Warum Google hohe CLS-Werte und „hibbelige“ Layouts nicht mag
Wer mit Suchmaschinenoptimierung vertraut ist und Google Updates regelmäßig mitverfolgt, ist bereits mit den Core Web Vitals vertraut. Das sind die drei Messwerte; LCP, FID und CLS, die der Internetgigant im Mai 2020 als essentielle Ranking-Faktoren eingeführt hat.
Was genau ist CLS?
CLS ist die Abkürzung für Cumulative Layout Shift. Prinzipiell handelt es sich dabei um die Gesamtsumme der einzelnen Werte für sämtliche unerwartete Layout-Verschiebungen, die auf einer Seite auftreten. Anders ausgedrückt: CLS beschreibt die visuelle Stabilität beim Laden einer Seite wie auch unerwartete Änderungen, die beim Ladevorgang auftreten.
Je niedriger dieser Messwert ist, desto nutzerfreundlicher ist die Website. Denn, wer hat es schon gern, wenn sich Seitenelemente während der Interaktion bewegen?
Als gut gilt ein Wert von bis zu 0,1. Bei einem Wert von bis zu 0,25 ist bereits eine Optimierung empfehlenswert. Während 0,25 und höher als schlecht gilt.
Wie sieht denn nun so ein “hibbeliges” Layout aus? Ist Ihnen das vielleicht schon einmal untergekommen: Sie lesen online einen Artikel und plötzlich ändert sich unerwartet etwas auf der Seite? Dadurch verlieren Sie Ihre Textstelle aus den Augen und müssen Sie erst wiederfinden, um weiterlesen zu können. Oder Sie sind dabei einen Link oder Button anzuklicken und BOOM – der Link bewegt sich und Sie klicken etwas anderes an?
Ärgerlich, nicht wahr? Manchmal können solche unerwarteten Verschiebungen im Layout unerwünschte Aktionen nach sich ziehen, wie etwa eine Bestellung auslösen.
Wie kann man den CLS messen?
Hierfür gibt es unterschiedliche Wege. Davon möchten wir Ihnen zwei mögliche vorstellen:
Zum einen trackt die Google Search Console die Core Web Vitals und damit auch CLS mit. Man findet die Messwerte unter dem Menüpunkt Verbesserungen. Dabei sind hier die Berichte sowohl für die Desktop- wie auch die Mobile-Version verfügbar.
Andererseits besteht die Möglichkeit den sog. Web Vitals-Plugin für Google Chrome zu installieren, um die Werte der Cumulative Layout Shifts einzusehen.
Die üblichen CLS “Verdächtigen”
Schlägt das Analyse-Tool bei den CLS-Werten Alarm, kann man davon ausgehen, dass eines (oder auch mehrere) der genannten Elemente das Dilemma verursacht:
Bilder ohne Größenvorgaben
Werbebanner, eingebettete Inhalte sowie iframes-Elemente ohne Größenvorgaben
dynamisch eingespielte Inhalte
Web-Fonts, die FOIT (Flash of Invisible Text) bzw. FOUT (Flash of Unstyled Text) verursachen
Elemente, die eine Rückmeldung vom Network benötigen, bevor sie ins DOM (Dokumenten-Objekt-Modell) laden
Was tun, wenn der CLS zu hoch ist?
Die Optimierung des CLS-Parameters ist ein zu komplexes Thema, um es ausführlich in diesem Beitrag zu behandeln. Deshalb behandeln wir es in einem separaten Blog-Artikel. Falls Sie sich also genauer damit auseinandersetzen möchten, empfehlen wir Ihnen die Lektüre von “CLS optimieren”.
Immer dasselbe Lied: Die Website ist fertig – der Text nicht!
Content – ist ein so kurzes Wort mit einer doch so großen Bedeutung. Das Content Marketing ist eine kundenzentrierte Marketing-Methode. Letztere stellt Inhalte als Information, Beratung oder zur Unterhaltung dar. Der sog. qualifizierte Inhalt bezieht sich somit auf alle Informationen zu Inhalten wie beispielsweise in Texten, Beschriftungen von Grafiken und Fotos, Beschreibung zu Videos, Ihrer Produktbeschreibung bis hin zu Ihrem Blog.
So dient dieser Inhalt zur Kundengewinnung, Kundenbindung und ebenso zur Imagebildung. Außerdem kann man ihn zielgruppenspezifisch einsetzen.
Mit einer Content Marketing Strategie lassen sich mehrere Ziele verfolgen. Zum einen dient es dazu, mit qualifiziertem Inhalt das Vertrauen des Kunden in die Marke bzw. des Unternehmens zu stärken. Zum anderen kann man damit auch die Bekanntheit steigern. Ein weiteres Ziel ist es, innerhalb von Suchmaschinen und Social Media Kanälen präsenter zu sein. Am Ende führt dies zu mehr Leads und Conversions und hat einen positiven Effekt auf den Umsatz.
„Gute“ vs. „schlechte“ Inhalte
Im Netz können Sie zudem zwischen “good” und “bad content” unterscheiden.
Guter Inhalt bestimmt ob
man Ihre Newsletter, Webseite und Ihre Kampagnen liest
Ihr Interessent auch Ihr zukünftiger Kunde wird
die Suchmaschine sie findet
Ein Beispiel für schlechte Inhalte wären Fake News mit entsprechendem für den Nutzer schädlichem Inhalt.
Welchen Sinn hat ein Content Plan?
Verwendet wird qualifizierter Inhalt zusätzlich im Content Management System (kurz CMS), dynamisch oder auch personalisiert. Als Hilfsmittel zur Planung und Übersicht wird ebenso ein Content-Plan verwendet. Ein Inhaltsplan erfasst alle geplanten Aktivitäten Ihres Unternehmens und wird meist nach Monaten bzw. sogar nach Wochen gegliedert. Zuständigkeiten, Vorlaufzeiten und Ressourcen sind mit einem Plan abgedeckt und sorgen dafür, dass rechtzeitig guter Inhalt für die geplante Aktivität erzeugt wird.
Vergessen Sie nicht, Ihre Meta-Description zu kontrollieren. Auch hier ist ein qualifizierter Inhalt unbedingt notwendig. Das ist das Futter für Suchmaschinen!
Fazit: Vor allem gilt Qualität vor Quantität! Durchforsten Sie Ihre Webseite nach alten Inhalten. Frischen Sie diese nach SEO-Manier auf oder erstellen Sie neue Inhalte. Erstellen Sie sich einen dementsprechenden Plan und setzen Sie realistische Ziele. Sie sollten das Löschen von Seiten vermeiden – besser ist es alte Inhalte zu überarbeiten. Somit gilt, bleiben Sie am Ball und halten Sie die Seiten aktuell. Sie fragen sich wie? Zahlreiche Programme unterstützen Sie bei der Analyse, dem Überarbeiten und für die Zukunft!
Die Conversion Rate gibt an, wie viel Prozent Deiner Website-Besucher:innen eine gewünschte Aktion durchführen – zum Beispiel einen Kauf abschließen, ein Formular ausfüllen oder sich für einen Newsletter anmelden.
Was ist die Conversion Rate?
Die Conversion Rate ist eine der wichtigsten Kennzahlen im E-Commerce und Online Marketing. Sie zeigt Dir auf einen Blick, wie gut Deine Website oder Kampagne darin ist, Besucher:innen zu Kund:innen zu machen. Eine hohe Besuchszahl bringt wenig, wenn am Ende niemand kauft.
Dein Onlineshop hat im Mai 10.000 Besucher:innen und 300 abgeschlossene Käufe. Deine CR liegt damit bei 3 %. Der Branchendurchschnitt im E-Commerce liegt je nach Segment zwischen 1 % und 4 % – Du liegst also im guten Bereich.
Warum es wichtig ist
Eine höhere CR bedeutet mehr Umsatz – ohne mehr Traffic einzukaufen.
Sie deckt Schwächen in UX, Checkout oder Produktpräsentation auf.
A/B-Tests und CRO-Maßnahmen (Conversion Rate Optimization) setzen hier direkt an.
Cookies – digitale “Kekse”, die das Surfverhalten tracken
Was ist ein Cookie?
Der Begriff leitet sich vom englischen Wort für “Keks” ab. Dabei handelt es sich um eine winzige Textdatei (oft nur wenige KB groß), die dem Webserver dabei hilft, einen Nutzer wiederzuerkennen (z.B: zum Zwecke der Spracheinstellungen). Hierfür werden die im Browser zu einer besuchten Website gespeichert wird. Die Speicherung von Cookies kann an jedem Endgerät – Rechner, Laptop, Smartphone, Tablet usw. erfolgen. Zum einen können sie vom Webserver an den Browser gesendet, zum anderen im Browser selbst von einem Skript generiert werden.
Praktisch alle Webseiten, die interaktive Features besitzen bzw. Werbung schalten, setzen Cookies. In Zeiten der DSGVO artet das zumeist in Datenschutzhinweisen inklusive Hinweisen auf ihren Einsatz aus. Der Nutzung letzterer können User zustimmen oder diese auch individuell einschränken.
Welche Daten speichern sie?
Die digitalen „Kekse“ enthalten etliche Parameter. Üblicherweise sind es Informationen wie
Cookiename
Wert
Ablaufdatum
Pfad
Internet-Domain
Verbindungsart
Je nach Art können sie auch noch zusätzliche Daten beinhalten. Beispielsweise Angaben zur Verweildauer auf einer Seite, Kommentare oder Beschränkungen auf einen spezifischen Port.
