Lexikon-Begriffe zu Marketing

Hier finden sich unsere Fachbegriffe mit Bezug zu Marketing – natürlich leicht verständlich erklärt.

Herobild Geotargeting

Geotargeting

Lesezeit: < 1 Minuten

Letzte Änderung: 25.11.2020, 16:32 Uhr

Was ist Geotargeting und wozu taugt es?

Nutzeradressierung im Internet anhand geografischer Merkmale

Beim Geotargeting handelt es sich um ein Teilgebiet des Zielgruppen-Targetings. In diesem Kontext umfasst es diverse Technologien, die im Onlinemarketing zur geografischen Lokalisierung von Kundengruppen verwendet werden. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, Webinhalte zu präsentieren, die genau auf die Internetuser einer bestimmten Region zugeschnitten sind. Dies kann zum Beispiel im Form von verschiedenen Sprachversionen einer Website erfolgen. Auch kann es sinnvoll sein Werbeanzeigen mit regionalem Bezug aufzusetzen, um Benutzer besser ansprechen zu können.

Wo kommt Geotargeting zum Einsatz?

Geotargeting geht von der Annahme aus, dass Internetuser Webinhalte dann als relevanter einstufen, wenn diese auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Insofern wird der Standort eines Nutzers als Anhaltspunkt für soziokulturelle Besonderheiten, die bevorzugte Sprache sowie die rechtlichen Gegebenheiten der entsprechenden Region herangezogen.

Doch Geotargeting kommt nicht nur im Sinne der Zielgruppenansprache bei der Aufbereitung von Webinhalten oder beim Ausspielen von Online-Werbung zum Einsatz. Auch standortbasierte Online-Services (Location-based Services, kurz LBS) wie Smartphone Apps bedienen sich der Standortbestimmung zur Umsetzung von Cross-Media-Strategien und Verknüpfung von Online-Kanälen mit Offline-Touchpoints.

Darüber hinaus werden Techniken des Geotargetings in der Marktwirtschaft, zum Beispiel zur Absicherung online gestützter Zahlungsvorgänge oder beim Urheberschutz angewandt.

Erklär-Video – Was ist Geotargeting?

Quellen: ionos.at, onlinemarketing-praxis.de, de.wikipedia.org

Herobild LinkedIn

LinkedIn

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 11.01.2026, 13:01 Uhr

Was ist LinkedIn und wozu ist es gut?

Mit LinkedIn Geschäftskontakte knüpfen und pflegen

LinkedIn ist ein soziales Netzwerk mit Schwerpunkt auf beruflichen Kontakten. Es gehört seit 8. Dezember 2016 zu Microsoft. Sein Sitz befindet sich im US-amerikanischen Sunnyvale, Kalifornien. Die Plattform ist in 24 Sprachen verfügbar und zählt mittlerweile über aktive 660 Millionen User aus 193 Ländern und Regionen.

In Europa hat LinkedIn mit 206 Millionen Nutzern die größte Nutzerbasis. Erst danach folgen die USA mit 165 Millionen Nutzern, Indien mit 62 Millionen und China mit 48 Millionen Anwendern. Im Gegensatz zu XING, welches sich auf Geschäftsnetzwerke im DACH-Raum konzentriert, ist diese Plattform international ausgelegt.

Wann macht es Sinn ein LinkedIn Profil anzulegen?

Jobsuche via LinkedIn

Die Social Media-Plattform versteht sich als “Karriere-Netzwerk”. Das bedeutet, sie ist die optimale Anlaufstelle, wenn der Wunsch nach beruflicher Veränderung besteht. Dementsprechend lockt die Suchfunktion in der Rubrik Jobs mit der Aussicht auf einen möglichen Traumjob.

LinkedIn ist auf jeden Fall hilfreich, wenn es darum geht Jobs mit Relevanz für die eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen zu finden. Tagtäglich werden auf der Plattform Millionen von Stellenanzeigen veröffentlicht.

Mitarbeitersuche mit LinkedIn

Perfektes Recruiting-Tool: So kommen Headhunter und Personaler zu Top-Kandidaten

Für Unternehmen ist dieses soziale Netzwerk gut dazu geeignet neue Mitarbeiter bzw. Talente zu finden. Der LinkedIn Recruiter bietet erweiterte Suchfilter, Such-Spotlights sowie intelligente Kandidaten-Vorschläge. Ferner kann mit dem LinkedIn Scheduler die eigene Verfügbarkeit im Kalender vermerkt und so Vorstellungsgespräche einfach vereinbart werden. Unter Job Slots angelegten Stellen, können sogar passive Kandidaten angesprochen werden, die für einen neuen Job offen sind.

