Warenkorb-Abbruch
Von einem Warenkorb-Abbruch spricht man, wenn Besucher:innen Produkte in den Warenkorb legen, den Kaufprozess aber nicht abschließen. Das ist eines der kostspieligsten Phänomene im E-Commerce.
Was steckt dahinter?
Studien zeigen, dass durchschnittlich 70 % aller befüllten Warenkörbe nie zum Kauf führen. Die Gründe dafür sind vielschichtig: unerwartete Versandkosten, komplizierte Checkout-Prozesse, fehlendes Vertrauen oder einfach Ablenkung. Wer Warenkorb-Abbrüche reduziert, erschließt enormes Umsatzpotenzial – ohne einen einzigen neuen Besucher zu gewinnen.
Praxisbeispiel
Ein Onlineshop für Sportausrüstung stellt fest, dass 65 % der Nutzer:innen den Kauf beim Schritt „Versandkosten“ abbrechen. Die Lösung: kostenloser Versand ab einem Mindestbestellwert von 50 €. Das Ergebnis: die Abbruchrate sinkt um 18 %.
Warum es wichtig ist
- Warenkorbabbrecher:innen haben bereits Kaufabsicht – sie sind leichter zurückzugewinnen als kalte Besucher:innen.
- E-Mail-Remarketing und Exit-Intent-Popups sind bewährte Gegenmaßnahmen.
- Transparenz bei Preisen und Lieferzeiten senkt die Abbruchrate messbar.
→ Verwandte Begriffe: Checkout-Optimierung, Conversion Rate, Retargeting
Beispielzahlen für einen Shop:

Quelle: OMR









