7 glorreiche Content Ideen

Content is king – aber wo finden sich Ideen?

Content-Ideen für magischen und nachhaltigen Besucherzustrom auf ihre Website!

Content is king, das weiß nun echt schon jedes Kind, aber…

Content Ideen, 7 glorreiche Content Ideen

Beinahe alle Unternehmen sind mittlerweile darum bemüht, massenhaft Content für ihre diversen Kanäle zu generieren. Damit Content aber etwas bringt, beispielsweise in Form von Blog- und Newsbeiträgen, Whitepapers oder FAQs, sollte er auch von der gewünschten Community/Zielgruppe gelesen werden. Das heißt, Ihre Inhalte müssen nutzbringend sein. Sie müssen informieren oder unterhalten. Bestenfalls beides.

Wie kommt man also zu guten Content-Ideen?

Gegenfrage: Wie kommt man denn zu keinen Ideen? Solange unsere Welt bunt, lebendig und vielschichtig ist (und hoffentlich auch bleibt) ist es ja fast schon eine Kunst, keine Ideen zu haben. Wichtig hierbei ist, sich das Passende für das eigene Unternehmen herauszupicken und nicht jeder Content-Marketing-Idee, die gerade durchs virtuelle Dorf getrieben wird, blind zu folgen.

Content Management mit System

Vorbei sind die Zeiten, da Text als graue Keyword-Stuffing-Masse galt, mit denen Webdesigner weiße Lücken und “hidden places” füllten. Spätestens seit Google seine Richtlinien verschärft hat, ist Content-Marketing ziemlich mächtig geworden. Doch damit sowohl Leser als auch Suchmaschine glücklich sind, braucht es einen ständigen Fluss an neuen Ideen für neue Inhalte. Doch wie sammelt man diese?

Der perfekte Inhalt

Wir haben für euch hier einige unserer Best of Ideen gesammelt, die zeigen wie einfach und schnell man zu neuen Inhalten kommt. Dazu gibt es noch ein paar Tipps und Tricks aus unserem reichhaltigen Erfahrungsschatz:

1. Content first

Vor der Kür kommt die Pflicht. Content-Kreateure sind immer auch Analysten. Deshalb rein ins Google Analytics oder Ihre Newsletter-Software und nachsehen welche Artikel im vergangenen Jahr die beliebtesten waren. Nicht nur, dass Sie jetzt Ihre Marschrichtung kennen, Sie können aus den gewonnenen Erkenntnissen auch eine “Best of”-Liste erstellen und veröffentlichen. Menschen lieben Rankings und Sie haben mit wenig Aufwand einen neuen Beitrag und viele schöne interne Links.

2. Content für Leser oder SEO?

Content-Strategen, die sich diese Frage stellen haben ihren Job anscheinend immer noch nicht so ganz verstanden. Darum Merke: Jeder Inhalt MUSS für den Leser kreiert werden, aber so, dass ihn auch die Suchmaschine “versteht”. Deshalb, fragen Sie Ihre Leser, welche Inhalte sie vermissen. Das kann durch eine Mini-Umfrage über Newsletter oder die Sozialen Medien sein. Da hier naturgemäß relativ wenig Feedback zurückkommt, fragen Sie auch in der Telefonzentrale Ihres Unternehmens nach. Was sind die häufigsten Anfragen? Wobei kennen sich Ihre Kunden nicht aus? Welche Informationen vermissen Sie? Auf Ihrer Webseite und generell. Vorteil: Sie können aus dem generierten Wissen einen FAQ-Beitrag machen und diesen durch ausführliche und tiefgreifende Blogbeiträgen ergänzen. (Links nicht vergessen!) So lösen Sie gleichzeitig die Probleme Ihrer Kunden, generieren neuen Content und entlasten Ihre Support-Abteilung.

3. Mit externen Inhalten die Marke vertrauenswürdig machen

Ein alter PR-Spruch sagt: “Loblieder sollen andere über Sie singen!” Deshalb laden Sie Gastautoren/Blogger ein, die Ihr Produkt gut finden und (bezahlt, oft sogar unbezahlt) einen Erfahrungsbericht darüber bringen möchten. Dasselbe gilt für Experten-Interviews. Experten sind froh, wenn sie auch außerhalb ihrer Community Gehör finden. Haben Sie ein erfolgreiches Projekt abgeschlossen und der Kunde ist begeistert? Holen Sie ihn vor den Vorhang und machen Sie eine spannende Fallstudie daraus! Kunden, Experten und Gastautoren profitieren so von Ihrer Reichweite und werden einer neuen Zielgruppe bekannt. Sie können dafür bei Ihren Lesern mit einem externen Blick auf die Thematik punkten.