Arten und Einsatzgebiete
Man unterscheidet unterschiedliche Cookie-Arten, die wiederum verschiedenen Zwecken dienen. So gibt es beispielsweise kurz- und langlebige Versionen.
Dauerhafte bzw. persistente Cookies
Diese Art merkt sich die individuellen Website-Einstellungen eines Nutzers dauerhaft. Als hilfreich erweist sich das z.B. bei Spracheinstellungen oder dem Design des eigenen Webmail-Accounts. Öffnet der User wiederholt die Seite, ruft der Server den entsprechenden Cookie ab und nimmt die gespeicherten Einstellungen vor. Vorausgesetzt natürlich, der Cookie wurde nicht inzwischen gelöscht.
Session-Cookies
Dabei speichert der Server eine Session-ID zur Identifizierung des Nutzers. Zusätzlich wird im Cookie das beim Login eingegebene Passwort hinterlegt. Allerdings nur solange, wie die Session bzw. die Verbindung zum Webserver dauert. Danach erlischt ihre Gültigkeit.
Verwendung findet diese Kategorie z.B. beim Online-Banking. Hilfreich sind sie ebenso beim Befüllen des Warenkorbs in Onlineshops. Hierbei merkt sich die Textdatei den Inhalt des Warenkorbs, solange der Bestellvorgang dauert.
Tracking-Cookies
Werbebanner auf Seiten, die der User besucht, platzieren diese Kategorie. Jene kommen dann vom Webserver, der die Anzeige ausliefert. Diese Adserver setzen diese zur Analyse des User-Verhaltens ein und für personalisierte Werbung.
Ihr Einsatz funktioniert in etwa so: Besucht ein Anwender eine Website, setzt eine Werbeeinblendung einen Cookie. Surft der Nutzer auf eine weitere Seite, die vom gleichen Werbedienst beliefert wird, bekommt er auch hier die seinen Interessen entsprechenden Produkte angezeigt.
Cookies erlauben, ablehnen und löschen
Prinzipiell ist nichts Schlechtes am Informationsgewinn. Vor allem dann nicht, wenn beide Seiten Vorteile daraus ziehen. Dennoch ist vielen nicht bewusst, wie viele wertvolle Informationen sie der Werbewirtschaft eigentlich liefern. Um eben dieses Bewusstsein zu schärfen, müssen Websitebetreiber seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 Seitenbesucher um Einwilligung fragen. Das heißt: Gleich zu Beginn öffnet sich ein Banner, mit dem der User den Einsatz der einzelnen Cookie-Arten ablehnen oder akzeptieren kann.
Manche Websites ohne Zustimmung eingeschränkt oder gar nicht nutzbar
Allerdings gibt es im Netz Seiten, die ohne Erlaubniserteilung nur begrenzt bzw. gar nicht nutzbar sind. Hingegen ist die Ablehnung von Tracking-Cookies immer möglich.
Die gute Nachricht: Sie können auch direkt im Browser die Cookie-Speicherung beeinflussen. Dies funktioniert gleichermaßen am Desktop wie auch am Smartphone. Darunter finden Sie die Anleitungen für die gängigsten Browser:
Chrome
Über diese Menüpunkte gelangen Sie zu den Cookie-Einstellungen:
An dieser Stelle können Sie sich auch die bereits vorhandene Sammlung anzeigen lassen und diese löschen.
Firefox
Einstellungen – Datenschutz und Sicherheit – Cookies und Webseitedaten
Hier können Sie beispielsweise die automatische Löschung der besagten Textdateien nach dem Beenden des Browsers einstellen. Unter “Daten verwalten” ist die aktuelle Sammlung einsehbar.
Edge
Einstellungen – Cookies und Websiteberechtigungen
Dieser Menüpunkt erlaubt es Ihnen der Speicherung ausgewählter Cookie-Dateien zu blockieren, bereits gespeicherte anzusehen und diese zu löschen.
Bedenken Sie, dass Cookies nicht gefährlich sind und auch ihre Vorteile haben. Es sei denn, es macht Ihnen nichts aus, jedes Mal von Neuem Ihr Passwort einzugeben ;-)
Erklär-Video – Noch mehr zu den digitalen „Keksen“
Couponing fällt in den Bereich Marketing unter Kommunikationsinstrument. Dabei wird für eine bestimmte Zielgruppe ein spezieller Vorteil geschaffen. Dieser Vorteil besteht in den meisten Fällen aus einem Preisnachlass, einem sogenannten Rabatt, kann jedoch ebenso aus einem Zusatzprodukt oder Geschenk bestehen. Couponing wurde bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts als Marketinginstrument innerhalb der USA eingesetzt. Innerhalb Europas wurden in den 50er und 60er Jahren vor allem Rabattmarken eingesetzt welche von der Funktionsweise her dem Couponing stark ähneln.
Diese Couponing-Arten gibt’s
Rabatt-Coupons – Dabei erhalten Sie bei Vorlage des Coupons einen Rabatt bzw. Preisnachlass auf ein bestimmtes Produkt oder Ihrem Einkauf.
Bundling-Coupons – Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Produkten. So erhalten Sie beim Kauf eines bestimmten Produktes unter Vorlage des Coupons ein zusätzliches Produkt kostenfrei dazu.
Info-Coupons – Unter Vorlage des Coupons erhalten Sie eine Information.
Treue-Coupons – Diese Form des Coupons richtet sich ausschließlich an bestehende Kunden. Der Coupon selbst kann aus einem Rabatt bzw. Preisnachlass oder auch einer kostenfreien Zugabe bestehen.
Online-Couponing – Die Anwendung dieses Coupon-Typs erfolgt ausschließlich im Online-Shop und besteht aus einem Gutscheincode, den der Kunde innerhalb des Online-Bezahlprozesses eingibt.
Mobile-Coupons – Das Aufrufen und Einlösen dieses Couponing-Typs erfolgt ausschließlich über das Smartphone. Bei Mobile-Couponing unterscheidet man zwei Formen des Coupon-Erhaltes. Dem Push- und dem Pull-Verfahren. Beim Push Verfahren, sendet der Coupon-Anbieter einen Coupon an den Kunden. Dies kann über SMS, MMS oder einer anderen Form der Benachrichtigung über das Mobiltelefon erfolgen. Beim Pull-Verfahren muss der Kunde die Initiative ergreifen, um an den Coupon zu gelangen. Dies kann beispielsweise über eine Mobile-App erfolgen.
Check-out-Coupons – Dabei handelt es sich um einen Coupon, den der Kunde erst nach Bezahlung erhält. Diese Form des Couponings kommt häufig bei der Bezahlung in Supermärkten zum Einsatz. Dabei enthält die ausgegebene Rechnung gleichzeitig einen Coupon.
Neuartiges Arbeitsplatz-Konzept als Mittel gegen hohe Büromieten?
Unter Coworking wird in erster Linie verstanden, dass Menschen aus verschiedenen Dienstleistungsbereichen zusammenarbeiten. Inzwischen wird der Begriff auch als Synonym für das Teilen von Büroräumlichkeiten verwendet. Genau genommen sollten diese als Coworking-Spaces (Gemeinschaftsbüro) bezeichnet werden. Mehrere (Sub-)Mieter teilen sich gemeinsame Infrastruktur, wie Internet, Drucker, Besprechungsräume, Küche usw. Zu den wesentlichen Vorteilen gehören Einsparungen bei Anschaffungskosten und der direkte Austausch mit anderen Menschen. Dabei können Besprechungsräume häufig individuell gebucht werden. Ferner sind in der Miete, die täglich bzw. monatlich möglich ist, die Miet- und Betriebskosten enthalten. Außerdem kann man alles von einem Schreibtisch bis hin zu einem eigenen Büro mieten. Die Idee entstand 2005 in San Francisco. Daher sind die meisten Seiten in englischer Sprache verfügbar. Nicht weiter verwunderlich, dass das Konzept immer mehr Anhänger findet. Auch in Europa (Österreich) findet sie immer mehr Anklang.
Meist werden Coworking Spaces von Freelancern oder Start-Ups genutzt. Wie man sich selbst in diesem Arbeitsumfeld einbringt bleibt einem überlassen. Plaudert man in der Küche bei einem Kaffee und kommt so zu neuen Kontakten oder konzentriert man sich auf seine eigene Arbeit. Alles ist möglich. Von der Grundidee erwartet man daraus jedoch ein großes Networking.
Crawler ist die Kurzform von Webcrawler und ebenso bekannt unter den Bezeichnungen Spider, Searchbot oder Robot. Es handelt sich dabei um ein Computerprogramm, welches das Durchsuchen und Indexieren des Internets zur Aufgabe hat.
Diese Form der Computerprogramme finden überwiegend bei Suchmaschinen ihre Anwendung. Ebenso werden Searchbots beim Sammeln von E-Mail-Adressen, Web-Feeds oder weiteren Informationen eingesetzt.
Arten von Crawler:
Data Mining Crawler
Crawler zur Websiteanalyse
Crawler für Preisvergleiche
Focused bzw. Topical Crawler
Wie funktionieren Crawler?
