Ecosia Herobild

Ecosia

Lesezeit: 5 Minuten

Letzte Änderung: 01.04.2026, 09:53 Uhr

Ecosia – die umweltbewusste Suchmaschine

Was ist Ecosia?

Bei Ecosia handelt es sich um eine ökologische Suchmaschine. Ihren Sitz hat sie in Berlin. Sowohl die Suchergebnisse wie auch die Suchanzeigen liefert Bing.

Ecosia verspricht…

  • Wer sie zu seiner neuen Suchmaschine macht, pflanzt nebenbei kostenlos Bäume.
  • Die Gewinne fließen in die Pflanzung von Bäumen.
  • Ecosia pflanzt Bäume dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Somit ist sie gut für Mensch, Umwelt sowie die lokale Wirtschaft.
  • Jede Suche mit der Suchmaschine wirkt sich positiv auf die Welt aus.

Warum Ecosia so besonders?

Die Welt verändern? Ja, das geht – mit jeder Suche via Ecosia & der totalen Transparenz

Ecosia legt großen Wert auf Transparenz. Deshalb veröffentlicht man jeden Monat Finanzberichte mit Informationen, wie viel Geld mit den Suchen eingenommen wurde. Ebenso erfährt man als User, welcher Prozentsatz davon in Baumprojekte geflossen ist. Statt die Dividenden an seine Eigentümer auszuzahlen, verbleiben sämtliche Überschüsse im Unternehmen. Sie fließen einzig und allein in Baumpflanzprojekte sowie grüne Investitionen.

Monatlich bezahlt man seine Partner für Wiederaufforstung, primär durch Baumpflanzungen, aber auch durch Alternativmethoden wie Naturverjüngung oder Feuerbekämpfung. Um die Partner unabhängig von Einnahmeschwankungen bezahlen zu können, parkt der Suchmaschinenbetreiber Teile der Gelder in einem Baumfonds.

Ecosia - monatliche Finanzberichte

Quelle: de.blog.ecosia.org

Ecosia Projekte

Quelle: de.blog.ecosia.org

CO2-Neutralität

Während die meisten Unternehmen auf fossile Brennstoffe wie Kohle, Braunkohle und Gas setzen, zielt Ecosia auf sauberen Strom aus erneuerbaren Quelle wie Wind- oder Solarkraft ab. Das Unternehmen distanziert sich aus Klimagründen ganz klar vom “Business as usual”. So hat man beispielsweise 2018 begonnen, eigene Solaranlagen zu bauen. Seitdem wird das Stromnetz und somit sämtliche Suchvorgänge mit sauberer Energie versorgt.

Doch auch, wenn CO2-neutral gut ist, ist CO2-negativ natürlich noch besser. Aus diesem Grund hat Ecosia auch als eines der ersten Unternehmen im Jahr 2019 seine Produktion erneuerbarer Energie verdoppelt! Dies dient nicht bloß der Deckung des Eigenbedarfs, sondern führt auch zur aktiver Verdrängung umweltbelastender Energie aus dem Netz.

Denn es ist nunmal eine Tatsache, dass Server sehr viel Energie verbrauchen. In Zahlen ausgedrückt:

Wäre das Web ein Land, so würde es in Hinsicht auf den Stromverbrauch Platz 3 der Weltrangliste belegen.

Darum tragen auch Internet-Unternehmen eine Mitverantwortung für den ökologischen Fußabdruck, den sie hinterlassen. Das Unternehmen übernimmt mit seiner Philosophie sowie aktivem Tun in puncto Ökostrompolitik zweifelsohne eine Vorreiterrolle.

DSGVO-freundlich

Um Ecosia selbst zu zitieren:

Nicht nur Wälder müssen geschützt werden, sondern auch deine Daten. Wir kümmern uns um beides!

Keine permanente Speicherung von Suchanfragen

Die Suchmaschine erstellt keine persönlichen Nutzerprofile, die auf Suchverläufen basieren. Stattdessen anonymisiert man sämtliche Suchanfragen innerhalb einer Woche.

Kein Herausgeben von Daten an Werbetreibende

Es ist kein Geheimnis mehr, dass viele Webdienste Userdaten sammeln. Diese veräußern sie dann für Werbezwecke. Ecosia hingegen verkauft weder Daten noch Suchanfragen an Werbetreibende weiter.

Verschlüsselung von Suchanfragen

Man geht hier sogar so weit, dass man die Suchanfragen der User vor potenziellen Lauschangriffen durch eine Verschlüsselungstechnologie schützt. Schließlich soll ausschließlich der User und Ecosia Zugriff auf die Nutzer-Suchanfragen haben.

Verzicht auf Verwendung externer Tracking-Tools

Zur Verbesserung ihrer Services verwenden viele Websites externe Tracking-Tools wie etwa Google Analytics. Ecosia dagegen verzichtet auf Analyse-Tools von Drittanbietern. Natürlich geht es dabei in erster Linie um die Unterbindung des Zugriffs auf die Suchdaten von Ecosia-Usern.

Sämtliches Tracking durch Nutzer deaktivierbar

Um die Suchmaschinen-Dienste zu verbessern, benötigt Ecosia im Grunde nur eine geringe Datenmenge von den Usern. Möchte der User seine Daten nicht teilen, hat er die Möglichkeit im Browser die Option “Do Not Track” zu aktivieren.

Die Geschichte hinter Ecosia

Die Suchmaschine wird zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 freigeschaltet. Als ihr offizieller Begründer gilt Christian Kroll. Dieser hatte zuvor bereits die drei “grünen” Suchmaschinen OneCentPerSearch, Forestle sowie znout entwickelt. Heute kooperiert znout mit Google. Man hat sich zum Ziel gesetzt, den durch znout-Suchen verursachten CO2-Ausstoß durch den Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien auszugleichen.

Auch die Gründung von Forestle geht auf eine Kooperation mit Google zurück. Dennoch kündigte Google nach nur wenigen Tagen die Zusammenarbeit. Schließlich wurde Forestle am 1. Jänner 2011 in Ecosia integriert. Seitdem findet eine entsprechende Umleitung sämtlicher Forestle-Suchanfragen statt.

Jedes Jahr pflanzt Ecosia zig Millionen Bäume. Und es sind jedes Mal mehr. Erst im Juli 2020 brach man den Rekord von 100 Millionen Bäumen.

Öko-Wunder Ecosia oder doch berechtigte Kritik?

Früher wurde bemängelt, dass Ecosia die Such- & IT-Infrastruktur von Yahoo bzw. Microsoft verwendet und diese nicht mit Ökostrom laufen. Mittlerweile hat Microsoft den Betrieb seiner Server teilweise auf erneuerbare Energien umgestellt. Was kann man an einer grünen Suchmaschine, die 80% ihres Gewinns für Bäume spendet, noch bemängeln? Gibt man bei Google “Ecosia” ein, erscheint eine Reihe an Kritikpunkten, die wir uns nachfolgend genauer ansehen.

Digitales Anprangern

So sympathisch und geschmeidig Ecosia am ersten Blick erscheinen mag, sie verstecken ihre Kritik nicht und stellen Marken an den Pranger. Unternehmen, die mit fossilen Brennstoffen Geld verdienen, scheinen in den Suchergebnissen mit einem Zusatzvermerk – einem kleinen Kraftwerk-Symbol – auf. Zusätzlich kommt folgender Text:

Suchergebnisse mit diesem Symbol zeigen dir Ergebnisse von Firmen, die mit fossilen Brennstoffen Geld verdienen und damit das Klima zerstören.

Spenden nur mit Anzeigen-Klicks lukriert

Die grüne Suchmaschine gibt an, dass ca. 45 Suchanfragen für die Pflanzung eines Baums sorgen. Auf diese Weise suggeriert man dem User, dass lediglich die Suche dafür ausreichend ist. Doch das ist natürlich nicht der Fall. In Wirklichkeit kommen die Spenden durch Klicks auf die Anzeigen zustande. Wer davon weiß, klickt wahllos auf die Adds. Und das sehen Werbekunden gar nicht gerne! Aus diesem Grund hielt die Kooperation von Google und Ecosia nur zwei Wochen lang.

Der Fake-Vorwurf

Was steckt eigentlich hinter diesem Vorwurf? Dieser hält sich nämlich relativ hartnäckig – Tendenz steigend. Aktuell googeln 1.700 User im Monat den Suchbegriff “Ecosia Fake”. Veruntreut man etwa die Einnahmen oder kommen sie gar nicht einem guten Zweck zugute?

Mit Gewissheit können wir sagen: Als Betrüger darf man der Suchmaschinenbetreiber nicht abstempeln! Durch Offenlegung der Finanzen möchte Ecosia klarlegen, wie viel dem guten Zweck zufließt. Beim näheren Durchforsten der Suchergebnisse findet man ohnehin keine triftigen Gründe.

Sucheffektivität noch nicht ausgereift

Wer sich intensiver mit der Funktionsweise des Suchalgorithmusses beschäftigt, stößt recht schnell an die Grenzen des Machbaren und auf Qualitätsunterschiede zu anderen Suchmaschinen. Diese These untermauern diverse Foren-Einträge. User kritisieren offen die Sucheffektivität der grünen Suchmaschine. Beispielsweise, bemängelt man die Anzahl an Suchergebnissen und vergleicht sie mit Google. Viele User nutzen Ecosia deshalb vorwiegend aus idealistischen Gründen. Das heißt, sie wollen gerne mit ihren Suchen und Klicken auf Anzeigen zum Umweltschutz beitragen. Dennoch heißt es oftmals in den Kommentaren, dass man gezwungen ist am Ende doch wieder auf die umfangreicheren Suchresultate von Google zurückzugreifen. Das dürfte wohl einer der wichtigsten Programm-Punkte auf der Produktentwicklungs-Liste der jungen Suchmaschine sein.

Erklär-Video – Warum Ecosia Bäume pflanzt

Quellen: ecosia.org, de.wikipedia.orgmy-green-choice.de

EPVO - Titelbild

ePVO

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:25 Uhr

ePVO – ePrivacy Verordnung

Was ist die ePrivacy-Verordnung?