Demografie der LinkedIn-Community

Weltkarte der LinkedIn-Nutzerzahlen

Vorschau auf LinkedIn-Nutzer im Jahr 2020 (Quelle: futurebiz.de)

Balkendiagramm LinkedIn Accounts in Österreich 2014-2019

Entwicklung der LinkedIn-Accounts 2014-2019 (Quelle: de.statista.com)

Demografische Eckdaten der LinkedIn-Nutzer

  • Über 70% der auf LinkedIn registrierten Nutzer kommt aus Ländern außerhalb der USA.
  • 46 Mio. Studenten sowie “frische” Universitäts-Absolventen verfügen über einen Account auf der Plattform.
  • 57% der User ist männlich und 43% weiblich.
  • 24% bzw. 87 Mio. der Millennials (zwischen 18 und 24 Jahren) sind hier zu finden. 11 Millionen davon besetzen Entscheidungsträger-Positionen.
  • Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines LinkedIn-Users beläuft sich auf 46.644 US-Dollar.
  • 90 Mio. der User sind sog. Senior-Level Influencer und 63 Mio. haben eine Entscheidungsträger-Position inne.
  • Es gibt 17 Mio. Meinungsträger und 10 Mio. C-Level-Executives (hochrangige Führungskräfte mit unternehmensweiter Entscheidungsvollmacht, wie etwa CEOs).

Vorteile & Nachteile von LinkedIn

Vorteile:

  • Optimal geeignet um Markenbekanntheit zu steigern,
  • Karrierechancen bekannt zu machen,
  • Informationen über Dienstleistungen, Produkte und potenzielle Kunden einzuholen,
  • Sichtbarkeit zu steigern.
  • Internationales Netzwerk an Unternehmen und Usern
  • ermöglicht Kommunizieren mit der Zielgruppe
  • umfangreiches Recruiting-Tool

Nachteile:

  • Der kostenlose Basis-Account ist für professionelles Arbeiten nur bedingt geeignet.
  • Falls der eigene Name schon vergeben ist, muss ein Namenszusatz gewählt werden.
  • Die Reorganisation bestehender Unternehmen (Umbenennung, Löschung, etc.) ist mühsam.

LinkedIn Premium: Was taugt es?

Das soziale Business-Netzwerk bietet vier unterschiedliche Premium Varianten an: Career, Business, Sales und Mitarbeitersuche. Die Preise richten sich nach dem jeweiligen Funktionsumfang, wobei Career mit 10,08 Euro im Monat die günstigste und Mitarbeitersuche mit 89,25 Euro im Monat die kostspieligste Option darstellt.

  • Career:
    Erlaubt das direkte Kontaktieren von Recruitern oder Jobinserenten. Zudem kann eingesehen werden, wer in den letzten 90 Tagen das Profil angesehen hat und wie oft man in der Suche gefunden wurde. Auch Bewerbereinblicke sind möglich, d.h. es besteht die Möglichkeit herauszufinden, wie man im Vergleich zu anderen Kandidaten abschneidet.
  • Business:
    LinkedIn verspricht bei diesem Tarif 6 Mal mehr Profilansichten. Darüber hinaus können pro Monat 15 InMail-Nachrichten an beliebige Mitglieder verschickt werden, die nicht zum eigenen Netzwerk gehören. Neben uneingeschränkter Personensuche (einschließlich Kontakten 3. Grades) kann eine Liste der Profilbesucher aus den letzten 90 Tagen eingesehen werden. Business Insights ermöglichen Einblicke zu den Wachstumstrends von Unternehmen.
  • Sales:
    Zusätzlich zu den Funktionen aus dem Business-Tarif, besteht bei dieser Variante die Möglichkeit über die Sales Insights relevante Informationen über die eigenen Accounts sowie Leads einzuholen. Mit dem Lead Builder können außerdem Entscheidungsträger ausfindig gemacht werden.
  • Mitarbeitersuche:
    Dies ist von den Funktionen her die umfangreichste Premium-Variante. Wie der Name bereits andeutet, beinhaltet sie Tools, die das Recruiting erleichtern: u.a. automatisches Kandidaten-Tracking, dynamische bzw. intelligente Suchvorschläge oder ein auf Personalgewinnung ausgerichtetes Design.

Erklär-Video – LinkedIn erfolgreich nutzen

Weitere Quellen: linkedin.com

Lexikon-Herobild Social Media-Plattform XING

XING

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 01.04.2026, 10:00 Uhr

Was ist XING und wofür steht es?

XING ist ein Business Netzwerk mit starkem geografischen Bezug zum DACH-Raum

Was ist XING?

Bei XING handelt es sich um ein soziales Netzwerk, welches vorrangig auf beruflichen Kontakten basiert. Der Sitz des Networks befindet sich in Hamburg. Betrieben wird die Plattform von der New Work SE. Im Gegensatz zum global orientierten Networks wie LinkedIn, konzentriert sich das Social Network auf Geschäftsnetzwerke im deutschsprachigen Raum (D-A-CH). Zudem gibt es auch ein XING Spanien mit Sitz in Barcelona.

