entwicklern.

Quellen: chip.de, de.wikipedia.org, focus.de, derstandard.at

"Audit" in rotem Kreis

Audit

Lesezeit: < 1 Minuten

E-Commerce Audit

Stand: Mai 2026

Ein Audit ist die systematische Analyse einer Website/Social Media Auftritt – technisch, inhaltlich und aus Sicht der Suchmaschinen. Er zeigt, was funktioniert, was blockiert und wo das größte Wachstumspotenzial steckt.

Was steckt dahinter?

Das Wort kommt aus dem Lateinischen („audire“ = hören, prüfen) und steht im Online Marketing für eine strukturierte Bestandsaufnahme. Ein SEO-Audit ist kein automatisierter Tool-Report – er ist eine fundierte Analyse, die technische Fehler, inhaltliche Schwächen und strukturelle Hürden aufdeckt. Und er liefert nicht nur den Ist-Zustand, sondern konkrete Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit.

2026 hat sich der Audit-Begriff erweitert: Neben dem klassischen SEO-Audit sind GEO-Audits (Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen), Social Media-Audits (Außenwirkung und Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken) und Barrierefreiheits-Audits (Barrierefreiheit ist Pflicht seit 28. Juni 2025 durch das EU-Barrierefreiheitsgesetz)hinzugekommen.

Die wichtigsten Audit-Arten

  • Technisches Audit: Crawlbarkeit, Ladezeiten, Core Web Vitals, HTTPS, Weiterleitungsfehler, Indexierung
  • On-Page-Audit: Meta-Tags, URL-Struktur, Keyword-Abdeckung, Content-Qualität, interne Verlinkung
  • Off-Page-Audit: Backlink-Profil, Linkqualität, toxic Links, Domain Authority
  • Content-Audit: Duplikate, thin content, veraltete Inhalte, fehlende Themen
  • GEO-Audit: Sichtbarkeit in ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews
  • Social Media-Audit: Außenwirkung, Contentqualität und Potenzialanalyse
  • Barrierefreiheits-Audit: WCAG-Konformität, Kontraste, Alt-Texte, Tastaturnavigation (ab 2025 gesetzlich relevant)

Praxisbeispiel

Ein österreichischer B2B-Dienstleister stagniert bei 3.000 Besucher:innen pro Monat trotz regelmäßigem Content. Ein technisches Audit deckt auf: 47 % der Seiten werden nicht indexiert, 12 Weiterleitungsketten verlangsamen den Crawl, und die Ladezeit auf Mobilgeräten liegt bei über 6 Sekunden. Nach Behebung der technischen Fehler steigt der organische Traffic binnen 3 Monaten um 35 % – ohne eine einzige neue Seite.

Wann macht ein Audit Sinn?

  • Nach einem Website-Relaunch oder Plattformwechsel
  • Bei stagnierendem oder sinkendem Traffic
  • Vor einer neuen SEO- oder Content-Kampagne
  • Als jährliche Routine – Suchmaschinenalgorithmen ändern sich laufend
  • Wenn GEO-Sichtbarkeit (KI-Suche) erstmals aufgebaut werden soll

Zu unseren kostenlosen E-Commerce Audits

Augmented Reality - Titelbild

Augmented Reality

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 17.08.2021, 07:53 Uhr

Was versteht man unter Augmented Reality (AR)?

Erweiterte Realität – die Technologie mit eruptiven Wachstumspotenzial

Spätestens seit Sommer 2016 und dem Launch von Pokémon Go dreht der Begriff Augmented Reality offiziell seine Runden. Und unter seiner Entourage: zahlreiche Branchen-Experten, die der Technologie eine vielversprechende Zukunft prophezeien. Doch was genau versteht man unter der Bezeichnung?

Aus dem Englischen übersetzt heißt Augmented Reality so viel wie “erweiterte Realität”. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich dabei um die Wahrnehmung der realen Welt, die um virtuelle Elemente erweitert ist. Weitaus breitgefächerter ist da schon die Begriffsverständnis des Tech-Experten Gene Becker. Dieser definiert Augmented Reality – kurz AR – als

  • Technologie
  • Forschungsbereich
  • Vision des Zukuftscomputings
  • in der Entwicklung begriffene kommerzielle Industrie
  • neues Medium für kreativen Ausdruck

Was unterscheidet Augmented Reality von Virtual Reality?

Auch wenn beide Begriffe häufig miteinander in Verbindung gebracht werden, so unterscheiden sie sich in einem wesentlichen Punkt. Während bei der virtuellen Realität der Nutzer die wirkliche Umwelt nicht mehr wahrnimmt, wird seine echte Wahrnehmung bei AR um zusätzliche Informationen erweitert. Anders ausgedrückt: Bei Augmented Reality findet eine Anreicherung der realen Welt durch zusätzliche virtuelle Daten statt.

Die folgende Infografik zeigt das sog. virtuelle Kontinuum bzw. die verschiedenen Abstufungen gemischter Realität.

Augmented Reality - Virtuelles Kontinuum

Quelle: linkedin.com

Einsatz von Augmented Reality im Online Marketing

Wie man sich denken kann, weckt die Vermischung der realen Welt mit digitalen Inhalten bei Kunden große Begeisterung. Weshalb die AR-Technologie im Online Marketing vermehrt Einsatz findet. Und zwar in so einem Ausmaß, dass man dafür einen eigenen Namen geprägt hat: Augmented Reality-Marketing.

Da es sich bei Augmented Reality um ein immersives Medium handelt, punktet AR-Marketing mit der Möglichkeit vollständig in den Inhalt einer Anwendung einzutauchen. Auf diese Weise ist es möglich, ein echtes Präsenz-Gefühl zu erzeugen.

Vorteile von AR-Marketing

Im Gegensatz zur virtuellen Realität, ist die erweiterte Wirklichkeit nicht auf teure Brillen angewiesen. Stattdessen lässt sich die Technologie an diversen Endgeräten konsumieren. Eines der gängigsten: das Smartphone. Im Bereich der mobilen Augmented Reality ergänzt eine AR-Software das Live-Bild der Kamera um virtuelle Zusatzelemente.