Die ePrivacy-Verordnung (ePVO) ist eine Ergänzung zur aktuellen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Somit verfolgt diese ebenso das Ziel, personenbezogene Daten innerhalb der EU zu schützen und zu gewährleisten. Im Gegenzug zur DSGVO liegt der Schwerpunkt der ePrivacy-Verordnung jedoch speziell im Segment der elektronischen Telekommunikation. Wie beispielsweise E-Mails, SMS oder Sprachanrufen.

Die ePVO ist für die Sicherstellung der Vertraulichkeit in der elektronischen Kommunikation innerhalb Europas und neben personenbezogenen, auch für die Regelung weiterer Daten verantwortlich. Zusätzlich soll die aktuell geltende E-Privacy-Richtlinie (RL 2002/58/EG) wie auch die Cookie-Richtlinie (RL 2009/136/EG) von der ePrivacy-Verordnung abgelöst werden.

Schwerpunkte der ePrivacy-Verordnung

  • Vertraulichkeit innerhalb der elektronischen Kommunikation
  • Opt-In für Cookies und weitere Tracking-Tools
  • Einwilligung zur Verarbeitung von Kommunikationsinhalten und -metadaten
  • Einwilligung für kommerzielle Kommunikation

Wer ist von der ePVO betroffen?

Die ePVO kommt dann zur Anwendung wenn es sich um die Verarbeitung von elektronischen Kommunikations-Daten handelt. Diese Daten entstehen, wenn Kommunikationsdienste angewendet werden. Wie die DSGVO ist auch die ePVO für Unternehmen anzuwenden, die Kommunikationsdienste (wie E-Mail, Soziale Medien, webbasaierte Kommunikationsdienste usw.)  innerhalb der EU anbieten. Dabei fällt der Schutz nicht nur auf natürliche Personen sondern ebenso juristische Personen.

Datenschutz-Gütesiegel

Damit Sie als Unternehmen bzw. Websitebetreiber nach außen zeigen können, dass Sie nach ePVO arbeiten, bietet die ePrivacy verschiedene Gütesiegel zur Zertifizierung Ihrer Produkte. Durch das Datenschutz-Gütesiegel sollen vor allem für Unternehmen ein Marketingvorteil für ihre Kommunikation auf Webseiten, Mobilseiten, Software-Interfaces, Apps und dergleichen entstehen. Vor allem ist es ein Qualitäts- und Vertrauens-Merkmal für Endkunden.

Folgende Gütesiegel werden angeboten:

  • ePrivacyseal (für Online- und Mobilangebote)
  • EDAA-OBA-Zertifizierung (für online behavioral advertising (OBA))
  • ePrivacyApp (Zertifizierung von Apps)
  • DTSG UK Brand Safety (für Agenturen, Verlagen und Vermarkter)

Der aktuelle Stand der e-Privacy-Verordnung:

Geplant war es, dass die ePVO gemeinsam mit der DSGVO in Kraft treten soll. Aufgrund dessen der Rat der Mitgliedsstaaten sich nicht auf eine gemeinsame Position einigen konnten, gibt es noch kein aktuelles Datum, bis wann die ePVO tatsächlich in Kraft tritt. Uneinigkeiten entstehen vor allem dabei, dass die Mitgliedsstaaten durch die ePVO sich um die Wettberbsfähigkeit des digitalen EU-Binnenmarktes sowie der Innovationsfähigkeit fürchten. Aus diesem Grund soll es einen neuen Vorschlag für die ePrivacy-Verordnung geben, der die Schaffung eines transparenten und fairen Wettbewerb innerhalb der EU unterstützt.

Sollte die finale Fassung der ePVO genehmigt werden, gibt es eine Umsetzungsfrist von ca. 2 Jahren. Somit sehen Prognosen vor, dass die ePrivacy-Verordnung bis frühestens 2021 in Kraft treten soll.

Erklär-Video – ePVO

Quellen: WBS – Die Experten, blogmojo.de, heise.de, eprivacy.eu, dmvö

 

Facebook - Titelbild

Facebook

Lesezeit: 6 Minuten

Facebook – Das Zuckerberg’sche “Buch der Gesichter”

Wie aus Facemash das größte soziale Netzwerk der Welt wurde

Viele haben den Film The Social Network über den bewegten Werdegang von Facebook gesehen. Und es gibt kaum jemanden, der nicht ein Profil auf der Social Media-Plattform hätte. Dennoch wurde das einstige Uni-Jahrbuch seit seiner Begründung einem ziemlichen Gesichts-Lifting unterzogen. Daher wollen wir in diesem Beitrag Facebook aus dieser speziellen Perspektive etwas näher beleuchten.

Facebooks holpriger Start

Während die Plattform heute strenge Richtlinien befolgt, war die Vorgängerversion facemash.com von 2003 noch ein recht saloppes Unternehmen. Die vom Psychologie- und Informatik-Studenten Mark Zuckerberg entwickelte Website war nämlich ursprünglich ein Bewertungssystem für das Aussehen von Harvard-Studentinnen. Dabei stellte Zuckerberg unerlaubt Fotos der Frauen ins Internet und forderte die Besucher der Seite auf die attraktivsten zu wählen. Verständlicherweise haben dies Proteste seitens der Betroffenen bereits nach wenigen Tagen unterbunden.

Seinem heutigen Aussehen kommt Facebook mit seiner Frühjahrsversion von 2004 schon wesentlich näher. Nachdem der webbasierten Ausgabe der offiziellen Jahrbücher keine Datenschutzbedenken mehr im Weg gestanden hatten, setzte sich das Konzept auch an anderen Ivy-League-Universitäten durch. Danach folgte die weltweite Etablierung.

Rasantes Wachstum bringt Umstrukturierungen mit sich

An dieser Stelle muss ergänzt werden, dass es nicht nur Mark Zuckerberg ist, dem wir Facebook zu verdanken haben. Mitverantwortlich sind ebenso seine Kommilitonen Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes. Mit von der Partie war auch Napster-Gründer Sean Parker, der wegen Kokainbesitzes verhaftet wurde und daraufhin seinen Platz räumen musste.

Facebook “schluckt” Fotodienst Instagram

Noch kurz vor dem geplanten Börsengang wagt die Plattform im April 2012 die bislang größte Akquisition ihrer Geschichte. Für das kaum 2 Jahre alte Unternehmen zahlt man eine stattliche Summe von 1 Mrd. US-Dollar. Interessanter Fact: Zum Zeitpunkt der Übernahme erzielt Instagram kaum Umsätze, bringt aber 30 Millionen zusätzliche User mit! Doch für Zuckerberg scheint Letzteres der ausschlaggebende Kaufgrund zu sein.

Der holprige Gang an die Börse

Nachdem Facebook im September 2011 auf rund 800 Millionen Nutzer weltweit angewachsen war, konnte man im Mai 2012 getrost den nächsten Schritt wagen: den Gang an die Börse. Doch der artete eher in einem Pfui als einem Hui aus. Bereits nach 4 Monaten hatte die Aktie über 50 Prozent an Wert verloren.

Retter in der Not: Kauf von WhatsApp

Die Börsentalfahrt von Facebook konnte letztendlich WhatsApp stoppen. So stellt Februar 2014 mitsamt des Kaufs des Messenger-Dienstes eine Wende für das soziale Netzwerk dar. Für die stolze Kaufsumme von 19 Milliarden US-Dollar war diese mehr als erhofft. Und siehe da: Die Plattform gewinnt enorm an Wert!

Facebook - Aktien Kursentwicklung 2012 bis 2021

Quelle: ariva.de

Mit Oculus “sieht” Facebook in eine rosige Zukunft

Im März 2014 folgt der Kauf des US-Startups Oculus. Dieses hat nämlich eine revolutionäre Virtual Reality-Brille für Computerspiele entwickelt. Ganze 2 Mrd. US-Dollar lässt sich Facebook den Spaß kosten. Während sich WhatsApp eher auf die Gegenwart und nahe Zukunft richtet, visiert dieser Erwerb die langfristige Zukunft an. Damit ist die Route klar, die der Konzern ansteuert: die Computerbranche.

Hard Facts (Stand: Oktober 2020)

  • 2,6 Mrd. aktive User pro Tag
  • davon 305 Mio. Nutzer in Europa
  • 200 Mio. Unternehmen nehmen täglich Services von FB in Anspruch
  • 10 Mio. Unternehmen schalten Werbung
  • über 21,5 Mrd. US-Dollar Umsatz im 3. Quartal 2020 (siehe Infografik darunter)

Facebook - Umsätze im 3. Quartal 2020

Quelle: de.statista.com

Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick

Profil & Chronik

Damit kann der User sein Leben chronologisch darstellen bzw. es wie ein Tagebuch führen. Anfänglich konnte die Chronik optional freigeschaltet werden. Seit Herbst 2012 ist sie verpflichtend. In ihr erscheinen sämtliche Mitteilungen des Nutzers. Letzterer hat die Möglichkeit mittels Feineinstellungen auszuwählen, wer diese sehen darf.

Facebook-Seiten & Gruppen

Neben Privatpersonen, bietet die Plattform ebenfalls Seiten für Künstler, Personen des öffentlichen Lebens, Unternehmen und Marken an. Anders als bei Privatprofilen und Gruppenbeiträgen sind diese auch für nicht bei Facebook angemeldete User sichtbar.

Diese funktionieren wie Internetforen. Seit August 2019 kann man zusätzlich einstellen, ob die Gruppe für andere sichtbar ist oder nicht. Außerdem lassen sich Administratoren- bzw. Moderatoren-Rechte nach Bedarf einstellen. Ferner können Teilnehmer gesperrt werden.

Suche

Diese gibt es in ihrer ausgereiften Form seit Jänner 2013. Bisher konnte die semantische Software nur Schlagwörter deuten. Heute geht das auch mit Bedingungen wie “Finde alle Freunde, die gestern in Graz waren”. Zudem unterstützt Graph Search auch Personen, Orte, Fotos und Interessen. Künftig sollen Inhalte sowie Sprachen folgen.

Seit Juni 2013 gibt es auf Facebook zusätzlich die Möglichkeit Hashtags wie auch sog. Trending Hashtags zu verwenden.

