Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Artifizielle Intelligenz (AI) bezeichnet Maschinelles Lernen und wird so als Teilbereich der Informatik betrachtet. Im Bezug mit Künstlicher Intelligenz wird oft auch die englische Übersetzung Artificial Intelligence (AI) verwendet. KI ermöglicht einem Computersystem das selbstständige Lösen von komplexen Aufgaben.
Dabei soll das System ebenso fähig sein, an der steigenden Komplexität einer Aufgabe, von selbst zu lernen auch dafür eine Lösung zu finden. Ähnlich der menschlichen Intelligenz.
Ein Link – im Fachjargon auch Hyperlink genannt – verbindet schlichtweg zwei Dokumente miteinander. Dies bedeutet, er ist das ursächlichste Fundament des Internets. Ohne Links wäre nichts möglich – oder anders gesagt, das Internet kein Internet. Denn sie verbinden einfach alles miteinander. In unserem Kontext kann der Begriff “Dokument” prinzipiell mit einer Webseite gleichgesetzt werden. Außerdem können auch Videos, PDFs oder andere Formate Dokumente sein. Der Hyperlink ist im Grunde also ein Online-Pendant zu einem Querverweis in der Literatur. Nur das dieser nicht händisch nachgeschlagen werden muss.
Welche Linktypen gibt es?
Grundsätzlich gibt es nur 2 Linkarten, eingehende (inbound) und ausgehende Links (outbound). Und um diese herum gibt es dann einen recht starken Wildwuchs an Begriffen. Wir reißen hier ein paar davon an:
Backlink – einen Link dessen Zweck es ist, die Zielseite zu stützen. Typischerweise sollte das ein Textlink sein, einen vernünftigen Ankertext aufweisen und obendrein dofollow sein.
Kurzlink – ein gekürzter Link, dessen meist verwendeter Zweck es ist, eine lange Adresse auf eine geringere Anzahl an Zeichen zu reduzieren.
Outbound L. – ein Link der von deiner Seite zu einer anderen Seite zeigt bzw. diese verlinkt. Zweck dessen ist es meist, die Quelle zu nennen oder um weiterführende Informationen (Blog, Wikis etc.) auf einer anderen Seite anzubieten. Will man keine Linkpower weitergeben, kann die Verlinkung mit „nofollow“ gekennzeichnet werden.
Inbound L. – dabei handelt es sich um eine reinkommende Verlinkung. Eine andere Webpage hat einen Hyperlink gesetzt, der zu einer Webpage deiner Website zielt. Ist diese Verlinkung mit einem passenden Ankertext versehen und auf dofollow gesetzt, dann gibt dieser die Linkkraft der ausgehenden Seite weiter.
Interner L. – sein Zweck ist es zwei Dokumente innerhalb deiner Website (einer Domain) die Pages miteinander zu verlinken. (Beispiel: Links im Menü oder Fließtext)
Externer L. – als solchen bezeichnet man einen Link, der von einer anderen Webseite zu der optimierenden Seite führt.
Deep L. – mit diesem Begriff bezeichnet man Backlinks, die auf eine Detailseite einer Domain zeigen. Also nicht auf die Startseite.
Nofollow L. – wird ein Link mit dem rel-Tag „nofollow“ gekennzeichnet, gibt dieser keine Linkkraft weiter. Es handelt sich dabei um eine Anweisung für den Crawler. Jene soll ihn davon abhalten, die verlinkte Seite zu besuchen. Man spricht bei nofollow-Links auch von entwerteten Verlinkungen. Denn diese geben eben keine Linkpower weiter. Somit haben sie wenig bis keinen Wert für die Zielseite. Übrig bleibt dennoch ein so genanntes Link-Signal – also der Versuch einer Verlinkung. Ist die ausgehende Seite eine sehr starke Domain (z.B. Wikipedia), fährt man besser, wenn ein Linksignal vorhanden ist.
Dofollow L. – dabei handelt es sich um übliche Backlinks. Deshalb „üblich“, weil der Link nur entwertet wird, wenn daraus ein Nofollow-Link gemacht wird. Ein Dofollow-Link gibt also alle positiven und negativen Kräfte der verlinkenden Seite weiter.
Sie sehen also: Link ist nicht gleich Link! Gerade hinsichtlich der Auswirkungen auf Suchmaschinen-Befindlichkeiten lohnt es sich da schon mal ein wenig genauer hinzuschauen. Dabei gilt es Themen wie Linkaufbau/Linkbuilding bzw. strategisches Linkmanagement aufzugreifen. Beides sind Maßnahmen des so genannten Offpage oder Offsite SEO.
Was bedeuten Links für das Internet?
Ohne Links wären Websites komplett voneinander isoliert. Um zu einer anderen Webseite zu gelangen, müsste ins Browser-Eingabefeld jedes mal die URL eingegeben werden. Mit ihrer Hilfe werden vereinfacht gesprochen alle Webseiten miteinander verbunden.
Neben diesem praktischen Aspekt sind sie aber auch für die Suchmaschinen relevant, wie oben in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung bereits erwähnt wurde. Für Googles PageRank beispielsweise, ist die Anzahl externer Links ausschlaggebend. Dies ist auch bei anderen Suchmaschinen der Fall, mit Ausnahme der russischen Suchmaschine Yandex.
Mit LinkedIn Geschäftskontakte knüpfen und pflegen
LinkedIn ist ein soziales Netzwerk mit Schwerpunkt auf beruflichen Kontakten. Es gehört seit 8. Dezember 2016 zu Microsoft. Sein Sitz befindet sich im US-amerikanischen Sunnyvale, Kalifornien. Die Plattform ist in 24 Sprachen verfügbar und zählt mittlerweile über aktive 660 Millionen User aus 193 Ländern und Regionen.
In Europa hat LinkedIn mit 206 Millionen Nutzern die größte Nutzerbasis. Erst danach folgen die USA mit 165 Millionen Nutzern, Indien mit 62 Millionen und China mit 48 Millionen Anwendern. Im Gegensatz zu XING, welches sich auf Geschäftsnetzwerke im DACH-Raum konzentriert, ist diese Plattform international ausgelegt.
Wann macht es Sinn ein LinkedIn Profil anzulegen?
Jobsuche via LinkedIn
Die Social Media-Plattform versteht sich als “Karriere-Netzwerk”. Das bedeutet, sie ist die optimale Anlaufstelle, wenn der Wunsch nach beruflicher Veränderung besteht. Dementsprechend lockt die Suchfunktion in der Rubrik Jobs mit der Aussicht auf einen möglichen Traumjob.
LinkedIn ist auf jeden Fall hilfreich, wenn es darum geht Jobs mit Relevanz für die eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen zu finden. Tagtäglich werden auf der Plattform Millionen von Stellenanzeigen veröffentlicht.
Mitarbeitersuche mit LinkedIn
Perfektes Recruiting-Tool: So kommen Headhunter und Personaler zu Top-Kandidaten
Für Unternehmen ist dieses soziale Netzwerk gut dazu geeignet neue Mitarbeiter bzw. Talente zu finden. Der LinkedIn Recruiter bietet erweiterte Suchfilter, Such-Spotlights sowie intelligente Kandidaten-Vorschläge. Ferner kann mit dem LinkedIn Scheduler die eigene Verfügbarkeit im Kalender vermerkt und so Vorstellungsgespräche einfach vereinbart werden. Unter Job Slots angelegten Stellen, können sogar passive Kandidaten angesprochen werden, die für einen neuen Job offen sind.
Demografie der LinkedIn-Community
Vorschau auf LinkedIn-Nutzer im Jahr 2020 (Quelle: futurebiz.de)
Entwicklung der LinkedIn-Accounts 2014-2019 (Quelle: de.statista.com)
Demografische Eckdaten der LinkedIn-Nutzer
Über 70% der auf LinkedIn registrierten Nutzer kommt aus Ländern außerhalb der USA.
46 Mio. Studenten sowie “frische” Universitäts-Absolventen verfügen über einen Account auf der Plattform.
57% der User ist männlich und 43% weiblich.
24% bzw. 87 Mio. der Millennials (zwischen 18 und 24 Jahren) sind hier zu finden. 11 Millionen davon besetzen Entscheidungsträger-Positionen.
Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines LinkedIn-Users beläuft sich auf 46.644 US-Dollar.
90 Mio. der User sind sog. Senior-Level Influencer und 63 Mio. haben eine Entscheidungsträger-Position inne.
Es gibt 17 Mio. Meinungsträger und 10 Mio. C-Level-Executives (hochrangige Führungskräfte mit unternehmensweiter Entscheidungsvollmacht, wie etwa CEOs).
Vorteile & Nachteile von LinkedIn
Vorteile:
Optimal geeignet um Markenbekanntheit zu steigern,
Karrierechancen bekannt zu machen,
Informationen über Dienstleistungen, Produkte und potenzielle Kunden einzuholen,
Sichtbarkeit zu steigern.
Internationales Netzwerk an Unternehmen und Usern
ermöglicht Kommunizieren mit der Zielgruppe
umfangreiches Recruiting-Tool
Nachteile:
Der kostenlose Basis-Account ist für professionelles Arbeiten nur bedingt geeignet.
Falls der eigene Name schon vergeben ist, muss ein Namenszusatz gewählt werden.
