Lesezeit: 5 Minuten

Trends im Handel & Online Shopping

In-Store-Search & Omnichannel Kundenerlebnisse

Die Verschmelzung von Offline & Online Shopping

Trends im Handel & E-Commerce – Smartphone-Shopping boomt weiterhin!

Trends im Handel, Trends im Handel

Die Trends im Handel sind so wechselhaft wie Mode. Ein Phänomen, das sich seit einiger Zeit abzeichnet, trägt den bildhaften Namen In-Store-Search. Darunter wird das Kaufverhalten eines Kunden verstanden, welcher in einen Laden geht und von dort aus zeitgleich das begehrte Produkt online checkt.

Online Shopping immer populärer

Laut der neuesten Erhebungen von Statista, nutzen circa 62,4 Prozent der 16 bis 74-jährigen Österreich die Online Shopping Option. In der Altersgruppe der 16 bis 24-Jährigen trifft das sogar auf 81 Prozent zu. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass Männer mit einem Anteil von 65 Prozent häufiger online einkaufen als Frauen, deren Anteil bei 59,5 Prozent liegt. Dies lässt gegenüber dem letzten Jahr einen eindeutig steigenden Trend erkennen, was den Druck auf alle Einzelhändler erhöht, die noch nicht in den Online Handel eingestiegen sind.

Vorteile von Online Shopping

Wie Sie sich sicher schon denken können, punktet der Online-Einkauf insbesondere im Bereich Flexibilität und Bequemlichkeit:

  • es gibt keine Öffnungszeiten
  • der Konsument erspart sich lange Wartezeiten an den Kassen
  • aufgrund wegfallender Lagerungskosten und ähnlicher Aufwendungen, sind die Produkte oft um einiges günstiger als in (offline) Läden
  • die große Auswahl an Online Stores erlaubt es dem Konsumenten nicht nur das Produkt mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu finden, sondern sich auch die Meinungen anderer Konsumenten in Form von Bewertungen dazu einzuholen
  • die Produkte sind online häufig detaillierter beschrieben als die Eckdaten, die auf der Verpackung angeführt sind
  • beim Online-Händler findet sich das gewünschte Produkt schneller als wenn man erstmal einen Verkäufer im Kaufhaus finden müsste

E-Commerce und der Einfluss auf das Kaufverhalten

Die steigende Beliebtheit des Online Shoppings beeinflusst natürlich auch unser Kaufverhalten. So ist es keine Seltenheit mehr, dass wir im lokalen Laden
unser Smartphone zücken, um das Produkt auch online gegenzuprüfen. Außerdem sind wir ebenfalls daran gewöhnt, uns Bewertungen anderer Käufer durchzulesen,
bevor wir unsere endgültige Kaufentscheidung fällen. Darüber hinaus kann es sein, dass das Produkt online günstiger zu erwerben ist.

Wollen wir einmal ein Kleidungsstück für unseren Partner kaufen, der gerade nicht vorort verfügbar ist, können wir das Produkt im Laden abfotografieren und
und unser Smartphone dazu verwenden, um seinen Segen einzuholen.

Diesen Trend bestätigt auch eine in Deutschland durchgeführte Umfrage, nach welcher 62 Prozent der Konsumenten ihr Mobiltelefon während des Einkaufs nutzen. Bei den 18 bis 24-Jährigen sind es mehr als 80 Prozent! Es ist deshalb nicht weiter verwunderlich, dass dieses Kaufverhalten eigens benannt wurde:
In-Store-Search. Hinter dem Begriff verbergen sich überdies innovative Verkaufskonzepte.

Negativer Aspekt für (Offline) Händler

Prinzipiell berichten Einzelhändler, dass nach wie vor viele Kunden in ihren Shop kommen. Dennoch wird nur wenig verkauft. Der Grund dafür ist die
Verfügbarkeit desselben Produkts im Internet oder auch zahlreicher Alternativen, die zudem auch noch günstiger sind. Oder aber, im Laden ist gerade viel los,
und der Kunde kauft das Produkt lieber in aller Ruhe von seiner bequemen Couch aus ein. Den Kürzeren ziehen auf alle Falle diejenigen Händler, die über keinen
Online Shop verfügen. Denn der Kunde zögert nicht lange und kauft einfach beim Mitbewerb ein.

