Google Ads
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Was ist Google Adwords?
Bezahlte Anzeigen bei Google.
Google Ads – bis 2018 unter dem Namen Google AdWords bekannt – ist das Werbeprogramm von Google. Damit lassen sich Anzeigen im gesamten Google-Werbenetzwerk ausspielen: in der Google-Suche, auf YouTube, in Gmail, im Google Discover-Feed, im Displaynetzwerk sowie bei Google Shopping und Google Maps.
Google Ads gehört zur Familie der bezahlten Werbung (Paid Ads) und wird meist in zwei große Bereiche unterteilt:
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Bezahlte Suchmaschinenwerbung (Suchnetzwerk-Kampagnen)
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Banner- und Video-Werbung (Displaynetzwerk, YouTube, Discover)
Mit den unterschiedlichen Anzeigenformaten lassen sich verschiedenste Marketingziele erreichen – von der Steigerung der Markenbekanntheit über mehr Umsatz im Online-Shop bis hin zu mehr App-Installationen.
Google Adwords Kampagnentypen:
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Suchnetzwerk (Search) – klassische Textanzeigen bei Suchanfragen
- Displaynetzwerk (Display) – werden schrittweise bei demand Gen integriert und können (bald) nicht mehr eigenständig angelegt werden.
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AI Max für Suchkampagnen – seit April 2026 regulär verfügbar; erweitert Suchkampagnen um KI-gestützte Keyword- und Anzeigentext-Automatisierung
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Performance Max (PMax) – eine Kampagne, die automatisiert über das gesamte Google-Inventar hinweg ausspielt (Suche, Display, YouTube, Gmail, Maps, Shopping)
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Demand Gen – visuelle Kampagnen auf YouTube (inkl. Shorts), Discover, Gmail und – seit 2025 – auch im Displaynetzwerk. Demand Gen hat die früheren Discovery-Kampagnen vollständig abgelöst und 2026 zusätzlich die Video-Aktionskampagnen übernommen
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Shopping – Produktanzeigen auf Basis eines Merchant-Center-Feeds
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Video – klassische YouTube-Werbeformate
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App – Bewerbung von App-Installationen und In-App-Aktionen
Der Vorteil in der Nutzung dieser Werbeforum für Unternehmen besteht darin, dass Kund:innen mit den Google Werbeanzeigen gezielt angesprochen werden können. Es stehen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen eine genaue Ausrichtung der Anzeigen ermöglicht wird. Für die Ausrichtung der Anzeigen stehen Keywords, Themen, Placements und Zielgruppensignale zur Verfügung – ergänzt um KI-basierte Zielgruppen- und Creative-Optimierung, die inzwischen in nahezu allen Kampagnentypen eine zentrale Rolle spielt.
Mit Keywords werden passende Suchbegriffe hinterlegt, die zum Inhalt der Werbeanzeigen passen. Mithilfe der Themen können Sie zu Ihrem Produkt bzw. Dienstleistung passende Themen hinterlegen. Beispielsweise „Thema Reisen“ für Ihre Werbeanzeigen als Reisebüro.
Mit der Ausrichtung Zielgruppe, können Sie Ihre Zielgruppe nach dem Kaufverhalten und Interesse auswählen. Placements als Ausrichtung ermöglicht es Ihnen, eine konkrete Auswahl zu treffen, auf welcher Webseite Ihre Werbeanzeigen angezeigt werden sollen.
Verkaufsfördernde Funktionen von Google Adwords
Assets (früher: Anzeigenerweiterungen)
Um die Performance von Anzeigen zu steigern, bietet Google zusätzliche Anzeigenbestandteile an. Diese hießen bis 2022 „Anzeigenerweiterungen“ – offiziell spricht Google seither von Assets. Der alte Begriff ist im Sprachgebrauch vieler Agenturen zwar weiterhin gebräuchlich, in der Google-Ads-Oberfläche selbst taucht er aber nicht mehr auf.
Zu den gängigen Assets zählen unter anderem:
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Sitelink-Assets
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Assets mit Zusatzinformationen
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Snippet-Assets
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Anruf-Assets
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Standort- und Affiliate-Standort-Assets
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Preis-Assets
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App-Assets
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Angebots-Assets
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Bild-Assets
Assets werden – je nach prognostizierter Leistungssteigerung – automatisch mit passenden Anzeigen kombiniert und können auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene hinterlegt werden. Für ihre Nutzung fallen keine zusätzlichen Kosten an; abgerechnet wird weiterhin der reguläre Klickpreis der Anzeige.
Was kostet Google Ads?
Google Ads funktioniert als Auktionssystem mit voller Budgetkontrolle: Werbetreibende legen Tages- oder Monatsbudgets fest und bestimmen, wie viel sie maximal pro Klick oder Conversion (Kauf, Anmeldung, etc.) zu zahlen bereit sind. Abgerechnet wird nur dann, wenn tatsächlich eine Nutzeraktion erfolgt (Klick, Videoaufruf, Anruf etc.).
Da die tatsächlichen Klickpreise je nach Branche, Region und Wettbewerb stark schwanken und Google selbst keine offiziellen Durchschnittswerte veröffentlicht, sollten Kostenangaben Dritter (z. B. „durchschnittlicher CPC in Österreich“) immer mit Vorsicht behandelt werden. Verlässlicher ist ein Blick in den kostenlosen Google Ads Planer im eigenen Konto, der reale Gebotsspannen für die eigene Branche und Zielregion anzeigt.
Über die Verknüpfung mit Google Analytics lassen sich zudem alle wichtigen Kennzahlen (Klicks, Conversions, Kosten pro Conversion u. a.) laufend im Ads-Konto auswerten und zur Optimierung der Kampagnen nutzen.
Fazit zu Google Ads
Google Ads hat sich von einem reinen Such-Werbeprogramm zu einem KI-gestützten Werbeökosystem entwickelt, das Suche, Video, Shopping, Display und App-Werbung in automatisierten Kampagnentypen wie Performance Max und Demand Gen zusammenführt. Für Werbetreibende bedeutet das: mehr Automatisierung, aber auch neue Anforderungen an Datenqualität, Creatives und Konto-Struktur.
Erklär-Video – Was ist Google Adwords?
Quellen:








