Fake News: 14 wichtige Antworten

Phänomen, Zauber oder Modewort?

Fake News, Hybrid News, postfaktisch – was steckt hinter den Begriffen?

Verschiedene Arten von Fake News begleiten uns

Fake News, Hybrid News, Real News?

Fake News nerven, sie vermüllen die Sozialen Medien, kosten viel Zeit und manchmal auch Geld. Das beste Mittel dagegen scheint immer noch der gesunde Hausverstand zu sein. Gewinnspiele, die zu gut sind um wahr zu sein, Meldungen von zweifelhafter Quelle und emotional gestrickte Verschwörungstheorien kann man doch getrost ignorieren – oder? Umso verwunderlicher ist es dann oft, wenn die eigenen Freunde, also Menschen, denen man eine gewisse Bildung und Intelligenz durchaus zugestehen mag, solche Inhalte teilen, liken und kommentieren.

Es ist erstaunlich, wie bedenkenlos Fake News geteilt werden!

Von Vielklickern und Fake-Profis

Bei diesen Personen spricht man oft von sogenannten Vielklickern. Vielklicker sind an sich nette, sympathische Zeitgenossen, die stark auf emotionale Reize reagieren. Sie teilen deshalb auch fast alles. Von Katzenbabys, über das Kind, das dringend Geld für eine Krebs-OP braucht bis zum Kettenbrief, der dir ewiges Glück bescheren soll.

Treffen Vielklicker auf Fake-Profis, sogenannte hyperaktive Accounts, ergibt das ein perfektes Match. Denn hyperaktive Nutzer versuchen in gerne großem Stil und mit extrem polarisierender Propaganda die öffentliche Meinung zu beeinflussen. So gilt es mittlerweile als empirisch belegt, dass die massenhaften Fake News über die Flüchtlingskrise, unsere Wahrnehmung massiv verzerrt haben. (Quelle: Lehrstuhl für Political Data Science, Professor Simon Hegelich).

Fake News per Social Bot

Noch interessanter wird es, wenn man weiß, dass längst hinter vielen der hyperaktiven Accounts automatisierte Social Bots stecken. Die Bots verhalten sich dabei fast wie Menschen: Sie retweeten die Posts anderer (oft auch Bots). Sie folgen und liken einander und befreunden sich. Regelrechte Armeen solcher Programme sind offenbar in einigen Ländern bereits aktiv, so die Ergebnisse einer Studie der Universität Oxford. In Russland werden demnach schon 45 Prozent der Twitter-Aktivitäten „hochautomatisierten Konten“ zugeschrieben.

Trotz all dem, Surfen im Netz macht Spaß! Man kann sich mit Freunden austauschen, neue Freunde finden und sich von tollen Bildern inspirieren lassen. Wir lieben es online zu shoppen. Lesen die Nachrichten am Handy. Planen unsere Reisen im Netz. Und amüsieren uns über unglaublich unterhaltsame Geschichten, die online kursieren. Fragt sich bloß, ob die Nachrichten wahr sind, das Profil der neuen Freunde echt und das Shopping-Portal vertrauenswürdig …

Damit für euch auch weiterhin der Spaß im Netz im Vordergrund steht, haben wir deshalb nachfolgend ein kleines FAQ-Paket für euch zusammengefasst:

Unsere Fazit zu Fake News

Falschmeldungen, dubiose Web-Shops oder auch Fake Gewinnspiele haben mittlerweile eine Dimension angenommen, die die großen Anbieter – allen voran Google und Facebook – dazu zwingt, Fakern den Kampf anzusagen. Das macht jedoch auch die Arbeit für seriöse Anbieter zusehends schwieriger. Denn die laufenden Updates zwingen auch sie dazu, auf die sich ständig ändernden Sicherheitsanforderungen zu reagieren.

Deshalb, haben Sie noch (schon) alle Anforderungen im Blick? Sind Ihre Webseite und Ihre Social-Media-Auftritte in den Augen der Algorithmen von Google, Facebook & Co. vertrauenswürdig? Gerne checken wir Impressum, Url-Struktur, Domain, Datentransfer etc. und machen Ihren Online-Auftritt so sicher und seriös wie eine Schweizer Bank.

Sie wollen authentisch, ehrlich und professionell im Netz agieren?

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