International SEO / Europa + US

Präsent sein, wo Ihre Kunden suchen

Expandieren mit SEO

International SEO Export Expandieren

International SEO – Was ist das?

International SEO hilft Ihnen dabei Ihre Website in den Suchmaschinen fremder Zielländer bekannt zu machen. Welche Länder Sie ansprechen möchten und welche Sprachen Sie für Ihr Unternehmen verwenden. Oder nicht aus der Perspektive der Suchmaschienen, sondern aus der Unternehmens-Perspektive ausgedrückt. Sie haben eine Website, jedoch internationales Publikum oder ein internationales Produkt? Dann werden Sie Ihre Website womöglich in verschiedene Sprachen anbieten wollen oder das Angebot des Produktes unterscheidet sich von Land zu Land. Das heißt für diese Fälle, benötigen Sie eine „internationale“ Website die auch optimiert werden muss.

Worauf aufgepasst werden sollte

Weshalb international SEO oft so komplex wirkt, kommt daher, dass Google Webmaster Guidelines oft nicht gelesen werden und so das Wissen fehlt, wie Suchmaschinen internationalen Content indexieren und ranken. Außerdem unterscheiden sich Suchmaschinen wie Google, Bing, Yandex und Baidu in ihren Richtlinien. Ein weiterer Aspekt ist, die Schnelllebigkeit des Webs. Durch zahlreiche Updates und Umstellungen ist es oft schwer die Veränderungen zeitgerecht zu adaptieren und die Strategie nach den neuen Richtlinien auszurichten. Es ist oft auch nicht so einfach, Best Practice Anwendungen auf der eigenen Website umzusetzen, aufgrund vieler technischer und strategischer Überlegungen, die mit den geschäftlichen Anforderungen und konkurrierenden Prioritäten in Konflikt geraten.

Wann brauchen sie international SEO?

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass ein Teil Ihrer Website-Besucher aus einem anderen Land kommt als Ihr eigenes und zusätzlich eine andere Sprache sprechen. Dann ist es an der Zeit, einige Änderungen an Ihrer Website vorzunehmen. Damit Sie auch Ihren internationalen Besuchern eine gute Nutzererfahrung schaffen.

Oberflächlich betrachtet mag international SEO wie ein völlig fremdes Konzept erscheinen, aber in Wirklichkeit sind Sie vielleicht besser damit vertraut als Ihnen bewusst ist. Stellen Sie sich international SEO als Geotargeting vor. Jedoch, anstatt Ihre Website zu optimieren, um Besucher aus Ihrer Stadt oder Ihrem Bundesstaat anzuziehen, optimieren Sie sie für verschiedene Länder und Sprachen.

Wenn Sie eine vollständig internationalisierte Website erstellen möchten (d. H. Eine, die speziell auf ein anderes Land und eine andere Sprache abzielt), müssen Sie drei wichtige Schritte befolgen, um dieses „internationale Geotargeting“ zu erreichen:

  1. Geben Sie Ihr Zielland und / oder Ihre Zielregion mit einer international-freundlichen URL-Struktur an (Länderausrichtung).
  2. Legen Sie fest, auf welche Sprachen Ihre Seiten ausgerichtet sind, indem Sie Sprach-Tags verwenden (Language Targeting).
  3. Erstellen und verwalten Sie Inhalte in den Sprachen Ihrer Zielbenutzer. Dies sind die Rohstoffe, mit denen Sie tatsächlich ranken.

Manchmal suchen Sie möglicherweise nur nach einer bestimmten Sprache oder einem bestimmten Land. In diesen Fällen möchten Sie vielleicht nur auf ein oder zwei dieser drei Ziele hinarbeiten. Beispielsweise, Sie haben eine Online-Bekleidungsfirma, die sich auf T-Shirts mit Slogans in Spanisch spezialisiert. Da Mexiko für Ihr Unternehmen genauso wichtig ist wie Spanien, sollten Sie sich auf die spanische Sprache konzentrieren, aber nicht auf ein bestimmtes Land.

Checkliste

  • In welchen Ländern wollen sie tätig werden?
  • Ist die Domain tauglich für Internationalität?
  • Wie ist um die Schreibweise & Sprache der Domain bestellt?
  • Gibt es eine Mehrsprachige-Content-Strategie?
  • Gibt es eigene Sitemaps für die Sprachmutationen?

Gehen wir nun etwas genauer auf die Punkte der Checkliste ein.

In welchen Ländern Sie tätig werden sollten?

Das hängt vor allem von Ihrem Produkt bzw. Ihrem Unternehmen und dessen Strategie ab. Das heißt, im Fall, wenn Sie noch nicht international tätig sind, jedoch sich vergrößern wollen und Ihr Produkt auch in anderen Ländern anbieten wollen. Da empfiehlt sich als erstes der interne Blick aufs eigene Unternehmen. Denn online gestellt bzw. den Shop auf ein anderes Land zu erweitern ist relativ schnell gemacht. Jedoch haben Sie die Kapazitäten und Infrastruktur, um das Produkt in ein anderes Land zu liefern? Wie sieht es mit den Zahlungsmöglichkeiten aus?