Die Reorganisation bestehender Unternehmen (Umbenennung, Löschung, etc.) ist mühsam.
LinkedIn Premium: Was taugt es?
Das soziale Business-Netzwerk bietet vier unterschiedliche Premium Varianten an: Career, Business, Sales und Mitarbeitersuche. Die Preise richten sich nach dem jeweiligen Funktionsumfang, wobei Career mit 10,08 Euro im Monat die günstigste und Mitarbeitersuche mit 89,25 Euro im Monat die kostspieligste Option darstellt.
Career:
Erlaubt das direkte Kontaktieren von Recruitern oder Jobinserenten. Zudem kann eingesehen werden, wer in den letzten 90 Tagen das Profil angesehen hat und wie oft man in der Suche gefunden wurde. Auch Bewerbereinblicke sind möglich, d.h. es besteht die Möglichkeit herauszufinden, wie man im Vergleich zu anderen Kandidaten abschneidet.
Business:
LinkedIn verspricht bei diesem Tarif 6 Mal mehr Profilansichten. Darüber hinaus können pro Monat 15 InMail-Nachrichten an beliebige Mitglieder verschickt werden, die nicht zum eigenen Netzwerk gehören. Neben uneingeschränkter Personensuche (einschließlich Kontakten 3. Grades) kann eine Liste der Profilbesucher aus den letzten 90 Tagen eingesehen werden. Business Insights ermöglichen Einblicke zu den Wachstumstrends von Unternehmen.
Sales:
Zusätzlich zu den Funktionen aus dem Business-Tarif, besteht bei dieser Variante die Möglichkeit über die Sales Insights relevante Informationen über die eigenen Accounts sowie Leads einzuholen. Mit dem Lead Builder können außerdem Entscheidungsträger ausfindig gemacht werden.
Mitarbeitersuche:
Dies ist von den Funktionen her die umfangreichste Premium-Variante. Wie der Name bereits andeutet, beinhaltet sie Tools, die das Recruiting erleichtern: u.a. automatisches Kandidaten-Tracking, dynamische bzw. intelligente Suchvorschläge oder ein auf Personalgewinnung ausgerichtetes Design.
David schlägt Goliath – Max Schrems schlägt Facebook
Zuerst Safe Harbor, jetzt Privacy Shield – Schrems ist unaufhaltsam
Wer ist nochmal Max Schrems, fragen Sie sich jetzt womöglich. Dabei ist es ein Name, der aus der Online Medien-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist und sicher noch öfter zu hören sein wird.
Max Schrems im Kurzporträt
Max, oder auch Maximilian Schrems, ist ein in Salzburg gebürtiger Jurist und Autor. Er hat sich der Durchsetzung von Datenschutzrechten verschrieben. Mit seiner Klage vor dem EuGH hat Schrems bereits die Beendigung des transnationalen Safe Harbor-Abkommens zwischen der EU und den USA bewirkt. Damit hatte er ein starkes Signal für den Grundrechtsschutz in Europa gesetzt. Erst vor Kurzem wurde auch das Privacy Shield auf seine Beschwerde hin vom Europäischen Gerichtshof gekippt.
Stolze 16 Anzeigen brachte Schrems am 18. August 2011 beim irischen Data Protection Commissioner, kurz DPC, ein. Danach folgten weitere 6 am 19. September 2011. Zudem veröffentlichte er diese, gemeinsam mit den dazugehörigen Unterlagen, auf der Website europe-v-facebook.org. Daraufhin gab es ein Treffen zwischen Schrems und den Vertretern von Facebook in Wien zur gemeinsamen Lösung der Streitsache.
Allerdings vereitelte die irische Behörde den Versuch Akteneinsicht zu bekommen. Weshalb am 21. September 2012 der DPC ein Review veröffentlichte, in dem es heißt, Facebook halte sich an die Vorschläge. Gut drei Jahre zog sich diese Angelegenheit. Da sich aber die Datenschutzbehörde weiterhin bei der Gewährung der Akteneinsicht querstellte, zog Max Schrems die Beschwerden zurück.
Safe Harbor & PRISM
Im Jahr 2000 gab die EU-Kommission die Safe Harbor-Regeln bekannt, welche den Datenverkehr sichern sollten. Das gleichnamige Abkommen erlaubte die Weiterverarbeitung sensibler Daten außerhalb der EU bei Einhaltung bestimmter Grundsätze. Trotz der Enthüllung von Edward Snowden im Jahr 2013, die NSA, US-Geheimdienste sowie andere Behörde hätten ungehinderten Zugriff auf die Server von Konzernen wie Google und Facebook, hielten Wirtschaft und Politik an Safe Harbor fest.
Im Zuge der Aufdeckung von PRISM brachte man neue Anzeigen gegen Apple sowie die europäische Tochter Facebook Ltd. in Irland beim irischen DPC ein. Unter PRISM wird ein als Top Secret eingestuftes Programm zur Überwachung bzw. Auswertung elektronischer Medien, inklusive elektronisch gespeicherter Daten, verstanden. Gleichlautende Anzeigen gegen Yahoo, Microsoft und Skype brachte Schrems beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht ein.
Die Beschwerden führten zu keinem Verfahren, da sie die irische DPC am 23. Juli 2013 für “frivolous” bzw. unsinnig erklärte. Dabei berief sich die irische Behörde auf das Safe Harbor. Damit war die Schmerzgrenze von Max Schrems erreicht, und er verklagte die irische Datenschutzbehörde. Der Fall landete vor dem EuGH. Dies resultierte in der Infragestellung des Safe Harbor-Abkommens. Schlussendlich erklärte der EuGH am 6. Oktober 2015 das Abkommen für rechtswidrig und ungültig. Ein Meilenstein für die Online Privatsphäre!
Sammelklage gegen Facebook
25.000 Personen schlossen sich 2014 der in Irland eingebrachten Sammelklage an. Die Facebook-User brachten ihre Ansprüche bei Schrems ein, der sie daraufhin kostenlos eingeklagte.
LobbyPlag.eu
Dieses Projekt entstand im Zusammenarbeit mit OpenDataCity. Ein Verdienst der Plattform ist die Aufdeckung der wortgleichen Übernahme von Änderungsvorschlägen zur europäischen DSGVO aus den Lobby-Papieren im Jahr 2013. Dadurch löste die Initiative eine Debatte über den Umgang mit Lobbyismus innerhalb des Europäischen Parlaments aus.
Des Weiteren führten die Aktivitäten der LobbyPlag.eu zu einem Skandal in Belgien. Dieser hatte zufolge, dass der belgische EU-Abgeordnete Louis Michel einen Großteil seiner Abänderungen zur DSGVO zurücknehmen musste.
NOYB – None of Your Business & Privacy Shield
Das Europäische Zentrum für Digitale Rechte ist eine Datenschutz-NGO. Max Schrems gründete sie im November 2017. Wie oben erwähnt, steht das Akronym für “none of your business”, zu Deutsch “Das geht dich nichts an”. Die Organisation geht gegen Datenschutzverletzungen von Unternehmen vor.
Im Kontext dieses Projekts kippte der EuGH am 16. Juli 2020 die zwischen der EU und den USA bestehende Datenschutzvereinbarung Privacy Shield. In seiner Anklage beanstandete Schrems die Weiterleitung seiner Daten durch Facebook Ireland an den US-Mutterkonzern. Infolgedessen landete der Fall beim EuGH, der die DSGVO-Konformität des Privacy Shield sowie der Standardvertragsklauseln prüfte. Das Ergebnis: die Luxemburger Richters erklärten das Abkommen für ungültig. Aufgrund der Zugriffsmöglichkeiten der Behörden in den USA war der Rechtsschutz für Betroffene schlichtweg nicht gewährleistet.
Erklär-Video – Max Schrems & das Aus für Private Shield
Was sind Metadaten und warum Sie mehr über diesen Begriff wissen sollten?
Meta-Title, Meta-Description und andere wichtige Meta-Angaben
Metadaten enthalten Informationen über Eigenschaften anderer Daten und sind demnach strukturierte Daten. Sie sind ebenso unter dem Begriff Metainformationen bekannt. Metadaten sind vor allem bei großen Datenmengen erforderlich. Daher sind diese in den meisten Fällen maschinell lesbar und auswertbar.
Einsatzbereiche von Metadaten
Metainformationen kommen überall dort zum Einsatz, wo wie erwähnt große Datenmengen anfallen. Dies ist bei einer Bibliothek der Fall oder ebenso im Internet. Daher sind Metainformationen ebenso das Register für Suchmaschinen. Weshalb Metadaten ebenso zu einer Drehschraube innerhalb der SEO-Maßnahmen darstellen.
Am Anfang waren Metadaten eine der wichtigsten Informationen zur Kategorisierung von Webseiten für Suchmaschinen. In der Anwendung wurden so die passenden Webseiten zum Keyword innerhalb des Suchfeldes ausgegeben. Umso wichtiger waren am Anfang der Suchmaschinen die Angaben der Metadaten im HTML-Dokument. Diese Angaben konnten das Ranking schnell positiv beeinflussen.
Doch wurde das von Webseitenbetreibern schnell erkannt und missbraucht. So wurden oftmals wichtige Keywords als Metadaten definiert, die jedoch nicht zum Inhalt der Seiten passten. Daher wurde ebenso der Suchalgorithmus der Suchmaschine angepasst und weiterentwickelt. Daher sind Metainformationen kein Rankingfaktor für Suchmaschinen mehr.
