Adblocker Lexikon-Beitragsbild

Adblocker

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 15.09.2023, 12:02 Uhr

Total im Trend: Adblocker bzw. Werbeblocker

Wer nutzt sie und warum?

Grob geschätzt, setzen circa 27 Prozent aller Internet-User Adblocker ein. Die meisten Anwender finden sich unter den 18- bis 24-jährigen Nutzern. Je älter oder jünger der User, desto niedriger die Wahrscheinlichkeit, dass er einen Werbeblocker installiert hat. Zusätzlich konnte eMarketer feststellen, dass es zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied in Hinsicht aufs Blockieren von Werbeinhalten gibt. Geht man nach den Google-Suchvolumina der Adblocker-Anbieter, entpuppt sich Europa als der Kontinent mit den meisten Werbeblocker-Nutzern. Gefolgt von Asien und Nordamerika. Bricht man die Statistik noch weiter herunter, geht Frankreich als das Land hervor, in dem die meiste werbeunterdrückende Software installiert ist. Prinzipiell finden sich laut Surfshark in der Top 10 der Länder mit der höchsten Adblocker-Nutzung neun europäische Länder. Platz 9 belegt Kanada als einziger außereuropäischer Staat. Der Ausschluss von China und Hongkong aus der Studie verfälscht leider das Gesamtbild. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Suchvolumina diverser Adblocker-Anbieter nach Kontinenten. Adblocker Suchvolumina nach Kontinenten

Quelle: searchenginejournal.com

  Auch in Österreich sind Adblocker ziemlich populär. So nutzen etwa 43% aller Internet-User eine werbeunterdrückende Software. Adblocker Nutzung Österreich 2019

Quelle: de.statista.com

Was genau ist ein Adblocker?

Wie zuvor erwähnt, wird der englische Begriff als “Werbeblocker” übersetzt. Dabei handelt es sich um ein Programm, das die auf Websites enthaltene Werbung unterdrückt. Blockiert werden unterschiedliche Arten von Werbeinhalten – Bilder, Videos, Texteinfügungen wie auch Pop-ups. Die ersten Adblocker kamen in den 1990er Jahren auf, vorerst fürs Fernsehen. Als allererster Werbeblocker für den privaten PC gilt Webwasher. Ihn gibt es seit Dezember 1998.

Wie funktionieren Adblocker?

Grundsätzlich können drei Arten von Werbeblockern unterschieden werden, je nachdem, welcher Funktionsweise sie sich bedienen. Zur Auswahl stehen:
  • Endfilter-Verfahren
  • Vorfilter-Verfahren
  • Deaktivierungs-Verfahren

Endfilter-Verfahren

Bei diesem Verfahren, wird Werbung anhand ihrer Internetadresse erkannt. Nach diesem Prinzip funktioniert beispielsweise uBlock Origin. Zusätzlich finden hierfür schwarze Listen sowie reguläre Ausdrücke Verwendung. Im Gegensatz dazu finden sich als unaufdringlich bewertete Werbeeinblendungen auf sog. weißen Listen wieder. Adblock Plus hat z.B. eine derartige weiße Liste definiert. Da dies alle Werbetreibenden mehr oder weniger betreffen kann, werden diese Blacklisten laufend angepasst. Ebenso können hier intelligente heuristische Verfahren zum Einsatz kommen.

Vorfilter-Verfahren

Die Basis für diese Art des Verfahrens bilden sog. Tracker-Bibliotheken, die ganze Werbenetzwerke blockieren. Unterstützend wird hierbei auch das Verhalten der Surfer getrackt. Im Gegenzug entfällt die Verwendung großer Blacklisten.

Deaktivierungs-Verfahren

Da heutzutage gerne animierte Werbung (Flash-Animationen, Layer Ads) ausgespielt wird, kann diese durch Deaktivieren von JavaScript mittels eines Script-Blockers wie uMatrix oder NoScript unterbunden werden. Allerdings bringt das Ausschalten von Flash und JavaScript einen wesentlichen Nachteil mit sich: eingebettete Videoplayer werden beim Abspielen behindert. Fallweise kann man bei Scriptblockern individuelle Regeln für einzelne Websites festlegen.

Hauptgründe für den Einsatz von Adblockern

Laut einer Studie von GlobalWebIndex blockieren Internetnutzer am häufigsten aus folgenden Gründen Online-Werbung:
  • Übermaß an Werbung
  • lästige oder irrelevante Werbeinhalte
  • aufdringliche Werbung
  • Angst, dass Werbung Viren beinhaltet
  • persönliche Abneigung gegen jegliche Art von Werbung

Adblocker, die wirklich was taugen

Es gibt zahlreiche Werbeblocker-Anbieter. Dennoch variieren die verfügbaren Softwares in Hinsicht auf Effektivität, Schnelligkeit, Phishing-Schutz oder etwa Virenschutz enorm. Hier die nach Downloadzahlen und User-Bewertungen beliebtesten Adblocker:
  • AdGuard
  • AdLock
  • uBlock Origin
  • AdBlock
  • AdBlock Plus
  • Ghostery
  • Adaware Ad Block
  • Adblock Fast
  • Adblocker Ultimate
  • Ad Remover

Nicht so rosig: Adblocker behindern Sichtbarkeit von Bannerwerbung

Während sich Internetuser über werbefreies Surfen freuen, rümpfen Werbetreibende die Nase. Denn durch den Anstieg des Adblocker-Anteils erreichen ihre Ad-Impressions nun die Zielgruppen schlechter. Dies betrifft insbesondere die Endgeräte Desktops bzw. Laptops.

Google setzt Maßnahmen

Wie man sich gut vorstellen kann, bekommt auch der Suchmaschinen-Gigant diesen Trend zu spüren. Vor allem in Form des Drucks, den zahlende Werbetreibende ausüben. Immerhin verdient Google jährlich rund 147 Mrd. US-Dollar (2020) an den Werbeschaltungen. Als Reaktion darauf brachte man schlichtweg einen eigenen Adblocker für Google Chrome auf den Markt. Gleichzeitig wurden die Werberichtlinien im Branchenverband “Coalition for Better Ads” erneuert und sog. “Unfriendly Ads” definiert. Darunter fallen sämtliche aufdringliche und störende Werbeanzeigen.

Worauf Sie als Werbetreibender achten sollten

Um zu verhindern, dass Ihre Werbeanzeigen als lästig bzw. als “Unfriendly Ads” wahrgenommen werden, sollten Sie auf Folgendes verzichten:
  • Pop-up-Anzeigen, die den gesamten Bildschirm verdecken
  • automatisch abspielenden Ton
  • Ads, die sich nicht schließen lassen
  • Ads mit einem Countdown zum Schließen

Quellen: searchenginejournal.com

Alexa Lexikon-Beitragsbild

Alexa

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 21.05.2026, 20:32 Uhr

Wer oder was ist Alexa (Sprachassitent)?

Technologie, Fortschritt oder überbewertetes Spielzeug

Amazon Echo ist ein nützlicher Sprachassistent!

Was ist Alexa?

Alexa oder Amazon Echo genannt, ist ein digitaler Sprachassistent der von Amazon entwickelt wurde. Der Assistent wird mit dem gleichlautenden Wort aktiviert. Die dafür erforderliche Hardware gibt es inzwischen in verschiedenen Ausführungen. So ist der Sprachassistent in der ursprünglichen Form als großen Lautsprecher (Amazon Echo), als Lautsprecher mit Display (Amazon Echo Show), als Amazon Echo Dot (kleiner Lautsprecher) und als Amazon Echo Spot (Lautsprecher mit kleinem Display) zu erhalten. Zudem ist es möglich den Sprachassistenten ebenso in andere Techniken einzubauen. Weshalb es mit Alexa eine Smarthome Steuerung gibt, wo unter anderem beispielsweise das Licht, die Heizung oder auch der Staubsauger Roboter gesteuert werden kann.

Alexa verfügt über mehr als 15.000 Skills bzw. Fähigkeiten. Jede Fähigkeit beinhaltet eine andere nützliche, unterhaltende oder alltags-erleichternde Funktion. So kann beispielsweise bei einem Lieferservice oder auch ein Taxi bestellt werden, aus einem E-Book vorgelesen werden oder nach den aktuellen Nachrichten gefragt werden.

Amazon Echos im Überblick

  • Amazon Echo
  • Amazon Echo Show
  • Amazon Echo Dot
  • Amazon Echo Spot
  • Amazon Echo Plus
  • Amazon Echo Input

Erklär-Video – Alexa vorgestellt

Quellen: nclsde

Amazon

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 23.04.2021, 16:26 Uhr

Wissen ist Macht – das Marketing-Lexikon ist unser Beitrag um Licht in den Dschungel des Fachjargons zu bringen!

Was steckt hinter dem Begriff Amazon?

Ein international tätiger E-Commerce Gigant mit Sitz in den USA

Hinter Amazon.com, Inc. steckt niemand anders als ein börsennotiertes US-amerikanisches Unternehmen mit dem Fokus als Online-Versandhändler mit einem breitem Produkt-Sortiment. Nach eigenen Angaben hat Amazon als Marktführer des Handels im Internet die weltweit größte Auswahl an Büchern, CDs und Videos. Über die hauseigene Verkaufsplattform Amazon Marketplace haben auch Privatpersonen oder Unternehmen die Möglichkeit neue und gebrauchte Produkte zu verkaufen.

Unter eigener Marke werden die Produkte, Amazon Kindle (Lesegerät für elektronische Bücher, der Tabletcomputer Amazon Fire HD, die Set-Top-Box Fire TV sowie der HDMI-Stick Fire TV Stick und das Spracherkennungssystem Echo vertrieben. Seit 2009 verkauft Amazon Produkte, wie Notebooktaschen oder Computer- und Audio-/Video-Kabel unter der Hausmarke AmazonBasics.

Amazon kam Ende April 2018 auf eine Marktkapitalisierung von rund 775 Mrd. US-Dollar. Damit ist es nach Apple das zweitwertvollste Unternehmen der USA.

Zudem etabliert sich Amazon auch immer mehr als „Suchamschine“ für gezielte Produktsuchen. Laut Aussagen von Martin Sorrel, Vorstandsvorsitzender von WPP pls im Jahr 2018, erfolgten bereits 55% der Produktsuchen in den USA direkt auf Amazon. Weshalb sich ebenso Amazon-SEO entwickelte und die Sichtbarkeit im Online-Handel steigern soll.

