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6 Schritte zum Erfolg auf Social Media

Social Media Marketing funktioniert, wenn…

Social Media als fester Bestandteil des Marketing Mix

Bereits seit einigen Jahren sind soziale Netzwerke im Kontext des Social Media Marketing ein unumgänglicher Teil einer erfolgreichen Marketingstrategie. Immerhin handelt es sich bei den sozialen Netzwerken um das größte Empfehlungsnetwork! Ob Sie nun durch Ihre Social Media-Präsenz Kunden binden, Neukunden gewinnen, informieren, B2B-Beziehungen pflegen oder etwa Traffic zu Ihrer Website generieren möchten – der letztendliche Erfolg lässt sich auf einige wenige Regeln herunterbrechen, die im Social Network unbedingt zu beachten sind.

Social Media bedeutet Arbeit und ist somit zeitaufwendig!

Eines möchten wir schon einmal vorausschicken: Stellen Sie sich darauf ein, dass Ihre Aktivitäten auf den Social Media Kanälen sehr zeitintensiv sein werden. Aus diesem Grund greifen viele Unternehmen auf die Unterstützung einer Social Media Agentur bzw. einer SEO Agentur zurück.

Damit Sie sich jedoch auch selbst ein Bild davon machen können, was ein erfolgreiches Social Media Marketing ausmacht, haben wir für Sie die ausschlaggebendsten 6 Social Network “Musts” auf einen Blick zusammengefasst.

Erfahren Sie nachfolgend:

  • worauf es bei der Wahl der richtigen Social Media Plattformen ankommt
  • wie Sie eine Community aufbauen und ihr Wachstum vorantreiben können
  • warum Zuhören und zeitnahes Reagieren auf Social Media so wichtig sind
  • wie Sie zielgruppenrelevante Inhalte richtig posten
  • welche Rolle die Posting-Frequenz für den Erfolg spielt
  • warum Sie auch Gruppen und Influencer in Ihre Social Media Marketing-Strategie miteinbeziehen sollten
social media, 6 Schritte zum Erfolg auf Social Media

Quelle: statista.com

6 Schritte zum Erfolg auf Social Media

Schritt 1: Wahl der richtigen Social Media Kanäle

Facebook, Instagram, YouTube, Xing, LinkedIn, Pinterest, TikTok, Snapchat… Die Auswahl an möglichen Social Media Kanälen ist groß. Dennoch ist nicht jede Plattform gleichermaßen für ein Unternehmen geeignet. Die einzelnen sozialen Medien haben nämlich ihre eigenen “Spielregeln” und bedienen konkrete Ziel- bzw. Altersgruppen mit plattformtypisch aufbereiteten Inhalten. So können auf TikTok, Snapchat oder Instagram Zielgruppen angesprochen werden, die auf Xing, LinkedIn oder (mittlerweile auch) auf Facebook eher nicht vertreten sind.

Weiteres zu beachten ist, dass manche Social Media Plattformen den Schwerpunkt auf Business und seriösere Themen legen. Hierbei können insbesondere die Plattformen LinkedIn und Xing genannt werden. Andere Plattformen stellen persönliche oder private Beziehungen in den Vordergrund. So liegt beispielsweise auf Facebook oder Instagram der Schwerpunkt auf interfamiliärer Kommunikation sowie der Interaktion zwischen Freunden. Nach diesen Schwerpunkten muss sich dann auch die Online Marketing-Strategie richten!

Wir können nicht oft genug erwähnen, dass Social Media Aktivitäten zeitintensiv sind. Deshalb ist es ratsam, zumindest am Anfang, den Fokus auf die Strategiefindung und ein bis zwei soziale Plattformen zu legen. Wie bei vielen anderen Aktivitäten sind Kontinuität, Konstanz und Stringenz wichtige Worte. Sollte sich im Verlauf der Zeit ein weiterer Social Media-Kanal als sinnvoll erweisen, kann man später diesbezüglich aufstocken.

Experten-Tipp! Behalten Sie auf jeden Fall die vorhandenen Ressourcen und das Budget im Auge!

Schritt 2: Community aufbauen

Jeder, der sich schon länger mit Social Media Marketing befasst, weiß: Der Erfolg kommt nicht über Nacht! Lassen Sie sich deshalb nicht entmutigen und denken Sie daran, dass der Aufbau einer Community Zeit und vor allem auch bewusst gesetzte Aktivitäten Ihrerseits braucht.

