Digital Detox – Digital entgiften

Offline sein ist gesund & entschleunigt!

Schon einmal einen Smombie gesehen?

Digital Detox Smombie - Digitales Fasten

Notebook, Smartphone, Facebook, Instagram & Co einfach ausschalten!
Für viele undenkbar, aber sehr gesund!

fast jeder 2.

Deutsche hat schon mal versucht das Smartphones & Co auszuschalten

4 von 10

halten wenig bis nichts von digitalem Fasten & Internet-Abstinenz

jeder 7.

scheitert beim Verzicht auf Smartphone, Social Media & Co

Digial Detox – wer kennt das? Man fühlt sich sich irgendwie nackt, möchte genau in diesem Moment jemanden anrufen oder etwas nachschauen, aber es geht nicht. „Na logisch, hast du keine Armbanduhr kannst du keine Zeit prüfen.“ Das Gefühl nicht vollständig zu sein wächst – der Grund – das Smartphone liegt mutterseelen alleine zuhause auf der Komode.

Smartphone bewusst ausschalten und zuhause lassen?

Laut der repräsentativen Studie des Digitalverbandes Bitkom sind:

  • 38% der Befragten aus Deutschland dauerhaft online oder über ihr Smartphone erreichbar.
  • 44% haben den bewussten Verzicht auf das Smartphone schon einmal ausprobiert.

Der Zeitraum für die Smartphone-Abstinenz spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Ziel sollte es sein, das Smartphone so oft wie möglich nicht zu benutzen oder es noch besser überhaupt abzuschalten.

Mobile first vs. Digital Detox

Das Interesse an eine smartphonefreien Zeit ist dabei bei den 50 bis 64-jährigen höher als bei der jüngeren Generation zwischen 14 und 29 Jahren aus Deutschland. In Österreich fallen die Ergebnisse jedoch nicht besser aus. Laut einer Umfrage von Statista, können sich 78% der befragten Jugendlichen aus Österreich im Alter zwischen 11 und 18 Jahren sich nicht vorstellen, auf ihr Smartphone zu verzichten.

78% der Jugendlichen können sich ein Leben OHNE Smartphone NICHT vorstellen!

Verzicht auf Smartphone - Statistik Smartphone Jugendlicher in Österreich

Dass die Jugend den Blick Richtung Smartphone hält, ist inzwischen ein vertrautes Bild. Laut einer weiteren Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München haben 85% der Nutzer ihr Handy permanent griffbereit. 25% der Befragten habe es sogar immer bei sich.

Unsere Tipps für ein digitales Detoxieren

Bewusster Verzicht auf technische Hilfsmittel zwischendurch!

Reduktion der Erreichbarkeit nach Feierabend

Der Verzicht auf das Internet scheint fast unmöglich. Auch Unternehmer sorgen sich bezüglich der permanenten Erreichbarkeit. So hat beispielsweise der Konzern Volkswagen oder die Deutsche Telekom strenge Regelungen, was die Erreichbarkeit der Mitarbeiter nach Feierabend angeht. Was bedeutet, dass alle E-Mails nach Feierabend erst am nächsten Tag wieder im Posteingang landen.

Uwe Hück, der Betriebsratchef von Porsche möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen und alle E-Mails nach Feierabend löschen. Die Mails sollen außerdem am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden. Das funktioniert so, dass die E-Mail an den Absender zurückgeschickt wird mit der Info, dass diese nicht zugestellt werden kann.

Der Hintergrund von Hück für diese Maßnahme ist, dass er vermeiden möchte, dass die Posteingänge am folgenden Tag übergehen und der Mitarbeiter die erste Zeit nur Mails abarbeiten muss. Natürlich soll es Ausnahmeregelungen für Mitarbeiter geben, die Verantwortlich für Märkte mit einer anderen Zeitzone sind.

Permanente Erreichbarkeit macht krankt

Das hat nun auch eine Studie der Arbeiterkammer Niederösterreich bewiesen.

So ergab, dass Menschen, die permanent für Vorgesetzte und Kollegen erreichbar sind, doppelt so häufig an psychischen Erkrankungen leiden, als jene die in der Freizeit das Smartphone abschalten.

Erschreckend ist zudem, dass fast jeder Zweite am Wochenende und im Urlaub für den Vorgesetzten und Kollegen erreichbar ist.

Berufliche Erreichbarkeit im Urlaub

Marktmeinungsmensch hat eine Studie zum Thema Erreichbarkeit der Österreicher im Urlaub veröffentlicht.

Die im Jahr 2017 veröffentlichte Studie ergab, dass 80% der Österreicher im Urlaub erreichbar sind. Lediglich 21% lesen im Urlaub keine beruflichen Nachrichten. Insbesondere Männer in Führungspositionen und Selbständige sind davon betroffen. Dabei gaben 42% der Österreicher an, dass sie 1 x täglich oder öfters berufliche Mails und Nachrichten lesen. Davon werden sogar 28% am gleichen Tag noch beantwortet.

Technische Geräte im Urlaub sind ein Beziehungskiller

Gut 31% der Österreicher nutzen ihr Smartphone, Tablett oder den den Laptop bis zu 1 Stunde im Urlaub. 11% können sich sogar bis zu 3 Stunden nicht vom Gerät lösen. Negative Auswirkungen einer übermäßigen Nutzung von Handy/Laptop & Co sind:

  • 20% hatten aufgrund dessen schon mal Stress mit der Partnerin bzw. dem Partner
  • 20% gaben an, unter Schlafmangel oder Übermüdung zu leiden
  • 18% meinten, aufgrund dessen gereizter zu sein
  • 17% waren unruhiger
  • 16% haben deshalb schon ihre Pflichten vernachlässigt
  • 15% klagten über Kopfschmerzen

Unser Fazit

Die Nutzung von Smartphone gehört eindeutig zu unserem Alltag. So ersetzt das Smartphone inzwischen viele Geräte wie den Wecker, das Navigationssystem, den Kalender, die Kamera oder die Armbanduhr.

Auch haben sich gesellschaftliche Veränderungen aufgrund der Internetfähigkeit des Smartphones entwickelt. Wir sind es gewohnt, dass wir alles auf der Stelle online nachschauen können. Kostenfreie Messenger wie WhatsApp waren dann nur noch das i-Tüpfelchen der explosionsartigen Nutzung des Handys.

Ein anderer Einflussfaktor, der uns immer mehr hin zum Smartphone treibt, ist die einfache Tatsache dass fast alles online angeboten wird. Ob es die Zeiten der Fitnesskurse aus dem Fitnesstudio sind, die Noten der letzten Prüfung oder eben der Online Shop. Dementsprechend klar ist das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn das Smartphone zuhause vergessen wird.

Mehr Bewusstsein schaffen

Was natürlich auch entscheidend ist, ist die schnelle Entwicklung der Smartphones. So hat das Mobiltelefon eine rasante Entwicklung vom einfachen Telefonieren bis hin zum Online-fähigen Allrounder hingelegt. Klar wächst die jüngere Generation mit einer ganz anderen Wertschätzung bezüglich des Mobiltelefons auf.

Und trotzdem! Es sollte uns bewusst sein, wie häufig wir diese technischen Hilfsmittel nutzen und diese öfters abschalten und sich stattdessen die Zeit intensiv unseren Mitmenschen widmen. Das technische Pausieren bringt Entschleunigung, tut der Seele gut und reduziert Stress!

Los! Handy abschalten, weglegen und 2 Std. pro Tag nicht verwenden! 

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von Monika Schmiderer

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