Ab 1. Juli 2026 erhöht Meta die Anzeigenpreise in sechs europäischen Ländern – Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Türkei und dem Vereinigten Königreich – durch die Einführung einer sogenannten „Location Fee“. Diese Gebühr ist eine direkte Weitergabe der „Digital Service Tax“ (DST), die von den jeweiligen Ländern auf digitale Geschäftsmodelle erhoben wird. Was das für Dich bedeutet liest Du hier.
Die wichtigste Information zur neuen Meta-Steuer:
Die Steuer wird nur im Land der Zielgruppe fällig. Die Gebühr gilt auch nur, wenn Deine Anzeigen in einem der sechs genannten Länder (Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, der Türkei oder dem Vereinigten Königreich) ausgeliefert werden.
Beispiel 1: Österreichische Werbetreibende, Hauptzielgruppe in Deutschland = nicht von dieser Steuer betroffen.
Beispiel 2: Österreichische Werbetreibende, Hauptzielgruppe in Österreich (Italien, … s.o.) = von dieser Steuer betroffen.
Rechenbeispiel: Wenn Deine Anzeigen im Wert von 100 € in Österreich für eine österreichische Zielgruppe ausgespielt werden, kommt eine „Location Fee“ (dt.: Standortsteuer) von 5 % (also 5 €) hinzu. Die Gesamtkosten betragen dann 105 € – zuzüglich der lokalen Mehrwertsteuer.
Warum gibt es eine Standortsteuer von Meta?
Da internationale Digitalkonzerne wie Meta, Google und Amazon ihre Gewinne oft nicht in den einzelnen Ländern versteuern lassen (sondern in Steueroasen), haben einige Staaten eigene Digitalsteuern eingeführt. Meta gibt diese Steuer nun 1:1 an Werbetreibende weiter – statt sie selbst zu tragen.
Was bedeutet die Standortsteuer konkret für Deine Werbung?
Wenn Du in den entsprechenden Ländern Werbung schalten willst, wirst Du von uns rechtzeitig über die Preiserhöhung informiert. Solltest Du Reportings von uns erhalten, wird die Standortsteuer (sollte diese bei Dir zum Tragen kommen) ebenfalls explizit ausgewiesen.
Fazit Meta-Standortsteuer:
Die Meta-Standortsteuer betrifft Dich nur, wenn Du in den genannten Ländern wirbst – unabhängig vom Unternehmensstandort.