Weitere Vorzüge:

  • stark aktivierende Wirkung (Emotionalisierung) statt nur passiver Konsumption
  • Erleichterung der Kontaktaufnahme Marke-Kunde und Kundenbindung
  • gut mit anderen Marketing-Disziplinen kombinierbar (z.B. Social Media-Marketing oder SEO)

Best Practices: Beispiele

  • AR-App von DHL – hilft Kunden für den zu verschickenden Gegenstand die richtige Paketgröße zu finden
  • AR-App yourhome von OTTO oder IKEA Place – ermöglicht Usern Möbelstücke digital im eigenen Zuhause auszuprobieren
  • Virtual Fitting und AR-Filter – in der Mode- und dekorative Kosmetik-Branche können Konsumenten Produkte virtuell ausprobieren
  • Attention Display – AR im Großformat an frequentierten Plätzen in der Öffentlichkeit, wo sie die Aufmerksamkeit größerer Personengruppen erregt (z.B. “Magic Mirror” in Berlin)
  • AR to Go – regen Konsumenten unterwegs zur Interaktion mittels Smartphone an (z.B. “Green Box”-Kampagne von Beck’s)
  • Living Presentation – zur innovativen Unterstützung der Messepräsentation: z.B. indem man zu große oder komplexe reale Objekte virtuell darstellt und den Messebesuchern ermöglicht mit ihnen zu interagieren
  • GoogleAR – seit 2019 bietet Google das Feature “In 3D ansehen” an. Websites, die Augmented Reality einsetzen, bekommen eine bessere Sichtbarkeit

Quellen: de.wikipedia.org, omnia360.de, magic-holo.com

 

Backlink - Lexikonbeitragsbild

Backlink

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 30.04.2021, 12:14 Uhr

Was sind Backlinks und wozu braucht man sie?

Sie sind ein wichtiges Element im Offpage-SEO

Backlink oder auch Verweis, externer Link oder Inbound-Link genannt, bezeichnet Links, die von einer hochwertigen fremden Webpage zu einer Webpage von ihnen verlinken. Besonders für Suchmaschinen sind derartige Backlinks wichtig. Denn sie sind ein Indiz dafür, dass eine Webpage oder Website relevant ist. So wird eine Webpage mit vielen hochwertigen reinkommenden Links (Backlinks) als wichtiger eingestuft, als eine Webpage mit weniger oder keinen Verlinkungen.

Im „realen“ Leben kommt ein Backlink einer Empfehlung nahe. Spricht eine anerkannte Person (Autorität, Entscheidungsträger) eine Empfehlung aus, hat dies einen hohen Wert. Die Wahrscheinlichkeit, dass man der Empfehlung nachkommt ist sehr hoch. Ein Backlink ist also eine Linkempfehlung. Achten Sie darauf, wer diese Empfehlung ausspricht. Wollen Sie von dort überhaupt eine Empfehlung ausgesprochen bekommen? Je höher die Backlinkqualität ist, desto mehr Linkpower gibt diese auf ihre Webpage weiter. Und genau davon profitiert ihre Website. Alle Links (sowohl inbound als auch outbound) zusammen, ergeben ein Linkprofil. Dieses Linkprofil wird von Suchmaschinen bewertet und wirkt sich somit direkt auf die Sichtbarkeit der Ziel-Website aus.

Backlinks sind also ein wichtiges Instrument, damit das www überhaupt sinnvoll funktionieren kann. Deshalb sollte sich in Ihrem SEO Maßnahmenplan auch irgendwo eine Zeile finden, die sich mit Offpage-SEO oder Linkbuilding oder dergleichen beschäftigt.

Gründe für Backlinks

  • Traffic generieren
  • Rankingfaktor für Suchmaschinen
  • wichtige SEO Maßnahme

Backlink kritisch betrachten

Backlinks waren am Anfang einer der wichtigsten Kriterien für das Ranking der eigenen Webseite innerhalb der Suchergebnisse. So konnten Sie früher Ihre Webseite schnell innerhalb der ersten Suchergebnisse befördern, indem Sie Ihre Backlinks vermehrten. Dabei wurde viel Schindluder getrieben. So war es beispielsweise möglich, Backlinks für die eigene Webseite zu kaufen. Diese Problematik erkannte Google jedoch und strafte Webseiten ab, die einen Link zu nicht relevanten Seiten bzw. Themen führten.

Bis heute gilt, ein Backlink wird erst dann als wertvoll erachtet, wenn dieser von einer relevanten Webseite stammt. Das heißt, der Link muss zum Content der eigenen Webseite passen. Zusätzlich ist es der Fall, dass ein Backlink nicht mehr als einziger Rankingfaktor innerhalb der Suchmaschinen gilt. So sind ebenso der Content, die technische Beschaffenheit der Webseite, der Aufbau, die Usability, ein responsive Design und viele weitere Faktoren wichtig.

Doch ist ein Backlink der von einer relevanten Webseite stammt, nach wie vor ein Verweis und wirkt positiv auf das eigene Page-Ranking.

Wie können Sie eine gute Linkstruktur aufbauen?

Wenn Sie gute Inhalte auf Ihrer Webseite schaffen, werden ebenso Partner mit passenden Seiten auf Sie aufmerksam. Das heißt, ein relevanter Content ist das beste Argument, um einen Link zu Ihrer Seite zu setzen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Inhaber von passenden Webseiten direkt anzusprechen und um eine Linkpartnerschaft zu bitten.

Wenn Sie einen Linkaustausch anstreben, sollten Sie jedoch besprechen, ob der Link auf follow oder no-follow gesetzt wird. Dabei handelt es sich um einen Zusatz innerhalb des Links, der verhindern kann, dass ein Suchmaschinen Crawler dem Link zu Ihrer Webseite folgt. Daher sollten, Sie bemüht sein, dass Ihre Backlinks nicht auf no-follow gesetzt werden.

Weitere Möglichkeiten um wertvolle Backlinks aufzubauen bieten beispielsweise Webkataloge, Bookmark-Dienste, Artikelverzeichnisse, Gästebücher oder auch Verlinkungen von Social Media Kanälen wie Facebook, Youtube und Co.

Erklär-Video: Was sind Backlinks?