Crawler durchforsten das Web indem sie von einem Link zum anderen springen. Da diese Art der Fortbewegung sehr einer Spinne im Spinnennetz ähnelt, werden sie auch als Spider bezeichnet. Der Inhalt der Webseite wird vom Spider im Chache gespeichert, analysiert und im besten Fall indexiert. Wenn es sich um einen Webcrawler einer Suchmaschine handelt, werden die indexierten Daten auch bei einer Suchanfrage ausgegeben. Daher sind Webcrawler die Grundlage jeder Suchmaschine.
Searchbots unterscheiden sich in deren Art und Fähigkeiten stark. Data Mining Crawler können Daten wie E-Mail Adressen oder Telefonnummer abgreifen. Webcrawler zur Websiteanalyse erkennen beispielsweise ob die Webseite duplicate content (doppelte Inhalte) enthält, wie sinnvoll die Überschriftenstruktur, welchen Themenschwerpunkt die Webseite hat oder wie hoch die Absprungrate ist. Von Preisvergleichs-Portalen werden ebenso eigene Webcrawler eingesetzt, welche verschiedene Webseiten analysieren und die Preise miteinander vergleichen.
Focused Crawler sind thematisch fokussierte Webcrawler und decken nur einen Themenbereich ab. So können diese beispielsweise nur darauf programmiert sein auf Webseiten Urheberrechtsverletzungen zu suchen.
Schädliche Bots
Da es sich bei den Spidern um das Werkzeug von den Suchmaschinen handelt, wollen Webseitenbetreiber natürlich, dass diese auf die eigene Webseite gelangt. Demnach wird die Seite für Spider zugänglich gemacht und erlaubt, dass diese die Inhalte indexieren. Leider gibt es auch schadhafte Webcrawler wie beispielsweise Spam Bots. Diese sind ähnlich wie Feeds aufgebaut und spammen den Server zu, dass es zum Absturz kommt. Ebenso können Data Mining Bots für böse Absichten missbraucht werden. So können diese beispielsweise so programmiert sein, dass diese spezielle Daten wie etwa Kunden-E-Mails abgreifen sollen.
Schutzmaßnahmen
Bereits im Jahr 1994 wurden Robots Exclusion Standards als Schutzmaßnahme für das Indexieren von Webseiten entwickelt. Aufgrund dieser müssen Bots und Crawler beim Indexieren einer Webseite mit der robots.txt – Datei beginnen. Diese gibt dem Searchbot vor welche Webseiten und Verzeichnisse gecrawlt werden dürfen und welche nicht.
Da sich unseriöse Crawler nicht an die Regeln halten, gibt es zusätzliche Maßnahmen, die verhindern, dass unerwünschte Daten abgegriffen werden. So gibt es sogenannte Teergruben oder Sandboxes. Diese geben dem Spider falsche Informationen und leiten Spam-Bots in die Irre.
Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist es das Ziel, die Webseite so aufzubauen, dass der Crawler möglichst schnell und einfach die Website durchforsten und indexieren kann. Das heißt, mithilfe der robots.txt Datei genau festlegen, welche Seiten relevant sind und welche nicht.
Ebenfalls wichtig ist die Verwendung von sitemaps. Die Datei sitemap.xml im Quellverzeichnis der Website ist ebenfalls eine enorme Hilfe und liefert dem Crawler wertvolle Informationen über die zu durchforstende Website.
Akronym für Call to Action (Handlungsaufforderung)
CTA ist die Abkürzung für den englischen Begriff Call to Action. Übersetzen lässt sich der Begriff mit “Handelsaufforderung”. Einfach ausgedrückt: Das Gegenüber wird kurz und knackig gezielt dazu aufgefordert eine gewünschte Handlung auszuführen. Insofern werden CTA’s gerne in sämtlichen Marketing-Kanälen eingesetzt. Sie sind nicht zuletzt der Grund, dass Werbebotschaften von einem Bild im Kopf auch tatsächlich zu einer Handlung führen. Sie werden im TV, Radio, Print und natürlich auch in digitalen Medien eingesetzt.
In der Praxis würde beispielsweise ein Autohaus in einem Radio-Werbespot zu einer Probefahrt aufrufen. Oder etwa ein signalfarbener “Jetzt kaufen”-Button auf einer Webseite zu eben jener Handlung auffordern.
CTA Marketing: Call to Actions richtig einsetzen
Call to Action werden deshalb eingesetzt, damit die Konsumenten nochmals mit der Werbebotschaft konfrontiert werden. Zugleich wird ihnen damit der Impuls gegeben, sich näher mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen oder das beworbene Produkt zu kaufen. Die CTA sollte daher bewusst in jede Kampagne integriert werden.
Platzierung und Gestaltung der Call-to-Action
Die CTA sollte entweder am Anfang oder am Ende einer Werbebotschaft bzw. Kampagne platziert werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sie nicht untergeht, sondern für den Kunden klar erkennbar ist.
Ebenso ist auf die Wortwahl des Aufrufs zu achten. Der Kunde soll sich in keinster Weise bevormundet fühlen. Die Handelsaufforderung soll lediglich als Impuls fungieren und so formuliert sein, dass sie schnell zu verstehen ist.
Der Cyber Monday beschreibt einen online Einkaufstag, der immer am ersten Montag nach dem Erntedankfest in den USA stattfindet. Somit findet er immer unmittelbar nach dem bekannten Shopping-Tag Black Friday statt. In den USA differenzieren sich beide Shoppingtage indem der Black Friday sich verstärkt auf Angebote in lokalen Shops bezieht und der Cyber Monday den Online Handel betrifft. Somit ist der Cyber Monday einer der wichtigsten Einkaufstage für Online Händler in den USA.
Jedoch wird dieser spezielle Shopping-Tag auch in Österreich und Deutschland immer bekannter und beliebter. Vor allem aus dem Aspekt heraus, dass die Rabatte anders als beim Schlussverkauf, vor Weihnachten ausgegeben werden und nicht erst danach.
Online Shopping am Cyber Monday
Als Online Einkaufstag ist der Cybermontag vor allem im Bereich E-Commerce von Bedeutung. Jedoch anders als in den USA, sind beide Shopping-Tage der Black Friday als auch der Cyber Monday beliebte Online-Shopping-Tage im deutschsprachigen Raum. Nach Angaben von Amazon, erzielte der Cyber Monday im Jahr 2018 in Deutschland einen Rekordumsatz und galt als stärkster Einkaufstag in der Geschichte des Unternehmens. Dabei wurden 6,5 Mio. Haushalts- und Küchgengeräte, 4 Mio. Spielzeuge, 4 Mio. Produkte aus der Unterhaltungselektronik und mehr eingekauft.
Mit Blick auf Deutschland, wurde an diesem online Einkaufstag im Jahr 2018 ca. 2,4 Milliarden Euro umgesetzt. Das bedeutet einen Anstieg um 15% im Vergleich zum vergangenen Jahr 2017.
Jedoch auch in den USA erzielte der Cyber Monday im Jahr 2018 mit 7,9 Milliarden US-Dollar (6,97 Milliarden Euro) einen Rekordumsatz. Mit Blick auf den generierten Umsatz, wurden an diesem Tag innerhalb von drei Stunden so viel Umsatz erwirtschaftet wie normal an einem ganzen Tag.
Kritik für Shopping-Tage
Neben der steigenden Bekanntheit und Beliebtheit seitens der Konsumenten, gibt es auch einiges an Kritik für diese Shopping Tage. So berichteten Händler, dass sie eine Umverteilung des Einkaufverhaltens beobachten konnten. Aufgrund dessen die Rabatte vor dem Weihnachtsgeschäft ausgegeben werden, reduziert sich die Nachfrage der Kunden für den Schlussverkauf nach Weihnachten. Zudem berichteten andere Händler wiederum, dass sie zwar an diesen speziellen Shopping-Tagen wie dem Cyber Monday einen äußerst hohen Gewinn erzielten. Jedoch ist ein starker Rückgang bei den üblichen Einkaufstagen wie den Advent-Wochenenden festzustellen. Weshalb der Weihnachtsumsatz gesamt betrachtet nicht besser wäre als üblich.
Konsumenten hingegen kritisieren, dass an diesen online Shopping-Tagen Händler mit falschen Lockangeboten die Kunden zum Kauf verleiten. Beispielsweise wird der Grundpreis der Produkte an diesem Tag viel höher angezeigt als normal mit einem hohen Rabatt wie 40%. Dabei entspricht der Rabatt in der Tat 5 bis 10%. Solche irreführenden Maßnahmen seitens der Online Anbieter verärgern natürlich die Kunden und schädigen das Vertauen.
Datenvorfall – Dritte haben sich Zugriff verschafft
Die DSGVO definiert den Begriff Data Breach (Datenleck) prinzipiell als einen Vorfall im Sinne des Datenschutzes und der Verletzung der Datensicherheit (Beispiele: unbefugte Vernichtung, Veränderung, Offenlegung personenbezogener Daten, Datendiebstahl, Datenpanne, Datenschutzverletzung, Datenleck). Es ist dabei nicht relevant, ob der Vorfall beabsichtigt, unbeabsichtigt, rechtmäßig oder unrechtmäßig erfolgt ist. Es geht hierbei um den Schutz sensibler Daten und sicher zustellen, dass diese nicht widerrechtlich übermittelt, gespeichert oder auf sonstige Weise verarbeitet worden sind.
Wann liegt ein Data Breach (Datenleck) vor?
