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Marketing Trends 2022

Was Unternehmen und die Werbebranche wissen müssen! 

Kennen Sie schon die neuesten Digitalen Marketing Trends? Nein?! Dann lesen Sie weiter, denn dieses Jahr überrascht mit so einigen spannenden Entwicklungen!

Welche Marketing Trends Sie im Jahr 2022 unbedingt am Schirm haben sollten

Marketing Trends - Beitragsbild

Wir haben uns angesehen, welche Marketing-Trends Sie im Jahr 2022 unbedingt berücksichtigen sollten. Dazu haben wir die aktuellen Entwicklungen für ein erfolgreiches Marketing genauer unter die Lupe genommen: 

  • Was ändert sich beim Thema Tracking?
  • Welche Neuerungen werden im Bereich des Content-Marketing erwartet? 
  • Wie relevant sind Videoinhalte und Hyperpersonalisierung? 

Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr über die wichtigsten Online-Marketing-Trends im B2B-Bereich! 

Welche Marketing Trends dominieren im Jahr 2022? 

Im Online Marketing lassen sich aktuell 5 große Marketing Trends festmachen. Diese wollen wir uns nachfolgend im Detail ansehen.  

 #1 Mikro-Influencer-Marketing

Es ist keine Neuheit mehr, dass das Influencer-Marketing auch im Jahr 2022 weiter auf dem Vormarsch sein wird. Dabei rückt insbesondere das vielversprechende Potenzial des Mikro-Influencer-Marketings für Unternehmen in den Vordergrund. Der Fokus liegt hier auf Influencern mit geringerer Followerzahl, die sich gleichzeitig durch eine sehr hohe Aktivität in den sozialen Netzwerken auszeichnen. Mikro-Influencer bedienen vorrangig bestimmte Nischen und gelten in ihrem Interessensgebiet als Experten. Das macht sie für eine Zusammenarbeit mit Unternehmen besonders attraktiv. Aufgrund der händelbaren Followerzahl kann eine hohe Engagement- sowie Interaktionsrate aufrechterhalten werden. 

Diese Merkmale und vor allem das stärkere User-Engagement, verdeutlichen die Relevanz von Mikro-Influencern. Kooperationen mit kleineren Influencern haben für Unternehmen besondere Vorteile: 

  • die Zielgruppen-Bedürfnisse werden besser und stärker berücksichtigt  
  • die kleinere Followerzahl erlaubt eine engere Bindung 
  • stärkere Authentizität und Glaubwürdigkeit innerhalb der Community 

Außerdem sind kleine Influcencer deutlich kostengünstiger. Damit ist die reine Reichweite nicht mehr das ausschlaggebende Auswahlkriterium im Influencer-Marketing.  

#2: Lives, Geschichten & Storytelling

Storytelling gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Nutzer beschäftigen sich zunehmend mit kurzlebigen Inhalten. Nicht nur Stories auf Instagram und Facebook sind besonders beliebt. Auch Live-Streams waren im vergangenen Jahr gern gesehen und zählten zu den beliebtesten Online-Content-Formaten. Dieser Marketing Trend wird sich auch im neuen Jahr fortsetzen und an Popularität gewinnen. 

Stories die in Form von Fotos oder Videos Geschichten erzählen und verfügbar gemacht werden, sind bei Nutzern besonders hoch im Kurs. Lives und Geschichten gewähren exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens. Die interaktive Beziehung zwischen der Unternehmensmarke und der Zielgruppe wird dabei gestärkt. Des Weiteren erhöht sich auch der Unterhaltungswert des Marketing-Contents. 

Beim Storytelling wird nichts direkt angepriesen, vielmehr lässt es die Nutzer denken. In einem zukunftsorientierten Online-Marketing-Mix, sollten Sie deshalb unbedingt Lives, Geschichten und Stories einbinden. Diese tragen wesentlich zur Stärkung der User-Bindung zur Unternehmensmarke bei. Eine Kombination des Storytellings mit hochwertigem Content Marketing trägt zusätzlich dazu bei, die Customer Journey spannend und exklusiv zu gestalten.  

#3: Kurze Videoinhalte 

Mit Videoinhalten lässt sich der organische Traffic erhöhen. Sie sorgen für eine längere Verweildauer auf den Websites und gelten damit als beliebtes Online-Marketing-Instrument für Unternehmen. Die Kommunikationsverlagerung hin zu Videoinhalten wird uns auch 2022 begleiten. 

Der Trend entwickelt sich dabei aber vermehrt zu kürzeren Content-Inhalten, die bis zum Ende angesehen werden. Laut Google wird der gesamte Internet-Traffic bis zum Jahr 2025 bereits zu 80% von Online-Videos dominiert. Demnach kann davon ausgegangen werden, dass ein Anstieg von Videoinhalten auch im neuen Jahr sicher sein wird. 

Wichtig bleibt dabei jedenfalls die Devise „in der Kürze liegt die Würze“. Erstellen Sie Video-Content in kurzen Formaten bis 30 oder maximal 60 Sekunden – ob in Form von Reels und Stories auf Instagram, TikToks oder YouTube Shorts.

Auch das Hochformat wird vor diesem Hintergrund bedeutender. Damit können Sie Nutzern die angebotenen Inhalte noch komfortabler und schneller präsentieren. Es empfiehlt sich deshalb, geeignete Strategien zu entwickeln, um Videoinhalte in den Marketing-Mix miteinzubinden.  

#4: Datenschutz & Cookie-Tracking 

Auch in den Marketing Trends für 2022 bleiben die allgegenwärtigen Dauerbrenner wie Datenschutz, Datensicherheit und Privatsphäre präsent. Konsumenten äußern häufiger Bedenken betreffend ihrer persönlichen Datenverarbeitung. Personenbezogene Daten werden strenger geschützt und zugrundeliegende Richtlinien verschärft. Das wirkt sich direkt auf das digitale Marketing aus. Folglich verändert sich die Art und Weise, wie das User-Verhalten künftig getrackt werden kann. Damit gerät auch das Cookie-Tracking immer mehr unter Druck. Google hat angekündigt bis Ende 2023 Cookies von Drittanbietern nicht mehr zu unterstützen. 

Welche Auswirkungen hat die Abschaffung dieser Third Party Cookies und was bedeutet das für die Online-Werbebranche?

In erster Linie müssen Unternehmen bestehende Strategien überdenken. Um die Kundenbedürfnisse und Wünsche künftig im Blick zu behalten, brauchen Unternehmen mehr als Cookies. Umso wichtiger wird es Vertrauen zwischen den Konsumenten und der Marke aufzubauen und zu stärken. Dafür braucht es Transparenz. Die aufrichtige und glaubhafte Vermittlung, welche Daten und vor allem zu welchem Zweck gesammelt werden ist wichtig. Die Frage nach dem persönlichen Mehrwert ihrer Datenweitergabe wird für die Konsumenten essenziell. Vor allem, wenn sie selbst über die Verwendung ihrer Daten bestimmen und entscheiden.

Gibt es alternative Targeting-Methoden?

Ja, die gibt es! Google setzt als mögliche Alternative zum Cookie-Tracking auf ihre „Privacy Sandbox“. Dabei werden ebenfalls Nutzungsdaten gesammelt, jedoch bleiben Nutzer anonym. Der User wird als ein Bestandteil einer übergeordneten Zielgruppe dargestellt. Dadurch ist er namentlich nicht erkennbar. Nicht zuletzt verfolgt Google damit auch das Ziel, dass die komplette Branche auf die Sandbox umsteigen wird. Diese Alternative dient als potenziell neuer Standard für die Werbebranche. Zugleich stellt die Sandbox sicher, dass nicht auf das essenzielle Tracking verzichtet werden muss.

Bis zum Jahr 2023 bleibt noch genügend Zeit. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über mögliche Alternativen zur Analyse und Auswertung des Nutzerverhaltens! Sie können auch auf das semantische Tracking als alternative Targeting-Methode zurückgreifen. Wir empfehlen dennoch selbst aktiv zu werden und sich frühzeitig mit der „Privacy Sandbox“ von Google vertraut zu machen.   

#5: Hyperpersonalisierung & Buyer Personas 

Prognosen zufolge soll die Zahl der versendeten und empfangenen Emails – sowohl geschäftlich als auch privat – bis zum Jahr 2025 kontinuierlich ansteigen. Für das Jahr 2022 wird sich die Anzahl der Emails auf ca. 333,2 Milliarden belaufen. 

Quelle: Statista

Diese Entwicklung verdeutlicht, dass personalisierter Content im neuen Jahr eine große Rolle spielen wird. Um als Unternehmen in dieser Email-Flut nicht unterzugehen, bedarf es mehr als einer persönliche Anrede. Nutzer erwarten einen optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse angepassten Content. Marketing-Automation-Tools ermöglichen zum Beispiel, dass beim Klick auf die in Emails hinterlegten Links eine personalisierte und damit optimal auf den Nutzer abgestimmte Variante der Landingpage ausgespielt wird.  Die Bedürfnisse der Zielgruppe werden durch diese individuell abgestimmten Inhalte besser berücksichtig.

Eine derartige Hyperpersonalisierung kann damit weitestgehend durch eine Prozessautomatisierung erreicht werden. Darüber hinaus wird der Erfolg von Newslettern und Mailings erhöht, da die Hyperpersonalisierung eine Ausspielung der personalisierten Inhalte an fein abgestimmte Zielgruppensegmente berücksichtigt. Grundvoraussetzung für den Erfolg der Hyperpersonalisierung bleibt dennoch ein professionelles Datenmanagement. Dazu gehören Umfeld-Targeting und Zielgruppen-Segmentierung. Mittels aktueller Daten können realitätsnahe Buyer Personas erstellt werden. Damit kann sichergestellt werden kann, dass die Werbebotschaften auch bei der relevanten Zielgruppe ankommen. 

Unser Fazit

Wie unser Trend-Check zeigt, ist vor allem das Thema Datenschutz und hier besonders die Änderungen beim Cookie-Tracking im Fokus des Geschehens. Wir empfehlen daher: Befassen Sie sich frühzeitig mit diesen Änderungen und denken Sie bereits jetzt über Alternativen nach.  

Daneben ist weiterhin das Influencer-Marketing in aller Munde. Diese Disziplin wird langsam erwachsen. Umso wichtiger ist es, die Influencer richtig einzustufen, sowohl qualitativ als auch quantitativ.  

Der Trend geht klar in Richtung stärkerer Vernetzung,  kurzlebiger und personalisierter Inhalte sowie exklusiver Unternehmenseinblicke in Form von Stories und Storytelling.   

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