Quellen: Marketinginstitut, wikipedia.org, seo-kueche.de

Roter Kreis mit Text "digitale Barrierefreiheit"

Barrierefreiheit (digitale Barrierefreiheit)

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2026, 10:14 Uhr

Barrierefreiheit (digitale Barrierefreiheit)

Stand: Mai 2026 • Achtung: gesetzliche Pflicht ab 28. Juni 2025

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites, Apps und digitale Services von allen Menschen genutzt werden können – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen. Seit 28. Juni 2025 ist das in Österreich und der gesamten EU gesetzlich vorgeschrieben.

Ausführlichere Infos und Handlungsanweisungen findest du hier: (digitale) Barrierefreiheit im E-Commerce

Die neue Rechtslage – was Du wissen musst

  • Seit 28. Juni 2025 gilt das österreichische Barrierefreiheitsgesetz (BaFG).
  • Es setzt den European Accessibility Act (EAA, EU-Richtlinie 2019/882) in nationales Recht um.
  • In Österreich drohen bei Nichtkonformität Verwaltungsstrafen von bis zu € 80.000
  • Ausgenommen: Kleinstunternehmen (unter 10 Mitarbeiter:innen UND unter 2 Mio. € Jahresumsatz).

Wen betrifft das Gesetz?

Das BaFG gilt für Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen an Endverbraucher:innen in der EU anbieten. Konkret betroffen im digitalen Bereich:

  • E-Commerce-Shops und Buchungsplattformen
  • Banking & Finanzdienstleistungen (E-Banking, Apps, Websites)
  • Öffentlicher Verkehr (Webseiten, E-Ticketing, Automaten)
  • Smartphones, Tablets, Notebooks, Smart-TVs, E-Reader (Gerätehersteller)
  • Messenger- und Kommunikationsdienste
  • Alle weiteren digitalen Dienstleistungen, die an Konsument:innen gerichtet sind

Was Barrierefreiheit konkret bedeutet

Die technische Grundlage bilden die WCAG 2.1 (Web Content Accessibility Guidelines) auf Konformitätsstufe AA.

Zahlen & Fakten

  • 1 von 4 Erwachsenen in Österreich und der EU lebt mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung (Eurostat)
  • 87 % der Websites erfüllen laut WebAIM Million Report (2025) mindestens einen WCAG-Fehler auf der Startseite
  • Barrierefreiheit verbessert nachweislich die SEO-Performance: semantische Struktur, Alt-Texte und schnelle Ladezeiten helfen auch Suchmaschinen
  • Konvertierende Zielgruppe: Menschen mit Behinderungen verfügen in der EU über eine gesamte Kaufkraft von über € 1,6 Billionen (Disability Unit, EU-Kommission)

Praxisbeispiel

Ein Onlineshop für Elektronik stellt nach einem Barrierefreiheits-Audit fest, dass sein Checkout-Prozess nicht vollständig per Tastatur bedienbar ist – ein Ausschluss für Nutzer:innen mit motorischen Einschränkungen und eine potenzielle Verwaltungsstrafe von bis zu € 80.000. Die technische Nachbesserung dauert 3 Wochen, verbessert nebenbei die Core Web Vitals und bringt eine messbare Steigerung der mobilen Conversion Rate.

Roter Kreis mit Text "Barter-Deals"

Barter-Deals

Lesezeit: 2 Minuten

Barter-Deals im Influencermarketing: Tauschgeschäfte mit Charme & Strategie

Barter-Deals („Tauschgeschäfte“) sind Kooperationen im Influencermarketing, bei denen Leistungen nicht in Geld, sondern durch gegenseitigen Tausch von Waren oder Dienstleistungen abgegolten werden. Besonders im Tourismussektor, z. B. mit Hotels, sind sie verbreitet.

Wie funktionieren Barter-Deals?

Ein Hotel bietet Influencern kostenlose Übernachtungen, Verpflegung oder exklusive Erlebnisse (z. B. Spa-Behandlungen) im Austausch für Content wie Social-Media-Posts, Stories oder Blogbeiträge. Beide Seiten profitieren: Das Hotel erhält authentische Werbung und Reichweite, der Influencer spart Kosten und generiert exklusiven Content.

Vorteile von Barter-Deals

  • Kostengünstig: Keine direkten Ausgaben für Werbung.
  • Authentizität: Influencer präsentieren das Hotel erlebnisorientiert.
  • Zielgruppenansprache: Passende Influencer erreichen die gewünschte Kundschaft.

Herausforderungen von Barter-Deals:

  • Wertäquivalenz: Der Tauschwert (z. B. Zimmerpreis vs. Reichweite) muss fair sein.
  • Vertragliche Klarheit: Leistungen und Erwartungen (z. B. Postings-Anzahl) sollten schriftlich fixiert werden.
  • Rechtliches: Kennzeichnungspflicht als Werbung (Kennzeichnung entgeltlicher Veröffentlichungen gemäß § 26 Mediengesetz)

Wie kann typischer ein Barter-Deal aussehen?

Ein Lifestyle-Influencer mit 50.000 Followern erhält ein Wochenende im 4-Sterne-Hotel inkl. Halbpension. Dafür postet er täglich Instagram-Stories und 2 Postings. Das Hotel wird als Kooperationspartner bei den Postings eingeladen. Der Gegenwert (z. B. 1.500 €) entspricht der üblichen Werbeleistung. Barter-Deals sind für KMUs und Start-Ups attraktiv aber auch alt eingesessene Marken und Hotels profitieren von Reichweite und dem Faktor „Social Proof“, erfordern aber klare Absprachen und professionelle Influencer-Auswahl.

Aktuelle Zahlen & Statistiken zu Influencer Marketing:

  • Marktwachstum: Influencer-Marketing verzeichnete 2025 ein Ausgabenplus von 35 % – der höchste Zuwachs aller Werbekanäle in Österreich. Die Investitionen stiegen auf 60 Millionen Euro, wobei jedes achte Unternehmen (12 %) auf Influencer setzt.
  • Beliebtheit: Über 50 % der Konsument:innen empfinden Influencer-Marketing als sympathisch – kein anderer Werbekanal wird positiver wahrgenommen.
  • Barter-Deals: Besonders im Tourismus (z. B. Hotels) sind Tauschgeschäfte verbreitet: Influencer erhalten kostenlose Aufenthalte, im Gegenzug entsteht authentischer Content.
  Als Full-Service Agentur bieten wir auch Influencer Marketing als Leistung für Sie an. Melden Sie sich bei uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.   Quellen:
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Big Data

Lesezeit: 3 Minuten

Big Data: Was ist es, wer nutzt es und warum?

