Lesezeit: 3 Minuten

Neuerliches Datenleck bei Google+

Soziales Netzwerk schließt 4 Monate früher!

Ein API-Bug brachte das verfrühte Aus von Google+

Das Aus für Google+ lässt die Community eher kalt

Datenleck Google+, Neuerliches Google+ Datenleck entdeckt

Neuerliches Datenleck – Schließung von Google+ wird auf April 2019 vorverlegt

Bereits im März 2018 wurde bei Google das erste Datenleck entdeckt, allerdings erst im Oktober 2018 gab der Konzern schließlich die Schließung von Google+ mit August 2019 bekannt. Der Aufschrei innerhalb der Community blieb verhalten, denn so wirklich positionieren konnte sich das soziale Netzwerk von Google ebensowenig wie dessen Vorgänger Google Buzz, Google Friend Connect und Orkut. Siehe dazu auch Google+ vs. Google My Business. Die seit 2011 existierende Plattform Google+ verzeichnete zwar stolze 3,36 Milliarden registrierte User weltweit. Wie aktiv diese allerdings bislang waren, sei dahingestellt.

52,5 Millionen Nutzer betroffen

Der konkrete Vorfall betrifft aktuell 52,5 Millionen weltweit registrierte Nutzer und ist durch einen Bug (Programmfehler, Softwarefehler oder Software-Anomalie) bei einer Google+ API entstanden. Diese sorgte dafür, dass App-Entwickler von Google potentiellen Zugriff auf die Daten der Nutzer hatten. Obwohl keine Dritten das System infiltriert hatten und wohl auch keine Daten missbraucht wurden, treibt Google den Shutdown von Google+ nun selbst voran.
Google macht an dieser Stelle übrigens auch wenig Hehl daraus, dass sich eine Aufrechterhaltung der Datensicherheit aufgrund geringen Nutzung der Consumer-Version der Sozialen Plattform einfach nicht rechnet und diese mehr oder weniger aufgrund dessen geschlossen wird.

Was heißt das nun für die User?

Hieß es anfangs noch, dass diese bis August 2019 Zeit haben, ihre persönlichen Daten zu sichern, so sollten diese nun wohl einen Zahn zulegen. Immerhin hat die Branche aus der Vergangenheit gelernt und kündigt Schließungen nun vermehrt an. Denn es ist ja keine Seltenheit, dass Webdienste eingestellt, verkauft und umbenannt werden. Wir erinnern uns an den Webservice GeoCities, der in den 90er Jahren ein kostenloses Webhosting anbot. 1999 hatte Yahoo den Dienst gekauft und 2009 eingestellt. Die Yahoo-Gruppe löschte dazu einfach alle Benutzerdaten. Millionen von Websites verschwanden über Nacht, die Daten waren für immer verloren. Ein weiteres Beispiel ist die Playback-App Musical.ly, die kürzlich von der chinesischen Medienfirma Beijing Bytedance Technology.Musical gekauft wurde und nun TikTok heißt. Wir berichteten darüber???

Google verspricht seinen Usern jedenfalls laufend weitere Informationen zur Schließung bekanntzugeben.

Für alle Fälle: Google+ Profil löschen

Fazit zum Google+ Datenleck

Datensicherheit ist und bleibt ein spannendes Thema in den Sozialen Medien. Umso wichtiger ist es deshalb für seine eigene Datensicherheit zu sorgen. Deshalb: Können wir Ihnen in Punkto Datensicherheit behilflich sein oder dürfen wir Ihnen ein zielgruppengerechtes Social-Media-Paket schnüren? Ganz egal, ob Sie Ihre Inhalte von Google+ in einer Cloud sichern möchten oder recyceln und auf einer anderen Plattform neu veröffentlichen wollen – wir helfen gerne.

Sie wollen in Ihrem Unternehmen für mehr Datensicherheit sorgen?

Letzte Aktualisierung am