Dennoch ist es auch heute noch wichtig, Metadaten aktuell und relevant zu halten. Aufgrund dessen die Metainformationen Teil des Search-Snippets bzw. des Suchergebnisses sind. Somit bilden Sie den „Erstkontakt“ mit dem Kunden und sollen eine weitere Aktion wie einen Klick auf die Landingpage auslösen.
Wenn Sie nun keine Metadaten einfügen, verwendet die Suchmaschine meistens Textauszüge der Landingpage, welche den Suchbegriff enthalten. Es kann ebenso vorkommen, dass Ihre vorgegebene Metabeschreibung innerhalb des Suchergebnisses nicht herangezogen wird. Dies ist vor allem der Fall, wenn die Suchmaschine Ihre Metabeschreibung als nicht relevant einstuft.
So integrieren Sie Metadaten in Ihre Website
Metainformationen werden im „Head-Bereich“ eines HTML-Textes definiert. Mithilfe von Meta-Elementen (auch als Meta-Tags bezeichnet) werden in HTML oder XHTML-Dokumenten Metainformationen angegeben.
Zusätzlich gibt es auch verschiedene Tools bzw. Plug-ins welche die Definition von Metatitel und Metadescription innerhalb der Webseite erleichtern.
Metadaten richtig anlegen: So geht’s!
Dabei sollten Sie vor allem darauf achten nicht mehr als 160 Zeichen für die Beschreibung zu verwenden. Andernfalls wird Ihre Beschreibung innerhalb der Suchmaschine nicht vollständig angezeigt. Damit Sie auch erfolgreich sind, sollten Sie relevante Informationen mit häufig genutzten Keywords einbauen und mit der passenden Call to Action (Aufforderung) versehen.
Sie haben mithilfe von Sonderzeichen und Emoticons zudem die Möglichkeit mit Ihren Metadaten besser aufzufallen.
Vermeiden Sie Keyword Stuffing oder einen übertriebenen Einsatz von Sonderzeichen. Achten Sie darauf, dass die Metabeschreibung nicht zu kurz, zu lange oder generell nur aus einem Wort besteht. Sehr wichtig ist auch, dass Sie nicht dieselben Metainformationen für mehrere Seiten verwenden.
Haben Sie sich auch schon gefragt, wofür das Kürzel MWC eigentlich steht? Nun, es ist eine Abkürzung für Mobile World Congress. Der Kongress gilt als die größte Mobilfunkmesse Europas. Ihr Gründer und Veranstalter ist die GSM Association. Jährlich präsentieren über 2.400 Aussteller ihre neuesten Produkte und Innovationen die Mobile-Branche betreffend den rund 100.000 Messebesuchern. Der erste MWC fand 1987 in London unter dem Namen GSM World Congress statt. Im Jahr 2001 wurde die Messe in 3GSM World Congress unbenannt und fand unter diesem Namen bis 2007 statt. Seit 2008 ist die Messe unter der aktuellen Bezeichnung MWC bekannt.
Besonders beliebt ist die Messe unter Technikfreunden, da dort die neuesten Smartphones und technischen Errungenschaften vorgestellt und präsentiert werden.
Daneben wird ein hochkarätiges Konferenzprogramm, Lernmöglichkeiten aus zahlreichen Partnerprogrammen, GSMA-Seminaren, Gipfeltreffen und mehr geboten.
Bei der N26 Bank GmbH handelt es sich um eine Direktbank, welche dessen Angebot speziell für Smartphones angepasst hat. Gegründet wurde die Bank als FinTech Startup im Jahr 2013 von den Wienern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal mit der Papayer GmbH. Mit Wirecard im Hintergrund erfolgte die Produkteinführung zunächst in Österreich und Deutschland unter dem Namen Number26. Wenige Monate nach dem Launch erfolgte der Markteintritt in Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Slowakei und Spanien. Inzwischen nutzen Kunden aus 24 europäischen Ländern den mobilen Bankservice.
Im Jahr 2016 erhielt das Unternehmen die Vollbanklizenz, änderte den Namen auf N26 und erweiterte stetig dessen Produktangebot. Mit mehr als 3,5 Millionen Kunden und über 2 Milliarden Euro von Transaktionsvolumen, zählt die Direktbank zum wertvollsten Finanz-Start-up.
Hardfacts
Firmenwortlaut: N26 Bank GmbH; N26 GmbH
Gründungsjahr: 2013
Unternehmenssitz: Berlin
Leitung: Valentin Stafl, Maximilian Tayenthal, Markus Gunter, Matthias Oetken
N26 Produktportfolio: Welche Produkte bietet die Online Bank an?
Girokonto
Die Direktbank punktet zum einen mit einem Girokonto, das sich komplett via App eröffnen und verwalten lässt. Ein weiteres Asset dabei ist das sogenannte Real-time Banking. Dank diesem lassen sich binnen Sekunden sämtliche Transaktionen einsehen. Jene werden per Push-Mitteilung dem Kunden angezeigt. Zusätzlich dazu erhalten die Kunden eine Debit Mastercard oder, auf Wunsch, eine reine Maestro-Karte.
Eine Besonderheit stellt die N26 Metal – eine World-Elite-Mastercard – dar. Diese beinhaltet unterschiedliche Versicherungsleistungen und ermöglicht kostenlose Geldabhebungen auch in Fremdwährung.
MoneyBeam & TransferWise
MoneyBeam eröffnet die Möglichkeit Geld in Echtzeit an andere N26-Kunden zu überweisen. Über TransferWise lassen sich hingegen Überweisungen in Fremdwährungen tätigen.
Unterschiede bei Abhebungen je nach Land:
In Österreich, Italien und den Niederlanden ist die Anzahl der kostenlosen Geldabhebungen unbegrenzt.
Währenddessen sind in Deutschland nach der Fair-Use-Policy bis zu drei bzw. fünf kostenfreie Abhebungen im Monat möglich.
Im Rest der Welt sind monatlich fünf kostenlose Geldabhebungen möglich. Eine Ausnahme stellt hierbei die N26-Black-Karte dar, bei welcher für Abhebungen in Fremdwährung eine Zusatzgebühr von 1,7% anfällt. Wer mit der Maestro abhebt, zahlt jedes Mal zusätzliche 2% drauf.
CASH26
Darüber hinaus sind mit CASH26 kostenfreie Abhebungen z. B. in Handyshops oder Supermärkten möglich.
N26 Savings
Dies ist die Bezeichnung für die Festgeld-Sparfunktion. Sie wird in Kooperation mit dem europäischen Zinsportal WeltSparen offeriert.
N26 Credit
Mit N26 Credit ist es möglich einen Kredit in Höhe zwischen 1.000 Euro und 25.000 Euro aufzunehmen. Die maximale Laufzeit beträgt 5 Jahre. Dabei wird der Antrag direkt in der App gestellt.
Kritik: Wie gut ist N26 wirklich?
Schon des Öfteren wurde die Direktbank aus diversen Gründen unter Beschuss genommen. Zum einen wurden vermehrt kritische Stimmen laut, als das Unternehmen über 400 Kunden aufgrund zu häufiger Bargeld-Abhebungen das Konto gekündigt hatte.
Zum anderen treten beim Kundenservice immer wieder Probleme auf: Entweder ist er schwer zu erreichen oder zu freigiebig bei der Weitergabe von Daten. Zudem machten Ende März 2019 Presseberichte die Runde, nach denen Geld auf N26-Konten verschwand. Telefonisch ist der Kundendienst ohnehin nicht mehr erreichbar. Auch elektronische Nachrichten werden gar nicht oder nur unzureichend beantwortet. Auch in Phishing-Betrungsfällen lässt die Hilfsbereitschaft des Kundensupports zu wünschen übrig. In den bisher bekannten Fällen bekamen Kunden erst dann ihr Geld rückerstattet, nachdem sie sich an die Presse gewandt hatten.
Ebenso gab es bereits eine Rüge von der Finanzaufsicht BaFin, welche die sofortige Abstellung der Mängel forderte. Bei der Sonderprüfung fielen vor allem eine ungenügende Personalausstattung, Defizite bei der Technik sowie im Management ausgelagerter Aufgaben negativ auf.
Hinzu kommt, dass einige Genossenschaftsbanken am 16. Juni 2019 Überweisungen auf Konten von N26 vorübergehend eingestellt haben. Grund dafür war eine Zunahme betrügerischer Überweisungen auf Konten dieser Online Bank.
Ein wichtiger Bestandteil von künstlichen Intelligenzen
Natural Language Processing ist ein Bestandteil der künstlichen Intelligenz (KI). Darunter versteht man die Verarbeitung natürlicher Sprache über ein Computerprogramm. Ziel ist es die menschliche Sprache über Programme so zu verstehen, wie man sie auch natürlich spricht und schreibt.
Bei Natural Language Processing besteht die Herausforderung für Programme vor allem durch die Komplexität der menschlichen Sprache. Da es nicht nur darum geht einzelne Keywords und Sätze bzw. präzise Anweisungen zu verstehen. Das Ziel besteht also im Erkennen und Verstehen von gesamten Textzusammenhängen und Sachverhalten von Programmen. Daher setzen wir die Abkürzung NLP absichtlich nicht in diesem Kontext ein, da wir mit NLP den Begriff aus der Kommunikation meinen.