Wann spricht man von Big Data?

Der Begriff Big Data stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie “große Daten”. Damit ist der riesige Datenberg gemeint, der im Internet sowie in den Unternehmen gehortet wird. Vorerst galt Big Data als Hype. Heute ist die Bezeichnung klar definiert und umschreibt zwei folgende Aspektbereiche:

  • rasant wachsende Datenmengen
  • leistungsstarke IT-Lösungen bzw. Systeme zur Verarbeitung der Informationsflut (Stichwort Machine Learning)

Dabei machen insbesondere unstrukturierte Daten, z.B. aus Social Media, einen großen Teil der Massendaten aus. Deren Datenverarbeitung ist allerdings mit Hilfe des sog. Grid Computing – einer speziellen Form des verteilten Rechnens – möglich.

Was kann man mit Big Data machen?

In der heutigen digitalen Welt wollen Verbraucher ihre Wünsche möglichst schnell erfüllt bekommen. Daher kommt es bei Online-Geschäftsprozessen mehr als je darauf an, dass sie in einem sehr hohen Tempo verlaufen. Letzteres ist Dank der raschen Generierung und Speicherung der Big Data möglich. Diese ermöglichen Unternehmen eine gezielte Ansprache der Zielgruppen.

Insofern setzt man in beinahe allen Branchen auf die “großen Daten”, um Trends schneller zu erkennen und diesbezügliche Neuerungen vorzunehmen. Allerdings sind die damit verbundenen endlosen Chancen auch mit gewissen Herausforderungen bei der Verwaltung und Nutzung verbunden.

Anwendungsbereiche von Big Data

Der Begriff beschreibt den Prozess, mit dem man Big Data zur Generierung von Vorteilen für eine Organisation aufnimmt, analysiert und anwendet. Damit ist es möglich, Chancen und Herausforderungen darzustellen, vorherzusagen und so den Erfolg genauer zu planen.

Dank Big Data lassen sich Unternehmensprozesse optimieren. Dabei unterstützten sie bei der Analyse von Interaktionen, Mustern und Anomalien eines Markts oder einer Branche.

Mithilfe “großer Daten” können Unternehmen effektiv Kosten senken. Denn sie helfen bei der exakten Bestimmung, wohin die Ressourcen hinfließen und in welchen Bereichen sie besser aufgehoben wären.

Ist Big Data eine Technologie?

In der Tat gibt es eine Vielzahl von Big Data Technologien. Und zwar so viele, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Dennoch kann man diese auf eine Handvoll relevanter Technologien reduzieren. Dazu gehören u.a. Apache Hadoop, Apache Spark, Apache Kafka und Apache Cassandra. Diese wollen wir uns nachfolgend ein bisschen genauer ansehen.

Der “Grundstein” Apache Hadoop

Prinzipiell bildet Apache Hadoop so etwas wie den Grundstein der Big Data Technologie. In Java geschrieben, lässt sich das System einfach skalieren und eignet sich bestens für große Datenmengen. Das Herzstück des Systems bildet Googles MapReduce-Algorithmus, mit welchem die parallele Datenverarbeitung auf massiven Clustern möglich ist.

Das “verbesserte” Apache Spark

Im Jahr 2012 eingeführt, bügelt Apache Spark die Nachteile des Hadoop MapReduce-Algorithmus aus. Anders als Letzterer, verarbeitet Spark die Datenmengen im Arbeitsspeicher. Damit ist es in der Berechnung viel leistungsfähiger.

Verteilte Datenverarbeitung durch Apache Kafka

Apache Kafka wurde von LinkedIn entwickelt. Seine Funktionsweise ist anders als die von Hadoop und Spark. Dies bedeutet, der Fokus liegt vor allem auf der verteilten Verarbeitung von Datenströmen. Dabei wird ein API zum Laden und Exportieren Letzterer für anderer Systeme bereitgestellt.

Apache Cassandra für Riesen-Datensätze

Hierbei handelt es sich um ein verteiltes Datenbanksystem, das insbesondere für riesige Datensätze ausgelegt ist. Zu den Stärken dieses spaltenorientierten Systems gehören vor allem Robustheit sowie die gute Skalierbarkeit. Außerdem spielt das Konzept der Schlüssel-Wert-Relation eine große Rolle, da es zu schnellen Abfragegeschwindigkeiten führt.

 

Erklär-Video – Was sind Big Data?

Quellen: bigdata-insider.de, talend.com, datasolut.com

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Black Friday - Titelbild

Black Friday

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 07.11.2023, 12:54 Uhr

Was ist der Black Friday?

Eine Erfindung des Handels zur Konsumsteigerung

Black Friday ist ein spezieller Einkaufstag, der am Freitag nach dem Erntedankfest (Thanksgiving) in den USA stattfindet. Dabei handelt es sich um einen besonderen Tag für Schnäppchen-Jäger. In der Regel wird der Black Friday nach dem vierten Donnerstag im November gefeiert. In den USA gilt der Tag nach Thanksgiving bereits seit dem Jahr 1952 als Start der Einkaufssaison für Weihnachten. Dennoch hat sich die Bezeichnung für diesen speziellen Einkaufstag erst in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt.

Erklärungen für die Namensgebung

Es gibt verschiedene Theorien dafür, wieso man diesen speziellen Einkaufstag „Black Friday“ nennt:

  • Die vielen Menschen, die am Black Friday einkaufen, sehen aus der Entfernung aus wie eine große schwarze Masse. Dies legt eine Verbindung zum Schwarzen Freitag nach dem Börsen-Crash nahe. Da auch an diesem Tag Menschenmassen auf die Straßen liefen um ihre Ersparnisse zu sichern.
  • Aufgrund des umsatzstarken Einkaufstages können viele Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben und kommen aus dem Minus.
  • Aufgrund der hohen Umsätze, haben die Händler schwarze Hände vom Geld zählen.