In der Praxis kann der unbefugte Zugriff auf Daten auf die unterschiedlichsten Arten erfolgen. Schon bei Verlust eines Datenträgers kann man ebenso von einer Data Breach sprechen. Allerdings treten Datenpannen häufig in Verbindung mit Hackerangriffen auf.
Eine Data Breach kann für die betroffene Person physischen, materiellen oder immateriellen Schaden zu Folge haben.
Neben dem Kontrollverlust über personenbezogene Daten, können ebenfalls Identitätsdiebstahl bzw. -betrug, Rufschädigung oder finanzielle Verluste zu den Konsequenzen einer Datenpanne zählen. Alles in Allem bringt eine Data Breach wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Nachteile mit sich.
Die nachfolgende Infografik zeigt den Anstieg von Data Breaches in den einzelnen europäischen Ländern. Der hellblaue Balken symbolisiert die gemeldeten Datenpannen im Zeitraum 2018/2019, der dunkelblaue die Datenvorfälle im Zeitraum 2019/2020. Das Diagramm nimmt Bezug auf die Zeitspanne zwischen Mai 2018 und Jänner 2020.
Für den Fall eines Datenschutzvorfalls sieht die DSGVO bestimmte Melde- bzw. Benachrichtigungspflichten vor. Demnach sind folgende Schritte vorzunehmen:
Meldung an zuständige Aufsichtsbehörde
Eine Data Breach ist unverzüglich an die zuständige Aufsichtsbehörde zu melden, sofern die Schutzverletzung personenbezogener Daten zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten einer Person führen kann.
Insofern muss die Meldung der Datenschutzverletzung binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden erfolgen. Falls diese Frist versäumt wird, ist dies zu begründen. Zudem hat die Meldung folgenden Informationen zu beinhalten:
Schilderung der Art der Schutzverletzung personenbezogener Daten
Name und Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
Beschreibung potentieller Folgen der Datenschutzverletzung
Dokumentierung der vom Verantwortlichen ergriffenen Maßnahmen zur Behebung der Data Breach bzw. der Abmilderung möglicher Auswirkungen
Außerdem sind die Betroffenen unverzüglich zu benachrichtigen, wenn ein hohes Risiko für ihre persönlichen Rechte sowie Freiheiten aufgrund der Datenpanne vorliegt. Die Benachrichtigung muss folgende Punkte enthalten:
Beschreibung der Verletzungsart des Schutzes personenbezogener Daten
Name sowie Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
Auflistung eventueller Folgen der Data Breach
Schilderung der vom Verantwortlichen ergriffenen Maßnahmen zur Behebung bzw. Abmilderung möglicher Konsequenzen der Datenschutzverletzung
Geldstrafen bei Verstoß gegen Melde- und Benachrichtigungspflicht
Bei Nichteinhaltung der DSGVO-Vorgaben drohen Geldbußen von bis zu 10 Millionen Euro. Im Fall eines Unternehmens können bis zu 2 Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes des vergangenen Jahres als Geldstrafe anfallen.
Sportfans sind bei DAZN genau richtig! Mit dem kostenpflichtigen Streamingdienst können verschiedenste Sportarten wie Fußball, Basketball, Eishockey, Tennis, Baseball, Boxen usw. auf verschiedenen Geräten angesehen (gestreamt) werden.
DAZN ist von “in the zone” abgeleitet und beschreibt den Zustand, komplett auf ein Spiel fokussiert zu sein. Gegründet wurde das Unternehmen erst im August 2016 von Sir Leonard Blavatnik, der Hauptaktionär der Muttergesellschaft ist. Durch seine Geldmittel ist DAZN die kommenden 10 Jahre vollständig finanziert und es wird keine Werbung gezeigt. Zur Zeit ist DAZN in Deutschland, Österreich, Schweiz, Japan, Kanada, Italien und in Großbritannien verfügbar.
Beliebt bei Sportfans ist das Anhalten und Wiederholen von Spielszenen. Es gibt in den Pausen zwar keine “Expertengespräche”, aber dafür stehen Audiospuren mit Kommentatoren, ein Kalender mit Erinnerungsfunktion sowie Statistiken und taktische Analysen zur Verfügung. Hauptkonkurrent als auch Kooperationspartner des Dienstes ist Sky TV. Die Übertragungsrechte der Champions League werden von den beiden Unternehmen geteilt. Weltweit hat der Betreiber bereits 10 Mio. Follower auf Social Media Kanälen.
DAZN besitzt für 3 Jahre die Rechte Spiele der UEFA Europa League in Deutschland und Österreich zu übertragen (gültig ab der Saison 2018/19). Beim Abo kann man sich überall in Europa einloggen und das DAZN-Programm des Heimatlandes ansehen.
Fakten-Check
über 8.000 Veranstaltungen werden jährlich übertragen
zahlreiche unterschiedliche Sportarten: Fußball, Basketball, Eishockey, Tennis, Golf, …
Rechte für UEFA Champions League 2018/2019
Streaming auf SmartTV, Smartphone, Laptop oder Konsole
und auf mehreren Geräten in HD-Qualität möglich
vollständig finanziert daher keine Werbung
anhalten und Wiederholen von Szenen
Spielzusammenfassungen bereits 40 Minuten nach Ende verfügbar
1 Monat kostenlos, danach € 9,90 pro Monat
Vertrag ist jederzeit kündbar
Die neue DAZN Kampagne “Hier ist der Platz” möchte junge als auch ältere TV-Zuseher erreichen, die Vorteile von DAZN hervorheben und die Top-Fußballspiele ankündigen.
Als Digital Native wird eine Person bezeichnet, die bereits mit digitalen Technologien aufgewachsen ist. Demnach gehören innerhalb der DACH-Region alle Personen unter 20 Jahren zu den Digital Natives. Das trifft auf insgesamt 14,6 Mio. Menschen der Bevölkerung zu.
Eigenschaften von Digital Natives
Digital Natives sind bereits mit dem Internet aufgewachsen und können sich ein Leben ohne Internet nicht vorstellen. Prägend ist auch die hohe Kaufkraft der Digital Natives, die in Deutschland rund 320 Mrd. Euro im Jahr ausmacht. Digital Natives sind täglich online. Dabei sieht die Mediennutzung folgendermaßen aus:
Soziale Medien sind im Alltag integriert und werden täglich genutzt. Dabei erfolgt von 82% der Digital Natives jedes Posting mit Bedacht.
Facebook dient dabei vor allem dazu, um mit Freunden und der Familie in Verbindung zu bleiben. Besonders schöne Fotos werden gerne auf Instagram und Snapchat geteilt. YouTube wird sehr gerne dazu verwendet um über Promis Up-to-Date zu bleiben. WhatsApp dient der täglichen Kommunikation und zusätzlich um Hausaufgaben auszutauschen.
Prägnant ist auch, dass Filme und Videos auf allen Geräten angesehen werden. Mit 57% wird am liebsten auf dem Laptop bzw. Desktop gestreamt. Dahinter reiht sich mit 24% bereits das Smartphone und mit 14% das Tablet.
Das Internet wird ebenso gerne genutzt um Musikstreamingdienste wie Spotify oder Deezer zu nutzen. 56% der Digital Natives hören dabei gerne Musik gratis über den Anbieter und 21% sind bereit dafür zu zahlen.
Selbst bei der Berufswahl spielt Technik eine Rolle bei Digital Natives. So sind vor allem Blogger, Influencer, Social Media Stars oder auch Entwickler unter dieser Personengruppe zu finden.
Digital Natives sind eine kaufstarke Zielgruppe, die sich mit 77% ihre Einkaufsideen über Soziale Medien holen. Demnach sind diese mit Online-Werbemaßnahmen gut zu erreichen. Zu empfehlen sind Werbemaßnahmen in Zusammenarbeit mit Influencern oder auch Live-Streams.
Diese Personengruppe gibt das Geld vor allem für den Kauf von “Erlebnissen” aus. Der Erlebnisfaktor spielt ebenso bei der Produktvermarktung eine große Rolle. So können Sie diese Zielgruppe beispielsweise mit einer Produktpromotion über VR (Virtuelle Realität) besonders begeistern.
Vom Charakter her gilt diese Zielgruppe als narzisstisch und egozentrisch, weshalb vor allem Produkte die als Statussymbole gelten (bspw. mobil steuerbare Produkte), gut angenommen werden.
Digitalisierung bezeichnet das Aufbereiten von Informationen in zumeist analoger Form, zur Verarbeitung oder Speicherung in einem digitalen System. Vereinfacht heißt das, dass analoge Werte und physische Daten in digitale Formate umgewandelt werden. Bei dieser Vorgehensweise bleibt jedoch das Original erhalten.
Der Begriff Digitalisierung ist vor allem geprägt durch den Umbruch im 20. Jahrhundert, ausgelöst durch Digitaltechnik und Computer. Dieser Umbruch wird auch als Digitale Revolution bezeichnet.
Die digitale Entwicklung hat einen großen Einfluss auf die Menschheit. So sind alle wichtigen Bereiche wie Technik und Entwicklung, Forschung und Gesundheitswesen, Wirtschaft und Produktion wie auch das Privatleben und soziale Verhalten von der Digitalisierung geprägt.