Warum ein XING Profil wichtig ist?

Xing Stellenmarkt & Social Media Recruiting

XING eignet sich hervorragend, wenn man sich als Arbeitgeber oder das eigene Unternehmen präsentieren möchte. Mittels Unternehmerseite können potentielle künftige Mitarbeiter Informationen über Ihr Unternehmen einholen. Außerdem können Unternehmen Stellen über die Plattform ausschreiben und gleich selbst überprüfen, ob die Anforderungen auf den jeweiligen Bewerber zutreffen.

Was bringt eine XING Bewertung?

Darüber hinaus haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, das eigene Unternehmen zu bewerten. Ein derartiges Feedback schafft nicht nur Vertrauen. Es kann auch zur Optimierung der Unternehmensstrukturen herangezogen werden oder um die Fluktuationsrate zu reduzieren.

Eigenschaften der XING Mitglieder

Vorteile & Nachteile

Vorteile:

  • Einblick in den Arbeitsalltag
  • Bewertung des Unternehmens durch Arbeitnehmer
  • Ansprechende Präsentation von Daten und Fakten
  • Steigerung der Sichtbarkeit im Internet
  • Kommunikation mit der Zielgruppe
  • Anwerbung neuer Mitarbeiter

Nachteile:

  • Reichweite beschränkt sich auf deutschsprachigen Markt (D-A-CH)
  • keine laufende Pflege bestehender Branchen-Gruppen
  • Upgrades sind kostenpflichtig

XING Premium: Was bringt es?

Eine Premium-Mitgliedschaft eröffnet viele Zusatzfunktionen. Wir haben für Sie die wichtigsten zusammengefasst:

  • Erweiterte Mitgliedersuche:
    Profile der XING Mitglieder können gezielt durchsucht und Ansprechpartner gefunden werden, die auf der Suche nach Ihnen sind. Pro Suche werden bis 300 Ergebnisse angezeigt. Ferner können auch Suchaufträge genutzt werden, um über neue Mitglieder informiert zu bleiben, die Ihren Suchkriterien entsprechen.
  • Detaillierte Profilbesucher-Ansicht:
    Sie können die User sehen, die sich in den letzten 90 Tagen Ihr Profil angesehen haben. Von denjenigen Benutzern, die gerade eingeloggt sind, werden Name, Position, Firmennamen sowie der Zeitpunkt und der Ursprung des Besuchs angezeigt.
  • Nachrichten an Nicht-Kontakte senden:
    Sie können auch Mitgliedern eine Nachricht schicken, die sich nicht in Ihrer Kontaktliste befinden.
  • Umfangreichere Gestaltungsmöglichkeiten des Portfolios:
    Dazu gehören u.a. die Hervorhebung besonderer Kenntnisse bzw. Top-Fähigkeiten in der Mitgliedersuche oder etwa die Option dem Titelbild eine individuelle Note zu verleihen.
  • Möglichkeit Gehaltsprognosen für Stellenanzeigen einzusehen

Erklär-Video – XING optimal nutzen

Quellen: de.wikipedia.org, werben.xing.com, businessinsider.de

CTA - Titelbild

CTA

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:15 Uhr

CTA – wofür steht diese Abkürzung?

Akronym für Call to Action (Handlungsaufforderung)

CTA ist die Abkürzung für den englischen Begriff Call to Action. Übersetzen lässt sich der Begriff mit “Handelsaufforderung”. Einfach ausgedrückt: Das Gegenüber wird kurz und knackig gezielt dazu aufgefordert eine gewünschte Handlung auszuführen. Insofern werden CTA’s gerne in sämtlichen Marketing-Kanälen eingesetzt. Sie sind nicht zuletzt der Grund, dass Werbebotschaften von einem Bild im Kopf auch tatsächlich zu einer Handlung führen. Sie werden im TV, Radio, Print und natürlich auch in digitalen Medien eingesetzt.

In der Praxis würde beispielsweise ein Autohaus in einem Radio-Werbespot zu einer Probefahrt aufrufen. Oder etwa ein signalfarbener “Jetzt kaufen”-Button auf einer Webseite zu eben jener Handlung auffordern.

CTA Marketing: Call to Actions richtig einsetzen

Call to Action werden deshalb eingesetzt, damit die Konsumenten nochmals mit der Werbebotschaft konfrontiert werden. Zugleich wird ihnen damit der Impuls gegeben, sich näher mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen oder das beworbene Produkt zu kaufen. Die CTA sollte daher bewusst in jede Kampagne integriert werden.

Platzierung und Gestaltung der Call-to-Action

Die CTA sollte entweder am Anfang oder am Ende einer Werbebotschaft bzw. Kampagne platziert werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sie nicht untergeht, sondern für den Kunden klar erkennbar ist.