Ist meine Domain tauglich für internationalen SEO Einsatz?

Das ist primär abhängig von der Strategie, die man verfolgt. Mit anderen Worten, stehen bei der Internationalisierung unterschiedliche Varianten der Top-Level-Domain (international SEO) zur Auswahl.

  1. Eine Lokale Domain pro Markt (.at, .us, .de, .ch, …)
    Der Vorteil dabei ist, dass die Domain eindeutig auf einen Zielmarkt ausgerichtet ist, was bereits im Namen erkennbar ist. So können die Seiten nach Länder oder Sprachen anhand ihrer URL-Struktur von Suchmaschinen gut zugeordnet werden. Daher ist auch der Serverstandort irrelevant. Dazu bietet diese Struktur die Möglichkeit, dass bei Ländern mit verschiedenen Sprachen wie der Schweiz oder Kanada, mit Unterverzeichnissen weiter differenziert werden kann (Beispiel: www.beispiel.ch/it). Der Nachteil dieser Strategie ist, dass man mit jeder neuen Domain bezüglich der Sichtbarkeit zu Keywords bei 0 startet. Außerdem kann diese Strategie auch kostspielig werden, wenn z.B. die gewünschte Domain bereits vergeben ist und man diese abkaufen möchte. Durch die Vielzahl an Seiten, ist auch die Betrauung aufwändiger und mehr Infrastruktur erforderlich.
  2. Generische Domain – eine Domain für alle Länder (.com, .travel, .eu)
    Diese Strategie hat vor allem den Vorteil, dass diese einfach umzusetzen und zu verwalten ist. Das heißt die Umsetzung erfolgt über Subfolder, die aber bei der Länder- und Sprachzuordnung gut geplant werden muss. Der Nachteil ist, dass es von den Suchmaschinen her keinen lokalen Bonus gibt.
  3. Subdomains (en.example.com, de.example.com)
    Mit dieser Strategie ist es möglich die Seiten nach Ländern oder Sprachen einfach und übersichtlich zuzuordnen und zu unterteilen. So kann die Seite auch gut verwaltet werden und die lokale Zuordnung ist ebenso in der Search Console gegeben. Zudem lässt diese Strategie unterschiedliche Serverstandorte zu. Schwierig wird diese Strategie bei Ländern mit unterschiedlichen Sprachen. Außerdem ist auch die Suchmaschinenoptimierung bei dieser Strategie sehr komplex, vor allem in Richtung Backlink-Aufbau. Ein weiterer Aspekt aus Kundensicht, ist auch, dass die geografische Ausrichtung unter Umständen nicht allein anhand der URL erkennbar ist (Beispiel steht „de“ für die Sprache oder das Land?).
  4. Unterverzeichnisse mit gTLDs (beispielurl.com/de/, beispielurl.com/fr/)
    Diese Strategie ist leicht bei der Einrichtung, kann geografische Ausrichtung in der Search Console verwenden und besticht durch einen geringen Wartungsaufwand aufgrund des gleichen Host. Doch gibt es demnach einen einzigen Serververstandort, Nutzer können anhand der URL die geografische Ausrichtung nicht einwandfrei zuordnen und ebenso wird die Unterteilung von Websites schwieriger.

Welche Strategie für das eigene Unternehmen geeignet ist, ist in erster Linie davon abhängig, ob man auf eine bestehende Website aufbauen kann oder man generell ganz am Anfang steht und noch keine Website online ist. Ein weiterer Entscheidungsfaktor sind auch die Länder, die man mit der Website erreichen möchte. Sprich verfügen diese Länder über verschiedene Amtssprachen oder nicht, was wie beschrieben die gesamte Umsetzung wesentlich komplexer gestalten kann.

Entscheidungskriterien bei dem Falle einer bestehenden Seite:

  • Besuchertraffic – Das heißt, ist der Anteil  bzw. Website-Traffic der Personen eines bestimmten Landes so hoch, dass sich eine Domain rechnet?
  • Linkprofil – wie ist es um die lokale Domain und dessen Rankings zu relevanten Suchbegriffen bestellt?
  • Zielgruppe – ist der Lokalpatriotismus so hoch oder das Benutzerverhalten so individuell, dass sich eine lokale Version lohnt?
  • Ressourcen – in Bezug auf SEO, Online Werbung (SEA) und PR. Sprich gibt es ein Team das sich in Zukunft mit der Stärkung der Domains auseinandersetzt oder lagert man diesen Bereich generell aus?

Wie ist um die Schreibweise & Sprache der Domain bestellt?

Strenggenommen gehört dieser Punkt auch zur Beantwortung der Frage ob die Domain international tauglich ist. Jedoch widmen wir der Sprache und Schreibweise der Domains einen eigenen Bereich, da dieser Faktor sehr gut überlegt gehört. Als erstes ist zu überprüfen, ob der Firmenname, Produktname, sprich Inhalt der Domain eine Bedeutung in einem der Zielländer hat. Sollt das der Fall sein, ist natürlich in weiterer Folge zu klären, ob diese Bedeutung positiv oder negativ ist und ob es mit dem Unternehmen bzw. mit dem Produkt vereinbar ist.