Amazon.com Inc

Erklär-Video – Vorstellung Amazon

Quellen: Techboomers, wikipedia.org

API Lexikon-Beitragsbild

API

Lesezeit: < 1 Minuten

API – Application Programming Interface

Bidirektionale Schnittstelle für Software

Unter API versteht man Application Programming Interface. Damit ist eine Programmierschnittstelle gemeint, die verschiedene Soft- und Hardwarekomponenten miteinander verknüpft. Dadurch ermöglicht eine API den beidseitigen Zugriff auf einen Datenpool sowie eine Integration in die Software von Dritten.

Um zur Verdeutlichung einige Beispiele zu nennen: Bei Facebook-Daten, die in eine Website eingebunden werden. Ferner eine App, die einen Eintrag auf eine Pinnwand vornimmt. Oder etwa das Versenden von E-Mails über einen Transaktions-Dienstleister (Saas).

Welche API-Typen gibt es?

  • funktionsorientiert
  • dateiorientiert
  • objektorientiert
  • protokollorientiert

Heutzutage sind als typische Schnittstellen  JSON, XML, Rest, SOAP und OAUTH-Token ausgeführt. Auf diese Weise ist ein hoher Grad an Transaktionssicherheit möglich.

Erklär-Video – Was ist eine Application Programming Interface?

Quellen: Programmieren Starten, wikipedia.org

Mobile App - Lexikonbeitragsbild

App

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 21.10.2020, 11:22 Uhr

Die bunte Welt der Apps

Unter dem Kürzel App wird im üblichsten Sinne des Wortes eine mobile Applikation verstanden. Es ist prinzipiell eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets oder auch mobile Betriebssysteme wie Tablet-PCs und andere Geräte. Dabei sind für den Inhalt einer App kaum Grenzen gesetzt. Inzwischen gibt es sie für fast jeden Bereich. So gibt es beispielsweise welche, die lediglich der Unterhaltung dienen. Andere wiederum sind zur Produktsteuerung und Anwendung erforderlich. Ferner gibt es auch Apps für Fitness, Shopping oder auch zur Organisation des Alltags bzw. Berufslebens.

Welche Arten von mobilen Applikationen gibt es?

  • Native Apps
  • Plattformunabhängige Apps
    • Web-Apps
    • Hybrid-Apps
    • Cross-Plattform-Apps

Wie alles begann…

Da für mobile Applikationen ein leistungsfähiges Smartphone erforderlich ist, startet ihre Erfolgsgeschichte mit den Smartphones. Mit dem Erscheinen des Apple iPhones im Jahr 2007 und den folgenden Android-Geräten wurde der App-Download auf Mobilgeräten in der Bevölkerung bekannter. Apple eröffnete den App Store im Jahr 2008. Im selben Jahr wurde das iPhone 3G auf den Markt gebracht. Bereits nach einem Jahr wurden mehr als 1 Milliarde Downloads über den Store getätigt. Ebenso Google startete den Android Markt im Jahr 2008 und erreichte im Jahr 2010 über 1 Milliarde App Downloads.

Bereits 4 Jahre nach dem Start des Stores, erzielte Apple mehr als 25 Milliarden Downloads im Jahr 2012.
Im Jahr 2016 wurden weltweit mehr als 90 Milliarden Apps heruntergeladen. Im selben Jahr stieg in Deutschland der generierte Umsatz aus Apps um 40% zum Vergleich zum Vorjahr. So wurden 750 Millionen Dollar umgesetzt.

Wie erhalte ich Apps?

Um eine mobile Applikation nutzen zu können, müssen diese je nach Betriebssystem des Endgerätes auf einer entsprechenden Plattform heruntergeladen werden. Die bekanntesten und erfolgreichsten Vertriebsplattformen stellen der Google Play Store für Android Geräte und der App Store für iOS-Geräte dar.
Die meisten Applikationen stehen kostenfrei zur Verfügung. Oftmals wird eine kostenfreie App kostenpflichtig, wenn Sie diese ohne Werbung nutzen möchten. Andere Entwickler verfolgen die Strategie, gewisse Funktionen erst bei Bezahlung freizuschalten.

Wenige Apps sind kostenpflichtig, wobei es auch dabei verschiedene Varianten gibt wie:

  • Bezahlung für eine einmalige Anwendung
  • Die App kaufen (lifetime-Version)
  • Verschiedene Arten von Abonnements (monatlich oder jährlich)

Anbieter von App Vertriebsplattformen wie Apple, Google und Microsoft erhalten 30% des Kaufpreises einer App als Provision.

Native App vs. Plattformunabhängige App

Generell wird bei Mobile Apps zwischen Native Apps und plattformunabhängigen Apps unterschieden.
Native Apps funktionieren nur auf einer Plattform wohingegen Native Apps auf verschiedene Plattformen ausgerichtet sind. Dazu zählen Web-Apps, Hybrid-Apps und Cross-Plattform Apps.

Die beliebtesten Applikationen im Google Play Store nach Anzahl der Downloads weltweit im Juni 2019

App Ranking Google Play Store weltweit Juni 2019

Quellen: de.statista.com, de.wikipedia.org

Apple - Titelbild

Apple

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Änderung: 11.01.2026, 13:02 Uhr

Der Apple fällt nicht weit vom Stamm, ähm… Steve Jobs

Wie der “angebissene Apfel” zur Weltmarke wurde

Ich praktizierte mal wieder eine meiner Obstdiäten. Ich war gerade von der Apfelplantage zurückgekehrt. Der Name klang freundlich, schwungvoll und nicht einschüchternd. Apple nahm dem Begriff Computer die Schärfe. Zudem würden wir künftig vor Atari im Telefonbuch stehen. ~ Steve Jobs

Global betrachtet ist Apple immer noch am stärksten in den USA vertreten. Alleine dort werden aktuell 41 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, während 59 Prozent auf die restliche Welt entfallen. Nichtsdestotrotz hat die Marke auch in anderen Ländern zahlreiche Anhänger. In Europa ist sie z.B. in Großbritannien besonders beliebt. Doch Apple hat noch mehr zu bieten als Umsatzzahlen. Unter anderem eine umstrittene Liaison mit Microsoft oder etwa eine sehr eigene Philosophie, die sich durch alle Produkte des Unternehmens zieht. Daher Bühne frei für: Apple.

Apple - Umsatz weltweit bis 2020

Quelle: de.statista.com

Rätsel ums Apple-Logo gelöst: Warum ist der Apfel angebissen?

Wissen Sie eigentlich die Antwort auf diese Frage? Denn gestellt wird sie in der Tat sehr häufig. Im Grunde kursieren dazu zwei Theorien:

  1. Das von Rob Janoff 1977 designte Logo ist angebissen, damit es nicht mit einer Kirsche verwechselt wird. Diese Erklärung liefert zumindest eine Steve-Jobs-Biografie.
  2. Der Biss im Apfel soll eine Anspielung auf “bite” und in weiterer Folge auf die Größeneinheit von Festplatten und USB-Sticks – “Byte” – sein.

Aus welchem Grund das Logo auch angebissen ist: Die Apfelform passte sich exakt an die designtechnischen Gegebenheiten an. So verschmolz sie perfekt mit dem “a” im Firmenschriftzug, den Apple zwischenzeitlich auf Printprodukten verwendete. Im Falle der Booting-Kassetten des Apple II passte sich die Biss-Stelle an die Dreh-Aussparungen an.

Die Geschichte von Apple – eine reine Achterbahnfahrt

Wir wollen hier nicht wiederkäuen, was Sie ohnehin auch auf anderen Seiten finden. Stattdessen wollen wir uns die wirklich interessanten Meilensteine der Entwicklung des Unternehmens anschauen.

Das Startup mit dem 1.300 USD Startkapital

Ja, Sie lesen richtig! Tatsächlich haben Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne am 1. April 1976 Apple mit diesem Startkapital gegründet. Und das ist trotz Datum kein Aprilscherz. Die drei kannten sich aus dem Club für Computer-Enthusiasten und Hacker, dem Homebrew Computer Club. Während Jobs der Visionär im Trio war, hatten Wozniak die Rolle des kreativen Bastlers und Wayne die des Vermittlers inne.

Insofern ist auch für das Konzept sowie Entwürfe für den weltweit ersten Personal Computer – Apple I – Wozniak verantwortlich. Anschließend wurde das Gerät ab Juli 1976 für den (wohl symbolischen) Verkaufspreis von 666,66 USD verkauft. Weil das Nachfolgemodell Apple II zum Verkaufsschlager wurde, war die Umwandlung von Apple in eine Kapitalgesellschaft notwendig.

Intuitiv bedienbarer Computer, GUI & die teure “Lisa”

Unter dem Projektnamen Macintosh entwickelte Apple 1979 einen intuitiv zu bedienenden Computer für die breite Masse. Dabei band man die damals brandneu von Xerox vorgestellte GUI (graphical user interface) bzw. grafische Benutzeroberfläche ein. Bereits damals verfügte diese über die heute bekannten Fenster, anklickbare Icons und ein per Maus bedienbares Menü.

Bevor sich jedoch der Macintosh 1984 auf dem Massenmarkt etablieren konnte, trat Apple mit Lisa preistechnisch in ein ziemliches Fettnäpfchen. Denn trotz diverser Verbesserungen wie überlappender Fenster, Drag and Drop und Dropout-Menü war das Gerät mit einem Preis von 10.000 USD einfach zu teuer.

Marketing-Genie John Sculley wird Apple-Chef

Mit der Wahl des ehemaligen PepsiCo-Werbekampagnen-Managers John Sculley zum neuen Firmenchef erhoffte man sich größere Verkaufserfolge. Und tatsächlich waren beide zu Anfang ein Herz und eine Seele, bis Jobs aufgrund eines Putschversuchs von seiner Macintosh-Leiterposition entbunden wurde.

Macintosh bekommt Konkurrenz von Windows

In den 1980er Jahren war das Macintosh-Betriebssystem seinen Wettbewerbern marktanteilsmäßig deutlich voraus. Doch im Mai 1990 änderte sich das schlagartig, als Microsoft Windows 3.0 releaste. Während die Gewinne sanken, fütterte Apple die unterschiedlichsten Projekte mit hohen Investitionssummen. Zum ersten Mal seit Jahren schrieb das Unternehmen roten Zahlen. Sämtliche Versuche durch Lizenzierung des eigenen Betriebssystem Mac OS an andere Hardwarehersteller stärker in Konkurrenz mit Microsoft zu treten, schlugen fehl. So oder so setzte sich Microsoft als neuer Marktführer durch.

Zahlungsunfähigkeit & Übernahmepläne

Rasch wurden die Medien mit Gerüchten rund um die Übernahme durch IBM, Hewlett-Packard, Sun oder Oracle überflutet. Plötzlich galt Apples Betriebssystem als veraltet. Es fehlte ihm an präemptivem Multitasking und geschütztem Arbeitsspeicher. Zudem konnte ein einziges Programm das gesamte Betriebssystem zum Absturz bringen. Man wandte sich wieder an Steve Jobs, der in der Zwischenzeit NeXT aufgebaut hatte.