Teilbereiche des Natural Language Processing
Um NLP zu entwickeln, muss man Methoden und Ergebnisse aus den Sprachwissenschaften mit aktuellen Programmier-Kenntnissen mit Schwerpunkt auf Big Data und Künstliche Intelligenz kombinieren. Dabei ist Künstliche Intelligenz (KI) bzw. Machine Learning erforderlich, da Computer im Gegensatz zum Menschen nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen können, um die Sprache besser zu verstehen.
Damit Programme die menschliche Sprache sinngemäß erfassen sollen, ist es notwendig große Datenmengen zu verarbeiten. Sprich, Programme sind imstande große Datenmengen zu lesen und Muster für eine Sinnanalyse zu erkennen.
Was benötigt NLP zur Erfassung menschlicher Sprache?
Um diese Fähigkeit auszuüben, benötigt Natural Language Processing folgende Teilbereiche eingeteilt zur Erfassung von menschlicher Sprache:
Spracherkennung
Einteilung von erfassten Inhalten in einzelne Wörter und Sätze
Auslesen der Grundformen der Wörter und Erfassung der Grammatik
Die Funktionen einzelner Wörter im Satz zuteilen (Subjekt, Verb, Objekt, Artikel, etc.)
Die Bedeutung von Sätzen und Satzteilen auslesen
Ermittlung von Satzzusammenhängen und Satzbeziehungen
Da die menschliche Sprache sehr komplex ist, sind vor allem Mehrdeutigkeiten von Wörtern, Slang-Begriffe, Dialekte, rhetorische Fragen oder Ironie eine besondere Herausforderung für das Natural Language Processing. Daher kann selbst ein vollständiger Durchlauf der Teilbereiche nicht immer zu einem eindeutigen Ergebnis führen.
Einsatzgebiete von Natural Language Processing
Natural Language Processing kann in verschiedene Bereiche angewendet werden. Aktuell sind vor allem Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co im Fokus von NLP. Somit bilden Sprachassistenten bereits jetzt eine Schnittstelle zwischen Menschen und Endgeräten wie Computer oder Mobiltelefonen.
Ein weiteres Anwendungsgebiet von NLP findet sich innerhalb der online Suche, wie etwa auf Suchmaschinen wie Google. Weshalb NLP Voice Search verbessert. Die Suchmaschine Google hat zur Verbesserung des Sprachverständnisses bei natürlichen Sprach- und Konversationsabfragen dessen Algorithmus angepasst.
Neben der Anwendung bei Sprachassistenten und Suchmaschinen sollen in Zukunft mittels Programmen Texte automatisch geschrieben oder zusammengefasst werden oder auch Emotionen des Sprechenden erkannt werden. Man arbeitet permanent an der der Entwicklung von Natural Language Processing weiter, weshalb in Zukunft die Entstehung vieler Anwendungsgebiete zu erwarten ist.
… und warum Serienjunkies den Begriff kennen sollten!
Netflix ist ein TV-Anbieter und nur im Internet verfügbar. Netflix bietet Fernsehserien, Filme, Dokumentationen sowie Eigenproduktionen zum Streaming an. Im August 2017 feierte das Unternehmen bereits sein 20-jähriges Bestehen.
Gegründet 1997 in den USA wurde zu Beginn mit dem DVD-Verleih und Verkauf gestartet. Am Anfang hatte der TV-Anbieter 30 Mitarbeitern und 925 Filme für die Online-DVD-Vermietung. 2002 ging Netflix an die Börse. 2007 startete das Unternehmen mit dem Video-on-Demand (kurz: auf Anfrage stehen digitale Videos zum Download oder Streaming zur Verfügung) und gleichzeitig wurde der Streaming-Dienst eingeführt. Netflix ist seit 2012 in Europa verfügbar und seit 2016 sogar weltweit (in über 190 Ländern).
Konkurrenz von Netflix
Mitbewerb von Netflix sind hulu, HBO, Amazon Prime sowie Youtube. Netflix selbst sieht nur das menschliche Schlafbedürfnis als Konkurrenz.
139 Millionen Abonnenten (Stand Dezember 2018) sehen pro Tag gemeinsam 125 Mio Stunden Videos. Die durchschnittliche Nutzung pro User sind 1,5 Stunden pro Tag. Mit Eigenproduktionen wie “House of Cards” und “Orange is the New Black” konnten Emmys und Golden Globes gewonnen werden. Das Geheimrezept des TV-Anbieters scheint wohl die Analyse von Kundenverhalten zu sein.
Netflix Hard Facts
verfügbar in 190 Länder
Börsenwert ca. 143 Mrd. US Dollar (Stand Mitte 2018)
In den USA werden DVD’s nach wie vor per Post versendet
Angebote von Spielfilmen, Dokumentationen, Fernsehserien
50 % Eigenproduktionen
30 Tage kostenlos testen
3 unterschiedliche Abos, die jederzeit kündbar sind
NLP ist eine Abkürzung und steht für ein Sammelsurium an Techniken in der Kommunikation
NLPist die Abkürzung für Neuro Linguistisches Programmieren. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung wirkungsvoller Techniken und Methoden exzellenter Psychotherapeuten zur Verbesserung der Kommunikation mit sich selbst und anderen. NLP als Abkürzung wird auch für Natural Language Processing verwendet. Wir verwenden die Abkürzung ausschließlich für die Kommunikations-Methode.
Ursprung von NLP
NLP ist als Resultat der Nachforschungen seiner Begründer John Grinder und Richard Bandler in den 70er Jahren aufgekommen. Diese beschäftigten sich mit der Frage, warum manche Psychotherapeuten wesentlich bessere Heilungserfolge vorweisen konnten als andere. Daher untersuchten sie z.B. die Arbeit der Familientherapeutin Virginia Satir, des Gestalttherapeuten Fritz Perls oder etwa des Hypnosetherapeuten Milton Erickson, des Begründers der Milton’schen Hypnose.
Ihre Untersuchungsergebnisse in Form erfolgsbringender Vorannahmen, Techniken und Verhaltensweisen aus der Psychotherapie fassten Bandler und Grinder daraufhin zu NLP zusammen. In den darauffolgenden Jahren wurde das Neuro Linguistische Programmieren weiter verfeinert und durch neue Modelle und Methoden erweitert.
Anwendung: Wie und wo kann man NLP im Alltag nutzen?
Neurolinguistisches Programmieren kann auf vielfältigste Weise im Alltag zum Einsatz kommen. Es wird vor allem dazu verwendet, um das persönliche Potential voll auszuleben bzw. die Qualität des individuellen Erlebens zu steigern. Mit anderen Worten ausgedrückt: Es geht darum, sich häufiger gut zu fühlen.
Mithilfe der Techniken können gezielte Veränderungen herbeigeführt werden:
unerwünschte Verhaltensweisen verändern
einschränkende Glaubenssätze durch nützliche Einstellungen ersetzen
Kommunikationsfähigkeit verbessern.
Besonders beliebt ist Neurolinguistisches Programmieren deshalb bei Psychotherapeuten, Lehrern, Trainern, Beratern und Verkäufern.
Einsatz im Marketing
NLP wird im Marketing vor allem in Bezug auf die Ansprache von Zielgruppen interessant. So macht es beispielsweise Sinn sich mit sogenannten Repräsentationssystemen (VAKOG) auseinanderzuetzen. Dabei handelt es sich um individuell bevorzugte Wahrnehmungskanäle. Diese sind: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch.
Das bedeutet, dass bei jedem Menschen der Fokus auf bestimmten Kanälen liegt und er diese auch in seiner Sprache ausdrückt. Ein Kinästhetiker wird beispielsweise folgendes Wording verwenden: “Dieser Stoff fühlt sich gut an”. Eine auditiv fokussierte Person hingegen wird sagen: “Das hört sich sehr gut an.” Diese Hinweise können gezielt im Wording der Werbung verwendet werden.
Vorwurf der Manipulation: Ist NLP gefährlich?
Der Begriff Neurolinguistisches Programmieren trifft in der Öffentlichkeit manchmal auf Ablehnung, insbesondere was den Vorwurf der Manipulation anbetrifft. Es ist nämlich in Wahrheit ein zweischneidiges Schwert: Es kann konstruktiv, aber auch destruktiv eingesetzt werden. In welcher Form es zum Einsatz kommt, kommt ganz und gar auf die Ethik und Ziele des Anwenders ab.
Des Weiteren wird bemängelt, dass Laien ohne entsprechende und ausreichende Ausbildung mittels psychisch-tiefgreifender Techniken wie Ankern oder Hypnose Schaden beim Gegenüber anrichten können.
NLP ist wie ein Messer: Man kann damit Brot schneiden, aber man kann damit auch jemanden verletzten.
NLP Training: Was ist Practitioner, Master oder Coach?
Sowohl in Österreich wie auch Deutschland kann Neurolinguistisches Programmieren in drei Graden absolviert werden. Den Anfang macht der NLP Practitioner. Danach können der Master sowie der Coach oder auch Trainer gemacht werden.
