Mobil siegt im Bildschirmkampf gegen den Desktop

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Mobile Marketing steht 2017 stark im Trend. Das heißt der mobile Besucherstrom (Neu-Deutsch “Traffic”) hat den Stand-PC bereits 2016 überholt. Insgesamt gibt es seit Ende 2016 weltweit über zwei Milliarden Smartphone-Nutzer. Google hat diesen Trend längst bemerkt und bewertet Websites, die responsive bzw. Smartphone optimiert sind, besser als jene die nicht für mobile Nutzung geeignet sind. Das heißt in Zukunft ist der mobile Index, sprich “mobiles SEO”, bedeutungsvoller als die Desktop-Suche.

Aber nicht nur die Bewertung endgeräte-optimierte Webseiten fällt besser aus, auch bei Google Adwords gibt es längst zahlreiche Möglichkeiten um Kampagnen für mobile Endgeräte zu erstellen. Unter anderem können neue Anzeigenerweiterungen, wie App-Erweiterungen, Standort-Erweiterungen oder Telefon-Erweiterungen eingesetzt werden.

Der Trend hin zu den mobilen Geräten ist weder verwunderlich noch überraschend. Wer aufmerksam durch die Welt geht, sieht schnell dass die kleinen Gerätschaften längst den Alltag prägen. Sei es an der Haltestelle, sei es im Bus, sei es in Lokalen oder anderen öffentlichen Plätzen. Überall begegnen einem Menschen mit einem nach vorne gebeugten Kopf und einem herumwischendem Zeigefinger auf einer glatten Oberfläche eines so genannten Smartphones. Diese Menschen werden “Smombies” (Smartphone-Zombies) genannt. Dieses Wort wurde sogar zum Jugendwort des Jahres 2015 ausgewählt.

Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass 75% aller Internet-Nutzer mit dem Smartphone online sind. Aus diesem Grund blickt auch jeder dritte auf sein Smartphone. Wichtig dabei ist, dass  34% davon gezielt nach Produkt-Informationen suchen. In Österreich ist bereits jedes dritte Handy ein Smartphone und somit voll internet-fähig. Mobiles Internet ist einfach, praktisch und 73% haben ihr Smartphone auch permanent bei sich.

Dieser Trend ist technisch bedingt auch steigend, alleine von 2014 auf 2016 hat sich der Kauf von Produkten über ein Smartphone von 9% auf 18% erhöht und hat sich somit in den letzten zwei Jahren verdoppelt.

Responsive Websites sind keine Option mehr, diese sollten bei wirtschaftlichen Interesse Standard sein. Auch Newsletter und Mails können in einem Responsive Design erstellt werden und sind somit auch über das Smartphone leicht lesbar.

Eine wichtige und am Nerv der Zeit stehende Werbe-Möglichkeit stellen Apps dar. Ob als eingespielte Werbe-Banner innerhalb von Apps oder direkt eigene Apps garantieren Erfolg. Werbemaßnahmen innerhalb einer App wirken auf Nutzer vertrauenswürdiger als auf dem Desktop.

Wie erfolgreich und kraftvoll eine App sein kann beweist das Beispiel Pokemon Go am globalen Markt und Runtastic am österreichischen Markt. Der Kunde möchte mobil, ungebunden und flexibel sein. Außerdem soll die App so gut es geht mit der „realen Welt“ verbunden sein. Je mehr eine App oder eine damit verbundene Funktion dies ermöglicht, umso erfolgreicher ist diese.

Das heißt nun, um weiterhin Erfolge feiern zu können, sollte man jetzt noch ganz schnell auf den Zug der Mobile Devices aufspringen und auf mobile und somit fast permanent erreichbare Kunden umdenken.

Wichtige Faktoren für die mobile Endgeräte Optimierung:

  1. Responsiveness & Usability
    • Es ist darauf zu achten, dass ihre Website für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert wurde. Das gilt gleichermaßen für Smartphones als auch für Tablets für alle Marken,   Hersteller und Betriebssysteme.
    • Inhalte (Texte, Bilder, Videos etc.) sollten ohne Informationsverluste nahtlos auf diesen Geräten dargestellt werden.
    • Die Bedienelemente (Navigation, Menü, Buttons etc.) müssen auf kleineren Bildschirmen in Relation größer ausgestaltet werden, damit eine benutzerfreundliche Bedienung möglich ist.
  2. Such-Index für “mobilisieren”
    • Achten Sie darauf, dass alle Seiten ihrer Sitemap – dies ist ein wichtiges Element für Google um Ihre Website besser durchsuchen zu können – mobilfähig sind.
    • Der Algorythmus von Google schätzt es, wenn darauf Rücksicht genommen wird und belohnt ihre Website mit besseren Rankings.
  3. Ladezeiten

    • Einer der wichtigsten Faktoren, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor ist die Ladezeit.
    • In der mobilen Nutzung von Websites ist es enorm wichtig, dass die Seiten noch schneller als am Desktop ausgeliefert werden.
    • Bedenken Sie, dass Suchende auf mobilen Endgeräten andernfalls sofort zum nächstbesten Mitbewerber umsatteln.

Fazit

Klar ist, dass diese 3 Punkte nur ein Teil der mobilen Optimierung sind. Wir wollen Sie aber mit den weiteren Details nicht langweilen, sondern aufzeigen, wie wichtig es ist, diese Entwicklung nicht zu verschlafen. Starten Sie jetzt die Ausrichtung ihrer Website auf mobile Endgeräte. Einen ersten Anhaltspunkt wie gut ihre Seite mobil funktioniert, findet sich auf der Webpage TestMySite von Google.

Quellen:
Titelbild,
Externer Artikel, Statistiken

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