Bereiche der Digitalisierung
Text
Bilder
Druckfilmen
Audiodaten
Messtechnik
Archäologische Objekte
Gesundheitswesen
Produktionstechnik
Verkehr & Logistik
Auswirkungen der Digitalisierung
Aufgrund dessen Daten in digitaler Form zur Verfügung stehen können Prozesse beschleunigt oder sogar automatisiert werden. Beispielsweise durch die Digitalisierung von Kundendaten, können die Daten schneller bearbeitet oder einfach ausgebessert werden.
Wenn nun bestehende Prozesse abgebildet werden, ist somit gegeben Falls auch eine Automatisierung möglich. Beispielsweise wenn der Kunde eine Bestellung tätigt, wird automatisch eine Bestätigung per Mail versandt.
Durch die Digitalisierung sind zur Regelung der digitalen Daten, auch neue Gesetze wie beispielsweise die DSGVO entstanden. So soll vor allem ein Missbrauch der digitalen Daten verhindert werden.
Positive Auswirkungen
Die Digitalisierung hat somit positive Auswirkungen wie eine schnelle Erfassung, Bearbeitung und das Teilen von Daten. Wodurch Prozesse vereinfacht und beschleunigt wurden. Aufgrund dessen die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt gewachsen sind. So sind auch neue Bereiche wie beispielsweise Online Marketing, Social Media, E-Commerce, Suchmaschinen und IT-Sicherheit entstanden. Wodurch Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die Digitalisierung hat ebenso einen Einfluss auf die Preispolitik. Sprich, Produkte können kostengünstiger produziert und verkauft werden.
Negative Aspekte
Durch die Digitalisierung ist ebenso die Digitale Kriminalität entstanden, wodurch beispielsweise ein Datenmissbrauch erleichtert wurde. Ebenso eine negative Auswirkung hat die Digitalisierung auf die Nachhaltigkeit. Der Energieverbrauch durch den Betrieb von IT-Systemen und der höheren Produktion von diversen Produkten ist gestiegen. Dadurch ergibt sich auch ein höherer Rohstoffverbrauch.
Alleine aufgrund der höheren Herstellung von Laptops, ist für notwendigen Akkumulatoren der Lithiumabbau gestiegen. Wodurch ebenso viel Wasser verbraucht wird.
Natürlich kann durch die Digitalisierung ebenso Nachhaltigkeit gefördert bzw. erzeugt werden. Beispielsweise wenn durch digitale Daten, das Ausdrucken in physischer Form erspart wird. Alleine dadurch wird kein Papier oder ein Drucker benötigt. Zudem können digitale Daten schneller berechnet und eingesetzt werden, um bestehende Prozesse zu optimieren. Wodurch unnötiger Verbrauch von Ressourcen gespart werden kann.
Sorgt neuerdings für Zeichentrick- und Fantasy-Spaß: Disney+
Disney plus ist neuester Over-the-top-Onlinevideothek- und Streaming-Dienst
Seit dem 24. März 2020 ist Disney+ oder auch Disney plus in Österreich verfügbar. Nicht nur mit dem niedrigen Einstiegspreis macht Disney+ großen Streaming-Anbietern wie Netflix oder Amazon Prime Video Konkurrenz. Vielmehr punktet man mit den besten Disney-Filmen aller Zeiten sowie Marvel-Blockbustern wie etwa der “Star Wars”-Saga.
Hard Facts
Markteinführungen:
12. November 2019 (USA & Kanada)
24. März 2020 (Österreich, Deutschland, Schweiz, UK, Spanien, Irland)
7. April 2020 (Frankreich)
15. September 2020 (Portugal, Belgien, Finnland, Island, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Dänemark)
CEO: Robert “Bob” Chapek
Abonnenten: 60 Mio.
Die Geschichte von Disney+
Die “Vorwehen” der Geburt von Disney+ begannen bereits am 12. September 2019. Also zwei Monate vor dem eigentlichen Start. Man setzte hier mit einem Betatest in der Niederlanden an. Im Zuge dessen konnten die User die App des Streaming-Dienstes gratis herunterladen. Dabei wurde klar, welche Inhalte Teil des Angebots sein werden. Neben dem schon zuvor bestätigten Material, sollten auch Kurzfilme aus dem Disney-Archiv, Marvel-Trickserien aus den 70er bis 90er Jahren sowie Film-Bonusmaterial verfügbar sein.
Pro Abo erhielt jeder Benutzer bis zu sieben Zugänge. Davon konnte man vier gleichzeitig streamen. Außerdem war das Downloaden von Medien in drei Qualitätsstufen möglich. Auf der untersten Stufe entsprach das bis zu 51 Stunden Disney-Spaß. Am 12. November nahm man die Betaversion wieder offline und startete kostenpflichtig in den USA wie auch Kanada.
Späterer Start in Europa
In Europa wurde Disney+ etwas später veröffentlicht. In Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz sowie dem Vereinigten Königreich war der Dienst ab dem 24. März 2020 verfügbar. Aufgrund von COVID-19 konnten die User in Deutschland wegen der zu hohen Auslastung die Programme lediglich mit reduzierter Bitrate ansehen. In Frankreich wurde aus demselben Grund der Start sogar auf den 7. April verschoben.
Seit dem 15. September 2020 gibt es den Streaming-Anbieter auch in Belgien, Dänemark, Finnland, Island, Luxemburg, Norwegen, Portugal sowie Schweden. Im August 2020 gab Disney plus CEO Bob Chapek bekannt, dass man mehr als 60 Millionen Abonnenten hat.
Was kann man bei Disney+ alles schauen?
Sage und schreibe über 1.000 Filme, Serien und Disney+ Originals gibt es beim Streaming-Anbieter zu sehen. Darunter beispielsweise auch alle 30 Staffeln der Kult-Animationsserie “Die Simpsons”. Natürlich sind ebenso die schönsten Klassiker, die neuesten Blockbuster wie auch exklusive Originals Teil des Programms. Ob man nun Lust auf Geschichten aus einer entfernten Galaxis, eine spannende Doku oder actiongeladene Superhelden-Power hat – für jeden Geschmack ist etwas dabei!
Nicht zu vergessen: Marvel-Filme und Serien wie etwa “Guardians of the Galaxy”, “Avengers: Endgame”, “Captain Marvel”, “Marvel’s Runaways” oder “Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D”.
Bonus für deutschsprachige Abonnenten
Durch den Deal mit Constantin Film – dem erfolgreichsten Filmunternehmen Deutschlands – wandern zahlreiche Produktionen zu Disney plus. Darunter z.B. die “Ostwind”-Reihe, die “Fünf Freunde”, “Hui Buh” oder die “Wickie”-Filme.
Wie bei allen anderen Streaming-Services wird bei Disney plus das Angebot jeden Monat erweitert. Die Neuzugänge können auf Disney+ Website eingesehen werden.
Wie viel kostet Disney+?
Der Streaming-Anbieter punktet im Vergleich zu Netflix mit einem monatlichen Preis von 6,99 Euro bzw. 69,99 Euro jährlich. Anders als bei Amazon Prime Video fallen für bestimmte Filme oder Serien üblicherweise keine zusätzlichen Kosten mehr an. Der Abopreis beinhaltet also den Zugriff auf das gesamte Angebot, und das selbstverständlich werbefrei!
Wer demnach auf Amazon Prime Video vorwiegend Disney-Filme schaut, sollte sich einen Wechsel zu Disney+ überlegen.
Wie kann man sich bei Disney plus anmelden?
Sie können sich ganz einfach auf der Disney+ Website unter dem Button “Jetzt anmelden” oder unter “Zum Jahresabo” als User registrieren. Alles, was Sie dazu benötigen, ist Ihre E-Mail-Adresse. Bezahlen können Sie per Kreditkarte oder PayPal. Danach stehen Ihnen die kompletten Inhalte über die gleichnamige App wie auch im Web-Browser zur Verfügung.
Kopf-an-Kopf-Rennen: Was will Disney+, was Netflix schon hat?
Großen Unmut gab es jedoch in Bezug auf “Mulan”. Wer den Film sehen will, muss zusätzlich zur monatlichen Gebühr 21,99 Euro zahlen. Dann erhält man den VIP-Zugang. Wie man sich gut vorstellen kann, kam das gar nicht gut bei Usern an. Daneben musste aufgrund von Corona “Falcon and Winter Soldier” verschoben werden. Stattdessen mussten Neuerscheinungen, die eigentlich für die Ausstrahlung im Kino gedacht waren, herhalten.
Doch auch der Blick auf deutschsprachige Produktionen zeigt: Netflix hat hier beim Portfolio eindeutig noch die Nase vorn. Das soll sich nun mit dem jüngst eingegangenen Deal mit Constantin ändern. Gleich über zehn Neuzugänge sind bis Ende Oktober 2020 geplant.
Etwa ein Datenträger zum Speichern von Musik? – Nein!
Was ist DNS überhaupt?
DNS steht für Domain Name System. Wie jeder weiß, besteht das Internet letztendlich aus Links und IP-Adressen. Bei DNS interessieren wir uns vor allem für die IP-Adressen. Jede Website oder Webshop braucht eine Adresse (eine IP-Adresse), ob er will oder nicht. Da sich Menschen nachgewiesen Namen besser merken können als Zahlen, hat man sich überlegt, die IP-Adressen mit Namen zu belegen. Das war die Geburtsstunde der Domains, auf die wir hier aber nicht weiter eingehen werden. Damit diese Zuordnung von Namen und IP-Adressen funktionieren kann, braucht es ein Verwaltungssystem (= DNS).