NLP Practitioner
Der Practitioner ist jemand, der in seiner Ausbildung die Grundlagen des NLP erlernt hat und diese auch anwenden kann. Dieser Trainings-Grad wird sowohl privat wie beruflich in Anspruch genommen. Im Vordergrund steht die eigene Persönlichkeitsentwicklung.
NLP Master
In der Ausbildung zum Master wird das Wissen aus der Practitioner Ausbildung noch weiter vertieft. Es kommen neue NLP-Elemente und Modelle hinzu. Die Voraussetzung für den Master ist die Absolvierung des Practitioners.
NLP Coach/Trainer
In der Ausbildung zum Coach bzw. Trainer werden entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, um selbständig Coachings durchzuführen.
Nutzersignale oder auch auf Englisch User Signals, sind im Bereich von SEO ein sehr umstrittenes Thema. Experten streiten sich schon lange darüber, ob Nutzersignale einen signifikanten Rankingfaktor darstellen oder nicht. Ebenso der Suchmaschinen Anbieter Google selbst, äußert sich nicht konkret zu diesem Thema.
Was sind Nutzersignale im Sinne von SEO?
Im Grunde sind Nutzersignale quantifizierbare Werte, die man beim online Verhalten eines Nutzers tracken und entsprechend messen kann. Darunter fallen Werte wie Verweildauer, Absprungrate, Interaktionsrate, über welche Browser gesurft wird, der mobile Zugriff oder über Desktop, Zeitpunkt, Wochentag und Ähnliches.
Wie Sie also sehen können, sind User Signals sehr vielfältig und beziehen sich auf das gesamte Surfverhalten eines Users. Entsprechend ungenau äußert sich Google zu der Thematik. Nämlich, dass Nutzersignale als solches ein Rankingfaktor sind. Denn es gibt manche quantifizierbare Werte, die zu ihnen zählen und auch tatsächlich einen hohen Einfluss auf das Ranking haben.
Außerdem variieren die Rankingfaktoren auch innerhalb der Branchen. So gelten beispielsweise für Onlineshops anders gewichtete Rankingfaktoren als für Blogs oder Unternehmens-Webseiten. Wie genau das Rankingprinzip funktioniert, hält Google unter Verschluss.
Nutzersignale vs. Nutzerfreundlichkeit (Usability)
Wie wir bereits feststellen konnten, sind Nutzersignale relativ schwer zu definieren bzw. zu bewerten. Um sich von ihnen ein Stück weit zu distanzieren, hat Google als Rankingfaktor die Usability erkoren. Mit Usability ist die Nutzerfreundlichkeit gemeint.
Sind User Signals nun ein Rankingfaktor?
Google arbeitet nach dem Prinzip, den User in den Mittelpunkt zu stellen. Mit der Nutzerfreundlichkeit bewertet man, wie einfach, leicht verständlich und eben anwenderfreundlich die Inhalte einer Website dargestellt sind. Dabei ist die Ironie, dass die Usability mithilfe von Nutzersignalen gewertet wird.
Somit können wir sagen, dass die User Signals eindeutig einen Rankingfaktor darstellen. Jedoch nicht, in welcher genauen Form bzw. welchen Stellenwert das jeweilige Nutzersignal innerhalb eines Crawlings hat.
Was ist Online Marketing oder auch Digital Marketing?
Performance-orientiertes, messbares und steuerbares Kommunzieren
Einfach erklärt ist Online Marketing ein Bestandteil des Marketings und wird auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt. Es umfasst alle online bzw. über das Internet durchgeführten Marketing-Maßnahmen. Mithilfe des Web-Marketings können verschiedene Unternehmens-Ziele erreicht werden. Diese reichen von der Steigerung der Markenbekanntheit bis zum vollständigen Verkauf des Produktes bzw. der Dienstleistung.
Für die Teilbereiche des Online-Marketings Internetwerbung, Social Media Marketing und Affiliate-Marketing gibt es online Werbeportale, um Anzeigen übers Web schalten zu können. Zu den bekanntesten Werbeportalen zählen Google Ads oder auch Facebook Ads. Aufgrund der steigenden Anzahl an immer leistungsfähigeren Smartphones ist der Internetzugriff über Mobiltelefon stark gestiegen. Weshalb Mobile Marketing entstanden ist, dass sich auf Mobile Werbeformen und die Ausrichtung auf Smartphones spezialisiert.
Als einer der größten Vorteile im Web-Marketing gilt die Messbarkeit und dadurch entstehende Effizienz. Das heißt, alle Aktivitäten wie beispielsweise die Reichweite der Online-Anzeigen, die Interaktionen, Webseitenbesuche, Öffnungsrate eines Newsletters und dergleichen sind nachvollziehbar. Zusätzlich kann die Zielgruppe für online Werbemaßnahmen ziemlich genau definiert und erreicht werden. Ebenso die Werbeausgaben können auf den Cent genau kontrolliert und gesteuert werden.
Ein gewisses Know-How im Bereich Web-Marketing und IT-Kenntnisse sind erforderlich. Zusätzlich ist eine Internetverbindung und ein online Fähiges Endgerät erforderlich um einerseits Internetmarketing betreiben zu können und andererseits um die Zielgruppe zu erreichen.
Wie Online Marketing die Wirtschaft prägt: Trends
Der Bereich rund um das Internet hat die Wirtschaft nicht nur geprägt, es sind dadurch neue Arbeitssegmente mit zahlreichen neuen Jobs entstanden. Wie etwa Online Marketing Agenturen, SEO Agenturen oder auch Anbieter für Webentwicklung, Online Shop-Konzepte und App-Entwicklung. Zusätzlich ist das Marketing im Onlinebereich dafür verantwortlich, dass es große Online-Player wie Google, Facebook, Amazon oder auch Tencent oder Alibaba gibt.
Laut Statistiken aus dem Jahr 2017, lagen die Umsätze mit Onlinewerbung in Deutschland bei ca. 7,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2007 lagen diese noch bei ca. 2,5 Milliarden Euro. Den aktuellsten Prognosen zufolge sollen die Umsätze mit Onlinewerbung bis zum Jahr 2022 auf mehr als 9,7 Milliarden Euro wachsen. Ähnlich sehen die Prognosen in Österreich aus. So ist das Netto-Onlinewerbevolumen in Österreich vom Jahr 2018 auf das Jahr 2019 um 4,9% gewachsen.
Die Gründe für ein derart rasant wachsendes Segment liegt einerseits daran, dass der Internetzugang global weiter ausgebaut wird und das Internet und die Endgeräte immer leistungsfähiger werden. Zudem spielt auch IoT (Internet of Things) eine Rolle, indem immer mehr Produkte fähig werden, eine online Verbindung aufzubauen.
Handelt es sich dabei um Zeitungs- oder Zeitschriften Abos?
Als Paid-Content werden im Wesentlichen zwei Typen von Inhalten (wie z.B. Texte, Grafiken, Videos, Downloads, Links etc.) im Internet bezeichnet. Einerseits Blogs, Advertorials & Co, die von einem Werbetreibenden auf Werbeplätzen der Werbeanbieter platziert werden mit dem Ziel als getarnte Werbung nicht aufzufallen und andererseits urheberrechtlich geschützte Inhalte oder Inhalte von Herausgebern, wie Medienhäusern und Zeitungen (Nachrichten, Blogs, Bücher etc.) kostenpflichtig angeboten werden. Inzwischen weit verbreitet ist hier die Vorgehensweise, dass ein Teil des Inhaltes (z.B. der erste Absatz) kostenlos zur Verfügung gestellt wird und der andere Teil nur sichtbar wird, wenn sich entweder den Artikel (Micro-Payment) kauft, ein Abo abschließt oder zumindest das Anzeige von Werbung (Okay or Pay) akzeptiert.
Pre-Rolls, Adblocker und Co.
Bislang ist die Bereitschaft der Leser noch gering, für Online-Nachrichten zu bezahlen. Die Portale werden in letzter Zeit jedoch schon sehr dreist und zwingen gewissermaßen die Nutzer dazu Werbung (Pre-Rolls vor Videos) ansehen zu müssen. Das hat unter anderem den Grund, da immer mehr Personen Adblocker (online Werbeblocker) nutzen und es viele Seiten gibt, die jedoch von den Einnahmen aus Online Anzeigen leben.
Lesezeit: < 1MinutenPasswortmanager sind in der digitalen Welt unverzichtbar geworden. Sie helfen, die wachsende Zahl an Zugangsdaten sicher zu verwalten und schützen vor den Risiken schwacher oder wiederverwendeter Passwörter. Aktuelle Studien zeigen, dass im Januar 2026 allein 149,4 Millionen Logins in einer ungeschützten Datenbank entdeckt wurden – viele davon mit simplen Passwörtern wie „123456“ oder „password“. Infostealer-Malware, die 2025 über sechs Milliarden gestohlene Passwörter erfasste, unterstreicht die Dringlichkeit, auf sichere Lösungen zu setzen.
Funktionsweise und Vorteile
Passwortmanager generieren komplexe, einzigartige Passwörter für jeden Account und speichern diese verschlüsselt in einer digitalen Datenbank. Nutzer müssen sich nur ein starkes Master-Passwort merken. Moderne Manager bieten zudem Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), Passkeys und Warnungen bei Datenlecks. Studien belegen, dass der Einsatz eines Passwortmanagers das Risiko einer Kontoübernahme um bis zu 99,7 % reduzieren kann.
