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Sprachassistenten, Spracheingabge

Sprachsuche – wie Sprachassistenten die Welt erobern

Sprachsuche – Der Trend im Jahr 2017

Sprachassistenten, Spracheingabe und Sprachsteuerung, diese Begriffe verfolgen uns im Jahr 2017. So hat Amazon mit seinem Amazon Echo oder einfach Alexa den Stein ins Rollen gebracht. Bekannt ist auch, dass Innovationsriesen und Großkonzerne wie Google mit Google Home, Apple mit Siri und Microsoft mit Cortana bereits nachziehen mit ihren Varianten des Sprachassistenten. Inzwischen ist Amazon schon einen Schritt weiter und brachte den Sprachassistenten in Kombination mit einem Touchscreen heraus, den Echo Show. Aber was ist nun dran an diesem Hype? Schreibt das Jahr 2017 mit den Sprachassistenten tatsächlich Geschichte für den Online Marketing und Websuchen-Bereich?

Amazon Echo – Innovationshit oder Schall und Rauch?

Im Grunde ist der Sprachassistent nichts anderes als ein smarter Lautsprecher mit Mikrofon. Außerdem muss man sich diesen ins Wohnzimmer stellen und kann den Sprachassistenten nicht überall hin mitnehmen wie das Smartphone, sondern mittels Sprachsuche explizite Anfragen stellen. Außerdem, Siri am iPhone gab es schon lange.

Nun gut, Fakt ist, ein iPhone ist teuer, vor allem wenn man es ausschließlich auf die Funktion des Sprachassistenten abgesehen hat und Amazon hat die Funktionalität mit Alexa schlau gelöst. So gibt es inzwischen nicht nur den Amazon Echo, sondern bereits den Amazon Dot, den mobilen Tap und den Echo Show mit Bildschirm. Was man für den Gebrauch benötigt ist ein Amazon Konto und wenn wir uns ehrlich sind, hat das schon fast jeder. Das heißt, die Infrastruktur ist aufgebaut. Weiter betrachtet, hat Amazon auch die Funktionen intelligent gelöst. So ist Alexa ausgestattet mit Skills (ihren Fähigkeiten) wo auch Unternehmen mit eingebunden sind, indem sie ihre entwickelten Skills hochladen können. Die Motivation für Unternehmen selbst Skills zu entwickeln ist auch leicht erklärt, so sehen die einen dies als zusätzlichen Verkaufskanal und die anderen möchten das Image eines innovativen Unternehmens stärken.

Indem Alexa in der Cloud lebt und mit Fähigkeiten gefüttert wird, können Entwickler den Amazon Echo überall integrieren. Das heißt verschiedenste Geräte bis hin zu Autos sind inzwischen mit Alexa ausgestattet.

Was bringt ein Sprachassistent nun für den Anwender?

Tekkies, ITler und Technik-Junkies kommen ihnen wahrscheinlich als erstes in den Sinn, wenn man an die ersten Nutzer von Alexa denkt. Wahrscheinlich auch nicht ganz falsch, aber erreicht der Sprachassistent die Masse? Erfüllt er die lang gehegten Wünsche. Sehen wir uns die Entwicklung des Personal Computers mal an.

So war am Anfang ein großer Kasten, den man eben PC nannte und mit dem ausschließlich wenige Experten arbeiten konnten. Die weitere Form ermöglichte es schon für mehrere Personen, diesen Computer zu nutzen. Die Entwicklung ging immer weiter weg vom Medium für Programmieren hin zum Arbeitsgerät für die Massen. Durch steigende Usability und auch Anpassung in Formen wie Laptop, Smartphones und Tablett hat es diese Technologie als fester Bestandteil in unser Leben geschafft. Trotzdem und auch heute noch, ist es der Fall, dass der Mensch sich die Funktionalitäten des PC aneignen muss. Der Mensch muss den PC verstehen und damit arbeiten zu können, das Wissen mit jeder neuen Form erweitern und lernen. Dies ist nun mit dem Sprachassistenten das erste Mal anders.

So lernt der Sprachassistent von uns und wird durch unseren Input immer „schlauer“ und fortgeschrittener. Das ist faszinierend und öffnet tatsächlich die Türen zu vielen weiteren Entwicklungen. Sicher stellen sich die Ersten schon einen Alexa Haushaltsroboter vor.