Daraufhin beendete Jobs die Lizenzierung des Betriebssystems an andere Hersteller und setzte den alleinigen Fokus auf vier Produkte:

  • iBook
  • PowerBook
  • iMac
  • Power Mac

Microsoft rettet Apple

Kaum zu glauben, aber wahr: Im August 1997 vereinbarten beide Firmen eine Kreuzlizenzierung ihrer Patente. Die Folge war, dass der Internet Explorer zum Standard-Webbrowser des Macintosh-Betriebssystems wurde. Zudem verpflichtete sich Microsoft, neue Versionen von Microsoft Office auch für Macintosh herauszubringen. Erst 2000 setzte man mit Mac OS X auf den neuen Macs als alleiniges Standard-Betriebssystem ein.

Neue Strategie: Apple wird zum Zentrum des Digital Hub

Seit 1998 war die Durststrecke nun offiziell vorbei. Ab sofort sollte der Mac im Zentrum des digitalen Lebens stehen. Im Zuge dessen releaste man iMovie, iTunes, iPhoto und iLife. Zudem stellte Apple im Oktober 2001 den MP3-Player iPod vor. Daraufhin folgte der iTunes Music Store.
Danach kamen das MacBook Pro, Mac mini und MacBook. Ebenso stieg man von den ehemals verwendeten IBM- und Freescale Prozessoren auf Intel-Prozessoren um.

iPhone, iPad & Apple Watch erobern den Markt

Schließlich kamen im Januar 2007 das iPhone und im Januar 2010 das iPad auf den Markt. Ab diesem Zeitpunkt dominieren Apples iOS-Geräte gemeinsam mit Android-Geräten den Smartphone- und Tablet-Markt. Im September 2014 gesellte sich dann auch Apple Watch zur Produktportfolio dazu.

Produktdesign von Apple: 3 Grundprinzipien

Prinzip der Einfachheit

Was viele User an Apple schätzen, ist ganz gewiss das Produkt-Design. Hier setzt man nämlich auf Schlichtheit und Einfachheit. So verzichtet man beispielsweise gänzlich auf Bedienelemente oder beschränkt sie auf ein einziges Bedienelement. Die Reduktion setzt sich auch bei den Kabeln fort. Hier setzt man beim Anschluss der Tastaturen und Mäuse auf Bluetooth.

Demzufolge bezieht sich der Leitspruch “Weniger ist mehr” sowohl auf das Aussehen wie auch die Technik. Hinter dem zweiteren Aspekt steckt die Intention, dass auch Computerneulinge die Produkte leicht bedienen können.

Prinzip der Integration

Hierbei geht es um die Zusammenarbeit von klassischem Produktdesign und technischer Forschung mit der Entwicklung. Insofern wird an innovativen Lösungen gesamtheitlich gearbeitet.

Prinzip der Obsoleszenz

Um den Umsatz zu erhöhen, releast Apple planmäßig neue Produkte. Dabei konzentriert man sich auf ästhetische Obsoleszenz und will durch neue Designakzente die Kunden zur Wiederbeschaffung animieren. Zielgerichtet wird dabei die Strategie der Alterung eingesetzt: die Kunden sollen das Gefühl haben, dass ihr bisheriges Produkt veraltet ist. Zusätzlich wird mit Limitierung gearbeitet. Am ersten Verkaufstag verkündet man, dass die Stückzahl des neuen Produkts begrenzt ist und meldet es als ausverkauft.

Material & Unibody-Design: Apples Alleinstellungsmerkmal in der Elektronik-Industrie

Neben ökonomischen, ökologischen und funktionalen Aspekten bei der Materialwahl, spielt auch das Produktdesign eine wesentliche Rolle. So resultierte 2008 aus den Experimenten mit traditionellen Materialien ein neues Herstellungsverfahren: das “Unibody-Design”. Anstelle der Schichtung von mehreren Blechen, geht das neue Verfahren von einem dicken Metallblock aus. Das heißt, die dreidimensionalen Gehäuse werden aus Aluminiumblöcken gefräst. Dadurch steigt die Stabilität des Gehäuses, weil man auf Zusatzteile und Nahtstellen verzichtet.

Kaum verwunderlich, dass Apple zahlreiche Patente auf die Verwendung von Werkstoffen angemeldet hat. Ständig zielt man in diesem Bereich auf Innovation ab.

Kritik: Apple ist heftig umstritten

Imagetechnisch gesehen, bewegt sich der Konzern irgendwo zwischen kultischer Verehrung und Nicht-Fans, wobei das Pendel in letzter Zeit mehr zum Zweiteren ausschlägt. In erster Linie wird das abgeschottete System der Marke bemängelt. So sind z.B. eine Speichererweiterung mit Micro-SD-Karten oder ein Akku-Austausch nicht möglich. Ebenso läuft Flash nach wie vor nicht auf iPhone und iPad. Und USB-Geräte lassen sich nur über Umwege anschließen.

Überteuert, zensiert & arrogant?

Noch scheint die PR-Maschinerie gut zu funktionieren. Denn trotz der Tatsache, dass Apple-Handys die teuersten auf dem Markt sind, sind Apple-Jünger bereit den Preis zu zahlen. Dennoch ist die Konkurrenz dem Unternehmen auf den Fersen, wenn nicht schon voraus.

Zensur & Patentklagen

Zum einen zensiert der Apple die Apps für iPhone und iPad, wie es ihm gerade passt. Zum anderen geht man rigoros gegen die Konkurrenz vor, die angeblich die Apple-Geräte kopiert. Inzwischen deuten immer mehr Nutzer dieses Verhalten als Arroganz.

Dumping-Löhne bei Zulieferern

Apples angekratztes Image lässt sich ebenfalls auf die schlechten Arbeitsbedingungen beim chinesischen Zulieferer Foxconn zurückführen. So sollen die Arbeiter einen Stundenlohn von etwa 80 Cent bekommen und zahlreiche Überstunden leisten müssen.

30 Prozent Beteiligung oder Rauswurf aus dem App Store

Zuletzt wurde der Vorwurf im Juni 2020 wieder laut. Da drohte Apple dem neuen E-Mail-Anbieter Hey mit dem Rauswurf aus dem App Store, sofern dieser den Konzern nicht mit 30 Prozent an den Einnahmen beteiligte. Konsequent scheint aber das Unternehmen bei dieser Drohung nicht zu sein. Denn das Gleiche passierte unter anderem Netflix. Die Plattform weigerte sich Apple an den Einnahmen zu beteiligen und durfte trotzdem im App Store verbleiben. Ähnliches hört man auch von anderen App-Entwicklern.

Quellen: chip.de, de.wikipedia.org, focus.de, derstandard.at

Augmented Reality - Titelbild

Augmented Reality

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 17.08.2021, 07:53 Uhr

Was versteht man unter Augmented Reality (AR)?

Erweiterte Realität – die Technologie mit eruptiven Wachstumspotenzial

Spätestens seit Sommer 2016 und dem Launch von Pokémon Go dreht der Begriff Augmented Reality offiziell seine Runden. Und unter seiner Entourage: zahlreiche Branchen-Experten, die der Technologie eine vielversprechende Zukunft prophezeien. Doch was genau versteht man unter der Bezeichnung?

Aus dem Englischen übersetzt heißt Augmented Reality so viel wie “erweiterte Realität”. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich dabei um die Wahrnehmung der realen Welt, die um virtuelle Elemente erweitert ist. Weitaus breitgefächerter ist da schon die Begriffsverständnis des Tech-Experten Gene Becker. Dieser definiert Augmented Reality – kurz AR – als

  • Technologie
  • Forschungsbereich
  • Vision des Zukuftscomputings
  • in der Entwicklung begriffene kommerzielle Industrie
  • neues Medium für kreativen Ausdruck

Was unterscheidet Augmented Reality von Virtual Reality?

Auch wenn beide Begriffe häufig miteinander in Verbindung gebracht werden, so unterscheiden sie sich in einem wesentlichen Punkt. Während bei der virtuellen Realität der Nutzer die wirkliche Umwelt nicht mehr wahrnimmt, wird seine echte Wahrnehmung bei AR um zusätzliche Informationen erweitert. Anders ausgedrückt: Bei Augmented Reality findet eine Anreicherung der realen Welt durch zusätzliche virtuelle Daten statt.

Die folgende Infografik zeigt das sog. virtuelle Kontinuum bzw. die verschiedenen Abstufungen gemischter Realität.

Augmented Reality - Virtuelles Kontinuum

Quelle: linkedin.com

Einsatz von Augmented Reality im Online Marketing

Wie man sich denken kann, weckt die Vermischung der realen Welt mit digitalen Inhalten bei Kunden große Begeisterung. Weshalb die AR-Technologie im Online Marketing vermehrt Einsatz findet. Und zwar in so einem Ausmaß, dass man dafür einen eigenen Namen geprägt hat: Augmented Reality-Marketing.

Da es sich bei Augmented Reality um ein immersives Medium handelt, punktet AR-Marketing mit der Möglichkeit vollständig in den Inhalt einer Anwendung einzutauchen. Auf diese Weise ist es möglich, ein echtes Präsenz-Gefühl zu erzeugen.

Vorteile von AR-Marketing

Im Gegensatz zur virtuellen Realität, ist die erweiterte Wirklichkeit nicht auf teure Brillen angewiesen. Stattdessen lässt sich die Technologie an diversen Endgeräten konsumieren. Eines der gängigsten: das Smartphone. Im Bereich der mobilen Augmented Reality ergänzt eine AR-Software das Live-Bild der Kamera um virtuelle Zusatzelemente.