Das DNS ist also nichts anderes, als eine Sammlung von Datenbankeinträgen, die wissen, welcher Name (z.B. medienkraft.at) zu welcher IP-Adresse (z.B. IP 192.124.249.109) passt. Diese Information wird nun auf einem der 9 Root-Nameserver gespeichert und von dort bis zum Name-Server weitergeleitet, der für die gewünschte IP-Adresse letztverantwortlich zuständig ist. Der Profi spricht hier vom A-Record.
Kurz & knapp: Die Domain (URL) wird einer IP-Adresse zugeordnet. Gibt ein Nutzer eine Internetadresse im Browser ein (z.B. www.medienkraft.at), löst das besagte DNS den Namen auf und sucht die verknüpfte IP-Adresse des zuständigen Servers auf. Verglichen mit der angreifbaren Welt handelt es sich um ein Adressverzeichnis.
Nun gibt es unterschiedlichen Datensatztypen für unterschiedliche Aufgabenbereiche. Wir wollen uns hier insbesondere auf diejenigen konzentrieren, die mit dem E-Mail-Versand zu tun haben. Zu diesen gehören: DKIM, SPF, MX, TXT und DMARC.
DKIM DNS-Record
DKIM, kurz für DomainKeys Identified Mail, ist eine Methode der E-Mail-Authentifizierung. Sie fügt dem Header der versendeten E-Mail eine Signatur hinzu, welche der eigenen Domain zugeordnet ist. Mit Hilfe dieser DomainKey-Technik wird das Fälschen des Absenders einer E-Mail erschwert und damit kriminelle Vorhaben wie Spammen oder Phishing möglichst effektiv unterbunden.
SPF DNS-Record
SPF steht für Sender Policy Frame. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine Technik, die das Fälschen des Absenders einer E-Mail verhindern soll. Indem man den SPF-Eintrag aktiviert, wird ein TXT-Eintrag in der DNS-Zone mit der Information hinterlegt, welche Server zur Versendung von E-Mails für diese Domain berechtigt sind. Die Funktion kann in der Regel unter E-Mail-Einstellungen aktiviert werden.
MX DNS-Record
MX ist die Abkürzung für Mail Exchange und gibt den Domain-Namen des Mail-Servers (MTA) an, der für eine Domain bzw. Subdomain zuständig ist. Jedem MTA wird ein MX-Eintrag mit einer bestimmten Priorität zugeordnet. Üblicherweise werden E-Mails bevorzugt an die Domain mit der höchsten priorisierten MTA verschickt. Für Spam hingegen werden MTAs mit der niedrigsten Priorität bevorzugt. Bei diesen besteht nämlich eher die Chance, dass auf ihnen keine Spam-Filter laufen.
TXT DNS-Record
Mit dem TXT-Eintrag, auch unter der Bezeichnung TXT Resource Record bekannt, ist es möglich, einen frei definierbaren Text für eine Domain zu hinterlegen. Auf diesem Wege können beliebige Daten übermittelt werden. Google beispielsweise, benutzt die TXT Records, damit sich ein Inhaber einer Domain als solcher identifizieren kann.
DMARC DNS-Record
DMARC ist das Akronym für Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance. Der Eintrag wurde entwickelt, um dem Missbrauch von E-Mails vorzubeugen. Er versucht beim E-Mail-Versand Authentifizierungsprobleme zu beheben und kann in Kombination mit DKIM und/oder SPF-Records angelegt werden. Mit einem DMARC-Eintrag können zusätzliche Regeln festgelegt werden, anhand welcher die Entscheidung gefällt wird, ob eine E-Mail unter Quarantäne gestellt oder abgelehnt werden soll.
Erklär-Video – So funktionieren SPF, DKIM und DMARC
Die Datenschutz-Grundverordnung DSGVO schützt Konsumenten und nimmt Unternehmen in die Pflicht
Die DSGVO oder auch DS-GVO steht für Datenschutz-Grundverordnung. Dabei handelt es sich um eine am 25. Mai 2018 in Kraft getretene Verordnung der Europäischen Union die Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten im privaten wie öffentlichen Sinne regelt. Hiermit wurde die aus dem Jahr 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr abgelöst.
Einerseits soll die DSGVO dem Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU dienen. Andererseits den freien Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes sicherstellen.
Was sind personenbezogene Daten eigentlich?
Unter personenbezogenen Daten versteht man sämtliche Informationen, die sich auf eine “identifizierbare lebende” bzw. eine “identifizierte Person” beziehen. So heißt es auf der Website der Europäischen Kommission. Dazu zählen diverse Teilinformationen, welche die Identifizierung einer Person ermöglichen. Demnach fallen auch verschlüsselte, pseudonymisierte und anonymisierte personenbezogene Daten unter die DSGVO. Denn man könnte sie zur erneuten Identifizierung einer Person verwenden. Im Gegensatz dazu gelten Daten nicht mehr als personenbezogen, wenn anhand dieser die betroffene Person nicht mehr identifiziert werden kann.
Macht es einen Unterschied, wie die personenbezogenen Daten gespeichert wurden?
Prinzipiell ist die Antwort auf diese Frage ein klares Nein. Denn die DSGVO greift unabhängig von der Technik, die zur Datenverarbeitung verwendet wurde. Somit ist es irrelevant, ob die Daten auf Papier, mittels Videoüberwachung oder in einem IT-System gespeichert wurden.
Beispiele für personenbezogene Daten:
Name und Vorname
Privatadresse
E-Mail-Adressen, die den Vornamen und Nachnamen beinhalten
Ausweisnummer
IP-Adresse
Standortdaten, z.B. Standorterkennung bei Mobiltelefonen
Cookie-Kennung
gesundheitliche Daten, die einem Arzt oder Krankenhaus vorliegen
Beispiele für nicht personenbezogene Daten:
anonymisierte Daten, deren Anonymisierung unumkehrbar ist
E-Mail-Adressen, anhand derer die betreffende Person nicht identifizierbar ist
Handelsregisternummer
Was umfasst die Datenverarbeitung?
Der Begriff “Verarbeitung” bezieht sich auf eine Vielzahl automatisierter und nichtautomatisierter Verfahren. Diese werden im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten eingesetzt. Dazu gehören u.a.: Erheben, Erfassen, Systematisieren, Speichern, Aktualisieren, Filtern oder Abfragen. Des Weiteren fallen darunter: Verwendung, Übermittlung, Bereitstellung, Verbreitung sowie die Löschung und Vernichtung personenbezogener Daten.
Entweder gilt die DSGVO für teilweise oder vollständig automatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Allerdings nicht für nichtautomatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die in einem strukturierten Dateisystem hinterlegt sind.
Datenschutzbehörden und ihre Funktionen
Für die Überprüfung und Überwachung, ob die DSGVO-Richtlinien auch umgesetzt werden, sind sogenannte Datenschutzbehörden zuständig. Zum einen sind sie die Anlaufstelle für eventuelle Beschwerden im Zusammenhang mit der Anwendung von Datenschutzvorschriften. Zum anderen bieten sie kompetente Beratung rund um das Thema Datenschutz. Jeder EU-Mitgliedsstaat verfügt über eine derartige Behörde.
Die private Suchmaschine für geschützte Privatsphäre auf jedem Gerät
Sie sind es leid andauernd online getrackt zu werden? Dann schafft DuckDuckGo Abhilfe. Das verspricht nämlich der Anbieter der Suchmaschine, die mit einem integrierten Schutz der Privatsphäre im Browser wirbt. Und das alles kostenlos! Doch was steckt wirklich hinter dieser Suchmaschine? Kann man ihr vertrauen? Hält sie wirklich, was sie verspricht? Ist sie genauso gut oder sogar noch besser als Google?
Privatsphäre für Chrome inklusive Tracker Blocker und Website-Verschlüsselung
Private Suche mit der App oder Browser-Erweiterung
Privatbrowser für Mobilgeräte bzw. die Betriebssysteme iOS und Android
Alles Privatsache… dafür sorgt DuckDuckGo
DuckDuckGo, kurz DDG, ist eine Suchmaschine, die sich damit rühmt keine persönlichen Informationen zu sammeln oder diese zu teilen. Dies ist wohl das kennzeichnendste Merkmal, das diesen Suchdienst von anderen Suchmaschinen unterscheidet. Im Prinzip werden die User nicht profiliert und bekommen dieselben Ergebnisse angezeigt. Letztere stammen aus über 400 individuellen Quellen wie etwa Wikipedia, aber auch von anderen großen Suchmaschinen wie Yahoo, Bing oder Yandex. Als ursprüngliches Ziel von DuckDuckGo kann man den Datenschutz nicht ansehen. Diese Aspiration hat sich viel eher aus den Rückfragen in den Hacker News auf Reddit ergeben.
5.2.2021 – mehr als 70 Millionen Suchvorgänge pro Tag!
So ist DuckDuckGo entstanden
Gegründet wurde DuckDuckGo von Gabriel Weinberg. Bereits in jungen Jahren programmierte er einen Onlineshop für die Schneiderei seiner Mutter. Zudem studierte er Physik am Massachusetts Institute of Technology und verkaufte 2006 seine Datenbank für E-Mail-Adressen für 10 Millionen US-Dollar. Weinberg hat einen Bachelor of Science in Physik sowie einen Master of Science in Technology Policy. Seine Masterarbeit widmete er dem Thema Spam.