Omnichannel Kundenerlebnisse schaffen

Omnichannel-Kundenerlebnisse ist das neue Stichwort, wenn es darum geht, sich das In-Store-Search Phänomen zunutze zu machen. Verkäufer, die
dieses Verhalten bei ihren Kunden beobachten konnten, wurden davon zu neuen Verkaufskonzepten inspiriert. Unter Omnichannel Kundenerlebnisse fallen
unter anderem Shopkonzepte wie etwa: Der Kunde erwirbt die gewünschte Ware im Online Store und holt sie dann im lokalen Shop ab. Ein weiteres Beispiel dafür wäre, wenn der Kunde für seinen Besuch im Laden mit einem Sonderrabatt belohnt wird. Zu diesem Zwecke werden am häufigsten Apps eingesetzt.

Zusammengefasst geht es also um nichts anderes als das kanalübergreifende Agieren, welches sowohl für den Kunden als auch den Verkäufer gilt.

Voraussetzungen für ein kanalübergreifendes Konzept

Selbstverständlich lassen sich die oben genannten Innovationen nur mit der entsprechenden Infrastruktur umsetzen. Eine Grundvoraussetzung bildet eine
gute Internetverbindung im (offline) Shop. Damit sich die Kunden möglichst lange und stressfrei im Verkaufsraum aufhalten, bieten viele Händler
gratis WLAN an.

Trifft dieser Aspekt zu, benötigt man des Weiteren eine App, Website bzw. einen andere Kanal, um den Kunden mit den nötigen Informationen über Rabatte
und Co. zu versorgen.

Welche Funktionen sollten Sie anbieten?

Diese Frage stellt den Kern ihres kanalübergreifendes Konzeptes dar. Die Antwort darauf sollte unbedingt wie folgt lauten: Wichtig ist jede Funktion, die
Ihrem Kunden einen Mehrwert bietet. Im Optimalfall haben Sie bereits Daten darüber gesammelt, warum Ihre Kunden den Shop vorzeitig verlassen und verfolgen das Angebot ihrer direkten Mitbewerber mit Argusaugen mit.

Sind Ihre Produkte im Online Shop günstiger erhältlich, empfiehlt sich eine App, mithilfe derer sie Rabatte zur Verfügung stellen. Diese können die Kunden dann im im Shop einlösen.

Zusätzlich punkten können Sie mit einer App-Funktion, die es dem Kunden ermöglicht, Produkte miteinander zu vergleichen und andere Kundenbewertungen einzusehen.

Auch über die Info, ob das gewünschte Produkt auf Lager ist, freut sich jeder Kunde. Wenn Sie dann noch eine Reservierungs-Funktion anbieten, mithilfe derer
der Kunde die gewünschte Ware online bestellen und sie dann im Shop anprobieren kann, machen sie sein Online Shopping-Erlebnis noch ein Stückchen perfekter.

Beliebt sind auch Kundenbonus-Programme

Kunden lieben es Punkte für ihre Käufe zu sammeln und diese später einzulösen. Stellen Sie also auch so eine Funktion via Online-Profil oder App zur
Verfügung. Eine derartige Funktion eignet sich auch hervorragend für Zusatzverkäufe. Ein weiterer Vorteil eines Kundenprofils ist ebenso, dass Sie über
relevante Daten verfügen, um kundenspezifische Produktempfehlungen abgeben zu können.

Unser Fazit zu den neuesten Trends im Handel & Online Shopping

Betrachten wir die aktuellen Trends im Handel, ist nicht mehr zu übersehen, das Mobile First ganz klar Einzug in die Offline-Welt gehalten hat. Es ist nun mal so, dass das Smartphone zu einem fixen Bestandteil des Alltags geworden ist. Es ist unser permanenter Begleiter, dessen Fehlen sich
mittlerweile in vielen Situationen bemerkbar macht.

Wenn wir nochmals die Begriffe Omnichannel Kundenerlebnis bzw. kanalübergreifendes Angebot aufgreifen, so bleibt zu sagen, dass sie zur Zeit einen großen Teil des Erfolgs im Offline-Handel ausmachen. Für die optimale Umsetzung sind eine gute Internetverbindung, ein responsives Design der Website sowie eine schnelle Ladezeit ausschlaggebend. Denn, seien wir mal ganz ehrlich: Jede noch so ausgeklügelte App oder Website verliert schnell an Reiz, wenn sie zu lange lädt. Daher empfehlen wir, gerade bei diesem und den vorhergehenden zwei Punkten als erstes anzusetzen. Achten Sie ebenso darauf, dass Ihre Website mobile-friendly ist.

Sie möchten Ihre Produkte nun auch im Online Shop anbieten oder Ihr Geschäftsmodell online vorstellen? Dann senden Sie uns eine Anfrage!

Letzte Aktualisierung am