Weitere Vorzüge:

  • stark aktivierende Wirkung (Emotionalisierung) statt nur passiver Konsumption
  • Erleichterung der Kontaktaufnahme Marke-Kunde und Kundenbindung
  • gut mit anderen Marketing-Disziplinen kombinierbar (z.B. Social Media-Marketing oder SEO)

Best Practices: Beispiele

  • AR-App von DHL – hilft Kunden für den zu verschickenden Gegenstand die richtige Paketgröße zu finden
  • AR-App yourhome von OTTO oder IKEA Place – ermöglicht Usern Möbelstücke digital im eigenen Zuhause auszuprobieren
  • Virtual Fitting und AR-Filter – in der Mode- und dekorative Kosmetik-Branche können Konsumenten Produkte virtuell ausprobieren

  • Attention Display – AR im Großformat an frequentierten Plätzen in der Öffentlichkeit, wo sie die Aufmerksamkeit größerer Personengruppen erregt (z.B. “Magic Mirror” in Berlin)

  • AR to Go – regen Konsumenten unterwegs zur Interaktion mittels Smartphone an (z.B. “Green Box”-Kampagne von Beck’s)
  • Living Presentation – zur innovativen Unterstützung der Messepräsentation: z.B. indem man zu große oder komplexe reale Objekte virtuell darstellt und den Messebesuchern ermöglicht mit ihnen zu interagieren
  • GoogleAR – seit 2019 bietet Google das Feature “In 3D ansehen” an. Websites, die Augmented Reality einsetzen, bekommen eine bessere Sichtbarkeit

Quellen: de.wikipedia.org, omnia360.de, magic-holo.com

 

Backlink - Lexikonbeitragsbild

Backlink

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 30.04.2021, 12:14 Uhr

Was sind Backlinks und wozu braucht man sie?

Sie sind ein wichtiges Element im Offpage-SEO

Backlink oder auch Verweis, externer Link oder Inbound-Link genannt, bezeichnet Links, die von einer hochwertigen fremden Webpage zu einer Webpage von ihnen verlinken. Besonders für Suchmaschinen sind derartige Backlinks wichtig. Denn sie sind ein Indiz dafür, dass eine Webpage oder Website relevant ist. So wird eine Webpage mit vielen hochwertigen reinkommenden Links (Backlinks) als wichtiger eingestuft, als eine Webpage mit weniger oder keinen Verlinkungen.

Im „realen“ Leben kommt ein Backlink einer Empfehlung nahe. Spricht eine anerkannte Person (Autorität, Entscheidungsträger) eine Empfehlung aus, hat dies einen hohen Wert. Die Wahrscheinlichkeit, dass man der Empfehlung nachkommt ist sehr hoch. Ein Backlink ist also eine Linkempfehlung. Achten Sie darauf, wer diese Empfehlung ausspricht. Wollen Sie von dort überhaupt eine Empfehlung ausgesprochen bekommen? Je höher die Backlinkqualität ist, desto mehr Linkpower gibt diese auf ihre Webpage weiter. Und genau davon profitiert ihre Website. Alle Links (sowohl inbound als auch outbound) zusammen, ergeben ein Linkprofil. Dieses Linkprofil wird von Suchmaschinen bewertet und wirkt sich somit direkt auf die Sichtbarkeit der Ziel-Website aus.

Backlinks sind also ein wichtiges Instrument, damit das www überhaupt sinnvoll funktionieren kann. Deshalb sollte sich in Ihrem SEO Maßnahmenplan auch irgendwo eine Zeile finden, die sich mit Offpage-SEO oder Linkbuilding oder dergleichen beschäftigt.

Gründe für Backlinks

  • Traffic generieren
  • Rankingfaktor für Suchmaschinen
  • wichtige SEO Maßnahme

Backlink kritisch betrachten

Backlinks waren am Anfang einer der wichtigsten Kriterien für das Ranking der eigenen Webseite innerhalb der Suchergebnisse. So konnten Sie früher Ihre Webseite schnell innerhalb der ersten Suchergebnisse befördern, indem Sie Ihre Backlinks vermehrten. Dabei wurde viel Schindluder getrieben. So war es beispielsweise möglich, Backlinks für die eigene Webseite zu kaufen. Diese Problematik erkannte Google jedoch und strafte Webseiten ab, die einen Link zu nicht relevanten Seiten bzw. Themen führten.

Bis heute gilt, ein Backlink wird erst dann als wertvoll erachtet, wenn dieser von einer relevanten Webseite stammt. Das heißt, der Link muss zum Content der eigenen Webseite passen. Zusätzlich ist es der Fall, dass ein Backlink nicht mehr als einziger Rankingfaktor innerhalb der Suchmaschinen gilt. So sind ebenso der Content, die technische Beschaffenheit der Webseite, der Aufbau, die Usability, ein responsive Design und viele weitere Faktoren wichtig.

Doch ist ein Backlink der von einer relevanten Webseite stammt, nach wie vor ein Verweis und wirkt positiv auf das eigene Page-Ranking.

Wie können Sie eine gute Linkstruktur aufbauen?

Wenn Sie gute Inhalte auf Ihrer Webseite schaffen, werden ebenso Partner mit passenden Seiten auf Sie aufmerksam. Das heißt, ein relevanter Content ist das beste Argument, um einen Link zu Ihrer Seite zu setzen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Inhaber von passenden Webseiten direkt anzusprechen und um eine Linkpartnerschaft zu bitten.

Wenn Sie einen Linkaustausch anstreben, sollten Sie jedoch besprechen, ob der Link auf follow oder no-follow gesetzt wird. Dabei handelt es sich um einen Zusatz innerhalb des Links, der verhindern kann, dass ein Suchmaschinen Crawler dem Link zu Ihrer Webseite folgt. Daher sollten, Sie bemüht sein, dass Ihre Backlinks nicht auf no-follow gesetzt werden.

Weitere Möglichkeiten um wertvolle Backlinks aufzubauen bieten beispielsweise Webkataloge, Bookmark-Dienste, Artikelverzeichnisse, Gästebücher oder auch Verlinkungen von Social Media Kanälen wie Facebook, Youtube und Co.

Erklär-Video: Was sind Backlinks?

Quellen: Marketinginstitut, wikipedia.org, seo-kueche.de

Roter Kreis mit Text "Barter-Deals"

Barter-Deals

Lesezeit: 2 Minuten

Barter-Deals im Influencermarketing: Tauschgeschäfte mit Charme & Strategie

Barter-Deals („Tauschgeschäfte“) sind Kooperationen im Influencermarketing, bei denen Leistungen nicht in Geld, sondern durch gegenseitigen Tausch von Waren oder Dienstleistungen abgegolten werden. Besonders im Tourismussektor, z. B. mit Hotels, sind sie verbreitet.

Wie funktionieren Barter-Deals?

Ein Hotel bietet Influencern kostenlose Übernachtungen, Verpflegung oder exklusive Erlebnisse (z. B. Spa-Behandlungen) im Austausch für Content wie Social-Media-Posts, Stories oder Blogbeiträge. Beide Seiten profitieren: Das Hotel erhält authentische Werbung und Reichweite, der Influencer spart Kosten und generiert exklusiven Content.

Vorteile von Barter-Deals

  • Kostengünstig: Keine direkten Ausgaben für Werbung.
  • Authentizität: Influencer präsentieren das Hotel erlebnisorientiert.
  • Zielgruppenansprache: Passende Influencer erreichen die gewünschte Kundschaft.

Herausforderungen von Barter-Deals:

  • Wertäquivalenz: Der Tauschwert (z. B. Zimmerpreis vs. Reichweite) muss fair sein.
  • Vertragliche Klarheit: Leistungen und Erwartungen (z. B. Postings-Anzahl) sollten schriftlich fixiert werden.
  • Rechtliches: Kennzeichnungspflicht als Werbung (Kennzeichnung entgeltlicher Veröffentlichungen gemäß § 26 Mediengesetz)

Wie kann typischer ein Barter-Deal aussehen?

Ein Lifestyle-Influencer mit 50.000 Followern erhält ein Wochenende im 4-Sterne-Hotel inkl. Halbpension. Dafür postet er täglich Instagram-Stories und 2 Postings. Das Hotel wird als Kooperationspartner bei den Postings eingeladen. Der Gegenwert (z. B. 1.500 €) entspricht der üblichen Werbeleistung. Barter-Deals sind für KMUs und Start-Ups attraktiv aber auch alt eingesessene Marken und Hotels profitieren von Reichweite und dem Faktor „Social Proof“, erfordern aber klare Absprachen und professionelle Influencer-Auswahl.

Aktuelle Zahlen & Statistiken zu Influencer Marketing:

  • Marktwachstum: Influencer-Marketing verzeichnete 2025 ein Ausgabenplus von 35 % – der höchste Zuwachs aller Werbekanäle in Österreich. Die Investitionen stiegen auf 60 Millionen Euro, wobei jedes achte Unternehmen (12 %) auf Influencer setzt.
  • Beliebtheit: Über 50 % der Konsument:innen empfinden Influencer-Marketing als sympathisch – kein anderer Werbekanal wird positiver wahrgenommen.
  • Barter-Deals: Besonders im Tourismus (z. B. Hotels) sind Tauschgeschäfte verbreitet: Influencer erhalten kostenlose Aufenthalte, im Gegenzug entsteht authentischer Content.
  Als Full-Service Agentur bieten wir auch Influencer Marketing als Leistung für Sie an. Melden Sie sich bei uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.   Quellen:
Big Data Lexikon-Beitragsbild

Big Data

Lesezeit: 3 Minuten

Big Data: Was ist es, wer nutzt es und warum?

Wann spricht man von Big Data?

Der Begriff Big Data stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie “große Daten”. Damit ist der riesige Datenberg gemeint, der im Internet sowie in den Unternehmen gehortet wird. Vorerst galt Big Data als Hype. Heute ist die Bezeichnung klar definiert und umschreibt zwei folgende Aspektbereiche:

  • rasant wachsende Datenmengen
  • leistungsstarke IT-Lösungen bzw. Systeme zur Verarbeitung der Informationsflut (Stichwort Machine Learning)

Dabei machen insbesondere unstrukturierte Daten, z.B. aus Social Media, einen großen Teil der Massendaten aus. Deren Datenverarbeitung ist allerdings mit Hilfe des sog. Grid Computing – einer speziellen Form des verteilten Rechnens – möglich.

Was kann man mit Big Data machen?

In der heutigen digitalen Welt wollen Verbraucher ihre Wünsche möglichst schnell erfüllt bekommen. Daher kommt es bei Online-Geschäftsprozessen mehr als je darauf an, dass sie in einem sehr hohen Tempo verlaufen. Letzteres ist Dank der raschen Generierung und Speicherung der Big Data möglich. Diese ermöglichen Unternehmen eine gezielte Ansprache der Zielgruppen.

Insofern setzt man in beinahe allen Branchen auf die “großen Daten”, um Trends schneller zu erkennen und diesbezügliche Neuerungen vorzunehmen. Allerdings sind die damit verbundenen endlosen Chancen auch mit gewissen Herausforderungen bei der Verwaltung und Nutzung verbunden.

Anwendungsbereiche von Big Data

Der Begriff beschreibt den Prozess, mit dem man Big Data zur Generierung von Vorteilen für eine Organisation aufnimmt, analysiert und anwendet. Damit ist es möglich, Chancen und Herausforderungen darzustellen, vorherzusagen und so den Erfolg genauer zu planen.