Als ursprüngliches Ziel für die Suchmaschine steckte man folgenden Grundsatz fest: Weitaus weniger Werbung, dafür aber mehr relevante Inhalte. Dafür sorgte Weinberg 2011 erst einmal im Alleingang. Damals fiel er durch eine Werbefläche in San Francisco auf, welche das Tracking durch Google thematisierte. Diese Guerilla-artige Maßnahme an der Straße über der Bay Bridge wurde von etlichen Massenmedien in den USA aufgegriffen.
Da bis Herbst 2011 die Nutzung von DuckDuckGo deutlich zugenommen hatte, stiegen verschiedene Investoren ein. Währenddessen mockierte man sich über den achso albernen Namen der Suchmaschine, den Weinberg einmal so erklärte:
Eigentlich kam er mir eines Tages einfach in den Kopf, und ich mochte ihn einfach. Er ist natürlich beeinflusst bzw. abgeleitet von Duck Duck Goose, aber ansonsten gibt es keinen Bezug, beispielsweise eine Metapher.
Zur Erklärung: Duck Duck Goose, oder auch “Ente Ente Gans”, ist ein Kinderspiel, das dem Spiel Plumpsack ähnlich ist.
Die Suchmaschine nimmt Dynamik an
Bereits im März 2012 konnte DuckDuckGo mehr als 1,5 Millionen direkte Suchanfragen pro Tag verzeichnen. Darüber hinaus startete Weinberg eine DuckDuckGo-Community-Webseite. Auf dieser sollte es Nutzern möglich sein, eventuelle Bugs zu veröffentlichen, neue Funktionen zu beantragen oder schlichtweg über die Suchmaschine und ihre Verbreitung im Netz zu diskutieren.
Als das Überwachungsprogramm PRISM Schlagzeilen machte, stieg auch die Anfrage nach diskreten Suchdiensten schlagartig an. Daraufhin verdoppelten sich die Suchanfragen bei DuckDuckGo auf rund 3 Millionen täglich. Nichtsdestotrotz unterliegt auch DuckDuckGo als US-amerikanisches Unternehmen dem USA PATRIOT Act. Damit ist es verpflichtet, Behörden wie dem FBI, NSA oder CIA Zugriff auf die eigenen Server zu gewähren. Im Bezug auf persönliche Daten von EU-Bürgern ein kritischer Punkt, den wir bereits im Rahmen der Beiträge über Privacy Shield und Max Schrems eingehend behandelt haben.
Anfang September 2014 wurde die Suchmaschine in China blockiert. Dafür aber fügte im gleichen Monat Apple auf seinen Betriebssystemen DuckDuckGo als optionalen Suchdienst für den Standard-Browser Safari hinzu. Im November desselben Jahres tat Mozilla in seinem Browser Firefox 33.1 dasselbe. Daraufhin überschritt man im Oktober 2018 30 Millionen Suchanfragen am Tag!
Was kann DuckDuckGo, was andere Suchmaschinen nicht können?
Wie zuvor erwähnt, handelt es sich bei den Suchergebnissen dieses Suchdienstes um ein Mashup. Das heißt, es werden schlichtweg Daten von vielbesuchten Websites, insbesondere Wikipedia, zusammengetragen. Dies gilt im Speziellen für die “Zero-click”-Infokästchen. Letztere sind kleine Bereiche oberhalb der Suchergebnisse, die entweder Zusammenfassungen von Themen oder verwandte Sachverhalte beinhalten.
Kommerzielle Einkaufsseiten vs. Info-Seiten ohne Verkaufsabsicht
Ganz praktisch ist die Möglichkeit die Ergebnisse nach ihrem Zweck zu filtern. Genauer gesagt: Man kann im Vorfeld bestimmen, ob man ausschließlich Websites ohne Verkaufsabsicht oder auch auch kommerzielle Seiten gezeigt bekommen möchte.
Gezielter suchen kann man auch mithilfe der sog. “!Bang“-Syntax. Diese ist besonders für die Suche auf Amazon, eBay oder in Blogs nützlich. Dabei verwendet man bestimmte Schlüsselwörter mit einem vorne angehängten Ausrufezeichen.
Filterung von Content Farm-Resultaten
Des Weiteren legt DuckDuckGo großen Wert auf hochqualitative Websites. Natürlich können das auch Suchmaschinen wie Google für sich beanspruchen. Doch Weinbergs Suchdienst geht noch einen Schritt weiter. So werden Inhalte von sog. Content Farmen wie etwa eHow ausgefiltert, weil sie in eigenen Worten des Gründers
… schlechte Qualität [haben] und ausschließlich dafür erstellt [sind], die Seite beim Google-Suchindex weit nach oben zu bringen.
Ebenso werden Websites aus den Suchergebnissen ausgeschlossen, die sehr viel Werbung beinhalten.
Anonyme Suche mit dem Netzwerk Tor
Seit August 2010 setzt DuckDuckGo das Anonymisier-Network Tor ein. Dieses erlaubt Anonymität durch Routing des Datenverkehrs mithilfe einer Vielzahl verschlüsselter Relais.
In Sachen Datenschutz hat die Suchmaschine von Weinberg auch 2018 nachgelegt. Nunmehr ist nicht bloß die Web-Suche, sondern auch das Surfen im Internet abgesichert. Die in den Browser-Erweiterungen für Chrome, Safari und Firefox eingebauten Tools blockieren Google-, Facebook-Tracker wie auch andere Tracking-Dienste.
DuckDuckGo Paid Ads – Werbung schalten
Die meisten Suchmaschinen basieren auf Tracking, wenn es ums Ausspielen von Werbung geht. Dieser Suchdienst hingegen ist einzig und allein textbasiert. Die Ad-Schaltung läuft über Microsoft Advertising (Bing Ads). Das heißt, man benötigt dafür einen eigenen Microsoft Werbeaccount.
Es muss jedoch hinzugefügt werden, dass sich Werbeschaltung auf DuckDuckGo nur im Kontext eines Marketing-Mixes auszahlt. Denn, DuckDuckGo ist zwar immer mehr gefragt und genießt ein hohes Vertrauen bei Usern. Dennoch liegt die Suchmaschine hinsichtlich der Zugriffszahlen nach wie vor weit hinter Google und anderen großen Suchdiensten zurück.
Kann der Privacy-Browser seine Versprechen zu 100 Prozent halten?
Erst Anfang Juli 2020 wurde bekannt, dass DuckDuckGo die Hostnamen sämtlicher besuchter Websites an einen Server des Software-Herstellers verschickt hat. Trotz umgehender Meldung eines Nutzers, hat man sich nicht weiter um diesen Bug gekümmert. Erst als Hacker News dieses Thema aufgriff, reagierte das Unternehmen.
Man argumentierte, dass der Grund für dieses ungewöhnliche Verhalten die Implementierung der Favicon-Funktion war. Und dass man sich dabei des eigenen Online-Services icons.duckduckgo.com bediente. Dies sorgte jedoch für Verblüffung, denn das Ganze kann auch lokal via Bibliothek erfolgen.
Erklär-Video – Anonymisiert und sicher im Web suchen
Was ist E-Commerce und was sie darüber wissen sollten?
Meist wird darunter das Verkaufen von Konsumgütern im B2C verstanden
Unter E-Commerce bzw. Electronic Commerce oder elektronische Geschäftsabwicklung versteht man vor allem den Verkauf und Kauf (je nach Betrachtungswinkel) von Produkten oder Dienstleistungen auf elektronischem Wege. Meist wird der Begriff mit dem B2C-Segment und dem Verkauf von Konsumgütern eingesetzt. Eine artverwandte Bezeichnung ist E-Business. Darüber hinaus fokussiert sich der Begriff auf den elektronischen Handel (bspw. Online-Einkauf) sowie elektronische Transaktionen (bspw. Online-Banking).
Welche Vorteile hat E-Commerce?
Der Electronic Commerce bietet für Käufer zahlreiche Vorzüge:
Grundsätzlich bildet der elektronische Handel ebenso die Grundlage für zahlreiche Online Shops. Außerdem wird er immer beliebter, weshalb Unternehmen vermehrt ihre Dienstleistungen bzw. Produkte online anbieten. Nebst dem Ziel die Marke bzw. die Bekanntheit der Produkte zu steigern, ist E-Commerce ebenfalls das Hauptziel der Online-Werbung. So haben sich viele Anbieter auf Werbung speziell zur Förderung des E-Handels spezialisiert (bspw. Goolge Ads oder auch Facebook).
Der E-Commerce Funnel beschreibt den Weg, den potenzielle Kund:innen vom ersten Kontakt mit einem Onlineshop bis zum abgeschlossenen Kauf – und darüber hinaus – zurücklegen. Er zeigt, wo Nutzer:innen einsteigen, wo sie abspringen und wo die größten Hebel für mehr Umsatz liegen.
Was beschreibt der E-Commerce Funnel?
Das Wort „Funnel“ bedeutet Trichter – und das ist bildlich genau richtig: Oben kommen viele Besucher:innen herein, unten kommen deutlich weniger Kund:innen heraus. Jede Stufe des Trichters hat eine klare Aufgabe. Wer versteht, was auf jeder Ebene passiert, kann gezielt eingreifen: mehr Traffic oben, weniger Abbrüche in der Mitte, höheren Lifetime Value unten.