Empfohlene Software
Zu den führenden Passwortmanagern 2026 zählen unserer Meinung nach LastPass und ProtonPass. LastPass punktet mit langjähriger Erfahrung und Benutzerfreundlichkeit, während ProtonPass durch Schweizer Datenschutzstandards und eine bisher makellose Sicherheitsbilanz überzeugt – Proton Pass wurde bisher nie gehackt. Beide bieten militärische Verschlüsselung, automatische Passwortgenerierung und plattformübergreifende Synchronisation.
Warnung vor unsicherer Datenübertragung
Die Versendung von Zugangsdaten per WhatsApp oder E-Mail ist hochriskant. WhatsApp bietet zwar Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, doch Metadaten und Kontaktdaten werden an Meta weitergegeben. Zudem können Datenlecks oder Phishing-Angriffe die Sicherheit gefährden. E-Mails sind ebenfalls anfällig für Abfangversuche und Manipulationen. Unternehmen riskieren bei der Nutzung von WhatsApp für geschäftliche Kommunikation sogar DSGVO-Verstöße, da personenbezogene Daten unkontrolliert verarbeitet werden.
Fazit Passwortmanager
Passwortmanager sind 2026 kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie schützen vor Identitätsdiebstahl, vereinfachen die Passwortverwaltung und erhöhen die digitale Sicherheit. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf bewährte Lösungen wie LastPass oder ProtonPass und vermeidet die unsichere Übermittlung von Zugangsdaten über Messenger oder E-Mail.
Der Pinterest ist ein Kofferwort, das sich aus den englischen Begriffen pin für “anheften” und interest für “Interesse” zusammensetzt. Sinn und Zweck des Ganzen ist, das man nützliche Ideen auf Pinnwänden merken kann. Dies ist seit Ende 2012 entweder öffentlich oder auf “geheimer” Pinnwand möglich.
Inspirieren lassen? Das geht am besten auf Pinterest
Nachdem Menschen auf Pinterest gerne ihre Hobbys, Interessen und Einkaufstipps teilen, kann man sich hier tatsächlich rasch inspirieren lassen. Dabei ist sehr praktisch, dass registrierte Nutzer eigene Pinnwände erstellen können. Letztere können deren Bilder dann repinnen bzw. teilen oder auch kommentieren.
Als visuelle Suchmaschine basiert Pinterest auf den Funktionen maschinelles Sehen und maschinelles Lernen. Hierfür greift die Plattform auf mehr als 175 Milliarden Daten bzw. Bilder zurück. Neben Stills können User ebenfalls Videos auf ihren Pinnwänden anheften.
Letzte größere Überarbeitung der Pinterest App im April 2016
Offenbar scheint man bei Pinterest mit dem Design der App zufrieden zu sein. Denn die letzten einschneidenden Überarbeitungen fanden vor vier Jahren statt. Obwohl die Nutzung hauptsächlich von mobile Endgeräten aus erfolgt, unterstützt die Plattform bislang nur Apple iOS und Android.
Eckdaten
Pinterest beschäftigt etwa 1600 Mitarbeiter
ca. 442 Mio Nutzer weltweit (Stand 2020)
50% der User aus den USA
Gründer: Ben Silbermann (CEO), Evan Sharp & Paul Sciarra
online seit März 2010
1 Mio. User/Monat in Ö
13 Mio. User/Monat in D
46% internationales Wachstum zwischen 2019 & 2020
69% der User sind weiblich
200% Anstieg bei Videoaufrufen
80% der Pinterest-User gehen häufiger in den Einzelhandel
Seit der Einführung der Pinterest Anzeigen und ihrer Ausrollung in weiteren Ländern, sind die Umsätze enorm gestiegen. Insofern hat das Netzwerk allein im dritten Quartal 2020 443 Mio. US-Dollar durch Werbeschaltungen umgesetzt.
Anders als beispielsweise bei TikTok, machte die Corona-Pandemie Pinterest durchaus zu schaffen. Doch alles scheint sich wieder einzupendeln. Ähnlich wie Snapchat, gehört die Plattform zu den eindeutigen Gewinnern vom Facebook Ad Boykott. Und auch die wachsenden Nutzerzahlen machen die Pinterest Anzeigen für Werbekunden
Starkes Wachstum: Pinterest immer profitabler
Insbesondere das Jahr 2020 ist für die Social Media-Plattform ein außerordentlich erfolgreiches gewesen. Dies zeigt zumindest die Entwicklung der Userzahlen. Allein im 3. Quartal dieses Jahres ist die Plattform um 26 Mio. Nutzer gewachsen! Innerhalb der letzten 12 Monate verzeichnete man ein beeindruckendes Wachstum von 110 Mio. Usern.
Nutzung in Österreich, Deutschland & Schweiz
Auch hierzulande und in Deutschland hat sich das soziale Netzwerk bereits etabliert. Laut Pinterest Anzeigenmanager nutzen rund 13 Mio. Menschen in Deutschland Pinterest und speichern monatlich über 4 Mio. Inhalte. Zudem ist anzumerken, dass die User-Anzahl beim Nachbarn im letzten halben Jahr um 6 Mio. angewachsen ist. Ein starkes Signal!
In Österreich hingegen nutzen 1 Mio. Menschen monatlich Pinterest. Verglichen damit kommt die Schweiz ebenso auf 1 Mio. Nutzer. Insgesamt stammen über 15 Mio. User aus der DACH-Region.
Warum ist Pinterest auch für Unternehmen interessant?
Vor allem in den letzten Jahren hat sich die Plattform als enormer Traffic-Lieferant erwiesen. Unter anderem ist dies auf die enge Verbindung zu Webseiten zurückzuführen. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum auch Marken das Netzwerk für sich entdeckt haben.
Denn Pinterest bietet Unternehmen durchaus interessante Marketing-Ansätze. So hat man in letzter Zeit konsequent erweitert und die businessrelevanten Optionen weiterentwickelt. Dazu zählen z.B. die sog. Shoppable Pins oder etwa die für Publishing interessanten Story Pins.
Das EU-Datenschutzschild regelte den transatlantischen Datentransfer
Beim sog. EU-US Privacy Shield, auch unter der Bezeichnung “Datenschutzschild” bekannt, handelt es sich um eine informelle Datenschutzrecht-Absprache. Diese wurde zwischen 2015 und 2016 zwischen der EU und den USA ausgehandelt. Prinzipiell umfasst Privacy Shield eine Reihe von Zusicherungen der US-amerikanischen Bundesregierung sowie einen von der EU-Kommission verfassten Angemessenheits-Beschluss. Am 12. Juli 2016 trat das Privacy Shield in Kraft.
Im Großen und Ganzen gibt das Datenschutzschild vor, dass der Umgang mit in die USA übertragenen, personenbezogenen Daten dem Datenschutzniveau der Europäischen Union entsprechen soll. Das EU Privacy Shield löste das bis Oktober 2015 geltende Safe Harbor ab. Gültig war die Vereinbarung bis 16. Juli 2020. An diesem Tag erklärte die Europäische Kommission aufgrund des jahrelangen Einwirkens von Max Schrems die Vereinbarung für nichtig.
Die Geschichte hinter Privacy Shield
Geeinigt haben sich die USA und die Europäische Kommission am 2. Februar 2016 auf das EU-US Privacy Shield. Voraussetzung dafür war die Unterzeichnung eines Gesetzes durch Barack Obama, welches EU-Bürgern ermöglicht im Falle einer Datenschutzverletzung in den USA zu klagen.
Österreich, Slowenien, Kroatien und Bulgarien enthielten sich der Stimme
Daraufhin stimmten die meisten EU-Mitgliedsstaaten dem Privacy Shield zu. Lediglich Österreich, Slowenien, Kroatien und Bulgarien enthielten sich. Insbesondere in Hinsicht auf den kommerziellen Teil hat die Kommission viele Forderungen der Datenschützer berücksichtigt. Während der Übergangszeit hielten sich amerikanische Unternehmen an die Standardvertragsklauseln nach Art. 26 Abs. 2 der EU-Datenschutzlinie aus dem Jahr 1995.
Die Garantien für die Übermittlung von Daten auf der Grundlage des neuen EU-US-Datenschutzschilds [entsprechen] den Datenschutzstandards in der EU.
So hieß es im Angemessenheitsbeschluss der Kommission, welchen sie am 12. Juli 2016 an die EU-Mitgliedstaaten weiterleitete. Als Reaktion darauf reichte die irische Organisation Digital Rights Ireland beim EuGH eine Nichtigkeitsklage gegen den Beschluss zum EU Privacy Shield ein. Entsprechende Verfahren wurden ebenso von La Quadrature du Net-Netzaktivisten, dem French Data Network FDN wie auch FFDN eingeleitet.
Als Donald Trump Präsident wurde, hieß es von Seiten der EU-Justizkommissarin Věra Jourová im März 2017, die Absprachen würden bei signifikanten Änderungen durch die Bundesregierung der USA nichtig werden. Zugleich empfahl sie die EU-Bürger über ihre Rechte aus dem Privacy Shield aufzuklären.