4. Warum Content nicht Text heißt

Der Begriff Content wird oft mit Text übersetzt. Das stimmt so aber nicht. Klar, Content-Strategen planen, konzipieren und verfassen Blogartikel, Newsletter- und Social-Media-Beiträge. Aber sie nutzen dabei die gesamte Klaviatur der Wissensvermittlung. Es gibt bahnbrechende Zahlen aus Ihrem Metier? Dann bereiten Sie Ihren Content in Form von spannenden Infografiken auf. Sie haben intern ein Lernvideo (Tutorial) gedreht, das komplexe Produktanwendungen gut erklärt? Dann hoch damit!

5 Recycling ist IN – auch bei diesen Inhalten

Gute Content-Strategen auditieren regelmäßig ihre Inhalte. Alte erfolgreiche Artikel brauchen nämlich oft nur ein kurzes Update und können erneut als Fresh-Content in Erscheinung treten. Bei schwächeren Artikeln – ersichtlich aus Google Analytics – entscheidet die Erfahrung (und eine Keyword-Analyse), ob sich eine bessere Aufbereitung lohnt. Auch hier ist es sinnvoll zu erfragen, wonach Ihre Leser eigentlich online suchen. Programme wie der Keyword-Finder,  Answer the Public oder eine simple Google-Abfrage helfen dabei, dies herauszufinden.

Lesen Sie dazu auch unseren Blogbeitrag: Evergreen Content und frische Inhalte

6. Content der Zukunft

Guter Content ist immer auch nützlich. Deshalb: erstellen Sie ein Online-Glossar, das Ihren Lesern als perfektes Branchen-Lexikon dient. Ebenfalls praktisch: Ein Quellenverzeichnis mit empfehlenswerter Lektüre (beispielsweise als Leseliste), praktischen Ratgebern oder nützlichen Tools und Programmen. Apropos Ratgeber: Gerade als Content-Experte innerhalb Ihrer Branche sollten Sie mithelfen, hartnäckige Missverständnisse und Mythen zu beseitigen und zu entzaubern. Nutzen Sie dazu auch Ihre FAQs und die Rückendeckung von anerkannten Experten. Siehe Tipps Nr. 2 und 3.

7. Wie wird man Content Writer?

An dieser Stelle müssen wir leider gestehen: ganz ohne kreatives Potential geht es dann doch nicht. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass es Kollegen gibt, die einmal Gelerntes runterbeten wie das kleine Einmaleins. Ein Blogbeitrag, ein Experten-Interview, eine Infografik etc. haben gut funktioniert? Fein, dann rauf auf den Zug und einfach die Repeat-Taste gedrückt halten bis zum St. Nimmerleinstag. Gute Content-Kreateure hingegen nehmen das Leben wie es kommt. Ein Quiz da, ein Gewinnspiel dort oder vielleicht das etwas andere Interview? Etwa wenn Sie einem Kind erklären, was Ihr Unternehmen tolles macht. Oder ein Misserfolg, der zu einer sympathischen Erfolgsstory umgemünzt wird. Es gibt faktisch nichts, was sich nicht zu einer lohnenden und unterhaltsamen Story machen lässt, wenn man die Augen offen hält und die Zielgruppe im Blickfeld hat.

Die Content Lüge – Fazit

Wir haben anfangs zwar geschrieben, dass es relativ leicht ist, gute Content-Ideen zu generieren, wir haben aber nicht gesagt, dass da “sauviel” Arbeit dahinter steckt. So müssen veröffentlichte Inhalte ständig evaluiert und auditiert werden, während Sie neue Inhalte finden und entwickeln müssen. Diese müssen keywordoptimiert sein, damit Ihre Leser und Google sie als relevant einstufen. Und natürlich hilfreich, sympathisch, informativ und unterhaltsam. Und falls Sie es bis jetzt noch nicht erkannt haben, das Entwickeln und veröffentlichen von Content hat nichts mit dem Publizieren von Online-Werbung zu tun.

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