Der Begriff „Black Friday“ bleibt vorerst auch markenrechtlich geschützt, wie das Deutsche Bundespatentamt in München urteilte.

Wer darf die Marke „Black Friday“ nutzen?

Nach jahrelangen Verhandlungen hat im Februar 2020 das Bundespatentgericht entschieden, dass „Black Friday“ weiterhin Markenschutz genießt. Das Urteil schließt allerdings Werbeleistungen für Dritte sowie Einzel- und Großhandelsdienstleistungen für Elektroartikel aus. Kurzum: Für „Werbung“ – darunter fallen die Dienstleistungen Marketing, Planung von Werbemaßnahmen, Verbreitung von Werbeanzeigen, Organisation und Durchführung von Werbeveranstaltungen sowie Werbung im Internet für Dritte – hält das Bundespatentgericht den Markennamen „Black Friday“ für nicht schutzfähig. Demnach dürfen diverse Dienstleister den Begriff weiterhin ohne Lizenz verwenden.

Alles andere als erfreut über das Urteil ist hingegen der bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland). Man kritisiert vor allem die Tatsache, dass es dem Black Friday, genauso wie dem „Sommerschlussverkauf“ oder „Winterschlussverkauf“, an markenrechtlich geforderter Unterscheidungskraft fehlt. Vielmehr ist laut bevh Black Friday als Aktionstag zu verstehen. Somit soll seine Nutzung jedem Unternehmen ohne Zahlung von Lizenzgebühren zur Verfügung stehen. Das Urteil des Bundespatentgerichts hingegen läuft auf eine Monopolstellung hinaus, so der Bundesverband, und widerspricht der Idee des fairen Wettbewerbs.

Online Shopping am „Schwarzen Freitag“

Generell haben sich Händler diesen speziellen Fenstertag und das dazugehörige Wochenende als Anlass genommen, um attraktive Angebote zu bewerben. Die Angebote beziehen sich dabei nicht nur auf die Produkte mittels Rabatten. Einige Händler öffnen Ihren Shop früher oder schließen diesen später als üblich. Somit wird dieser Tag vor allem in den USA gerne genutzt um Weihnachtseinkäufe zu machen. Entgegen früherer Berichte, gilt dieser spezielle Einkaufstag jedoch erst seit dem Jahr 2005 als umsatzstärkster Tag in den USA.

Mit Blick auf Deutschland und Österreich, werden an diesem Einkaufstag hauptsächlich Angebote über Online Shops angeboten. In Deutschland bewarben Unternehmen erstmalig im Jahr 2013 spezielle Angebote im großen Stil an diesem Einkaufstag. So haben ca. 500 Anbieter spezielle Angebote über Ihren Online Shop angeboten. Seitdem gewinnt der Black Friday als Einkaufstag im deutschsprachigen Raum immer mehr an Beliebtheit. Weshalb sich immer mehr online Händler anschließen und spezielle Angebote vor allem Online anbieten.

Laut Studien des Handelsverbandes Österreich, waren 2/3 der Österreicher im Jahr 2018 darauf aus, Schnäppchen am Black Friday als auch dem Cyber Monday zu kaufen. 86% der unter 29-Jährigen planen ihre Einkäufe an diesen Tagen zu tätigen. Dabei ist Herr und Frau Österreicher breit, durchschnittlich 300,- Euro auszugeben. Dabei ist das eingesetzte Kapital im Vergleich zum Jahr 2014 um 22% gestiegen.

Obwohl in Österreich ebenso der Singles Day verstärkt als Einkaufstag im Kommen ist, setzen die heimischen Märkte aktuell vor allem auf den Black Friday und den Cyber Monday.

Erklär-Video – Was ist der Black Friday?

Quellen: internetworld.de, internetworldbusiness, infobroker.de, wikipedia.org, ots.at

Blinkist Titelbild

Blinkist

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 14.06.2026, 10:39 Uhr

Mit Blinkist mehr Wissen im Arbeitsalltag

E-Reader bringt Sachbuchwissen aufs Smartphone

Die optimale Lösung für alle, die gerne mehr lesen würden, aber keine Zeit dafür finden.

Sind Sie auch fasziniert von Menschen, die pro Woche ein Buch lesen? Die Gründer von Blinkist Niklas Jansen, Tobias Balling und Holger Seim waren es jedenfalls und entwickelten gleich nach ihrem Uniabschluss die App. Sie beschleunigt nicht nur die Lesezeit. Mit ihrer Hilfe lässt sich unproduktive Zeit endlich in produktive verwandeln!

Deshalb zählt Blinkist mittlerweile über 15 Millionen Nutzer weltweit. User, die sich neues Wissen und Inspiration regelmäßig auf ihr Handy holen. Und vermutlich ist Ihnen der Name auch schon untergekommen. Das haben wir uns zum Anlass genommen, einen genaueren Blick auf die App zu werfen, die immer mehr Anhänger gewinnt.

Blinkist bringt große Ideen auf den Punkt

Das ist in der Tat die Eigenschaft, die Blinkist so besonders macht. Denn der E-Reader verwandelt schlichtweg die Kernaussagen der besten Sachbücher in smarte Kurztexte sowie Audiotitel. In Hörbuchqualität, versteht sich! Stolze 4.000 Titel enthält die Bibliothek. Darunter finden sich Sachbuch-Klassiker, populäre Ratgeber wie auch heiß diskutierte Neuerscheinungen. Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse bereiten speziell geschulte Autoren jeden Titel für die Nutzer auf.

Passen sogar in einen stressigen Alltag: 15-minütige Blinks!

Das Tolle an den Blinks ist, dass sie nur 15 Minuten pro Titel dauern. Auf diese Weise lassen sie sich sogar in den stressigsten Alltag mühelos integrieren. Im Großen und Ganzen bekommt der Nutzer nach einem bestimmten Prinzip extrahierte und erklärte Kernaussagen präsentiert. Und zwar so, dass diese für ihn einprägsam und leicht umsetzbar sind.