Facebook Pay, Messenger & Watch

Der Service kann in sämtlichen Apps des Konzerns, wie etwa WhatsApp, Instagram oder im Messenger genutzt werden. Die Funktion erlaubt es, an andere Nutzer Geld zu senden oder in App-eigenen Webshops einzukaufen. Daneben kann man damit auch Spenden abwickeln. Für Sicherheit der Daten bei Transaktionen ist durch einen PIN-Schutz gesorgt.

Hierbei handelt es sich um eine Anwendung für Text- und Audio-Kommunikation. Seit April 2015 beinhaltet sie ebenso eine Videoanruf-Funktion. Im Juli 2016 zählte der Messenger bereits 1 Mrd. Nutzer.

Seit August 2017 bietet die Plattform auch einen eigenen Video-on-Demand-Service für Serien, Dokus, Shows und Uservideos an. Verfügbar ist der Dienst auf Computern, Mobilgeräten sowie TV-Apps von Facebook. Dabei haben Nutzer die Möglichkeit die Videos zusammen anzusehen und sich dazu auszutauschen.

Facebook in den Medien: Highlights

Immer wieder sorgt das soziale Netzwerk für Aufruhr in den Medien. Wir wollen hier ein paar von denjenigen Beispielen nennen, die besonders große Wellen schlugen.

Einschneidend waren auf jeden Fall die News, dass durch den Like-Button Userdaten auf der Website gesammelt und an Facebook weitergegeben werden. Wie man sich vorstellen kann, folgte ein riesiger DSGVO-Aufschrei und der EuGH griff ein. Das resultierende Urteil lautete: Der Website-Betreiber ist durch Einsatz des FB-Like Buttons auf seiner Seite für die Erhebung und Weitergabe an den Konzern verantwortlich. Nicht aber dafür, was die Plattform mit diesen Daten macht.

Im Zuge dieser Angelegenheit musste Facebook eine Strafe in Höhe von 5 Mrd. US-Dollar zahlen.

Abschaffung der Likes scheitert

Diese Schlagzeilen beunruhigten vor allem die Social Media-Influencer. Aber auch in Bezug auf andere User argumentierte man mit der “Social Media Disorder”: der Sucht nach Anerkennung anderer in Form von Likes. So plante man damit jene Postings zu unterbinden, die speziell auf die Erwartungen des Zielpublikums ausgerichtet waren. Dies wiederum führte zur starken Zunahme extremer wie auch gewalttätiger Beiträge. Nach den Tests in Australien scheint diese Idee allerdings wieder in Vergessenheit geraten zu sein.

Vielleicht etwas zu hart betitelt: Worum es hier ging, waren die vom Konzern eingeführten Content-Filter sowie die Begründung von Löschzentren. Sinn und Zweck der Institutionen ist die zeitnahe Prüfung sowie Entfernung strafbarer und beleidigender Einträge. Einhergehend damit, ebenso die entsprechende Profil- und Datenlöschung.

Das Dilemma um Fake-News & US-Wahlen

Abermals ein riesiges Tamtam verursachten die Falschnachrichten, die u.a. auf Facebook im Kontext der US-Wahlen kursierten. Um diesen künftig vorzubeugen, führte die Plattform schlichtweg ein Werbeverbot mit politischem und sozialen Bezug ein. Ebenso wurden Einträge, die Kandidaten vorzeitig zum Sieger erklären oder Auszählungsergebnisse anzweifelten, entfernt. Dass ein solch radikaler Schritt als maßgeblicher Verstoß gegen die freie Meinungsäußerung angesehen wird, kann man nur gut nachvollziehen.

Was ist bloß mit der Interaktionsrate los?

Der Einbruch der Interaktionsrate (Engagement Rate) um drastische 50 Prozent zwischen Anfang 2017 und Mitte 2018 ging auch an dem Konzern nicht spurlos vorbei. Auf Posts bezogen, betrug dieser sogar 65 Prozent! Die neuesten Werte, die wir in Hinsicht auf die Engagement Rate finden konnten, sind 4 Prozent pro Post (Digital 2020, Report vom Ende Jänner 2020).

Ebenso fällt auf, dass Facebook kleineren Accounts mit weniger als 10.000 Followern gegenüber noch freundlich gesinnt ist. Hier ist eine Interaktionsrate von 8,2 Prozent noch möglich. Nicht aber bei Seiten, die mehr als 100.000 Fans haben (max. 2,2 Prozent). Bei diesen möchte der Konzern schließlich “mitnaschen” und bevorzugt lieber bezahlte Werbung.

Quellen: allfacebook.de, de.wikipedia.org, faz.net, abendblatt.de, t3n.de

FinTech

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:01 Uhr

Was ist FinTech bzw. FinTech-Unternehmen?

Ist es Technologie aus Finnland?

FinTech steht für Finanz Technologie und ist eine neue Art des Finanzwesens. FinTech steht für moderne Technologie in der Finanzbranche und wird gerne von Start-up-Unternehmen angewandt.

Wie funktioniert FinTech?

Von zahlen, absichern, anlegen, vorsorgen, finanzieren bis zu beraten ist alles möglich. Die Vergabe von Darlehen aber auch private Finanzen werden verwaltet. Crowdfunding, Crypto-Währung, Blockchain und auch Peer-to-Peer-Kredite sind ein Teil dieses neuen Finanzwesens. Bei einem Peer-to-Peer-Kredit handelt es sich um Privatkredite die von Privatpersonen an Privatpersonen vergeben werden, ohne dass ein Finanzinstitut vermittelt.

Zur Zeit sind Überweisungen und Wertpapiersparen die am häufigsten genutzten Dienste. Mehr als 10.000 FinTech Start-ups weltweit sind bereits entstanden. Niedrige Gebühren und bedienkomfort sind wohl die Hauptmerkmale von FinTech.

Warum FinTech?: Kundensegmente

  • Retail Banking
  • Corporate Banking
  • Private Banking
  • Lebensversicherung
  • Nicht-Lebensversicherung
  • Verträge (Blockchain)

Erklärvideo – Was ist FinTech?

Quellen: NZZ, wikipedia.org

Fiverr

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:02 Uhr

Was ist Fiverr und warum ist es so bekannt?

Freelancer-Börse mit vielschichtigem und preiswertem Dienstleistungs-Angebot

Fiverr wurde 2009 in Israel gegründet und hat sich als globaler Online Marktplatz etabliert. Verschiedene online-basierende Dienstleistungen – sogenannte “Gigs” – werden ab 5 Dollar angeboten. Zu finden sind geschäftliche Dienstleistungen wie Grafikdesign, Text- und Programmierarbeiten, Videoschnitt, Übersetzungen aber auch lustige und skurrile Angebote.

Wie funktioniert Fiverr?

Bei Fiverr geht es nicht darum das große Geld zu verdienen, sondern um Sichtbarkeit und Werbung. Fiverr bietet einen Marktplatz für Menschen, die aus ihrem Hobby ein Geschäft machen.
Wird man zu einem TOP Anbieter können auch Dienstleistungen zu anderen Preisen angeboten werden.

Verkäufer veröffentlichen Ihre Gigs und werden benachrichtigt, wenn jemand das Angebot nutzen möchte. Bezahlt wird nach Lieferung. Nach Auftragsabschluss ist eine Bewertung möglich.
Fiverr erhält 20% der Transaktion.
Zurzeit sind nur die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Holländisch und Portugiesisch erlaubt, damit die Administratoren die neuen Gigs überprüfen können.

Leider hat auch dieser Marktplatz schwarze Schafe zu verzeichnen und so sind versteckte Malware-Angebote auf der Webseite zu finden (Als Malware werden Computerprogramme bezeichnet, die entwickelt wurden um schädliche Funktionen auszuführen.).

Hard Facts zu Fiverr

  • jeden Tag werden 4000 Gigs veröffentlicht
  • über 120 Kategorien
  • 1,7 Millionen registrierte Nutzer in 200 Ländern
  • alle 6 Sekunden wird ein Gig verkauft
  • seit 2014 auch im App als IOS und Android verfügbar
  • Fiverr ist eine der Top 200 Webseiten weltweit

Erklär-Video – Geld mit Fiverr.com verdienen

Quellen: David Bellmann, wikipedia.org. fiverr.com, Leon Chaudhari

Flow Lexikon-Beitragsbild

Flow

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 17.11.2020, 13:20 Uhr

Flow oder doch keiner, das ist hier die Frage

Warum wir im Flow effektiver arbeiten

Alles ist im Fluss. Als Flow wird das erhebende Gefühl völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit beschrieben. Das Verrichten von Tätigkeiten und Aufgaben erfolgt scheinbar mühelos und wie von selbst. Die Arbeit wird als nicht ermüdend erlebt – man befindet sich in gewisser Hinsicht in einem Arbeitsrausch, in dem die anstehenden Tasks einer nach dem anderen gelöst und erledigt werden.

In diesem Zustand ist der Protagonist höchst produktiv, allerdings ist die Außenwahrnehmung leicht getrübt. Es ist ein wenig vergleichbar mit der Fahrt durch den Tunnel. Damit können wir aus Arbeitssicht von einem erstrebenswerten Zustand sprechen. Vielleicht betrachten Sie künftig Ihr Tun aus einem etwas veränderten Blickwinkel. Bislang wenig erforscht sind die Parameter, die das Übergleiten in den „Fluss“ ermöglichen. Deshalb die entscheidende Frage: Wie sehr sind Sie heute im Flow?

Quelle: wikipedia.org

"GEO" in rotem Kreis

GEO – Generative Engine Optimization

Lesezeit: 2 MinutenStand: Juni 2026

GEO (Generative Engine Optimization) bezeichnet alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Deine Inhalte von KI-Suchsystemen wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews als Quelle erkannt, zitiert und empfohlen werden – auch dann, wenn Nutzer:innen nicht mehr auf einen Link klicken.

Was steckt hinter GEO – Generative Engine Optimization?