Dank Big Data lassen sich Unternehmensprozesse optimieren. Dabei unterstützten sie bei der Analyse von Interaktionen, Mustern und Anomalien eines Markts oder einer Branche.

Mithilfe “großer Daten” können Unternehmen effektiv Kosten senken. Denn sie helfen bei der exakten Bestimmung, wohin die Ressourcen hinfließen und in welchen Bereichen sie besser aufgehoben wären.

Ist Big Data eine Technologie?

In der Tat gibt es eine Vielzahl von Big Data Technologien. Und zwar so viele, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Dennoch kann man diese auf eine Handvoll relevanter Technologien reduzieren. Dazu gehören u.a. Apache Hadoop, Apache Spark, Apache Kafka und Apache Cassandra. Diese wollen wir uns nachfolgend ein bisschen genauer ansehen.

Der “Grundstein” Apache Hadoop

Prinzipiell bildet Apache Hadoop so etwas wie den Grundstein der Big Data Technologie. In Java geschrieben, lässt sich das System einfach skalieren und eignet sich bestens für große Datenmengen. Das Herzstück des Systems bildet Googles MapReduce-Algorithmus, mit welchem die parallele Datenverarbeitung auf massiven Clustern möglich ist.

Das “verbesserte” Apache Spark

Im Jahr 2012 eingeführt, bügelt Apache Spark die Nachteile des Hadoop MapReduce-Algorithmus aus. Anders als Letzterer, verarbeitet Spark die Datenmengen im Arbeitsspeicher. Damit ist es in der Berechnung viel leistungsfähiger.

Verteilte Datenverarbeitung durch Apache Kafka

Apache Kafka wurde von LinkedIn entwickelt. Seine Funktionsweise ist anders als die von Hadoop und Spark. Dies bedeutet, der Fokus liegt vor allem auf der verteilten Verarbeitung von Datenströmen. Dabei wird ein API zum Laden und Exportieren Letzterer für anderer Systeme bereitgestellt.

Apache Cassandra für Riesen-Datensätze

Hierbei handelt es sich um ein verteiltes Datenbanksystem, das insbesondere für riesige Datensätze ausgelegt ist. Zu den Stärken dieses spaltenorientierten Systems gehören vor allem Robustheit sowie die gute Skalierbarkeit. Außerdem spielt das Konzept der Schlüssel-Wert-Relation eine große Rolle, da es zu schnellen Abfragegeschwindigkeiten führt.

 

Erklär-Video – Was sind Big Data?

Quellen: bigdata-insider.de, talend.com, datasolut.com

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Bitcoin Titelbild

Bitcoin

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 17.08.2021, 07:55 Uhr

Bitcoin – Nakamotos marktstärkste Kryptowährung

Digitale Brieftaschen statt bares Geld

Kurzum gesagt, handelt es sich beim Bitcoin nicht nur um die erste, sondern auch weltweit marktstärkste Kryptowährung. Diese funktioniert auf Grundlage eines dezentral organisierten Buchungssystems. Im Gegensatz zum klassischen Banksystem ist ein nachträgliches Settlement zwischen Beteiligten bei dieser Art von Geldbewegungen nicht mehr möglich. Stattdessen erfolgt die Legitimierung von Zahlungen kryptographisch. Des Weiteren wickelt man Zahlungen über ein Netz gleichberechtigter Rechner ab. Die Preisbildung hingegen folgt den üblichen Grundsätzen der Börse.

Wie ist Bitcoin entstanden?

Es war Satoshi Nakamoto, der 2008 in einem White Paper das Konzept von Bitcoin vorschlug. Man kann dies als den ersten erfolgreichen Versuch sehen, digitales Bargeld zu etablieren. Ob Nakamoto eine reale Person ist oder auch ein Pseudonym, ist bis dato nicht bekannt. Eines ist jedoch sicher: in den späten 90er Jahren versuchten Cypherpunks ein digitales Transaktionssystem ohne zentrale Autorität zu schaffen. Insofern gelten z.B. Reusable Proof of Work, b-money und bit gold als Vorläufer von Bitcoin.

Das Netzwerk selbst entstand 2009. Der erste Wechselkurs lag bei 0,07 US-Dollar, d.h. für einen Dollar konnte man ca. 13 Bitcoins kaufen. Im Mai 2010 fand dann der allererste Warenaustausch in der neuen Kryptowährung statt. Genauer gesagt, wurden 3 Pizzen gegen 10.000 Bitcoin gehandelt. In den Jahren 2012 bis 2017 setzte ein rasanter Aufwärtstrend ein, und die digitale Währung überschritt erstmals die 1.000-US-Dollar-Marke. Das bisherige Allzeithoch erreichte die Kryptowährung im April 2021 mit über 64.700 US-Dollar.

Anteil einzelner Kryptowährungen am Gesamtmarkt

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht, in welchem Ausmaß Bitcoin den Digitalwährungen-Gesamtmarkt dominiert.

Bitcoin - Anteil von Kryptowährungen am Gesamtmarkt

Quelle: dw.com

Seit 8. Juni 2021 ist Bitcoin die zusätzliche offizielle Landeswährung in El Salvador. Dies ist weltweit einmalig.

Wie funktioniert Bitcoin?

Die Kryptowährung ist sowohl Zahlungsmittel als auch Geldeinheit. Sie wird mit Hilfe einer Software verwaltet und geschöpft. Teilnehmer verwalten eine dezentrale Datenbank (Blockchain), in der sämtliche Transaktionen aufgezeichnet werden. Darüber hinaus unterliegt das Bitcoin-System keinerlei geographischen Beschränkungen.

Zucken Sie Ihre digitale Brieftasche!

Um die Kryptowährung für Zahlungen nutzen zu können, benötigt man eine digitale Brieftasche sowie eine Internetverbindung. Die sog. Bitcoin-Wallets gibt es es als Desktop- und Online-Anwendungen. Ferner enthält die persönliche Wallet einen kryptographischen Schlüssel zur Autorisierung von Zahlungen. Aufgrund der Fehleranfälligkeit dieses Verfahrens haben sich aktuell deterministische Wallets durchgesetzt. Sie erfordern lediglich, dass sich der Nutzer eine geheime Phrase merken muss. Aus dieser leitet ein Algorithmus eine beliebige Anzahl von privaten Schlüsseln her. Auf diese Weise wird die digitale Wallet z.B. gegen Verlust oder Ausspähen geschützt.

Außerdem sind Bitcoin-Zahlungen pseudonymisiert. Auch ist eine Identifizierung der Handelspartner nicht möglich. Die erste Zahlungsbestätigung kann im Schnitt zwischen zehn Minuten bis zu mehreren Stunden dauern (in Einzelfällen!). Zusätzlich fallen bei Zahlungen zusätzliche Gebühren an. Dabei werden Zahlungen mit höheren Gebühren bevorzugt bestätigt.

Die Eigenschaft der Knappheit: Die Maximalmenge von Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt. Der Großteil davon wurde bereits erschaffen.

Erklär-Video – In 12 Minuten Bitcoin verstehen

Quellen: de.wikipedia.org, bitcoin.de

Black Friday - Titelbild

Black Friday

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 07.11.2023, 12:54 Uhr

Was ist der Black Friday?

Eine Erfindung des Handels zur Konsumsteigerung

Black Friday ist ein spezieller Einkaufstag, der am Freitag nach dem Erntedankfest (Thanksgiving) in den USA stattfindet. Dabei handelt es sich um einen besonderen Tag für Schnäppchen-Jäger. In der Regel wird der Black Friday nach dem vierten Donnerstag im November gefeiert. In den USA gilt der Tag nach Thanksgiving bereits seit dem Jahr 1952 als Start der Einkaufssaison für Weihnachten. Dennoch hat sich die Bezeichnung für diesen speziellen Einkaufstag erst in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt.

Erklärungen für die Namensgebung

Es gibt verschiedene Theorien dafür, wieso man diesen speziellen Einkaufstag „Black Friday“ nennt:

  • Die vielen Menschen, die am Black Friday einkaufen, sehen aus der Entfernung aus wie eine große schwarze Masse. Dies legt eine Verbindung zum Schwarzen Freitag nach dem Börsen-Crash nahe. Da auch an diesem Tag Menschenmassen auf die Straßen liefen um ihre Ersparnisse zu sichern.
  • Aufgrund des umsatzstarken Einkaufstages können viele Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben und kommen aus dem Minus.
  • Aufgrund der hohen Umsätze, haben die Händler schwarze Hände vom Geld zählen.

Der Begriff „Black Friday“ bleibt vorerst auch markenrechtlich geschützt, wie das Deutsche Bundespatentamt in München urteilte.

Wer darf die Marke „Black Friday“ nutzen?

Nach jahrelangen Verhandlungen hat im Februar 2020 das Bundespatentgericht entschieden, dass „Black Friday“ weiterhin Markenschutz genießt. Das Urteil schließt allerdings Werbeleistungen für Dritte sowie Einzel- und Großhandelsdienstleistungen für Elektroartikel aus. Kurzum: Für „Werbung“ – darunter fallen die Dienstleistungen Marketing, Planung von Werbemaßnahmen, Verbreitung von Werbeanzeigen, Organisation und Durchführung von Werbeveranstaltungen sowie Werbung im Internet für Dritte – hält das Bundespatentgericht den Markennamen „Black Friday“ für nicht schutzfähig. Demnach dürfen diverse Dienstleister den Begriff weiterhin ohne Lizenz verwenden.

Alles andere als erfreut über das Urteil ist hingegen der bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland). Man kritisiert vor allem die Tatsache, dass es dem Black Friday, genauso wie dem „Sommerschlussverkauf“ oder „Winterschlussverkauf“, an markenrechtlich geforderter Unterscheidungskraft fehlt. Vielmehr ist laut bevh Black Friday als Aktionstag zu verstehen. Somit soll seine Nutzung jedem Unternehmen ohne Zahlung von Lizenzgebühren zur Verfügung stehen. Das Urteil des Bundespatentgerichts hingegen läuft auf eine Monopolstellung hinaus, so der Bundesverband, und widerspricht der Idee des fairen Wettbewerbs.

Online Shopping am „Schwarzen Freitag“

Generell haben sich Händler diesen speziellen Fenstertag und das dazugehörige Wochenende als Anlass genommen, um attraktive Angebote zu bewerben. Die Angebote beziehen sich dabei nicht nur auf die Produkte mittels Rabatten. Einige Händler öffnen Ihren Shop früher oder schließen diesen später als üblich. Somit wird dieser Tag vor allem in den USA gerne genutzt um Weihnachtseinkäufe zu machen. Entgegen früherer Berichte, gilt dieser spezielle Einkaufstag jedoch erst seit dem Jahr 2005 als umsatzstärkster Tag in den USA.