Der von Redakteuren und Experten kuratierte, gelesene und verfasste Titel, wird daraufhin von professionellen Sprechern aufgenommen. Insofern sind an der Produktion eines Blinks durchschnittlich sieben Personen beteiligt.

Regelmäßig findet die App in der nationalen und internationalen Presse Beachtung. Kein Wunder also, dass Blinkist bereits mehrere namhafte Auszeichnungen wie etwa den United Nations World Summit Award oder den Google Material Design Award erhalten hat. Im Jahr 2017 rangierte der E-Reader sogar unter Apple’s Best Apps.

 

Ist die App Blinkist kostenlos?

Nein, ist sie nicht. Gratis ist lediglich das 7-tägige Probeabo. Während dessen hat man kostenlosen Zugang zu sämtlichen in der Bibliothek vorhandenen Titeln. Danach beginnt das Jahresabo, sofern man das Probeabo nicht kündigt.

Das Monatsabo kommt auf einen Preis von 12,99 EUR monatlich. Prinzipiell ist es ein flexibles Schnupperabo, das alle Funktionen beinhaltet und unbegrenzten Zugang zur Bibliothek bietet. Diese Aboversion ist monatlich kündbar (24-Stunden Kündigungsfrist).

Diese Option kommt auf 6,67 EUR monatlich, wobei die Abrechnung von 79,99 EUR einmalig pro Jahr erfolgt. Der Betrag wird sofort nach Beendigung des 7-tägigen Probeabos abgebucht.

Blinklist Premium-Vorteile auf einen Blick

Blinkist Premium Vorteile auf einen Blick

Quelle: blinkist.com

Für alle Unentschlossenen gibt es die Möglichkeit eine Basic Version auszuprobieren. Dabei erhält man jeden Tag kostenlosen Zugang zu einem von der Redaktion ausgewählten Titel – dem Free Daily.

 

Was taugt Blinkist im Vergleich zum Wettbewerb?

Vergleichbar mit der Blinkist App sind GetAbstract, Snippet sowie TED Books.

Mit GetAbstract bekommt man Zusammenfassungen von Publikationen zum Thema Business. Monatlich kommen 50 neue Titel hinzu. Die Kosten belaufen sich je nach Abo-Typ auf 99 bis 299 EUR.

Auch unter dem Namen “Twitter der Bücher” bekannt, punktet man bei Snippet mit 1.000 Wörtern pro Titel. Zusätzlich werden auch Bilder, Fotos sowie Videos zur Verfügung gestellt. Abgerechnet wird je Buch, wobei die Kosten zwischen 0,99 und 4,99 EUR pro Titel liegen.

Alle zwei Wochen kommen zur TED Books Mediathek neue Titel mit jeweils über 20.000 Wörtern hinzu. Auch hier wird je Buch abgerechnet. Die Preise liegen zwischen 9,99 und 19,99 pro Titel.

Erklär-Video – Blinkist wird vorgestellt

Quelle: blinkist.com

Brand Mentions (2026)

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 21.05.2026, 21:44 Uhr

Was sind Brand Mentions?

Brand Mentions sind Markenerwähnungen also Erwähnungen einer Marke ohne direkten Backlink in Medien, Social Media oder Foren. Brand Mentions werden immer wichtiger für SEO, Markenaufbau und KI-gestützte Suchalgorithmen.

Aktuelle Zahlen und Fakten zu Brand Mentions

SEO & KI: Aktuelle Studien zeigen, dass kontextuelle Markenerwähnungen stärker mit der Sichtbarkeit in KI-basierten Suchergebnissen korrelieren als klassische Backlinks. Laut einer Analyse von Dr.Web (2026) haben Brand Mentions eine Korrelationsstärke von 0,664* (vs. 0,218 für Backlinks) in Bezug auf KI-Sichtbarkeit.

Share of Voice: Führende Marken in Einzelhandel und Telekommunikation erreichen einen Share of Voice von über 25% in ihren Branchen. Share of Voice misst das Verhältnis der eigenen Brand Mentions im Vergleich zum Wettbewerbern und zeigt die Marktpräsenzstärke. (Opensend, 2026)

Markenbekanntheit: Eine Studie von BrightLocal (2025) belegt, dass 87 % der Verbraucher:innen einer Marke mehr vertrauen, wenn sie in seriösen Drittquellen erwähnt wird – selbst ohne Verlinkung.

Wie kommt man zu mehr Brand Mentions?

  1. Content-Marketing: Studien oder Infografiken erstellen, die zitiert werden.
  2. PR: Pressemitteilungen, Experteninterviews, Gastbeiträge.
  3. Social Media: Influencer Kollaborationen, User-Generated Content, Kollaborationen Parnterunternehmen
  4. Monitoring: Tools für Social-Listening und Mentions nutzen

Fazit

Brand Mentions sind 2026 essenziell für SEO und Markenaufbau und besonders wichtig für KI-Algorithmen. Sie stärken Autorität und Sichtbarkeit, auch ohne Backlinks.
*Maximale Korrelationsstärke ist 1.
ByteDance Herobild

ByteDance

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 21.08.2021, 19:52 Uhr

Bytedance – das milliardenschwere Unternehmen hinter TikTok

In 8 Jahren schaffte das Start-up den Aufstieg zum Tech-Giganten

Beijing ByteDance Technology Ltd. heißt das Unternehmen mit vollem Namen und hat seinen Sitz in Peking. Bekannt ist der Technologie-Gigant für seine maschinell lernfähigen Content-Plattformen. Mittlerweile gibt es ByteDance-Büros in 126 Städten, darunter Beijing, Shanghai, Los Angeles, New York, London, Paris, Berlin oder etwa Dubai. Insgesamt beschäftigt es über 60.000 Mitarbeiter und betreibt 15 Forschungs- und Entwicklungszentren rund um den Globus.

Schätzungen zufolge beläuft sich der Marktwert von ByteDance auf circa 94 Milliarden Euro. Zudem haben namhafte Investoren wie KKR, Softbank oder Sequoia Capital in den Konzern investiert. Täglich lockt die Plattform über 800 Millionen aktive Nutzer.

ByteDance Unternehmensstruktur

Quelle: bytedance.com

 

Was Sie über ByteDance wissen sollten

Das Unternehmen wurde 2012 von Zhang Yiming gegründet. Relativ rasch stieg es zu einem der weltweit führenden Anwender künstlicher Intelligenz (KI) auf. Darüber hinaus ist ByteDance seit 2015 weltweit aktiv. Besondere Bekanntheit hat es in Westeuropa mit dem Videoportal TikTok erlangt. Ebenso gehört das Unternehmen zweifelsohne zu den Konzernen, die von der Corona-Krise profitierten.

Abgesehen vom Erfolg im Ausland, ist der Heimatmarkt noch immer am bedeutendsten für ByteDance. Medienberichten zufolge macht China beinahe 90 Prozent des Umsatzes aus. Daneben gehörte auch Indien zu den wichtigsten Märkten für den Konzern. Hier gab es 200 Millionen TikTok-User. Allerdings wurde Ende Juni 2020 der Dienst von der indischen Regierung verboten. Dadurch entgehen dem Unternehmen eine halbe Million US-Dollar am Tag!

Sie gehören zu ByteDance

Sie gehören zu ByteDance

Quelle: bytedance.com

 

Zu Deutsch “Schlagzeilen” gilt Toutiao als das Kernprodukt von ByteDance. Inzwischen rangiert die Inhaltsplattform unter den beliebtesten Portalen in China. Was als reine Nachrichten-Website begann, ist heute eine Plattform, die Content in diversen Formaten bereitstellt. Darunter: Texte, Bilder, Videos, Mikroblogs sowie Q&A-Beiträge.

Prinzipiell bietet Toutiao seinen Usern personalisierte Informations-Feeds an. Letztere basieren auf maschinellen Lernalgorithmen. Das bedeutet, der Content des Feeds wird den Interessen des Nutzers angepasst.

Auf die oberhalb erwähnte Nachrichtenseite, folgte zwei Jahre später die Video-App Douyin. Neben dem Messenger-Dienst WeChat erfreut sie sich in China äußerster Beliebtheit.

Interessant zu erwähnen ist, dass rund um die App eine ganze Industrie entstanden ist. So kann man beispielsweise bei Kursen lernen, effektive und einträgliche Beiträge zu gestalten. Nichtsdestotrotz unterliegt die App in China scharfer Zensur. Wer zum Beispiel live ein Video senden möchte, muss sich mit seinem Pass ausweisen. Ist man nicht als Nutzer verifiziert und taucht trotzdem in einem Douyin-Livestream auf, wird das Video blockiert.

BABE ist eine News- und Content-App. Es bietet personalisierte Nachrichten sowie unterhaltsame Inhalte aus über 20 verschiedenen Kategorien. Alles in Allem soll die App eine seriöse, verlässliche und vor allem interaktive Nachrichtenquelle bieten.

Es handelt sich hierbei um eine mobile Video-Sharing-App. Und wieder steckt auch ByteDance hinter der Entwicklung. Erwähnenswert ist, dass das Unternehmen zuvor den Musikclip-Dienst musical.ly erworben hatte und es dann mit TikTok zusammenführte.

Die Social Media Plattform gibt es in 15 Sprachen, darunter Hindi, Telugu, Tamil und Malayalam. Sie ist in Indien besonders beliebt und ist von der Funktionsweise her TikTok ähnlich.

Derzeit ist LARK in Japan und Singapur verfügbar. Es handelt sich dabei um eine Plattform, die eine Vielfalt an essentiellen kollaborativen Tools vereint. Inklusive eines Chats, Kalenders oder etwa einer Cloud.

Erklär-Video – Was steckt hinter dem Erfolg von ByteDance?

Quellen: bytedance.com, de.wikipedia.org, handelsblatt.com

 

Chatbot Lexikon-Beitragsbild

Chatbot

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 17.06.2022, 11:33 Uhr

Was verbirgt sich im Begriff Chatbot?

Werkzeug zur automatisierten Kommunikation

Die Bezeichnung Chatbot wird vor allem für Software Services verwendet und ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus dem Wort „chat“ (von chatten – zu DEutsch „Kurznachrichten“ austauschen) und „Bot“ – die Abkürzung für Roboter. Chatbots werden häufig für den direkten Dialog im Zuge von Akquise- oder Supporttätigkeiten eingesetzt. Über ein Chatfenster auf einer Website können die Besucher Fragen stellen oder Probleme schildern. Auf der anderen Seite, sitzt dann wahlweise ein Team von Menschen, ein halbautomatisiertes Antwortensystem oder eine künstliche und selbstlernende Intelligenz. Früher hießen diese Services Livechat. Heutzutage sind die Livechats intelligenter geworden. Es lassen sich gezielte und strukturierte Abläufe hinterlegen, sodass es den Anschein hat, als ob hier tatsächlich ein Mensch antwortet. Das geht sogar soweit, dass in Chatbots KI eingesetzt wird. Diese ist teilweise sogar in der Lage, eingeständig zu antworten. Spätestens wird das eingesetzte Service dem Namen Chatbot gerecht.

Die Kommunikation verläuft meist textbasiert. Anstelle eines Mitarbeiters im Unternehmen sprechen/schreiben die User mit einem Bot, der ihnen anhand eines Wenn-Dann-Algorithmuses automatisiert antwortet.

Dieser Algorithmus muss natürlich zuvor programmiert werden. Das heißt, es wird vorab definiert, welche Antworten ein Chatbot auf welche Fragen geben soll. Da es mittlerweile bereits fertige Bibliotheken für Synonyme und logische Verknüpfungen gibt, ist die Einrichtung von Chatbots nicht mehr so aufwändig wie noch vor einigen Jahren.