Klassisches SEO optimiert für Suchmaschinen, die Links ranken. GEO optimiert für Systeme, die Antworten generieren. Diese KI-Systeme durchsuchen das Web, wählen vertrauenswürdige Quellen aus und fassen Inhalte zusammen – direkt in der Antwortoberfläche. Wer hier nicht als Quelle erscheint, existiert für einen wachsenden Teil der Suchanfragen schlicht nicht.

Zahlen & Fakten (Mai 2026)

  • Reliance auf traditionelle Suchmaschinen: bis 2026 um bis zu 25 % gesunken (Wall Street Journal / Digital Authority)
  • AI-Referral-Traffic: +527 % Jahr-über-Jahr in den ersten 5 Monaten 2025 (Previsible AI Traffic Report)
  • ChatGPT: über 900 Mio. wöchentlich aktive User weltweit (TechCrunch, Feb. 2026)
  • Klickrate auf klassische Suchergebnisse: sinkt um 54 %, wenn KI-Zusammenfassungen erscheinen (HubSpot)
  • GEO-optimierter Content wird bis zu 10× schneller von generativen Engines entdeckt (HubSpot)

GEO vs. SEO – der Unterschied

SEO (klassisch) GEO (Generative Engine Optimization)
Ziel Auf Seite 1 ranken Als Quelle in KI-Antworten erscheinen
Optimierung für Keyword-Ranking Zitierwürdigkeit & Autorität
Erfolg bedeutet Klick auf Link Erwähnung oder Zitat in der KI-Antwort
Kennzahlen Rankings, organischer Traffic AI-Referral-Traffic, Citation Rate
Vertrauenssignal Backlinks E-E-A-T, Struktur & Quellenangaben

Was GEO-Sichtbarkeit konkret verbessert

  • Direkte Antworten liefern: KI-Systeme bevorzugen Content, der Fragen klar und präzise beantwortet
  • Zahlen & Statistiken: Inhalte mit konkreten Daten werden deutlich häufiger zitiert
  • Autoritätssignale: Expert:innen-Zitate, Quellenangaben, Autorenprofile (E-E-A-T)
  • Strukturierter Content: Zwischentitel, Listen, FAQ-Sektionen erleichtern KI das Extrahieren
  • Frische Inhalte: KI-Systeme bevorzugen aktuell gepflegte Seiten mit sichtbarem Datum
  • Brand Mentions: Erwähnungen in Drittquellen, Fachmedien und Community-Plattformen

Praxisbeispiel

Ein österreichisches E-Commerce-Unternehmen für Sportausrüstung stellt fest, dass 4,2 % seines Website-Traffics plattf orm von Perplexity und ChatGPT kommt – Tendenz stark steigend. Es beginnt, alle Produktkategorieseiten mit FAQ-Sektionen, konkreten Vergleichsdaten und Quellenangaben auszustatten. Innerhalb von 6 Monaten verdoppelt sich der AI-Referral-Traffic. Die Besonderheit: Diese Nutzer:innen haben eine deutlich höhere Kaufbereitschaft, da sie bereits eine konkrete Antwort erhalten haben.

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Herobild Geotargeting

Geotargeting

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 25.11.2020, 16:32 Uhr

Was ist Geotargeting und wozu taugt es?

Nutzeradressierung im Internet anhand geografischer Merkmale

Beim Geotargeting handelt es sich um ein Teilgebiet des Zielgruppen-Targetings. In diesem Kontext umfasst es diverse Technologien, die im Onlinemarketing zur geografischen Lokalisierung von Kundengruppen verwendet werden. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, Webinhalte zu präsentieren, die genau auf die Internetuser einer bestimmten Region zugeschnitten sind. Dies kann zum Beispiel im Form von verschiedenen Sprachversionen einer Website erfolgen. Auch kann es sinnvoll sein Werbeanzeigen mit regionalem Bezug aufzusetzen, um Benutzer besser ansprechen zu können.

Wo kommt Geotargeting zum Einsatz?

Geotargeting geht von der Annahme aus, dass Internetuser Webinhalte dann als relevanter einstufen, wenn diese auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Insofern wird der Standort eines Nutzers als Anhaltspunkt für soziokulturelle Besonderheiten, die bevorzugte Sprache sowie die rechtlichen Gegebenheiten der entsprechenden Region herangezogen.

Doch Geotargeting kommt nicht nur im Sinne der Zielgruppenansprache bei der Aufbereitung von Webinhalten oder beim Ausspielen von Online-Werbung zum Einsatz. Auch standortbasierte Online-Services (Location-based Services, kurz LBS) wie Smartphone Apps bedienen sich der Standortbestimmung zur Umsetzung von Cross-Media-Strategien und Verknüpfung von Online-Kanälen mit Offline-Touchpoints.

Darüber hinaus werden Techniken des Geotargetings in der Marktwirtschaft, zum Beispiel zur Absicherung online gestützter Zahlungsvorgänge oder beim Urheberschutz angewandt.

Erklär-Video – Was ist Geotargeting?

Quellen: ionos.at, onlinemarketing-praxis.de, de.wikipedia.org

Google - Titelbild

Google

Lesezeit: 4 Minuten

Letzte Änderung: 08.02.2022, 03:51 Uhr

Was ist Google – nur eine Suchmaschine?

Google ist der Name der meistgenutzten Suchmaschine bzw. der meistbesuchten Website der Welt. Sie gehört dem gleichnamigen US-amerikanischen Konzern mit Sitz in Mountain View, Kalifornien. Mit einem Marktanteil von über 92 Prozent ist Google der unbestrittene Anführer unter den Suchmaschinen wie Bing, Yandex oder Baidu. Ebenso beeindruckend ist die Anzahl der Suchanfragen, die die Suchmaschine jährlich bearbeitet: 2 Billionen!

Bevor wir im weiteren Verlauf des Artikels genauer auf die Funktionen eingehen, eine kurze Vorschau: Google bietet zahlreiche Webdienste an. Dennoch steht im Zentrum des Produktportfolios nach wie vor die Google Suche.

Google Mirror

Immer wieder zeigt sich der Suchmaschinenanbieter verspielt und einfallsreich (Quelle: Google Mirror)

Die Geburt der Suchmaschine Google

Bevor die Internetnutzer via Google-Suche das WWW durchforsten konnten, gab es erst einmal BackRub, zu Deutsch “Rückenmassage”. Dahinter steckten die Stanford University-Studenten Sergey Brin und Larry Page, Sie entwickelten die erste Suchmaschine, die Webseiten anhand ihrer Verlinkungen bewertete. Dabei stellte jede Verlinkung eine Empfehlung dar. In anderen Worten: Je größer die Linkpopularität einer Seite war, desto wertvoller war auch ihr Inhalt.

Google ist die erste Suchmaschine in der Geschichte des Internets, die Websites anhand ihrer Verlinkungen bewertete.

Am 15. September 1997 ging die neue Suchmaschine unter ihrem heute bekannten Namen online. Den Algorithmus meldete man 1998 als Patent an. Während heute ein Großteil der Suchdienste nach diesem Prinzip funktioniert, war dies damals eine echte Novität. Seitdem hat sich an der Oberfläche der Suchmaschine nur wenig geändert. Hinzugekommen ist die kontextsensitive Werbung. Aus diesen Einnahmen konnte der Konzern eine Reihe weiterer Services finanzieren.

Was bedeutet eigentlich der Name?

Eigentlich ist die Bezeichnung der Suchmaschine ein Wortspiel, das auf den Begriff googol für die Zahl 1o100 zurückgeht. Hierbei wollten sich die Gründer auf die Fülle von Informationen beziehen, die ihre Suchmaschine im Web findet.

Google heute: Google Ads, Google Analytics, Google AdSense etc.

Wie bereits erwähnt, ist der Konzern Weltmarktführer der Suchmaschinenbetreiber. Zugleich ist man auch das wertvollste, börsennotierte Unternehmen der Welt. Den Großteil seiner Umsätze generiert der Internet-Riese über die via Google Ads und Google AdSense geschalteten Anzeigen.

Hierbei bezeichnen die Ads diejenigen Anzeigen, die auf den Suchergebnis-Seiten zu finden sind. Im Gegensatz dazu ist AdSense ein Werbenetzwerk für Publisher, mit welchem Anzeigen auf Websites, in Blogs oder Foren geschaltet werden können. Hinzu kommt, dass sich das Unternehmen mittlerweile nicht nur auf die Onlinewelt beschränkt. Man hat ebenso die Fühler in die Bereiche Mobilität und Energie ausgestreckt. Als prominente Beispiele sind hier auf jeden Fall Google X oder Google Glass zu nennen.

Sie möchten Ihre Produkte oder Services via Google Ads bewerben?

Weitere Funktionen

Darstellungsform der Suchergebnisse

Prinzipiell zeigt Google 10 Suchergebnisse pro Seite an. Daneben sind auch Einstellungen bis 100 Ergebnissen je SERP möglich.

Zudem kann die Darstellungsform eines Treffers variieren. Üblicherweise zeigt die Suchmaschine den Titel, die Zusammenfassung (Meta-Description) und den Link an.

Suchdienste

Über den Ergebnissen der Ergebnisseite findet der User eine Leiste, über die man zu den Suchdiensten gelangt. Zu diesen gehört die konkrete Suche in den Kategorien:

  • Landkarten
  • Nachrichten
  • Bilder
  • Video
  • Shopping
  • Bücher

Autocomplete

Früher unter dem Begriff Google Suggest bekannt, bietet der Suchmaschinenanbieter nun das sog. Autocomplete an. Es dient der Vereinfachung der Eingabe von Suchanfragen. In der deutschsprachigen Version der Suchmaschinen-Startseite ist diese Funktion bereits seit dem 1. April 2009 verfügbar. Im Zuge dessen filtert die Suchmaschine anstößige Vervollständigungen aus den Vorschlägen.

Zusätzlich liefert die Rechtschreibprüfung bei fehlerhaft geschriebenen Wörtern einen Vorschlag zur richtigen Schreibweise (“Meinten Sie …”).

Chrome

Der Suchmaschinenanbieter hat einen eigenen Webbrowser, genannt Google Chrome. Letzterer ist in Form der Google-Suche in vielen Webbrowsern standardmäßig vorzufinden. Zudem gibt es die Apps des Anbieters für die Betriebssysteme Windows, Android sowie iOS. Für den Internet Explorer steht eine eigene Toolbar zur Verfügung.