Mit Blick auf Deutschland und Österreich, werden an diesem Einkaufstag hauptsächlich Angebote über Online Shops angeboten. In Deutschland bewarben Unternehmen erstmalig im Jahr 2013 spezielle Angebote im großen Stil an diesem Einkaufstag. So haben ca. 500 Anbieter spezielle Angebote über Ihren Online Shop angeboten. Seitdem gewinnt der Black Friday als Einkaufstag im deutschsprachigen Raum immer mehr an Beliebtheit. Weshalb sich immer mehr online Händler anschließen und spezielle Angebote vor allem Online anbieten.

Laut Studien des Handelsverbandes Österreich, waren 2/3 der Österreicher im Jahr 2018 darauf aus, Schnäppchen am Black Friday als auch dem Cyber Monday zu kaufen. 86% der unter 29-Jährigen planen ihre Einkäufe an diesen Tagen zu tätigen. Dabei ist Herr und Frau Österreicher breit, durchschnittlich 300,- Euro auszugeben. Dabei ist das eingesetzte Kapital im Vergleich zum Jahr 2014 um 22% gestiegen.

Obwohl in Österreich ebenso der Singles Day verstärkt als Einkaufstag im Kommen ist, setzen die heimischen Märkte aktuell vor allem auf den Black Friday und den Cyber Monday.

Erklär-Video – Was ist der Black Friday?

Quellen: internetworld.de, internetworldbusiness, infobroker.de, wikipedia.org, ots.at

Brand Mentions (2026)

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 21.05.2026, 21:44 Uhr

Was sind Brand Mentions?

Brand Mentions sind Markenerwähnungen also Erwähnungen einer Marke ohne direkten Backlink in Medien, Social Media oder Foren. Brand Mentions werden immer wichtiger für SEO, Markenaufbau und KI-gestützte Suchalgorithmen.

Aktuelle Zahlen und Fakten zu Brand Mentions

SEO & KI: Aktuelle Studien zeigen, dass kontextuelle Markenerwähnungen stärker mit der Sichtbarkeit in KI-basierten Suchergebnissen korrelieren als klassische Backlinks. Laut einer Analyse von Dr.Web (2026) haben Brand Mentions eine Korrelationsstärke von 0,664* (vs. 0,218 für Backlinks) in Bezug auf KI-Sichtbarkeit.

Share of Voice: Führende Marken in Einzelhandel und Telekommunikation erreichen einen Share of Voice von über 25% in ihren Branchen. Share of Voice misst das Verhältnis der eigenen Brand Mentions im Vergleich zum Wettbewerbern und zeigt die Marktpräsenzstärke. (Opensend, 2026)

Markenbekanntheit: Eine Studie von BrightLocal (2025) belegt, dass 87 % der Verbraucher:innen einer Marke mehr vertrauen, wenn sie in seriösen Drittquellen erwähnt wird – selbst ohne Verlinkung.

Wie kommt man zu mehr Brand Mentions?

  1. Content-Marketing: Studien oder Infografiken erstellen, die zitiert werden.
  2. PR: Pressemitteilungen, Experteninterviews, Gastbeiträge.
  3. Social Media: Influencer Kollaborationen, User-Generated Content, Kollaborationen Parnterunternehmen
  4. Monitoring: Tools für Social-Listening und Mentions nutzen

Fazit

Brand Mentions sind 2026 essenziell für SEO und Markenaufbau und besonders wichtig für KI-Algorithmen. Sie stärken Autorität und Sichtbarkeit, auch ohne Backlinks.
*Maximale Korrelationsstärke ist 1.
ByteDance Herobild

ByteDance

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 21.08.2021, 19:52 Uhr

Bytedance – das milliardenschwere Unternehmen hinter TikTok

In 8 Jahren schaffte das Start-up den Aufstieg zum Tech-Giganten

Beijing ByteDance Technology Ltd. heißt das Unternehmen mit vollem Namen und hat seinen Sitz in Peking. Bekannt ist der Technologie-Gigant für seine maschinell lernfähigen Content-Plattformen. Mittlerweile gibt es ByteDance-Büros in 126 Städten, darunter Beijing, Shanghai, Los Angeles, New York, London, Paris, Berlin oder etwa Dubai. Insgesamt beschäftigt es über 60.000 Mitarbeiter und betreibt 15 Forschungs- und Entwicklungszentren rund um den Globus.

Schätzungen zufolge beläuft sich der Marktwert von ByteDance auf circa 94 Milliarden Euro. Zudem haben namhafte Investoren wie KKR, Softbank oder Sequoia Capital in den Konzern investiert. Täglich lockt die Plattform über 800 Millionen aktive Nutzer.

ByteDance Unternehmensstruktur

Quelle: bytedance.com

 

Was Sie über ByteDance wissen sollten

Das Unternehmen wurde 2012 von Zhang Yiming gegründet. Relativ rasch stieg es zu einem der weltweit führenden Anwender künstlicher Intelligenz (KI) auf. Darüber hinaus ist ByteDance seit 2015 weltweit aktiv. Besondere Bekanntheit hat es in Westeuropa mit dem Videoportal TikTok erlangt. Ebenso gehört das Unternehmen zweifelsohne zu den Konzernen, die von der Corona-Krise profitierten.

Abgesehen vom Erfolg im Ausland, ist der Heimatmarkt noch immer am bedeutendsten für ByteDance. Medienberichten zufolge macht China beinahe 90 Prozent des Umsatzes aus. Daneben gehörte auch Indien zu den wichtigsten Märkten für den Konzern. Hier gab es 200 Millionen TikTok-User. Allerdings wurde Ende Juni 2020 der Dienst von der indischen Regierung verboten. Dadurch entgehen dem Unternehmen eine halbe Million US-Dollar am Tag!

Sie gehören zu ByteDance

Sie gehören zu ByteDance

Quelle: bytedance.com

 

Zu Deutsch “Schlagzeilen” gilt Toutiao als das Kernprodukt von ByteDance. Inzwischen rangiert die Inhaltsplattform unter den beliebtesten Portalen in China. Was als reine Nachrichten-Website begann, ist heute eine Plattform, die Content in diversen Formaten bereitstellt. Darunter: Texte, Bilder, Videos, Mikroblogs sowie Q&A-Beiträge.

Prinzipiell bietet Toutiao seinen Usern personalisierte Informations-Feeds an. Letztere basieren auf maschinellen Lernalgorithmen. Das bedeutet, der Content des Feeds wird den Interessen des Nutzers angepasst.

Auf die oberhalb erwähnte Nachrichtenseite, folgte zwei Jahre später die Video-App Douyin. Neben dem Messenger-Dienst WeChat erfreut sie sich in China äußerster Beliebtheit.

Interessant zu erwähnen ist, dass rund um die App eine ganze Industrie entstanden ist. So kann man beispielsweise bei Kursen lernen, effektive und einträgliche Beiträge zu gestalten. Nichtsdestotrotz unterliegt die App in China scharfer Zensur. Wer zum Beispiel live ein Video senden möchte, muss sich mit seinem Pass ausweisen. Ist man nicht als Nutzer verifiziert und taucht trotzdem in einem Douyin-Livestream auf, wird das Video blockiert.

BABE ist eine News- und Content-App. Es bietet personalisierte Nachrichten sowie unterhaltsame Inhalte aus über 20 verschiedenen Kategorien. Alles in Allem soll die App eine seriöse, verlässliche und vor allem interaktive Nachrichtenquelle bieten.

Es handelt sich hierbei um eine mobile Video-Sharing-App. Und wieder steckt auch ByteDance hinter der Entwicklung. Erwähnenswert ist, dass das Unternehmen zuvor den Musikclip-Dienst musical.ly erworben hatte und es dann mit TikTok zusammenführte.

Die Social Media Plattform gibt es in 15 Sprachen, darunter Hindi, Telugu, Tamil und Malayalam. Sie ist in Indien besonders beliebt und ist von der Funktionsweise her TikTok ähnlich.

Derzeit ist LARK in Japan und Singapur verfügbar. Es handelt sich dabei um eine Plattform, die eine Vielfalt an essentiellen kollaborativen Tools vereint. Inklusive eines Chats, Kalenders oder etwa einer Cloud.

Erklär-Video – Was steckt hinter dem Erfolg von ByteDance?

Quellen: bytedance.com, de.wikipedia.org, handelsblatt.com

 

Chatbot Lexikon-Beitragsbild

Chatbot

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 17.06.2022, 11:33 Uhr

Was verbirgt sich im Begriff Chatbot?

Werkzeug zur automatisierten Kommunikation

Die Bezeichnung Chatbot wird vor allem für Software Services verwendet und ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus dem Wort „chat“ (von chatten – zu DEutsch „Kurznachrichten“ austauschen) und „Bot“ – die Abkürzung für Roboter. Chatbots werden häufig für den direkten Dialog im Zuge von Akquise- oder Supporttätigkeiten eingesetzt. Über ein Chatfenster auf einer Website können die Besucher Fragen stellen oder Probleme schildern. Auf der anderen Seite, sitzt dann wahlweise ein Team von Menschen, ein halbautomatisiertes Antwortensystem oder eine künstliche und selbstlernende Intelligenz. Früher hießen diese Services Livechat. Heutzutage sind die Livechats intelligenter geworden. Es lassen sich gezielte und strukturierte Abläufe hinterlegen, sodass es den Anschein hat, als ob hier tatsächlich ein Mensch antwortet. Das geht sogar soweit, dass in Chatbots KI eingesetzt wird. Diese ist teilweise sogar in der Lage, eingeständig zu antworten. Spätestens wird das eingesetzte Service dem Namen Chatbot gerecht.

Die Kommunikation verläuft meist textbasiert. Anstelle eines Mitarbeiters im Unternehmen sprechen/schreiben die User mit einem Bot, der ihnen anhand eines Wenn-Dann-Algorithmuses automatisiert antwortet.

Dieser Algorithmus muss natürlich zuvor programmiert werden. Das heißt, es wird vorab definiert, welche Antworten ein Chatbot auf welche Fragen geben soll. Da es mittlerweile bereits fertige Bibliotheken für Synonyme und logische Verknüpfungen gibt, ist die Einrichtung von Chatbots nicht mehr so aufwändig wie noch vor einigen Jahren.