Regelmäßige Postings, hochqualitative Bilder, fesselnde Captions sind das eine. Doch was sehr oft unterschätzt wird, ist das bewusste und wiederholte Auffordern der Community zur Interaktion. Im Marketing-Fachjargon spricht man von einem Call-to-Action, kurz CTA. Fordern Sie Ihre User gezielt zum Handeln auf:

  • Fragen Sie um ihre Meinung in Form von Kommentaren.
  • Fordern Sie sie auf Ihnen durch ein Like zu zeigen, ob ihnen der Post gefällt.
  • Inspirieren Sie die User dazu, einen für Sie interessanten Inhalten auch mit Ihren Freunden und Bekannten zu teilen (Share, if you care!).
  • Spornen Sie sie durch Gewinnspiele, Umfragen und Co. zu den von Ihnen gewünschten Handlungen an.

Social Media-Tipp

User lieben es, wenn sie Entscheidungen für Sie treffen können. Fragen Sie sie beispielsweise, welchen Content sie gerne auf Ihrem Kanal sehen möchten? Ob sie dieses oder jenes Thema mehr interessiert. Holen Sie sich die Content-Ideen von Ihrem eigenen Publikum!

Neben den oben genannten Optionen, besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit Ihre Beiträge gegen Bezahlung zu bewerben. Für Unternehmen ist dies auf Facebook mittlerweile unumgänglich geworden. Auf anderen Social Media-Plattformen haben Sie noch eher die Chance mit gezielt gesetzten Aktivitäten eine Community kostenlos aufzubauen (Ihr eigener Zeitaufwand nicht miteinberechnet).

Schritt 3: Zuhören und Reagieren

Soziale Medien sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ermöglichen Sie es dem Unternehmen mit Interessierten, Fans und Kunden in Kontakt zu treten. Andererseits haben auch diese die Möglichkeit, ihre Meinung kund zu tun. Und die fällt nicht immer positiv aus!

Der Umgang mit negativem Feedback – in ausgearteter Form spricht man von Shitstorm – ist eine Wissenschaft für sich. In großen Unternehmen kümmern sich Experten um Social Media Monitoring und Social Listening. Doch auch Sie können, in dem Ihnen möglichen Ausmaß, die allgemeine Stimmung auf Ihrem Social Media Kanal aufmerksam mitverfolgen und gegebenenfalls darauf reagieren.

Social Media-Tipp

Umgehen Sie nie ein negatives Feedback, und denken Sie nicht im Traum daran, es zu löschen! Der richtige Umgang mit Kritik sagt nämlich viel über das Unternehmen aus und bestimmt das Image mit, das die Öffentlichkeit von Ihrem Unternehmen hat. Bedanken Sie sich stattdessen für den Input und nutzen Sie ihn für Optimierungen. Denken Sie daran: Jede Kritik ist wertvoll. Machen Sie also das Beste daraus!

Des Weiteren gilt zu beachten, dass wir mittlerweile sehr verwöhnt sind, was die Schnelligkeit der Reaktionen auf unsere Anfragen anbelangt. Wir wollen die Antwort am liebsten sofort haben! Sofern möglich, reagieren Sie am besten zeitnah auf Anfragen oder Feedback Ihrer Community. Auf diese Weise zeigen Sie, dass Ihnen die Zufriedenheit der Kunden und Fans wichtig ist und steigern damit die Wahrscheinlichkeit weiterempfohlen zu werden.

Schritt 4: Richtigen Content richtig posten

Für den Erfolg auf Social Media ist es wichtig, Inhalte so aufzubereiten, dass sie das Interesse Ihrer Zielgruppe wecken. Dazu gehört mehr als nur ein gut bearbeitetes Bild und ein “catchy” Text. Vielleicht haben Sie schon vom Online-Phänomen namens “Viralität” gehört, dass vorwiegend auf Social Media auftritt?

Viraler Content ist der Garant für die Popularität Ihres Posts und im Endeffekt den Erfolg Ihres Unternehmens im Social Network. Das Thema virales Marketing und Viralität auf Social Media ist jedoch ein zu umfangreiches Thema, um es in diesem Beitrag eingehend zu behandeln. Doch zumindest eines kann an dieser Stelle als “Geheimtipp” verraten werden:

Social Media-Tipp

Setzen Sie auf Emotionen!

