Snapchat überrascht mit Zuwachs-Plus

Das Social Network der Youngsters

Die Nutzer-Struktur bei Snapchat wird erwachsen!

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Snapchat - Social Network

Wir nutzen unsere freie Zeit, um das Social Network Snapchat ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. So viel vorab: Vor allem bei unseren Youngsters findet dieses Medium großen Anklang. Was genau sich dahinter versteckt, erklären wir in diesem Artikel.

Snapchat ist schon lange kein Teenie-Netzwerk mehr. Der Dienst wird zunehmend auch von ü-20ern genutzt. Mit diesem Umstand wird Snapchat auch zusehends attraktiver für eine professionelle Nutzung. Das bedeutet, dass sich früher oder später auch professionelle Werbung darin finden wird. Das kann der Foto-App nur recht sein. Denn trotz neuer Rekordzahlen – der Umsatz stieg im vierten Quartal im Jahresvergleich um 72 Prozent auf 231,7 Mio. Euro – steckt das Unternehmen weiterhin in den roten Zahlen. Allerdings wesentlich weniger als von den Analysten erwartet. Was den Beobachtern zusätzlich Mut macht: Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer wuchs innerhalb des Quartals um 31 Prozent.

Für Snap geht es schließlich darum, sich verstärkt als attraktive Adresse für Online-Werbung zu etablieren. Und das geht nunmal primär über die Reichweite.

Snapchat-User werden immer älter

Snapchat lebt vom spontanen Charakter der Augenblicks-Mitteilungen. So sind die Snaps grundsätzlich nicht öffentlich, sondern (ähnlich wie bei Whatsapp) nur für Freunde sichtbar. Und sie werden entweder nach dem Senden gelöscht oder – wenn sie in die öffentliche Galerie geladen wurden – nach 24 Stunden. Für die 15- bis 25-jährige Kernzielgruppe der User quasi der Freibrief, um sich innerhalb einer geschlossenen Peer-Group bedenkenlos auszutauschen. Gimmicks wie Malstift, Emojis, Filter und Effekte, ein Geo-Filter oder phantasievolle ständig wechselnden Linsen mit animierten Live-Effekten sorgen für den Gamification-Thrill. Wer das Ganze nun als “Kinderkram” abtun möchte, irrt jedoch. So liegt der Anteil der 24- bis 34-Jährigen mittlerweile bei 18 % und jener der Generation 35+ bei 11%.

Snapchat-Memories: Professionelle Vermarktung

Durchwegs interessante Zahlen also. Und wie können Unternehmen hier mitschischen? Die verbesserte „Memories“-Funktion macht es möglich. Während in der App anfangs nur die aktuell gedrehten Snaps in die eigene öffentliche Galerie geladen werden konnten, ist jetzt auch der Upload von vorproduzierten und professionell aufbereiteten Snaps machbar. Zudem wurde auch der Snapchat Werbeanzeigenmanager sukzessive ausgebaut und mit neuen und bestehenden Snapchat Features verknüpft. Hier erreicht Snap zwar noch nicht den Komfort, den man vom Facebook– oder Twitter-Anzeigenmanager kennt, vor allem hinsichtlich einer Erfolgsmessung, aber auch hier sollte sich noch einiges tun. Schließlich ist der Börsengang des Messaging-Dienstes gerade einmal eineinhalb Jahre her. Und wenn wir ehrlich sind, auch der aktuelle Minimal-Support von Facebook, Twitter und Co. verlangt Social-Media-Managern nach wie vor ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit ab.

Snapchat Inc. in Zahlen

  • Snapchat wurde im September 2011 von Robert „Bobby“ Murphy und Evan Spiegel gegründet.
  • Seit Anfang 2017 ist Snap Inc. ein börsennotiertes Unternehmen
  • Im 2. Quartal 2018 belief sich der Umsatz auf rund 262,3 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 80 Millionen.
  • Snapchat hat 60 Millionen User in Europa, davon 10 Millionen täglich aktive Nutzer in Deutschland, Zahlen für Österreich gibt es nicht
  • Täglich werden 3,5 Milliarden Snaps verschickt
  • Snapchatter öffnen die App 25x pro Tag

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