Ebenso ist auf die Wortwahl des Aufrufs zu achten. Der Kunde soll sich in keinster Weise bevormundet fühlen. Die Handelsaufforderung soll lediglich als Impuls fungieren und so formuliert sein, dass sie schnell zu verstehen ist.

Beispiele für die Einbindung von CTA’s


Erklär-Video – Was ist eine Call to Action (CTA)?

Quellen: gruenderszene.de, onlinemarketing-praxis.de, de.wikipedia.org

Herobild Links

Link

Lesezeit: 3 Minuten

Letzte Änderung: 11.01.2026, 11:07 Uhr

Hyperlink oder Link – Was ist das?

Notwendiges Übel oder coole Sache?

Ein Link – im Fachjargon auch Hyperlink genannt – verbindet schlichtweg zwei Dokumente miteinander. Dies bedeutet, er ist das ursächlichste Fundament des Internets. Ohne Links wäre nichts möglich – oder anders gesagt, das Internet kein Internet. Denn sie verbinden einfach alles miteinander. In unserem Kontext kann der Begriff “Dokument” prinzipiell mit einer Webseite gleichgesetzt werden. Außerdem können auch Videos, PDFs oder andere Formate Dokumente sein. Der Hyperlink ist im Grunde also ein Online-Pendant zu einem Querverweis in der Literatur. Nur das dieser nicht händisch nachgeschlagen werden muss.

Welche Linktypen gibt es?

Grundsätzlich gibt es nur 2 Linkarten, eingehende (inbound) und ausgehende Links (outbound). Und um diese herum gibt es dann einen recht starken Wildwuchs an Begriffen. Wir reißen hier ein paar davon an:

  • Backlink – einen Link dessen Zweck es ist, die Zielseite zu stützen. Typischerweise sollte das ein Textlink sein, einen vernünftigen Ankertext aufweisen und obendrein dofollow sein.
  • Kurzlink – ein gekürzter Link, dessen meist verwendeter Zweck es ist, eine lange Adresse auf eine geringere Anzahl an Zeichen zu reduzieren.
  • Outbound L. – ein Link der von deiner Seite zu einer anderen Seite zeigt bzw. diese verlinkt. Zweck dessen ist es meist, die Quelle zu nennen oder um weiterführende Informationen (Blog, Wikis etc.) auf einer anderen Seite anzubieten. Will man keine Linkpower weitergeben, kann die Verlinkung mit „nofollow“ gekennzeichnet werden.
  • Inbound L. – dabei handelt es sich um eine reinkommende Verlinkung. Eine andere Webpage hat einen Hyperlink gesetzt, der zu einer Webpage deiner Website zielt. Ist diese Verlinkung mit einem passenden Ankertext versehen und auf dofollow gesetzt, dann gibt dieser die Linkkraft der ausgehenden Seite weiter.
  • Interner L. – sein Zweck ist es zwei Dokumente innerhalb deiner Website (einer Domain) die Pages miteinander zu verlinken. (Beispiel: Links im Menü oder Fließtext)
  • Externer L. – als solchen bezeichnet man einen Link, der von einer anderen Webseite zu der optimierenden Seite führt.
  • Deep L. – mit diesem Begriff bezeichnet man Backlinks, die auf eine Detailseite einer Domain zeigen. Also nicht auf die Startseite.
  • Nofollow L. – wird ein Link mit dem rel-Tag „nofollow“ gekennzeichnet, gibt dieser keine Linkkraft weiter. Es handelt sich dabei um eine Anweisung für den Crawler. Jene soll ihn davon abhalten, die verlinkte Seite zu besuchen. Man spricht bei nofollow-Links auch von entwerteten Verlinkungen. Denn diese geben eben keine Linkpower weiter. Somit haben sie wenig bis keinen Wert für die Zielseite. Übrig bleibt dennoch ein so genanntes Link-Signal – also der Versuch einer Verlinkung. Ist die ausgehende Seite eine sehr starke Domain (z.B. Wikipedia), fährt man besser, wenn ein Linksignal vorhanden ist.
  • Dofollow L. – dabei handelt es sich um übliche Backlinks. Deshalb „üblich“, weil der Link nur entwertet wird, wenn daraus ein Nofollow-Link gemacht wird. Ein Dofollow-Link gibt also alle positiven und negativen Kräfte der verlinkenden Seite weiter.

Sie sehen also: Link ist nicht gleich Link! Gerade hinsichtlich der Auswirkungen auf Suchmaschinen-Befindlichkeiten lohnt es sich da schon mal ein wenig genauer hinzuschauen. Dabei gilt es Themen wie Linkaufbau/Linkbuilding bzw. strategisches Linkmanagement aufzugreifen. Beides sind Maßnahmen des so genannten Offpage oder Offsite SEO.

Was bedeuten Links für das Internet?

Ohne Links wären Websites komplett voneinander isoliert. Um zu einer anderen Webseite zu gelangen, müsste ins Browser-Eingabefeld jedes mal die URL eingegeben werden. Mit ihrer Hilfe werden vereinfacht gesprochen alle Webseiten miteinander verbunden.