Knowledge Graph

Seit Dezember 2012 gibt es den Knowledge Graph. Dabei handelt es sich um eine semantische Suchfunktion, die eine Detailansicht mit Daten wie auch die Einleitung des entsprechenden Wikipedia-Artikels anzeigt. Prinzipiell stammen die Informationen dafür aus öffentlichen Lexika und CIA World Factbook.

Translate, Maps und Co

Zusätzlich überrascht der Suchmaschinen-Gigant mit folgenden Zusatzfunktionen:

  • Taschenrechner inklusive Funktionsgraphen und Einheitenrechner
  • Adressen-Suche, die das Ergebnis auf einer Karte von Maps anzeigt
  • Übersetzer mit integrierter Aussprache des Wortes
  • aktuelle Kinopläne sämtlicher ortsansässiger Kinos
  • Wetterbericht für die kommenden 7 Tage

Erweiterte Suche

Neben einfachen Begriffen unterstützt die Suchmaschine ebenfalls eine erweiterte Syntax. So kann man beispielsweise mittels der sog. Booleschen Operatoren (Kennzeichnung des Schlagworts durch einen Doppelpunkt “:”.

Verschlüsselte Suchanfragen

Seit 2016 ist die Domain google.com mit dem Sicherheitsmechanismus HTTP Strict Transport Security, kurz HSTS, ausgestattet. Dies bedeutet, dass die Suchanfragen auf eine verschlüsselte Verbindung umgestellt sind. Damit können Angreifer aus demselben Netzwerk keine persönlichen Daten der Anwender mitlesen. Ein wesentlicher Punkt, der von der DSGVO mehr als begrüßt wird.

Verfügbar in 173 Sprachen & Kunstsprachen

Wenn man von Internationalisierung einer Website spricht, dann ist Google hierfür garantiert ein Paradebeispiel! Denn die Website des Internet-Riesen ist in, sage und schreibe, 173 Sprachen verfügbar. Auf viele dieser Sprachen entfallen sogar eigene Domains wie etwa google.at, .de oder .ch. Sogar Liechtenstein darf sich mit einer eigenen Domain brüsten.

Darüber hinaus bietet der Internet-Riese die Website auch in diversen Kunstsprachen wie Klingonisch, Elmer Fudd, Piratisch, Hacker oder Bork an.

Doodle

Grundsätzlich ist Google Doodle eine kreative Abwandlung des Unternehmenslogos. In anderen Worten, es wird zu bestimmten Anlässen, wie etwa Wahlen, Jahrestagen oder Geburtstagen bekannter Persönlichkeiten spielerisch umgestaltet. Erstmals erschien Doodle 1998. Seitdem wird die Ausgestaltung immer aufwändiger und interaktiver. Es gibt sogar ein Patent darauf! Mittlerweile entwirft man beinahe jeden Tag ein neues Doodle, wobei dieses nicht in allen Ländern sichtbar ist.

Erklär-Video – So funktioniert Google

Quellen: channelpartner.de, xovi.de, support.google.com, de.wikipedia.org

Google Ads - Lexikon - Herobild

Google Adwords

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 11.01.2026, 13:57 Uhr

Was ist Google Adwords?

Bezahlte Anzeigen in der Suchmaschine von Google

Kurz & knackig: Google Adwords ist die alte Bezeichnung einer Werbeform von Google, die sich hauptsächlich in zwei Hauptbereiche aufteilen lässt; Bezahlte Suchmaschinen Werbung (Such-Netzwerk) und Banner-Werbung (Display-Netzwerk). Die neue Bezeichnung lautet: Google Ads. Google Adwords gehören zur Familie der Bezahlten Werbung (paid ads). Mit Google Adwords lassen sich Werbeanzeigen innerhalb des Google Werbenetzwerkes ausliefern. Es steht eine große Auswahl an Kampagnentypen zur Verfügung, um Dienstleistungen bzw. Produkte zu bewerben. Mithilfe der unterschiedlichen Anzeigenformate können Sie verschiedene Marketingziele erreichen. Beispielsweise wenn Sie die Bekanntheit eines neuen Produktes oder Ihres Unternehmens steigern möchten, die Verkäufe Ihres Online Shops ankurbeln möchten, Installationen Ihrer App forcieren wollen oder ähnliches.

Google Adwords Kampagnentypen:

  • Suchnetzwerk
  • Displaynetzwerk
  • P-Max
  • AI-Max
  • Video
  • Shopping
  • App

Der Vorteil in der Nutzung dieser Werbeforum für Unternehmer besteht darin, dass Kunden mit den Google Werbeanzeigen gezielt angesprochen werden können. Es stehen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen eine genaue Ausrichtung der Anzeigen ermöglicht wird. Als Ausrichtungskriterien stehen Keywords, Themen, Placements und Zielgruppen zur Verfügung.

Mit Keywords werden passende Suchbegriffe hinterlegt, die zum Inhalt der Werbeanzeigen passen. Mithilfe der Themen können Sie zu Ihrem Produkt bzw. Dienstleistung passende Themen hinterlegen. Beispielsweise „Thema Reisen“ für Ihre Werbeanzeigen als Reisebüro.
Mit der Ausrichtung Zielgruppe, können Sie Ihre Zielgruppe nach dem Kaufverhalten und Interesse auswählen. Placements als Ausrichtung ermöglicht es Ihnen, eine konkrete Auswahl zu treffen, auf welcher Webseite Ihre Werbeanzeigen angezeigt werden sollen.

Verkaufsfördernde Funktionen von Google Adwords

Um den Erfolg Ihrer Werbeanzeigen zu steigern, bietet Google verschiedene Funktionen wie Anzeigenerweiterungen an. Mit diesen Funktionen können Sie Ihre Werbeanzeige um zusätzliche Informationen erweitern.

Es stehen Ihnen folgende Erweiterungen zur Verfügung:

  • Sitelink-Erweiterung
  • Erweiterung mit Zusatzinformationen
  • Snippet-Erweiterung
  • Anruferweiterung
  • SMS-Erweiterung
  • Affiliate-Standorterweiterung
  • Preiserweiterung
  • App-Erweiterung
  • Angebotserweiterung

Was kosten Google Adwords?

Mit Google Adwords haben Sie eine volle Kontrolle über Ihr Werbebudget. Angefangen bei der Einstellung des Monatsbudgets, können Sie ebenso ein Tagesbudget einstellen. Es ist zusätzlich möglich einzustellen, wie viel Sie bereit sind pro Klick auf eine Anzeige zu zahlen. Generell zahlen Sie bei Ads nur dann, wenn vom Kunden eine Aktion (wie Klick auf die Anzeige, Video ansehen, usw.) ausgeführt wird. Zudem werden alle Aktionen mithilfe wichtiger KPIs laufend gemessen und ausgegeben.

Somit stehen Ihnen hilfreiche Statistiken zur Verfügung, um Ihre Kampagne zu optimieren. Zusätzlich können Sie auch Ihr Google Analytics Konto mit Google Adwords verbinden. Was den Vorteil bietet, dass wichtige Messdaten in Ihrem Ads Dashboard angezeigt werden.

Damit Sie mit Google Adwords Werbeanzeigen schalten können, benötigen Sie ein Google Adwords Konto. Nach der Anmeldung können Sie mit dem Aufbau Ihres Werbekontos beginnen. Das heißt, die Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen zu erstellen.

Erklär-Video – Was ist Google Adwords?

Quellen: Ryte, support.google.com, ads.google.com 

 

 

Google Alerts

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:15 Uhr

Was ist Google Alerts?

Google Alerts ist ein Service, das basierend auf frei einstellbaren Suchkriterien neue Inhalte (Google News) überwacht. Erscheint ein neuer Beitrag mit einem hinterlegten Keyword, kann man wahlweise per E-Mail informiert werden oder bekommt die Info ins Dashboard eingespielt. Es damit in gewisser Weise so etwas, wie ein Mini-Medienclipping-Dienst und kann dabei behilflich sein, Meinungen und Stimmungen zu bestimmten Themen besser einzuschätzen. Dieses Service stellt Google kostenlos zur Verfügung.
Typisches Anwendungsfeld als Medienüberwachungsdienst – es erscheinen Inhalte mit ihrem; Name, vom Arbeitgeber, vom Mitbewerber, Markennamen, Produktnamen etc.

Wie funktioniert Google Alerts?

  • Rufen Sie die Website Google Alerts auf.
  • Nutzen Sie das Suchfeld, um ein für Sie interessantes Thema einzugeben.
  • Unter „Optionen anzeigen“ können Sie folgende Einstellungen treffen: Häufigkeit, Quellen, Sprache, Region, Anzahl
  • E-Mail-Adresse

Erklär-Video: Was ist Google Alerts?

Quellen: support.google.comgoogle.at/alerts, So geht YouTube

Google Analytics

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:17 Uhr

Google Analytics – Webtraffic messen & tracken

Mit Hilfe von Webstatistik die Website verbessern!

Google Analytics ist ein Webtraffic-Trackingtool von Google für Webseiten und Online Shops. Getrackt werden dabei Verhaltensweisen von User, die sich auf Ihrer Webseite aufhalten. Diese Informationen ermöglichen es Ihnen, zu prüfen wie erfolgreich Ihre Webseite ist und mögliche Schwachstellen zu identifizieren. Von Google Analytics gibt es grundsätzlich in zwei Varianten, wovon die erste wohl die bekanntere Version ist: kostenfreies Google Analytics (Universal Analytics) und das kostenpflichtiges Google Analytics 360.

Analytics 360

Google Analytics 360 oder auch bekannt als Google Analytics 360 Suite spricht vor allem große Unternehmen an. Zur Zielgruppe gehören ebenso Agenturen und Unternehmen, die für mehrere externe Unternehmen zuständig sind. Das Messen & Tracken funktioniert in beiden Varianten gleich.

Im Grunde ist Analytics 360 mit mehr Funktionen und Tools ausgestattet als die kostenfreie Version. So ist eine Verknüpfung mit Google BigQuery, Salesforce, sowie eine erweiterte Analyse möglich. Zusätzlich werden eine unbegrenzte Datenmenge, Gesamtdatenberichte und der Zugriff auf Rohdaten ermöglicht.

