Facebook: Interaktionsrate sinkt

Startet nun das große Schweigen?

Jammern auf hohem Niveau? Ein Rückgang von 2,2 Mrd. Interaktionen geht auch an Facebook nicht spurlos vorüber.

Branchenintern flüstert man es sich ja schon länger zu: Das Einzige, das Facebook zu bewegen scheint, sind Werbeausgaben und die hektischen Aktionen der Multilevel-Marketer.

Eine Studie vom Social Media-Daten- und Analyseunternehmen Shareablee legt jetzt Zahlen vor. Konkret gingen 2018 in den USA die Interaktionen auf Facebook um 39 % zurück während Instagram um 22 % zulegen konnte. Aktuell bietet Instagram momentan die höchste Nutzeraktivität – auch wenn sich der Hype um die gefühlt zigtausend Modepüppchen-Influencerinnen und Reisblogger inzwischen ebenfalls etwas zu legen scheint.

Für viele ist das vielleicht ein Jammern auf hohem Niveau bei insgesamt 65,7 Mrd. Interaktionen auf Instagram, Twitter und Facebook – allein in den USA. Dennoch ist das im Vergleich zu 2017 ein allgemeiner Rückgang von 2,2 Mrd. Interaktionen. Und zwar einer, der zu 100 % zu Lasten von Facebook geht.

Suche Facebook Interaktionen – biete Video

Gingen 2013 noch 76 % aller Interaktionen an Facebook, so waren es in 2018 nur noch 26 %. Auch der momentane “heilige Gral” der native Videos scheint seinen Zenit auf Facebook erreicht zu haben. Auch hier generieren Facebook Videos deutlich weniger Interaktionen als 2017. Das bedeutet aber nicht, dass native Facebook Videos nicht mehr funktionieren. Jedoch gehen hier die meisten interaktionen an die von Marken und Unternehmen kreierten Filme – wenn auch nicht mehr auf dem Level von vor zwei Jahren.

Ist Facebook noch ein Soziales Netzwerk oder eine Plattform für Profis?

Fazit: Ein Trend, den unsere Social Media Experten schon seit geraumer Zeit bemerken: Während es immer stiller um die privaten Poster zu werden scheint, haben viele Unternehmen ihre Hausaufgaben mittlerweile gemacht. Sie brillieren auf Facebook mit attraktivem Bild- und Filmmaterial sowie anspruchsvollem Content. Inklusive guter bis sogar sehr guter Interaktionsraten. Und das sowohl bei organischen Reichweiten als auch im Pay-Sektor. Freilich bestätigen Ausnahmen auch hier die Regel. Jene Unternehmen, die einfach nur noch lauter und noch penetranter agieren, um den Rückgang der Interaktionen zu kompensieren. Aber die gibt es letztendlich in jedem Medium.

Neu bei Facebook? Wir registrieren Silver Ager

Dass Facebook einem jüngeren Publikum als wenig attraktiv erscheint, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Was wir aktuell jedoch feststellen können, ist ein Zuwachs bei der Generation 50+. Ob das ein Grund für den Rückgang der Interaktionen ist, da sich diese Gruppe lieber informiert bzw. berieseln lässt, anstatt selbst-darstellerisch zu agieren, darüber lässt sich derzeit nur mutmaßen.  Aber wir halten Sie natürlich auch darüber auf dem Laufenden.

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