Neben diesem praktischen Aspekt sind sie aber auch für die Suchmaschinen relevant, wie oben in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung bereits erwähnt wurde. Für Googles PageRank beispielsweise, ist die Anzahl externer Links ausschlaggebend. Dies ist auch bei anderen Suchmaschinen der Fall, mit Ausnahme der russischen Suchmaschine Yandex.

Was ist ein Link – kurz erklärt!

Quellen: seo-kueche.de, unternehmer.de

Natural Language Processing - Lexikon

Natural Language Processing

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 20.08.2021, 09:43 Uhr

Was ist Natural Language Processing?

Ein wichtiger Bestandteil von künstlichen Intelligenzen

Natural Language Processing ist ein Bestandteil der künstlichen Intelligenz (KI). Darunter versteht man die Verarbeitung natürlicher Sprache über ein Computerprogramm. Ziel ist es die menschliche Sprache über Programme so zu verstehen, wie man sie auch natürlich spricht und schreibt.

Bei Natural Language Processing besteht die Herausforderung für Programme vor allem durch die Komplexität der menschlichen Sprache. Da es nicht nur darum geht einzelne Keywords und Sätze bzw. präzise Anweisungen zu verstehen. Das Ziel besteht also im Erkennen und Verstehen von gesamten Textzusammenhängen und Sachverhalten von Programmen. Daher setzen wir die Abkürzung NLP absichtlich nicht in diesem Kontext ein, da wir mit NLP den Begriff aus der Kommunikation meinen.

Teilbereiche des Natural Language Processing

Um NLP zu entwickeln, muss man Methoden und Ergebnisse aus den Sprachwissenschaften mit aktuellen Programmier-Kenntnissen mit Schwerpunkt auf Big Data und Künstliche Intelligenz kombinieren. Dabei ist Künstliche Intelligenz (KI) bzw. Machine Learning erforderlich, da Computer im Gegensatz zum Menschen nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen können, um die Sprache besser zu verstehen.

Damit Programme die menschliche Sprache sinngemäß erfassen sollen, ist es notwendig große Datenmengen zu verarbeiten. Sprich, Programme sind imstande große Datenmengen zu lesen und Muster für eine Sinnanalyse zu erkennen.

Was benötigt NLP zur Erfassung menschlicher Sprache?

Um diese Fähigkeit auszuüben, benötigt Natural Language Processing folgende Teilbereiche eingeteilt zur Erfassung von menschlicher Sprache:

  • Spracherkennung
  • Einteilung von erfassten Inhalten in einzelne Wörter und Sätze
  • Auslesen der Grundformen der Wörter und Erfassung der Grammatik
  • Die Funktionen einzelner Wörter im Satz zuteilen (Subjekt, Verb, Objekt, Artikel, etc.)
  • Die Bedeutung von Sätzen und Satzteilen auslesen
  • Ermittlung von Satzzusammenhängen und Satzbeziehungen

Da die menschliche Sprache sehr komplex ist, sind vor allem Mehrdeutigkeiten von Wörtern, Slang-Begriffe, Dialekte, rhetorische Fragen oder Ironie eine besondere Herausforderung für das Natural Language Processing. Daher kann selbst ein vollständiger Durchlauf der Teilbereiche nicht immer zu einem eindeutigen Ergebnis führen.

Einsatzgebiete von Natural Language Processing

Natural Language Processing kann in verschiedene Bereiche angewendet werden. Aktuell sind vor allem Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co im Fokus von NLP. Somit bilden Sprachassistenten bereits jetzt eine Schnittstelle zwischen Menschen und Endgeräten wie Computer oder Mobiltelefonen.

Ein weiteres Anwendungsgebiet von NLP findet sich innerhalb der online Suche, wie etwa auf Suchmaschinen wie Google. Weshalb NLP Voice Search verbessert. Die Suchmaschine Google hat zur Verbesserung des Sprachverständnisses bei natürlichen Sprach- und Konversationsabfragen dessen Algorithmus angepasst.

Neben der Anwendung bei Sprachassistenten und Suchmaschinen sollen in Zukunft mittels Programmen Texte automatisch geschrieben oder zusammengefasst werden oder auch Emotionen des Sprechenden erkannt werden. Man arbeitet permanent an der der Entwicklung von Natural Language Processing weiter, weshalb in Zukunft die Entstehung vieler Anwendungsgebiete zu erwarten ist.

Video – Natural Language Processing (NLP)

Quellen: CrashCourse, bigdata-insider.de, computerweekly.com

Herobild Silver Surfer

Silver Surfer

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 25.11.2020, 16:42 Uhr

Silver Surfer – Generation 50plus erobert das Internet

Der Begriff Silver Surfer umschreibt Internet-User ab einem Alter von circa 50 Jahren aufwärts und spielt auf die meist silbergrauen Haare dieser Altersgruppe an. Als Synonyme werden im deutschsprachigen Marketing-Jargon auch Best Ager oder Golden Ager verwendet. Die Bezeichnung umfasst sowohl ältere Erwerbstätige wie auch in der Pension befindliche aktive Senioren.