Funktionen von Google Analytics

  • Analytics-Radar
  • Berichte
  • Analyse & Visualisierung von Daten
  • Datenerfassung & -verwaltung
  • Datenaktivierung
  • Verknüpfungen

Google Analytics und der Datenschutz

Innerhalb Europas entspricht Google Analytics nicht automatisch der DSGVO und muss entsprechend angepasst werden. Wenn Sie als Unternehmen Google Analytics einsetzen, sind Sie einerseits dazu verpflichtet Ihre User dahingehend zu informieren und die Einwilligung auch zu beweisen. Die übliche Vorgehensweise ist den User mithilfe einer Information zu allen Cookies, die er auch bestätigen muss, zu informieren.

Ebenso müssen Sie einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google schließen und angeben, wie der User das Tracken der Daten unterbinden kann.
Eine genaue Anleitung, wie Sie Google Analytics rechtskonform gestalten finden Sie hier:

Erklär-Video – Google Analytics wird vorgestellt

Quellen: wikipedia.org, marketingforum.google.com, Ryte

Google Plus - Titelbild

Google Plus

Lesezeit: 4 Minuten

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:30 Uhr

Es war einmal… Google Plus

Warum Google dem Netzwerk den Stecker zog

Bevor wir in die Geschichte von Google Plus einsteigen, vorab ein gebührendes Porträt, worum es sich hierbei eigentlich handelte. Zumindest für diejenigen, die es nie selbst genutzt haben oder aufgrund der vergleichsweise kurzen Lebensspanne nicht mehr dazu gekommen sind.

Nun, wie der Name bereits verrät, war Google+ ein soziales Netzwerk des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC. Ursprünglich war die Plattform als “soziale Schicht” zur Erweiterung unternehmenseigener Produkte geplant. Jedoch behaupteten böse Zungen, dass es ein reines Wettbewerbsprodukt ist, das Facebook die Stirn bieten soll. Noch im Mai 2013 belegte die Plattform Platz 2 unter den weltweit größten sozialen Netzwerken. Seit ihrer Einstellung am 2. April 2019 ist es für Anwender der G-Suite weiterhin im Dienst Google Currents enthalten.

Für wen war Google Plus in erster Linie gedacht?

Zum einen gehörten Privatpersonen zur Zielgruppe des Services. Zum anderen aber auch Unternehmen, Vereine, Institutionen sowie andere nicht-natürliche Personen wie etwa Familien. Bis Juli 2014 konnte man sich entweder mit dem Klarnamen – also dem tatsächlichen Vor- und Nachnamen – anmelden, oder mit einem Pseudonym (Alias).

Des Weiteren bezeichnete Google die Präsenz einer natürlichen Person als “Google+ Profil”, die einer nicht-natürlichen als “Google+ Seite”. Trotz der begrifflichen Unterscheidung, variierten sowohl Darstellung wie auch Funktionen der beiden Formen nur geringfügig.

Welche Funktionen hatte das soziale Netzwerk?

Einerseits setzte Google auf die Kombination bestehender Dienste. Andererseits bot man ebenso eine Palette an Social Plugins. Im Gegensatz zu anderen sozialen Networks konnten die Beziehungen der User bei Google Plus einseitig sein. Jene konnten nach dem Vorbild von Diaspora in sog. Kreise (Circles) eingeteilt werden.

Allgemeine Funktionalität

Rolle der Circles

Mit den sog. Circles konnten Kontakte Gruppen zugeordnet oder Informationen kategorisiert werden. Um diese einsehen zu können, war es nicht notwendig bei der Plattform angemeldet zu sein. Voraussetzung war lediglich eine Einladung zum besagten “Kreis”.

Es war den Nutzern möglich ihre Beiträge zu teilen sowie festzulegen, wer sie lesen darf. Außerdem konnten sie Elemente wie Bild, Video, Link oder Standort enthalten.

So bezeichnete Google den Strom der Beiträge. Letztere waren in der “Übersicht” zu sehen, chronologisch von neu nach alt sortiert.

Für die User von Google Plus bestand die Option Bilddateien in beliebiger Zahl hochzuladen und diese konkreten Alben zuzuordnen. Diese waren dann auch in den Picasa-Webalben zu sehen.

Zusätzlich konnte man ebenfalls seine Meinung zu den Beiträgen und Bildern kundtun. Dabei war es dem Ersteller dieser möglich, die Kommentarfunktion zu sperren.

+1 für „Gefällt mir“

Mit +1 schuf man eine Schaltfläche, die dazu diente mitzuteilen, was der Benutzer als positiv empfindet – also quasi ein Like. Natürlich erinnert das stark an die “Gefällt mir”-Schaltfläche von Facebook.

Darüber hinaus konnte eine Vielzahl von Aktionen eine Benachrichtigung auslösen. Worüber man benachrichtigt werden möchte, konnte der User exakt einstellen (z.B. wenn ein fremder Beitrag, zu dem man seine Meinung abgegeben hatte, kommentiert wird).

Let’s hang out!

Google Hangouts waren Video-Chats, zu denen man bis zu 10 Personen einladen konnte. Neben der Tatsache, dass dieser Stream gleichzeitig auf YouTube archiviert wurde, war dieser auch gleich öffentlich zu sehen. Aus heutiger DSGVO-Sicht eine rechtlich heikle Sache.

Die Leiste diente unter anderem dem schnellen Kontowechsel und zur bequemeren Verwaltung, wie es auch bei anderen Google-Produkten üblich ist. Zusätzlich stellte sie eine Verbindung zum verbleibenden Google-Angebot her.

In den Google Plus-Gemeinschaften konnten sich Nutzer innerhalb einer Gruppe über ein beliebiges Thema austauschen. Jene Inhalte waren ausschließlich für den definierten Personenkreis sichtbar.

Funktionen innerhalb von Texten

Mithilfe dieser Funktion konnte der Name eines anderen Profils automatisch in einen Text übernommen werden. Dazu war die Setzung eines Pluszeichens oder eines @-Zeichens sowie des Nutzernamens nötig. Wer auf diese Weise erwähnt wurde, bekam eine dementsprechende Benachrichtigung.

Auch dieses Social Network setzte das berühmte Doppelkreuz # alias Hashtag ein. Seine Verwendung in Verbindung mit einem bestimmten Wort verwandelte es in einen Suchbegriff. Wie man es ebenso von anderen sozialen Medien kennt, wurde bei Klick auf einen Hashtag die Suche nach vergleichbaren Inhalten gestartet.

Darüber hinaus bot Google+ die Fett-, Kursivschrift sowie die Möglichkeit einen Text durchzustreichen als gestalterisches, optisch hervorhebendes Textelement an.

Gründe für das Aus von Google Plus

Google vernachlässigte die Plattform

Es wurde bereits im Vorfeld viel gemunkelt, warum Google dem sozialen Netzwerk den Stecker ziehen wollte. Auf der einen Seite hieß es, das Unternehmen entwickelt und pflegt die Plattform seit Jahren nicht mehr. Auch wurde nicht aktiv um neue Nutzer geworben. Kein Wunder also, dass die Google+ Community schlussendlich in eine Art “Dornröschenschlaf” verfiel.

Nutzer hatten zu viel Kontrolle über Inhalte

Allerdings besagte die offizielle Antwort von Google auf das “Warum” schlichtweg, dass man das Network nicht mehr benötigt. Den Entwicklern war die Kontrolle, die der User über die angezeigten Inhalte innehatte, einfach zu viel. Man wollte die Auswahl an Content lieber selbst treffen oder eine Künstliche Intelligenz bestimmen lassen. Wer mit der aktuellen Nachrichten-Produktpalette von Google vertraut ist, merkt, dass dieser Wunsch auch umgesetzt wurde. Der Algorithmus lässt grüßen!

Google+ war nicht rentabel

Selbstverständlich muss ein Produkt früher oder später Geld einbringen. Und das war hier eindeutig nicht der Fall. Zugegebenermaßen hat man damals nie versucht Werbeanzeigen in den Stream zu bringen. Womöglich hätte das die Plattform am Leben erhalten. Daraus scheint Google gelernt zu haben und testet nun auch Werbung im Feed.

Google Plus wurde Google 2.0

Dies ist womöglich der wichtigste Grund, warum Google+ eingestellt wurde. Denn wie kein zweites Produkt, steht es für den damaligen Neustart von Google 2.0. Letzterer wurde von keinem geringeren als Steve Jobs höchstpersönlich inspiriert und vom Wieder-CEO Larry Page durchgeführt. Humorvoll gesehen, hatte Google damals noch pubertäre Ideen, zu denen eben auch Google+ zählte.

Erklär-Video – So funktionierte Google+

Quellen: de.wikipedia.org, googlewatchblog.de

Gutschein

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 01.10.2020, 12:51 Uhr

Was ist ein Gutschein?

Ein Gutschein (Voucher) stellt ein Dokument oder einen Code dar, der den Besitzer den Anspruch auf eine Leistung oder eine Ermäßigung ermöglicht. Im Gegenzug zu einem Coupon, ist der Gutschein mit einer bereits erbrachten Zahlung verbunden. Daher ist es auch möglich einen Gutschein nach einem Warenumtausch, in dem erbrachten Geldwert zu erhalten. Grundsätzlich unterscheidet man einen Leistungsgutschein und einen Wertgutschein. Der Leistungsgutschein ist mit einer Dienstleistung (bspw. Massage) verbunden und der Warengutschein enthält einen Geldwert, mit diesem eine oder mehrere Waren erstanden werden können.

