Themen finden mit Google Trends

Gut recherchiert, ist halb gerankt!

Die Ideen- & Themen-Recherche einfach erklärt und leicht nachzumachen!

Welches Thema soll ich nur nehmen …?

Themen-Recherche & Auswahl mit Google Trends

Content-Optimierungen sind keine einfache Sache. Es gibt preiswerte Tools und Wege, um mit den richtigen Informationen die so genannten “organischen Treffer” zu optimieren. Meist beginnt der steinige Wege der Content-Produktion damit, passende Themen zu finden. Und da fängt es dann für viele an kompliziert zu werden. Was heißt “organisch”, warum brauche ich Themen und “was bitte sind Keywords” – die braucht doch heutzutage niemand mehr.

Warum brauche ich Themen?

Themen sind wichtig um Ihrer Seite / Ihrem Blog / Ihrem Webshop eine vernünftige Content-Struktur einzuhauchen. Diese Struktur braucht ein ausgewogenes Verhältnis an Inhalten. Da trifft es sich ganz gut, wenn es gemeisame Redaktions- & Abstimmungstreffen gibt, wo gemeinsam erarbeitet wird, welche Themen sich gut eigenen und welche nicht. Hierzu schafft oft schon ein einfacher Plausibilitäts-Check (Abstimmung in der Runde der Anwesenden) für Klarheit. Am Ende sollte konkrete Themen am Tisch liegen.

Wo finde ich Trends?

Was ist, wenn ich keine Ideen habe? Dann lohnt es sich einen Blick auf die gute Mitbewerber oder facheinschlägige Medien zu richten. Meist entstehen dann bereits wieder neue Ideen. Bringt dieser Check keine neuen Erkenntnisse, sollten jedenfalls die nachfolgenden Tools & Werkzeuge eingesetzt werden. Hier eine kleine Liste mit Anlaufstellen, wo sich aktuelle Themen finden lassen:

  • Google Trends
  • Twitter (z.B: #MAGABomber, 228 Tsd. Tweets, 25.10.2018)
  • Instagram
  • Pinterest
  • Google Schlagzeilen
  • Google Alerts

Ideen haben wir genug – Wie finde ich den Fokus?

Wie lässt sich herausfinden, welche Themen und Ideen wirklich etwas taugen? Hierzu kann ein Blick in die Zahlen etwas mehr Aufschluss liefern und interessante Hintergründe zu Tage befördern. Vor allem der Einsatz von Keyword-Tools ist hilfreich. Diese helfen dabei bspw. Suchvolumen (also quantiativ die Anzahl an Suchanfragen) zu bestimmen. Mit dieser zusätzlichen Dimension wird aus der langen Themenliste schnell eine kürzere.

Was sind eigentlich Keywords?

und was macht ein einfaches „Word“ zu einem „Keyword“. Wie der Name schon verrät ist ein Keyword ein Schlüsselbegriffe. Diese Schlüsselbegriffe tauchen bei Sucheingaben in Suchmaschinen (z.B. Google-Suche „seo graz“) oder auch in diversen Artikeln und Beiträgen auf. Doch was für Google wichtig, muss nicht zeitgleich für einen Blogbeitrag oder eine Leistungsbeschreibung auf Ihrer Website wichtig sein. Erst, wenn du damit anfangst, gewisse Kernbegriffe und Wörter als wichtig für den Artikel zu definieren und an relevanten Stellen einzuarbeiten, werden diese Begriffe zu Schlüsselbegriffen (=Keywords).

Keywords sind also:

  • Suchbegriffe, die “du und ich” und jeder Suchende in das Eingabefeld diverser Suchmaschinen eintippen.
  • Schlüsselbegriffe, die in den Content einer Website eingearbeitet werden sollten.
  • Suchphrasen mit denen man sich über Google Ads in die Sichtbarkeit der Suchmaschinen reinkaufen kann. (Hier ein Beispiel, wie sich der Wettbewerb in Graz versucht, sich zum Thema SEO über die bezahlten Anzeigen in den Markt reinzukaufen. Screenshot zeigen)
  • Keywords können also an verschiedenen Stellen in Inhalten auftauchen.

Angenommen, Sie hätten perfekte Informationen für Suchende auf Ihrer Webseite. Nehmen wir weiter an, diese Website ist nicht optimiert, dann würde diese hochwertigen Inhalte unsichtbar bleiben. Nehmen wir weiter an, Sie haben diese Seite zwar keyword-optimiert, aber auf falsche Keywords, dann bleibt ihr hochwertiger Inhalt auch unsichtbar. Vor allem ist dafür das Suchverhalten und das Suchbedürfnis (Search Intent) der User maßgeblich. Ihr Inhalt sollte möglichst viele dieser Suchbedürfnisse abdecken. Dann ist ihr Inhalt für den User relevant und dann wird sich ihr Inhalt bei diversen Suchmaschinen weiter vorne in den Trefferlisten ansiedeln.  Wir sprechen hier bitte von den unbezahlten – organischen Ergebnissen. Bezahlte Suchergebnisse kann sich ja schließlich jeder kaufen. Je nachdem wer also seine Inhalte besser optimiert hat, wird weiter oben angezeigt. Weitere Infos zur Keyword Rercherche!

Die 4 Basis-Tools (für Anfänger)

Am Beginn der Erstellung von Webinhalten sollte also immer eine Keyword-Recherche und Keyword-Ideenfindungsphase stehen. Und die ist eigentlich – mit ein wenig Hausverstand und den richtigen Tools – recht einfach.

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Google Suggest - Tablet

Google Suggest – Suchvorschläge

Wetten wir, Sie haben Google Suggest schon einmal benutzt. Und auch wenn wir hier gerade etwas SEO-Magie entzaubern – Google Suggest ist nichts anderes als die Vorschläge die Google einem bei der Eingabe eines Suchbegriffes zusätzlich vorschlägt.

Google macht dabei nichts anderes, als die häufigsten Suchanfragen anderer Benutzer anzubieten, die im Zusammenhang mit dem eigenen Suchbegriff stehen. Für die eigene Webseitenoptimierung können sich so schon erste Anhaltspunkte für eine inhaltliche Suchmaschinenoptimierung ergeben.
Jedoch sollte man sich nicht sklavisch auf diese vorgeschlagenen Begriffe versteifen. Denn wir wollen ja nicht das anbieten, was alle anbieten – wir wollen unsere ganz besondere Keywords-Nische finden. Und diese sollte immer eine Kombination aus der USP (Unique Selling Proposition) unseres Angebotes und gängigen Suchbegriffen sein. Also bitte etwas um die Ecke denken und weiter suchen.

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Google Trends – ideal zum Themen finden

Ein spannendes Tool, das bei der Recherche von Keywords hilft, ist Google Trends. Das kostenlose Online-Suchwerkzeug zeigt an wie oft bestimmte Keywords, Themen und Phrasen über einen bestimmten Zeitraum abgefragt wurden. Interessant ist Google Trends deshalb für jene, die saisonale Artikel anbieten. Es zeigt aber auch an, wie sich das Suchinteresse über die Jahre hin verändert hat. Außerdem können unterschiedliche Schreibweisen und Synonyme miteinander verglichen werden. Und ganz unten rechts werden auch nochmal verwandte Suchanfragen aufgezeigt. Jedoch gilt auch hier wieder: Kein sklavisches Übernehmen der Daten! Google Trends zeichnet lediglich “Trends” ab und analysiert nur Daten für beliebte Suchbegriffe. Eine Definition darüber, ab wann ein Begriff beliebt ist oder was ein kurzer Zeitraum ist, existiert nicht. Anbieter von Nischenprodukten sollten sich also nicht davon abschrecken lassen, wenn ihr Begriff bei diesem Tool ein niedriges Suchvolumen oder gar eine “0” auswirft.

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answer the public, suchmaschine

Themenumfeld erkunden mit AnswerThePublic

Als regelrechte Ideenbörse hat sich AnswerThePublic herauskristallisiert. Schon alleine der Einstieg macht Spaß. Wenn man von einem älteren, ungeduldigen Typ Marke Hipster dazu auffordert wird, doch endlich in die Gänge zu kommen, fühlt man sich herausgefordert. Und man tippt alles ein, was einem gerade in den Sinn kommt. Kostet ja (fast) nichts. Zumindest in der Gratisversion. Answer the Public wirft Fragestellungen zu den Keywords aus sowie Präpositionen, Vergleiche und Suchanfragen in alphabetischer Reihenfolge. Kurzum, es zeigt übersichtlich wie “Sucher” ticken und liefert dadurch eine Menge an Ideen, wie man seine Web-Inhalte künftig besser optimieren kann. In der Gratisversion lässt sich zwar lediglich die Sprache einstellen, dafür “darf” man die Ergebnisse aber downloaden. Fazit: Sicher gibt es Tools am Markt die tiefer schürfen, aber die kosten Geld und machen schon rein optisch wesentlich weniger Spaß.

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Keyword-Finder von mangools

mangools – die frische & preiswerte Werkzeugsammlung

Ein solides Gratis-Tool, um die Stärke von Keywords abzufragen ist der Keyword-Finder von Mangools. In der Gratisversion lassen sich Land und Sprache einstellen und neben dem eingegebenen Keyword wird eine Vielzahl an Alternativen angeboten. Gleichzeitig zeigt der Keyword-Finder das durchschnittliche monatliche Suchvolumen (über 12 Monate) die durchschnittlichen CPC (Cost per Click) Kosten und die Konkurrenz im Adwords-Bereich. Besonders erwähnenswert ist auch die Keyword Difficulty (KD). Dabei wird die Schwierigkeit in verschiedenen Farben und Zahlen eingeteilt. Das heißt, je leichter es ist, für ein Keyword zu ranken, desto niedriger die Zahl. Ein gutes Tool also, um die eigene Nische zu finden.

Webseiten-Optimierung selber machen … lassen

Wir haben unser Bestes gegeben, diesen Artikel möglichst animierend zu gestalten. Dennoch verstehen wir, wenn Ihre Anforderungen an eine SEO- und Keyword-Optimierung höher sind oder Sie diese nicht selbst durchführen wollen. Deshalb bieten wir Ihnen eine Fluchtmöglichkeit an.

Sie haben Fragen zum Artikel oder keine Ideen für Ihren Content? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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