Erstmals fielen die Silver Surfer aufgrund ihrer hohen Kaufkraft als neue Zielgruppe des Online-Marketings in den 1990er Jahren auf. Seitdem ist eine steigende Tendenz bei der Nutzung diverser Internet-Applikationen bemerkbar, welche vom klassischen E-Mail-Austausch über Online-Shopping, Telefonieren oder Blogging bis hin zu Social Media reichen. 

Sicherheit im Netz und Datenschutz gehen vor

Auch wenn die Generation 50plus immer internetaffiner wird, bleibt dennoch eine gewisse Reserviertheit bestehen, was die Sicherheit im Netz betrifft. So bevorzugen zum Beispiel die meisten Senioren beim Online-Einkauf die Bezahlmethode per Rechnung und verzichten auf den Kauf per Kreditkarte. Ebenfalls kaufen sie hauptsächlich bei sogenannten Multi-Channel-Händlern ein, die sie bereits kennen und die auch im stationären Handel vertreten sind.

Eine ähnliche Zurückhaltung bis hin zur Ablehnung findet man auch im Bereich der Social Media. Deshalb gibt es mittlerweile auch Websites, die sich dieser Thematik angenommen haben und diesem Misstrauen mittels Aufklärung entgegenwirken wollen.

Online-Verhalten der Silver Surfer

Das Surfverhalten der Silver Surfer unterscheidet sich wesentlich von dem der jüngeren Generationen. Sie erwarten sich hauptsächlich Lösungen zu ihren Alltagsproblemen und durchforsten das Netz zumeist nach Themen, die in die Sparten Gesundheit, Lebensführung und Reisen fallen. Von der Usability her sind ihnen übersichtliche Websites mit großer Schrift und angenehmer Farbgebung am liebsten.  

Dieses Jahr nutzten 92% der 50- bis 59-jährigen Österreicher das Internet. In der Gruppe der 60- bis 69-Jährigen waren es 75%. Immerhin noch 46% beträgt die Internetnutzung bei Senioren, die 70 Jahre oder älter sind. Was die mobile Version des Webs betrifft, sind die Silver Surfers eher noch distanziert. Bei einer von Statista im Februar 2019 durchgeführten Umfrage, gaben 22,4% der befragten 50plus-Jährigen an, am Tag so selten wie nur möglich aufs Handy zu schauen.

Video: Silver Surfer über digitale Souveränität

Quellen: Bertelsmann Stiftung, de.wikipedia.org, de.statista.com

 

Cyber Monday - Titelbild

Cyber Monday

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 17.08.2021, 08:19 Uhr

Was ist der Cyber Monday?

…eine Erfindung des Onlinehandels

Der Cyber Monday beschreibt einen online Einkaufstag, der immer am ersten Montag nach dem Erntedankfest in den USA stattfindet. Somit findet er immer unmittelbar nach dem bekannten Shopping-Tag Black Friday statt. In den USA differenzieren sich beide Shoppingtage indem der Black Friday sich verstärkt auf Angebote in lokalen Shops bezieht und der Cyber Monday den Online Handel betrifft. Somit ist der Cyber Monday einer der wichtigsten Einkaufstage für Online Händler in den USA.

Jedoch wird dieser spezielle Shopping-Tag auch in Österreich und Deutschland immer bekannter und beliebter. Vor allem aus dem Aspekt heraus, dass die Rabatte anders als beim Schlussverkauf, vor Weihnachten ausgegeben werden und nicht erst danach.

Online Shopping am Cyber Monday

Als Online Einkaufstag ist der Cybermontag vor allem im Bereich E-Commerce von Bedeutung. Jedoch anders als in den USA, sind beide Shopping-Tage der Black Friday als auch der Cyber Monday beliebte Online-Shopping-Tage im deutschsprachigen Raum. Nach Angaben von Amazon, erzielte der Cyber Monday im Jahr 2018 in Deutschland einen Rekordumsatz und galt als stärkster Einkaufstag in der Geschichte des Unternehmens. Dabei wurden 6,5 Mio. Haushalts- und Küchgengeräte, 4 Mio. Spielzeuge, 4 Mio. Produkte aus der Unterhaltungselektronik und mehr eingekauft.

Mit Blick auf Deutschland, wurde an diesem online Einkaufstag im Jahr 2018 ca. 2,4 Milliarden Euro umgesetzt. Das bedeutet einen Anstieg um 15% im Vergleich zum vergangenen Jahr 2017.