Der Chatbot als umstrittenes Werkzeug für Wahlkämpfe

Wie die letzten US-Wahlkämpfe zeigten, kann der sogenannte Social Bot, Bot oder Chatbot Wahlen, vor allem über die Social Media Kanäle, bedeutend beeinflussen. Insbesondere die Fake News erreichen mit dem Chatbot eine neue Dimension. Diese ist weder mit rationalen Mitteln noch Gegendarstellungen kaum zu beherrschen. Denn hier argumentiert man gegen einen Gegner, die nie seine Meinung ändert. Ein derartiger Bot bringt Meinungen unter Menschen, vertritt sie hartnäckig und verschwindet wieder. Dies passiert vor allem in sozialen Netzwerken, wie z.B. Twitter. Stehen Wahlen bzw. andere wichtige politische Entscheidungen bevor, tritt dieses Phänomen verstärkt auf. Als besonders wirksam erwiesen sich Chatbots im Wahlkampf zur US-Präsidentschaft im Jahr 2016. Ihnen ist zum einem Teil die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten zuzuschreiben.

Erklär-Video – Was ist ein ChatBot?

Quellen: politik-kommunikation.de, mso digital, wikipedia.org

Beitragsbild Checkout-optimierung

Checkout-Optimierung

Lesezeit: < 1 MinutenCheckout-Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen, die den Bezahlprozess in einem Onlineshop so reibungslos, schnell und vertrauensweckend wie möglich gestalten – mit dem Ziel, Kaufabbrüche zu minimieren.

Was steckt dahinter?

Der Checkout ist der kritischste Moment im E-Commerce-Funnel. Hier wird aus Interesse ein Kauf – oder eben nicht. Selbst kleine Hindernisse wie ein Pflichtfeld zu viel, fehlende Zahlungsoptionen oder ein unklares Design können Kund:innen in letzter Sekunde abschrecken. Checkout-Optimierung bedeutet: jede Reibung im Prozess identifizieren und beseitigen.

Praxisbeispiel

Ein Modeshop reduziert seinen Checkout von 5 Schritten auf 2 – mit Gastbestellung, automatischer Adresserkennung und den Zahlungsoptionen Kreditkarte, PayPal und Klarna. Die Conversion Rate steigt innerhalb von 4 Wochen um 22 %.

Wichtige Maßnahmen

  • Gastbestellung ermöglichen (kein Pflicht-Account)
  • Vertrauenssignale einbauen: SSL-Siegel, Bewertungen, Rückgabegarantie
  • Mobile-First-Design: über 60 % der Käufe laufen über Smartphones
  • Fortschrittsanzeige im Checkout-Prozess (Schritt 1 von 2)

→ Verwandte Begriffe: Conversion Rate, Warenkorb-Abbruch, A/B-Test, Social Proof

Quellen: Growganic.de | Sendcloud.com

 

Fortschrittsbalken als Beispiel für CheckOut Optimierung

Zalando Fortschrittsanzeige

Cloaking - Titelbild

Cloaking

Lesezeit: 2 Minuten

Cloaking – die Black Hat SEO-Methode mit langfristigen Konsequenzen

Was ist Cloaking?

Der Begriff Cloaking leitet sich vom englischen Verb “to cloak” für “verhüllen, tarnen, maskieren” ab. Es handelt sich dabei um eine HTML-Technik aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Prinzipiell dient sie der Ranking-Verbesserung einer Website innerhalb der SERP bzw. Ergebnisliste von Suchmaschinen wie Google.

In Kürze erklärt, präsentiert man beim Cloaking dem Crawler andere Inhalte als der normale Seitenbesucher zu sehen bekommt. Das heißt, man bietet dem Crawler meist textbasierte Inhalte, die SEO-technisch bestmöglich umgesetzt sind. Dafür aber sind die gestalterischen Attribute heruntergeschraubt. Dagegen bekommt der Besucher attraktiv gestalteten Content präsentiert, der seinen Fokus nicht auf SEO-Kriterien legt.

Cloaking - Funktionsweise

Quelle: seobility.net

Cloaking verletzt die Qualitätsrichtlinien von Google sowie anderer Suchmaschinenbetreiber wie Bing oder Yahoo. Unter Umständen werden Websites, die sich dieser Methode bedienen, komplett aus dem Index entfernt und sind über Suchmaschinen nicht mehr aufrufbar! Für eine Neuindexierung bleibt dann meist nur eine Lösung: der Erwerb einer neuen Domain.

Kontextuell ist es mit den sog. Doorway-Pages bzw. Brückenseiten vergleichbar. Auch diese sind speziell für Suchmaschinen aufbereitet und dienen primär zur Generierung von Besuchern und ihrer Weiterleitung zu einer anderen Seite.

Wie funktioniert Cloaking?

Wie bereits erwähnt, zielt Cloaking darauf ab, eine Website für Besucher und Suchmaschinen unterschiedlich zu optimieren. Demzufolge präsentiert man dem Crawler eben primär eine textbasierte Version. Warum das? Weil Suchmaschinen textlichen Content wesentlich leichter verarbeiten und indexieren können. Bei multimedialen Inhalten tun sie sich hingegen schwerer. Wohingegen man die Version für den normaler Seitenbesucher ansprechend mit multimedialen Inhalten ausstatten kann. Und das ohne befürchten zu müssen, das es einen Rankingplätze kostet.

An dieser Stelle gehört allerdings vermerkt, dass Google und Co. natürlich auch stetig daran arbeiten, multimedialen Content auch für Crawler leichter lesbar und indexierbar zu machen. Damit arbeitet man auch bei den Internetriesen darauf hin, den Bedarf nach dieser Methode zu minimieren.

Technische Varianten des Cloakings

Vorab sollten wir festhalten, dass Cloaking auf Server-Systematiken basiert. Daher kann der Server anhand der IP identifizieren, ob gerade ein User oder Robot auf die Website zugreift. In weiterer Folge sieht der jeweilige “Besucher” die für ihn optimierte bzw. reduzierte Version der Seite.

Darüber hinaus unterscheidet man zwei Arten des Cloakings:

Das sog. IP Cloaking besteht darin, dass der Besucher IP-Adressen-abhängig die entsprechende Variante der Website zu sehen bekommt. Auf dieselbe Weise findet auch bei einem Crawler aufgrund seiner IP-Adresse eine Umleitung auf eine bestimmte Seitenversion statt.

Der Besucher der Website bekommt, abhängig von seinem User Agent die entsprechende Version der Website angezeigt. Dabei ist hilfreich, dass sich Crawler, wie etwa die von Google, zu erkennen geben. Dies erleichtert eine Umleitung auf eine andere Seite mittels entsprechendem Programmcode.

CLS - Titelbild

CLS

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 26.07.2021, 12:55 Uhr

CLS – Cumulative Layout Shift

Warum Google hohe CLS-Werte und „hibbelige“ Layouts nicht mag

Wer mit Suchmaschinenoptimierung vertraut ist und Google Updates regelmäßig mitverfolgt, ist bereits mit den Core Web Vitals vertraut. Das sind die drei Messwerte; LCP, FID und CLS, die der Internetgigant im Mai 2020 als essentielle Ranking-Faktoren eingeführt hat.

Was genau ist CLS?

CLS ist die Abkürzung für Cumulative Layout Shift. Prinzipiell handelt es sich dabei um die Gesamtsumme der einzelnen Werte für sämtliche unerwartete Layout-Verschiebungen, die auf einer Seite auftreten. Anders ausgedrückt: CLS beschreibt die visuelle Stabilität beim Laden einer Seite wie auch unerwartete Änderungen, die beim Ladevorgang auftreten.

Je niedriger dieser Messwert ist, desto nutzerfreundlicher ist die Website. Denn, wer hat es schon gern, wenn sich Seitenelemente während der Interaktion bewegen?

Als gut gilt ein Wert von bis zu 0,1. Bei einem Wert von bis zu 0,25 ist bereits eine Optimierung empfehlenswert. Während 0,25 und höher als schlecht gilt.

Wie sieht denn nun so ein “hibbeliges” Layout aus? Ist Ihnen das vielleicht schon einmal untergekommen: Sie lesen online einen Artikel und plötzlich ändert sich unerwartet etwas auf der Seite? Dadurch verlieren Sie Ihre Textstelle aus den Augen und müssen Sie erst wiederfinden, um weiterlesen zu können. Oder Sie sind dabei einen Link oder Button anzuklicken und BOOM – der Link bewegt sich und Sie klicken etwas anderes an?

Ärgerlich, nicht wahr? Manchmal können solche unerwarteten Verschiebungen im Layout unerwünschte Aktionen nach sich ziehen, wie etwa eine Bestellung auslösen.

CLS - unerwartete Layout-Verschiebungen

Wie kann man den CLS messen?

Hierfür gibt es unterschiedliche Wege. Davon möchten wir Ihnen zwei mögliche vorstellen:

Zum einen trackt die Google Search Console die Core Web Vitals und damit auch CLS mit. Man findet die Messwerte unter dem Menüpunkt Verbesserungen. Dabei sind hier die Berichte sowohl für die Desktop- wie auch die Mobile-Version verfügbar.

Andererseits besteht die Möglichkeit den sog. Web Vitals-Plugin für Google Chrome zu installieren, um die Werte der Cumulative Layout Shifts einzusehen.

Die üblichen CLS “Verdächtigen”

Schlägt das Analyse-Tool bei den CLS-Werten Alarm, kann man davon ausgehen, dass eines (oder auch mehrere) der genannten Elemente das Dilemma verursacht:

  • Bilder ohne Größenvorgaben
  • Werbebanner, eingebettete Inhalte sowie iframes-Elemente ohne Größenvorgaben
  • dynamisch eingespielte Inhalte
  • Web-Fonts, die FOIT (Flash of Invisible Text) bzw. FOUT (Flash of Unstyled Text) verursachen
  • Elemente, die eine Rückmeldung vom Network benötigen, bevor sie ins DOM (Dokumenten-Objekt-Modell) laden

Was tun, wenn der CLS zu hoch ist?

Die Optimierung des CLS-Parameters ist ein zu komplexes Thema, um es ausführlich in diesem Beitrag zu behandeln. Deshalb behandeln wir es in einem separaten Blog-Artikel. Falls Sie sich also genauer damit auseinandersetzen möchten, empfehlen wir Ihnen die Lektüre von “CLS optimieren”.

Erklär-Video: Was ist Cumulative Layout Shift?

Quellen: web.dev, seo-suedwest.de

 

Content - Lexikonbeitragsbild

Content

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 05.07.2021, 12:27 Uhr

Was ist Content und wem bringt er was?

Immer dasselbe Lied: Die Website ist fertig – der Text nicht!

Content – ist ein so kurzes Wort mit einer doch so großen Bedeutung. Das Content Marketing ist eine kundenzentrierte Marketing-Methode. Letztere stellt Inhalte als Information, Beratung oder zur Unterhaltung dar. Der sog. qualifizierte Inhalt bezieht sich somit auf alle Informationen zu Inhalten wie beispielsweise in Texten, Beschriftungen von Grafiken und Fotos, Beschreibung zu Videos, Ihrer Produktbeschreibung bis hin zu Ihrem Blog.