Gutschein erstellen: Diese Informationen sind erforderlich

  • Gutschein Wert
  • Art der Leistung, auf die sich der Gutschein bezieht
  • Aussteller bzw. Einlösungsstelle
  • Gutschein-Befristung
  • Gutschein Code

Gutschein-Typen

  • Online Gutschein – der digitale Gutschein löst immer mehr den klassischen Gutschein in physischer Form ab. So bieten viele Anbieter bereits die Möglichkeit über ein integriertes Gutschein-System auf der Website bzw. direkt im Online-Shop, einen Gutschein online zu erstehen. Zur Einlösung können diese Gutscheine ausgedruckt werden oder über einen enthaltenen Gutschein-Code wiederum online eingelöst werden.
  • Geschenkgutschein – dabei wird ein Gutschein bei einem Anbieter erstanden, der von einer dritten Person eingelöst werden kann.
  • Konsumgutschein – dabei handelt es sich um einen vom Staat ausgegebenen Gutscheins. Bürger können diesen für Konsumgüter einlösen. Diese Form des Gutscheins wird primär angewendet, um die Wirtschaft anzukurbeln.
  • Bildungsgutschein – dieser stellt ebenso einen vom Staat ausgegebenen Gutschein dar. Der Bildungsgutschein soll ganz oder teilweise die Übernahme von Kosten für Schulen, Studium, Betreuung oder Weiterbildungen garantieren.

Quellen: juraforum.de, wikipedia.org

Hashtag

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2022, 00:43 Uhr

Was ist ein Hashtag?

Ein Symbol zur Kategorisierung von Inhalten

Ist die zuvor ungenutzte Raute, nun sinnvoll eingesetzt?

Hashtag ist ein Wort oder eine Wortkette, dem ein Rautezeichen (#), auch Doppelkreuz genannt, vorangestellt wird. Das dient dazu, um Nachrichten zu bestimmten Themen in sozialen Netzwerken auffindbar zu machen. Denn durch das Platzieren der Raute vor einem Wort wandelt sich dieses in einen Link um. Das hat mehrere Vorteile: Es hilft dabei, Kommentare und Nachrichten zu einem bestimmten Thema zu sammeln, markiert aber auch wichtige Schlagwörter um die Aufmerksamkeit auf wichtige Textstellen zu lenken. Empfohlen wird: lieber einen bis drei relevante statt viele allgemeine Hashtags zu setzen. Werden jedoch fast ausschließlich Hashtags statt Text eingesetzt (wie bei Instagram oft üblich) so dienen diese quasi als “Schlagwortblase” und sind somit ein eigener Text.

Werden Sie selbst zum Hashtag-Schöpfer!

Man kann dabei sowohl eigene Wortkreationen (Tags) erfinden, aber auch über Hashtag-Generatoren, wie zum Beispiel den Hashtag Generator nach Hashtags suchen. Wichtig: keine Abstände setzen und keine Zeichen verwenden. Groß- oder Kleinschreibung spielt keine Rolle. Auf hashtagify.me lässt sich die Relevanz der Hashtags prüfen.

Vorteile von Hashtags

  • Hashtags sind Suchwerkzeuge und erleichtern strukturiertes Suchen.
  • Hashtags machen Inhalte in sozialen Medien sichtbar.
  • Hashtags können dazu beitragen, die Reichweite zu erweitern.
  • Hashtags erleichtern die Suche nach eigenen Inhalten.
  • Hashtags dienen dazu die Konkurrenz zu beobachten.

Erklär-Video – Was und wofür sind Hashtags?

Quellen: Fairrank TV

Hoax

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:23 Uhr

Was ein Hoax ist und warum sie Meldungen genau prüfen sollten?

Ein Hoax ist eine gezielte Desinformation & Irreführung?

Ein Hoax steht im Englischen lediglich für Scherz oder Streich. Im Internet wird das Wort aber vorwiegend dazu verwendet, um frei erfundene digitale Kettenbriefe zu bezeichnen. Diese können ganz unterschiedliche Themen behandeln: Warnungen vor Computerviren, esoterische Botschaften oder vermeintlichen Gesundheitsrisiken, Horror-Storys, Verschwörungstheorien, Spendenaufrufe für Schwerkranke und vieles mehr.

Hoaxes gibt es schon beinahe so lange, wie es das Internet gibt. Der Hintergrund von Hoaxes ist zumeist, sich über die Gutgläubigkeit seiner Mitmenschen lustig zu machen – oder diesen sogar zu schaden. Klare Alarmsignale, dass es sich um ein Hoax handelt sind: Eine emotionale Darstellung der Geschichte, die Aufforderung, die Nachricht an möglichst viele Menschen weiterzuleiten, die Androhung von Konsequenzen, wenn man dieser Aufforderung nicht nachkommt, keine oder falsche Quellenangaben, keine Angaben über den ursprünglichen Absender, keine Angaben darüber, wann die Mitteilung erstellt wurde.

So erkennen Sie einen Hoax

  • Thema ist emotional und dramatisch
  • Aufforderung zum Weiterzuleiten
  • Sonst Androhung von Konsequenzen
  • Keine oder falsche Quellenangaben
  • Absender unbekannt
  • Zeitpunkt der Erstellung unbekannt

Erklär-Video: Was ist ein Hoax?

Quelle: Dein Spiegel – youtube, Intel in Deutschland

Instagram - Titelbild

Instagram

Lesezeit: 2 Minuten

Instagram – was sie darüber wissen sollten?

Ein bildlastiges soziales Medium

Instagram, oder kurz IG, ist eine werbefinanzierte Social Media-Plattform, die im April 2012 von Facebook für 1 Milliarde Dollar übernommen wurde. Sie geht auf die von Kevin Systrom und Mike Krieger 2010 entwickelte Anwendung namens burbn zurück. In der heutigen Form ist Instagram eine Mischung aus Audiovisuellem und einem Microblog. Typisch für diese Plattform ist außerdem die Verwendung von Hashtags. Pro Beitrag sind 30 erlaubt.

Zudem haben Nutzer die Möglichkeit ihre Fotos mit Filtern zu versehen und Beiträge auf anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten. Ursprünglich hatten die Fotos und Videos auf Instagram eine quadratische Form. Seit dem Update im August 2015 sind zusätzlich auch das Hoch- und Querformat möglich.

Wissenswertes rund um Instagram

Anzahl der Instagram User, Fotos, kommerzielle Nutzung und Co.

Instagram - Nutzer in Westeuropa 2019-2024

Quelle: Quelle: blog.hootsuite.com

Wussten Sie, dass…?

  • mehr als eine Milliarde Menschen nutzen Instagram jeden Monat
  • 3 Mio. Personen nutzen monatlich die Plattform in Österreich
  • besonders bei der jungen Nutzergruppe IG beliebt und liegt mit einem Useranteil von 67 % vor Facebook und Snapchat
  • 88% der Nutzer kommen nicht aus den USA
  • 51% User sind weiblich, 49% männlich
  • die durchschnittlich auf der Plattform verbrachte Zeit pro Tag beträgt 30 Minuten
  • 81% der Menschen auf Instagram sucht nach Produkten und Dienstleistungen
  • 50% Personen besuchen eine Website, nachdem sie ein Produkt oder Dienstleistung auf IG gesehen haben
  • 130 Mio. User klicken monatlich auf Shopping-Postings
  • 500 Mio. Nutzer posten täglich Storys
  • Business-Accounts posten täglich durchschnittlich einen Post
  • die Interaktionsrate bei einem Business-Post beträgt 0,96%

Quellen: de.statista.comheise.dede.wikipedia.orgblog.hootsuite.com

IoT - Lexikon-Begriff

IoT

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 11.01.2026, 13:00 Uhr

IoT – Internet of Things

Was das „Internet der Dinge“ ist und kann

IoT ist die Kurzform des englischen Begriffs Internet of Things. Die Übersetzung lautet Internet der Dinge. IoT beschreibt die Verknüpfung von physischen Objekten mit virtuellen Systemen. Damit entsteht eine Kommunikations-Infrastruktur aus Objekten, Menschen, Systemen und Informationsquellen.

Das wird ermöglicht, indem physische Gegenstände, wie beispielsweise eine Waschmaschine, mit dem Internet vernetzt werden. Diese Vernetzung wird durch die Integration eines Chips, Sensors, Datenspeicher oder einer Software an Gegenständen ermöglicht.

Damit werden Gegenstände fähig Daten mit anderen Gegenständen, Systemen oder auch dem Menschen auszutauschen. Wodurch sie auch die Bezeichnung als „Smart“ erhalten.

Beispiel für IoT – Smart Watch

Eine internetfähige Uhr ist mit einem Sensor ausgestattet, die Daten wie den Puls, Blutdruck, Schlafrhythmus oder auch die Aktivität des Menschen misst. Diese Informationen sind dann in den meisten Fällen über eine App online ersichtlich.

Anwendungsbereiche des IoT

  • Smart Home (Haushaltsmaschinen)
  • Paketverfolgung
  • Auto (Connected Cars)
  • Mobiltelefon
  • Energieverbrauch
  • Bekleidung & Schuhe
  • u.v.m.

Zielsetzung von IoT (Internet der Dinge)

Das Ziel von IoT ist es den Alltag zu erleichtern und Prozesse zu beschleunigen bzw. zu optimieren. Durch die Vernetzung von Gegenständen können diese leichter gesteuert werden und machen gewisse Arbeitsschritte hinfällig.
Beispielsweise können Maschinen in der Produktion automatisch Daten austauschen, weshalb die manuelle Eingabe der Information nicht mehr notwendig ist.

IoT in der Industrie (Internet der Dinge)

Vor allem in der Industrie haben sich diverse Prozesse durch den Einsatz von Internet of Things verändert. Daraus ist der Begriff Industrie 4.0 entstanden was ein spezieller Anwendungsfall von IoT ist. Dabei werden industrielle Produktionsprozesse durch die Vernetzung von smarten Systemen und Teilsysteme neu definiert. Aufgrund dessen ergaben sich Standardisierungen von Komponenten und Diensten. Durch die Standardisierung ist ebenso eine kostengünstigere Herstellung gewährleistet.

Datenerfassung und Datenschutz

Im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge steht ebenso der Datenschutz. Vor allem das Sammeln von Personenbezogenen Daten stellt oftmals einen negativen Aspekt dar. Dabei geht es darum, dass „Dinge“ Daten über ihre Anwender sammeln und untereinander austauschen. Weshalb ein Datenmissbrauch, vor allem von IoT-Gegnern vermutet wird. Dabei wird der Datenmissbrauch von den Anbietern (Unternehmen) selber wie auch durch externe Angreifer (Hacker) befürchtet. Generell ist das Sammeln von personenbezogenen Daten innerhalb der DSGVO geregelt.