Ist Skepsis bei der Sprachsuche angebracht?

Amazon gibt keine Verkaufszahlen der Sprachassistenten bekannt, doch kann aufgrund von Hochrechnungen ungefähr von einer halben Million verkaufter Echos in Deutschland ausgegangen werden, Tendenz natürlich steigend. Gestützt durch diese hohen Absatzzahlen steigen auch die Sprachsuchen in herkömmlichen Suchmaschinen.

Wenn es um Sprachassistenten geht, treffen wir schnelle eine Polarisierung unter den Anwendern an. Für die einen ist eine logische Konsequenz des aktuellen Hypes um die digitalen Assistenten. Für die anderen ist die Nutzung derartiger Gerätschaften geradezu ein Dorn im Auge. Sie fühlen sich unwohl beim Gedanken, dass dauernd “jemand” mithört. Ist auch verständlich, bei der atemberaubenden Geschwindigkeit in der im 21 Jahrhundert der technische Fortschriftt eine Innovation um die andere hervorbringt. Da ist der Überblick schnell verloren und die Angst schnell geschürt. Die Entwicklung vom Computer zum Smartphone brachte einschneidende kuluterelle Änderungen mit sich. So haben sich „Smombies“ unsere Smartphone-Zombies entwickelt, vor allem in der Jugend, die den Blick vom Smartphone gar nicht mehr lösen können. Häufig sieht man im Cafés oder im Bus Personen – ja sogar Personengruppen auf ihr Smartphone starrend den Kopf nach unten geneigt.

Und nun reden wir mit der technischen Errungschaft anstatt auf dessen Display zu starren? Jetzt haben wir uns gerade erst ans kleine Display gewöhnt! Das ruft natürlich Skepsis und Ärger gegenüber den digitalen Assistenten zur Sprachsuche und Spracheingabe hervor. Eine weitere Dimension unter den Skeptikern ist das Thema Datenschutz. So befürchten manche, dass noch mehr Daten aus dem Privatleben gesammelt werden. Wohin soll das gehen, wenn nun Alexa, Google Home & Co weitere Daten sammeln und so ein noch besseres Bild unserer Charaketere zeichnen können. Schon ein wenig beängstigend.

Dies sind berechtigte Bedenken die unter Umständen sogar gesetzlich geregelt gehören. Jedenfalls sind wir angehalten das Bewusstsein zu schärfen und somit eine bewusste Nutzung derartige Dienste zu ermöglichen.

Fazit: Sprachsuche, Sprachsteuerung, Spracheingabe

Es ist festzuhalten, dass Sprachassistenten noch in Kinderschuhen stecken und kein digitaler Assistent die Sprache jedes Nutzers zu jederzeit einwandfrei versteht. Somit sind Sprachkommandos und Spracheingaben nach wie vor verbesserungswürdig. Sprachassistenten kämpfen noch mit Dialekten, der Fragestellungen an sich und damit, dass es nicht in jeder Situation eine allgemein gültige Antwort gibt. Positiv betrachte ich die Entwicklung von Alexa im Auto. Wie kürzlich bekannt wurde, will sowohl BMW als auch SEAT die Spracheingabe im KFZ bereits ab 2018 ausliefern. Das wäre ein Meilenstein sowohl für die Automobilindustrie, als auch für die Sprachsteuerung und unsere neuen smarten Sprachbegleiter. Stellen wir uns vor, wie viele Unfälle vermieden werden können, wenn anstatt illegalen Tippens am Smartphone der Sprachassistent die Nachricht erstellt und versendet. Motivation genug, um diese Technologie voranzutreiben.

Alexa (Amazon Echo) ist es zu verdanken, dass sich ein neuer Markt langsam zu etablieren beginnt. Im nächsten Schritt werden die Spracheingaben in den Suchmaschinen weiter zunehmen und dafür sorgen, dass für Websites eine neue Diszplin im Online Marketing zu bedienen ist, Buzzwords, wie Audio Search oder Voice Commerce werden häufiger genannt werden. Umso wichtiger, dass Websites schon jetzt auf „Voice Commerce“ hin optimiert werden. Das honoriert Google und belohnt dahingehend optimierte Seiten mit besseren Rankings. Aus dieser Perspektive ist es höchst interessant wie die Entwicklung weiter verläuft.

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