Schließlich nahm das EU-Datenschutzschild am 16. Juli 2020 mit einem Urteil der EuGH ein Ende. Der gebotene Schutz war schlichtweg unzureichend. Somit können sich datenschutzrechtlich Verantwortliche bei Datentransfers in die USA nicht mehr auf Privacy Shield bzw. die Datenschutzniveaus gem. Art. 45 DSGVO berufen.
Was regelt das Privacy Shield?
Das EU-US-Datenschutzschild baut auf folgenden Grundsätzen auf:
Strenge Auflagen für datenverarbeitende Unternehmen: Regelmäßige Überprüfung teilnehmender Unternehmen und Sicherstellung der Einhaltung von Regelungen durch das US-Handelsministerium. Die Nichteinhaltung ist mit Sanktionen verbunden. Daten dürfen ausschließlich an Dritte weitergegeben werden, die sich ebenfalls am Datenschutzschild beteiligen.
Transparenzpflichten sowie klare Schutzvorkehrungen beim Datenzugriff durch US-Behörden: Der Zugriff auf EU-Daten erfolgt nur unter Einhaltung klarer Beschränkungen bzw. der Voraussetzung, dass die nationale Sicherheit bedroht ist. Damit sind europäische personenbezogene Daten von einer unterschiedslosen Massenüberwachung durch die US-Behörden ausgeschlossen.
Rechte des Einzelnen sind wirksam geschützt: Es stehen Möglichkeiten der Streitbeilegung offen für den Fall, das die Daten eines EU-Bürgers im Rahmen des Privacy Shield missbraucht wurden. Sogar ein kostenloses Verfahren steht in diesem Rahmen zur Verfügung.
Jährliche Überprüfung der Umsetzung des EU-Datenschutzschilds durch die Europäische Kommission sowie das US-Handelsministerium.
Der bereits im Februar 2016 vorliegende Entwurf des Privacy Shield wurde danach entsprechend weiterer Stellungnahmen der Europäischen Datenschutzbehörden abgeändert.
Erhebliche Kritik an Privacy Shield
Vor allem am Anfang war der “Deal” zwischen den USA und der EU ziemlicher Kritik ausgesetzt. Max Schrems, dessen Klage bereits Safe Harbor zu Fall brachte, bemängelte, dass die Zusicherungen der US-Bundesregierung kurz vor der Präsidentschaftswahl keinen Halt hätten. Denn bei Wechsel der Regierung sahen die Regelungen des Datenschutzschilds die Option zu möglichen Änderungen vor.
Zusätzlich wurde Privacy Shield von 27 Bürgerrechtsorganisationen und zahlreichen Datenschützern abgelehnt. Moniert wurde allem voran die Tatsache, dass es sich um keinen rechtlich verbindlichen Vertrag handelt. Vielmehr ist es eine Sammlung von Briefen. Zudem blieben die Massenüberwachsungsmaßnahmen durch die US-Regierung weiterhin zulässig. Auch wissen die Betroffenen gar nicht, dass sie überwacht werden. Damit können sie sich auch nicht auf ihre Rechte berufen.
Darüber hinaus wurde nach der Wahl von Donald Trump die Geltung des Privacy Act am 25. Jänner 2017 auf US-amerikanische Staatsbürger beschränkt. Vom angemessenen Datenschutzniveau für EU-Bürger konnte somit nicht länger die Rede sein.
Max Schrems über das Privacy Shield (Erklär-Video)
Eine EU-Richtlinie für Zahlungsdienste und Zahlungsdienstleister
PSD2 steht für Payment Services Directive und umfasst die zweite europäische Zahlungsdiensterichtlinie. Die PSD bzw. die Zahlungsdiensterichtlinie 2007/64/EG ist durch die Zahlungsdiensterichtlinie (EU) 2015/2366 bzw. der PSD2 ersetzt worden. Somit ist die PSD2 eine EU-Richtlinie zur Regulierung von Zahlungsdiensten und Zahlungsdienstleistern innerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes. Ziel ist es, einen einheitlichen Markt für den Zahlungsverkehr innerhalb der Europäischen Union zu schaffen. Zusätzlich wurde die Zahlungsabwicklung innerhalb des Europäischen Wirtschaftraumes (EWR) durch die PSD erleichtert und ein Regelwerk für Zahlungsdienste aufgestellt. So werden die elektronische und die bargeldlose Zahlung im EWR durch die PSD geregelt.
Was beinhaltet die PSD2?
Die Zahlungsdiensterichtlinie umfasst zwei Hauptbereiche bestehend aus den „Marktregeln“ und den „Geschäftsleitungsregeln“.
Die Marktregeln beziehen sich auf Organisationen die Zahlungsdienste erbringen dürfen. Unter anderem Banken bzw. Kreditinstitute und Behörden wie beispielsweise Zentralbanken. Mit der PSD sind auch Online Geldinstitute berücksichtigt. Sowie Organisationen, die keine Kreditinstitute sind, jedoch aufgrund der Erfüllung bestimmter Anforderungen, eine Zulassung erlangt haben. Über die Geschäftsleitungsregeln wird die Transparenz der Informationsdienstleistungsinstitute geregelt. Wie beispielsweise etwaige Gebühren, Wechselkurse oder Transaktionsreferenzen. Dabei sind die Rechte und Pflichten für Zahlungsdienstleister als auch für Nutzer festgelegt.
Fachbegriffe verständlich erklärt im Marketing Lexikon – unser Beitrag häufig verwendetes Fachjargon ein wenig zu entwirren!
Radiothek: Online-Plattform für ORF-Hörfunkangebote
Ö1, Ö3, FM4, Podcasts und Co – ORF live & on demand
Bereits seit 26. November 2019 kann man die Radiothek bzw. zentrale Online-Plattform für sämtliche Hörfunkangebote des ORF abrufen. Neben 24/7-Live-Streams und 7-Tage-on-Demand-Playern, sind hier u.a. Ö1, Ö3 und FM4. Darüber hinaus ebenso neun ORF-Regionalradios sowie Ö1 Campus, ein ORF-Volksgruppenagebot und Slovenski spored in slowenischer Sprache. Sie ergeben das komplette Portfolio der ORF-Radioflotte.
Erwähnenswert ist, dass das Angebot auf intuitiver Navigation basiert. Diese ermöglicht es Usern, schnell und einfach das zu finden, wonach sie suchen.
Radiothek als wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung & Playerstrategie
Laut ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat man mit der ORF-Radiothek ein facettenreichen und zugleich zeitgemäßes Public Service geschaffen. Damit ist ein wesentlicher Meilenstein in Sachen Digitalisierung gelegt worden.
Die seit 2017 als ORF-Radiodirektorin tätige Monika Eigensperger fügt hinzu:
Die ORF-Radiothek beinhaltet Themenrubriken, zeit- und kulturhistorische Onlinearchive, alle unsere Radio-Podcasts und die Möglichkeit zur Erstellung persönlicher Playlists.
Nebst der erwähnten User-freundlichen Navigation, hat die ORF-Radiothekein responsives Design. Ebenso besteht die Möglichkeit zeitversetzt zu hören. Damit wird der Mobilität der ORF-Hörer entsprochen, die mit dieser Funktion zeit- und ortsunabhängig das gewünschte Programm genießen können.
Hinzu kommt, dass Dank der neuesten Online- und Streaming-Technologien sowohl entsprechende Performance sowie Usability gegeben sind. Somit hat sich die Radiothek wirklich den Beinamen “State-of-the Art-Plattform” verdient. Im Grunde leistet sie das im Audiobereich, was die ORF-TVthek für das Fernsehen macht.
Aufbau der Radiothek
Auf der Startseite der ORF-Radiothek bekommt man zunächst die Player sämtlicher ORF-Radios zu sehen. Des Weiteren sind die Lanes nach Sendern strukturiert. Dementsprechend finden sich hier passende Features, Highlights und Empfehlungen der einzelnen Redaktionen.
Außerdem besteht auch die Möglichkeit über die Startseite auf die Podcasts zuzugreifen. Ferner zeigen aktuelle Themenschwerpunkte auf einen Blick, welche zeit- und kulturhistorischen Inhalte in den Audio-Archiven verfügbar sind. Darüber hinaus kann man über die Navigationsleisten Features, wie etwa die Playlists oder senderübergreifende Suchfunktion, aufrufen.
Radiothek als Hauptbestandteil des ORF-Players
Im Zuge der ORF-Digitalisierungsoffensive wurde 2019 auch der ORF-Player entwickelt. Hiervon ist die Radiothek gleichsam die tragende Säule. Ersterer wurde von der Hauptabteilung Online und Neue Medien der Technischen Direktion in Kooperation mit der ORF Online und Teletext GmbH entwickelt.
Der auf der Frontpage enthaltene Überblick über alle inhaltlichen Angebote kann vom User auf “Dark Mode” (schwarzer Hintergrund) umgestellt werden.
Lineares Darstellungssystem
Beim Bedienkonzept der individuellen Player hat man sich an populären Darstellungssystemen von linearen TV- und Radio-Programmen bedient. So startet das gewünschte Live-Programm, sobald der User auf den Sender seiner Wahl klickt. Des Weiteren sind auf einer Zeitachse sowie in einem Kalender sowohl vergangene wie auch künftige Inhalte wie Sendungen, Musiktitel oder Beiträge zu sehen.