Unternehmen sammeln Daten zur Verbesserung der IoT-Anwendungen. Das Problem dabei ist, dass die User nicht oder nicht ausreichend darüber informiert werden. Beziehungsweise die Genehmigung des Users nicht eingebracht bzw. erschlichen wird. Innerhalb der Anwendungen stellt oftmals auch das „unabsichtliche“ Sammeln von Daten ein Problem dar. Beispielsweise erkennen Sprachassistenten oftmals das Aktivierungswort, weshalb Frequenzen aufgezeichnet werden, obwohl dieses nicht gesagt wurde.

Dem gegenüber stehen natürlich auch gewollte Angriffe von Hackern. Anbieter von IoT sind dadurch gezwungen Systeme so sicher wie möglich zu halten. Auf der anderen Seite muss ebenso der User Maßnahmen wie beispielsweise die Verwendung eines sicheren Passwortes ergreifen, um das Profil zu schützen.

Erklär-Video – Was ist IoT?

Quellen: explainity education project, gruenderszene.de, austrian-standards.at, wikipedia.org

IP-Telefonie-Lexikon

IP-Telefonie

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 13.07.2020, 11:26 Uhr

Was ist IP-Telefonie (Internet Telefonie)?

Telefonieren mit und im Internet

IP Telefonie oder auch Internet Telefonie beschreibt das Telefonieren über das Internet. Dabei werden Audiosignale (wie Sprache) in Daten umgewandelt und mit anderen Daten über das Internet mithilfe eines Internet Protokolls (IP) übertragen. Beim traditionellen Telefonieren war ein Festnetzanschluss erforderlich, welcher bei Internet Telefonie entfällt. Somit steht uns bei IP-Telefonie die selbe Technik wie beim üblichen Online Surfen zur Verfügung. Internet Telefonie ist ein Thema das früher oder später jeden betrifft. So erfolgte beispielsweise in Deutschland bis zum Jahr 2019 eine Landesweite Umstellung von analoger Technologie auf IP-Telefonie.

Die Voraussetzung für Internet Telefonie sind eine Internetverbindung, ein Endgerät wie beispielsweise ein PC, Mobiltelefon oder anderes IP-Telefon und einen Anbieter einer Software wie beispielsweise Skype.

Ein großer Vorteil, weshalb viele Nutzer auf IP-Telefonie umsteigen ist das einfache und vor allem kostengünstige Telefonieren weltweit. Zusätzlich verfügen wir über die entsprechende Infrstruktur bzw. einem leistungsstarken Online-Netz. Für Unternehmen ist neben der geringen Kosten die Funktion, ein Adressbuch bzw. CRM Programm mit der IP-Telefonie Anwendung zu verbinden, ein Argument für die Umstellung.

Vorteile von IP-Telefonie

  • Weltweites Telefonieren
  • Integration von CRM Programmen
  • Die Installation von Hardware entfällt
  • Standortunabhängige Nutzung und Verwaltung
  • Mehr Funktionen (Video-Telefonie, Übertragen von Daten, …)
  • Oftmals wird das Telefonieren kostenlos angeboten oder zu günstigen Tarifen

Wie sicher ist Internet-Telefonie?

Grundsätzlich unterliegt Internet-Telefonie als online Anwendung ebenso der DSGVO und muss diese innerhalb Europas anwenden. Die Sicherheit der Datenübertragung bzw. Speicherung und Verschlüsselung ist vom jeweiligen Anbieter abhängig. So verschlüsselt Skype beispielsweise alle Datenübertragungen zwischen Skype-Nutzern. Es gibt jedoch keine Verschlüsselung wenn ein Skype-Nutzer jemanden anruft der ein öffentliches Telefonnetz verwendet. Daher ist es ratsam, vor der Anwendung die genauen Sicherheitsvorkehrungen bezüglich der Datenübertragung vom jeweiligen Anbieter nachzulesen.

Erklär-Video: Internet, Telefonie – Alles IP

Quellen: FRITZ!Box, nfon.com, wikipedia.org

Keyword - Lexikonbeitragsbild

Keyword

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 04.05.2022, 13:39 Uhr

Keyword einfach und verständlich erklärt

Als Keyword wird ein wichtiges Wort bzw. eine Worteinheit in einem Text bezeichnet, dass vor allem eine Online Suchanfrage auslöst. Keywords werden ebenso als Suchbegriff, Schlagwort, Schlüsselwort oder Stichwort bezeichnet.

Keywords bilden den Inhalt einer Keyword-Strategie für sämtliche SEO Maßnahmen. Daher werden Sie den Begriff vor allem im Zusammenhang mit Suchmaschinenmarketing finden.

Einordnung von Keywords

Schlagwörter werden eingeordnet nach:

  • Relevanz
  • Wort- & Phrasenlänge
  • Suchvolumen
  • Suchabsicht
  • Ähnlichkeit

Mit den richtigen Keywords zu mehr Traffic

Der Begriff, den Sie im Suchfeld einer Suchmaschine eingeben, wird demnach als Keyword bezeichnet. Im Zuge des Suchmaschinenmarketings gilt es daher im ersten Schritt herauszufinden, welche Suchbegriffe zum eigenen Themenbereich am häufigsten eingegeben werden.

Um das herauszufinden werden verschiedene Keyword-Tools online angeboten. Diese zeigen in der Regel das Suchvolumen, Synonyme und in manchen Fällen ebenso Trendprognosen für Keywords. Das ausgewählte Suchwort, wird innerhalb der SEO Maßnahmen in die eigene Webseite (im Content, URL, Meta Titel & Description, Links) eingebaut.


Keyword ist nicht gleich Keyword: Einteilung der Suchbegriffe

Hauptkeyword vs. Nebenkeyword

Eine Einteilung erfolgt nach Relevanz. Dabei unterscheiden Sie zwischen dem Hauptkeyword und dem Nebenkeyword. Wie Sie bereits von der Benennung her schließen können, ist das Hauptkeyword jenes mit der höheren Relevanz für Sie. Somit sollten diese auch im Webseiten-Titel, der URL, innerhalb der Links und dem Text zu finden sein.

Nebenkeywords haben in den meisten Fällen ein geringeres Suchvolumen und bestehen aus Synonymen. Somit kann das Nebenkeyword optimal im Text als Synonym verwendet werden. Damit verhindern Sie, dass das Hauptkeyword zu oft im Text eingebaut wird.

Einteilung nach Wort- & Phrasenlänge und Suchvolumen

Dabei können Sie zwischen Short-Tail- und Long-Tail-Keywords unterscheiden. Bei Short-Tail-Keywords handelt es sich um eine kurze Keyword-Phrase, die zumeist nur aus einem Wort besteht. Daher sind es oft generische Suchphrasen und weisen demnach ein hohes Suchvolumen aus. Hingegen bestehen Long-Tail-Keywords aus mehreren Suchwörtern bzw. einer Kombination aus Suchbegriffen. Der Vorteil von Long-Tail-Keywords ist, dass diese bereits eine konkrete Suche repräsentieren und demnach die Suchergebnisse eher zur Suche passen. Weshalb mit einer höheren Klickrate zu rechnen ist. Dem gegenüber steht natürlich ein geringeres Suchvolumen.
Der aktuelle Trend geht jedoch zu Long-Tail-Keywords und immer mehr werden gesamte Fragestellungen bzw. Sätze in das Suchfeld der Suchmaschinen eingegeben.

Klassifizierung nach Suchabsicht (Suchintention)

Bei dieser Unterscheidung gibt es die Einteilung der Suchbegriffe in Informational, Transactional, Commercial, Navigational und Brand-Keyword. Diese Einteilungen wollen wir nun kurz erläutern:

  • Informational Suchbegriffe dienen zur Suche von Informationen zu bestimmten Themen, Personen, Produkten oder Services.
  • Transactional Schlüsselbegriffe reflektieren Personen, die bereits die Absicht haben, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen.
  • Commercial Suchwörter sollen vor allem Personen auf die Webseite bringen, die mit einer großen Wahrscheinlichkeit auch Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung kaufen möchten.
  • Navigational Suchbegriffen beschreiben eine Suche nach bestimmten Unternehmen bzw. Produkten mit der Intention die Adresse des Verkaufslokales herauszufinden.
  • Bei Brand-Keywords handelt es sich um die Suche nach bestimmten Markenbegriffen.

Erklär-Video – Keywords & Keyword-Recherche

Quellen: wikipedia.org, mso digital, semrush

KMU.DIGITAL

Lesezeit: < 1 Minuten

Was ist KMU.DIGITAL?

KMU.DIGITAL ist eine Kooperation zwischen dem österreichischen Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich den Einstieg in die Digitalisierung zu erleichtern – durch geförderte Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Projekte.

Das Programm startete 2017 und befindet sich aktuell in seiner vierten Runde (KMU.DIGITAL 4.0), die mit Mai 2024 begann. Von 12. Jänner 2026  bis 18. Mai 2026 war die Antragsstellung geöffnet. Seit 19. Mai 2026 sind die Töpfe ausgeschöpft und es gibt keine neuen Mittel für KMU.DIGITAL 2026.

Zahlen & Fakten (Stand Mai 2026)

  • Über 25.000 geförderte Digitalisierungsinitiativen seit Programmstart
  • Mehr als 25 Millionen Euro an Zuschussmitteln seit 2017 ausgezahlt
  • Eine 2023 durchgeführte Evaluation bestätigte die Wichtigkeit und Akzeptanz des Programms
  • Die EU-Kommission lobte das Vorgängerformat im Länderbericht Österreich 2019

Förderstruktur – Wer steckt dahinter?

Die drei zentralen Akteure im Programm:

  • BMWET (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus): Fördergeber und politischer Auftraggeber
  • WKÖ (Wirtschaftskammer Österreich): Umsetzung der Beratungsförderung und Zertifizierung der Berater:innen
  • aws (Austria Wirtschaftsservice): Abwicklung der Einreichung und der Umsetzungsförderung

 

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