Stufe
Ziel
Typische Maßnahmen
Kennzahlen
1AwarenessAufmerksamkeit
Neue Besucher:innen gewinnen
SEO, Google Ads, Social Media, Influencer Marketing
Ein Onlineshop für Outdoor-Zubehör erhält monatlich 20.000 Besucher:innen (Awareness). 4.000 davon rufen Produktseiten auf (Consideration). 400 legen Produkte in den Warenkorb, 200 schließen den Kauf ab – das entspricht einer Conversion Rate von 1 %. Mit optimiertem Checkout und Warenkorb-E-Mails steigt sie auf 1,5 % – das bedeutet 100 zusätzliche Bestellungen pro Monat, ohne einen einzigen Euro mehr in Traffic zu investieren.
Warum der Funnel wichtig ist
Der Funnel zeigt, wo Geld verloren geht – nicht nur, wie viel Umsatz gemacht wird
Jede Stufe benötigt andere Maßnahmen, Tools und KPIs – „mehr Werbung“ löst kein Checkout-Problem
Full-Funnel-Denken verbindet Brand-Aufbau mit Performance Marketing nachhaltig
Die Retention-Stufe wird am häufigsten unterschätzt: Bestandskund:innen zu halten kostet bis zu 5× weniger als neue zu gewinnen
Newsletter – altbewährtes und wichtiges Dialogmedium
E-Mail Marketing ist ein Teilgebiet des Direktmarketings und bedient sich digitaler Nachrichten, um
Kunden auf Angebote aufmerksam zu machen,
über neue Produkte und Dienstleistungen zu informieren,
neue Kunden zu gewinnen sowie
bestehende Kunden zu binden.
Arten des E-Mail Marketing
Prinzipiell unterscheidet man zwischen zwei Arten bzw. Herangehensweisen beim E-Mail-Marketing:
One-to-one-Kommunikation: Das Unternehmen richtet sich gezielt an eine einzelne Person.
One-to-many-Kommunikation: Das Unternehmen verschickt E-Mails an beliebig viele Personen.
Bei der zweiteren Variante besteht die Gefahr, dass E-Mails zu oft verschickt und vom Internet-User als lästig empfunden werden. Dabei spricht man vom sogenannten Spam. Ein derart ausgeartetes E-Mail Marketing kann schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen haben.
Mailing vs. Newsletter
Der Einsatz von E-Mail Marketing zum Zwecke des Kundenkontakts oder Kundenpflege ist mittlerweile unumgänglich geworden. In diesem Sinne steht den Unternehmen heutzutage eine riesige Auswahl an Tools zur Verfügung. Darunter sind Werkzeuge, welche unter anderem die Möglichkeit zur Kampagnenerstellung, Analyse, Tracking oder etwa zum automatisierten Versand beinhalten.
Nichtsdestotrotz haben sich das Mailing und der klassische Newsletter am meisten etabliert. Als Mailing bzw. E-Mailing bezeichnet man den Versand von E-Mails in unregelmäßigen Abständen, zum Beispiel zur Ankündigung von aktuellen Aktionen oder neuen Produkten. Dagegen charakterisiert die Regelmäßigkeit den Newsletter, wobei hier die Frequenz variieren kann. In einem Newsletter kann das Unternehmen seine Kunden über Sales, Rabatt-Aktionen und kommende Events informieren.
Call-to-Action (CTA)
Ein wesentliches Element, das auf keinen Fall in einem E-Mailing oder Newsletter fehlen darf, ist eine Call-to-Action. Zu diesem Zweck kommen beispielsweise Buttons mit Text, Banner oder Bilder zum Einsatz, die dann direkt zu einer Landing-Page des Unternehmens weiterleiten.
Richtlinien im E-Mail Marketing
Vor allem seit der Einführung der DSGVO haben sich die Richtlinien für E-Mail Marketing drastisch verschärft. Weitere Bestimmungen stammen aus dem Telekommunikationsgesetz § 96 TKG und betreffen das Themengebiet der E-Privacy. Bei Nichteinhaltung gibt es Abmahnungen.
E-Mail Marketing Trends 2021
Während sich im vergangenen der Trend zum userfreundlichem Marketing (nutzergenerierte Inhalte, Interaktivität, Individualisierung und Einsatz von Sprachassistenten) stark abzeichnete, kommen im Jahr 2021 vier neue Trends auf uns zu:
noch stärkerer Einsatz von KI (Künstliche Intelligenz) im Bereich der Automation und Individualisierung
vermehrte Verwendung von interaktiven Elementen
Authentizität statt Oberflächlichkeit
gesteigertes Verantwortungsbewusstsein hinsichtlich personenbezogener Daten bzw. DSGVO (weg vom Zuspammen der Abonnenten)
Fachbegriffe verständlich erklärt im Marketing Lexikon – damit häufig verwendetes Fachjargon kein Fachchinesisch mehr bleibt!
eBay – ein Urgestein des E-Commerce
Einer der weltweit größten Online-Marktplätze
Im Jahr 1995 schrieb der US-Amerikaner Pierre Omidyar an einem Labor-Day-Wochenende eine Website. Denn er hatte die Idee, dass man Händler und Käufer auf einem offenen und ehrlichen Marktplatz im Internet zusammenbringen könnte. Und so war am 3. September 1995 „AuctionWeb“ geboren. Zwei Jahre später wurde es eBay getauft. Heute ist die Firma ein milliardenschweres, weltweit tätiges Unternehmen. Heutzutage ist der Name eBayein Synonym für Online-Auktionen und Kleinanzeigen.
Wie der Gründer selbst behauptet, war die erste Auktion auf der Plattform eBay der Verkauf eines defekten Laserpointers. Für USD 14,83 wurde das defekte Geräte damals von Omidyar verkauft. Zur Sicherheit wies er noch selbst den Käufer darauf hin, dass das Gerät defekt ist. Dennoch erstand Letzterer dieses.
Innerhalb weniger Jahre wurden Waren im Wert von mehreren Millionen US-Dollar auf der Plattform gehandelt. Mit der Umbenennung von AuctionWeb zu eBay führte man auch neue Systeme ein. Diese ermöglichten es, auf der Plattform für Vertrauen zu sorgen. Nunmehr konnte man nicht nur die Händler, sondern auch die Käufer bewerten. Noch bevor die Dotcom-Blase in den frühen 2000ern platzte, wurde das Unternehmen sehr hoch bewertet. In weiterer Folge ging Omidyar mit eBay 1998 an die Börse. Daraufhin stieg der Preis einer Aktie innerhalb des ersten Tages von USD 18 auf USD 53 und machte ihn schlagartig zum Milliardär.
Doch die Firma ruhte sich über die Jahre nicht auf den Lorbeeren aus. So entwickelte sich aus eBay im neuen Jahrtausend der weltweit größte Online-Marktplatz mit 12 Millionen registrierten Nutzern sowie 4,5 Millionen täglich gehandelten Waren. Zudem akquirierte man systematisch diverse Konkurrenten, wie die europäische Plattform iBazar. Außerdem erkannte eBay sehr schnell die Notwendigkeit eines guten Zahlungsdienstes. Denn vor allem in den USA war es in den 1990ern noch recht aufwändig und kostspielig über Bundesstaatsgrenzen hinaus Banküberweisungen zu tätigen. Um diese Problem zu umschiffen, gründete ein Mann namens Elon Musk eine Seite namens „X.com“ bzw. „Coinfinitiy“. Daraus wurde später PayPal. eBay kaufte das Unternehmen im Jahr 2002 für 1,5 Milliarden Dollar und machte das System zum Standard auf seiner Handelplattform.
eBay mit der Zeit immer unwichtiger?
Die Handelsplattform wurde mit der Zeit von seiner eigenen Tochtergesellschaft immer stärker in den finanziellen Hintergrund gedrängt. Darüber hinaus wurde PayPal 2015 ein eigenständiges Unternehmen, welches heute ein Vielfaches der ehemaligen Mutter wert ist. Ebenso erzielt man hier fast die doppelten Gewinne! Ferner ist PayPal nicht mehr länger die einzig akzeptierte Zahlungsmethode. Demzufolge musste eBay eingestehen, dass es andere große Zahlungsdienstleister wie Google Pay gibt, um die man nur mehr schwer herumkommt.
Als wirklich großer Marktplatz, wo auch Einzelhändler professionell verkaufen, drängten andere Anbieter in den Markt. Allen voran Amazon. Doch auch Alibaba entwickelte sich zu einem immer größeren Player und hat letztendlich eBay bereits seit Längerem in den Schatten gestellt.
Nichtsdestotrotz ist eBay nach wie vor eines der Urgesteine der Internetplattformen und E-Commerce Seiten. Es hat einen Firmenwert von über 40 Milliarden Dollar und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. Zweifelsohne ein Global Player! Lediglich im Vergleich zu den aktuellen Giganten wirkt es fast unscheinbar. Denn beispielsweise Amazon wird derzeit auf einen Wert von 1,6 Billionen US-Dollar geschätzt. Im Großen und Ganzen gilt die Seite aber als eine der beliebtesten online Auktionshäuser. Das Gleiche gilt für ihre Subseiten wie etwa die eBay Kleinanzeigen – ein fester Bestandteil des „bekannten Webs“.