So dient dieser Inhalt zur Kundengewinnung, Kundenbindung und ebenso zur Imagebildung. Außerdem kann man ihn zielgruppenspezifisch einsetzen.

Spannende weiterführende Artikel zum Thema

Ziele von Content Marketing

Mit einer Content Marketing Strategie lassen sich mehrere Ziele verfolgen. Zum einen dient es dazu, mit qualifiziertem Inhalt das Vertrauen des Kunden in die Marke bzw. des Unternehmens zu stärken. Zum anderen kann man damit auch die Bekanntheit steigern. Ein weiteres Ziel ist es, innerhalb von Suchmaschinen und Social Media Kanälen präsenter zu sein. Am Ende führt dies zu mehr Leads und Conversions und hat einen positiven Effekt auf den Umsatz.

„Gute“ vs. „schlechte“ Inhalte

Im Netz können Sie zudem zwischen “good” und “bad content” unterscheiden.

Guter Inhalt bestimmt ob

  • man Ihre Newsletter, Webseite und Ihre Kampagnen liest
  • Ihr Interessent auch Ihr zukünftiger Kunde wird
  • die Suchmaschine sie findet

Ein Beispiel für schlechte Inhalte wären Fake News mit entsprechendem für den Nutzer schädlichem Inhalt.

Welchen Sinn hat ein Content Plan?

Verwendet wird qualifizierter Inhalt zusätzlich im Content Management System (kurz CMS), dynamisch oder auch personalisiert. Als Hilfsmittel zur Planung und Übersicht wird ebenso ein Content-Plan verwendet.  Ein Inhaltsplan erfasst alle geplanten Aktivitäten Ihres Unternehmens und wird meist nach Monaten bzw. sogar nach Wochen gegliedert. Zuständigkeiten, Vorlaufzeiten und Ressourcen sind mit einem Plan abgedeckt und sorgen dafür, dass rechtzeitig guter Inhalt für die geplante Aktivität erzeugt wird.

Vergessen Sie nicht, Ihre Meta-Description zu kontrollieren. Auch hier ist ein qualifizierter Inhalt unbedingt notwendig. Das ist das Futter für Suchmaschinen!

Fazit: Vor allem gilt Qualität vor Quantität! Durchforsten Sie Ihre Webseite nach alten Inhalten. Frischen Sie diese nach SEO-Manier auf oder erstellen Sie neue Inhalte. Erstellen Sie sich einen  dementsprechenden Plan und setzen Sie realistische Ziele. Sie sollten das Löschen von Seiten vermeiden – besser ist es alte Inhalte zu überarbeiten. Somit gilt, bleiben Sie am Ball und halten Sie die Seiten aktuell. Sie fragen sich wie? Zahlreiche Programme unterstützen Sie bei der Analyse, dem Überarbeiten und für die Zukunft!

Wir stehen Ihnen dabei auch zur Seite!

Erklär-Video – Was ist Content?

Quellen: onlinemarketing.de, Haufe

Conversion Rate

Lesezeit: < 1 MinutenDie Conversion Rate gibt an, wie viel Prozent Deiner Website-Besucher:innen eine gewünschte Aktion durchführen – zum Beispiel einen Kauf abschließen, ein Formular ausfüllen oder sich für einen Newsletter anmelden.

Was ist die Conversion Rate?

Die Conversion Rate ist eine der wichtigsten Kennzahlen im E-Commerce und Online Marketing. Sie zeigt Dir auf einen Blick, wie gut Deine Website oder Kampagne darin ist, Besucher:innen zu Kund:innen zu machen. Eine hohe Besuchszahl bringt wenig, wenn am Ende niemand kauft.

Formel: Conversion Rate = (Anzahl Conversions / Anzahl Besucher:innen) × 100

(Hier gibt’s einen CR-Rechner)

Praxisbeispiel

Dein Onlineshop hat im Mai 10.000 Besucher:innen und 300 abgeschlossene Käufe. Deine CR liegt damit bei 3 %. Der Branchendurchschnitt im E-Commerce liegt je nach Segment zwischen 1 % und 4 % – Du liegst also im guten Bereich.

Warum es wichtig ist

  • Eine höhere CR bedeutet mehr Umsatz – ohne mehr Traffic einzukaufen.
  • Sie deckt Schwächen in UX, Checkout oder Produktpräsentation auf.
  • A/B-Tests und CRO-Maßnahmen (Conversion Rate Optimization) setzen hier direkt an.

→ Verwandte Begriffe: A/B-Test, Checkout-Optimierung, Warenkorb-Abbruch

 

Hier findest Du noch CTR Benchmarks für unterschiedliche Branchen.

Google Ads Benchmarks für unterschiedliche Branchen. Alle liegen über 5%, Arts liegt bei 13%

Cookies Lexikon-Beitragsbild

Cookies

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 12.01.2022, 10:26 Uhr

Cookies – digitale “Kekse”, die das Surfverhalten tracken

Was ist ein Cookie?

Der Begriff leitet sich vom englischen Wort für “Keks” ab.  Dabei handelt es sich um eine winzige Textdatei (oft nur wenige KB groß), die dem Webserver dabei hilft, einen Nutzer wiederzuerkennen (z.B: zum Zwecke der Spracheinstellungen). Hierfür werden die im Browser zu einer besuchten Website gespeichert wird. Die Speicherung von Cookies kann an jedem Endgerät – Rechner, Laptop, Smartphone, Tablet usw. erfolgen. Zum einen können sie vom Webserver an den Browser gesendet, zum anderen im Browser selbst von einem Skript generiert werden.

Praktisch alle Webseiten, die interaktive Features besitzen bzw. Werbung schalten, setzen Cookies. In Zeiten der DSGVO artet das zumeist in Datenschutzhinweisen inklusive Hinweisen auf ihren Einsatz aus. Der Nutzung letzterer können User zustimmen oder diese auch individuell einschränken.

Welche Daten speichern sie?

Die digitalen „Kekse“ enthalten etliche Parameter. Üblicherweise sind es Informationen wie

  • Cookiename
  • Wert
  • Ablaufdatum
  • Pfad
  • Internet-Domain
  • Verbindungsart

Je nach Art können sie auch noch zusätzliche Daten beinhalten. Beispielsweise Angaben zur Verweildauer auf einer Seite, Kommentare oder Beschränkungen auf einen spezifischen Port.

Arten und Einsatzgebiete

Man unterscheidet unterschiedliche Cookie-Arten, die wiederum verschiedenen Zwecken dienen. So gibt es beispielsweise kurz- und langlebige Versionen.

Dauerhafte bzw. persistente Cookies

Diese Art merkt sich die individuellen Website-Einstellungen eines Nutzers dauerhaft. Als hilfreich erweist sich das z.B. bei Spracheinstellungen oder dem Design des eigenen Webmail-Accounts. Öffnet der User wiederholt die Seite, ruft der Server den entsprechenden Cookie ab und nimmt die gespeicherten Einstellungen vor. Vorausgesetzt natürlich, der Cookie wurde nicht inzwischen gelöscht.

Session-Cookies

Dabei speichert der Server eine Session-ID zur Identifizierung des Nutzers. Zusätzlich wird im Cookie das beim Login eingegebene Passwort hinterlegt. Allerdings nur solange, wie die Session bzw. die Verbindung zum Webserver dauert. Danach erlischt ihre Gültigkeit.

Verwendung findet diese Kategorie z.B. beim Online-Banking. Hilfreich sind sie ebenso beim Befüllen des Warenkorbs in Onlineshops. Hierbei merkt sich die Textdatei den Inhalt des Warenkorbs, solange der Bestellvorgang dauert.

Tracking-Cookies

Werbebanner auf Seiten, die der User besucht, platzieren diese Kategorie. Jene kommen dann vom Webserver, der die Anzeige ausliefert. Diese Adserver setzen diese zur Analyse des User-Verhaltens ein und für personalisierte Werbung.

Ihr Einsatz funktioniert in etwa so: Besucht ein Anwender eine Website, setzt eine Werbeeinblendung einen Cookie. Surft der Nutzer auf eine weitere Seite, die vom gleichen Werbedienst beliefert wird, bekommt er auch hier die seinen Interessen entsprechenden Produkte angezeigt.

Cookies erlauben, ablehnen und löschen

Prinzipiell ist nichts Schlechtes am Informationsgewinn. Vor allem dann nicht, wenn beide Seiten Vorteile daraus ziehen. Dennoch ist vielen nicht bewusst, wie viele wertvolle Informationen sie der Werbewirtschaft eigentlich liefern. Um eben dieses Bewusstsein zu schärfen, müssen Websitebetreiber seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 Seitenbesucher um Einwilligung fragen. Das heißt: Gleich zu Beginn öffnet sich ein Banner, mit dem der User den Einsatz der einzelnen Cookie-Arten ablehnen oder akzeptieren kann.

Manche Websites ohne Zustimmung eingeschränkt oder gar nicht nutzbar

Allerdings gibt es im Netz Seiten, die ohne Erlaubniserteilung nur begrenzt bzw. gar nicht nutzbar sind. Hingegen ist die Ablehnung von Tracking-Cookies immer möglich.

Die gute Nachricht: Sie können auch direkt im Browser die Cookie-Speicherung beeinflussen. Dies funktioniert gleichermaßen am Desktop wie auch am Smartphone. Darunter finden Sie die Anleitungen für die gängigsten Browser:

Über diese Menüpunkte gelangen Sie zu den Cookie-Einstellungen:

Einstellungen – Erweitert – Datenschutz und Sicherheit – Website-Einstellungen – Cookies.

An dieser Stelle können Sie sich auch die bereits vorhandene Sammlung anzeigen lassen und diese löschen.

Einstellungen – Datenschutz und Sicherheit – Cookies und Webseitedaten

Hier können Sie beispielsweise die automatische Löschung der besagten Textdateien nach dem Beenden des Browsers einstellen. Unter “Daten verwalten” ist die aktuelle Sammlung einsehbar.

Einstellungen – Cookies und Websiteberechtigungen

Dieser Menüpunkt erlaubt es Ihnen der Speicherung ausgewählter Cookie-Dateien zu blockieren, bereits gespeicherte anzusehen und diese zu löschen.

Bedenken Sie, dass Cookies nicht gefährlich sind und auch ihre Vorteile haben. Es sei denn, es macht Ihnen nichts aus, jedes Mal von Neuem Ihr Passwort einzugeben ;-)

Erklär-Video – Noch mehr zu den digitalen „Keksen“

Quellen: de.wikipedia.org