Jedoch auch in den USA erzielte der Cyber Monday  im Jahr 2018 mit 7,9 Milliarden US-Dollar (6,97 Milliarden Euro) einen Rekordumsatz. Mit Blick auf den generierten Umsatz, wurden an diesem Tag innerhalb von drei Stunden so viel Umsatz erwirtschaftet wie normal an einem ganzen Tag.

Kritik für Shopping-Tage

Neben der steigenden Bekanntheit und Beliebtheit seitens der Konsumenten, gibt es auch einiges an Kritik für diese Shopping Tage. So berichteten Händler, dass sie eine Umverteilung des Einkaufverhaltens beobachten konnten. Aufgrund dessen  die Rabatte vor dem Weihnachtsgeschäft ausgegeben werden, reduziert sich die Nachfrage der Kunden für den Schlussverkauf nach Weihnachten. Zudem berichteten andere Händler wiederum, dass sie zwar an diesen speziellen Shopping-Tagen wie dem Cyber Monday einen äußerst hohen Gewinn erzielten. Jedoch ist ein starker Rückgang bei den üblichen Einkaufstagen wie den Advent-Wochenenden festzustellen. Weshalb der Weihnachtsumsatz gesamt betrachtet nicht besser wäre als üblich.

Konsumenten hingegen kritisieren, dass an diesen online Shopping-Tagen Händler mit falschen Lockangeboten die Kunden zum Kauf verleiten. Beispielsweise wird der Grundpreis der Produkte an diesem Tag viel höher angezeigt als normal mit einem hohen Rabatt wie 40%. Dabei entspricht der Rabatt in der Tat 5 bis 10%. Solche irreführenden Maßnahmen seitens der Online Anbieter verärgern natürlich die Kunden und schädigen das Vertauen.

Statistiken & Diagramme zum Cyber Monday

Video – Reportage Cyber Monday & Black Friday

Quellen: techopedia.com, t-online.de, wr.de, de.wikipedia.orge, Focus TV Reportage

Digitale Transformation-Lexikon-Begriff

Transformation

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 11.01.2026, 11:09 Uhr

So verändert (digitale) Transformation die Welt

Definition, Treiber und Auswirkungen

Meist wird darunter die Digitale Transformation oder auch der digitale Wandel verstanden. Sie bezeichnet einen in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess. Dieser hat prägnante Auswirkungen auf die Gesellschaft, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht.

Die Grundlage und Treiber einer digitalen Transformation sind eine digitale Infrastruktur mit der entsprechenden Technologie und die Potentiale der Verwertung und Anwendung. Im Gegenzug zur Digitalisierung, geht die Digitale Transformation einen Schritt weiter als Informationen und Prozesse digital darzustellen. So sollen mit Hilfe digitaler Technologien Lösungen gefunden und Prozesse optimiert werden.

Digitalisierung als Chance

Digitale Transformation birgt neue Chancen für:

  • Unternehmen
  • Wissenschaft
  • Staat & Behörden
  • Individuen
  • Gemeinschaften

Digitale Technologien: Als Basis des digitalen Wandels sind eine Vielzahl an Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen erforderlich. So zählen beispielsweise Software Engineering, System Engingeering, IT-Sicherheit, Data Analytics, Cloud Computing und andere zu den digitalen Technologien. Dabei ist die Technik nie der Auslöser für eine Digitale Transformation. Im Prozess zur Problemlösung, gilt es immer einen neuen, effektiveren und kundenzentrierteren Ansatz bereitzustellen, weshalb die Weiterentwicklung der Technik eine Folge daraus ist.

Eine Digitale Infrastruktur ist geboten, wenn Zugangs- und Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Computer oder eingebettete Systeme in Geräten (IoT) eine Netzstruktur über das Internet bilden (über WLAN oder auch drahtgebunden).

Auswirkungen der Digitalen Transformation

Vom digitalen Wandel betroffen sind die Menschen in vielerlei Hinsicht. So reichen die Auswirkungen auf das einzelne Individuum, ganze Gemeinschaften oder auch den Staat. So ist beispielsweise durch das Smartphone und mit Hilfe von Apps eine Kommunikation in Echtzeit möglich. Dieser permanent mögliche und schnelle Informationsaustausch hat das Kommunikationsverhalten der Gesellschaft nachhaltig verändert.

Am stärksten geprägt wurde die Wirtschaft und einzelne Unternehmen beispielsweise durch digitale Geschäftsmodelle. So kaufen heute bereits mehr als 25% aller Menschen weltweit online ein. Online-Händler erwirtschafteten so im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 1,4 Billionen Euro.


Neben den veränderten Unternehmenskonzepten wie Online-Händler, ist die Auswirkung der Digitalen Transformation auf Unternehmen sehr vielschichtig. So verändern sich auch einzelne Geschäftsprozesse oder auch die gesamte Organisationsstruktur von Unternehmen.

