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Chatvisor – Erste Bank setzt auf Linzer Screen-Sharing-Lösung

Kundenorientiertes Banking mittels Co-Browsing

Screen-Sharing-Lösung von Chatvisor steigert nebst Servicequalität auch Conversions und sorgt für starke Kundenbeziehungen!

Chatvisor, Chatvisor – Erste Bank setzt auf Linzer Screen-Sharing-Lösung

Das im Februar 2018 gegründete Linzer Startup hat eine Screensharing-Lösung entwickelt, die den Kundensupport von Unternehmen auf ein neues Level heben wird. Co-Browsing nennt sich die Lösung, die es Mitarbeitern im Kundenservice ermöglicht mitzuverfolgen, was der Kunde gerade am Bildschirm macht. Dies erleichtert maßgeblich die Findung einer passenden Lösung für den Kunden.

Für die Entwicklung dieser Web-Analytics-Technologie konnte sich das oberösterreichische Startup unter anderem ein sechsstelliges Investment vom eQventure sichern.

Wie funktioniert die Screen-Sharing-Lösung konkret?

Bei Co-Browsing handelt es sich um eine Screensharing-Lösung, die auf Websites spezialisiert ist. Der Chatvisor zeichnet das Verhalten des Kunden auf der Webseite auf. Die gesammelten Daten werden anonymisiert abgespeichert. Die auf diese Weise erzeugten Session Recordings werden in Echtzeit auf Auffälligkeiten im Verhalten des Users analysiert.

Daraufhin kann die Software dem Kunden proaktiv Hilfe anbieten. Wird die Problemstellung nicht durch den Chatbot gelöst, wird der Kunde direkt an einen Kundenservice-Mitarbeiter weitergeleitet. Im Rahmen der SaaS-Lösung kann sich der Support-Mitarbeiter ohne Installation oder Download mit dem Bildschirm des Kunden verbinden. Der visuelle Kontext, den der Mitarbeiter dadurch erhält, liefert wertvolle Details, um Problemstellungen effizienter aufzuklären.

Chatvisor bei Erste Bank im Einsatz

Ab sofort nutzt auch die Erste Bank die Co-Browsing-Lösung des Startups. Der Geschäftsführer Michael Havas sieht vor allem in der Tatsache einen Vorteil, dass die Bildschirmfreigabe ohne Software-Installation auskommt und damit auch die Bedienung durch den Kunden wesentlich erleichtert wird.

Doch auch datenschutztechnisch ist die Bank auf der sicheren Seite. Der Zugriff des Mitarbeiters ist nämlich rein auf die Unternehmenswebsite begrenzt. Sensible Daten, wie etwa die Anmeldedaten oder Kontostand, werden in der Ansicht des Mitarbeiters durch Platzhalter ersetzt.

Chatvisor nicht nur für Banking geeignet

Neben Banken wie etwa der Erste Bank oder Sparkasse, visiert das Startup auch Kunden im E-Commerce an. Mit der Technologie lässt sich nämlich die Absprungrate in Online Shops wesentlich verringern und somit auch die Conversionsrate steigern. Noch bevor der Kunden vor Kaufabschluss abspringt, kann ein Chatbot getriggert werden. Falls dies keine Lösung bringt, wird der Kunde mit einem Mitarbeiter weiterverbunden.

Klarer Trend: Kooperationen zwischen Fintechs und Banken

Schon 1994 meinte Microsoft-Begründer Bill Gates:

Bankdienstleistungen sind notwendig, Banken nicht.

Die traditionellen Geschäftsbanken sind heute noch immer stark aufgestellt. Dennoch nehmen sie die technologielastigen, innovativen Lösungen der Fintechs in Anspruch. Denn Letztere schaffen es ein modernes Kunden- und Usererlebnis zu erzielen und damit den Banken aus veralterten Mainframe-Architekturen herauszuhelfen. Damit erleichtern sie im Finanzsektor nicht nur das Geschäftsleben, sondern machen auch Prozesse schlanker und beschleunigen sie.

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