Navigationshilfen
Darüber hinaus helfen Inhaltsangaben zu Sendungs- und Beitragstiteln bei der Hörauswahl. Zusätzliche Highlights – ausgewählt durch die jeweilige Redaktion – wie auch eine Stichwortsuche erleichtern die Navigation. Außerdem kann man die getroffene Auswahl an Sendungen oder Beiträgen einer Playlist hinzufügen.
Suchfunktion
Die Suchfunktion ermöglicht die Suche über alle verfügbaren ORF-Radios hinweg. Der User kann durch Eingabe von Tags oder des Sendernamens zu den gewünschten Inhalten gelangen. Natürlich kann auch direkt nach dem Sendungs- und Beitragstitel gesucht werden.
Ja, Rakuten und nicht Raketen – ein E-Commerce-Gigant!
Rakuten K.K. ist ein börsennotiertes Unternehmen aus Japan und gilt als eines der größten E-Commerce Unternehmen der Welt. Das wurde vor allem durch zahlreiche Übernahmen wie buy.com aus den USA, Priceminister aus Frankreich und viele weitere erreicht. Das Unternehmen steht in unmittelbarem Wettbewerb zu Amazon und bezeichnet sich selbst als drittgrößter Internethändler der Welt. Anders als bei Amazon, bietet Rakuten keine eigenen Produkte zum Verkauf an. Das Konzept des Marktplatzes besteht vor allem darin, Onlineshops inklusive Infrastrukturen zu Zahlungsformen und der Risikoübernahme bei Zahlungsausfällen, anzubieten. Die Einnahmen entstehen dann durch Verkaufsprovisionen pro Artikel.
Weltweit gibt es insgesamt mehr als 60.000 Händler in 19 Ländern, die mit dem Rakuten-Marktplatz im Online-Handel agieren.
Im deutschsprachigen Raum existiert in Deutschland das Tochterunternehmen Rakuten Deutschland GmbH. Der Marktplatz dort verfügt über mehr als 7.000 Fachhändlern mit über 23 Millionen Produkten. Das Produktspektrum erstreckt sich dabei von Lebensmittel, über Mode, Kosmetik bis hin zu Elektronikprodukten.
Safe Harbor – kein “sicherer Hafen” für Datentransfer in die USA
Der Vorgänger von Privacy Shield wurde am 6. Oktober 2015 für nichtig erklärt.
Safe Harbor, zu Deutsch “sicherer Hafen”, ist ein Beschluss der Europäischen Kommission zum Datenschutzrecht aus dem Jahr 2000. In den Medien machte er auch unter der Bezeichnung Safe Harbor-Abkommen bzw. Safe Harbor-Pakt seine Runden. Das Abkommen sollte den Datentransfer zwischen der EU und den USA entsprechend der europäischen Datenschutzrichtlinien regeln.
Allerdings wurde die Entscheidung vom EuGH im Zuge des Schrems I-Urteils vom 6. Oktober 2015 für ungültig erklärt. Daraufhin trat eine Regelung namens EU-US Privacy Shield die Nachfolge an. Letztere wurde am 16. Juli 2020 ebenfalls für untauglich erklärt.
Gemäß der Datenschutzrichtlinie 95/46/EG war es prinzipiell verboten, personenbezogene Daten aus der EU in die Staaten zu übertragen, sofern sie nicht ausreichend geschützt waren. Und dies war auch tatsächlich der Fall. Denn das US-amerikanische Recht umfasst keine gesetzlichen Regelungen, die den EU-Standards gleichkommen.
Damit also der Datenverkehr zwischen der EU und den USA nicht zum Erliegen kommt, entwickelte man zwischen 1998 und 2000 ein spezielles Verfahren. Laut diesem, konnten sich US-Unternehmen auf eine Liste des US-Handelsministeriums eintragen lassen, sofern sie sich bereit erklärten, die sog. Safe Harbor Principles zu befolgen. Daraufhin hatte die Europäische Kommission im Juli 2000 anerkannt, dass bei diesen Unternehmen ein ausreichender Schutz für personenbezogene Daten von EU-Bürgern gewährleistet war.
Insgesamt sind circa 5500 US-amerikanische Unternehmen dem Abkommen beigetreten. Darunter waren: Microsoft, Amazon.com, Google, Facebook, IBM, General Motors, Hewlett-Packard oder etwa Dropbox.
Eigenes Safe Harbor für die Schweiz
An dieser Stelle bleibt anzumerken, dass auch zwischen der Schweiz und den USA ein separates Arrangement ausgearbeitet wurde. Das sog. U.S.-Swiss Safe Harbor Framework. Analog zum in der EU geltenden Abkommen, galt das Datenschutzniveau für personenbezogene Daten als gewährleistet.
Nichtsdestotrotz wurde auch dieses im Zuge des EuGH-Urteils vom 6. Oktober 2015 für ungültig erklärt.
Kritik am Datenschutzabkommen
Bereits im April 2010 hatte der Düsseldorfer Kreis erklärt, dass die Safe Harbor-Zertifizierung von US-amerikanischen Unternehmen nicht verlässlich wäre. Somit könnten sich Datenexporteure keinesfalls darauf verlassen. Daraufhin forderte man konkrete Mindeststandards sowie die Kontrolle durch Aufsichtsbehörden.
Zusätzlich kam ein weiterer Umstand beschwerend hinzu. Der USA PATRIOT Act sieht nämlich vor, dass die US-Sicherheitsbehörden auch ohne Benachrichtigung der Dateninhaber Zugriff auf personenbezogene Daten haben können. Woraufhin beispielsweise das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein verlauten ließ:
[Safe Harbor ist] das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht.
Unmittelbar nach den Enthüllungen Edward Snowdens wurde die Europäische Kommission aufgefordert, Safe Harbor zu überprüfen und den Datentransfer in die USA bis zur Klärung zu verbieten. Hinzu kam, dass zwei Beschwerden gegen Facebook und Apple von der irischen Datenschutzbehörde nicht bearbeitet worden waren. Ebenso hat PRISM nichts an der Gültigkeit der Vereinbarung geändert. Der Datenexport in die USA war weiterhin an Empfängerunternehmen von der Safe Harbor-Liste gestattet.
Schließlich nahm sich die EU-Kommission einer Überprüfung von Safe Harbor an und stellte hiernach fest:
Im Lichte der Veröffentlichungen rund um PRISM scheint es, dass die Datenschutzerfordernisse durch das Safe Harbor-Abkommen nicht den europäischen Standards entsprechen.
Darauffolgend kündigte die EU-Justizkommissarin Viviane Reding am 6. September 2013 eine Reform des EU-Datenschutzes an. Laut dieser drohten Unternehmen Strafen von bis zu zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, sofern sie illegal Daten in die USA übermittelten. Im März 2014 stimmten die EU-Abgeordnete für eine Aussetzung von Safe Harbor mit 544 Ja-Stimmen, 78 Gegenstimmen sowie 60 Enthaltungen.
Max Schrems versetzt Safe Harbor den Todesstoß
Einen entgültigen Rückschlag erhielt das Abkommen im September 2015. Im Zuge des Schrems/Data Protection Commissioner-Verfahrens befand der Generalanwalt am EuGH Safe Harbor für ungültig. Zudem stellte er fest, dass die Kommission die Befugnisse der nationalen Kontrollbehörden nicht beschränken darf. Demnach darf ein EU-Mitgliedstaat entsprechende Maßnahmen ergreifen, sofern in einem Drittland “systemische Mängel festgestellt werden”.
Ebenso bemängelte der Generalanwalt die Tatsache, dass die USA Datensammlungen von EU-Bürgern erlauben, und dies
… in großem Umfang […], ohne dass sie über einen wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz verfügen.
Zudem würden amerikanische Geheimdienste “massiv und nicht zielgerichtet” Überwachung ausüben. Die US-amerikanischen Unternehmen mit einer entsprechenden Zertifizierung wären dazu verpflichtet sämtliche Regelungen zu missachten, sobald die US-amerikanischen Sicherheitsbehörden Daten von EU-Bürgern anfordern.
Nach mehrmonatigen Verhandlungen wurde am 12. Juli 2016 das Nachfolgeabkommen Privacy Shield von der Europäischen Kommission angenommen. Es galt vom 1. August 2016 bis 16. Juli 2020.
SEA steht für bezahlte Werbung in den Search Engines (wie Google, Bing, Yandex, Baidu & Co)
SEA ist die Abkürzung für den englischen Begriff Search Engine Advertising. Auf deutsch heißt der Begriff „Suchmaschinenwerbung“. SEA ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings (SEM) und konzentriert sich auf bezahlte Werbemaßnahmen in Suchmaschinen. Die wohl bekannteste Werbeform in diesem Bereich sind die so genannten Textanzeigen innerhalb der Suchergebnisseite einer Suchmaschine.
Weitere Synonyme für SEA: Google Adwords, Google Ads, Search Ads, Dynamische Anzeigen, Shopping Ads, Hotels Ads, Bing Ads, Amazon Ads. Weniger bekannt sind die Werbebanner (Displayanzeigen) und Video-Anzeigen bsow. auf Youtube. Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine und ebenfalls ein reichweitenstarkes Medium. Mitte 2018 hat Google, das bewährte Produkt Google Adwords in Google Ads umbenannt. Im deutschsprachigen Europa besitzt Google eine Marktdominanz von rund 95%.
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