Der Chatbot als umstrittenes Werkzeug für Wahlkämpfe

Wie die letzten US-Wahlkämpfe zeigten, kann der sogenannte Social Bot, Bot oder Chatbot Wahlen, vor allem über die Social Media Kanäle, bedeutend beeinflussen. Insbesondere die Fake News erreichen mit dem Chatbot eine neue Dimension. Diese ist weder mit rationalen Mitteln noch Gegendarstellungen kaum zu beherrschen. Denn hier argumentiert man gegen einen Gegner, die nie seine Meinung ändert. Ein derartiger Bot bringt Meinungen unter Menschen, vertritt sie hartnäckig und verschwindet wieder. Dies passiert vor allem in sozialen Netzwerken, wie z.B. Twitter. Stehen Wahlen bzw. andere wichtige politische Entscheidungen bevor, tritt dieses Phänomen verstärkt auf. Als besonders wirksam erwiesen sich Chatbots im Wahlkampf zur US-Präsidentschaft im Jahr 2016. Ihnen ist zum einem Teil die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten zuzuschreiben.

Erklär-Video – Was ist ein ChatBot?

Quellen: politik-kommunikation.de, mso digital, wikipedia.org

Beitragsbild Checkout-optimierung

Checkout-Optimierung

Lesezeit: < 1 MinutenCheckout-Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen, die den Bezahlprozess in einem Onlineshop so reibungslos, schnell und vertrauensweckend wie möglich gestalten – mit dem Ziel, Kaufabbrüche zu minimieren.

Was steckt dahinter?

Der Checkout ist der kritischste Moment im E-Commerce-Funnel. Hier wird aus Interesse ein Kauf – oder eben nicht. Selbst kleine Hindernisse wie ein Pflichtfeld zu viel, fehlende Zahlungsoptionen oder ein unklares Design können Kund:innen in letzter Sekunde abschrecken. Checkout-Optimierung bedeutet: jede Reibung im Prozess identifizieren und beseitigen.

Praxisbeispiel

Ein Modeshop reduziert seinen Checkout von 5 Schritten auf 2 – mit Gastbestellung, automatischer Adresserkennung und den Zahlungsoptionen Kreditkarte, PayPal und Klarna. Die Conversion Rate steigt innerhalb von 4 Wochen um 22 %.

Wichtige Maßnahmen

  • Gastbestellung ermöglichen (kein Pflicht-Account)
  • Vertrauenssignale einbauen: SSL-Siegel, Bewertungen, Rückgabegarantie
  • Mobile-First-Design: über 60 % der Käufe laufen über Smartphones
  • Fortschrittsanzeige im Checkout-Prozess (Schritt 1 von 2)

→ Verwandte Begriffe: Conversion Rate, Warenkorb-Abbruch, A/B-Test, Social Proof

Quellen: Growganic.de | Sendcloud.com

 

Fortschrittsbalken als Beispiel für CheckOut Optimierung

Zalando Fortschrittsanzeige

Cloaking - Titelbild

Cloaking

Lesezeit: 2 Minuten

Cloaking – die Black Hat SEO-Methode mit langfristigen Konsequenzen

Was ist Cloaking?

Der Begriff Cloaking leitet sich vom englischen Verb “to cloak” für “verhüllen, tarnen, maskieren” ab. Es handelt sich dabei um eine HTML-Technik aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Prinzipiell dient sie der Ranking-Verbesserung einer Website innerhalb der SERP bzw. Ergebnisliste von Suchmaschinen wie Google.

In Kürze erklärt, präsentiert man beim Cloaking dem Crawler andere Inhalte als der normale Seitenbesucher zu sehen bekommt. Das heißt, man bietet dem Crawler meist textbasierte Inhalte, die SEO-technisch bestmöglich umgesetzt sind. Dafür aber sind die gestalterischen Attribute heruntergeschraubt. Dagegen bekommt der Besucher attraktiv gestalteten Content präsentiert, der seinen Fokus nicht auf SEO-Kriterien legt.

Cloaking - Funktionsweise

Quelle: seobility.net

Cloaking verletzt die Qualitätsrichtlinien von Google sowie anderer Suchmaschinenbetreiber wie Bing oder Yahoo. Unter Umständen werden Websites, die sich dieser Methode bedienen, komplett aus dem Index entfernt und sind über Suchmaschinen nicht mehr aufrufbar! Für eine Neuindexierung bleibt dann meist nur eine Lösung: der Erwerb einer neuen Domain.

Kontextuell ist es mit den sog. Doorway-Pages bzw. Brückenseiten vergleichbar. Auch diese sind speziell für Suchmaschinen aufbereitet und dienen primär zur Generierung von Besuchern und ihrer Weiterleitung zu einer anderen Seite.

Wie funktioniert Cloaking?

Wie bereits erwähnt, zielt Cloaking darauf ab, eine Website für Besucher und Suchmaschinen unterschiedlich zu optimieren. Demzufolge präsentiert man dem Crawler eben primär eine textbasierte Version. Warum das? Weil Suchmaschinen textlichen Content wesentlich leichter verarbeiten und indexieren können. Bei multimedialen Inhalten tun sie sich hingegen schwerer. Wohingegen man die Version für den normaler Seitenbesucher ansprechend mit multimedialen Inhalten ausstatten kann. Und das ohne befürchten zu müssen, das es einen Rankingplätze kostet.

An dieser Stelle gehört allerdings vermerkt, dass Google und Co. natürlich auch stetig daran arbeiten, multimedialen Content auch für Crawler leichter lesbar und indexierbar zu machen. Damit arbeitet man auch bei den Internetriesen darauf hin, den Bedarf nach dieser Methode zu minimieren.

Technische Varianten des Cloakings

Vorab sollten wir festhalten, dass Cloaking auf Server-Systematiken basiert. Daher kann der Server anhand der IP identifizieren, ob gerade ein User oder Robot auf die Website zugreift. In weiterer Folge sieht der jeweilige “Besucher” die für ihn optimierte bzw. reduzierte Version der Seite.

Darüber hinaus unterscheidet man zwei Arten des Cloakings:

Das sog. IP Cloaking besteht darin, dass der Besucher IP-Adressen-abhängig die entsprechende Variante der Website zu sehen bekommt. Auf dieselbe Weise findet auch bei einem Crawler aufgrund seiner IP-Adresse eine Umleitung auf eine bestimmte Seitenversion statt.

Der Besucher der Website bekommt, abhängig von seinem User Agent die entsprechende Version der Website angezeigt. Dabei ist hilfreich, dass sich Crawler, wie etwa die von Google, zu erkennen geben. Dies erleichtert eine Umleitung auf eine andere Seite mittels entsprechendem Programmcode.