Jedoch hat der digitale Wandel auch die Wissenschaft geprägt, vor allem in Bezug auf Forschung und Entwicklung. Durch den Einsatz von KI und der Verarbeitung von großen Datenmengen, können neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Digitale Transformation ist auch permanent im Wandel. So ist der Trigger nicht nur immer bessere Lösungen für Probleme zu finden, sondern auch Probleme die durch Digitaler Transformation entstanden sind, zu beseitigen. Beispielsweise die Problematik der hohen digitalen Datenproduktion (Big Data), die ebenso die Speicherung so großer Datenmengen erfordert wie auch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen dafür.

Erklär-Video – Was ist Digitale Transformation?

Quellen: wikipedia.org, youknow, morethandigital.info

Online Marketing-Lexikon-Begriff

Online Marketing

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Änderung: 13.01.2023, 12:32 Uhr

Was ist Online Marketing oder auch Digital Marketing?

Performance-orientiertes, messbares und steuerbares Kommunzieren

Einfach erklärt ist Online Marketing ein Bestandteil des Marketings und wird auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt. Es umfasst alle online bzw. über das Internet durchgeführten Marketing-Maßnahmen. Mithilfe des Web-Marketings können verschiedene Unternehmens-Ziele erreicht werden. Diese reichen von der Steigerung der Markenbekanntheit bis zum vollständigen Verkauf des Produktes bzw. der Dienstleistung.

Für die Teilbereiche des Online-Marketings Internetwerbung, Social Media Marketing und Affiliate-Marketing gibt es online Werbeportale, um Anzeigen übers Web schalten zu können. Zu den bekanntesten Werbeportalen zählen Google Ads oder auch Facebook Ads. Aufgrund der steigenden Anzahl an immer leistungsfähigeren Smartphones ist der Internetzugriff über Mobiltelefon stark gestiegen. Weshalb Mobile Marketing entstanden ist, dass sich auf Mobile Werbeformen und die Ausrichtung auf Smartphones spezialisiert.

Online Marketing-Instrumente

  • Onpage (Website)
  • Search Marketing (SEM)
  • Search Advertising (SEA)
  • Display Advertising
  • Search Optimisation (SEO)
  • Content Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Influencer-Marketing
  • Affiliate-Marketing
  • Social Media Marketing
  • Videomarketing
  • Mobile Marketing
  • Online PR

Welche Vor- und Nachteile hat Online Marketing?

Als einer der größten Vorteile im Web-Marketing gilt die Messbarkeit und dadurch entstehende Effizienz. Das heißt, alle Aktivitäten wie beispielsweise die Reichweite der Online-Anzeigen, die Interaktionen, Webseitenbesuche, Öffnungsrate eines Newsletters und dergleichen sind nachvollziehbar. Zusätzlich kann die Zielgruppe für online Werbemaßnahmen ziemlich genau definiert und erreicht werden. Ebenso die Werbeausgaben können auf den Cent genau kontrolliert und gesteuert werden.

Ein gewisses Know-How im Bereich Web-Marketing und IT-Kenntnisse sind erforderlich. Zusätzlich ist eine Internetverbindung und ein online Fähiges Endgerät erforderlich um einerseits Internetmarketing betreiben zu können und andererseits um die Zielgruppe zu erreichen.

Wie Online Marketing die Wirtschaft prägt: Trends

Der Bereich rund um das Internet hat die Wirtschaft nicht nur geprägt, es sind dadurch neue Arbeitssegmente mit zahlreichen neuen Jobs entstanden. Wie etwa Online Marketing Agenturen, SEO Agenturen oder auch Anbieter für Webentwicklung, Online Shop-Konzepte und App-Entwicklung. Zusätzlich ist das Marketing im Onlinebereich dafür verantwortlich, dass es große Online-Player wie Google, Facebook, Amazon oder auch Tencent oder Alibaba gibt.

Laut Statistiken aus dem Jahr 2017, lagen die Umsätze mit Onlinewerbung in Deutschland bei ca. 7,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2007 lagen diese noch bei ca. 2,5 Milliarden Euro. Den aktuellsten Prognosen zufolge sollen die Umsätze mit Onlinewerbung bis zum Jahr 2022 auf mehr als 9,7 Milliarden Euro wachsen. Ähnlich sehen die Prognosen in Österreich aus. So ist das Netto-Onlinewerbevolumen in Österreich vom Jahr 2018 auf das Jahr 2019 um 4,9% gewachsen.

Die Gründe für ein derart rasant wachsendes Segment liegt einerseits daran, dass der Internetzugang global weiter ausgebaut wird und das Internet und die Endgeräte immer leistungsfähiger werden. Zudem spielt auch IoT (Internet of Things) eine Rolle, indem immer mehr Produkte fähig werden, eine online Verbindung aufzubauen.

Erklär-Video – Was ist Online Marketing?

Quellen: Marketinginstitut, wikipedia.org, statista.com, internetworld.at