Bei der Schreibweise und Sprache sollte auch beachtet werden wie kompliziert dieser in einem anderen Land sein könnte. Umlaute sollen generell vermieden werden. Die goldene Regel lautet „kurz und bündig“. Wenn es beispielsweise eine bekannte Abkürzung Ihres Unternehmensnamens oder Produktnamens gibt, ist es denkbar, diesen zu verwenden.

Zu bedenken ist auch, dass bei einem zu komplizierten Namen die Chancen höher stehen, dass dieser von der Zielperson falsch eingegeben wird. Das kann auch umgangen werden, indem man eine kurze, einfache Benennung wählt.

Eine weitere Empfehlung ist, Nummern im Domain-Namen zu vermeiden, da bei der Schreibweise Missverständnisse aufkommen können. Auch ist zu bedenken, wenn es ähnlich klingende Wörter gibt (beispielsweise Stiel-Stil, Wahl – Wal), damit keine Verwirrung entsteht.

Es ist natürlich alles eine Frage der Kommunikation und wie man den Kunden bzw. die Zielperson darauf vorbereitet. Nichts desto trotz sind dies Punkte, vorab zu überlegen, damit man mit den Auswirkungen rechnen und diese Steuern kann.

Gibt es Mehrsprachige-Content-Strategien?

Eine mehrsprachige Content-Strategie ist für den Website-Besucher als auch für die Suchmaschinenoptimierung relevant. Dabei ist gut zu wissen, dass Google das Land, auf das eine Website ausgerichtet ist mithilfe der Top-Level-Domainnamen mit Ländercode (.de, .cn, .fr, usw.), der Einstellungen für die geografische Ausrichtung des Tools Google Search Console, dem Serverstandort (über die IP-Adresse des Servers) und sonstigen Hinweisen (örtliche Adressen, Telefonnummern auf der Seite, Währung, Links von regionalen Websites und der Verwendung von Google My Business).

Für den Inhalt der Website hat das zur Folge, dass aufgepasst werden muss, dass es keinen Duplicate Content gibt. Das heißt, der gleiche oder ähnliche Inhalt aufgrund der Länder-, oder regionalen Unterscheidung nicht mehrfach auf der Website unter unterschiedlichen URLs vorkommt. Dies ist kein Problem, wenn der Content sich an unterschiedliche User in verschiedenen Ländern richtet. Von Google wird zwar empfohlen das weitgehend zu vermeiden, doch ist es in der Realität nicht immer möglich. Vom SEO-technischen Aspekt heraus, müssen duplizierte Inhalte jedoch nicht versteckt werden, indem das Crawlen von Seiten mithilfe einer robots.txt-Datei oder auf durch das Setzen auf „noindex“ verhindert wird. Das kann umgangen werden, indem eine bevorzugte Version ausgewählt wird und eine entsprechende Weiterleitung oder das rel=canonical-Link-Element verwendet wird.

Beispiel: Der selbe inhalt ist auf beispielurl.de und unter beispielurl.com/de/ zu finden, der sich an Nutzer aus Deutschland richtet. So ist es zielführender eine URL als „Haupt-URL“ zu definieren und die andere auf diese zu verweisen.

Gibt es eigene Sitemaps für die Sprachmutationen?

Damit Google für Nutzer die URL für die korrekte Sprache und Region bereitstellen kann, können Sitemaps genutzt werden.

  • Dazu muss der XHTML-Namenspace folgendermaßen angegeben werden: xmlns : xhtml =“http://www.w3.org/1999/xhtml“
  • Für jede URL muss ein separates url-Element erstellt werden, über ein loc-Tag verfügen und über ein Unterelement (xhtml : link rel=“alternate“ hreflang=“XX“) für jede alternative Version der Seite (darunter die Seite selbst).

Was ist bei Mehrsprachigen-Versionen einer Website zu beachten?

  • Die Sprache der Seite sollte offensichtlich sein
    Das heißt, Google bestimmt die Sprache aufgrund der sichtbaren Inhalte der Website. Deshalb sollte der Content als auch Navigations-Elemente, Links und der gleichen auf den einzelnen Seiten jeweils nur eine Sprache verwenden und Übersetzungen auf der gleichen Seite vermeiden.
  • Vermeiden Sie die Verwendung von automatischen Übersetzungen
    Einerseits sind die Übersetzungen meist nicht Sinnvoll und auf der anderen Seite könnten die Inhalte als Spam interpretiert werden. Außerdem kann eine schlechte Übersetzung auch einen negativen Eindruck auf den Nutzer hinterlassen.
  • der Content für jede Sprache sollte einer separaten URL zugewiesen werden
    So sollten die Sprachversionen einer Seite nach Möglichkeit verlinkt werden. Das hat den Vorteil, dass ein Nutzer, der sich auf eine Seite einer anderen Sprache verirrt hat, mit dem Link schnell auf die für ihn richtige Version navigieren kann.

Ähnliche Beiträge