Social Media Trends 2026 – Das solltest Du wissen.
Social Media ist in 2026 angekommen und es zeigt sich: die Spielregeln haben sich geändert.
Der Mensch rückt wieder in den Mittelpunkt. Nutzer:innen sehnen sich nach Authentizität und echten Verbindungen. Doch welche Kanäle dominieren 2026? Wie passt KI in die userzentrierte Social-Media Welt? Und was musst Du tun, um präsent zu bleiben?
Die wichtigsten Social-Media-Kanäle 2026
Instagram und TikTok
Instagram bleibt der Spitzenreiter für Reichweite und Engagement. Die Plattform hat sich zu einem multifunktionalen Ökosystem entwickelt, das Stories, Reels und halb-öffentliche Communities (Instagram Channels) vereint. TikTok holt auf und ist längst kein Teenager-Phänomen mehr. Der Algorithmus auf TikTok bleibt unschlagbar für organische Reichweite.
BeReal und Facebook
BeReal erlebt einen Boom, ist aber (noch) kein relevanter Marketing-Kanal. Facebook ist weiterhin auf dem absteigenden Ast, bleibt jedoch für ältere Zielgruppen relevant.
Social-Media-Strategien 2026: Beziehung statt Reichweite
Qualität über Quantität! (Nein, wir sprechen nicht von „shot on 4k“.)
Weniger Postings, mehr Authentizität. Erfolgreiche Marken setzen auf Inhalte, die echte Verbindungen schaffen:
- Nähe & Empathie: Nutzer:innen wollen sich verstanden fühlen.
- Echte Geschichten: User-Generated Content und persönliche Einblicke. – Bitte kein AI Slop.
- Community-Building: Wer eine stabile Community hat, kann seine Community in halb-öffentlichen Räume wie Instagram Channels oder WhatsApp-Gruppen mitnehmen.
Was ist notwendig, um Community aufbauen zu können?
- Corporate Social Responsibility (CSR) wird immer entscheidender für den Aufbau einer starken Community. CSR bedeutet, dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen – sei es durch Nachhaltigkeitsinitiativen, soziale Projekte oder transparente Unternehmenswerte.
- Community Manager sind die neuen Superhelden des Social Media: Sie sind Kundenservice, Moderator und Social-Sentiment-Analyst in einem.
- Qualtität statt Quantität (siehe oben).
Kommen wir zum Elefanten im Raum (und im gesamten Internet):
KI: Nützliches Werkzeug oder Branding-Risiko?
KI ist ein effizientes Werkzeug für Marketer, aber Nutzer:innen lehnen KI-generierten Content zunehmend ab. Beispiele wie Porsche und Duolingo zeigen, wie wichtig menschengemachte Inhalte sind.
- Porsche erzielte 2025 mit einer rein menschengemachten Werbung virale Aufmerksamkeit (zum Video). (Fairerweise muss man dazu sagen, dass einige Monate davor eine AI-Ad veröffentlicht wurde, die dem Image von Porsche eher geschadet hat.)
- Duolingo erntete dagegen massive Kritik, als bekannt wurde, dass ein Großteil ihrer Inhalte KI-generiert war und der Firmenfokus auf AI-First liegt.
Nutzt gerne KI für Workflows, Analysen oder als Sparringpartner eurer Kreativität, aber bitte belästigt eure Kund:innen nicht mit sog. AI Slop!
In other KI News:
Metas neues Feature „Your Algorithm“ gibt Nutzer:innen mehr Kontrolle über ihre Inhalte.
Das bedeutet für Marken, dass Relevanz noch wichtiger wird. Wenn Nutzer:innen selbst entscheiden, was sie sehen, muss der Content wirklich überzeugen.
(Das Feature ist vorerst nur in den USA verfügbar. Man rechnet aber mit einer Einführung in Europa bis Ende 2026)
Fazit: Social Media Trend 2026 – Humans first
2026 geht es um Qualität, nicht Quantität. Nutzer:innen wollen echte Geschichten und Werte. Wer erfolgreich sein will, setzt auf:
- Authentische Kanäle, die strategisch eingesetzt werden.
- Community-Building (CSR, Community Manager)
- Menschliche Inhalte (KI als Werkzeug, aber nicht als Ersatz)