Gestalten Sie Ihre Inhalte so, dass sie (optimalerweise) positive Emotionen wecken und Ihre Community nicht anders kann, als Ihr Posting mit Freunden und Bekannten zu teilen.

social media, 6 Schritte zum Erfolg auf Social Media

Auch das aufmerksame Zuhören, dass wir bereits oben angesprochen haben, wird Ihnen hier zugute kommen. Nützen Sie den Input der Community für die Erstellung Ihres Contents. Fragen Sie nach, was gefällt und was die Follower gerne lesen/sehen möchten.

Schritt 5: Die richtige Posting-Frequenz

Die “goldene Regel” lautet: Sag so oft etwas, so oft sich die Community dafür interessiert. Im World Wide Web unzählige Experten-Empfehlungen zum Thema zu finden, die sich auf Statistiken & Co stützen. Am Ende ist es so, dass ihre spezielle Leserschaft/Zielgruppe/Community es entscheiden wird. Jedenfalls unumgänglich ist eine Zielgruppen-Analyse. Sie wird ihnen wertvolle Inputs liefern und Charakteristika ihrer Kunden zutage befördern.

Neben der Zielgruppen-Analyse, wird die Posting-Frequenz noch von den Aktivitäten auf anderen Social Media Plattformen beeinflusst und von der Qualität (Relevanz) ihrer Inhalte.

Achten Sie darauf, dass Sie ihre Community nicht “zuspammen”. Von keinem Posting pro Tag auf 1o Postings wäre extrem unüblich und wird ganz bestimmt nicht positiv aufgefasst. 2-3 Postings pro Woche verträgt (fast) jede Facebook-Page und stellt einen brauchbaren Ausgangswert dar.

Ein Posting pro Tag reicht in der Regel aus, um dem Algorithmus die Relevanz des eigenen Social Media Kanals zu signalisieren und Bewegung in die eigene Community zu bringen. Von dort aus können Sie dann individuell testen, wie häufigere Postings bei Ihren Followern ankommen.

Schritt 6: Gruppen und Influencer

Wer mit sozialen Medien arbeitet, kommt nicht umhin sich zu überlegen, ob nicht auch die Zusammenarbeit mit Influencern und die Interaktion mit bestehenden Gruppen Sinn macht. Diese bieten nämlich bereits ein größeres Publikum und damit mehr Reichweite für Ihren Content. Ein zusätzlicher Vorteil einer solchen Zusammenarbeit besteht im Vertrauen, dass die Follower einem Influencer entgegenbringen bzw. die Vertrautheit, die innerhalb einer Gruppe besteht. In diesem Kontext geteilte Inhalte haben mehr den Anschein einer Empfehlung als einer plumpen Werbung.

Die passenden Gruppen sowie Influencer müssen erst einmal ausfindig gemacht und entsprechend zur Kooperation bewogen werden. Auch das braucht Zeit, Wissen, wo man diese findet sowie die richtigen Skills, wie man mit ihnen richtig in Kontakt tritt. Wer sich diesbezüglich besser in Händen von Profis aufgehoben fühlt, kann auf die Unterstützung eines guten Dienstleisters zurückgreifen.

Fazit

Soziale Medien können ein mächtiges Werkzeug in ihrem Marketing Mix sein! Nichtsdestotrotz gibt es Regeln zu beachten. Nur dann werden sie mit diesen Medien Früchte ernten. Die oben genannten sechs Schritte sollen ihnen dabei helfen, übliche Anfängerfehler zu vermeiden um ihre Social Media Kanäle rasch auf Schiene zu bekommen und Erfolge in den sozialen Medien zu verbuchen.

Abschließend möchten wir ihnen mit auf den Weg geben: Social Media Marketing funktioniert! Vor allem, dann wenn das richtige Feingefühl, Geduld, Zeit,  Liebe und ein paar ein weitere Geheimzutaten investiert werden, dann werden sie Erfolge ernten.

Der Erfolg auf Social Media lässt noch immer auf sich warten? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Social Media Marketing effektiv betreiben.

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