N26 – die mobile Bank bricht Rekorde

Transaktionen bequem via App abwickeln

1.500 neue Standorte für Cash26 (das ATM-/Bankomaten-Netzwerk) von N26

N26 erweitert Angebot um Cash26, eröffnet neue Standorte und erschließt neue Märkte

N26, N26 – eine mobile Bank bricht Rekorde

Wer oder was ist N26?

Bei der N26 Bank GmbH mit der N26 GmbH handelt es sich um eine Direktbank, welche dessen Angebot speziell für Smartphones angepasst hat. Gegründet wurde die Bank als FinTech Startup im Jahr 2013 von den Wienern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal mit der Papayer GmbH. Mit Wirecard im Hintergrund erfolgte die Produkteinführung zunächst in Österreich und Deutschland unter dem Namen Number26. Wenige Monate nach dem Launch erfolgte der Markteintritt in Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Slowakei und Spanien. Inzwischen nutzen Kunden aus 24 europäischen Ländern den Mobilen-Bankservice.

Im Jahr 2016 erhielt das Unternehmen die Vollbanklizenz, änderte den Namen auf N26 und erweiterte stetig dessen Produktangebot. Mit mehr als 2,5 Millionen Kunden, über 1 Milliarde Euro von Transaktionsvolumen und täglich mehr als 2.500 Neukunden, zählt die Direktbank zum wertvollsten Finanz-Start-up.

Hardfacts

  • Firmenwortlaut: N26 Bank GmbH; N26 GmbH
  • Gründungsjahr: 2013
  • Unternehmenssitz: Berlin
  • Leitung: Valentin Stafl, Maximilian Tayenthal, Markus Gunter, Matthias Oetken
  • Branche: Bankwesen
  • Website von n26 besuchen

Neuestes Produkt – CASH26

Neben den Finanzprodukten Spaces, Sparen und Überziehungsrahmen launcht die Bank nun CASH26. Diese neueste Funktion ermöglicht es mit dem bankeigenen Girokonto, bei inzwischen 1.900 Geschäften in Österreich kostenlos, Geld abzuheben und einzuzahlen.

Cash26 wurde zusammen mit dem FinTech-Unternehmen Barzahlen entwickelt. Die neue Finanzfunktion ermöglicht das Ein- und Auszahlen von Bargeld bei Einzelhändlern. Dabei ist die Funktion für den Nutzer einfach anzuwenden. Über die N26-Finanz-App kann die Einzahlungs- oder Abbuchungs-Funktion und der gewünschte Betrag ausgewählt werden. Danach wird ein Strichcode generiert, der an der Kassa abgelesen werden kann. Womit das einfache Abheben oder Einzahlen von Bargeld ermöglicht wird. Zusätzlich wird der neue Umsatz in Echtzeit auf der App angezeigt. Über die App wird ebenso die nächste lokale Möglichkeit Geld abzuheben oder einzuzahlen inklusive der Öffnungszeiten des Standortes angezeigt.

Erklär-Video – Barzahlen mit Cash26

Quelle: N26 Bank

Flexibilität wie nie

N26 setzt neue Maßstäbe innerhalb der Banken-Branche wenn es um die Flexibilität hinsichtlich der Bargeldbehebung bzw. -einzahlung geht. In Österreich stehen nun neben den rund 8.600 Geldautomaten die Kassen der Drogeriekette dm, die Supermakrt-Kassen Billa, Merkur und Penny zur Verfügung.

In Summe steigt die Möglichkeit Geld abzuheben bzw. einzuzahlen um 20% für Österreichische N26-Bankkunden. Diese Kooperation mit Kassen aus dem Einzelhandel erspart der Bank ein kostenintensives Filialnetz.

In dieser Form können die App-Bankkunden insgesamt bis zu 900 Euro innerhalb von 24 Stunden oder 200,. Euro pro Transaktion abheben oder einzahlen.

300 Mio US-Dollar Investment für die Smartphone-Bank

Aufgrund von einem Investment in Höhe von 300 Mio. US-Dollar, wird das FinTech-Unternehmen nun mit 2,7 Milliarden Dollar bewertet.

Mit diesem horrenden Investment soll die globale Expansion der Bankdienste finanziert werden. Der Hauptanteil des Investments, mit 261,9 Mio. Euro, stammen von dem New Yorker Risikokapitalgeber Insight Venture Partners und der Singapurer Investmentfonds GIC. Damit gilt diese Investition als eine der größten Private-Equity-Finanzierung eines europäischen FinTech-Unternehmens.

Insgesamt hat N26 nun über 500 Millionen Dollar aus vier Runden erhalten. Zu den bekanntesten Investoren gehören der Versicherungskonzern Allianz, der chinesische Internet-Riese Tencent, Mitglieder des Zalando-Managements, der deutsch-amerikanische Investero Peter Thiel und der Milliardär Li Kashing aus Hongkong.

Dennoch weist die Bilanz der Mobile-Bank noch rote Zahlen aus. Der nächste Schritt soll die Expansion in die USA sein. Das langfristige Ziel des FinTech-Unternehmens ist es jedoch, die erste global tätige mobile Bank zu sein.

Wir sind gespannt wie lange es dauert, dieses Ziel zu erreichen. In jedem Fall halten wir euch am Laufenden!

Nachtrag: Aktuell sieht sich das Unternehmen gerade mit Pishing-Attacken und den Vorwürfen eines komplett überforderten Kundenservices konfrontiert. Siehe dazu t3n.de

Unsere Meinung: Phishing-Attacken sind angesichts des enormen Wachstums von N26 (mit 2,5 Mio. Kunden) kein Wunder. Schließlich rückt jedes Unternehmen, das eine gewisse Größe erreicht hat, beinahe automatisch ins Visier des organisierten Verbrechens. Problematisch an dieser Stelle scheint es jedoch zu sein, sich in der Kundenbetreuung beinahe ausschließlich auf die Kommunikation mit Chatbots zu verlassen. Auch wenn N26 behauptet, ein 400-köpfiges Support-Team zu besitzen, scheint die Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz und menschlichem Support nicht “sauber” geregelt zu sein. Kurz gesagt: Entweder weiß der Chatbot nicht, wann er eine Warnmeldung an einen Menschen abgeben muss, beziehungsweise der Mensch/das Team weiß nicht worauf es ein prüfendes Auge haben sollte. Ob es sich dabei, wie behauptet, um Kinderkrankheiten der Online-Bank handelt oder ob ein ernsthaftes Strukturproblem dahintersteckt, wird die Zukunft weisen. Den Vormarsch dieser Art von Online-Transfers – und somit auch von N26 – wird dieser Vorfall kaum stoppen.

Letzte Aktualisierung am